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Batteriecomputer-die RICHTIGE Einstellung ist wichtig 1, 2


avm75 am 20 Jan 2018 22:07:42

Hallo zusammen,

Angeregt durch einen anderen Booster-Thread --> Link wollte ich mal auf die Bedeutung der richtigen Settings eingehen.
In dem Thread wurde ich vom TE ausgesperrt, daher folge ich seiner Aufforderung, zu den dort gestellten Fragen einen eigenen Thread zu eröffnen.

Nun zum Thema:
Viele von uns Wohnmobilisten nutzen ja Batterie Computer zur Überwachung Ihrer Batterien, zur Beurteilung des Ladezustandes oder einfach aus technischer Neugierde.

Häufig berichten einige von uns dann von den abgelesenen Werten, manchmal ist auch von Messergebnissen die Rede.
Manchmal wurden von selbsternannten „Experten“ solche Werte auch schon angezweifelt (weil sie vermeintlich zu hoch sind), „messen“ diese Experten dann plötzlich ähnlich Werte sind diese selbstverständlich plausibel, auch wenn die „gemessenen“ Werte beim Betrieb von Batterien abgelesen werden, welche z.B. gar nicht so hochsromfähig sind wie die angezweifelten.

Ob nun abgelesene Werte oder Messergebnisse. All diese Zahlen sagen wenig aus, im Schlimmsten Falle Falsches, wenn der Batterie-Computer, das Messgerät, falsch eingestellt ist.

Was solche falschen Einstellungen bewirken können, habe ich ja selbst schon erfahren, siehe --> Link

Je nach Batterie-Computer ist die Anzahl der einzustellenden Parameter schon sehr beeindruckend, jeder Einzelne zielt dabei auf die dringend notwendige Synchronisation des BC. Findet diese nicht statt, weicht der vom BC angezeigte Ladezustand der Batterie im Laufe der Zeit immer weiter von der Realität ab.

Ich würde gerne mal die verschiedenen Werte der Reihe nach mit euch durch gehen und die einzustellenden Werte diskutieren.
Der erste einzustellende Wert nach dem mein BC (Victron BMV-702) gefragt hat, war die Batteriekapazität.
Victron empfiehlt die Einstellung für die Angabe C20 --> Link . So habe ich es bei mir auch eingestellt. Im o.a. Booster-Thread hat der TE den Wert für C100 eingestellt.

Wie sieht es bei euch aus? Welchen Wert habt ihr eingestellt und was steht in euren Handbüchern dazu?

Abschließend noch die Bitte, hier nicht die Sinnhaftigkeit von Boostern zu diskutieren, sondern eben wirklich über die Einstellungen...

Danke und viel Spaß!

LG
André

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Gast am 20 Jan 2018 22:14:56

Hallo André,

Du bist nicht aus dem Booster Loblied Thread ausgeschlossen.

Schön, dass du meiner Bitte folgst und keine weiteren off-topic posten wirst. Danke dafür.

Grüße, Alf

skysegel am 20 Jan 2018 22:19:22

Bei mir Votronic s100. Alles, was man an dem Ding einstellen kann, ist die Kapazität bezogen auf C20.

Ulli

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avm75 am 20 Jan 2018 22:36:20

KudlWackerl hat geschrieben:Du bist nicht aus dem Booster Loblied Thread ausgeschlossen.


Und dieser Text war meiner Phantasie entsprungen?



Dein Beitrag hier war weit mehr offtopic, als meine Fragen zu den Werten, welche Du dokumentiert hast. Aber das nur am Rande. Vielleicht beantwortest Du meine Fragen ja hier:
Damit Du nicht hin und her Blättern musst, kopiere ich Dir die Fragen nochmal hierher:

avm75 hat geschrieben:Du schreibst, Du hast einen 45A Booster und bist eine „gute Stunde“ gefahren. Wie viel ist eine gute Stunde denn tatsächlich?

avm75 hat geschrieben:Deinen Zahlen zu Folge hast Du während der 62 km Fahrt von den verbrauchten 64 Ah insgesamt 62 Ah wieder geladen (SoC 99% von 280 Ah = 278 Ah). Zu Beginn Deiner Fahrt lädt der Booster mit 43,5 A, zum Ende der Fahrt mit 11,7 A.

avm75 hat geschrieben:... selbst bei konstanten 45A für 1 Std. kommt mein Taschenrechner nicht auf nachgeladene 62 Ah. Selbst wenn ich mit einem hohen Mittelwert für den Ladestrom rechne, z.B. 38,5 A, komme ich auf mehr als 1,5 Std. rechnerische Fahrtzeit. Hast Du da irgendeine Erklärung?


Oder anders:

KudlWackerl hat geschrieben:War seit Donnerstag abend frei stehend unterwegs, das übliche an Verbraucher, Heizung, Sat, Tv, Licht, Cpap. 2 x rund 50 Ah, minimale Nachladung per Solar und Kurzstrecke Booster.


Okay, 2x 50Ah, sind 100Ah...

KudlWackerl hat geschrieben:Heute früh Heimfahrt, 80 km ca. 1 1/2 Stunden, beginnend mit fehlenden 48Ah.


Äh, wo kommen jetzt die nachgeladenen 52Ah her? War wohl eine längere „Kurzstrecke“?

KudlWackerl hat geschrieben:Der Batterie Computer hat nach gut einer Stunde 100% 280 Ah Battteriekapazität angezeigt. Ladestrom da noch immer 11,7 A...


Okay, Anfangs beträgt der Ladestrom 44,7A, bei 100% laut Batterie-Computer noch ein Ladestrom i.H. 11,7A … das macht im Schnitt 48Ah bei 60min oder einer Stunde. Wie oben, da kommt mein Taschenrechner nicht mit... :-?

