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Wie Wohnmobil rückabwickeln? Schicksalsschlag Tipps ? 1, 2, 3, 4, 5


Blinki am 10 Jan 2018 12:07:05

Dies ist keine Verkaufsanzeige (wäre an dieser Stelle im Forum auch verboten).
Es geht vielmehr darum, zu diskutieren welche Möglichkeiten es gibt ein neu gekauftes Wohnmobil aufgrund eines Schicksalsschlages wieder aufgeben zu können. Was kann man tun? Welche Lösung ist die Beste?

Hintergrund: Vor 3-4 Wochen habe ich von einem Wohnmobilhändler "Uwe Gante Reisemobile" (Nähe Kassel) ein neu gekauftes Wohnmobil übergeben bekommen. Einen Giottiline Therry T37 S (25 Jahre Sonderedition).
Kaufpreis mit Sonderausstattung ca. 61.000 €. Bar 33.250 €. Finanzierung ca. 27.000 €.

Nun ist meine Frau unerwartet schwer erkrankt und liegt mit einer erhöhten Sterberate auf Intensivstation.
Ich habe mich entschieden das mit dem Wohnmobil wieder irgendwie rückgängig zu machen. Nur wie???

- Über den Händler (der neben Neuen auch mit Gebrauchten handelt), wo ich das Reisemobil gekauft habe, irgendwie rückabwickeln? Hätte ich hier besonders hohe Verluste und wäre der absolute Verlierer? Ich konnte mit dem Händler noch nicht klären ob und wie ein Rückkauf erfolgen könnte.
- Eigenständig über mobile.de privat inserieren und verkaufen? Wieviel Wertverlust hat ein 4 Wochen neues Wohnmobil?
- Irgendeine Firma/Institut/etc. (wie z.B. 'wir kaufen dein auto punkt de') beauftragen?

Der Giottiline T37 S wurde vor wenigen Wochen (am 13.12.17) zugelassen und steht bei mir zuhause auf einem Privatgrundstück, hat ca. 600 km Gesamtkilometerstand und ist innen wie außen wie nagelneu. (Wurde nur überführt und an einem Wochenende getestet).

Was habt ihr für Tipps und Ratschläge für mich? Vielen Dank für alle Antworten im Voraus.

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Gast am 10 Jan 2018 12:12:19

Hallo Blinki,

Zuerst mal mein Mitgefühl und alles Beste für deine Frau (und dich).

Zu deiner Frage:

ich würde an deiner Stelle erst mal gar nichts in Sachen WoMo unternehmen, sondern mich zuerst und mit aller Kraft um meine Frau kümmern. Ähnliches (Krebsdiagnose) kenne ich leider viel zu gut und deshalb:

Abwarten und hoffen dass es wieder besser wird und ihr vielleicht dann das WoMo besonders gut für viele schöne Reisen brauchen könnt. :roll:

Grüße,Alf

Jagstcamp-Widdern am 10 Jan 2018 12:14:25

eine "rückabwicklung" ist unmöglich, der Händler kann nix für euren Schicksalsschlag.

evt kann ein rückkauf durch den Händler (nat billiger) in betracht kommen, oder halt das Fahrzeug auf dem freien markt verkaufen.
irgendwas zwischen 10 und 20% wirst du verlieren!

allesbleibtgut
hartmut

Anzeige vom Forum


thomas56 am 10 Jan 2018 12:22:05

warum sollte ein Händler einen Gebrauchten mit nur 20% Abschlag kaufen......dafür bekommt er einen Neuwagen!

RichyG am 10 Jan 2018 12:22:20

Hallo Blinki,
auch von mir die besten Genesungswünsche für Deine Frau!!!!
Ansonsten sehe ich das wie Alf. Lass alles so wie es ist. Behalte das Wohnmobil. Erzähle Deiner Frau davon, und wie es wird wenn es ihr wieder besser geht. Es ist durchaus möglich, dass dies Deiner Frau hilft wieder auf die Beine zu kommen! Überstürztes Handeln birgt stets große Gefahren. Es ist unerheblich, ob Du das Fahrzeug heute oder in sechs Monaten verkaufst. Nimm Deine ganze Kraft und widme sie Deiner Frau.
Alles Gute!

Gast am 10 Jan 2018 12:28:03

Ganz ohne Verlust wird das wohl kaum gehen.
Du kannst bei dem Händler anfragen, aber ich kann mir nicht vorstellen warum er den Wagen zurücknehmen sollte, es sei denn er verdient daran weil er z.B. mindestens 10% Abschlag einkassiert oder er verkauft den Wagen auf Kommission und bekommt eine Vermittlungsprovision.
Du könntest ihn bei einem Verkaufsportal wie mobile.de einstellen. Schreibe den Verkaufsgrund dabei. Aber auch da wirst du sicherlich mit einem Abschlag in der Größenordnung von 10% rechnen müssen.
Irgendjemanden mit dem Verkauf beauftragen würde ich auf keinen Fall machen (Ausnahme der original Händler s.o.).

Ansonsten würde ich auch überlegen zunächst das Womo zu behalten. Ich habe jemanden im Bekanntenkreis wo die Frau nur ein paar Meter mit Rollator laufen kann. Das Wohnmobil ist für sie die einzige Möglichkeit mal rauszukommen. Und wenn sie wieder zu einer Spezialklinik gebracht werden muss machen sie das auch mit dem Wohnmobil. Natürlich ist dieser Fall nicht unbedingt vergleichbar.
Und selbst im Falle der Fälle, wäre es für dich keine Option das Womo später auch alleine zu nutzen?

