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Hallo, ja es war etwas verwirrend bei mir, da noch Strom “von hinten” kam über ein altes und nicht deaktiviertes Trennrelais. Nachdem ich das getrennt habe ist es so, wie von Votronik beschrieben. Einfach einen Schalter in die D+ Leitung und der Booster geht an/aus und trennt bei aus auch die Batterien perfekt auf der Plus-Seite. Sorry, dass ich Verwirrung gestiftet habe. War aber auch verzwickt. Jetzt ist alles klar und funktioniert ideal. Schade, dass die Fernsteuerung der neuen Geräte diese Abschaltfunktion nicht gleich von Haus aus integriert hat. Einen Schalter einzubauen ist ja kein Thema. Die doppelte D+ geschaltete Stromversorgung zu der Aufbaubatt. (Serie D+ über Trennrelais und über Booster) ist bei alten Boosterfahrern lange bekannt. Wenn man aber eine funktionierende Starter-Batt-Ladung über EVS bei Netzstrom hat, braucht man (ich jedenfalls bei Calira EVS) diese Verbindung als Ladekabel rückwärts von EVS zu Starter-Batt. Deshalb unterbricht man D+ gesteuert über Relais bei Motorlauf diese Verbindung (Öffner), welches bei Lima-Stillstand u. daher D+ = 0 zur Ladung wieder die dicke Plusverbindung wieder schließt, bei mir unter dem Beifahrersitz. Gr. Richi Hallo, Bin neu hier und auch nur Laie mit Halbwissen. Wo D+ wann angeschlossen wird kann ich nicht sagen. Ich habe die Funktion eines Boosters so verstanden: Der Booster ist nichts anderes als ein Trafo (laienhaft gesagt) . Allerdings braucht ein Trafo Wechselstrom. Aus dem Strom der LiMa/kfz-Batterie z.B. 12,2V wird Wechselstrom gemacht. Dieser Wechselstrom wird transformiert(Trafo) von primär 12,2V auf sekündär z.B. 14,2V. Dieser Wechselstrom wird dann wieder gleichgerichtet für den Akku im Aufbau. Man könnte auch einen Inverter an die kfz-Batterie anschließen am Inverterausgang (230V) ein 12V-Ladegerät anschließen und die Aufbaubatterie mit der Wunschspannung laden. So (denke ich) funktioniert ein Booster. D+ wird dann benötigt, damit der Trafo/Inverter nicht die kfz-Batterie leerzieht. Wobei ein guter Inverter von selbst abschaltet, wenn die Eingangsspannung zu niedrig wird. Vielleicht ist es zu laienhaft beschrieben und evtl nicht richtig benannt. (Sorry) Wenn ihr (wirklich genau) wisst, wie ein Booster funktioniert, war meine stümperhafte Berschreibung entweder richtig, oder lasst uns teilhaben am wiklichen Ablauf der Boosterfunktion. Viele Grüße Martin
Grundsätzlich ist der Booster einfach ein Ladegerät, das nebenbei die Spannung erhöht. Wie er das macht, ist nach außen egal. Wenn man eine elektrische Trennung braucht (wie bei 230V), stimmt das schon einigermaßen. Bei 12V Systemen ohne Trennung ist es etwas einfacher. I.A. wird eine Spule mit Strom versorgt, bildet ein Magnetfeld aus und speichert so Energie. Beim Abschalten probiert sie den Strom zu halten und die anliegende Spannung kann sich je nach Last erhöhen oder erniedrigen. Die Zündspule bei Ottomotoren macht im Prinzip auch nichts anderes. Es gibt da mehrere Schaltungen. Kondensatoren sind auch immer im Spiel. Die Regelung steuert das dann so, daß sich die Ladespannung nach Wunsch einstellt. D.h. es gibt keinen Trafo als solches. Aber getaktet ist der Strom genauso. Damit die Spule klein sein kann, arbeitet man mit möglichst hohen Frequenzen (10-400kHz). Natürlich geht es auch mit Inverter und Ladegerät. Ist natürlich schwerer. Hat wahrscheinlich mehr Verluste. Braucht mehr Bauteile. RK |
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