Woopylee am 06 Jan 2018 16:48:54 Hallo Ihr alle, Nachdem ich hier gelesen, gelesen und gelesen habe bin ich total verwirrt und habe mich selber verunsichert. Jetzt habe ich beschlossen hier einfach mal meine Vorstellungen einzustellen und freue mich über ungefilterte Kaufempfehlung und Kritik. Ich bin einer von den vielen Neulingen und eine Frau, dass Wohnmobil möchte ich gerne täglich nutzen auch im Winter und gebraucht kaufen. Fahrt zur Arbeit, täglich 30 Km und an fast jedem Wochenende sind wir unterwegs plus Urlaub. Ich werde es überwiegend fahren. Wir, 2 Erw. 1 Tochter 9 Jahre sind sehr aktive Menschen(Laufveranstaltungen/Inliner und spontan an die See....) Ein Alkoven mit Alkovenbett und Doppelbett soll es sein. Gerne eine Möglichkeit meinen 60 cm Schulterhöhe mit zunehmen. Rennrad und das Rad meiner Tochter müsste immer mal wieder mit. Evtl. Eine Möglichkeit ohne Fahrradträger. Eine Rückfahrkamera ist für mich persönlich ein muss ich unbedingt haben. Über 3,5t möglich Kosten bis 35.000€ Mein Wunsch ist ein Verlass Wohnmobil und ich möchte es sehr lange behalten. Hier ist einer meiner grössten Verwirrungen. Wieviel Km darf es auf der Uhr haben, wie alt sollte es am besten sein und welcher Motor.? Ich freue mich über jede Kaufempfehlung und bestimmt habe ich das ein oder andere nicht bedacht. Sonnige Grüße Berit
RolWi am 06 Jan 2018 17:12:25 Erstmal ein herzliches Willkommen und gut, dass du dieses Forum nutzt.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht: hier werden sie geholfen :-)
Zu deiner Frage. Wenn ich dich richtig verstanden habe möchtest du einen Alkoven haben, mit einer großen Heckgarage in die die Fahrräder verschwinden können. 2 oder 3 Fahrräder? Allerdings Alkoven mit großer Heckgarage? Da bin ich etwas überfragt, welches Modell da in Frage käme.
Teilintegrierte mit großer Heckgarage gibt es genügend. Wäre das auch eine Möglichkeit mit einem Zusatzbett, entweder als Hubbett oder als Umbau der Dinette?
Nur so als Denkanstoß
Lieben Gruß RolWi
Jonah am 06 Jan 2018 17:34:20 Hallo Berit, herzlich willkommen. Meiner Meinung nach kannst du das mit dem Womo zur Arbeit fahren vergessen. Meistens stellt man sich ja vor, dass man sich damit den Zweit- bzw. Drittwagen spart. Wenn du 30 km zur Arbeit fahren musst, dann sind das ca. 7000 km pro Jahr und wenn man von ca. 12 l Verbrauch ausgeht und der Pkw zB mit 7 l zufrieden wäre, dann sind das alleine schon 420 Euro (mal 1,2 €/ Diesel angenommen). Dazu kommen noch die vielen Fahrten zum Einkauf, Sport und Freundebesuch und ruckzuck bist zu dann pro Jahr bei 10000 km und alleine für den Sprit 600 Euro mehr los. Dazu kommt noch der Wertverlust, der natürlich viel höher ist, als bei einem Pkw. Auch die Reifen sind teurer etc. Dafür kannst du locker einen Kleinwagen finanzieren, den dann über 125 % versichern und das Womo dann über die 30 %. Das würde ich mir zu allererst ganz in Ruhe mal durchrechnen. Bist du denn schon mal mit einem 3,5 Tonner zur Arbeit und zum Einkauf gefahren?
nanniruffo am 06 Jan 2018 17:38:16 Mögliche Alkoven mit Heckgarage gibt es sicher etliche. Die max. Kilometer zu empfehlen, naja da tue ich mich schwer. Da käme mein Urteil schon sehr auf das spezielle Fahrzeug an.
Ich würde aber an Eurer Stelle ggf. noch einmal über der Erstfahrzeugstatus nachdenken. Jedes Jahr an mind. 220 Tagen den Arbeitsweg mit 30 km/Tag und das über etliche Jahre und mit dem immer etwas unschierigen Alkoven-Womo auch die anderen privaten kleinen Wege über das ganze Jahr......Also ich würde dann lieber nur 31.000 Euro fürs Womo ausgeben und die verbleibenden 4.000,- Euro für einen gebrauchten Kleinwagen (Fiat Panda o.ä.) ausgeben. Der Unterhalt für so ein Ding ist recht gering und spart sich bei der Abnutzung des Womo´s und dem Spritverbrauch übers Jahr wieder rein.
Viel Spass beim Suchen und Entscheiden.
