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anhaengerkupplung
hallo
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Anhängelast 2000kg und wie fühlt sich das an?


Oskj am 10 Sep 2017 19:30:37

Hallo zusammen,
ja erst seit 2 Monaten mit dem WoMo unterwegs und doch mache ich mir schon Gedanken zur Zukunft.
Meine jetzige Ausgangslage ist : Alter Dethleffs 2.5 TDI ohne Anhängerkupplung. Privat bin ich mit einem SUV unterwegs mit 3.5 t Anhängelast. Und wenn ich nicht mit dem WoMo unterwegs bin fahre ich auf unserem Boot einer Fairline 24 welche sich aber nur mit Sonderbewilligung trailern lässt da 2.88 Breit. Dann habe ich noch ein Schlauchboot mit 15 PS Aussenborder was eher ein Tender ist. Aber ohne Boot geht es nicht.

So nun wie sieht die Zukunft aus? WoMo macht doch schon mal Spass. Lasse in Deutschland an den alten Dethleffs noch eine Anhängerkupplung montieren-bekomme anscheinend 1600 kg und 850 ungebremst laut Strassenverkehrsamt. Dies aber als Übergang da ich einen kleinen Anhänger mal mitnehmen will mit dem Schlauchboot /Motor und Gerödel was zusammen etwa 200kg wiegt.
Als Übergang für die nächsten 3-4 Jahren da es ohne Boot nicht geht :mrgreen:

Aber in 3-5 Jahren will ich wenns weiterhin so gut passt ein neueres WoMo kaufen. Zuerst dachte ich an einen KaWa wie ein Karmann Dexter 550 oder so. Jetzt am Weekend haben wir den nochmals angeschaut und Nein das geht nicht zu eng und zu viele Kompromisse. Ich will was wie der Challenger 260 mit 150 PS. Also Teilintegrierter mit richtiger Dusche und ein Hubbett das war der Hammer. Noch nie so was gesehen.

Aber nun ist die Anhängelast ja bei den Ducatos 2000kg und Ford glaube ich auch oder?
Das bedeutet, und das wäre für mich auch keine Frage, ein kleineres Boot. Ich denke an eine Jeanneau 6.5 Cap Camarat WA mit 150 PS. Da werde ich wohl etwa bei 1800-2000 kg liegen inkl. Trailer. Ein kleineres Boot will ich nicht da es am Meer das Minimum ist und eine brauchebare Schlupfkabine hat.
Nun meine eigentliche Frage: Wie gut mag der Ducato mit diesem Gewicht umgehen? :?:
Ich habe doch einiges gelesen aber schlauer bin ich nicht geworden. Ich muss mir jetzt schon Gedanken machen den ich muss dann einen kompletten Wechsel machen. Wohnmobil /Boot und brauche dann auch keinen Liegeplatz mehr .


Gruss und Danke für eure vielen Inputs.
Oliver

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Beefeater57 am 10 Sep 2017 20:05:38

Da solltest Du bedenken das es sich bei den Ducatos um Fronttriebler handelt deren Traktion vor allem als Wohnmobil nicht berauschend ist.Dann noch ein Trailer mit 2000 kg hinten dran dessen Stützlast auf der AHK die Vorderachse noch mehr entlastet bringt keine wirklich befriedigenden Fahreigenschaften.Zum zu Wasser lassen Deines Boots sind diese Fahrzeuge nicht oder nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen,zumal enge Slipanlagen mit dem großen Wohnmobil nicht harmonieren.Man hat nicht überall eine Natorampe mit ihrem üppigen Platzangebot.