Da ich finde, es passt sehr gut hierher, bin ich so frei und zitiere Manfred auch mal:
ManfredK hat geschrieben:Alf ich würde an deiner Stelle den BC mal neu kalibrieren.... denn bei einem tatsächlichen Ladezustand von 100% noch 11,7 A Ladestrom "reinzuballern" ist eine heftige Überlastung der Batterie.
Da es keinen Grund gibt an den 11,7 A Ladestrom zu zweifeln, sollte man an dem angezeigten Ladezustand zweifeln

IchBinsWieder am 20 Jan 2018 23:17:06

Wenn ich meinen BlueBattery belüge, belüge ich wohl auch meine Frau und alle anderen :lach:

Spass beiseite, selbstverständlich gehören C20 Werte in einen BC, das war bei meinem Nasa so, dass ist auch beim BB so und wie André schreibt auch bei Victron. Alles andere macht ja auch gar keinen Sinn, denn die Herren Ingenieure der BCs sind sich wohl ALLE einig und werden sich schon etwas dabei gedacht haben.
Dazu gehört auch die Verarbeitung des Peukert Wertes der sich bei neueren/guten BCs vorgeben lässt bzw. als Standardwert bei den älteren/nicht so genauen hinterlegt ist.

Wenn ich meinem BC 144Ah vorgaukle obwohl ich in echt eine 132Ah habe, würde ich keinem anderen Wert trauen.
Die Behauptung das C100 angeblich richtig ist möchte ich gerne mal lesen, aber ich glaube dann bin ich wieder am Anfang meines Beitrages.

ManfredK am 21 Jan 2018 01:28:08

Warum machen wir uns eigentlich Gedanken um die Einstellungen von Ladeboostern anderer die offensichtlich falsches anzeigen?

Wer einen BC hat, diesen korrekt nach Herstellerangaben eingestellt hat, die bei größeren Shunts vorliegende Messungenauigkeit kleinerer Ströme gelegentlich korrigiert, bekommt vernünftige Anzeigen... auf 1, 2 oder 3% Kapazität kommt es ja wirklich nicht an.

Wer das nicht tut, bekommt halt Anzeigewerte die nicht stimmen können. Schade ist es nur wenn man diese nicht stimmigen Werte nicht in Frage stellt.

avm75 am 21 Jan 2018 21:28:23

Hallo Manfred,

Danke für Deinen Beitrag.

ManfredK hat geschrieben:Warum machen wir uns eigentlich Gedanken um die Einstellungen von Ladeboostern anderer die offensichtlich falsches anzeigen?

Gute Frage, warum eigentlich...
Vielleicht einfach, damit Andere, weniger technikaffine WoMo-Fahrer, keine Entscheidungen auf Basis falscher Ergebnisse fällen müssen...

ManfredK hat geschrieben:Wer das nicht tut, bekommt halt Anzeigewerte die nicht stimmen können. Schade ist es nur wenn man diese nicht stimmigen Werte nicht in Frage stellt.

Oder einfach keine Antwort mehr gibt, wenn das jemand tut...
Da bin ich jetzt schon irritiert:
Jetzt hab ich mir schon die Mühe gemacht und bin dem Wunsch nachgekommen einen eigenen Thread aufzumachen und jetzt antwortet der Befragte weder hier noch da, schreibt aber in einigen anderen Threads. Sollte mir das zu Denken geben?

LG
André

IchBinsWieder am 21 Jan 2018 23:20:08

ManfredK hat geschrieben:Warum machen wir uns eigentlich Gedanken um die Einstellungen von Ladeboostern anderer die offensichtlich falsches anzeigen? .....


Hallo Manfred,

ich sehe das wie folgt.

Wenn man der unlogischen Vorgehensweise folgt und falsche C-Werte als Grundlage für den BC nutzt, kann das dazu führen das man seine Batterie schädigt. Grundregel Nr.1 ist nunmal die 50% Entladung für ein langes Batterieleben bei nicht besonders zyklenfesten Batterien. Dazu zähle ich mal alle Batterien aus dem Blei-Bereich die 600 Zyklen oder weniger erreichen.

Trägt man z.B. 280Ah statt 230Ah ein und hält sich an die 50%-Regel hat man eben mehr als 60% entnommen.
Das kann man machen, führt aber auch zu einem verkürztem Leben. Sich an der Spannung zu orientieren ist auch nicht zielführend weil die eben auch von der aktuellen Belastung abhängt. Die Ruhespannung spielt im Regelfall während der Benutzung wirklich keine Rolle.

Und deswegen finde ich es gut, dass André hier einen Aufklärungsthread aufgemacht hat, der bei logischer Betrachtung des Themas eigentlich nicht notwendig ist. Wie man aber liest, ist es eben doch wichtig, weil es nicht jedem zu 100% klar ist.
Falls André damit dafür sorgt, dass nur eine einzige Batterie überlebt, hat es sich doch schon gelohnt.

Das dabei völlig falsche Wert rauskommen, der BC sich Richtung 100% völlig verdaddelt ist nur ein unangenehmer Nebeneffekt.
Das erklärt nämlich auch, warum 11,7A bei 99% und 100% fließen. Angesichts des bleitypischen Verlaufs ist das völlig ausgeschlossen.
Bei meinen Aufzeichnungen habe ich eine Reduzierung von 15% (von 99% SoC und 100% SoC) beim Ladestrom ... und das bei der BK die systembedingt höhere Ströme aufnehmen kann. Das kann ich einer Excel-Tabelle entnehmen die ich mit dem BB aufgezeichnet habe. Deswegen ist der gleiche Ladestrom bei unterschiedlichem SoC völlig ausgeschlossen.

T4Wohnmobil am 22 Jan 2018 13:25:06

IchBinsWieder hat geschrieben:Grundregel Nr.1 ist nunmal die 50% Entladung für ein langes Batterieleben bei nicht besonders zyklenfesten Batterien. Dazu zähle ich mal alle Batterien aus dem Blei-Bereich die 600 Zyklen oder weniger erreichen.



