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Wohnmobil um 20000 mit geplantem Wiederverkauf


morgendann am 12 Feb 2018 14:22:06

Hallo,

ich bin, wie wahrscheinlich viele auf diesem Board, neu hier. Mich reizt das mobile Wohnen mittlerweile seit mehreren Jahren und nach einigen Anmietungen ist mein Plan jetzt dauerhaft im Womo zu leben.

Ich möchte dazu ein Fahrzeug um die 20000 Euro mit Maximallaufzeit und damit geringer Rate finanzieren, nach einigen Jahren wieder verkaufen und mit dem Geld den Kredit tilgen. Nach Möglichkeit so, dass kein allzugroßer Restbetrag bleibt.

Das erschien mit in den letzten Tagen als die rettende Idee. Neben dieser Variante hatte ich unter anderem auch Neukauf in Betracht gezogen hatte, was unrealistisch wegen der Höhe monatlichen Rate wäre, Eigenbau mit Unterstützung eines Fahrzeugbauers oder mich auf einen selbstausgebauten, minimalistischen Hochdachkombi zu beschränken. Beides nicht die Erfüllung, erstes vorallem wegen dem zeitlichen Aufwand, der Fragezichen was schief gehen könnte und dem fehlenden Stellplatz.

Jedenfalls erschien mir das als rettende Idee bis mir die Frage kam, was, wenn das Ding einen Motoschaden hat? Dann habe ich keine Bleibe und der Wert sinkt dermaßen, dass ich wohl auf nem sehr großen Teil des Kredits sitzen bleibe. Und eine Rate von 200-400 im Monat plus Miete in unserer Region kann ich nicht stemmen.

Jedenfalls interessiert mich, wie stark der Wertverlust dann ist oder ob eine Reparatut lohnt.
Jede Anmerkung zum oben beschriebenen Plan und alternative Ideen.

PS: Ich habe einige gebrauchte Teilintegrierte gesehen, die unter 10 Jahre alt sind, unter 100k drauf haben und nur um die 15000 kosten. Andererseits sehe ich Modelle, fast aus den 90igern, die für mehr gehandelt werden. Die Anzeigen verschwinden meist sehr schnell wieder. Was ist da los?

PPS: Ich würde gerne einfach mobil leben, dabei aufrecht stehen können und parken können wo ich will. Ich dachte immer, das ist günstiger als meine kleine Wohnung, aber es gibt doch viele Fallstricke. Wenn jemand eine Idee hat wie ich das günstog realisieren kann, ich suche nach wie vor rettende Ideen.

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papagei am 12 Feb 2018 15:03:07

Hallo,
aktuell bzw. seit einigen Jahren, haben wir einen Hype am Wohnmobilmarkt.
Ob sich ein Gebrauchter in einigen Jahren noch so gut verkaufen lässt wie unter den aktuellen Gegebenheiten, ich habe da so meine Zweifel. Hinzu kommt die Diesel / Umweltproblematik bei älteren Fahrzeugen.
Und - parken können wo ich will - entspricht auch nicht ganz meiner Erfahrung.
Trotzdem - viel Erfolg bei deinen Planungen.

Gruß

Jonah am 12 Feb 2018 15:15:01

Hallo, herzlich willkommen. Musst du denn mit dem Mobil zur Arbeit fahren? Also ist es wichtig, dass du in der Nähe deiner Arbeitsstelle wohnen kannst? Oder hast du Zeit und kannst zB im Winter in den Süden fahren? Weil, wenn du das ganze jahr im Womo leben willst, sollte es ja auch wintertauglich sein, wenn du den Winter über hier in D wegen der Arbeit bleiben musst.

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Lancelot am 12 Feb 2018 15:16:10

morgendann hat geschrieben: Andererseits sehe ich Modelle, fast aus den 90igern, die für mehr gehandelt werden. Die Anzeigen verschwinden meist sehr schnell wieder.

"Wohnmobil" ist halt nicht "gleich Wohnmobil" : wie fast überall gibt´s gute, bessere, oder begehrtere, oder aufwändigere, oder ... danach richtet sich auch der aufgerufene Preis !


morgendann hat geschrieben: Ich würde gerne einfach mobil leben, dabei aufrecht stehen können und parken können wo ich will. Ich dachte immer, das ist günstiger als meine kleine Wohnung, ..

"Mobil leben" ist weder einfach (erfordert gute Planung, hohe Flexibilität), noch kannst Du - legal - parken wo Du grade willst.
Und "günstiger" wird das nur in ganz bestimmten Fällen :?

Bedenke : da kommt kein Wasser, kein Strom und keine Wärme "unerschöpflich" aus der Leitung, diese Vorräte mußt Du mitführen und bunkern, rechtzeitig für Ersatz sorgen und bereits verbrauchtes entsorgen.

Und : mit einem Kredit wär´s MIR deutlich zu riskant ! Wenn irgendwas an der Kiste kaputt wird (nicht nur Motor, da kommen viele Komponenten zusammen), stehst Du plötzlich mit einem evtl. nicht zu bewältigendem problem da UND hast immer noch den Kredit an der Backe.

Ganz ehrlich : vergiß es :)
Spar Dir ein Auto zusammen ! Dann schau, ob Du immer noch den gleichen Plan hast und wenigstens "nur die Ersparnisse" riskieren willst.

Tinduck am 12 Feb 2018 15:56:36

Die Supersonderangebote für 10000 Euro sind allesamt Lockvogelangebote von irgendwelchen Betrügern, die meist versuchen, im Voraus irgendwelche Überführungskosten per Western Union zu bekommen... und dann platzt der Deal natürlich. Deshalb werden solche Anzeigen auch von den Portalen relativ schnell gelöscht, wenn man sie meldet.

