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Hallo vor 2 Monaten habe ich mir eine Exide Gel ES2400 210Ah gekauft welche eine Mastervolt AGM mit 220 Ah ersetzte. Da ich mit der Exide nicht auf die Standzeiten der alte Batterie komme habe ich die neue einmal "getestet". Die voll geladene Batterie habe ich mit ca 9,5A Last getestet. Nach Entnahme von ca 90Ah war die Spannung auf 11,8V abgesunken. Hier habe ich den Test abgebrochen. Laut einem Excide Datenblatt ist eine Batterie mit 12V leer. Hätte ich den Test bei 12V abgebrochen wären es ca 76Ah gewesen. Nach Rücksprache mit dem Verkäufer habe ich die Exide an diesen zurückgeschickt damit dieser sie überprüfen konnte. Nun hat mich der Verkäufer kontaktiert und mir mitgeteilt das kein Defekt festgestellt werden konnte, im Gegenteil die Batterie weist ausgezeichnete Werte auf. Er hat diese nach C20 entladen und von geforderten 210Ah verfügt meine Batterie über 187,86Ah.
Zusätzlich hat er diesen Prüfbericht mitgeschickt
Dummerweise kann ich damit nichts anfangen und nun hoffe ich das hier jemand mit diesem Bericht etwas anfangen kann und mir sagen kann ob die Aussage richtig ist.
Die Batterie hat zusätzlich an der einen Seite Ausbuchtungen - sind diese normal?
Hallo, eine solch verbeulte Batterie ist nicht normal.
LG Jörg aus Berlin
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deacheapa am 30 Nov 2017 18:46:56
msku hat geschrieben:Die voll geladene Batterie habe ich mit ca 9,5A Last getestet. Nach Entnahme von ca 90Ah war die Spannung auf 11,8V abgesunken. Hier habe ich den Test abgebrochen. Laut einem Excide Datenblatt ist eine Batterie mit 12V leer. Hätte ich den Test bei 12V abgebrochen wären es ca 76Ah gewesen.
Du solltest aber daran Denken, das damit die Leerlaufspannung gemeint ist. Deine Batt. war also noch lange nicht leer. :)
MFG Mario
andwein am 30 Nov 2017 18:55:03
Meine Interpretation der Ergebnisse: 1. Die Batterie wurde innerhalb von 18h mit 10,5A (C20) von 12,8V auf 12,5V entladen. Dann wurde 2. die Batterie innerhalb von 30h mit einem Startstrom von 45A, sinkend, auf 12,8V hochgeladen und hat mit der reinen I-Phase eine Ladung von 186 Ah erreicht, also ca. 90% Die Beulen sind seltsam, aber welchen Grund/welche Auswirkung das hat ist unklar. Von einem Gasdruck dürfte es nicht kommen, die Batterien haben ein Überdruckventil. Nur meine Interpretation/Vermutung, Gruß Andreas
fattony am 30 Nov 2017 19:04:48
Meine Interpretation der Ergebnisse: 1. Die Batterie wurde innerhalb von 18h mit 10,5A (C20) von 12,8V auf 12,5V entladen.
Ich entnehme dem Prüfprotokoll eher dass der Verkäufer die Batterie bis 10,5 V entladen hat und dabei rund 188 Ah entnahm.
Die voll geladene Batterie habe ich mit ca 9,5A Last getestet. Nach Entnahme von ca 90Ah war die Spannung auf 11,8V abgesunken. Hier habe ich den Test abgebrochen.
Interessant wäre gewesen wie weit die Spannung nach dem Test wieder ansteigt. Die Spannung "erholt" sich nach der Belastung nämlich und wird dann wahrscheinlich wieder über 12 V geklettert sein.
Gast am 30 Nov 2017 19:09:56
Wenn die Batterie jetzt wieder bei dir ist, kannst du ja mal komplett voll laden (mindestens 6 h 14,4 Volt)
Und deinen Test wiederholen. Unter Belastung von 10 A kannst du ruhig bis 11 Volt unter Last runter gehen, danach aber sofort wieder aufladen.