Wie kommst du auf deine Grundregel Nr.1 ist nun mal die 50% Entladung ?
Selbst bei einer Entladung um 75% der Kapazität hat man noch ca. 400 bis 500 Zyklen bei einer AGM Batterie

--> Link

Bei einer Wohnmobilnutzung von 4 Wochen im Jahr (30 Tage) hat man noch immer eine Batterielebensdauer anhand der Zyklen von weit über 12 Jahren, selbst wenn die Batterie an jeden Nutzungstag auf 75% entladen wurde.
Zyklusfeste Bleibatterien gleich welcher Ausführung werden bei anwendung als Versorgungsbatterie durch Tiefentladung, Überladung, längerer Lagerung im entladenen Zustand defekt und sehr selten durch die Anzahl der Zyklen !


IchBinsWieder hat geschrieben:
Bei meinen Aufzeichnungen habe ich eine Reduzierung von 15% (von 99% SoC und 100% SoC) beim Ladestrom ... und das bei der BK die systembedingt höhere Ströme aufnehmen kann. Das kann ich einer Excel-Tabelle entnehmen die ich mit dem BB aufgezeichnet habe. Deswegen ist der gleiche Ladestrom bei unterschiedlichem SoC völlig ausgeschlossen.



--> Link

Nach deinen Diagramm hat deine BK-Batterie bei 99% SoC noch eine Stromaufnahme
von ca. 15 A
Ergibt bei 100% SoC 15A-15% noch 12,75A. Das sind fast 10% deiner Batteriekapazität.
Wenn eine Batterie bei SoC 100% noch immer einen so hohen Strom aufnimmt, kann es 3 Ursachen haben:
SoC Berechnung durch deinen Batterie-Computer ist falsch und der Ladezustand ist wesentlich geringer als 100% SoC, zu hohe Ladespannung oder deine Batterie ist defekt.

Gruß
Erik

IchBinsWieder am 22 Jan 2018 13:57:24

T4Wohnmobil hat geschrieben:..., kann es 3 Ursachen haben:


Du hast die vierte Ursache vergessen: die BK arbeitet weit außerhalb deiner Vorstellungskraft :lach:
Das ist aber kein Problem der BK

btw ... was du aus einem 800Pix Bild abliest, ist allein dein Ding

IchBinsWieder am 22 Jan 2018 14:13:56

T4Wohnmobil hat geschrieben:Wie kommst du auf deine Grundregel Nr.1 ist nun mal die 50% Entladung ?
Selbst bei einer Entladung um 75% der Kapazität hat man noch ca. 400 bis 500 Zyklen bei einer AGM Batterie


du hast den wesentliche Teil nicht verstanden .... ich habe geschrieben: nicht besonders Zyklenfest
und siehst du .... es gibt sie also, die Batterien die das können und die BK besonders gut.
Zeig mir jetzt noch eine Bleibatterie die über dem Niveau der BK ist und ich würde die beim nächstem Womo nehmen.

T4Wohnmobil hat geschrieben:Bei einer Wohnmobilnutzung von 4 Wochen im Jahr (30 Tage) hat man noch immer eine Batterielebensdauer anhand der Zyklen von weit über 12 Jahren, selbst wenn die Batterie an jeden Nutzungstag auf 75% entladen wurde.

wirklich schade das du dein Womo nur 4 Wochen nutzt ... das trifft auf mich nicht zu und deswegen ist deine Rechnung auch nur für dich interessant. Der T4 wird seit 2003 nicht mehr gebaut und deiner ist vermutlich nicht die Last Edition .. jetzt kannst du dir selbst ausrechnen, wieviel nicht zyklenfeste Batterien seitdem verbaut wurden und wie wenige du von den BKs gebraucht hättest, denn die meisten Womos leben länger als 12 Jahre ... vor allem wenn man sie nur 4 Wochen im Jahr nutzt.

T4Wohnmobil hat geschrieben:Zyklusfeste Bleibatterien gleich welcher Ausführung werden bei anwendung als Versorgungsbatterie durch Tiefentladung, Überladung, längerer Lagerung im entladenen Zustand defekt und sehr selten durch die Anzahl der Zyklen !

und genau damit lieferst du ja Gründe für die BK die sehr hohe Zyklen erreicht ... selbst wenn sie die für dich unvollstellbaren Zyklen nicht erreicht und nur 70% davon schafft .... hat man trotzdem deutlich mehr Ruhe ... also wieder ein Argument für die BK

Insgesamt kann man merken dass du den Sin der BK so langsam verstehst.
Aber hier ist nicht der richtige Ort dafür, hier gehts um Batteriecomputer ... also mach ein richtigen Thread dafür auf, oder nutz die bereits vorhandenen. Es macht doch keinen Sinn jeden Fred mit deinen BK-Nörgeleien zu zerhacken.

Trashy am 22 Jan 2018 14:25:39

IchBinsWieder hat geschrieben:und genau damit lieferst du ja Gründe für die BK die sehr hohe Zyklen erreicht ... selbst wenn sie die für dich unvollstellbaren Zyklen nicht erreicht und nur 70% davon schafft .... hat man trotzdem deutlich mehr Ruhe ... also wieder ein Argument für die BK


Hm, also den Computer sollte man öfter resetten nach einer Volladung. Dann gehts recht gut.
Ob die BK bei gleicher Mißhandlung wirklich signifikant länger lebt steht für mich immer noch in den Sternen.
Und bei fast 1000 Piepen für 200Ah kann man auch gleich auf LiPo gehen. Ich denke mal - ohne Erfahrung mit den Dingern zu haben - das es wieder nur ein teurer Hype ist.
Batterien pflegen, geladen halten und nicht tiefenentladen dürfte ihnen auch ein langes Leben bescheren.
Ich nutze den BC zur Ladekontrolle damit ich weiß, was rein und rausgeht. Über die Ruhespannung schließe ich auf den Akku - andere Glaskugelfunktionen nutze ich dann doch seltener...

IchBinsWieder am 22 Jan 2018 14:58:05

Trashy hat geschrieben:Hm, also den Computer sollte man öfter resetten nach einer Volladung. Dann gehts recht gut.

