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Kur im Wohnmobil


axel1964 am 27 Dez 2017 23:13:08

Hallo Forumsmitglieder,

mein Arzt hat mir aufgrund meines Dauerstresses empfohlen, eine Kur zu machen. Jetzt ist mir die Idee gekommen, die Kur im Wohnmobil zu machen. Gute Campingplätze mit Kuranwendungen gibt es genügend. Hat von euch schon mal jemand so was gemacht und unterstützen die Krankenkassen sowas?
Über Anregungen und Tipps wär ich euch dankbar!

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pipo am 28 Dez 2017 10:19:30

Versuch es mal mit der internen Suche. Das Thema wurde bereits mehrfach behandelt.
Allerdings sollte voerher geklärt werden ob Du eine Offene Badekur oder eine Kur/Reha machen willst.
Beim Ersteren ist die Krankenkasse zuständig und Du musst Deinen Urlaub investieren, bei der Reha ist die Rentenversicherung der Kostenträger mit der entsprechenden Krankschreibung.

Ansonnsten ist Dein Vorhaben bei beiden Varianten mit der enrsprechemden Begründung möglich..

paul54 am 28 Dez 2017 12:48:18

Hallo,
erkundigt euch Mal nach Bad Abbrach, das ist unweit von Regensburg.
Wir werden dort im Februar eine Vorsorgekur machen, vom Stellplatz aus durch einen Tunnel direkt zu den Anwendungen!
Gruß Peter

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Julia10 am 28 Dez 2017 13:04:21

axel1964 hat geschrieben:Hallo Forumsmitglieder,

mein Arzt hat mir aufgrund meines Dauerstresses empfohlen, eine Kur zu machen. Jetzt ist mir die Idee gekommen, die Kur im Wohnmobil zu machen. Hat von euch schon mal jemand so was gemacht und unterstützen die Krankenkassen sowas?
Über Anregungen und Tipps wär ich euch dankbar!


Welche Art von Kur hat Dir Dein Arzt nahegelegt :?: Ich denke mal eher eine Reha :?: Damit wärst Du mindestens drei Wochen stationär in einer Rehaklinik untergebracht und brauchst kein Wohnmobil.

Früher gabs mal sogenannte freie Badekuren, die teilweise von den Krankenkassen unterstützt wurden z.B. bei den Anwendungen, aber auch bei den Kosten für die Unterkunft. Ob es das heute noch gibt, weiß ich nicht. Am Besten bei der Krankenkasse nachfragen.

Dafür mußt Du aber Deinen Urlaub nutzen, bei einer Reha über die Rentenversicherung nicht.

Julia

hunki am 28 Dez 2017 13:09:02

Du musst unterscheiden zwischen "Kur" und "Reha"

Unter einer "Kur" versteht man heute im Prinzip eine "ambulante Badekur" (als Vorsorgekur oder kurative Kur bei irgendwelchen Erkrankungen oder Beschwerden). Diese Badekur kann von Deinem Hausarzt bei der Krankenkasse beantragt werden. Nach meiner Erfahrung wird diese Form der Kur relativ großzügig bewilligt. Das liegt daran, dass Du dich um eine Unterkunft selbst bemühen musst (d.h. die Unterkunft kann auch ein Wohnmobil sein). Für die Unterkunft gibt es keinen finanziellen Zuschuss. Auch für die "Ernährung" usw. musst Du selbst aufkommen. Solltest Du einen Kurschein von Deiner Krankenkasse bekommen, gehst Du damit an einem Kurort Deiner Wahl zu einem "Kur- und Badearzt". Von diesem bekommst Du nach einer körperlichen Untersuchung Deine Anwendungen verordnet, die Du in einer entsprechenden Einrichtung durchführen kannst. Je nach Versichertenstatus musst Du auch zu den Anwendungen eine kleine Gebühr dazuzahlen. Eine ambulante Badekur dauert in der Regel 3 Wochen. Früher hat man diese Kur mit "morgens Fango, abends Tango" umschrieben.

Eine "Reha" ist etwas ganz anderes. Um eine Reha verordnet zu bekommen, musst Du erstmal eine rehafähige Erkrankung haben, das ist im Regelfall eine schwere chronische oder akute Erkrankung (z.B. nach einem akuten Herzinfarkt, nach einem Schlaganfall, nach einer Krebsoperation, bei einer schweren Depression, bei MS, usw....). Eine Reha findet dann aber in der Regel unter stationären Bedingungen statt, d.h. Womo ist überflüssig. Die Anwendungen werden viel intensiver durchgeführt als bei einer "ambulanten Badekur", d.h. es finden wesentlich mehr Anwendungen über den ganzen Tag verteilt statt.