Gruß und gute Besserung für deine Frau
Andreas

gerhardo am 10 Jan 2018 12:39:04

Da der Kauf teilweise finanziert ist, spielt auch die kreditgebende Bank hier eine Rolle. In der Regel entstehen für die vorzeitige Auflösung eines Darlehensvertrages Kosten.
gerhardo

mv4 am 10 Jan 2018 12:51:21

Hallo Blinki,

Zuerst mal auch von mir mein Mitgefühl und alles Beste für deine Frau und auch viel Kraft für dich...glaube du wirst noch Menge davon gebrauchen!!

wenn du nicht unbedingt jetzt sofort das Geld brauchst...würde ich mit dem Verkauf wirklich noch etwas warten.. Verkaufen kannst du es immer noch.
Dazu würde ich es bei Mobile einstellen oder bei Ebay-Kleinanzeigen. Im Frühjahr wird sich jemand finden der ein neuwertiges Mobil sucht und kauft.

villadsen am 10 Jan 2018 13:07:59

gerhardo hat geschrieben:Da der Kauf teilweise finanziert ist, spielt auch die kreditgebende Bank hier eine Rolle. In der Regel entstehen für die vorzeitige Auflösung eines Darlehensvertrages Kosten.
gerhardo

Früher was es so dass die Haus Bank von Gante die Commerz Finanz war. Die haben ja bereit eine Provision in höhe von EUR 1000 - 2000 Euro an Gante überwiesen und das Geld ist auf jeden Fall weg. Aber als ehemaliger mitarbeiter der Dresdner Bank (heute Teil der Commerzbank) kann ich mir nur sehr schwer vorstellen das die Commerz Finanz Herr Blinki nicht mit den anfallende Gebühren voll oder zumindest Teilweise entgegenkommen will. Natürlich unter die vorraussetzung dass er den Schicksal auch nachweisen kann. Eine Bank habe keine Interesse einen unwilligen Kunden zu haben.
Davon abgesehen würde ich auch, wenns geht, warten mit den Verkauf mindestens bis zum Frühjahr wo WoMos einfach besser verkauft werden kann als mitten im dunklen Januar.
Alles gute aus Dänemark
MfG
Thomas V.

Blinki am 10 Jan 2018 13:16:27

Eure Antworten sind interessant und hilfreich für mich!
Die meisten sagen "behalten erstmal". :|
Der Darlehensvertrag von ca. 27.000 € läuft auf nur 3 Jahre (770 € Rate monatlich) mit einem niedrigen Zinssatz von 0,9%. Die gesamten Zinsen betragen nur 426 €. (Plus Restschuldversicherung 409 € unter tausend Euro Gesamtkosten fürs Darlehen!) Vertraglich ist der Vertrag sofort ablösbar mit Vertragsstrafe von 1%. Auch könnte der Darlehensvertrag von einem neuen Käufer übernommen werden. Den Vertrag zu ändern (niedrigere und längere Raten) geht nicht. Nur ein neuer Vertrag mit viel höheren Zinsen wäre möglich.

Bitte sagt mir, ob ich mit meinen folgenden einfach dargelegten Finanzen das Wohnmobil wirklich behalten könnte/sollte:

Bislang war es wie folgt (und deshalb der Kauf im Dez.): Nettoeinkommen ich 2.050 € (St.Kl. III), Rente wg. voller Erwerbsminderung Ehefrau 730,- €, Nebenjob Ehefrau 450,- €. Das waren zusammen 3.230 € Einkünfte.

In Zukunft: Überlebt meine Frau auf Intensivstation: Nettoeinkommen ich 2.050 €, Rente Ehefrau 730 € und KEIN Nebenjob mehr. Das wären zusammen 2.780 € Einkünfte.

Stirbt meine Frau: Nettoeinkommen ich 1.800 € (durch Wegfall St. Kl. III und dann St. Kl. I), KEINE Witwenrente etc.! Das wären zusammen 1.800 € Einkünfte.

Meine Kosten sind überschaubar und einfach: Wohnung warm (mit Garage/Garten/Wohnmobilstellplatz auf Grundstück) 1.000 €. Dann diese Rate für die Wohhmobilfinanzierung 770 €. Lebensmittel 200 € monatlich, ein Auto und ein Motoroller.

Was meint ihr? Wohnmobil irgendwie behalten, wenn meine Frau weiterlebt?
Stibt sie würde ich es wohl nicht schaffen die hohe Rate von 770 € weiterzuzahlen.

Das Wohnmobil steht hier vorm Fenster und natürlich würde ich es behalten wollen, wenn es geht. Wenn es keinen Sinn macht aber aufgeben. Würde es 6 Wochen Urlaub im Jahr verteilt nutzen und ca. jedes zweites Wochenende hier in der Gegend nutzen.

