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Frage zu Achslasten und Gesamtgewicht Dethleffs Advant 6611


schillig1 am 06 Nov 2017 16:13:11

Hallo zusammen!
Wir sind noch ziemlich neu im Womo-Geschehen unterwegs. Wie ich im Forum hier gelesen habe, stößt fast jedes 3,5 t-Fahrzeug mit 7m Länge schnell an die Grenzen der erlaubten Zuladung. Also hab ich unseren Fahrzeugschein rausgeholt und nachgeguckt. Wir sind immer von 3,5 t ausgegangen.
7.1 Soll wohl die Vorderachse sein? = 1850kg
7.2 Hinterachse? = 2000kg
Zulässiges Gesamtgewicht ist laut Ziffer F2 mit 3499 kg angegeben.
Wie viel darf ich denn nun zuladen? Wenn ich 1850 + 2000 rechne, komme ich auf 3850 kg und nicht auf 3499 kg. Bin beim TÜV und bei der Polizei gewesen, beide wussten nicht, wie viel man im Endeffekt zuladen darf. Echt "witzig"!!! :cry:
Oder ist es so, dass man max. auf der Hinterachse 2000kg Gewicht haben darf, dann aber entsprechend vorne weniger (also 1499kg), um auf 3499 kg zu kommen?
Danke für eure Antworten!

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wolfherm am 06 Nov 2017 16:17:51

Hallo,

du darfst bei der Konstellation maximal die von dir genannten 3499 KG Gesamtgewicht haben und davon maximal 2000 KG auf der Hinterachse und maximal 1850 Vorderachse. Wenn die eine Achse ausgereizt ist, darf die andere Achse entsprechend weniger belastet werden.

Jagstcamp-Widdern am 06 Nov 2017 16:43:42

...und wieviel du (noch) zuladen darfst erfährst du erst, wenn du mit der karre über eine waage fährst und das ergebnis der Wägung von 3500 kg subtrahierst!

allesbleibtgut
hartmut

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quax1968 am 06 Nov 2017 16:56:27

Ich nehme an Du hast auch das Alko-Light Fahrwerk. Im Grunde genommen bist Du noch verkehrssicher wenn Du die Achslasten unterschreitest.
Hinzu kommt aber auch, dass die Traglasten Deiner Reifen das abkönnen. Hier also bitte unbedingt nachschauen.

Wenn Du aber als 3,5 to unterwegs bist, wirst Du dennoch bei Überladung dieser 3,5 to entsprechend sanktioniert.
Leider ist das in Europa nicht einheitlich geregelt. In Deutschland hast Du hier grosszügigere Toleranzen.

Beim Alko Light Fahrwerk kannst Du ohne technische Änderung im Normallfall auf 3,85 to auflasten.
Dazu benötigst Du von Alko eine entsprechende Bescheinigung (rund 200 Euro) und musst dann zum TÜV und Zulassungstelle.
Sofern Du den alten Führerschein hast, kannst Du ja bis 7,49 to fahren. Ansonsten brauchst Du die entsprechende Fahrerlaubnis.

Wichtig ist aber für Dich, das Fahrzeug einmal mit den Achslasten zu wiegen und zu schauen ob die Traglasten der Reifen das abkönnen.

spessartraeuber am 06 Nov 2017 19:30:17

Hallo
Bei einer Kontrolle wird das Fahrzeug von der Polizei achsweise verwogen. Die Achslasten werden zusammengezählt und dies ergibt das tatsächliche Gesamtgewicht.
Wenn dann noch ungünstig geladen ist und beide zulässigen Achslasten überschritten sind, dann sind das insgesamt drei Verstöße die zusammengezählt werden.

Wenn Du dann noch das Pech hast, dass die Frau fährt und Du Halter des Fahrzeuges bist, dann bekommt der Halter die gleiche Verstöße wegen Zulassens angelastet.

Bis 5% Überschreitung 80 Euro und 1 Punkt pro Verstoß. Das Ganze kann ganz schnell teuer werden und das Punktekonto kommt schnell an die Grenze.

Bei einer Überschreitung der zulässigen Werte von mehr als 10% kann die Weiterfahrt unterbunden werden.
MIt Überladung ist nicht zu spassen und im Ausland wird es ganz schnell noch teuerer.
Da lohnt sich die Auflastung in jedem Fall.

Gruß aus dem Spessart
Ernst

Gast am 06 Nov 2017 19:55:34

Hallo Schillig,
vielleicht findest Du hier ausreichend Hinweise zu Deinem Thema.