Bernd

Oskj am 10 Sep 2017 20:23:40

Hallo Bernd,
ja das ist mir bewusst. Aber meistens gibts schon jemand der mit einem SUV schnell hilft für ein Bier. Oder Kranen.
Wenn ich bei uns gehe habe ich einen Grand Cherroke da ist es kein Problem. Mir geht es eher ums fahren im allgemeinen.
Gruss Oliver

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Beefeater57 am 10 Sep 2017 20:51:47

Da Du mit Deinem Gesamtzuggewicht deutlich über 3,5 to liegst darfst Du nur 80 km/h fahren und bist den Überholverboten für Gespanne unterworfen,das setzt Deine Marschgeschwindigkeit deutlich herab.Dann gibt es SP und auch CP die ein so großes Gespann nicht oder nur schwierig aufnehmen können.Bei schlechtem Wetter und daher nasser Fahrbahn ist wegen der eingeschränkten Traktion vorsicht geboten,vor allem bei Seitenwind.

Bernd

Oskj am 10 Sep 2017 21:49:13

Wir in der Schweiz kennen eh keine 100er Zulassung. Aber ich fahre selbst mit dem grossen Boot dran meine 90 km/h . Früher mit dem kleineren Boot fuhr ich vielfach über 100km/h das kommt halt immer auf den Trailer darauf an. Ein guter Trailer mit guter Stützlast läuft auch schön hintendran. In Frankreich überholen sie dich mit 130 km/h mit den Booten dran was ich aber sehr gefährlich finde.
Die Busse mit 10km/h schneller ist bezahlbar.
Die Windanfälligkeit wird beim neuen Boot sehr gering sein da es relativ flach ist.
Das mit den Stellplätzen ist sicher ein Kriterium. Ich würde ja das Boot auch nur mitnehmen wenn der Camping Infrastruktur hat. Das heisst meist ein Traktor zum einwassern , Bootsplätze oder Bojen und dann auch meistens einen Platz für den Trailer. Ich denke für spontanreisen ist das eher nicht geeignet.
Mir geht es um die Kraft vom anfahren und klar die Traktion muss passen. Aber machen die 100 kg auf der Kupplung was aus? Dann dürften doch die Modelle welche hinten 1.5 m oder mehr über die Achse herausstehen auch keine 250 kg in die Garage laden? Das müsste doch schlimmer sein, oder?

Und welcher der Ducatos ist die bessere Wahl? 130 oder 150 PS ? Ich habe schon gehört, dass der 180 PS nicht so viel ziehen darf?
Gruss Oliver

Solofahrer am 10 Sep 2017 23:50:14

Ein Fronttriebler ist grundsätzlich und systembedingt für einen Anhängerbetrieb deutlich schwächer geeignet, wie ich leider selber mehrfach feststellen musste, als ein Hecktriebler. Und ich rede hier nicht nur vom Fahren auf der feuchten Wiese, sondern auch von Passfahrten und sogar vom normalen Fahren auf Asphalt. Gewicht gehört auf die Antriebsachse und da können noch so viele Fiat/Peugeot/Citroën/Ducato-Fahrer sagen, sie kämen auch mit einem Trailer klar, die Physik können sie nicht außer Kraft setzen.

Ich habe leider mein Lehrgeld bezahlt.

Warum bist Du so auf den ungeeigneteren Ducato fixiert, wo sich doch der Iveco oder der Sprinter mit Heckantrieb deutlich besser für Deine Zwecke eignet?

Zur Zeit habe ich einen Ducato, in der Version des Jumpers von Citroën mit Maxi-Fahrgestell und 3,0 Liter Maschine, und wechsle eben aus diesem Grund des für einen Trailerbetrieb ungeeigneten Frontantriebs zum Hecktriebler auf Sprinterbasis. Meine Anhängelast beträgt zur Zeit 3 Tonnen bei einem zulässigen Zugfahrzeug-Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen = 6,5 Tonnen zulässiges Zug-Gesamtgewicht. Beim Sprinter wird die Anhängelast zwar nur 2,5 Tonnen betragen, aber für mich reicht es. Wenn mein Fahrzeug keinen Frontantrieb hätte, würde ich nicht wechseln, denn mit dem Ausbauer Burow bin ich mehr als zufrieden!