Danke für euren Rat nochmal.

mv4 am 10 Jan 2018 13:30:56

als Alleinverdiener bei deinen Netto....das wird auf Dauer nicht gehen. Es sei denn du hast Ersparnisse wo du jeden Monat zuschießen kannst. Und das bis mind. ende der Laufzeit von der Finanzierung

Der Traum vom Wohnmobil kann ja auch in einen kleineren gebrauchten weiterleben.

schnecke0815 am 10 Jan 2018 13:33:25

Blinki hat geschrieben:- Über den Händler (der neben Neuen auch mit Gebrauchten handelt), wo ich das Reisemobil gekauft habe, irgendwie rückabwickeln? Hätte ich hier besonders hohe Verluste und wäre der absolute Verlierer? Ich konnte mit dem Händler noch nicht klären ob und wie ein Rückkauf erfolgen könnte.


Verlierer bist du sowieso da es deiner Frau leider sehr schlecht geht. Ferner werden Notlagen allzu oft ausgenutzt.
Aber vielleicht hast du mit deinem Händler einen mitfühlenden und fairen Gesprächspartner. Dies solltest du in einem 4 Augen Gespräch klären.

Blinki hat geschrieben:- Eigenständig über mobile.de privat inserieren und verkaufen? Wieviel Wertverlust hat ein 4 Wochen neues Wohnmobil?


Im Frühjahr sicher weniger, m.M. würde ich Mitte Februar mit der Anzeige anfangen. Sollte dein Entschluß unumstößlich und zwingend notwendig sein
laß es nicht auf den letzten 1000er drauf ankommen. Wichtiger als der Mammon ist die Zeit die du an der Seite deiner Frau verbringen kannst.

Blinki hat geschrieben:- Irgendeine Firma/Institut/etc. (wie z.B. 'wir kaufen dein auto punkt de') beauftragen?


Ich denke nicht das dies der für dich beste finanzielle Weg ist, laß mich aber gern überraschen. Wenn du den Weg in eine der Stationen nicht scheust
wäre es vielleicht einen Versuch wert.

Der Vorteil beim Händlerverkauf ist das du mehr Zeit für deine Frau hast. Abgeben, kassieren, fertig.
Verkaufst du selbst kommen vielleicht 10 Interessenten und keiner kauft. Bei dieser Version solltest du mit deiner Bank auch vorher klären
ob der zukünftige Käufer die Finanzierung übernehmen kann. Wie ich kürzlich las sind die meisten neuen Wohnmobile finanziert. Dies wäre dann ein
nicht unerheblicher Aspekt.

Zwischenzeitlich hast du deine finanzielle Situation offengelegt. Sollte wirklich der schlimmste Fall eintreten mußt du dich erst einmal fragen ob
du auch Lust und Freude hast allein durch die Gegend zu gondeln. Rein rechnerisch ist es nicht möglich es sei denn, die Bank reduziert die Rate.
Mit Rente deiner Frau ist es knapp aber müßte gehen bei entsprechend guter Planung. Großartige Kosten dürften durch die Neuwagen-Garantie erst einmal nicht
auf euch zukommen, halt nur Unterhalt und Betriebskosten.

RG Regalbau am 10 Jan 2018 13:37:48

Hallo Blinki,
mutig, wie du deine finanzielle Lage hier offen legst.
Ich würde das Wohnmobil auch behalten.
Vielleich solltest Du die Raten auf 72, oder gar 120 Monate aufstocken, kostet zwar mehr Zins, verschafft Dir aber Spielraum für die Finanzen.
Ich wünsche Deiner Frau von Herzen, das Sie wieder Gesund wird.
Und Dir, das Du die richtige Entscheidung treffen möchtest, und stark bleibst in dieser schweren Zeit.

RichyG am 10 Jan 2018 13:42:21

Im Fall der Fälle und wenn Du dann alleine wärst, käme ja evtl. der Umzug in eine kleinere Wohnung in Betracht. Und ob Du dann, bei geschickter Wohnortwahl, weiter ein Auto und einen Motorroller benötigst wäre zu überdenken. Hier könntest Du schon viel einsparen.
Behalte es, und warte ab Blinki!

schnecke0815 am 10 Jan 2018 13:42:43

RG Regalbau hat geschrieben:Hallo Blinki,
mutig, wie du deine finanzielle Lage hier offen legst.


Mutig vielleicht, aber vor allem ein ehrlicher Ruf nach Hilfe und Unterstützung.
Danke das du dem Forum dein Vertrauen schenkst.

kontrakatze am 10 Jan 2018 14:19:31

Ein schreckliches Thema zu einer schrecklichen Zeit. Ich wünsche dir wirklich alles erdenklich Gute!
Auch ich würde an deiner Stelle zunächst nicht an das Womo denken, auch wenn dich das Finanzielle bei der unsicheren Zukunft zusätzlich bedrückt.

Wenn ich deine Lage richtig verstanden habe, seit ihr schon eine Weile verheiratet. Damit würdest du im schlimmsten Fall nicht gleich wieder in die Steuerklasse I aufrücken, sondern frühestens nach 2 Jahren (Jahr des Versterbens + 1 weiteres Jahr). Warum keine Hinterbliebenenrente? Laut Internet hättest du einen Anspruch auf eine HInterbliebenenrente (ca. 55% der Bezüge deiner Frau). Diese Angaben habe ich von der Deutschen Rentenversicherung:

"Sie haben grundsätzlich Anspruch auf eine Witwenrente,
wenn Sie bis zum Tod Ihres Partners mit ihm verheiratet
waren. Ihre Ehe darf also weder rechtskräftig geschieden
noch für nichtig erklärt worden oder aus sonstigen
Gründen aufgehoben sein."