Tom
p.s.: Upps, da war Jonah schneller.
Canadier am 06 Jan 2018 17:43:45 Hallo Tom , und du warst schnell mit deinem editieren der Arbeitstage. Wollte dich grad fragen ob´s bei dir keien Urlaub oder Feiertage gibt. 
Jonah am 06 Jan 2018 18:17:03 Auch ich hatte da mal drüber nachgedacht, also mit dem Womo zur Arbeit zu fahren. Hin und zurück sind es bei mir sogar nur 15 km. Die Idee war, meine alte Pkw-Möhre zu entsorgen und dann sozusagen kostengleich ein Womo zu fahren. Und das kann man vergessen, wenn man sich das mal ausrechnet.
Und ich wohne auf dem Berg und alleine bei Schnee und Glatteis mit 3,5 t den Berg runter zu fahren, trieb mir den Schweiß in die Stirn. Dann kann ich mit dem Womo auch nicht zu meiner Pkw Werkstatt fahren, deren Tor ist nur 2,80 m hoch. Daher habe ich mir extra fürs Womo eine Lkw Werkstatt gesucht, die ist etwas weiter weg. Wenn ich meine Schwester besuche, kann ich nicht vor ihrem Haus parken, da ist die Straße zu eng. Auch mal eben am Waldrand für einen Spaziergang parken kann man vergessen, das Womo ist einfach zu breit. Bei unserem Krankenhaus gibt es nur eine Tiefgarage, da müsste ich ewig weit weg parken, wenn ich da mal zu einem Arzt gehen möchte. Mal eben in die Stadt zum Optiker, oder zur Apotheke könnte ich auch vergessen, denn bei uns in der Stadt gibt es da nur Längsparkplätze. Dazu kommt noch, dass eine 9-Jährige ohne Sitzschale wahrscheinlich noch nicht vorne mitfahren darf, dann ist man ständig am umbauen.
Klar, es geht alles, dann läuft man halt weiter, oder man passt sich an und lässt einige Ziele weg, aber die Kosten sind trotzdem nicht mit einem Pkw vergleichbar, das solltest du bedenken.
Daher lieber vorher alles in Ruhe überlegen und wie Tom schrieb, dann lieber kein Womo für 35000 suchen, sondern einen Kleinwagen dazu einplanen und dann halt mit weniger Kapital die Suche beginnen.
Also ich schätze mal, dass du für 25000 Euro ein 10 Jahre altes Mobil mit < 100000 km Laufleistung bekommen kannst und bei der Suche bis 35000 Euro auch ein ca. 5-7 Jahre altes Womo finden kannst.
markgraefin am 06 Jan 2018 18:29:57 Hallo Berit,
erstmal ein herzliches Willkommen in diesem Forum.
Ich bin sicher, hier findst du die Antworten, die du brauchst.
Wir hatten zu Beginn einen ADRIA Coral 660. 7m lang, Alkoven, riesige Garage, Querbett im Heck, sep. Dusche und und und. Ich habe es mit 63.000 km Lauflleistung für 38.000 € gekauft. Ist allerdings schon ca. 10 Jahre her. Es war ein tolles Auto.
Das nur mal als Hausnummer.
Mit dem Wohnmobil täglich zur Arbeit ist schon möglich.
Meine Vorschreiber haben aber Recht, dass das teuer werden kann,nur kostet ja ein Zweitwagen auch. Und als Solcher natürlich auch nicht gerade wenig Versicherungen und Steuern.
Hier musst du abwägen, was billiger ist.
Vergiss auch nicht, dass immer mehr Städte Umweltzonen einrichten, in die du dann vielleicht mit dem Wohnmobil nicht mehr fahren kannst.
ich wünsche dir bei deiner Suche viel Glück.
