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Bremsscheiben tauschen beschichtet oder Low Cost?


Gast am 04 Dez 2017 21:10:40

Ich hätte gern mal eure Meinungen bzw. Erfahrungen zur Nachrüstung mit Bremsscheiben.

Ausgangssituation: Fahrzeug mit 160.000 km auf den ersten Scheiben, mit den zweiten Bremsbelägen. Sollen rundum ersetzt werden.

Nun gibt es komplette Sets, Bremsscheiben und Beläge vorne und hinten, wahlweise recht preisgünstige, NoName, es gibt aber auch Sets von bekannten Herstellern wie z.B. Textar, welche auch als Erstausrüster am Markt sind. --> Link

Ich bin zwar ansonsten ein rechter Sparfuchs und experimentierfreudig, Aber bei Bremsen ist das vielleicht nicht die beste Idee?

Konkret bekomme ich ein Set Noname für 135,-- Zimmermann für 165,-- Ate für 196,-- Textar 249,--

Was mir beim Set von Textar gut gefällt, die Scheiben sind beschichtet, damit fällt schon mal der lästige Rost weg. Das finde ich gut.

Was meint ihr, ist die Beschichtung den Mehrpreis wert?

Grüße, Alf

P.S. Erfahrungen sind erwünscht, Meinungen werden auch akzeptiert ... hier wird keiner von vornherein ausgeschlossen!

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werzi am 04 Dez 2017 21:19:39

Hallo

Bei den Preisunterschieden würde ich, gerade bei Bremsen nicht lange überlegen und die Beste Qualität wählen. Wobei ich bei "Beschichtung" denke, dass die auch nach mehrmaligem Bremsen weg ist.

Werner

mircolino am 04 Dez 2017 21:22:03

handelt es sich um eine Beschichtung, welche dem Verschleiß unterliegt oder eine geänderte Metalllegierung?

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Gast am 04 Dez 2017 21:25:38

Die Beschichtung geht auf den Wirkflächen natürlich runter, die anderen Stellen rosten halt nicht.

Hier gibt es eine Beschreibung ... --> Link

Grüße, Alf

shotgun01 am 04 Dez 2017 21:26:41

Hallo Alf,

Die Bremsscheiben von Zimmermann sind doch auch mit " Coat Z Anti-Corrosion" versehen? oder.
Ich habe die auf einen Golf verbaut und habe damit sehr gute Erfahrung gemacht. Ich würde sagen das Sie Erstausrüster Qualität haben.
Schön ist das sie geschützt sind und dann nicht so schnell rosten. Du machst auch den Lack nicht ab und bremst die Scheiben damit ein, dann werden die Bremsen so richtig schön griffig.

Wie so immer liegt die Wahrheit in der Mitte!

Gruss

Michael

werzi am 04 Dez 2017 21:30:18

Hallo

Da würde ich keine Experimente machen und nur nach der Qualität entscheiden

Werner

KlausSchmidt am 04 Dez 2017 21:32:17

Moin,
Die Beschichtung auf den Scheiben wird durch den Bremsvorgang auf denScheiben aussen von den Bremsbelägen entfernt/abgenutzt.
Aber bei den anderen Stellen bleibt sie vorhanden und schützt vor Flugrost.
Auf jeden Fall entfällt das entölen mit Bremsenreiniger, da den Lagerzeit-Schutz ja die Schutzschicht übernimmt.
ATE oder Texstar ist vernünftig. Bleib Deinem Gefühl treu!!!
Gute Fahrt und allzeit gute Bremsen
Klaus

Elgeba am 04 Dez 2017 21:37:54

Hallo, Alf

Ich würde bei den Bremsen keines falls sparen,da ist das Beste gerade gut genug.

Gruß Bernd

Rudi2807 am 04 Dez 2017 21:40:44

Hallo Alf, ich habe mit allen Angeboten, die du genannt hast, MEINE Erfahrungen gemacht. Tip von mir:No Name-NIEMALS ! Zimmermann-nicht so gut (Bremsscheiben fingen schnell das "rubbeln"an . Ate verschleißt schnell. Textar baue ich nur noch ein. Bei meinem Sprinter war neben der MB Nummer auch die TEXTAR Nr. drauf . Sollte genug aussagen,oder? :idea: Gruß Rudi

Sprinterklasi am 04 Dez 2017 21:48:24

Elgeba hat geschrieben:Ich würde bei den Bremsen keines falls sparen,da ist das Beste gerade gut genug.


Hallo, das ist ja schön und gut, aber was ist denn das Beste. Wir kennen alle Warentests, wo die großen Namen nicht unbedingt an der Spitze lagen. Mein Kompromiss bei den Bremsscheiben (die Beläge sind nach 60.000km noch gut, die Scheiben rosten kaputt durch zuviel Standzeiten):
Vorne,(bei ca. 70% Bremswirkung), Markenscheiben von Ate,- hinten No-name für den halben Preis.