Dann gibt es noch eine "ambulante Reha": nach einer akuten Erkrankung oder Operation bekommt der Patient Rehaanwendungen, die meistens über den ganzen Tag verteilt stattfinden. Schlafen tut der Patient aber zu Hause. In der Regel wird der Patient von einem Fahrdienst der ambulanten Rehaeinrichtung morgens zu Hause abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht Eine "ambulante Reha" wird in der Regel am Heimatort durchgeführt.

Dann gibt es noch eine "Anschlussheilbehandlung" und anderes, dies ist aber hier nicht das Thema.

In Deinem Fall scheint mir, dass nur eine "ambulante Badekur" in Frage kommt. In diesem Fall kannst Du selbstverständlich im Wohnmobil wohnen, was übrigens hier in Bad Reichenhall nicht wenige Kurpatienten genauso tun.

Ich hoffe, ich hab Dir ein wenig geholfen. Alles was ich hier geschrieben hab, weiß übrigens jeder Hausarzt.

Liebe Grüße aus dem tiefsten Gastn!

Hubert (Dr.med)

weser13 am 28 Dez 2017 13:11:01

paul54 hat geschrieben:Hallo,
erkundigt euch Mal nach Bad Abbrach, das ist unweit von Regensburg.
Wir werden dort im Februar eine Vorsorgekur machen, vom Stellplatz aus durch einen Tunnel direkt zu den Anwendungen!
Gruß Peter


Guten Morgen,

ich gehe davon aus, dass es sich um Bad Abbach handelt ...

Grüße aus NI

Inselblick am 28 Dez 2017 13:45:51

Hallo Hubert,
vielen Dank für deine Infos. Bei der Reha ist der Patient arbeitsunfähig. Wie sieht das bei einer "Badekur" aus? Muss dafür ein Teil des Jahresurlaubes genommen werden oder wird vom Hausarzt die Arbeitsunfähigkeit für diese 3 Wochen festgestellt? Ich werde 59 Jahre und hatte noch nie eine Kur. Jetzt denke ich aber über diese Vorsorge intensiver nach, schließlich will/muss ich noch einige Jahre arbeiten.
Gruß Manfred

paul54 am 28 Dez 2017 13:56:11

Tatsächlich handelt es sich um Bad Abbach, du darfst gerne das r behalten.
Gruß Peter

immer diese diese Ergänzungen von Android!!!!!!

Roman am 28 Dez 2017 13:58:26

hunki hat geschrieben:Du musst unterscheiden zwischen "Kur" und "Reha"
Dann gibt es noch eine "Anschlussheilbehandlung" und anderes, dies ist aber hier nicht das Thema....


Hallo Hubert,

das ist jetzt zwar etwas OT, aber ich dachte "Reha" und "Anschlussheilbehandlung" wären zwei Begriffe für letztendlich die gleiche Sache.

Dem ist offensichtlich nicht so.... ?

Gruß
Roman

Gast am 28 Dez 2017 14:14:31

Hallo!

Google mal nach "Krankenkasse Aktivurlaub".

Daran nimmt meine Frau regelmäßig teil. Je nach KK wird das finanziell unterstützt. Bei vielen Anbietern kann man bei der Unterbringung auch die Variante WoMo auswählen.

Meine Frau war letztens mit dem WoMo in Bad Salzuflen und hat dort an einer Aktivwoche teilgenommen. Der Veranstalter hat dabei für das WoMo einen Platz auf dem städtischen WoMo-Stellplatzt zur Verfügung gestellt.

LG,René

pipo am 28 Dez 2017 14:46:48

Dauerstress ist ebenso gleichwertig einzuschätzen wie eine chronische Erkrankung oder eine Schädigung nach einem Unfall. In der Reha sind die Anwendungen eher auf vorbeugende Maßnahmen gegen Stress und zur Erholung ausgerichtet. In einer Badekur werden viele wichtige Anwendungen nicht angeboten. Dort geht es eher im Massagen, Bäder und leichten Rehasport.