--> Link

quax1968 am 06 Nov 2017 20:08:29

spessartraeuber hat geschrieben:
Bis 5% Überschreitung 80 Euro und 1 Punkt pro Verstoß. Das Ganze kann ganz schnell teuer werden und das Punktekonto kommt schnell an die Grenze.



Bitte hier keine falschen Infos wiedergeben. Wenn er bis 3,5 to zugelassen ist, ist es kein LKW
Also sieht die Sache hier etwas anders aus (Deutschland):

--> Link

Im Ausland kann es da aber deutliche Abweichungen geben

Tinduck am 06 Nov 2017 23:02:52

Das die bei der Polizei nicht wussten, was Du laden darfst bei den Einträgen, erschüttert mich...

bis denn,

Uwe

wolfherm am 07 Nov 2017 00:00:02

Tinduck hat geschrieben:Das die bei der Polizei nicht wussten, was Du laden darfst bei den Einträgen, erschüttert mich...

bis denn,

Uwe


Das war doch die einzig richtige Antwort. Woher sollen die wissen, was er laden darf. Da steht doch keine Waage auf dem Revier.....

turbokurtla am 07 Nov 2017 08:34:09

Tag Schillig
Bleib entspannt, ein Dethleffs liegt da schon relativ gut mit Eigengewicht und Zuladung.
Es kommt halt immer drauf an wie viel Sonderzubehör verbaut ist und wie viel Zeugs man rumschleppt.
Wenn man bei der Beladung darauf achtet nicht zu viele schwere Sachen mitzunehmen, also z. B. Alugasflaschen verwenden oder Wassertank nicht voll machen, klappt das auch bei 7 m Mobilen ganz gut.
Trotzdem solltest du das Auto mal wiegen lassen um es genau zu wissen.
Entweder im leeren Zustand und dann alles dazu rechnen oder eben voll beladen im abfahrtsbereiten Zustand mit allem drin.
Dann weißt du es ganz sicher.
Gruß Kurt

schillig1 am 07 Nov 2017 17:35:29

Wir waren schon mehrmals auf der Waage :cry: 3530kg. Alles Überflüssige ist vorher rausgeflogen. 3 ebikes und Hundeanhänger müssen mit, ich weiß... die ebikes wiegen zusammen 80 kg, aber die brauchen wir nun mal. Leider waren bei dem Gewicht kein Wasser, keine Kleidung und keine Lebensmittel dabei. Das würde also noch dazu kommen. Achslast hinten und vorne passen( extra einzeln gewogen), nur zusammen halt über 3499kg. Also müssen wir doch wohl auflasten??? Der Junior (9) wird ja auch jedes Jahr schwerer und seine Hobbys wahrscheinlich auch...
Schon doof :(

Tinduck am 07 Nov 2017 19:07:19

So ist das leider mit vielen grossen 3,5-Tonnern. Entweder man bescheidet sich stark mit dem Gepäck, oder es wird halt sehr knapp bis zuviel.

Ich kann allen, die sich ein Womo anschaffen, nur raten, ehrlich mit sich selbst zu sein und die eigenen Gepäckbedürfnisse nicht kleinzurechnen. Kauft man sein Mobil gleich mit passendem Gesamtgewicht, ist das deutlich günstiger als eine nachträgliche Aufrüstung. Und erst wegen Tempo 100 und den anderen Nachteilen auf biegen und brechen 3,5 Tonnen zu probieren und dann doch Auflasten zu müssen, ist eigentlich die schlechteste und teuerste Lösung. Freuen tun sich darüber nur Goldschmitt, Carsten Stäbler und wie sie alle heissen.

Die 3,85 Tonnen, die oft ohne technische Massnahmen gehen, reichen meist wegen der zugelassenen Hinterachslast nicht aus, die wird nämlich ohne Luftfederung o. Ä. nicht erhöht und wird dann beim üblichen Beladungsschema (Heckgarage) überladen, wenn man das neue zGG ausnutzt.

Wir waren damals mit 2 Personen auf unserer Norwegen-Tour mit nem kleinen 6-Meter-Alkoven schon hart an den 3,5 Tonnen... das will ich nicht wieder (schon gar nicht mit Kindern an Bord), deshalb haben wir jetzt ca. eine Tonne Zuladung im fahrbereiten Zustand, und dann sind schon 90 Liter Diesel und 250 Liter Wasser dabei. So kann man völlig entspannt einladen und losfahren. Ist UNS lieber so.