Schöne Grüße, klasi46

mowgli am 04 Dez 2017 21:49:00

Habe auf meinem Pkw Schäfer Bremsscheiben nachgerüstet und die sehen nach 4 Jahren Laternenparken noch fast wie neu aus.
mowgli
Ps: natürlich wird er auch zwischen durch gefahren.

Inselmann am 04 Dez 2017 22:19:55

Das Problem fuer den Endverbraucher ist ja das er sich auf "gute" Marken verlassen will aber manchmal lassen auch "gute" Marken fremd fertigen und packen das in ihre eigenen Boxen. Ich habe schon Zimmermann Scheiben in Ferodo Boxen gekauft. Ich persoenlich habe nicht unbedingt die besten Erfahrungen mit Zimmermann gemacht und kaufe meist nur Marken Scheiben UND die passende Belaege dazu.

Die Beschichtung ist meiner Erfahrung meist nichts wert. Das bleibt nur ne Weile ohne Rost. Der Hitze ist halt nichts gewachsen.

Worauf ich persoenlich achte ist das richtige Einbremsen der Scheiben/Belag Paarung.

Tinduck am 04 Dez 2017 22:28:47

Ich habe, als unser Iveco hinten neue Scheiben brauchte (Feststellbremstrommel fest), keine von Iveco genommen, sondern von Bosch, auf Empfehlung des Werkstattmeisters. Deutlich billiger, aber trotzdem namhafte Marke. Bisher keine Probleme.
Irgendwelchen Chinakram würd ich nicht einbauen lassen.

bis denn,

Uwe

wocaraft am 04 Dez 2017 23:01:34

Die Beschichtung mag für`s Auge gut sein, in der Praxis also beim Bremsen und nach Regen macht die Farbe keinen Sinn.
Ich erkenne den Unterschied zwischen Erstausrüster und No name Scheiben schon nach dem ersten Regen oder der ersten Wagenwäsche:
Die Scheiben vom Erstausrüster rosten nicht vor sich hin, die Bremsbeläge greifen sofort.
Auch sind sie Formstabiler. Das kann sich bei längeren Talfahrten positiv bemerkbar machen.
Bei den billigeren No name Scheiben müssen die Beläge vor dem anlegen der Bremsscheiben erst den Rost entfernen. Das kostet Bremsbelag.
Auch wenn es teuerer ist, ich nehme nur Scheiben von Bremsenherstellern wie z.B. --> Link

MfG kheinz

korikorakorinthe am 04 Dez 2017 23:25:20

Also ich habe Erfahrungen mit billigen "No-Name" (z.B. SCT, MAPCO oder Herzog) Bremsensets aus dem PKW Bereich.
Diese Sätze haben alle die erforderlichen Prüfzeichen und sind aus meiner Sicht qualitativ genauso sicher wie die Markenbremsen.

Die Bremsleistung und den Verschleiß halte ich (subjektiv) bei diesen Dingern für absolut ausreichend.

ABER:
Der Bremskomfort ist bei den billigen Sätzen deulich schlechter. So hat man sehr oft rubbelnde Bremsscheiben.Dies äußert sich durch z.B. Lenkradzittern wenn man leicht bremst. Gerade bei leichtem Abbremsen aus höherer Geschwindigkeit (z.B. Autobahnabfahrt) kann dies sehr nervig sein.

Ich kann deshalb aus langjähriger eigener Erfahrung folgendes empfehlen:
Bremsscheiben auf jeden Fall in Erstausrüsterqualität nehmen. Die Klötze können dafür (zur Not) ruhig Billigteile sein.
Im Übrigen würde ich die Originalscheiben so lange wie möglich drauflassen.
Wenn dann ein Wechsel der Scheiben notwendig ist, diese Scheiben (und Klötze) in Erstausrüsterqualität (z.B. ATE, Jurid, Brembo oder Textar) wählen und später wenn wieder runtergefahren dann einfach nur die Klötze durch Billigteile ersetzen.

Gruß
Stefan

Gast am 05 Dez 2017 07:24:12

Hallo Stefan,

Hältst du die 160.000 km als zu früh für den Scheibentausch? Ich war bisher stolz auf die Bremsen schonende Fahrweise.