Grüße, Alf
alpi1 am 30 Nov 2017 19:38:36
Hallo msku,
ich kann Dir nur raten bei Exide anzurufen. Der Spezialist bei denen ist Volkmar Heil: 06042 81222. Das ist ein sehr freundlicher Mensch der Dir jede Frage beantwortet. Das scheint DER Gelspezialist zu sein. Wenn Du mal Abhandlungen in diversen Wohnmobilzeitschriften liest, P-M usw., wird er immer zitiert.
Gruß aus Bayern
Udo
flo16v am 01 Dez 2017 11:01:28
Hi,
aus dem Protokoll geht doch hervor das die Batterie knapp 18 Stunden lang mit 10,5A (C20) bis runter auf 10,5V Entladen wurde.
Das macht dann rund 185-190 AH Kapazität. Für eine neue 210Ah ( C20) gelabelte Batterie also 20 AH zu wenig. In wie fern das in der Toleranz liegt weiß ich nicht.
10,5 Volt ist aber auch schon ziemlich weit runter. Da werden die ersten Geräte aussteigen. 10,8 - 11 Volt Volt halte ich für praktikabel.
Gruß Flo
Gast am 01 Dez 2017 11:30:50
Hi Flo,
da nicht ersichtlich ist, ob die Batterie anfangs komplett voll geladen war, ist das sowieso kokolores. Genauso wie die anschliessende Teilladung mit zu geringem Strom. Was soll das ...
Solange der TE nicht erst einen kompletten Ladezyklus bestätigt, mach es gar keinen Sinn hier weiter im Nebel zu stochern.
Grüße, Alf
P.S. Nur meine Meinung :?
flo16v am 01 Dez 2017 12:16:33
Hi,
da hast du natürlich recht aber wenn man einen Kapazitätstest macht ist es doch selbstverständlich dass man die Batterie vorher KOMPLETT auflädt :nixweiss:
andwein am 01 Dez 2017 15:00:08
flo16v hat geschrieben:...das die Batterie knapp 18 Stunden lang mit 10,5A (C20) bis runter auf 10,5V Entladen wurde. Das macht dann rund 185-190 AH Kapazität. Für eine neue 210Ah ( C20) gelabelte Batterie also 20 AH zu wenig. In wie fern das in der Toleranz liegt weiß ich nicht.
Sorry, dass ich wiederspreche: Erst wurde entladen, wieviel ist egal, es dreht sich nur darum einen sauberen, definierten Startpunkt zu erhalten. Der Tester kann nicht wissen wie voll die gelieferte Batterie ist, deshalb entladen bis 10,5V. Aber jetzt wurde geladen mit einem Strom von anfangs 45A, I-Phase oder wie andere sagen Hauptladung/Bulk Charge. Und in dieser wurde nur zu ca. 80% (12,8V) mit insgesamt 186Ah geladen. Das entspricht 90%. Hätte der Tester jetzt in die Nachladephase (Absorption Charge, 14,3V) geschaltet hätte er die fehlenden 10% nachgeladen und 100% erreicht. Die einzige Frage ist: Hätte diese Ladung 30h dauern dürfen, entspricht diese Ladezeit der Spezifikation und daraus ergibt sich gleich die nächste Frage: Hat der TE seine Batterie überhaupt voll geladen, also 30h lang? Eine namhafte Firma hat mit Protokoll getestet, dieses nachvollziehbar dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt mit dem Ergebnis Batterie ist OK. Ich sehe keinen Grund das Ergebnis anzuzweifeln. Ob die Batterie zum "Testzeitpunkt" des TE wirklich voll war und wie lange er mit dem Messen der Batteriespannung gewartet hat ist aus seinem Bericht nicht hervorgegangen. Mich würde interessieren, ob Exide für den Test eine Gebühr verlangt hat. Gruß Andreas
flo16v am 01 Dez 2017 15:25:26
Hi,
ich komm da gerade nicht mit. Bemisst man den Kapazitätstest jetzt beim Laden?