Solofahrer am 11 Sep 2017 00:02:24

Beefeater57 hat geschrieben:Da Du mit Deinem Gesamtzuggewicht deutlich über 3,5 to liegst darfst Du nur 80 km/h fahren
Bernd

Bernd, wo steht das denn geschrieben? Ich habe die 100 km/h Zulassung für meinen Trailer und bin bislang der Überzeugung, dass ich das in Deutschland auch auf den Autobahnen fahren darf.

Womit bin ich zur Zeit unterwegs?
Zugfahrzeug: 3,5 Tonnen zGG, Trailer mit Ente: ca. 1,2 Tonnen = 4,7 Tonnen, aber noch deutlich unter dem zulässigen Zug-Gesamtgewicht von 6,5 Tonnen. Und da ich mit einem Reise-/Wohnmobil bis 7,5 Tonnen auf den BABs auch bis 100 km/h fahren darf, wüsste ich jetzt nicht, warum das bei einem Gespann anders sein sollte.

17113

topolino666 am 11 Sep 2017 07:31:41

Hallo!

Auch wir sind mit Alkoven 4,0 to (Fiat 3,0) und viel mit dem Einachshänger rund um eine Tonne unterwegs.

+ Der Ducato merkt den Hänger beim Fahren NICHT
+ Der Verbrauch (14 l / 100 km) bleibt bei uns gleich (ohne Hänger sind wir eine Spur sportlicher (nicht schneller) unterwegs)
+ Bremsen und Co (Fahrwerk heavy) haben keine Probleme mit dem Hänger

- Traktion, Traktion, Traktion: das Wohnmobil ohne Hänger kommt quasi gerade noch so ("rausschaukeln") aus einer ebenen (!!) feuchten Wiese (wenn sich die Hinterräder eine Mulde gedrückt haben) raus
- mit Hänger haben wir hier keine Chance mehr (klar man kann / muss es halt vermeiden, d.h. die Vorderräder bleiben am Teer, Hinterräder kommen auf Keile in Fahrtrichtung, ...)
- Es ist dezentes Anfahren gefragt, sonst ziehen wir an der Ampel schwarze Striche
- gerade in zügigen Kurven (z.B. Berge) verliert auch im 3. Gang das Innenrad vorne den Halt und dreht leicht durch
(Vorsichtshalber: ja unsere Achslasten sind ok)
- Der Verschleiss am Fahrzeug ist im Hängerbetrieb (gefühlt) höher (Bremsen, Reifen, ...)

Tinduck am 11 Sep 2017 08:31:15

Ich würde Dir auch empfehlen. einen grossen Sprinter oder Iveco als Basis fürs Womo auszuwählen. Zumindest bei Iveco sind 3,5 Tonnen Anhängelast kein Problem, und dann hast Du nen Hecktriebler mit Zwillingsbereifung, optional auch eine echte Diff-Sperre, was beim Slippen ja auch mal helfen kann :D
Dann brauchst Du Dich bei Deiner Bootgrösse auch nicht verändern...

bis denn,

Uwe

Regmula am 11 Sep 2017 12:02:38

Solofahrer hat geschrieben:Und da ich mit einem Reise-/Wohnmobil bis 7,5 Tonnen auf den BABs auch bis 100 km/h fahren darf, wüsste ich jetzt nicht, warum das bei einem Gespann anders sein sollte.

In der neunten Verordnung über Ausnahmen von den Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung --> Link steht:
Abweichend von § 18 Abs. 5 Nr. 1 der Straßenverkehrs-Ordnung beträgt auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen die zulässige Höchstgeschwindigkeit auch unter günstigsten Umständen für [...] und für sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 t mit Anhänger (Kombination), [...], 100 km/h, wenn [usw.]

Zitat aufgrund der Restriktionen in der Forensoftware gekürzt.