Dh. Du beantragst bei Deiner zuständigen RV eine Reha. Die Formulare bekommst Du von Deiner Krankenkasse. Bei solch einer Reha gibt es die Möglichkeit, dass Du stationär oder teilstationär aufgenommen wirst. Dies musst Du bei der Beantragung auch entsprechend ankreuzen. Stationär bedeutet, dass Du ein Zimmer und Vollverpflegung dazu bekommst. Teilstationär bedeutet, dass Du zBsp. Dein Wohnmobil in der Nähe parkst und nur wenn Du Anwendungen hast entsprechende Mahlzeiten in der Klinik bekommst :mrgreen:
Bei der Beantragung kannst Du dir eine Klinik im Umkreis von 200Km zu Deiner Wohnung aussuchen und diese explizit als Wunsch angeben. Die RV muss, wenn die Indikation zutrifft Dir auch hier die Reha in dieser Klinik genehmigen, wenn die Reha überhaut genehmigt wird.

Besorg Dir die Formulare und beantrage die Reha. Stress ist nicht zu vernachlässigen!!!

Julia10 am 28 Dez 2017 15:43:51

pipo hat geschrieben: Die RV muss, wenn die Indikation zutrifft Dir auch hier die Reha in dieser Klinik genehmigen, wenn die Reha überhaupt genehmigt wird.

Besorg Dir die Formulare und beantrage die Reha. Stress ist nicht zu vernachlässigen!!!


Und wenn Dein Hausarzt Dir eine Reha anrät, wird er in der Antragstellung auch die entsprechnende Dringlichkeit dokumentieren.

Julia

Gast am 28 Dez 2017 16:59:26

Hallo solltest du eine Reha wegen Stress von der RV genehmigt bekommen, wird das ja wohl eine Psychosomatische Klinik sein. Und da ist es nicht gern gesehen mit dem KFZ zu kommen. Ausserdem wird dort viel wert darauf gelegt das man zu den Schliesszeiten :D im Haus/Bett ist damit man morgens auch um halb sieben auf dem Sportplatz ist. :D Ausserdem dauert solch eine Reha meist 6 bis 12 Wochen da zieht man doch ein vernünftiges Bett vor, also Nicht mit dem Wohnmobil.

Rolf

axel1964 am 28 Dez 2017 17:28:42

Also Leute, erstmal herzlichen Dank für die vielen Tipps und Hinweise. Da ist einiges nützliches dabei. In der nächsten Woche werde ich das mit meinem Hausarzt besprechen, Urlaub ist für mich nicht das Thema, da ich selbständig bin. Allerdings muss ich mir die Zeit rausfiltern. Jaja Zeit ist heutzutage das Thema, leider!!!

Beduin am 28 Dez 2017 21:53:08

Von irgendwoher muss der Stress ja kommen und wenn es dann den "Schlag" tut, dann hast Zeit vielleicht sogar alle zeit der Welt :?

Ich hatte auch normale Reha und Zimmer und bin mit Womo angereist, eh einzigstes Fahrzeug, weil ich da besser schlaf und die bessere Matratze drin habe durfte ich während der Kur drin schlafen. Alles eine Sache der Argumente, der Verhandlungen und des Arztes. Bekam sogar noch Strom dazu und das im Jahrhundert Winter 2012 auf der Mettnau. Da ahtte es teilweise 20° Minus. Im Womo ohne Doppelboden.

hunki am 30 Dez 2017 12:50:09

Servus zusammen,

vielleicht kann ich noch etwas Licht ins Dunkel bringen. Zuerst eine Anmerkung: Alles, was ich hier schreibe ist der Regelfall für Kassenpatienten. Ungeachtet dessen kann man versuchen irgendwelche "deals" mit den Versicherungen, Krankenkassen oder sonstigen Kostenträgern zu machen. Privatpatienten handeln eine Reha oder Kur mit den entsprechenden Kostenträgern aus.