Da der Ladewirkungsgrad einer Bleibatterie oberhalb von 80% SOC absinkt, macht das doch gar keinen Sinn die Kapazität beim Laden zu messen.
Vollladen und dann mit einem konstantem Strom (10,5A) bis zu einer bestimmten Spannung (10,5V) entladen. Über die Zeit ( knapp 18 Stunden) hat man dann die Kapazität die die Batterie abgeben kann. In diesem Fall ca.185 Ah
Gast am 01 Dez 2017 15:59:41
Geladen wurde laut Protokoll nachher, mit nur 1,5 A ... unverständliche nur 44,5 Ah.
andwein am 01 Dez 2017 17:25:34
Ja, da fehlt meiner Meinung nach ein bisschen Text. Da hat wohl der Protokolldrucker gesponnen. Aber 30h x 1,5A ergibt bei mir nur 45Ah at flo16v Eine Kapazitätstest kann man in der Ladephase oder in der Entladephase durchführen. Hauptsache die Parameter sind gleich. entweder von leer = 10,5V auf voll = 12,8V oder von voll = 12,8V auf leer = 10,5V. Die Kapazität der Batterie (Messung Lade-, Messung Entladephase) wird sowieso leicht unterschiedlich sein, weil bei der Ladung der einfließende Strom gemessen wurde, diesaer Strom aber aufgrund der chem. Umwandlung und damit verbundenen Umwandlungsverluste eh nicht wieder in der gleichen Größe entnommen werden kann. Wenn der Hersteller sagt: wir geben die Kapazität bei C20 an und die erreichbare Zyklenzahl für eine Ladung auf 90% der Kapazität (bessere Lebensdauer da weniger Gasungsstress) dann entspricht die Prüfung den Vorgaben für die Batterie. Ist nur eine mögliche Erklärung, die Wahrheit kennt nur der Hersteller, Gruß Andreas
gespeert am 02 Dez 2017 08:24:10
Nimm Kontakt mit Exide auf!
alpi1 am 02 Dez 2017 08:45:27
Hätte ich ja schon geschrieben, da dies aus meiner Sicht die logische Konsequenz ist. Warum das nicht passiert ist kann ich auch nicht verstehen.
alpi1 am 05 Dez 2017 12:32:39
Hallo msku,
wäre es möglich, dass Du uns mal über den Stand der Dinge informierst?
Gruß aus Bayern
Udo
Eidgenos am 05 Dez 2017 14:53:38
Mich würde es auch interessieren, besonders warum die so Dellen hat und ob das schädlich ist.
Habe das gleiche Problem mit der Batt.
Gruss
sch8mid am 05 Dez 2017 15:52:09
Ich hab das mit den papierdünnen Gehäusen aus Italien bei den neueren Exides schon mal hier beschrieben. Das leichte Aufbauchen und wieder Zusammenziehen des Gehäuses wird als normaler Effekt der Rekombination erklärt,wenn der Akku eigentlich leichten Überdruck entwickelt , die Sicherungsöffnungen aber noch nicht öffnen..
Die Exides haben mit der Qualität der früheren Sonnenschein Gels kaum mehr was zu tun. Auch die Haltbarkeit hat sich im Zuge der Obsoleszenz in den letzten 10 Jahren schrittweise reduziert. Auch bei bestimmungsgemässen Gebrauch eines erfahrenen Users halten die nicht mehr länger als 3- 4 Jahre.