Ist natürlich ohne Gewähr, ich bin kein Profi.

Für mich würde das bedeuten, dass du momentan, was das Finanzielle angeht, Zeit hast und keine schnellen Entscheidungen treffen musst. Weiterhin denke ich die Situation ist noch so frisch, dass man wohl keine konkreten Aussagen seitlich der Ärzte erwarten kann. Die Situation kann sich also auch wieder verbessern. Auch das wäre für mich ein Grund zunächst zu warten. Geht es deiner Frau wieder besser, kann das Womo euch beiden helfen wieder emotional auf die Füße zu kommen. Für den schlimmen Fall bedenke, ob dir das Womo nicht auch helfen kann. Du kommst raus, triffst andere Menschen und kommst auf andere Gedanken.

Viel Kraft und Ausdauer,
Stephan

eaglesandhorses am 10 Jan 2018 14:29:23

Werden auf die Witwenrente nicht eigene Einkünfte angerechnet und die Rente daraufhin „angepasst „?

Mein Nachbar bekommt nämlich auch keine, weil er zu viel verdient.

Palmyra am 10 Jan 2018 14:34:00

Servus

erstmal das Beste für deine Frau - manchmal kommt es doch anders als man denkt - also Abwarten.

Mach dich doch mal hier schlau - hat der Gesetzgeber mal geändert - die meisten wissen das gar nicht - erst wenn es soweit ist .... und sehr sehr viele die meinen ohne den nötigten Papierkram geht es genauso ...

--> Link

derIcke am 10 Jan 2018 14:41:09

Blinki hat geschrieben:
Rente wg. voller Erwerbsminderung Ehefrau 730,- €, Nebenjob Ehefrau 450,- €. Das waren zusammen 3.230 € Einkünfte.



Moin,
Die Sache mit dem Nebenjob würde ich nicht weiter veröffentlichen und sofort wieder rausnehmen.
Letztendlich ist sie ja EU und könnte gar keinen Nebenjob ausüben.

Aber trotzdem gute Besserung an deine Frau. Und du, lass den Kopf nicht hängen, es kommen auch ieder bessere Zeiten.

Icke

kontrakatze am 10 Jan 2018 14:45:59

Anrechnung eigener Einkünfte:
So wie ich das verstanden habe gilt das nur bei Erwerbstätigkeit bzw. Erwerbseinkommen. Und auch dann nur, wenn der Freibetrag überschritten wird (26 x aktueller Rentenwert pro Jahr?).
Angerechnet wird:
Erwerbseinkommen
Erwerbsersatzeinkommen (Krankengeld, Verletztengeld, Versorgungskrankengeld, Mutterschaftsgeld, Übergangsgeld, Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Krankentagegeld)
Vermögenseinkommen und
Elterngeld

Aber wie gesagt, ohne Gewähr.

Gruß,
Stephan

Blinki am 10 Jan 2018 14:56:11

Den 450 € Nebenjob darf/durfte meine Frau ausüben, trotz ihrer 730 € Rente wegen voller Erwerbsminderung!
Steht auch so im Rentenbescheid. Steuerfrei erlaubt.

Zur Witwenrente: Die gibt es in groß und in klein. Groß gilt gilt nur, wenn man als Witwer über 45 Jahre alt ist.
Ich bin jünger. Also gilt die kleine Witwenrente. Diese beträgt normalerweise 25% der Rente. Allerdings wird mein Einkommen angerechnet und ich lande laut Witwenrenten-Rechner schlussendlich auf 0 € Witwenrente.

Gast am 10 Jan 2018 15:06:08

Den 450 € Nebenjob darf/durfte meine Frau ausüben, trotz ihrer 730 € Rente wegen voller Erwerbsminderung!
Steht auch so im Rentenbescheid. Steuerfrei erlaubt.


Und hat bis zu diesem Betrag auch keinen Einfluss auf die Rentenhöhe.

Hallo „Blinki“
einige Deiner voran gegangenen Beiträge lassen erkennen, dass die Anschaffung Deines Wunschmobils unter keinem guten Stern stand. Vielleicht hast Du zu dem Zeitpunkt, als Du den Vertrag erstmals storniert hast schon geahnt, dass es bei Deine Frau gesundheitlich nicht zum Besten steht.
Ich kann schon verstehen, wenn man dann hadert aber umso mehr schätze ich Euren Entschluss das Womo dennoch anzuschaffen. In vielen Lebenssituationen ist es die einzige Möglichkeit, noch etwas von der Welt wahrnehmen zu können. Immer wieder begegnete ich Menschen im Rollstuhl, mit Atemmaske im Gepäck, oder mit einem Terminplan für die Dialyse oder Chemo für eine Behandlung in einer dem SP nahe gelegenen Klinik.
Auch wenn ich mich wiederhole, geh es so an, wie viele es Dir bereits geraten haben. Panik, und die ist in Deinem Fall selbstverständlich, ist ein schlechter Ratgeber.
Kümmere Dich um Deine Frau, der ich von ganzem Herzen gute Besserung wünsche und ich hoffe, es nimmt alles ein gutes Ende.

PS: Vielleicht kannst Du mit der Bank den Beginn der Tilgung nach hinten verschieben.