"Anschlussheilbehandlung" und "Reha" sind nicht das gleiche!
Eine Anschlussheilbehandlung kann bei bestimmten, genau definierten Erkrankungen direkt im Anschluss an eine akut-stationäre Behandlung stattfinden. Es handelt sich dabei um bestimmte akute Erkrankungen (z.B. frischer Herzinfarkt, frischer Schlaganfall, akute Lungenembolie, schwere akute Infektionserkrankung usw.) oder um schwere Operationen (z.B. bestimmte schwere Krebserkrankungen, künstl. Kniegelenk, schwere operative Eingriffe am Verdauungstrakt usw.). Die Anschlussheilbehandlung (=AHB) muss vom Krankenhaus beantragt werden und kann nicht vom niedergelassenen Haus-oder Facharzt beantragt werden. Außerdem muss die AHB unmittelbar nach dem akut-stationären Aufenthalt angetreten werden. Unter bestimmten Bedingungen kann der Patient vom KH erst entlassen werden. Er muss aber die AHB binnen 14 Tagen nach der Entlassung angetreten haben. Für diese AHB-Fälle halten Reha-Kliniken immer Betten bereit um die 2-Wochenfrist einzuhalten.
Eine "Reha" wird normalerweise vom niedergelassenen Haus-oder Facharzt beantragt (Kassenarzt). Eine Reha kann jeder chronisch Kranke beantragen (ob er sie bewilligt bekommt steht auf einem anderen Blatt Papier!). Dabei ist ein vorausgehender stationärer Aufenthalt nicht unbedingt erforderlich (z.B. schwere Atemwegserkrankung wie Asthma oder COPD, Folgen eines Schlaganfalles, schwere psychische Erkrankung usw.). Die Kostenträger sind in der Regel bei Rentnern die Krankenkassen und bei berufstätigen Patienten die Rentenversicherungsträger.

Während einer "Kur" (ambulante Badekur) ist man nicht "krank geschrieben"!
Das käme auch einer "wunderbaren Urlaubsvermehrung" gleich, etwa nach dem Motto: ich fahre mit dem Wohnmobil ins schöne Berchtesgadener Land, gehe zwei- bis dreimal pro Woche zur Massage und leg mich ins Moorbad. Die restliche Zeit verbringe ich am Chiemsee oder Waginger-See beim Baden (bei schlechtem Wetter in der tollen Reichenhaller Therme) oder in den Bergen beim Wandern, oder ich besichtige das naheliegende Salzburg, fahre mit dem Boot über den einzigartigen Königssee, Besuche das Salzbergwerk oder mache einen Ausflug ins nahe Salzkammergut . Abends geht's dann noch ins Kurcafe zum Tanzen oder ich besuche ein Konzert der Reichenhaller Philharmoniker...... Mir fallen da die Rheinländer ein mit ihrem schönen Lied "Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?......". Vielleicht habe ich Euch hiermit eine Anregung für den nächsten Urlaub gegeben - aber, ein bisschen Reklame wird ja wohl noch erlaubt sein
;D ;D ;D

"Stress" löst nicht unbedingt eine Reha oder Kur aus!
...sonst müssten ja (gefühlt) die Hälfte der arbeitstätigen Menschen unseres Landes zur Reha/Badekur geschickt werden. Das soll nicht heißen, dass "Stress" nicht zu einer Reha führen kann. "Stress" ist aber keine medizinische Diagnose sondern Ursache für bestimmte Erkrankungen. Diese Erkrankungen müssen schon längere Zeit vorliegen, zu häufigen Arztbesuchen und in der Regel auch zu mehreren AU-Zeiten (=Krankschreibungen) geführt haben. Erst dann kann man versuchen eine Reha zu bekommen. Zuerst muss aber in jedem Fall die Stressursache beseitigt werden, weil sonst die Reha für die Katz ist und zuerst müssen alle ambulanten Therapiemöglichkeiten am Heimatort ausgeschöpft sein.

Lieber Peter,
Dauerstress ist nicht unbedingt "gleichwertig einzuschätzen wie eine chronische Erkrankung oder eine Schädigung nach einem Unfall". Das mag für Dich so sein, die Kostenträger sehen das aber nicht immer so (Stressursache?).
Eine Reha ist in den seltensten Fällen "eher auf vorbeugende Maßnahmen gegen Stress und zur Erholung ausgerichtet". Eine Reha wird vor allem bei schweren chronischen Erkrankungen genehmigt (Atemwegserkrankungen, neurologische Erkrankungen und, und, und....).
"...bei der Reha ist die Rentenversicherung der Kostenträger". Das gilt nur für Patienten, die noch berufstätig sind. Für Rentner (und das dürften die meisten hier im Forum sein) ist die Krankenkasse zuständig.
"Die RV muss, wenn die Indikation zutrifft Dir auch hier die Reha in dieser Klinik genehmigen, wenn die Reha überhaut genehmigt wird." Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Die RV "muss" überhaupt nichts, aber das schreibst Du ja im zweiten Teil des Satzes auch.