Grüße, Alf

werzi am 05 Dez 2017 09:39:43

Hallo


Bin zwar nicht Stefan, aber bei meinem Privatfahrzeug (Opel Vivaro Bus) mussten nach 4 Jahren und 90000km die Scheiben gewechselt werden da total verrostet. Die Beläge waren noch bei ca 70%.
Soviel zu bremsenschonender Fahrweise.
Der Monteur meines Vertrauens empfahl mir dringen mehr zu Bremsen :D

Werner

kamann am 05 Dez 2017 10:47:23

Hallo:
Isch würde das mit den Bremsen erst angehen wenn der Motor wieder einwandfrei läuft. Immer eins nach dem anderen.
Nur so meine Meinung!
mfG KH

spider53 am 05 Dez 2017 15:17:41

Mein Ducato ist noch zu neu, wäre auch sehr ärgerlich, wenn man nach 13.000 km schon die Bremsen machen müßte.
Aber im PKW-Bereich habe ich schon öfters die Scheiben und Beläge getauscht. Bei meinem jetzigen Golf waren nach 80.000 km die Beläge noch bei min. 50%, aber die Scheiben waren hinüber, wellig und stark korrodiert. Ich habe wie bisher meistens ATE-Scheiben genommen und Beläge von Ferodo und bin sehr zufrieden. Das Bremsverhalten ist besser und die Scheiben rosten lange nicht so stark und sind nach 20.000 km noch absolut plan, das war mit den Orginalscheiben ganz anders.
Über die Scheiben von Zimmermann liest man nicht nur Gutes, aber da geht es vor allem um die mit den Zusatzbohrungen. Die sogenannte Beschichtung halte ich mehr für einen Marketinggag, den Vorteil sehe ich höchstens bei der Montage, dass man kein Korrossionsschutzmittel entfernen muß.

Sprinterklasi am 05 Dez 2017 17:46:26

wocaraft hat geschrieben:Ich erkenne den Unterschied zwischen Erstausrüster und No name Scheiben schon nach dem ersten Regen oder der ersten Wagenwäsche: Die Scheiben vom Erstausrüster rosten nicht vor sich hin, die Bremsbeläge greifen sofort.
MfG kheinz

Hallo, diese Aussage ist sehr mutig, bei meinem 316 cdi waren die Erstausrüsterscheiben von MB nach vier Jahren und ca. 50.000km so dick verrostet und riefig, daß der TÜV einen Satz neue Scheiben verlangt hat.

Schöne Grüße, klasi

schnecke0815 am 05 Dez 2017 18:06:48

Ist eigentlich bekannt das sich gute Bremsen durch zueinander passende Reibwerte ergeben?

Auf der Bremsfläche leicht rostende Scheiben haben nichts mit schlechter Qualität sondern der Legierung zu tun. Die Beläge sollten zu den Scheiben passen, es gibt verschiedene Hersteller die unterschiedliche Beläge anbieten.

Aus eigener Erfahrung würde ich auch von Zimmermann und den Billigheimern abraten.
Letztendlich wird aber auch die beste Bremskraft auf die wenigen Quadratzentimeter der Reifenauflagefläche übertragen.

korikorakorinthe am 05 Dez 2017 18:55:39

KudlWackerl hat geschrieben:Hallo Stefan,

Hältst du die 160.000 km als zu früh für den Scheibentausch? Ich war bisher stolz auf die Bremsen schonende Fahrweise.

Grüße, Alf


Das kann man so pauschal nicht sagen.

Du musst Dir Deine Scheiben mal genau anschauen, sprich mit einer Schieblehre die Dicke messen und mit der vorgeschriebenen Mindestdicke vergleichen sowie die Oberflächenstruktur (keine Riefen, nicht zu wellig) mit den Fingern erfühlen.


Gruß
Stefan

JoFoe am 05 Dez 2017 19:14:56

Moin,
es gibt ein Mindestmaß bzw. eine Verschleißgrenze für die Bremsscheiben ! Bei den meisten ist sie sogar an der Scheibe ablesbar . Sollte es nicht mehr so sein bei dem Hersteller schlau machen . Die Teilchen können noch ganz toll Aussehen aber ausschlaggebend ist die Verschleißgrenze !!

Gemessen wird das ganze mit einer Messschraube / Micrometer damit man an der Rostkante vorbei kommt . Und oft sind die Scheiben nicht gleichmäßig dick verschlissen . Also oben, mitte, unten messen.

korikorakorinthe am 05 Dez 2017 21:33:14

JoFoe hat geschrieben:Gemessen wird das ganze mit einer Messschraube / Micrometer damit man an der Rostkante vorbei kommt.. ...


Wer keine solche Micrometerschraube sondern nur eine Schieblehre hat kann natürlich auch die Dicke feststellen: falls die Rostkante zu hoch ist einfach Münze(n) o.ä. unterlegen.

Gruß
Stefan

Gast am 05 Dez 2017 22:08:08

Brauch ich alles nicht.

Mir hatte es der TÜV gesagt ... grenzwertig, bei Gelegenheit ersetzen. :roll:

Grüße, Alf

Alter Hans am 05 Dez 2017 22:31:00

Alf,
160.000 km sind doch eine stolze Leistung für Bremsscheiben. Und nur ein Klotzwechsel. :ja:
Ich schaff das nicht. :(

Gast am 06 Dez 2017 16:13:13

War heute kurz in der Werkstatt. Das Set von Textar mit den beschichteten Scheiben ist zur Montage vorbereitet. --> Link

Grüße, Alf

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