Traut sich von den Experten jemand halbwegs realistisch einzuschätzen, welchen Preis Blinke evtl., ausgehend von normalen Umständen, für sein Womo erzielen könnte. Vielleicht hilft ihm das ebenfalls bei einer Entscheidungsfindung.

Thoddie am 10 Jan 2018 15:16:47

Blinki hat geschrieben:Allerdings wird mein Einkommen angerechnet und ich lande laut Witwenrenten-Rechner schlussendlich auf 0 € Witwenrente.

Du hast schonmal den "Witwenrenten-Rechner" bemüht?
Ich wünsche deiner Frau jetzt erst recht alles Gute und hoffentlich baldige Genesung.

bonjourelfie am 10 Jan 2018 15:27:43

Hallo Blinki,
mich rührt euer Schicksal sehr und ich wünsche deiner Frau alles Gute, gib die Hoffnung nicht auf, vielleicht schafft sie es. Auch ich würde dir raten mit dem Verkauf noch zu warten. Evtl. kommt deine Frau in eine Reha und dann kannst du das Womo nutzen, um in ihrer Nähe zu sein. Im schlimmsten aller Fälle bekommst du auf jeden Fall für drei Monate die Rente deiner Frau weiter, dann hast du immer noch genügend Zeit, um einen Verkauf abzuwickeln. Ich war vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation, mein Mann ist tödlich verunglückt und vor der Tür stand ein fast neues Wohnmobil. Ich habe es behalten!
Zur Rentensituation der Hinterbliebenen gilt etwa folgendes: Es gibt einen Freibetrag von ca.830 € (ändert sich jährlich ), der nicht auf die Rente angerechnet wird. Vom restlichen Einkommen, bei dir also etwa 1200€, werden 40% von der Witwenrente abgezogen, d.h., dass von der Witwenrente bei dir wohl nichts übrig bleibt. Aber so weit ist es ja noch nicht!
( Ich bin kein Rentenfachmann, das ist nur meine ganz persönliche Erfahrung, kann bei anderen vielleicht ganz anders sein)

Ich drück euch die Daumen
LGElfie

cbra am 10 Jan 2018 15:29:00

zunächst alles gute an euch, möge der krankheitsverlauf glimpflich sein.

hast du dir überlegt zur teilfinanzierung das wohnmobil zu vermieten?

zumindest bei segelbooten und ferienwohnungen ist das üblich dass der eigner das schifferl nicht alleine nutzt sondern zeitweise vermietet

schneggenhaus am 10 Jan 2018 15:53:18

Hallo Blinki
Im Oktober 2017 haben wir ein Ehepaar in unserem Alter 67/64 kennen gelernt, wo Sie seit 1999 einer Sepsis und Monate im Koma völlig gelähmt ( ROllstuhl ) aber im Kopf ganz klar nicht reden und selber nicht essen kann nur über die Sonde ...... sind die Beiden seit Jahren mit einem Kastenwagen/Womo unterwegs in alle Länder von Europa inklusive Städte direkt vor Ort, mit dem Behindertenausweis ...... was habe ich den Hut gezogen, wie glücklich die Beiden sind und viele schöne Reisegeschichten zusammen erleben durften.
Sie gaben uns zu verstehen, dass es wohl die letzte Reise sein wird weil der Herrgott es so will, also die Frau bald versterben wird und die Beiden es so annehmen können und die strahlenden glücklichen Augen von den Beiden hat mich voller Demut und ganz klein werden lassen.
Man kann es sicher nicht vergleichen, will Dir aber Mut machen mit diesem Erlebnis und das Wohnmobil auch zu einer Chance werden kann. Aber das kannst nur Du alleine entscheiden wie Du es machen willst !!
ich wünsche Dir und Deiner Frau alles gute und liebe dieser Welt und es so kommt, dass Ihr wieder zusammen auf Reisen gehen könnt!! Gute Besserung und viel Glück für Euch Beide !!!
Vielleicht kannst Du ein Wochenende Dir mit dem Womo etwas gutes tun und die Landschaft raus fahren, damit Du den Kopf frei bekommst und es Dir wieder ein wenig leichter in den Gedanken werden kann, natürlich nur wenn Deine Frau gut umsorgt wird.

mit lieben Grüssen, Schneggenhaus

topolino666 am 10 Jan 2018 15:55:18

.... von den eigenartigen Tröds einer der besonders eigenartigen! :!:

Habt Ihr Kinder?

Habt Ihr geheiratet um gegenseitig Witwenrenten zu erwirtschaften?

Solange meine Frau noch atmet (oder beatmet wird) werde ich keine "Witwenrenten-Rechner" ausfüllen!! :!:

Frag doch den "Super-Verkäufer" ob er es zurücknimmt!
Jeder normale Womo-Händler würde das in Deinem Fall tun, aber Deiner...?

Deiner Frau wünsche ich viel Kraft, ich werde sie heute abend mit in mein Abendgebet nehmen ! :!:

Gast am 10 Jan 2018 16:15:52

topolino666 hat geschrieben:
Solange meine Frau noch atmet (oder beatmet wird) werde ich keine "Witwenrenten-Rechner" ausfüllen!! :!:

Also ich hab das schon gemacht da ich 60 bin und meine Frau 50.
Sie wird daher später wohl einige Jahre ohne mich auskommen müssen und da sie eine kleine Rente bekommen wird
muß man schon sehen wie man für die letzten Jahre alleine vorsorgen kann und sollte.
Das halte ich für zielführender als beten.