20.000 Euro ist natürlich jetzt nicht sooo viel bei den momentanen Preisen... in 2007 hättest Du dafür einen vier oder fünf Jahre alten kleinen Alkoven bekommen, heute gibts dafür einen 20 Jahre alten Zossen.

So, wie es momentan läuft, wäre eine Finanzierung mit niedrigen Zinsen über den Restwert des Fahrzeuges relativ gut abgesichert, aber falls der Markt mal kollabiert, bekommst Du nichts mehr für den alten Kasten. Wie es laufen wird, kann im Moment keiner absehen.

Man kann natürlich in Richtung 5-10000 Euro suchen, wenn man mutig ist... mit ein bisschen Glück findet man da was für ein paar Jahre, mit Pech eine totale Torfbude. Finanzieren geht auch kaum, weil kein Händler sowas mit Gewährleistung verkaufen will, gibts fast nur von Privat.

bis denn,

Uwe

flo16v am 12 Feb 2018 16:26:06

Hi,

auch über die laufenden Kosten ist nachzudenken. Wenn du in dem Mobil lebst und auch über Winter hier in D bleibst ist das Gas auch ein Kostenfaktor.

Bei Minusgraden ist eine 11 Kg Flasche gerne nach 2-3 tagen verbraucht.

PittiC am 12 Feb 2018 17:05:26

Wenn du die 20.000 flüssig hättest, könnte man darüber nachdenken, aber auf Pump.

Taunuscamper am 12 Feb 2018 18:53:19

Wenn man die 20.000 hat, und noch mindestens 2-3.000 Reserve für notwendige Rep., dann kann man das Aubenteuer "Leben im Womo" mit so einem alten Fahrzeug starten! Kredit ohne Reserven ist m.E. finanzieller Selbstmord!!

xbmcg am 12 Feb 2018 19:27:56

Minimum 10-15% Abschlag beim Wiederverkauf kannst Du schon beim Kauf einkalkulieren
(Händlerspanne) , dazu kommt die Abschreibung für die Nutzung (gefahrene Kilometer etc.)
Zubehör, was Du einbaust, bekommst Du nicht wieder erstattet, wirkt sich nicht unbedingt
Wertsteigernd aus - kann sogar wertmindernd sein (verbastelt, nicht original).

Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis, aber jedes Jahr kommen neue Modelle mit
Facelift und Schnickschnack auf den Markt, die älteren sind dann weniger gefragt.

Vielleicht findest Du einen privaten Abnehmer, der bereit ist Deinen Preis zu zahlen - meist
suchen die aber auch nur Schnäppchen und rechnen die 10%-20% ab bei vergleichbaren
Fahrzeugen beim Händler in der Preisverhandlung runter, außerdem bekommen sie von
Privat keine Gewährleistung, was den Preis weiter drückt.

Die Preisunterschiede resultieren von den verwendeten Materialien (holzfrei) und den Marken,
ist auch bei Neufahrzeugen nicht anders, die gleiche Größe gibts in billig bei 40k, Du kannst aber
auch 120k hinlegen.

Eifelwolf am 12 Feb 2018 19:36:48

morgendann hat geschrieben:...Und eine Rate von 200-400 im Monat plus Miete in unserer Region kann ich nicht stemmen...


Mit Einverständnis Deiner Vermieters könntest Du für die Zeit Deiner Abwesenheit Deine Wohnung untervermieten. In Großstädten/Hochschulstädten auch oft wochenweise möglich. Dann hättest Du eine Belastung (Miete) weniger, aber Deine Wohnung immer noch in der Rückhand.

Elgeba am 12 Feb 2018 21:48:48

)Ich würde in dieserKonstellation die Finger davon lassen,ohne entsprechenden finanziellen Background ist so was finanzielles Vabanque.Auch die Unterhaltskosten wie Versicherung,Steuer,Wartung müssen hier berücksichtigt werden.Zu dem brauchst Du Ver-und Entsorgung und einen Stellplatz und der ist gerade in Großstädten richtig teuer.


Gruß Bernd

teuchmc am 13 Feb 2018 11:21:22

Moinsen TE! Also die Rahmenbedingungen im finanziellen Bereich halte ich für "Sportlich". Wie die Vorschreiber schon anmerkten, ist der Kauf des Mobils der "einfachere"Teil des Projekts. Unterhalt und Co.folgen unerbittlich.
Und wenn was Womo-Spezielles defekt geht, kann es auch ins Kontor "knallen".
Halte den Plan für unausgegoren,so wie Du ihn darlegst.
Sonnigen weiterhin. Uwe

friedwardt am 13 Feb 2018 11:53:21

Hallo,
ich würde es anders machen.
Wenn du deine Wohnung aufgibst, melde dich bei einem Freund/Eltern mit festem Wohnsitz an. Kaufe dir einen Wohnwagen so um 5000€ der trocken und stell Ihn auf einen Campingplatz der das ganze Jahr offen hat. Dann kannst du die Ent/Versorgung benutzen und bist dann noch relativ mobil. Für den Rest kaufst du dir ein Auto. Dann gehst du kein Risiko ein. Wäre meine Empfehlung.

wolfherm am 13 Feb 2018 11:59:57

Hallo,


ich habe noch nicht ganz dein Nutzerverhalten erkannt. Du willst also die Wohnung aufgeben und dauerhaft im Reisemobil leben. Musst du noch arbeiten oder kannst du deine Zeit nach deinen wünschen verbringen? Wenn du noch arbeiten musst, wo willst du dann das Mobil hinstellen? Beim Arbeitgeber, auf einem Campingplatz oder in irgendeiner Straße?

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