Solofahrer am 11 Sep 2017 14:23:29

Danke, demnach darf ich also mit meinem Gespann auf der BAB bis 100 km/h fahren.

deacheapa am 11 Sep 2017 14:52:30

Oskj hat geschrieben:Nun meine eigentliche Frage: Wie gut mag der Ducato mit diesem Gewicht umgehen? :?:
Gruss und Danke für eure vielen Inputs.
Oliver


Duc Maxi Fahrwerk 244er VA 2000kg HA 2300kg offiziell 128Ps Wandler, 1300kg Trailer in echt mit Boot meist 1450kg.
Bei normaler Fahrt merke ich außer in der Beschleunigung und vielleicht gefühlt minimal beim Bremsen sonst keine Unterschiede, man fährt als Gespann eh noch defensiver.
Slippen geht natürlich nur bei dafür halbwegs geeignete Stellen,
eine Alueigenbau Trailer Verlängerung 5,5m hilft auch bei kürzeren steileren Slipstellen zu meist, natürlich nicht immer.
In wie weit das jetzt 500kg mehr Anhängelast extrem Verändern sollen?

Oskj am 11 Sep 2017 18:36:26

Solofahrer hat geschrieben:
Warum bist Du so auf den ungeeigneteren Ducato fixiert, wo sich doch der Iveco oder der Sprinter mit Heckantrieb deutlich besser für Deine Zwecke eignet?



Na Ja das ist eigentlich ganz einfach: Wenn ich bei uns im Autoscout24 in der Schweiz Wohnmobile mit Vorderradantrieb eingebe bekomme ich 650 Fahrzeuge zur Auswahl.
Gebe ich Hinterradantrieb ein dann bekomme ich 104 Fahrzeuge angezeigt, davon rund 60 Kastenwagen wie Vaneo etc. Das heisst es bleiben etwa 46 Fahrzeuge. Wenn ich nun noch Alkoven und Integrierte rausnehme bleiben noch 5 Teilintegrierte übrig und ich wollte einen Teilintegrierten.
Davon ist einer falsch eingestellt( Ducato) der Rest ist Jahrgang 2003/2004/2005 und ein Challenger JG 2012 auf Fordbasis mit 140 PS.

Also keine Alternative.

Gruss Oliver

Oskj am 11 Sep 2017 18:59:48

Bitte versteht mich nicht falsch-ich habe früher mein 1.8 t Boot auch mit einem Passat mit Frontantrieb gezogen. eigentlich problemlos mit 140 Ps.
Muss wohl meinen Traum neu überdenken den ein neues WoMo für 80000.- liegt nicht drin nebst neuem Boot und Trailer.
Gruss Oliver

Oskj am 11 Sep 2017 19:31:33

Aber ich verstehe folgendes trotzdem nicht:

Wohnmobil mit Anhängerkupplung und wohl etwa 80-100 kg Stützlast= Traktionsproblem

Wohnmobil mit grosser Heckgarage mit Roller und Fahrrad mit viel Karsumpel drin etwa 150-200kg = kein Traktionsproblem?

Es hat doch fast jeder 100-150 kg in der Garage weshalb ist das Gewicht auf der Kupplung soviel schlechter für die Traktion?
Gruss Oliver

Lancelot am 11 Sep 2017 19:55:03

Oskj hat geschrieben: .. weshalb ist das Gewicht auf der Kupplung soviel schlechter für die Traktion?

Weil der Hebel länger ist = die AHK ist am weitesten vom Fahrzeugschwerpunkt entfernt.
Daher wird das Lastmoment bei gleichem Gewicht größer, die Vorderachse wird entlastet, die Traktion wird schlechter.

Rockerbox am 11 Sep 2017 20:14:24

Und auch wenn die 2 t "nur" Rollwiderstand haben müssen sie erst mal bewegt werden!