Blinki,
Tipps hab ich leider keine; aber ich wünsch Euch alle Kraft und Glück für die kommende Zeit.

Gruß Micha

HeikeD am 10 Jan 2018 16:36:04

topolino666 hat geschrieben:.... von den eigenartigen Tröds einer der besonders eigenartigen! :!:
Habt Ihr geheiratet um gegenseitig Witwenrenten zu erwirtschaften?
Solange meine Frau noch atmet (oder beatmet wird) werde ich keine "Witwenrenten-Rechner" ausfüllen!!


Also gerade bei dem jungen Alter des TE kann ich sehr gut verstehen, dass man sich auch über "später" schon "früher" Gedanken macht.

Alles Gute wünsche ich dem TE und seiner Frau!

villadsen am 10 Jan 2018 16:39:30

Wenn das Geld knapp ist und du dein Wohnmobil trozdem gerne behalten will, wäre eine Privatvermietung vieleicht eine Möglichkeit: --> Link Das würde ich auf jeden Fall überlegen.
MfG
Thomas V.

walter111 am 10 Jan 2018 17:06:41

Hallo Blinki,

auch meinerseits die besten Genesungswünsche für Deine Frau!
Ich schließe mich der häufig geäußerten Meinung an, dass Du Zeit hast, erst einmal abwarten kannst, denn es wird nicht viel ausmachen, ob Du jetzt oder in ein paar Monaten das Womo veräußerst.
Ich würde nur zusätzlich zu bedenken geben, dass Du im Falle des zu wünschenden Überlebens Deiner Frau davon ausgehen kannst, dass sie möglicherweise längere bzw. mehrere Klinik- bzw Rehaaufenthalte haben wird. Wenn Du dann das Womo verkauft hast, bist Du der Möglichkeit beraubt, Deiner Frau zu den verschiedenen Orten zu folgen . Wenn du durch das Womo aber häufiger und zeitlich länger bei ihr sein kannst, wird das ihrer Genesung auch dienlich sein!

Alles Gute Dir und Deiner Frau!

Gast am 10 Jan 2018 17:52:27

topolino666 hat geschrieben:...
Solange meine Frau noch atmet (oder beatmet wird) werde ich keine "Witwenrenten-Rechner" ausfüllen!! :!:
...


Das sind dann diejenigen, die "plötzlich und unerwartet" von der Realität überrascht werden und nicht mehr aus noch ein wissen.

Wir haben beide gemeinsam den oder die Rentenrechner bemüht. Wir reden darüber, was ist, wenn einer von uns nicht mehr lebt, wieviel der Andere dann zum Leben hat und wir haben uns gegenseitig testamentarisch gegen Ansprüche unserer Kinder (jeder von uns hat ein eigenes) beim Ableben eines von uns beiden abgesichert.

Wer das nicht macht (wenn er ein bisschen was besitzt oder beide Renten-/Pensionsansprüche haben) ist fahrlässig.

Sorry, OT. Aber manchmal kann man sich nur wundern.

Gruß

Frank

kontrakatze am 10 Jan 2018 18:32:27

Als kleine Motivation zum Vermieten: Als wir uns noch nicht sicher waren, ob ein Womo wirklich die richtige Sache ist, haben wir auch von "privat", also über so eine Plattform, gemietet. Das Erlebnis war so positiv, und damit meine ich nicht nur den Urlaub, dass wir uns schnell entschieden haben eines selber zu kaufen. Aus der anderen Sicht (Vermieter), weiß ich aber auch, dass so etwas nicht immer ohne Probleme läuft. Aber für dich könnte das durchaus eine sehr gute Möglichkeit sein.

Und zu der Rentenrechner-Geschichte sag ich nur, wer nicht vorplant hat meist das Nachsehen. Ich finde das überhaupt nicht pietätlos.

Gruß,
Stephan

TiborF am 10 Jan 2018 19:29:15

Auch mein großes Mitgefühl Blinki für den schweren Schicksalschlag und ich drücke sehr die Daumen, dass sich der Gesundheitszustand deiner Frau wieder bessert, so dass ihr doch noch ein paar schöne Jahre verbringen könnt gemeinsam und mit dem Wohnmobil.

Meine Frage wäre (falls Du antworten möchtest) - zu deiner Familie:
Vielleicht gibt es jemanden in der Familie (deiner oder der deiner Frau), der das Wohnmobil mit nutzen könnte (und dann könnte dieses Familienmitglied dich evtl. unterstützen bei der Finanzierung?)
Ich denke, wäre deine Frau gesundheitlich in der Lage, dieses "Wohnmobil-Thema" mit dir zu diskutieren, würde sie dir vielleicht auch raten, erst mal abzuwarten? Falls es in einem halben Jahr wieder besser aussieht bei Euch ?

Manchmal reicht es nicht, etwas 1 x zu überschlafen, sondern es braucht ein paar Wochen für die richtige Entscheidung. Und wenn Du es im Moment finanziell gebacken kriegst mit der Abzahlung, kann dir die Zeit nur von Vorteil sein, die du noch abwartest mit dem Verkauf.