Nette Grüsse
Armin
msku am 05 Dez 2017 16:07:46
Hallo
danke für euere vielen Antworten und Entschuldigung das ich erst heute antworte (ging nicht früher). Ich habe inzwischen mit Herrn Heil von Exide telefoniert (-Udo - danke auch dir für den Tipp!). Der Stand der Dinge ist der, dass die Batterie seit gestern Abend wieder bei mir ist. Herr Heil meint das die Dellen "Einbauchungen" sind, welche durch längeres durchgehendes laden wieder verschwinden sollten. Wenn nicht, soll ich die Batterie noch einmal komplett entladen und wieder voll laden. Mal schauen was dabei herauskommt. Wir telefonieren danach wieder. Er hat mir auch angeboten das ich die Batterie vorbeibringen kann, dann würde er das für mich machen. Ist nur zu weit weg für mich. Zum Prüfprotokoll hat er sich noch nicht geäussert.
-Andreas - die Batterie war ca eine Woche am Ladgerät gehangen. Nun fängt allerdings mein Unwissen an! Da das Ladegerät auf Erhaltungsladung geschalten hat und ich den Test bei 13,7V gestartet habe (13,7V ohne angeschlossenem Ladegerät) stellt sich mir die Frage ist hier nun die Batterie voll oder bei 14,4V? Ich weiß auch nicht ob die Entladung bis 10,5V für eine Kapazitätsbestimmung richtig ist. Das möchte ich noch mit Herrn Heil besprechen. Ich habe in einem Exide PDF gelesen das eine Gelbatterie mit 12V leer ist.
-Eidgenos - Herr Heil klang jetzt nicht besorgt wegen den Einbauchungen - wie schon geschrieben sollten diese bei entsprechend langer Ladung (mind. 48 Stunden) wieder verschwinden.
Das ist der Stand der Dinge. Ich werde weiter berichten.
Vielen Dank nochmals an alle und Grüße msku
Eidgenos am 05 Dez 2017 18:53:41
Msku , ich danke dir für die Antwort. Es ist korrekt sie ist mal mehr oder weniger "gebaucht" Angefangen hatte es erst als ich das Orginal Ladegerät durch ein BCB 20/20 ersetzte. Dadurch meine Frage, so muss ich mir keine Sorgen (es könnte überladen ) mehr machen.
Noch mal Danke
Gruss Eidgenoss
Daimos am 05 Dez 2017 19:13:24
Hab heute mal spaßeshalber einen Test mit meinem System vorgenommen:
- 2x BSA Solar AGM 180 Ah (Winner Batterien) in Serie geschaltet. C10 sind die mit 150 Ah bei 10,8V angegeben, C20 175 Ah bis 10,2V und 188 Ah C100 bis 10,8V, C5 mit 135 Ah bis 10,2 Volt. - Batterie Computer Victron BC700 habe ich auf 175 Ah, Peukert Faktor 1,25 eingestellt - Entladen mittels Wechselrichter Victron Energy Phoenix 24| 500 und ohmscher Last (2x 200W Glühlampe), mit 19-20 A, je nach Spannung, also etwas mehr als C10, eher im Bereich C8. - Die Batterien sind aus einer Charge und laden & entladen sehr gleichmäßig. Vor der Entladung habe ich sie voll aufgeladen und über Nacht mit 13,3V Erhaltungsladung voll gehalten. - Kabel Querschnitte sind eigentlich überdimensioniert, aber besser haben als brauchen :)
Da ich auch die Leerlaufspannung haben wollte habe ich bei Erreichen einer Entladung alle Verbraucher gekappt und den Batterien 15 Minuten gegeben, um sich zu erholen.
50% - 72,4 Ah bei C8 entnommen, Last 11,90 Volt, Leer 12,15 Volt 67% - 96,5 Ah bei C8 entnommen, Last 11,65 Volt, Leer 11,9 Volt 75% - 107,9 Ah bei C8 entnommen, Last 11,45 Volt, Leer 11,6 Volt
Laden werde ich jetzt direkt mit 25A mit dem Fraron Gerät und mal sehen :)
Das Gleiche bei C20 wäre auch mal reizvoll, dauert dann halt nur etwas länger :)
Gast am 05 Dez 2017 22:58:40
Hallo Daimos,
Wie alt sind die Batterien?
