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Hallo zusammen, Ich möchte in den nächsten Tagen meine Solaranlage montieren und verkabeln. Nun sind aber ein paar Probleme aufgetaucht. Da ich 2 Panelle habe und die Kabel daran sehr kurz sind bräuchte ich pro Panelle 3 MC4-Stecker. Da aber jeder Stecker 0.5 Ohm Wiederstand hat, ergibt das 1.5 Ohm. Das entspricht in etwa 800m 10mm2 Kabel und ergibt einen Spannungsabfall von fast 11 Volt. So gesehen müsste man die Finger von MC4-Stecker lassen und die Kabel löten oder verpressen und in wasserdiche Elektrokästchen verstauen. Wie hab ihr das gelöst? Gruss Teryen Hallo, habe meine in einem Kl.- Kasten mit Lüsterklemmen angeschlossen. Sobald ich ein Leistungsverlust bemerke, wird nachgeschaut. Hallo Teryen, bei mir waren die Kabel auch zu kurz. Habe dann in dem kleinen Kästchen auf der Rückseite, vor der Montage, längere und etwas dickere Leitungen angelötet. Diese sind dann in einem kleinen Kabelkanal auf dem Dach verlegt. Gruß Michael 0,5 Ohm je Stecker ist absoluter Quatsch. Wie kommst du denn zu der Vermutung?
Wo hast du die Werte her? Bei einen Widerstand von 0,5Ω und einem maximalen Nennstrom von 30A würde das 450W ergeben, die im Plastikgehäuse verheizt werden. Da stimmt wohl was nicht. :)
Aus deinen angegebenen 11V Abfall bei 1,5Ω schließe ich auf 2x 100W Module. Die beiden mittels Y-Adapter gekoppelt (parallel) oder eine Reihenschaltung draus gebaut und mittels 6mm² ohne weitere Unterbrechung auf den Solarladeregler geführt. Fertig. Die MC4-Dinger werden zu 1000en an ortsfesten PV-Anlagen verbaut. Die funktionieren schon. Aber vorsicht: die Originalen nehmen von Multi Contact. China-Ware kann funktionieren, muß es aber nicht. Und eine gescheite Crimpzange verwenden, nicht mit der Spitzzange frickeln. Zur Not von einem beliebigen Elektriker, der auch PV-Anlagen macht konfektionieren lassen. edit: das Wort Lüsterklemmen in Verbindung mit KFZ ruft bei mir irgendwie immer ein Aufstellen der Nackenhaare hervor.
Erstmal wieso 3 Stecker ? Normalerweise sind das doch 2 pro Panel. Außerdem woher stammt die Angabe mit 0,5 Ohm (was katastrophal wäre) ? Ich habe in einem Datenblatt 0,5 mOhm oder 0,0005 Ohm gefunden. RK Die Standard MC4 Stecker sollten keinen so hohen Widerstand aufweisen. Wie hast Du das gemessen? Ich habe 2x6mm² Lautsprecherkabel (hatte ich noch über und ist gutes OFC Kupfer) am Y-Stück an den Modulen direkt zum Laderegler verbunden. beste Grüße, Guido
Geschickte Leute benutzen Aderendhülsen für flexible Adern. ;D
Vom Panell zum Verlängerungskabel Vom Vk zum Y-Stecker Vom Y-Stecker zum Regler Und dann natürlich zurück. Die 0,5 Ohm habe ich aus dem Netz, und gemessen. Kann natürlich eine faltsche Angabe sein, m vergessen, und ich habe schlecht gemessen. In anderen Seiten wird mit 0.5mOhm angegeben. Da habt ihr recht
Das wollte ich auch, leider sind beim Kästchen die Kabeldurchführungen verleimt. Gruss Teryen
Fragt sich, mit was du gemessen hast. Mit einem normalen Multimeter kann man sowas nicht messen. Bei den niedrigen Werten (<1 Ohm) braucht man spezielle Meßgeräte oder eine andere Technik.
Du könntest natürlich auch die Stecker abschneiden und alles löten. Oder zumindest nur die Stecker direkt am Panel lassen und den Rest (Y) löten. RK Stecker werden ja auch innen auf die Leitung gecrimpt. Wenn es sauber ausgeführt wird gibt es keinen messbaren Unterschied zwischen Steckern und Crimpverbindern. Wenn schon Lusterklemmen dann, wie schon beschrieben, mit Aderendhülsen. Oder besser, je nach Querschnitt, die speziellen Wagoklemmen. --> Link Da können flexible Drähte ohne Hülsen verwendet werden. bert
Ein ganz normales Mm bis 0.1 Ohm. Bei unter 0.1 wird nichts angezeigt.
So etwas werde ich warscheinlich machen. Am liebsten direkt am Panell, aber ich habe skrupel beim originalen Kästchen die Kabeldurchgführungen abzuschneiden und ersetzen. Nicht dass deswegen die Garantie erlischt. Mir kommt das als zu viel Widerstand vor, das sollte um und bei null liegen. Wie genau hast Du an welchen Stellen gemessen? Ggf. ist das nämlich ein Garantiefall! Ich crimpe bei größeren Querschnitten lieber als zu löten, um ein zusätzliches Dielektrikum zu vermeiden, bei feinen Litzen löte ich sowas aber auch.
Direkt vor und nach dem Stecker.