In jedem Fall ist es vernünftig erst einmal mit dem Hausarzt zu reden. Der kennt Dich am besten und weiß genau wie die einzelnen Antragsverfahren ablaufen. Dann ist es auch noch ratsam mit der Krankenkasse Kontakt aufzunehmen. Im Einzelfall können "deals" ausgehandelt werden, die nicht der Regel entsprechen.

Noch was: für Privatpatienten, beihilfeberechtigte Beamte und Patienten, die wegen einer anerkannten Berufserkrankung eine Reha beantragen wollen, gelten wieder ganz andere Regeln!

Ich wünsche Euch allen ein dauerstressfreies Neues Jahr 2018!

Hubert

pipo am 30 Dez 2017 14:44:42

hunki hat geschrieben:Dauerstress ist nicht unbedingt "gleichwertig einzuschätzen wie eine chronische Erkrankung oder eine Schädigung nach einem Unfall". Das mag für Dich so sein, die Kostenträger sehen das aber nicht immer so (Stressursache?).

Wenn der Arzt eine "Chronisches Überlastungs Syndrom diagnostiziert und in die Richtung geht es ja beim TE, ist eine Reha unausweichlich und ratsam.
Natürlich weis der Hausarzt am Besten in welche Richtung es gehen soll.

"...bei der Reha ist die Rentenversicherung der Kostenträger". Das gilt nur für Patienten, die noch berufstätig sind. Für Rentner (und das dürften die meisten hier im Forum sein) ist die Krankenkasse zuständig.

Der TE steht doch im Erwerbsleben. Hat er extra betont. Dabei ist es unerheblich, dass ggf. ein Großteil der User dieses Forums Rentner sind :roll:

PS: Ich habe das ganze Verfahren in den letzten Wochen selbst erlebt, bin aktuell selber in der Reha und gerne lasse ich den TE von meinen Erfahrungen profitieren. Das die Indikationen selber Sache des Arztes sind ist selbstredend. Aber ab dem Zeitpunkt Beantragung kann man als Patient erheblichen Einfluss nehmen. Und dies wollte ich hier nur darstellen.

pidy am 30 Dez 2017 15:03:21

Ich bin privat versichert. Bei mir zahlt die Kasse die "offene Badkur" bw. die Anwendungen, die geleistet werden, iin vollem Umfang. Bei Übernachttung iim Wohnmobil/Wohnwagen werden allerdings keine Übernachtungskosten erstattet. Die Fahrtkosen hingegen schon.

Trashy am 30 Dez 2017 15:04:09

Hi,
ich war selbst dieses Jahr in der Stressreha. Beidseitiger Hörsturz usw.
Reha heißt ja Rentenversicherung und die sind drauf bedacht das man in der Reha Einrichtung auch untergebracht ist und nicht nach den Anwendungen sein Privathalligalli veranstaltet.
Bei einer Kur über die Krankenkasse halte ich das zur Kostendämpfung durchaus denkbar.
Hm, die meisten Rehakliniken die ich kenne wären mit dem Womo garnicht anfahrbar...Kurgebiete mit Parkplatzmangel....

hunki am 30 Dez 2017 16:38:27

Nochmal (ein letztes Mal zu diesem Thema) Servus zusammen!

Trashy:
Reha heißt nicht automatisch Rentenversicherung! Die Kostenträger können auch sein: Krankenkasse (z.B. bei Rentnern, Studenten, Hausfrauen usw.), Gesetzliche Unfallversicherungen (Berufsgenossenschaften bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen usw.), Kriegsopferfürsorge/Kriegsopfervorsorge (bei Kriegsfolgen, KH durch Bundeswehr oder Zivildienst), öffentliche Jugendhilfe oder Träger der Sozialhilfe. Sooo einfach ist das nicht, wie der Laie es sich vorstellt!

