Sunnys am 13 Mai 2018 11:58:26 Hallo, ich bin gerade dabei mir eine Lifepo4 mit 80Ah von CS-Electronic einzubauen. Von der Nutzung her kann ich mir vorstellen, das wie uns eigentlich immer im oberen Bereich bewegen, da wir normalerweise sehr wenig Stromm verbrauchen (nur Handy, Tablett und LED-Licht), so das ich wahrscheinlich sogar 8-10 Tage ohne Nachladen stehen könnte. Trotzdem wüßte ich gerne ungefähr wie der Ladezustand der Batterie aussieht.
Allerdings habe ich (noch) keinen Batteriecomputer und frage mich jetzt ob ich zwingend einen benötige. Bisher habe ich meine Nutzung immer nach der Spannung ausgerichtet. Im Internet habe ich bisher vergeblich nach zuverlässigen Angeben über die Lifepo4 gesucht und wie ich bei der über die Spannung den Ladezustand bestimmen kann. Das was ich bisher gefunden habe ist sehr wiedersprücklich. Im Datenblatt zu meiner Batterie finde ich leider auch keine Angaben. Hat jemand Erfahrungen damit und kann mir sagen welche Spannung welchen Batteriezustand darstellt? Insbesonder interessiert mich ein Ladezustand 50% für die Lagerung und von 10-20% so das ich die automatisch Abschaltung darauf progammieren kann.
Das habe ich bisher gefunden, aber wie man sieht geht es gerade im Bereich 0-25% sehr auseinander. 100% = 13,4 75% = 13,25 50% = 13,12 - 13,0 25% = 12,8 - 13,0 0% = 10,4 - 12,0
Oder ist es so, das ich den Ladezustand gar nicht zuverlässig bestimmen kann weil die Spannung unter Nutzung sehr schnell runter geht und ich sowieso zwingend einen Batteriecomputer benötige. Eigentlich würde ich mir gerne die Ausgaben und vor allem den Platz dafür sparen.
siemueller am 13 Mai 2018 20:26:04 Na,- wenn ich "soviel" Geld für eine Lthium ausgebe, dann machen die € 100,-- für den BC den Braten auch nicht fetter ! Gruss
rkopka am 13 Mai 2018 20:46:05 Sunnys hat geschrieben:und ich sowieso zwingend einen Batteriecomputer benötige. Eigentlich würde ich mir gerne die Ausgaben und vor allem den Platz dafür sparen.
Nach dem Kauf der Lixx ist die Geldtasche wohl leer :-) ? Günstige Lösungen, die zumindest den Verbrauch messen, sind die hier schon mehrfach beschriebenen Chinateile. Z.B. --> Link. Die kosten praktisch nichts, dafür gibts auch keinen einfachen sicheren(?) Prozentwert, sondern man muß schon etwas drauf schauen. RK
Sunnys am 13 Mai 2018 21:07:01 Ich will diese Woche alles zusammen basteln und bin dabei auch ohne Batterie Computer schon am Rand meiner Fähigkeiten. Von daher würde ich lieber ohne Arbeiten und wie bisher auf die Volt-Messung setzten. Diese China-Teile sind vom Preis her sehr verlockend, aber dafür reichen meine Bastel-Fähigkeiten leider nicht aus. Auch wüsste ich im Moment nicht wohin mit dem Computer. Ich bräuchte einen passenden Kindersicheren Platz, der ist rar bei mir im Womo. Aktuell ist mein Stand, ich baue jetzt erstmal alles andere zusammen und ggf. später einen Computer dazuwischen, es sei denn es ist jetzt unbedingt nötig.
Also nach wie vor, würde ich mich über einige Volt-Angaben freuen, mit denen ich die Batterieladung beurteilen kann.
mv4 am 13 Mai 2018 21:14:54 Die Kapazität nur anhand der Voltanzeige ist bei Li schwierig...gerade bei geringer stromentname sinkt die Spannung erst sehr spät ...da ist sie dann wirklich schon fast leer. Wenn du spätestens den accu wenn er unter 13volt hat dich um eine Nachladung kümmerst kannst du nicht viel falsch machen.
gespeert am 13 Mai 2018 22:17:33 Du hast sicher gesehen, dass die Spannung bis zum Schluss konstant bleibt und dann rasch abfaellt?