bis denn,

Uwe

schillig1 am 22 Nov 2017 22:27:08

So!!! Nach vielem Hin und Her haben wir uns nun zum Auflasten auf 3,85t entschieden. Gutachten/Bescheinigung von Dethleffs kam problemlos per Post. Kosten 270 Euro. Fahrzeugschein kopiert und mit der Dethleffs-bescheinigung zum TÜV (ohne Fahrzeug!). Umbau war nicht nötig ;D Neuen KFZ-Schein vom Straßenverkehrsamt für 12 Euro. Nachfragen bei der Kravag-Versicherung: der Versicherungsbeitrag bleibt der gleiche, trotz 3,85t. Das ganze ging also ziemlich zügig und kostengünstig. Endlich keine Angst mehr vor Wiegekontrollen :razz: :razz: :razz:
Grüße an alle!

quax1968 am 22 Nov 2017 22:35:34

Sehr gute Entscheidung.
Dennoch würde ic die Achslasten mit deinen 3 E-Bikes nochmals nachwiegen.
Denn auch dort droht schnell eine Überladung, auch wenn das Gesamtgewicht mit 3,85 to nun passt.

Die Bestätigung für die 3,85 to bei Alko wäre auch etwas günstiger gewesen.
Nach meinem Kenntisstand 195 Euro + Nahnahmegebühr.

Kletterin am 23 Nov 2017 08:59:43

Das war definitiv die richtige Entscheidung, da du ja offensichtlich noch über 3,5t fahren darfst mit deinem Führerschein.
Das wird eher für die junge Generation die Frage, ob kleines Mobil oder großer Führerschein.

Bei uns war das beim Kauf nicht anders. Unser Wohnmobil (Adria Coral Classic A670SL) gab es in der Version bis 3,5t und bis 4,25t zu kaufen. Abends vor dem Kauf haben wir mal schnell zusammengerechnet: Markise, Fahrradträger, Wasser (wir stehen öfter nicht auf Campingplätzen) und alle fünf Personen... ups, schon überladen. Ohne alle Fahrräder drauf zu packen und ohne Essen und Kleidung etc.

Da wir durch unsere Hobbys doch einiges an schwerem Gepäck mit uns herumfahren haben wir uns ebenfalls nochmal auf die Waage gestellt. Und siehe da: Wir kamen zwar nicht über die 4,25t, aber da das Meiste in der Heckgarage verstaut ist und unsere Bikes ja auch auf dem Fahrradträger hinten stehen, war unsere hintere Achse trotzdem überladen. Deshalb haben wir unsere Federn ausgetauscht und sind nun mit 4,8t zul. GG und einem Puffer auf den Achslasten im grünen Bereich. Und auch wenn die Vorderachse nicht überladen war, waren unsere Federn vorne auch im Grenzbereich. Deshalb haben wir diese auch gleich gegen bessere Federn getauscht. Das schon erheblich das Fahrzeug und meinen Rücken.
Es fährt sich jetzt nicht nur viel schöner, sondern auch mental viel Entspannter.

Isarcamper am 29 Jul 2019 23:57:01

Wo kann man denn die Achslasten am besten wiegen? war bis jetzt immer im Kieswerk nur war das wohl falsch da die Waage zu groß ist um jede Achse einzeln zu messen .

Danke

topolino666 am 30 Jul 2019 04:53:15

.... frag mal bei den TÜVs, wenn die LKW können haben sie oft eine Achswaage.

Bei Dir im Kieswerk geht auch, allerdings lehnen die Betreiber oft eine (amtliche!!) achsweise Wiegung ab weil die Fläche vor und nach der Waage meist nicht 100% eben zur Wiegefläche ist und damit das Ergebnis minimal verfälscht ist.
(Übrigens: Ist die Waage geeicht spielt die Grösse der Wiegefläche keine Rolle, die Waage muss an der äussersten Ecke genauso wiegen können - das wird auch bei der Eichung so getestet!)

strunzi am 30 Jul 2019 08:34:37

Ich fahre bei uns in der Nähe zu einem Recycling-Unternehmen.
Die können gleichzeitig beide Achsen getrennt wiegen!

Tinduck am 30 Jul 2019 11:25:09

Einfach ganz drauf, Gewicht notieren, mit Vorderachse runter fahren, Gewicht notieren. Die Vorderachslast ergibt sich aus der Differenz.

Ist zwar nicht 100% genau, aber auch nicht völlig albern und reicht, um zu sehen, ob alles OK ist oder ob man im Grenzbereich oder überladen ist.

bis denn,

Uwe

Isarcamper am 30 Jul 2019 22:56:58

das probiere ich am WE danke schon mal.

Ich werde aber auch was anderes versuchen mein Gewicht kenn ich dann stell ich mir einfach auf eine Ecke der Wage wenn dann das Gewicht +/ 2-3 kg ist dann ist es für mich ok und werde jede Achse einzeln wiegen.

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