Senior61 am 10 Jan 2018 19:38:34

Hallo,
das alles ist ja ganz schön krass. Aber: Mit ca. 2500 € netto ohne Nebenjob, den ich bei der Berechnung außen vorlassen würde, bzw. 3200 „mit“ sind ihr recht mutig in die Finanzierung mit 770 € rein. Wenn du keine Ersparnisse zuschießen kannst würde ich dir unter diesen Bedingungen dringend abraten.
Auf jeden Fall wünsche ich euch, speziell der Gemahlin alles Gute.

pipo am 10 Jan 2018 19:47:52

Mir läuft es gerade eiskalt den Rücken runter :| Schlimm.
Erst einmal Deiner Frau gute Besserung!!

Nun meine Meinung: Die Krankheit Deiner Frau wird all Deine Kraft erfordern. Ich will gar nicht spekulieren, wie sich die Sache entwickelt, sondern empfehle Dir dringend dich Deiner finanziellen Sorgen zu entledigen. Dh. Wohnmobil mit Verlust verkaufen, Kredit ablösen und ohne Druck Deiner Frau beiseite stehen!!
Plane von Tag zu Tag :ja:

Nochmal alles Gute, ich drücke die Daumen das alles Gut wird :!:

lilakatze am 10 Jan 2018 19:54:15

Ich bin sehr erschrocken über deine Geschichte und wünsche deiner Frau alles Gute! Ich hoffe, alles geht gut aus!
Zu dem Wohnmobil, ich würde da tatsächlich genauso denken wie du und versuchen, das Wohnmobil zu verkaufen. Mit der geringen Laufleistung und dem Erhaltungszustand würde ich es über mobile versuchen, mit etwas Verlust (ich würde auch mal mit 10% rechnen) zu verkaufen. Eine Rückabwicklung über den Händler halte ich für schwierig.
Wir haben unser Wohnmobil (allerdings ist es deutlich günstiger als deins) auch zur Hälfte finanziert und natürlich habe ich mit meinem Mann darüber gesprochen, was wir tun würden falls einem von uns etwas zustoßen würde. Ich hätte dann einfach kein gutes Gefühl mit den Schulden alleine klarkommen zu müssen und auch noch die Belastung durch die Erkrankung zu haben. Wenn es deiner Frau wieder besser geht, kann man immer noch erneut ein Wohnmobil anschaffen. Und dann evtl. im günstigeren Bereich gucken, so dass man auch ohne Nebenjob der Frau zurechtkommt. Die Finanzierung finde ich persönlich nämlich bei eurem Einkommen knapp kalkuliert, dabei hätte ich etwas Bauchschmerzen.
Wie gesagt, die Gesundheit deiner Frau sollte jetzt im Vordergrund stehen und wenn du dich ihr mit ganzem Herzen widmen kannst ohne die Belastung durch die Schulden im Hinterkopf zu haben, dann würde ich eher zum Verkauf tendieren. Alles Gute!

buddytours am 10 Jan 2018 20:15:48

Hallo Blinki,

das mit deiner Frau tut uns sehr leid und wir wünschen Ihr alles alles Gute. Ich würde das WOMO behalten unter dem Aspekt es zu Vermieten, damit die Fianzierung sich noch trägt. Es wurde hier schon angesprochen wo man das WOMO in Vermietung geben kann, sicher hast du dann nicht mehr so den freien Zugriff auf das WOMO, aber eventuell kannst du dir auch so noch ein kleines Einkommen erwirtschaften.

Gruß und alles Gute für Euch.

pera9442 am 11 Jan 2018 00:13:54

Hallo Blinki,

Mein Freund hatte sich damals (2012) einen Dethleffs Eighty II bestellt.
Nettokaufpreis 71.000 Euro.

Vom Händler nach Hause gefahren - 35 Kilometer, abgestellt.
Auch sie konnten dann das Wohnmobil nicht mehr dauerhaft nutzen und standen vor der gleichen Thematik.

Über mobile kam keine richtige Kaufnachfrage. Angebotspreis war zuerst 68 T€, dann runter auf 63 T€. Nicht verkauft.

Parallel mit dem Händler geklärt, dass dieser ihn auch zurücknehmen würde - halt mit entsprechendem Abschlag.
Und der lag bei ihm genau bei 25%. Und das Ganze auch noch zeitlich befristet.
Ich war bei dem Gespräch dabei und hab den Satz wortwörtlich heut noch in den Ohren "...sobald das Womo von Hof ist, liegt der Rückkaufswert max. bei 75%...".

Nach 3 Wochen hat er das Womo bei dem Händler zurückgegeben.
Für 53.250 Euro.

3 Wochen auf ihn zugelassen, 70 (siebzig) Kilometer auf der Uhr, 18.000 Euro Verlust!
Der Vorteil war einzig der schnelle Weg der Rückabwicklung (um jeden Preis).

Nun ist sicherlich zwischenzeitlich eine erhöhte Nachfrage nach Wohnmobilen zu verzeichnen, aber ob das dann auch für Dein Fahrzeug zutrifft und Du schnell verkaufen kannst...?

Egal, ob Eigenverkauf oder Rückgabe an Händler - m. E. wirst Du ordentlich draufzahlen.

Tut mir leid für die "negative" Beschreibung, aber so war das halt damals - in einem mir bekannten, konkreten Fall.

Gruss
Peter

gespeert am 11 Jan 2018 04:04:47

Moin,

Versuche das weitere Vorgehen noch mit deiner Frau abzusprechen.
Rede auf alle Faelle mit deiner Bank ueber den Fall und Loesung A, B, C, D!