Grüße, Alf
Daimos am 05 Dez 2017 23:15:50
sind dieses Jahr gekauft.
andwein am 06 Dez 2017 12:49:51
msku hat geschrieben:-Andreas - die Batterie war ca eine Woche am Ladgerät gehangen. ... und ich den Test bei 13,7V gestartet habe (13,7V ohne angeschlossenem Ladegerät) stellt sich mir die Frage ist hier nun die Batterie voll oder bei 14,4V? msku
Weder 13,7 noch 14,4V ist die richtige Spannung wenn du über Batteriespannung sprichst. Eine Gel/AGM Batterie ist Ladezustand 100% 75% 50% 25% 0% Spannung 12,78V 12,55V 12,30V 12,00V 11,76V Entweder du misst die Spannung direkt an der Batterie ohne angeschlossene Verbraucher/Lader nach ca. 2 Stunden Ruhezeit, oder du schließt direkt nach dem Laden für 5 Min einen Verbraucher (20W Birne) an die Batterie an und misst dann erst. Wenn ich Batteriespannung sage/schreibe/meine ich die Polspannung einer abgeklemmten Batterie. Sonst sage/schreibe ich Bordnetzspannung oder Ladeschlussspannung. Gruß Andreas
Gast am 06 Dez 2017 13:30:12
msku hat geschrieben:-Andreas - die Batterie war ca eine Woche am Ladgerät gehangen. ... und ich den Test bei 13,7V gestartet habe (13,7V ohne angeschlossenem Ladegerät) stellt sich mir die Frage ist hier nun die Batterie voll oder bei 14,4V? msku
Andreas ist heute mal wieder besonders genau ... :wink: Hat aber die Frage nicht beantwortet.
Wenn die Gel-Batterie eine Woche am Ladegerät hing, am Schluss bei Erhaltungsladung mit 13,7 Volt, dann ist die Voll!
Die hohe Spannung von 13.7 Volt baut sich bei beginnender Belastung im Entladetest sofort ab und dann geht es mit der Spannung welche sich aus dem Ladezustand sowie dem Innenwiderstand der Batterie definiert weiter.
Alles richtig gemacht.
Grüße, Alf
Daimos am 06 Dez 2017 22:25:08
Ich denke auch, was mit 13,2 Volt Erhaltungsladung rumdümpelt, ist voll. Meine AGM zischeln dann nämlich nicht mehr, was sie bei 13,8 durchaus noch tun.
Heute mal spaßeshalber mit knapp C20, gute 9A meine AGMs entladen,
nach 2h 12,73 Volt macht 90% Kapazität nach 4h 12,55 Volt macht 80% Kapazität
Ich habe jeweils 15 Minuten Zeit gegeben, dass sich die Batterien erholen und auf Leerlaufspannung kommen konnten.
sch8mid am 10 Dez 2017 11:57:56
Daimos hat geschrieben:Ich denke auch, was mit 13,2 Volt Erhaltungsladung rumdümpelt, ist voll. Meine AGM zischeln dann nämlich nicht mehr, was sie bei 13,8 durchaus noch tun.
.
Gute Feststellung .
Neuere Erkenntnisse lassen den Schluss zu , dass die oft beschriebenen und abgeschriebenen Werte für die Erhaltungsladespannungen vor allem für Gelakkus (im Mittel 13,8 V) etwas zu hoch gegriffen sind. Ich hab diese Feststellung in der Praxis auch schon gemacht . Für die oft im WoMo verwendeten preisgünstigen Gel -Akkus würde ich eine temperaturgeführte Erhaltungsspannung von 13,2 - 13,4 V bevorzugen. Natürlich verbunden mit einem Laderegleralgorythmus , der bei einem bestimmten Abfall (z.B.12,7 V ) wieder mit der Ladung bis Vmax -Erhaltungsspannung beginnt. Ich denke , das dürfte annähernd auch für AGM Akkus gelten. In der Praxis hab ich mit den oben genannten Werten die längsten Laufzeiten meiner Gel-Akkus erreicht.