Peter:
Der TE steht zwar im Berufsleben, ist aber selbständig, d.h. vermutlich nicht bei einer Krankenkasse sondern privat versichert. Bei "den Privaten" gibt es alles mögliche (von grundsätzlicher Ablehnung aller Maßnahmen bis hin zur kompletten Übernahme aller Kosten). Hier gibt es keine Regel. Mein Eindruck war immer, dass das natürlich von der jeweiligen Versicherung abhängt, aber auch vom Sachbearbeiter, von der Vorgeschichte des Patienten ("Wieviel hat uns der schon gekostet?") und anderen Faktoren. Natürlich kann jeder Patient bei einer Ablehnung den Weg zum Gericht gehen!

Ich wollte hier nur mal sagen, dass es nicht so einfach ist, eine Reha usw. zu bekommen. Meine "Erfahrungen" begründen sich zum einen auf hunderten Reha-/Kuranträgen für meine Patienten in meiner Funktion als ehemaliger Internist und Hausarzt und andererseits in meiner Funktion als Kur- und Badearzt in einem großen bayerischen Heilbad.

Schönes Neues Jahr 2018!

Hubert

bob1968 am 30 Dez 2017 23:38:42

Hallo,

noch ein kleiner Hinweis:

Neben den medizischen Vorraussetzungen müssen bei einer Leistung zur Teilhabe (u.a. med. "Reha") von der gesetzlichen Rentenversicherung auch die versicherungsrechlichen Vorraussetzungen erfüllt sein.
--> Link

Weiterhin sind die Ausschlussgründe zu beachten.
--> Link

Viele Grüße und ein gesundes Jahr 2018

Robert (mein "tägl. Brot")

Jonah am 31 Dez 2017 01:07:10

Wer ist denn für mich als Beamtin in NRW zuständig? Also wer ist mein Rentenansprechpartner? Das Geld kommt aus Düsseldorf, muss ich da anrufen? Weiß das jemand? Die Krankenversicherung hatte ich schon mal angerufen, die hatten gesagt, dass sie nicht zuständig sind. Habs dann aus den Augen verloren, aber wo ihr jetzt drüber diskutiert, dachte ich, ich frag euch mal.

pipo am 31 Dez 2017 10:44:21

Deine zuständige Festsetzungsstelle ist der richtige Ansprechpartner..

MoMo1971 am 31 Dez 2017 10:51:45

Guten Tag,

hallo Michaela.

Die zuständige Pensionsstelle für Landesbeamte in NRW sollte das "Landesamt für Finanzen" in Düsseldorf sein. Bei Kur o.ä. Reha-Massnahmen müsste eigentlich die Beihilfestelle deine Kontaktadresse sein. Natürlich auch deine Private Krankenversicherung. Die Beihilfestelle sollte auch in Düsseldorf sein.

Guten Rutsch und allseits Gute Fahrt 2018

Jonah am 31 Dez 2017 13:01:21

Danke, werde mich nach Neujahr drum kümmern.

schneggenhaus am 17 Jan 2018 17:55:00

Wir haben im April 2017 bis Mai 2017 einen Kuraufenthalt im Thermalbad Papa in der gleichnamigen Stadt in Ungarn gemacht, waren aber für eine Reha angemeldet und auch die ärztliche Bescheinigung dazu fehlte nicht, da mein Partner einen doppelten Beinbruch hatte ( Reha) und ich ganz einfach eine Kur benötigte bekam aber ebenfalls eine Rehaverordnung dazu, wenn ich es will. Wir gingen 2x im Tag ins Thermalbad und genossen die Ambiente des Thermalbades und die Reha brauchten wir gar nicht so gut tat das Wasser.
Der Campingplatz neben dem Thermalbad ist Ideal gelegen und zu dieser Anlage hat es ein öffentliches Bad, Thermalbad und ein Rehazentrum mit ärztlicher Betreuung wenn nötig. Der Eintritt zum Thermalbad ist im Campingplatzpreis seit 2017 inbegriffen und sehr praktisch. Eintritt pro Tag so oft man will ....... ca. 30 Euro im Tag für 2 Personen und Campingplatz.
Es hat uns sehr gut gefallen und das Wetter war auch sehr gut, in der Nacht teilweise noch um die 0° aber sonst ging es schon so gegen 20° Wir wollen auch dieses Jahr wieder dahin fahren um zu Kuren. Egal ob Kur oder Reha, man kann sich sehr gut erholen und nur empfehlenswert für Jedermann.

Mein Partner konnte wieder normal gehen bis wir wieder in der Schweiz waren und haben so unser Ziel erreicht, was will man mehr :)

mit lieben Grüssen Schneggenhaus

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