Gruß Markgräfin
teuchmc am 06 Jan 2018 23:15:42 Moin Berit! Erstmal willkommen bei den "Verstrahlten". :mrgreen: ! Du bist also auch auf der Suche der Eierlegendenwollmilchsau. Waren hier oder sind hier alle. Wird u.U..ne lange Suche. ;D Ich hab sie immer noch nicht gefunden, aber eine die dem relativ nah kommt in Bezug meiner Ansprüche und Möglichkeiten. Du solltest evtl.mal den einen oder anderen Händler aufsuchen(wenn nicht schon getan) um einen passenden Grundriss zu finden. Daraus ergibt sich eine gewisse Länge, welche für Deine Fahrten zur Arbeit und im Alltag nicht unwichtig sind. Im engeren Umkreis gibt es so ein bis zwei Mobilisten, welche nur ihr Mobil haben. Allerdings sind das wirklich sehr kurze Alkos(<5,50), welche schon für Eure Personenanzahl+60 cm Schulterhöhe nicht mal im Ansatz ausreichend wären. Deswegen sehe ich das ähnlich, wie div.Vorschreiben, dass evtl.ein Zweitwagen die bessere und möglicherweise kostentechnisch günstigere Alternative für den Alltag ist. Du könntest dann viel freier in der Wahl des Mobiles sein. Da Du ja auch Gewichtstechnisch entspannt sein kannst, wäre die Auswahl deutlich grösser. Warum? Es könnten dann z.b.gutgepflegte Oldies in die engere Auswahl kommen, weil eben die Km relativ entspannt bleiben. Du bräuchtest bei der Länge nicht unbedingt Kompromisse machen. Du könntest beim Spritverbrauch evtl.entspannter bleiben. Ich persönlich habe kein Problem mit hohen bzw.sehr hohen KM-Ständen bei nachweisbarer Wartung und Reparatur(Rechnungen/Tüv-Berichte/etc.). Kommt allerdings auch auf das konkrete Kfz an. Da gibt's bei jedem Hersteller immer mal ein paar "Gurken", welche sich zum Groschengrab entwickeln können. Da hilft nur lesen und hier z.B..fragen. Sonnigen weiterhin. Uwe PS.Stell doch mal ne Art"Lastenheft"auf, wo wirklich so gut wie ALLES drin steht, was EUCH wirklich wichtig ist. Bei den einschlägig "Verdächtigen" Mobile/autoscout/ebay-Kleinanzeigen mal div. Modelle etc. "checken", um ein Gefühl, für Preise/Zustände/etc.zu entwickeln.
Woopylee am 06 Jan 2018 23:21:18 Hallo, Ihr alle, großes Danke für Eure Antworten. Ok es werden die öffentlichen zur Arbeit werden oder das Rennrad. Ein Auto haben wir ja dann noch. Bei der Suche nach einem Womo, fand ich den Hobby Siestra und die Vorgänger erst klasse. Habe dann hier gelesen,dass ich lieber die Finger vom Hobby lassen sollte. Ein Euro ist auch in die Wahl gekommen. Und nun mache ich mich mal wieder in die Welt der Auswahl:) Ich freue mich über Empfehlungen:) Naja und dann kam die Sache mit meinem 60cm großen Hund. Der kann ja dann oft mit und braucht nicht mehr zum Hundesitter. Nur wo kann der im Womo bleiben. Einige Ideen hatte icb hier gelesen:) Mit 3,5 t bin ich schon oftmals gefahren und auch bis 7,5 t. Das rückwärts Einparken mit einem grossen ist nur nicht wirklich meine Stärke.
RolWi, Umbau möchte ich gerne vermeiden.
Sonnige Grüße Berit
Jonah am 07 Jan 2018 02:15:52 Woopylee hat geschrieben:Naja und dann kam die Sache mit meinem 60cm großen Hund. ...Nur wo kann der im Womo bleiben.
Hallo Berit, rein theoretisch würde der unter den Tisch passen, nur bei drei Personen, also bei 6 Beinen, hat das keinen Sinn. Entweder eine halbe Garage für ihn reservieren (dann mit Tür zum Wohnraum), dann passen halt die Fahrräder nur hinten auf einen Träger, oder, was ich noch besser finde, ein Womo mit Stockbetten. Das untere Bett bekommt der Hund, ok, ein halbes Bett, der Rest dient für Leergut und Duschbeutel, Handtücher, Schuhbox, oder was auch immer und das obere Bett bekommt deine Tochter. Wichtig ist, dass er nicht im Gang liegt, der ist eh so eng und dann müsste der Hund jedes Mal aufstehen, wenn einer zB aufs Klo will. Ich reise mit meinen 2 Hunden, SH 58 und 91 cm. Die 58 cm passen unter den Tisch, aber ich fahre auch alleine, daher geht das auch gut mit den Menschenfüßen und die 91 cm müssen ins Bett, anders ist kein Platz, weil meine Garage dafür zu klein ist. Oft sind die nur ca. 70 cm hoch, aber für einen 60 cm Hund dann doch ausreichend. Also Stockbett für Kind und Hund, Alkoven für die Erwachsenen. Oder wie habt ihr euch das bisher vorgestellt? Wo soll wer schlafen?