Oskj am 11 Sep 2017 20:45:03

Lancelot hat geschrieben:Weil der Hebel länger ist = die AHK ist am weitesten vom Fahrzeugschwerpunkt entfernt.
Daher wird das Lastmoment bei gleichem Gewicht größer, die Vorderachse wird entlastet, die Traktion wird schlechter.


Aber es doch so, dass die Garage am hintersten Ende ist und etwa 80 cm breit ist im Durchschnitt. Somit sprechen wir von etwa 60 cm ( Mitte plus 20cm) Die Garage darf etwa mit 250kg beladen werden. Viele Trailerhersteller empfehlen eine Stützlast von mindestens 25 aber am besten mit 50-75 kg. Das müsste sich doch mindestens aufheben im Vergleich.

Oder im Umkehrschluss müsste das heissen, dass ich die 1.8 Tonnen mit dem kurzen Challenger 170 sehr gut ziehen könnte? Der hat weniger überhang als ein Passat....
Siehe Bild.

Also je kürzer je unproblematischer ?

Oskj am 11 Sep 2017 20:49:53

Rockerbox hat geschrieben:Und auch wenn die 2 t "nur" Rollwiderstand haben müssen sie erst mal bewegt werden!


Darum frage ich ja auch ob es 150 Ps sein sollten-obwohl das Drehmoment ja mit 330 Nm zu 350 Nm nur wenig mehr ist. Aber ich denke das Drehmoment/Kraft ist hier wohl nicht das Problem. Der Passat Diesel hat ja auch nur 320 Nm als Vergleich
Gruss Oliver

nanniruffo am 12 Sep 2017 12:46:01

Der Passat wiegt aber auch nur 1600 Kg und nicht 3,5 Tonnen. Ausserdem hat er nicht den CW-Wert einer Schrankwand, so wie das Womo. Ist also überhaupt kein Massstab für einen Vergleich. Die Höhe des Drehmoment´s ist auch nur der eine Parameter. Der Drehzahlbereich, in dem das Maximum anfällt, ist der andere.

Aber zum Thema: Die Stützlast liegt normalerweise bei vielleicht 50 Kg. Das entspricht ungefähr dem Gewicht von 2 E-Bikes in der Garage. Und die E-Bike-Transporteure werden ja auch nicht vor der ach so schlechten Traction gewarnt.

Wir ziehen mit einem Ducato-4,5-Tonner einen 1,5 Tonnen-PKW-Anhänger, bewegen also im Fahrbetrieb auch genau diese 6 Tonnen. Vom Fahrverhalten ist überhaupt keine Veränderung gegenüber dem Solo-Betrieb zu bemerken (auch nicht bei der Traction). Es geht halt alles nur mit ein wenig geringerem Temperament. Der Dieselverbrauch ist ebenfalls der Gleiche, weil man unwillkürlich ein wenig langsamer unterwegs ist (oder auch unterwegs sein darf).

Jeder stärkere Motor ist bei der ganzen Sache immer besser als der schwächere und der stärkste ist auch der besste, wenn man 5 oder 6 Tonnen bewegen will. Deshalb, lieber etwas anderes weglassen und den 180 PS-Motor nehmen.

Tom

Tinduck am 12 Sep 2017 13:33:44

Natürlich ist eine beladene Rollerbühne oder eine vollgepackte Heckgarage auch schlecht für die Traktion eines Fronttrieblers, weil genau wie bei der Stützlast des Anhängers die Vorderachse entlastet wird, damit sinkt die Traktion.
Der Anhänger ist insofern noch schlimmer, weil nicht nur die Traktion verringert wird, sondern auch noch der Fahrtwiderstand erhöht wird. Ich brauche als eigentlich noch mehr Traktion als ohne Anhänger, bekomme aber durch die Stützlast weniger davon. Merkt man natürlich nicht oder kaum, wenn der Untergrund trocken und eben ist, aber schon eine nasse Steigung auf Asphalt kann dann die Grenzen des Konzeptes aufzeigen.