Sollte es zum worst case kommen, kreisen schnell die Geier! Dann beim Aus- oder Umraeumen zu Hause nichts vorschnell verramschen oder wegwerfen.
Habe ich bspw. mehrere Fahrzeuge, wuerde ich genau pruefen ob das Womo nicht behalten werden kann.
Wohnst Du in Miete, kann man so umziehen dass man ne kleine Wohnung fuer den Winter nimmt, im Sommer u. U. im Womo.

Denke quer! Bespreche die Lage mit den Kindern, absichern gegen vorschnelle Forderungen durch lebenslanges Nutzungsrecht,.... dafuer gibt es Fachleute.

Wenn Verkauf, dann im Fruehjahr! Dann aber wasserdicht ueber die Bank! Evtl. kommst Du da mit gutem Berater als Einzelfall gut weg. Nimm entspr. Kontakte auf, evtl. laufen bereits Fristen ab, wo eine Loesung noch guenstig ist.

Betrachte das Problem von allen Seiten!

gespeert am 11 Jan 2018 04:25:54

Angenommen Du hast Wohneigentum, besprecht das auch noch zu zweit.
An deiner Stelle wuerde ich im worst case mir einen Wohncontainer ausbauen und aufs Grundstueck stellen. Und das Haus vermieten, mit einem zuverlaessigen Bekannten als Aufsicht wenn man auf Fahrt geht.
Wie gesagt, betrachte alle Seiten!

Aus eigener Erfahrung, Oma hatte am Schluss nach dem Schlaganfall darauf bestanden, dass sie nur ein Zimmer benoetigt. Logisch, ansonsten ist sie immer dabei gewesen. Auf Kurzaufenthalt in div. Altersheime ging sie nur um Bekannte zu treffen oder wenn familaere oder berufliche Termine anstanden wo tageweise keiner zu Hause war. Am Ende schrieb sie noch einige Regelungen auf. Bestattet wurde sie auf eigenem Wunsch anonym ("was soll die Notwendigkeit, ein Grab zu pflegen?").
Ehrensache, dass wir die Position trotzdem kennen.

Und danach wurde ihr geliebtes Fz. in gute Haende uebergeben!

Gast am 11 Jan 2018 12:22:48

gespeert hat geschrieben:...

An deiner Stelle wuerde ich im worst case mir einen Wohncontainer ausbauen und aufs Grundstueck stellen. Und das Haus vermieten, mit einem zuverlaessigen Bekannten als Aufsicht wenn man auf Fahrt geht.
...


ich würde kein Haus mieten, wenn ein Wohncontainer mit "Besitzer" auf dem Rasen steht. :roll:

Grüße, Alf

mv4 am 11 Jan 2018 12:26:45

Außerdem hat er ja schon geschrieben das er zur Miete wohnt.

Blinki ...ich hoffe für dich das es schon bessere Nachrichten gibt.

siemueller am 11 Jan 2018 16:20:13

Hallo !
Erstmal alles erdenklich Gute für deine Frau ! Ich kann mich sehr gut in deine Situation versetzen. Meine Frau ist vor drei Monaten nach zwanzigjährigem Kampf gegen den Krebs verstorben. Zum Ende hin waren es sieben Tumore ,eine Colitis ulcerosa , ein Herzinfarkt und Metastasen im Kopf. Ich weiss , was einem da im Kopf vorgeht !
Mir ist es nicht einmal gelungen, trotz Sterbeurkunde, einen für meine Frau auf mich laufenden Handyvertrag zu kündigen. Ich habe meiner Frau noch ihren Wunsch erfüllt und einen R4 in rot gekauft. Leider konnte sie diesen nur einmal fahren. Jetzt werde ich den Wagen zum Frühjahr wieder verkaufen. Unser Womo habe ich behalten, da ich es für weitere Touren verwenden möchte und es mir finanz. auch erlauben kann. Auf das Mitgefühl von Banken, Behörden oder Versicherungen kann ich dankend verzichten.
Etliche Schreiben dieser Organisationen oder Institute lt. ähnlich: ....Unser tiefstes Beileid zum Tode ihrer Frau. ......bitte zahlen sie....... ! Aber soweit möchte ich in deinem Fall gar nicht denken. Wenn sie eine Kämpfernatur ist, wirds schon weitergehen. Meine Frau bekam 1997, nach erstem Lungen-Karzinom die ärztl. Aussage in der Toraxklinik, Heidelberg " Schlechte Prognose " ! Dies hat sich für die nächsten 20 Jahre nicht bewahrheitet. Also Kopf hoch ihr beiden !!! Kämpft und denkt an die Zukunft !
Zum Problem mit deinem Womo versuch doch den Wagen in Kommission zu geben. Vermieten würde ich nicht ! Viel Mitleid ist nur Makulatur !
Nochmals alles Gute und weiterkäpfen !
Einen herzlichen Gruß

pipo am 11 Jan 2018 17:20:52

siemueller hat geschrieben:Mir ist es nicht einmal gelungen, trotz Sterbeurkunde, einen für meine Frau auf mich laufenden Handyvertrag zu kündigen.

Richtig, eine Welt bricht zusammen, man ist wie gelähmt, alle Gedanken kreisen nur um das Eine. Also schnellstmöglich Ballast abwerfen um den Berg der Probleme so klein wie möglich zu halten..

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