Jjoerg am 07 Jan 2018 09:12:14 Hallo Berit, Ich fahre einen Hobby A55 GS aus 2013 also noch das alte Modell mit dem gefährlichen 140 PS Motor und sind auch zu dritt unterwegs. Also zwei Festbetten. Sicherlich gibt es qualitativ bessere Wohnmobile aber für mich war es das richtige Kompromissmobil. Wenn man ein bisschen handwerkliches Geschick hat kann man die Schwachstellen relative leicht beheben ( Scharniere nachstellen, Zierleisten nach kleben etc). Bei der Anschaffung habe ich den eventuell notwendigen Austauschmotor eingerechnet. Bisher macht er bei 60.000 km noch keine Anstalten. Wenn du davor Angst hast nehm den 115 PS Motor, der soll unproblematisch sein und reicht auch aus. Die Heckgarage ist groß genug für zwei Räder auch wenn du wahrscheinlich beim Rennrad den Vorderreifen rausnehmen musst. Für die langen Urlaube habe ich einen Anhängerkupplung mit Fahrradträger angeschafft. Über den Hund würde ich mir Übrigen nicht so viele Gedanken machen, der sucht sich seinen Platz schon. Das Wohnmobil wird unregelmäßig auch im Alltag in der Großstadt benutzt. Er ist mit 6m und 3 m Höhe ideal, da er mit dem Übehang meisten noch auf normal Parkplätze passt. Um ehrlich zu sein, fast immer denke ich mir 50cm mehr wären schon super aber die machen beim Parken einen großen Unterschied und man darf nicht versuchen zu zweit was machen zu wollen. Eiserne Regel: wenn aufgeräumt wird bleibt einer sitzen und macht nichts. Da wir viel in der nordischen Ländern unterwegs sind, sind die 6m bei den Fährkosten ideal. Der Vorteil der zwei Festbetten: die Tochter hat ein eigenes „Zimmer“ und kann auch mal eine Freundin mitnehmen. Sie kann da auch mal spielen ohne den Wohnraum zu blockieren. Außerdem ist die Heckgarage dadurch größer. Lg Jörg
Woopylee am 07 Jan 2018 12:08:26 Hallo Michaela, Ich hatte mir ein Doppelbett gedacht,für uns Erw. Und den Alkovenbereich für meine Tochter,ähnlich wie ein eigenes Zimmer für meine Tochter. So kann oftmals eine Freundin von ihr mitfahren und sie haben Ihr eigenes Reich. Das ist leider jetzt nicht möglich.
Sonnige Grüße Berit
Woopylee am 07 Jan 2018 12:16:01 Hallo Jörg, Danke für Deine Antwort. Ich schaue mir den A55 GS mal an. Viele Agumente sprechen bei mir für einen Hobby, jedoch auch einige dagegen. Oh man ein Auto kaufen ist deutlich einfacher:).
Gut das es dieses Forum gibt
Jonah am 07 Jan 2018 12:28:31 Baugleich zum Hobby ist der LMC Breezer, den hatte ich. Nur das Festbett hinten ist seitenvertauscht zum Hobby. Allerdings hat der nur eine Halbdinette und das ist schon sehr eng für 3 Leute.
KTM525 am 08 Jan 2018 00:52:02 Hallo Woppylee, schau dir mal den Eura Terrestra A 690 HB an. Doppelboden, dadurch absolut winterfest und holzfrei. Alkoven deutlich größer wie das Heckbett und gemütlicher.
Tinduck am 08 Jan 2018 09:55:02 Würde auf jeden Fall einen Doppelboden empfehlen, wenn ihr das ganze Jahr fahren wollt. Da bieten sich dann Eura, Frankia und diverse Exoten an. Ohne Doppelboden hast Du im Winter dauernd Gehampel mit kaltem Fussboden, nicht nutzbarem Abwassertank und womöglich einfrierenden Abwasserleitungen. Und der DoBo schafft Platz im Innenraum, weil alle Tanks und fast alle technischen Installationen (und nicht zuletzt die hinteren Radkästen) dort verschwinden. Stauraum bietet er auch noch... und wer gebraucht kauft, hat ja die Wahl :D
bis denn,
Uwe
murksmax am 08 Jan 2018 11:29:32 Woopylee hat geschrieben:Hallo Michaela, Ich hatte mir ein Doppelbett gedacht,für uns Erw. Und den Alkovenbereich für meine Tochter,ähnlich wie ein eigenes Zimmer für meine Tochter. So kann oftmals eine Freundin von ihr mitfahren und sie haben Ihr eigenes Reich. Das ist leider jetzt nicht möglich.
Moin zusammen, Wir hatten damals bei der Suche auch diese Varianten ins Auge gefasst. Inzwischen sind wir froh, dass wir im Heck einen Satz Stockbetten haben. Denn so kann der Nachwuchs sich eine Freundin/einen Freund mitnehmen. Dass beide gleichzeitig mitfahren, ist inzwischen auf (verlängerte) Wochenendausflüge beschränkt. Wenn keine vierte Person mitfährt dient das obere Stockbett (das untere ist fix, kann nicht weggeklappt werden) dann eher als Ablagefläche für die darunter schlafende Person. Wir (meine Frau und ich) präferieren für uns den Alkoven, weil viele Heckbetten inzwischen als franz. Betten ausgeführt sind und die sind mir oftmals zu kurz (abgerundete Ecken und auch Gesamtlänge).
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