Nette Grüsse
Armin
skysegel am 10 Dez 2017 12:49:49
Nur mal aus reiner Neugier: Welchen Grund gibt es, im Wohnmobil überhaupt Gel-Batterien zu verwenden? Ich will bitte keine Grundsatzdebatte hören, ich möchte nur den technischen Hintergrund davon wissen. Ich kenne die die Gründe, die für Nassbatterien, AGM-Batterien oder Lithium sprechen, aber über die spezifischen Vorzüge von Gel-Batterien weiß ich nichts. Ich kenne nur einen für mich bedeutsamen Grund, sie nicht zu verwenden.
Ulrich
alpi1 am 10 Dez 2017 13:09:49
Hallo Ulrich,
lies mal hier: --> Link Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass mein erster Satz GEl Akkus 13 Jahre gehalten hat. Ich kenne welche die halten schon 16 Jahre. Such Dir mal einen Nassakku oder AGM, weiß gar nicht ob es die schon so lange gibt, der so lange hält. Die aus meiner Sicht 2 einzigen Vorteile die AGM gegenüber GEL hat ist die schnellere Aufladung und die Verwendung an einem WR (wenn man den denn unbedingt benötigt) Einen Nassakku würde ich nie und nimmer im WOMO verwenden.
Allen einen schönen Sonntag
Udo
thomas56 am 10 Dez 2017 13:30:44
alpi1 hat geschrieben:Die aus meiner Sicht 2 einzigen Vorteile die AGM gegenüber GEL hat ist die schnellere Aufladung und die Verwendung an einem WR (wenn man den denn unbedingt benötigt)
ich ziehe über den Wechselrichter seit über 10 Jahren bis zu 140 A aus den Gelbatterien und auch das hat noch nicht geschadet.
alpi1 am 10 Dez 2017 13:41:16
Hallo Thomas,
super. Dann gibt es nur noch einen Vorteil der AGM.
Gruß
Udo
skysegel am 10 Dez 2017 13:46:32
Ok, das geht also in der Hauptsache um die Nutzungsdauer. Danke
Ulli
thomas56 am 10 Dez 2017 14:10:47
alpi1 hat geschrieben: super. Dann gibt es nur noch einen Vorteil der AGM.
da ich meine 2x 210 Ah mit 100 A lade hat die AGM für mich gar keine Vorteile!
berny2 am 10 Dez 2017 14:26:03
thomas56 hat geschrieben:da ich meine 2x 210 Ah mit 100 A lade hat die AGM für mich gar keine Vorteile!
Wow... :x
alpi1 am 10 Dez 2017 14:37:18
Exide sagt bei GEL max. 25% Ladestrom der Kapazität der Akkus, Mastervolt sogar 50%.
Gruß
Udo
thomas56 am 10 Dez 2017 14:52:18
die 2x220 Ah Victron-Gel wurden am MultiPlus mit 120 A geladen. Da das so vom Werk eingebaut wurde, gehe ich davon aus, dass es seine Richtigkeit hat.
alpi1 am 10 Dez 2017 16:35:43
Passt doch. Bei 2x210 AH wären das laut Exide 105A.
Gruß
Udo
andwein am 11 Dez 2017 11:20:28
thomas56 hat geschrieben:....ich ziehe über den Wechselrichter seit über 10 Jahren bis zu 140 A aus den Gelbatterien und auch das hat noch nicht geschadet.
Dann schreibe der Ehrlichkeit halber auch dazu, dass du dabei mehrer Gels parallel betreibst. Klar kann man 140A Spitzenbelastung aus einer Gel ziehen ohne diese zu schädigen. Sie muss halt genügend groß sein, bei 300-400Ah ist das kein Problem. Gruß Andreas