Das ist richtig, allerdings synchronisieren sich BB und Victron von selbst.
Meinen Nasa musste ich händisch resetten

Trashy hat geschrieben:Ob die BK bei gleicher Mißhandlung wirklich signifikant länger lebt steht für mich immer noch in den Sternen.Und bei fast 1000 Piepen für 200Ah kann man auch gleich auf LiPo gehen. Ich denke mal - ohne Erfahrung mit den Dingern zu haben - das es wieder nur ein teurer Hype ist.

ich nehme mal den Teil und kopiere ihn in den Bk-Thread ... hier ist wirklich nicht der richtige Ort

Trashy hat geschrieben:Batterien pflegen, geladen halten und nicht tiefenentladen dürfte ihnen auch ein langes Leben bescheren.
Ich nutze den BC zur Ladekontrolle damit ich weiß, was rein und rausgeht. Über die Ruhespannung schließe ich auf den Akku - andere Glaskugelfunktionen nutze ich dann doch seltener...

Die Nutzung dürfte bei allen ähnlich sein. Aber die Ruhespannung kannst du erst dann richtig ablesen, wenn die Batterie mindestens eine Stunde nicht genutzt wurde. Das ist bei Benutzung nahezu ausgeschlossen .... vor allem wenn Solar auf dem Dach ist.

dieterk am 23 Jan 2018 09:37:49

Hallo,

ich als Laie (oder fast) muss jetzt mal wegen der Kapazität nachfragen, verstehe ich irgendwie nicht.
Situation: zwei Exide Gel mit jeweils 80AH.
Auf der Batterie steht 900W effektiv in 20h.

Was stelle ich da nun ein?
Ich habe bei meinem BM1 compact damals 160 AH eingestellt.
Ist das nicht korrekt?

Gruß
Dieter

skysegel am 23 Jan 2018 10:00:48

dieterk hat geschrieben:Situation: zwei Exide Gel mit jeweils 80AH.
Auf der Batterie steht 900W effektiv in 20h.

Was stelle ich da nun ein?

Das ist jetzt wüste Ruminterpretiererei:
Soll wahrscheinlich bedeuten, dass Du einer Batterie, wenn Du sie in 20h entlädst, 900W Leistung entnehmen kannst. MaW 900Wh. Bei 12V Nennspannung wären das 75Ah. Die korrekte Einstellung für C20 wäre dann bei zwei Batterien wenig überraschend 150Ah.

Ulli

T4Wohnmobil am 23 Jan 2018 10:33:31

Trashy hat geschrieben:
Ob die BK bei gleicher Mißhandlung wirklich signifikant länger lebt steht für mich immer noch in den Sternen.
Und bei fast 1000 Piepen für 200Ah Ich denke mal - ohne Erfahrung mit den Dingern zu haben - das es wieder nur ein teurer Hype ist.
Batterien pflegen, geladen halten und nicht tiefenentladen dürfte ihnen auch ein langes Leben bescheren.



Da bin ich gleicher Meinung !
Zum Preis einer BK-Batterie bekommt man fast 2 Versorgungsbatterien mit gleicher Kapazität in AGM oder GEL-Ausführung.
Alle 5-6 Jahre wechseln und man hat wieder die volle Kapazität zur Verfügung.

Gruß

Erik

skysegel am 23 Jan 2018 10:39:52

T4Wohnmobil hat geschrieben:Da bin ich gleicher Meinung !


Ihr lasst nicht locker, was?

OstfrieslandBE am 23 Jan 2018 11:14:13

Moin,
was haben eigentlich eure Aussagen zu beliebigen Batterien mit dem Thema Batteriecomputer zu tun?
:thema:

IchBinsWieder am 23 Jan 2018 12:00:34

Das würde ich auch gerne wissen :ja:
Ich hatte T4 schon empfohlen eins der vorhandenen Themen zu nutzen bzw. einen eigenen Thread aufzumachen.

avm75 am 23 Jan 2018 18:44:17

OstfrieslandBE hat geschrieben:Moin,
was haben eigentlich eure Aussagen zu beliebigen Batterien mit dem Thema Batteriecomputer zu tun?


IchBinsWieder hat geschrieben:Das würde ich auch gerne wissen :ja:
Ich hatte T4 schon empfohlen eins der vorhandenen Themen zu nutzen bzw. einen eigenen Thread aufzumachen.


Da hänge ich mich mal dran. Es gibt für die jeweiligen Batterien eigene Threads. Bitte diskutiert diese Fragestellungen doch dort (mal abgesehen davon, dass sie dort schon dreiundzwölfzig mal durchgekaut wurden).
Im übrigen hatte Alf Dir, T4Wohnmobil, doch schon bestätigt, dass die Ergebnisse stimmen --> Link
Statt hier wieder und wieder nachzuhaken: Wenn Du unbedingt Zahlen nachrechnen und anzweifeln möchtest, schau' lieber hier: --> Link
Da scheint es richtige Problem mit den Messergebnissen zu geben.

Und jetzt:
:thema:

Danke!

Gast am 23 Jan 2018 21:25:17

:thema:

Kann vielleicht mal jemand erklären, um was es hier im Thread eigentlich gehen soll? Im Te wird das nicht klar.

Welche Einstellungen sind wofür wichtig? Und was passiert, wenn andere Einstellungen gewählt werden? Lädt der Booster dann nicht richtig oder geht die Batterie schneller kaputt?


Grüße, Alf

deacheapa am 23 Jan 2018 21:55:08

KudlWackerl hat geschrieben:Kann vielleicht mal jemand erklären, um was es hier im Thread eigentlich gehen soll? Im Te wird das nicht klar.

Doch steht da eindeutig um was es geht,
Je nach Batterie-Computer ist die Anzahl der einzustellenden Parameter schon sehr beeindruckend, jeder Einzelne zielt dabei auf die dringend notwendige Synchronisation des BC. Findet diese nicht statt, weicht der vom BC angezeigte Ladezustand der Batterie im Laufe der Zeit immer weiter von der Realität ab.


