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WoMo Vermietung und Finanzamt


Piet77 am 10 Mai 2018 18:46:04

Ich habe mir mal Gedanken über eine Vermietung des eigene (neuen) WoMos gemacht. Anbei eine Übersicht für eine Nutzungsdauer von 6 Jahren und danach Verkauf.
Ich habe eine Mietdauer von 7 Wochen im Jahr angenommen und wahrscheinlich noch nicht einmal alle Kosten berücksichtigt.
Was zu sehen ist, dass die hohe AfA wohl jede Kostenkalkulation zu Fall bringt, da die Einnahmen zu gering sind.

Hat hier eventuell jemand Erfahrung mit der Vermietung des eigenen WoMos?

Bitte keine Diskussion über die Vermietung an sich, die Threads mit dem "sollte man nicht machen" habe ich alle gelesen :razz:

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Piet77 am 10 Mai 2018 18:47:42

Vielleicht klappt das jetzt ja auch mit dem Bild:

Treckerhans am 10 Mai 2018 18:55:18

Bei den Zahlen wird das Finanzamt eher Richtung Liebhaberei gehen. Es fehlt die Gewinnerzielungsabsicht.
Gruß

Anzeige vom Forum


Piet77 am 10 Mai 2018 19:19:48

Ja, genau das ist das Problem.

Also bleibt die Alternative über Portale zu vermieten und dann nur die Einnahmen zu versteuern ohne Geltendmachung der Kosten? Dann hat man ja immerhin ca. 58% von den Einnahmen nach 42% Steuern (Grenzsteuersatz unterstellt), laut Berechnung oben also etwa 1700€.

babenhausen am 10 Mai 2018 19:27:31

Für eine gewerbliche Vermietung sind die Miettage viel zu gering,
Schau dir Finanzierungsmodele von gewissen Händlern an, die schreiben dem Käufer etwa 5000 Euro gut auf den Kaufpreis für eine Überlassung des Fahrzeugs für 100 Tage im Jahr
Und du darfst die sicher sein das Womo wird A In der Hauptsaison und B zu höheren Preisen wie von die in der Berechnung angenommen weitervermietet.

babenhausen am 10 Mai 2018 19:38:20

So etwa:
Eine Möglichkeit,

--> Link

yellowmellow am 11 Mai 2018 00:07:25

Du kannst bei deiner Kalkulation nicht die gesamten Kosten in Ansatz bringen, sondern nur den Kostenteil, der sich auf die gewerbliche Nutzung bezieht. Wenn das Womo 7 Wochen im Jahr vermietet wird und 10 Wochen privat, kannst du nur 41% der Kosten bei der Steuererklärung in Ansatz bringen. Ob sich das FA auf eine AfA von 8 Jahren einlässt, vermag ich nicht abzuschätzen, aber einen Versuch ist es sicherlich wert. Liebhaberei wird aber sicher nicht unterstellt.

hampshire am 11 Mai 2018 08:12:45

Piet77 hat geschrieben:Vielleicht klappt das jetzt ja auch mit dem Bild:


Ich schreibe seit dem ersten Tag die Fahrzeugkosten für Hennes in eine Tabelle. Ich habe nun Erfahrungswerte über 715 Tage. Bei einem Anschaffungspreis von rund 71000 € und einer Jahreskilometerleistung von ca. 15TKM komme ich bei einer linearen Abschreibung (ohne Restwertberücksichtigung) auf 8 Jahre auf einen Kilometerpreis von 65ct. Da noch keine Reparatirkosten angefallen sind wird der Wert natürlich über die Jahre etwas steigen. Addiere ich 2000€ Reparatur für den oben genannten Zeitraum bin ich bei 67ct / km. Subtrahiere ich die Spritkosten komme ich auf 58ct / km.

Die Kilometerkosten wären mein Ansatz zur Mietpreisfindung. 50ct je km und Tagesmietpreis von 75€ bedeuten so gerechnet ein Plus vor Steuern bis zu einer Tageskilometerleistung des Mieters von 150km.

Diese zugegebenermaßen etwas dahingezauberte Kostenrechnung bestätigt Deine Aussage, dass die hohe AFA die Kostenrechnung zu Fall bringe.

pipo am 11 Mai 2018 08:48:27

babenhausen hat geschrieben:Für eine gewerbliche Vermietung sind die Miettage viel zu gering,
..
Und du darfst die sicher sein das Womo wird A In der Hauptsaison und B zu höheren Preisen wie von die in der Berechnung angenommen weitervermietet.

Diese Aussage kann ich nur bestätigen. Rechne mal mit 130 Tagen gesicherte Vermietzeit. Zudem kannst Du das Fahrzeug als gewerblicher Vermieter zu erheblich günstigeren Konditionen vom Hersteller beziehen.

Piet77 am 11 Mai 2018 17:01:04

Diese Aussage kann ich nur bestätigen. Rechne mal mit 130 Tagen gesicherte Vermietzeit. Zudem kannst Du das Fahrzeug als gewerblicher Vermieter zu erheblich günstigeren Konditionen vom Hersteller beziehen.