Ich hoffe nicht.Mein Händler ist über 1000km entfernt.
6mm2 löte ich problemlos. 10mm2 wird hoffentlich nicht viel schwieriger sein. Eine Crimpzange habe ich nicht, und die Elektriker hier steigen nur für einen guten Auftrag aufs Womodach. Habe das gerade mal mit meinem Amazon-30Euro-Multimeter nachgestellt: Selbst wenn ich die Mess-Spitzen aneinander halte, zeigt es 0,4 Ohm an. Dementsprechend auch 0,4 Ohm wenn ich meine Solar-Zuführung kurzschließe - mit selbstgemachten MC4 Steckern und 2x 6mm² Kabel. Handelsübliche Multimeter dieser Preisklasse können das einfach nicht sinnvoll messen, wahrscheinlich weil der Prüfstrom zu niedrig ist. Eine Crimpzange mit brauchbarer Qualität bekommst Du ab 25 Euro, aber Löten oder Crimpen ist eine Glaubensfrage - und beides will mit Sorgfalt ausgeführt sein :) beste Grüße, Guido
Sicherer ist m.E. erst crimpen, dann löten (denn heisses Lot läuft ja auch noch in kleinste Zwischenräume 'rein, und Korrosion bleibt draussen).
Meines zeigte Spitze an Spitze 0.3 Ohm, am Stecker 0.8 Ohm.
Da ich schweisse vertraue ich mehr am löten, aber ich habe mich nie mit crimpen auseinandergesetzt. Das werde ich wohl nachholen.
Also entweder ist die Batterie alle oder es ist Schrott! Selbst meine Billiggeräte (Zeiger&Digital) stehen bei "Messpitzen aneinander" auf 0, 0 Ohm. Und natürlich ist verlöten und danach mit Schrumpfschlauch isolieren über die Jahre gesehen die widerstandsfreiere Lösung Gruß Andreas Crimpen schliesst ja löten nicht aus. Ich mache beides, crimpen und löten (in der Reihenfolge) Grüße, Alf
Da habe ich schon alle möglichen Werte gesehen. Aber bedenke, daß die üblichen Meßbereiche 200.0 Ohm sind. Da hast du schon von der Wandlung her mindestens 1 Digit (hier 0,1 Ohm) Fehler, eher mehr. Außerdem sind die 0,4 Ohm gerade mal 0,2% vom Maximalwert. Oder anders gesagt, unter 1 Ohm sind das bestenfalls Schätzwerte. Eins meiner DMM sagt z.B. bei Widerstand: +-0,8% bis +-5% +2 -10 Digit. Dazu: "Die Prüfkabel haben einen Eigenwiderstand von ca. 0,1-0,3 Ohm." Das ist auch etwa der Wert, der beim Zusammenhalten angezeigt wird. Für genaue Werte braucht man eine 4-Leiter Messung. D.h. bekannten Strom anlegen und dann die Spannung über dem Widerstand messen. Damit bekommt man auch bei niedrigen Werten sinnvolle Ergebnisse. Vergleichbar ist das mit einer Stopuhr an der Armbanduhr, die 100tel Sekunden anzeigt, aber mit Hand und Augenmaß betätigt wird. Die angezeigte Auflösung ist was anderes als die tatsächlich erreichbare Genauigkeit. RK Meine Meinung: Löten hat nichts in Fahrzeugen zu suchen. An der Stelle, wo die Litze lotdurchtränkt und steif ist und zur normalen Litze übergeht ist über kurz oder lang der Kabelbruch vorprogrammiert. So ein Fahrzeug vibriert nun einmal ziemlich regelmäßig. Das ist auch der Grund warum Schraubverbindungen wie eine Lüsterklemme ebenfalls ungeeignet sind. Die kann sich mit der Zeit schlichtweg unbemerkt lockern. Deswegen Wago-Klemmen, die einen konstanten Federdruck haben oder eben VERNÜNFTIG crimpen.
Mit deiner Beschreibung hast du vollkommen recht! Deshalb meine Variante: Löten und das Kabel inklusive der Lötstelle mit genügend langem Schrumpfschlauch isolieren und stabilisieren! Die Litzen in der Wagoklemme können mit Feuchte oxidieren, dann gibt es Übergangswiderstände. Eine Wagoklemme lässt sich nicht feuchteisolieren, da sonst die Klemmfunktion nicht mehr oder nur eingeschränkt geht. Aber letztendlich hann das ja jeder halten wie er will. Meine Meinung und meine Erfahrung, nachträglich guten Rutsch, Andreas +1 fürs Löten und Schrumpfen. Ich löte auch die Steckschuhe / Kabelösen nach dem Krimpen. Kabelbruch an einer Lötverbindung hatte ich noch nie, aber durchaus oxidierte und überhitze Krimpverbindungen, die nicht verlötet waren. Die Werkstatt macht sich natürlich nicht die Mühe, erstens dauert das Löten länger und zweitens freut die sich auf Geschäfte mit Stammkunden.
So mache ich es auch, zusätzlich natürlich der Schrumpfschlauch oder eine Gummitülle, wie von Andreas Weigand beschrieben. Grüße, Alf Loetstellen sollten davor und dahinter abgesichert werden damit nichts schwingen kann. D.h. Kabel immer sauber binden. |
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