KudlWackerl hat geschrieben:Welche Einstellungen sind wofür wichtig? Und was passiert, wenn andere Einstellungen gewählt werden? Lädt der Booster dann nicht richtig oder geht die Batterie schneller kaputt?
Grüße, Alf


Und speziell auch für Dich wurde da auch der entsprechende Link gesetzt. --> Link
Auch wer keinen Victron BC hat, kann da mal nachlesen was alles wichtige Werte sind, die bei Ladung von Bleibatterien und deren Auswertung/Anzeige von Bedeutung sind.
Wer das nicht beachtet oder versteht, kann bei den BC auch wieder gleich die "Finger naß in den Wind halten" Methode wählen.
Also wie speziell in Deinem Fall.

Gast am 23 Jan 2018 22:24:20

Ach so...

Geht es darum, für verschiedene Batteriecomputer die Betriebsanleitungen zu verlinken? Unnötig. War bei der Lieferung dabei.

Grüße, Alf

palstek am 23 Jan 2018 23:24:56

Ich habe für die Einstellung meines Victron BMV-700 natürlich auch den C20-Wert für die Kapazität eingestellt, entsprechend der Anleitung. Die Logik dahinter war mir völlig klar: Es wird ein definierter Kapazitätswert eingestellt, in diesem Fall für eine Entladung vom 1/20tel der Kapazität. Die Korrektur für höhere und geringere Ströme nimmt der Batteriecomputer mithilfe der Peukert-Formel vor. Wenn man jetzt aber bei der Eingabe der Kapazität aus welchen Gründen auch immer selbst die Kapazität "korrigiert", der BC aber ebenfalls seine Berechnungen korrigiert, sind der Ergebnisse auf jeden Fall verfälscht.

Weiterhin habe ich Korrekturen an den Spannungsschwellen und dem Schweifstrom vorgenommen, habe aber die Werte nicht zur Hand, weil das Womo woanders wohnt. So ganz perfekt läuft es zwar noch nicht, bei 100% fließen eine Weile noch ca. 2 A, Tendenz fallend, aber mir reichts.

Wenn ich schon hier bin, möchte ich aber zwei unkorrekte OT-Aussagen nicht so stehen lassen:

Trashy hat geschrieben:Ob die BK bei gleicher Mißhandlung wirklich signifikant länger lebt steht für mich immer noch in den Sternen.
Und bei fast 1000 Piepen für 200Ah kann man auch gleich auf LiPo gehen.


Leider falsch. 190Ah C20 BK kosten bei CompanyDepot 590 Euro, 220Ah C20 kosten rund 650 Euro - deutlich weniger also 1000. LiPo dürfte bei dieser Kapazität bei mind. 2000 Euro liegen, und die Lebensdauer ist genauso wenig sicher.

T4Wohnmobil hat geschrieben:Zum Preis einer BK-Batterie bekommt man fast 2 Versorgungsbatterien mit gleicher Kapazität in AGM oder GEL-Ausführung.


Leider falsch. Laut Zahlen von Alf "nur" 50% mehr bei Nennkapazität, siehe hier: --> Link Bei Nutzkapazität aber nicht mehr, obendrein deutlich besser bei Ah pro Kilogramm.

Grüße
Frank

dieterk am 24 Jan 2018 14:01:34

skysegel hat geschrieben:Das ist jetzt wüste Ruminterpretiererei:
Soll wahrscheinlich bedeuten, dass Du einer Batterie, wenn Du sie in 20h entlädst, 900W Leistung entnehmen kannst. MaW 900Wh. Bei 12V Nennspannung wären das 75Ah. Die korrekte Einstellung für C20 wäre dann bei zwei Batterien wenig überraschend 150Ah.

Ulli


Hallo,
da muss ich laienhaft nochmals nachhaken.
Verstanden habe ich dies schon. D.h. ich müsste die Einstellung ändern von 160AH auf 150AH.

Da ich den BC nur habe, um zu sehen, wie der Ladezustand meiner Bordakkus ist (ich wurde schon mal überrascht bei der vorherigen AGM, die von gleich auf jetzt abends abschaltete) frage ich mich natürlich, was dies mir unterm Strich bringt, bzw. was sich anzeigetechnisch dadurch ändert?

Meine Batterien, Bord- als auch Fahrzeug, werden über den EBL geladen wenn ich am Landstrom hänge. Solar habe ich nicht. Auch keine WR.
Dieser EBL lädt bis Ladeschlussspannung 14,4V, nach 16 Stunden 14,4 Volt fällt die Ladespannung ab auf 13,8V Erhaltungsladung.
Im Leerlauf (Trennung vom Landstrom) zeigen die Batterien dann ca. 13,3 V und eine Kapazität von 105%.
Minimum was ich nach einem Tag freistehen (d.h. Heizung, Warmwasser, abends TV usw.) gesehen habe waren 12,7 V mit lt. BC 90% Restkapazität.

Jetzt die Frage: was ändert sich, wenn ich die Einstellung ändern würde? Vermutlich wird dann nur ein etwas abweichender prozentualer Restwert angezeigt.
Oder sehe ich das falsch?
Wohl für die Profis hier sehr laienhaft, oder? :)

Gruß
Dieter

skysegel am 24 Jan 2018 14:12:13

Hallo Dieter,

Deiner Batterie ist das eigentlich egal, was der BC anzeigt. Insofern ist eine unkorrekte Prozent-Anzeige bzw. die abweichende Ah-Angabe eher ein ästhetisches Problem. Wenn Du die Werte interpretieren kannst, ist die Anzeige völlig Wurst.

Ulli

Gast am 24 Jan 2018 14:20:47

Hallo Dieter,

Vermutlich würde dein Batterieschätzcomputer dann ca. 1/2 % weniger anzeigen. :eek:

Wenn es dir wichtig ist, kannst das ja umstellen.


