Hallo,
ich habe einen Victron MPPT Solarregler bis 35 A. Beim Kauf der Module werden es wohl 2x 150 WP mit 22 V.
Der Regler kann bis 100 V.
Ist es effektiver die Module parallel oder in Reihe zu legen?
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Hallo, ich habe einen Victron MPPT Solarregler bis 35 A. Beim Kauf der Module werden es wohl 2x 150 WP mit 22 V. Der Regler kann bis 100 V. Ist es effektiver die Module parallel oder in Reihe zu legen? Verschalte sie parallel. Die Gefahr der Abschattung eines Panels ... und dadurch keinen Ertrag mehr .. ist größer als der Gewinn von ein paar Tagen wo die hohe Spannung etwas bringen könnte. Mit 2*150Watt parallel am MPPT hatte ich jetzt in der Woche nach Ostern knapp 90Ah Ertrag in NL. .. natürlich pro Tag :lach: Mist! :D Danke! Dachte mir schon, dass es keine grossen Vorteile der Reihenschaltung gibt. Heisst dann aber auch, dass selbst wenn es passen sollte, ich kein Modul mit 300 Wp und 50 V, sondern besser 2x 150 Wp und 20 V parallel wählen sollte? Hi, mehrere kleine, parallel verschaltete, Panele haben eine höhere Effektivität da sie am wenigsten unter lokaler Abschattung leiden. Noch besser 2 x 150Wp mit 24V Nennspannung, also rund 44Vp ? hat sich da doch noch was geändert in der Physik seit dem letzten Jahrtausend :? Ja, hat sich :D Durch die Gelenke der Quantenmechanik......... :D :D Ich dacht :D es wäre logisch das bei mehreren kleineren Panelen die Leistung erhöhen. Bei Abschattung trifft es u.U. weniger Panele die dann aussteigen und die Anderen bringen noch ihre Leistung - mengenmäßig gesehen. Bei einem glatten Dach relativ egal. Je mehr Schattenspender drauf sind desto effektiver werden die kleineren. Ich weiß jetzt immer noch nicht wo bei Parallelschaltung die 44Vp her kommen :? Ahh lesen ist nicht gerade meine Stärke: Nennspannung=24V und Vp=44V :ja: :idea: Und klar, bei Abschattung eines Moduls erzeugt das andere Modul evtl. noch die volle Peak Spannung von 44V die der MPP Regler zum regeln nehmen kann
Erklärt immer noch nicht viel. Oder meinst du die Panele werden für 24V Systeme verkauft, so wie die bei 12V üblichen Panele meist 18-22V haben ? Dann wäre das mehr eine Werbezahl. Relevant sind Leerlaufspannung und Spannung bei bestem Wirkungsgrad. Oder hast du ein 24V System ? RK Melde gehorsamst das ja. :D Habe diese hier am Votronic MPP 350: --> Link Aber egal wo man kuckt diese Art von 24ern haben alle so ziemlich die gleiche Voc/Vmpp. Die 24V sind nur ein Vergleichsfaktor genau wie bei 12V
Gilt doch eigentlich nur, wenn keine Sperrdioden verbaut sind. Ich habe 2x100 W in Reihe mit Sperrdioden und eigentlich immer eine Ladung (wenn auch nur gering). Und beide Panele sind genau nebeneinander, so dass es eh egal ist. Niklas Blocking/Sperrdioden machen bei Reihenschaltung keinen Sinn. Du meinst die Bypass Dioden. Die sind immer verbaut. Die Parallelschaltung ist grundsätzlich zu bevorzugen. Wenn du bei der Reihenschaltung die Einzelabschattung sicher ausschliessen kannst, dann wirds in der Tat ziemlich egal. Kannst du aber nicht weil Abschattung auch von extern auftritt und nicht nur durch deine Dachaufbauten.