Beim Heckantrieb ist das Gegenteil der Fall, der hat mit Anhänger (oder eben beladener Heckgarage) MEHR Traktion als ohne. Ausserdem wird beim Anfahren und beim Bergauffahren die Antriebsachse nicht ent-, sondern belastet, schon wieder mehr Traktion. Deshalb für den Anhängerbetrieb (und vom Preis abgesehen auch generell) vorzuziehen, wenn es um die Fahrphysik geht.

bis denn,

Uwe

Oskj am 12 Sep 2017 21:04:54

Danke für die Rückmeldungen. Ja irgendwie geht es mir immer noch nicht runter ( vielleicht will ich es noch nicht wahrhaben).
an Tom: tom Du hast sicher recht mit dem Passat vom Gewicht her und Schrankwand aber die Ducatos sind ja auch komplett anders untersetzt.Das der Heckantrieb optimal wäre ist mir klar-aber wie gesagt Auswahl = fast Null in der Schweiz.

Folgendes ist bei mir immer noch offen:

-Wenn der Einfluss so riesig ist von dem Abstand der Achse bis Kupplung dann müsste der im Bild gezeigte Challenger mit 6m um Welten besser sein von der Traktion her als ein WoMo welches 7.5 m lang ist bei gleichem Radstand/Fahrwerk/Antrieb ?

- Wenn ich Kastenwagen mit 3000kg Anhängelast neben den kurzen Challenger stelle sehe ich vom Überhang und Länge sozusagen kein Unterschied. Weshalb darf ein KaWa mit gleicher Motorisierung 1000kg mehr ziehen bei Frontantrieb und das zugelassen bei 12% Steigung. Das müsste ja geprüft sein von einer Stelle. Wenn ich mir jetzt einen KaWa vorstelle mit der 100km/h Zulassung und 3 Tonnen müsste das lebensgefährlich sein.

Hoffe ihr versteht es , dass ich dem etwas auf den Grund gehen will- muss wohl am Schluss mal testen.
Achso ja wir haben in der Firma 2 Renault Master mit 2500kg AHL welche einen Anhänger ziehen welcher Herdanlagen für die Gastronomie transportieren und das in Schweizer Bergregionen. Der ist meistens 2.0-2.5 Tonnen ( Hydr.absenkbar und 6m lang) .Muss mal schauen ob der Master Heckantrieb hat. Wenn nicht sollte ich vielleicht von Fiat auf Renault schauen in der Auswahl

Gruss Oliver

brainless am 12 Sep 2017 21:45:14

Warum bleibst Du nicht beim Frontriebler und trailerst damit dein Boot?
Wird bestimmt alles Blödsinn sein, was die anderen Wohnmobilfahrer bezüglich Hinterradantrieb hier von sich geben..........solange es nicht in Dein Weltbild passt,



Volker :roll:

Oskj am 12 Sep 2017 21:57:00

oh sorry ,
habe nichts von Blödsinn gesagt wollte es nur verstehen.
Aber danke für Deine offene Meinung -ich verstehe ,aber Du wohl nicht das es hier keine Auswahl an Heckantrieb gibt ausser neu. Aber hast wohl dies nicht gelesen den anderst kann ich die angriffige Art nicht verstehen.Ich habe immer anständig gefragt und erklärt.

Aber lassen wir das Thema-wusste nicht das man gleich angefeindet wird wenn man etwas noch nicht nachvollziehen kann.

Gruss Oliver

brainless am 12 Sep 2017 22:14:17

Oskj hat geschrieben:...aber Du wohl nicht das es hier keine Auswahl an Heckantrieb gibt ausser neu. Aber hast wohl dies nicht gelesen den anderst kann ich die angriffige Art nicht verstehen.