Grüße, Alf

palstek am 24 Jan 2018 16:55:56

dieterk hat geschrieben:Minimum was ich nach einem Tag freistehen (d.h. Heizung, Warmwasser, abends TV usw.) gesehen habe waren 12,7 V mit lt. BC 90% Restkapazität.
Jetzt die Frage: was ändert sich, wenn ich die Einstellung ändern würde? Vermutlich wird dann nur ein etwas abweichender prozentualer Restwert angezeigt.


Richtig, ist bei deiner Nutzung egal. Nicht egal ist es für Nutzer, die ihre Batterie regelmäßig bis an die empfohlene Entladegrenze ausreizen, diese Grenze aber unwissentlich überschreiten und damit die Batterie schädigen, weil sie den BC falsch eingestellt haben. Oder für Kollegen, die ihre Batterie für 100% voll ansehen, obwohl noch über 10 A Ladestrom fließen.

avm75 am 25 Jan 2018 00:20:16

KudlWackerl hat geschrieben:Kann vielleicht mal jemand erklären, um was es hier im Thread eigentlich gehen soll?...
Welche Einstellungen sind wofür wichtig? Und was passiert, wenn andere Einstellungen gewählt werden?

Alf, Du musst schon lesen. Und vielleicht auch dem ein oder anderen Link folgen.
Möglicherweise wärest Du dann auf die Antworten zu Deinen Fragen gestossen.
Um es Dir etwas leichter zu machen, kopiere ich Dir mal was als Beispiel hierher (Zitate gekürzt):
andwein hat geschrieben:Aber was nützt ein BC wenn er ungenau geht?? (...) Messfehler beim BC summieren sich mit der Zeit (...) Das Teil muss auf jeden Fall nach Herstelleranleitung synchronisiert werden, dann hast du eine saubere Ausgangsbasis!


andwein hat geschrieben:Es zeigt für alle auf, dass die Einstellungen am Batteriecomputer nicht trivial sind und auf die Batterie abgestimmt sein müssen (...) wie wichtig eine regelmässige Synchronisation zwischen BC und Batterie ist. (...) Viele BDA weisen übrigens auch auf die regelmässige Synchronisation hin (...)

Findest Du beides hier: --> Link

Wenn Du ein bisschen guten Willen zeigst, findest Du sicher den ein oder anderen Beitrag mehr hier im Forum, welcher Dir dann die notwendigen Grundlagen vermitteln kann.

KudlWackerl hat geschrieben:Geht es darum, für verschiedene Batteriecomputer die Betriebsanleitungen zu verlinken? Unnötig. War bei der Lieferung dabei.


Tja, das nützt nur nichts, wenn man sie nicht liest...

Aus der Bedienungsanleitung des BC Votronic S: --> Link



Bis jetzt bist uns die Antworten auf meine Fragen oben und auch in Deinem Thread ja schuldig geblieben. Ich stelle sie einfach nochmal:
Welche Kapazität hast Du in Deinem Batteriecomputer eingestellt?
Hast Du die Batterie nach der Grundeinstellung über einen Zeitraum von 24h geladen?
Wo wir gerade bei Grundeinstellungen sind: Hast Du den richtigen Batterietypen eingestellt? Das ist wichtig, denn:



Bei dem Votronic S gibt man den Batterietypen über eine Typnummer ein. Die richtige Nummer kann man einer Tabelle im Handbuch entnehmen:



Ich bin schon ganz gespannt, wie Du uns jetzt erklärst wie Du als Batterietypen die Ca/Ca SMF eingestellt hast... :nixweiss:

KudlWackerl hat geschrieben:Vermutlich würde dein Batterieschätzcomputer dann ca. 1/2 % weniger anzeigen. :eek:


Das finde ich interessant. Du sprichst hier zum einen von einem „Batterieschätzcomputer“. In Deinem Thread ist im Gegensatz dazu etwas ganz anderes zu lesen:

KudlWackerl hat geschrieben:(...) Der Strom stimmt, er wird mit dem Batteriecomputer gemessen. (...)An verschiedenen Stellen im Forum wird der hohe Strom zu Ende der Ladung hin bezweifelt. Zumindest für gute Nassbatterien ist der nun nachgewiesen.

Zu finden hier: --> Link

Also, was jetzt? Nachgewiesen und gemessen, oder doch eher geschätzt?
Oder ist das die Einsicht darüber, dass Deine Werte aufgrund der jahrelangen falschen Einstellungen der Schätzung näher kommen als der Wahrheit?

Auch fragt man sich nach dem Rechenweg, welcher bei einer Differenz von 150 zu 160Ah zu einem Ergebnis von 1/2 % führt. Soll das übrigens für 1-2% stehen, oder für 0,5%? :nixweiss:

Alf, sei mir nicht böse, aber bislang waren Deine Beiträge in diesem Thread eher unproduktiv und störend, als hilfreich. Dazu bekommt man den Eindruck, dass Du das Thema gar nicht für voll nimmst und stattdessen versuchst, auf diese Art herunter zu spielen, dass Deine „Meßwerte“ und „Berechnungen“ nicht nur zweifelhaft, sondern wahrscheinlich komplett falsch sind. Darfst Du gerne, man tut sich dann nur schwer, Deine Auswertungen auch nur im Ansatz ernst nehmen zu können oder zu wollen.

dieterk am 25 Jan 2018 10:43:33

Hallo,

was für mich jetzt noch bei mir interessant wäre, wann schaltet der EBL99 ab, d.h. bei wieviel %Restkapazität meines BM1 compact?

Vorher hatte ich ja keinen drin und eine AGM. Da sah man halt nur die grüne Lampe auf dem Carado-Display für ok. Dann lief abends der TV und ich war im Bad, öffne den Wasserhahn...und "klack" rien ne va plus. Nur konnte ich da ja nicht erkennen, wieviel hatte die Batterie noch, da war die Lampe am Display dann rot.

Wenn ich die zwei Exide Gel mal runterfahren würde bis der EBL abschaltet könnte ich die EBL-Schmerzgrenze ausloten, damit ich beim freistehen sehen kann, wie lange kann ich denn....