Und warum? Ich verstehe das immer noch nicht. Ein MPPT-Regler macht doch immer den größtmöglichen Strom bei entsprechender Ladespannung (in meinem Fall 14,2 V Ladeschlußspannung). Wenn oben nur an einem Panel so ca 600Watt Sonnenstrahlung ankommen, habe ich doch immer noch so ca 60Watt im Modul anliegen, also ca. 4,2 A. Was ändert sich denn nun bei der Parallelschaltung? Gruß Niklas Ganz einfach. Ich mag das Modell mit den kleinen Turbinen ganz gerne. Jede Fotozelle ist eine kleine Turbine und pumpt das Wasser durch die Fotozelle wenn Sonne drauf fällt. Bei Abschattung stehen einige Turbinen und setzen somit dem Wasserfluss einen Widerstand entgegen. Die Pumpleistung sinkt ab in der gesamten Anlage weil ja alle in Reihe liegen. Nun nehmen wir zwei Parallele. Das abgeschattete Modul liefert wieder nix, aber das parallel geschaltete glänzt noch im besten Fall mit voller Leistung und wird nicht vom anderen Modul behindert. Die Reihenschaltung hat nur den Vorteil der höheren Spannung die man gerne hat. Der Nachteil ist eben oben beschrieben. Zur Kompensation setzt man daher idealerweise 24V Panele parallel ein und hat alle Vorteile auf seiner Seite. Reihenschaltung ist nur bei stationären Anlagen ein gebotenes Mittel da man die Abschattungssituation kennt und diese in der Regel statisch ist. Dann werden Reihenschaltungen mit durchaus 1 kV sinnvoll um die Ströme nicht zu groß werden zu lassen, denn die Leistung ist dort um einiges höher. Gilt das nur für diesen speziellen Fall? Könnte der Gesamttagesertrag nicht doch höher liegen, wenn ich auf Reihe gehe? Die Ladung beginnt früher und endet wesentlich später. Hat das überhaupt schon einer mal getestet? Dazu könnte ich im Netz bisher nichts finden. Gruß Niklas
Da wurde schon öfter drüber diskutiert. Eine Solarzelle ist eine Stromquelle. D.h. die Spannung erreicht unbelastet schon bei geringem Licht einen hohen Wert, nur der Strom bei Belastung ist noch gering, weil eben die Leistung fehlt. D.h. die höhere Spannung nutzt dir kaum was, weil trotzdem nur wenig Strom fliessen wird. In der Praxis könnte es einen sehr kleinen Gewinn geben, aber wenn du nicht ständig auf die letzte Ah angewiesen bist, wirst du es nicht merken. Er wird vielleicht etwas länger laden, aber nur mit minimalem Strom. RK
Eine Ansicht, die man hier im Forum immer mal wieder liest. Sie beruht scheinbar auf der Annahme, dass eine Solarzelle ein lineares Element ist. D.h. das die Spannung gleichmäßig mit der Beleuchtungsstärke zunimmt. Diese Ansicht ist schlichtweg falsch. Eine Solarzelle hat eine weitgehend ähnliche Kennlinie wie eine Diode (aber für die Seite der Kennlinie die für eine normale Diode in Sperrrichtung zu sehen ist). Da tut sich zunächst mal weitgehend nichts um dann plötzlich steil anzusteigen. Für eine Solarzelle ist das ähnlich. Es wird zunächst mit steigender Beleuchtung nur eine sehr kleine Spannung aufgebaut. Reicht die Beleuchtung, steigt die Spannung dann sehr steil an. Dies konnte ich schon häufig beobachten, zwar nicht morgens (so früh stehe ich nicht auf) oder abends (da schon eher), aber bei schlechten Wetterverhältnissen (Regen). siehe mein Beitrag vom 19.11.2016 --> Link was ich eingebaut habe sieht man hier teilweise --> Link Leider zeigen veröffentliche Leistungskennbilder meist nur die Leistung bis hinunter auf 20%, vereinzelt bis auf 10%. Der Effekt ist jedoch erst bei unter ca. 5% der Normbeleuchtung (1000W/m²) zu erkennen. Wobei dieser Bereich von der Leistung her auch eher uninteressant ist. D.h. die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden bringen kaum Leistung. Ich konnte in der Praxis noch keinen Unterschied bei den beiden Schaltungsvarianten erkennen, obwohl ich gelegentlich zwischen den beiden auch mal wechsle. Wobei bei der Betrachtung von Parallel- und Reihenschaltung immer wieder ein Effekt vernachlässigt wird. Gerade kleinflächige Verschattungen könnten "Hotspots" in einzelnen Zellen erzeugen. Dies ist gerade auf aufgeklebten Modulen kritisch, das sie die Wärme nicht so gut ableiten können. Damit diese "Hotspots" auftreten können, muss der Regler in der Lage sein die Spannung anzupassen, d.h. zu senken. Das ist bei der Reihenschaltung möglich, da die Spannung hoch genug ist. Bei einer Parallelschaltung von Modulen mit 36 Zellen (ca. 18V Betriebsspannung, ca. 22V Leerlaufspannung) kann der Regler das nicht mehr, da er dann unter der Ladespannung liegen würde. Vielleicht mit ein Grund warum aufgeklebten Module meist früher einen Defekt aufweisen, aber wie gesagt reine Vermutung. Gruß Gerald Ich habe zwei flexible Module nebeneinander verklebt. Diese sind in Reihe an einem MPPT-Regler. Wenn ich das so lese, kann ich das dann so lassen, richtig? Oder anders herum: es schadet jedenfalls nicht. Gruß Niklas Hallo Niklas, Habe ich drei Jahre lang so ohne Probleme betrieben. Mittlerweile um einen zweiten String auf 400 Watt erweitert. Also je 2 in Reihe, Die Reihen dann parallel. Funktioniert klasse. Grüße, Alf Alles gut |
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