Doch,

ich habe alles sehr aufmerksam gelesen.
Aber, Du wärst nicht der erste Schweizer, der ein gebrauchtes Wohnmobil in D kauft. In den einschlägigen Portalen hier findest Du hunderte mit HA-Antrieb.
Merke:
Ein limitierter Markt kann physikalische Eigenschaften nicht aufheben,


Volker 8)

Oskj am 12 Sep 2017 22:20:59

Hallo Volker das letzte ist mir auch klar.
Ich muss vielleicht auch nochmals sagen ich würde das Boot etwa 3-4 x im Jahr mit dem WoMo ziehen.Davon sicher zu 80% Autobahn in den Urlaub.Und am Meer werde ich eh nicht slippen. Die restlichen mal ziehe ich das Boot mit dem Grand Cherokee welcher mit 570 Nm locker ziehen kann.

Ich dachte immer gebrauchte Autos aus dem EU Raum geht schlecht zum importieren. Aber vlt muss ich mich mal schlau machen.
Gruss Oliver

Oskj am 17 Sep 2017 21:24:29

Ich denke ich werde mich folgendermassen orientieren.
Behalte mein grosses Boot und kaufe mir ein Wohnmobil nach Wunschbedürfnis.
Dazu dann ein 4.5 bis 5.5m Rib welches etwa 1000-1200 kg schwer ist mit Trailer für den Urlaub und Ausflüge.
Das sollte dann gut zu ziehen sein.
Gruss Oliver

ChiliFFM am 07 Nov 2017 15:53:28

Hallo Oliver und BF-Kollege,
wolltest du nicht gerade erst noch nach einer Fairline 33 Targa schauen? :mrgreen:

Ich kenne deine Situation so ähnlich aus eigener Erfahrung.
Unabhängig von der Fragestellung hier wirst du über kurz oder lang vor dem Dilemma stehen:
machst du nun Urlaub im WoMo oder im Boot?

Die meisten unserer BF-Kollegen trailern mit SUVs und schlafen unterwegs im Boot auf dem Trailer.
Und am Zielort (meistens doch Kroatien, gelle) dann sowieso im Boot.

Großes zugkräftiges WoMo plus großes Boot macht irgendwie kaum Sinn am Ende (ausser, man hat zuviel Geld).
Und da du zuletzt soviel ins Boot gesteckt hast, wird das wohl Vorrang haben.

Bei uns ging dieser Zwiespalt anders aus.
Wir hatten jahrelang eine Sunseeker (nicht trailerbar) und sind dann auf WoMo umgestiegen. Da beides eben keinen Sinn macht, gab es den jetzigen Bowrider, weil schlafen und wohnen tun wir nunmal im WoMo - und das dann doch noch um einiges komfortabler als auf dem Boot.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich kann mir vorstellen, dass du mit der angedachten Kombination auf Dauer dann doch nicht wirklich glücklich sein wirst.

Ganzalleinunterhalter am 07 Nov 2017 19:06:10

Hallo Oliver, falls das Thema noch aktuell ist > gib mal hier im Forum den Begriff " Beladungsrechner " ein --> Link. Damit kannst Du dann nach Eingabe der Daten die sich verändernten Achslasten einsehen.

Stefan.1 am 07 Nov 2017 20:20:41

Solofahrer hat geschrieben:Danke, demnach darf ich also mit meinem Gespann auf der BAB bis 100 km/h fahren.


. . . und auf Schnellstraßen !
habe auch eine 100 km/h zulassung für meinen Trailer.

Stefan

Stefan.1 am 07 Nov 2017 20:41:20

Oskj hat geschrieben:Weshalb darf ein KaWa mit gleicher Motorisierung 1000kg mehr ziehen bei Frontantrieb und das zugelassen bei 12% Steigung.