Gruß
Dieter

IchBinsWieder am 25 Jan 2018 10:51:22

dieterk hat geschrieben:
Wenn ich die zwei Exide Gel mal runterfahren würde bis der EBL abschaltet könnte ich die EBL-Schmerzgrenze ausloten, damit ich beim freistehen sehen kann, wie lange kann ich denn....


Die EBL-Schmerzgrenz steht in deinen Unterlagen. Bei meinem Schaudt ist sie 10,5V
Dazu würde ich dir aber nicht raten, weil es unnötig Stress für die Gel ist.

Messung im Ruhezustand
Über 12,80V Ladezustand 100%
12,55V = 75%
12,30V = 50% Sofort Nachladen
12,25V = 25%
Unter 12,00V = 0 %

--> Link

Das gilt aber für die Ruhespannung und nicht während der Belastung durch Licht, Wasserpumpe, Heizung o.ä.
Die Ruhespannung kannst du erst messen, wenn du mindestens eine Stunde KEINEN Strom aus der Batterie entnommen hast.
Dazu müsstest du den EBL über das Kontrollpanel abschalten.

Während der Belastung .. z.B. durch einen Wechselrichter ... kann die Spannung auch deutlich tiefer sein.

dieterk am 25 Jan 2018 15:49:08

IchBinsWieder hat geschrieben:Messung im Ruhezustand
Über 12,80V Ladezustand 100%
12,55V = 75%
12,30V = 50% Sofort Nachladen
12,25V = 25%
Unter 12,00V = 0 %


Die Info reicht ja schon. D.h. für mich 12,3 ist absolutes Minimum.
Ich war bei den zwei Batterien noch nie bei 12,55. Immer mindestens bei 12,8.
Anzeige im Ruhezustand ist bei meinen zwei GEL vollgeladen 13,2, daher sagt der BC vermutlich auch 105%.

Danke.

Gruß
Dieter

IchBinsWieder am 25 Jan 2018 17:12:33

dieterk hat geschrieben:Die Info reicht ja schon. D.h. für mich 12,3 ist absolutes Minimum.
Ich war bei den zwei Batterien noch nie bei 12,55. Immer mindestens bei 12,8.
Anzeige im Ruhezustand ist bei meinen zwei GEL vollgeladen 13,2, daher sagt der BC vermutlich auch 105%.


Nein, die 13,2V sind keine Ruhespannung. Hast du Solar auf dem Dach?
Besitzt du ein Messinstrument? Dann vergleich mal mit deinem BM1 compact.

Mein BM1+ hat immer 0,1V zu viel angezeigt. Das hab ich im Kopf immer raus gerechnet und wenn ich im Forum gepostet habe (das sag ich nur zur Sicherheit bevor hier wieder Aussagen verrissen werden), hab ich das auch im mit dem realen Wert getan.
Im Winterbetrieb habe ich die Temperatur von 20°C auf 10°C zurückgestellt ... und zum Sommer hin wieder angepasst. Liegt daran, dass die Batterie nicht mit der Wohnraumtemperatur gleich zog.

dieterk am 26 Jan 2018 08:27:52

IchBinsWieder hat geschrieben:Nein, die 13,2V sind keine Ruhespannung. Hast du Solar auf dem Dach?
Besitzt du ein Messinstrument? Dann vergleich mal mit deinem BM1 compact.

Mein BM1+ hat immer 0,1V zu viel angezeigt.


Hallo,
nein, habe kein Solar.
Warum ist das keine Ruhespannung, bei ausgeschaltetem Bordstrom, d.h. auch der BM1 zeigt den Verbrauch mit 0,0 an?
Voltmeter hätte ich zuhause, aber die Batterien sitzen unter dem Beifahrersitz. Da direkt dran zu kommen ist nicht gerade einfach. Es sei denn, man baut den Sitz aus.

Gruß
Dieter

IchBinsWieder am 26 Jan 2018 11:08:10

dieterk hat geschrieben:Warum ist das keine Ruhespannung, bei ausgeschaltetem Bordstrom, d.h. auch der BM1 zeigt den Verbrauch mit 0,0 an?


Es liegt an der Oberflächenspannung.
Beobachte mal deinen BC wenn du nach der Vollladung einen Verbraucher einschaltest.
Die Spannung geht je nach Stromstärke mehr oder weniger rasch von 13,2V auf 12,8V zurück.

Andreas (andwein) hat dazu folgendes geschrieben.
Die korrekte Messung darf erst 1-2 Stunden nach der Ladung/Entladung gemessen werden. Am besten nach der Ladung einen Verbraucher einschalten, (5A oder so) und 3-5 Minuten laufen lassen. Dann die Batterie 1-2h ruhen lassen, dann messen. Wenn du die Batterie nicht ruhen lässt misst du die Oberflächenspannung der Platten. Diese Oberflächenspannung ist nach dem Laden am höchsten und wird dann langsam von den Platten durch den Ionenaustausch abgebaut.


3 bis 5 Minuten bei wenigen Ampere entziehen deiner Batterie kaum Energie und du wirst die wahre Ruhespannung nach 1-2h messen können.
Das ist auch der Grund, warum ich immer sage, dass die Spannungsanzeige nicht während des Gebrauchs wie im Urlaub aussagekräftig oder repräsentativ ist.
Ich orientiere mich an der % Anzeige bzw. am Ah-Zähler, kenne aber auch durch einen jährlichen Test meine ECHTE Kapazität.

dieterk am 26 Jan 2018 18:51:08

Hallo,

aha, jetzt ich verstehen....... :D, bin halt Elektrolaie.
Gut, kann ich ja mal machen.
Nur natürlich über den BC. D.h. wenn ich das Womo im Frühjahr zuhause habe, Verbraucher einschalten, ca.5 Ampere, ca. 1-2 Minuten, dann 12V ausschalten und ein oder zwei Stunden später schauen, was der BC sagt.
Nur, wie gesagt, direkt an der Batterie ist sehr schlecht, da kaum erreichbar.