Ok, das war jetzt vielleicht eine etwas konservative Annahme von nur 35 Miettagen. 130 Tage bei Saison 4-10 sind aber auch schon nicht schlecht.

Wie oder warum bekommt man denn günstigere Konditionen vom Hersteller? Evtl. wegen fehlender Gewährleistung weil nicht an privat verkauft?
Wo liegt eigentlich in etwa ein Messerabatt, z.B. bei Weinsberg? Haben uns den 600 MG Pepper angeschaut und sind begeistert.

Piet77 am 11 Mai 2018 17:28:05

Habe noch einmal neu mit mehr Miettagen gerechnet (70 Tage, 20 Tage Eigennutzung). Da sieht das schon viel bessser aus :mrgreen:


pipo am 11 Mai 2018 17:34:30

Piet77 hat geschrieben:130 Tage bei Saison 4-10 sind aber auch schon nicht schlecht.

Du hast ca. 210 Miettage und ich habe mit einer Durschnittsauslastung von ca. 60% gerechnet. Angeblich eine gängige Auslastung bei einem Miet-Wohnmobil.

Wie oder warum bekommt man denn günstigere Konditionen vom Hersteller?

Geh zu einem großen Händler und oute Dich ein oder sogar drei Wohnmobile zu kaufen und dies verleihen zu wollen. Wenn die Sympathie stimmt und Du Deine Base nicht nebenan eröffnest wird Dir der Händler einen ersten Einblick in die Rabattstruktur geben

hunsrueckelch am 19 Mai 2018 14:25:41

Hallo,
wie das Finanzamt bei 30 Vermiettagen auf Liebhaberei reagiert...
Was man in der Rechnung nicht sieht: Wird das WoMo auch Privat genutzt und kein Fahrtenbuch (das den
Ansprüchen des FA genügt, das ist schon lästig) geführt, dann sind als monatliche Einnahme noch 1% des Listenpreis
zu buchen. Bei einem 60TE WoMo versteuert ihr jeden Monat 600,-, da kommen locker 250,- Steuerbelastung jeden Monat
raus. Nur mal so als Gegenposten zu der beliebten Abschreibung (das FA beiteiligt sich am WoMo *lach*)

Grüße
Andy

hunsrueckelch am 19 Mai 2018 14:28:16

... ach so... Wenn das WoMo dann verkauft wird für die 30TE, dann sind diese 30TE als Einnahme zu Versteuern.
Habt ihr mal locker 9000,- Steuerlast im Jahr des Verkaufs.

Wenn ich Zeit hätte, würde ich mal eine Vollkostenrechnung machen...

Grüße
Andy

brainless am 19 Mai 2018 16:40:57

Ach nee,

hättest mal besser gerechnet und nicht einfach so die 9.000.- € rausgehauen.
Rund 15.000,- werden abgeschrieben. Macht einen Restwert von netto rund 27.000,- €.
Bei 30.000,- netto müßten gerade mal 3.000,- als Einnahme verbucht werden.
Bei 30.000,- brutto würde der Mindererlös (zum Restwert) steuerentlastend wirken,


Volker

hunsrueckelch am 20 Mai 2018 10:21:45

...ja Volker, alles richtig.
Ich bin in meiner Rechnung davon ausgegangen, dass das WoMo komplett abgeschrieben ist bei Verkauf.
Bei den heutigen Gebrauchtpreisen kann ein WoMo nach 8 Jahren durchaus noch 50% bringen.
Grüße
Andy

caravan am 20 Mai 2018 18:02:33

Aus professioneller Erfahrung: Vermietung lohnt isch kommerziell erst ab ca. 100 vermieteten Tagen. Alles anderen "Erfolgsrechnungen" lassen wesentliche Fakten außen vor, z.B. höhere Versicherungsbeiträge, jährliche Hauptuntersuchung und die Zeit / Arbeitsleistung für Übergabe, Rücknahme, Adminsitration, Kleinreparaturen etc.
Wenn's nur um "etwas zu den Kosten beisteuern" geht, und es einem prinzipiell egal ist, wenn man aus ganz weit Weg ein Foto von einem Haufen Schrott und eine Unfall anzeige statt seines persönlichen Mobils wieder bekommt, kann man es machen. Das dürfte dann aber sowohl bei Finanzamt als auch Versicherung auf wackligem Boden stehen. ;-)

pipo am 20 Mai 2018 20:16:36

caravan hat geschrieben:Das dürfte dann aber sowohl bei Finanzamt als auch Versicherung auf wackligem Boden stehen. ;-)

Da hilft es am einfachsten einen Termin beim seinem Finanzamt zu machen und sich "beraten" zu lassen. Was bringts, wenn Du und Dein Steuerberater von Anfang an auf Widerstand treffen. Mir hat es die Augen geöffnet.

Die eigene Arbeit darfst Du finanziell nicht berücksichtigen. Damit wird kein Business Cases funktionieren.
Was sicherlich absolut unterschätzt wird ist der Ärger. Egal ob es schon bei der Buchung Stress gibt, bei der Übernahme oder der Rückgabe bzw. nach der Rückgabe. Es ist ein Deutscher Volkssport die Reisekosten zum Teil wieder zurück zu holen.

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