. . . weil ein Kastenwagen stabiler ist als eine " Pappschachtel " :D

Stefan

Oskj am 07 Nov 2017 23:31:39

Hallo Hans

Ja so ein wenig im Dilema :mrgreen: Aber als ich die 33 Fairline gesucht habe (oder 31er ) war noch kein Gedanke am Wohnmobil.
Jetzt macht es uns Spass. Aber die Fairline bekommt jetzt zuerst ein neues Camperverdeck und die behalte ich schon noch ein wenig. Aber nicht mehr vergrössern.
Das Wohnmobil wo wir jetzt haben werde ich max 2 Jahre fahren aber bis dann will ich wissen was die Zukunft sein könnte.
Wir waren in Bern auf der Messe und haben als Favorit den Pössl 640 Summit im Auge mit H Fahrwerk. Unterdessen habe ich aus dem Booteforum die Infos mit Erfahrungen bekommen von Bootsbesitzer welche mit dem Wohnmobil Trailern und mir selber eine Erfahrung geholt indem ich unseren Firmenanhänger mit 2000 kg an unseren Firmen Renault Master gehängt habe und damit eine Testfahrt gemacht. Das funktioniert sehr gut solange man nich meint damit auf einer Wiese Kreise zu fahren. Der Master ist anscheinend nicht besser als der Ducato in der Traktion.
Mit dem Pössl oder einem La Strada Avanti C könnten wir sicherlich gut leben und dann wird es wohl zuerst ein Ribchen werden so mit 4.5 bis 5 m und dann behalten wir die Fairline noch paralell. Wenn wir aber ein Boot wie eine Eolo oder eine Cap Camarat kaufen dann wird die Fairline verkauft.
Aber zum ziehen geht beides mit dem Kastenwagen.
Mal schauen was kommt aber der Weg ist schon klarer als auch schon. Gefallen hat uns auch der Malibu le 640

Gruss Oliver

Und Dank auch an die anderen Antworten.

amino am 08 Nov 2017 11:35:15

Hallo ,

Ich fahre seit Jahren mit einem über 7 Meter Wohnmobil Ducato und nur die 130ps Version.

Habe daran ein geschlossen Kofferanhänger (2,7t)
Masse vom Koffer 400 Meter lang 205 hoch und 185 breit (sind die innen masse)


Auch immer gut beladen mit Harley , Roller und Sachen die ich nach Spanien an unser Haus transportiere.

Fahre Damit 4- 5 mal im Jahr nach Spanien..
Keine Probleme.....vielleicht mal im nassen am Berg anfahren.

Aber ansonsten Top.

Und das alles noch mit der ersten Kupplung.


ChiliFFM am 08 Nov 2017 12:01:57

Auf der anderen Seite hatten wir mit unserem Eura Mobil 685VB (Ford Transit 140 PS frontgetrieben) bereits mit einem 14-Fuss Boot hintendran rund um den Gardasee vereinzelt arge Traktionsprobleme. Gerade wenn es bergauf dann noch um die Kurve ging half oft nur noch Anlauf...

peter1130 am 08 Nov 2017 12:32:57

Man kann generell sagen je größer der Abstand zwischen Hinterachse und Anhängerkupplung desdo schlechter das Fahrverhalten. Beim Frontriebler wird die Traktion schlechter und die kritische Geschwindigkeit des Gespanns ( pendeln) ist niedriger. Beim Hecktriebler wirkt sich das nur auf die Pendelneigung aus.

Das ist bei jeder Art von Gespann so nicht nur bei Womos.

Mover am 08 Nov 2017 12:58:26

Hast recht. Die billigeren Krummhaken mit größerem Abstand zur Hinterachse taugen nicht viel.
Es wedelt.

Die kurzen ganz nah an der Stoßstange an der Platte in der Höhe verstellbaren sind wesenlich besser.

Die Traktion bei unseren Schleppwagen (Fiat Ducato mit Frontantrieb) und Landcruiser J12 mit permantem Antrieb ist sehr gut. 1800 kg am Fleischerhaken sind kein Problem. Beide Schlepper dürfen 3,5t ziehen.
Da pendelt nix.

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