Gruß
Dieter

vaestervik am 26 Jan 2018 22:58:58

Hallo Dieter,
du must nicht an die Batterie, wenn kein Strom fliest gibt es keinen Spannungsabfall und überall liegt die gleiche Spannung an. Du kannst also an jeder Steckdose mit deinem Messgerät messen.

mfg jörg aus Berlin

dieterk am 27 Jan 2018 10:06:45

Hallo Jörg,

stimmt bei mir nicht ganz.
Sobald ich die 12V-Versorgung einschalte, liegt bei mir Verbrauch an, da der Dealer damals den TV direkt angeschlossen hat. Habe ich leider erst gesehen, da war die Kiste schon eingebaut :( . Dieser ist dann auf StandBy und 0,1 A fließen immer.
Daher geht's bei mir eigentlich nur am BC zu sehen, weil der direkt an den Batterien hängt.

Gruß
Dieter

Gast am 27 Jan 2018 10:37:59

0.1 A bzw. Der resultierende Spannungsabfall werden bei den BC-Spezialisten hier eventuell als grober Fehler in deinen Berechnungen gewertet. :D

Mir persönlich wären die paar MicroVolt egal. Dafür lohnt sich der Abbau des Sitz beim Ducato nicht. :roll:

Grüße, Alf

avm75 am 27 Jan 2018 10:38:54

dieterk hat geschrieben:Daher geht's bei mir eigentlich nur am BC zu sehen, weil der direkt an den Batterien hängt.


Hallo Dieter,

alternativ hinten den Stecker aus dem TV-Gerät ziehen und später dann an dem Stecker messen. Da kommst Du wahrscheinlich besser ran, als an die Batterien...?

LG
André

dieterk am 27 Jan 2018 12:40:22

avm75 hat geschrieben:Hallo Dieter,

alternativ hinten den Stecker aus dem TV-Gerät ziehen und später dann an dem Stecker messen. Da kommst Du wahrscheinlich besser ran, als an die Batterien...?

LG
André


Hallo,

geht leider nicht, Kabel ist direkt am TV beim Enox. Ich dachte damals, der Händler baut mit im Schrank eine 12V-Dose ein und schließt die Glotze da dran. Nix war, Kabel vom TV verschwindet direkt im Kabelkanal. Ich meine das geht vom Schrank hinter das Bord über der Eingangstür beim Carado.
Shit happens.

Gruß
Dieter

IchBinsWieder am 27 Jan 2018 12:44:41

Einen Hauptschalter hat der Enox nicht? Nur Standby?
Auch das wäre kein Problem, denn irgendwo ist auch eine Sicherung die du dann nur ziehen müsstest.

Karlo696 am 27 Jan 2018 13:46:40

Hallo
Bei meinem ENOX 24 zoll ist unten rechts am Rahmen ein Hauptschalter
Grüße Karlo 696

dieterk am 28 Jan 2018 09:48:45

Hallo Karlo,

meiner hat nix, ist ein 19Zoller aus 2011.

Hatte damals weder Sat-Receiver noch ausschalter. Auch ist das Anschlusskabel fest angeschlossen, kommt also direkt aus der Glotze.
Das war ja das geniale, der TV war direkt angeschlossen an den Strom. Als ich dann fragte, wo ich den den Sat-Receiver (ein Comag HD-Mini, mit dem ich sehr zufrieden bin) anschließen soll, machte jeder nur ein dummes Gesicht. Ich musste dann bei der Übergabe noch ca. 1-2 Stunden warten, da die 12Volt-Dose noch schnell gelegt werden musste.

Gruß
Dieter

crossover0480 am 20 Mär 2018 00:18:54

Hallo und guten späten Abend,

nachdem ich mich hier --> Link über meine neuen Spielzeuge gefreut habe, komme ich hier zu meiner Frage. Ich habe das Datenblatt der Bleikristallbatterie als pdf offen. Nachgerechnet. Der Victron BMV700 hat Standard-Einstellungen für Blei-Säure eingestellt.

Als EBL habe ich einen Nordelettronica NE186 300W Lader. Er lädt mit 20A, Spannung am Ende des Betriebsstroms: 14,7V, Erhaltungsladung 13,8V. Der Lader hat 5 Algorythmen, welche einstellbar sind. Derzeit ist er auf dem ersten, 14,7V und dann 13,8V Erhaltungsladung eingestellt. Sollte ich evtl auf den krassen Algorythmus (3)gehen mit 14,7/15,3/13,8V Ladeverlauf?



Die Batteriekapazität habe ich mit C20 angegeben (220Ah).

"Spannung wenn Aufgeladen": ?? --> zahlreiche Diskussionen mit hunderten Seiten, die Ladeschlußspannung soll zwar mit 14,7V durchgeführt werden, aber ist das die Angabe? Oder muss ich hier auch Ladeverluste berüchsichtigen etc. und einen niedrigeren Wert ansetzen? Sie war bei 13,87V als ich sie vom Händler eingebaut übernommen habe gem. dem Victron BMV. Die Anleitung sagt 0,2-0,3V unterhalb der Erhaltungs-Spannung des Ladegerätes. Das wären 14,4V. Aber die Erhaltungsladung ist 13,8V. Oder nehme ich die "goldene Mitte" und gebe einfach 14.1V ein?

Schweifstrom: wirklich 4%?

Der Peukert-Exponent: Also ich glaube da habe ich in der Schule gefehlt. So ungefähr 1 Jahr. Oder mehr. :wink: Könnt ihr mir da helfen?

Der Ladewirkungsgrad: Eingestellt sind 95%, ist ein Ladeverlust von 5% realistisch? 500A Shunt mit 50mV Spannung Shunt.

Strom Schwellwert: ist bei 0,1A eingestellt.

Sollte ich den Relaismodus aktivieren?

Danke für die Unterstützung und immer dran denken: volt watt ampere ohm - ohne mich gibts keinen strom.

Crossover0480

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