Das kann Dich den Akkupack kosten, spez. wenn Du relativ wenig Strom ueber laengere Zeit entnimmst. Da kommt dann das Sprichwort "wir sparen, koste es was es wolle", voll zum Tragen! Ein Fehler beim Betrieb und bei der Ladung zerstoert die Zelle.
IchBinsWieder am 13 Mai 2018 22:56:18 Sunnis hat geschrieben:.... Auch wüsste ich im Moment nicht wohin mit dem Computer. Ich bräuchte einen passenden Kindersicheren Platz, der ist rar bei mir im Womo. ....
... wenn das die Argumente gegen einen BC sind, dann wäre das die Lösung --> Link
lisunenergy am 14 Mai 2018 06:08:05 Mit der Spannung wird es Dir nicht gelingen, da die Streuung zu groß ist. Wo Du aufpassen musst ist das BMS . Durch den kleinen Akku wird dieser schnell leer und je nach Kabel und Entfernung, können sehr hohe Ströme fliesen. Das BMS schaltet den Akku dann weg und die Werte des Battmonitor sind auf 100%. Hier sollte ein Ladewandler eingesetzt werden. In deinem Fall ein 30 A Gerät. Das wird leider immer wieder nicht beachtet. Ein Battmonitor gehört einfach dazu. Wenn man sich solche Akkus zulegt, wäre auch einer mit Bluetooth interessant gewesen.
fattony am 14 Mai 2018 08:00:45 IchBinsWieder hat geschrieben:dann wäre das die Lösung --> Link
BlueBattery wäre da auch meine Empfehlung :top: Funktioniert einwandfrei und der Einbau ist wirklich simpel, einfach in der Plus- oder Minusleitung vor der Batterie einschleifen (so dass alle Verbraucher und Ladequellen darüber laufen) und schon weißt du immer ganz genau wie es um deinen Akku steht.
Sunnys am 14 Mai 2018 08:05:05 Vielen Dank für eure Antworten, ihr bestätigt, was ich schon befürchtet hatte. Es geht also über die Spannung wirklich nicht mehr, den Ladezustand abzufragen. Schade. Gut dann werde ich mich um eine Lösung kümmern. Mal schaun, ob ich es rechtzeitig vor PFingsten noch schaffe.
Sunnys am 14 Mai 2018 09:51:13 So habe mir jetzt ein "Victron Energy Set BMV 700 mit Bluetooth" bestellt. Werde es schon irgendwie eingebaut bekommen. Durch die App ist es ja egal wo ich den Monitor verbaue, dann finde ich hoffentlich einen guten Platz. Mein nächstes Ziel ist der Bosch-Dienst, der mir zumindest am Telefon versprochen hat, mir die nötigen dicken Kabel zusammen zu quetschen.
siemueller am 14 Mai 2018 10:39:35 Hallo ! Habe ich die Beschreibung des BlueBattery D1 richtig verstanden, das dieser einfach über das LAN-Kabel mit dem Solarregler verbunden wird ? Dann misst er den von den Panels erzeugten und in d. Batterie transportierten Strom. Was von der Lichtmaschine od. Booster od. 230 V kommt, misst er nicht. Also kann ich den genauen Füllstand des Akkus hiermit nicht ermitteln ? Bin kein Fachmann, deswegen diese Fragestellung ! Liege ich hier richtig ? Danke und Gruss
IchBinsWieder am 14 Mai 2018 11:30:25 Hallo!
Nein, du liegst nicht richtig. Der BB ist ein vollständiger Batteriecomputer der AUCH die Anzeige des Solarreglers übernimmt. So gesehen sind es zwei Geräte in einem. Du kannst jeden Tag sehen welchen Solarbetrag du hattest, aber genauso wieviel in der Batterie noch an Kapazität vorhanden ist, sowohl in %, als auch in Ah.
Schau dir die Grafiken nochmal an, dann siehst du die unterschiedlichen Werte.
Gast am 14 Mai 2018 11:34:15 Den du meinst ist der Blue-Solar D1 - der ließt nur den Solarertrag und die aktuelle Batteriespannung vom Votronic Laderegler aus. Übersicht: --> LinkGruß Andreas
Sunnys am 14 Mai 2018 19:10:50 lisunenergy hat geschrieben:Wo Du aufpassen musst ist das BMS . Durch den kleinen Akku wird dieser schnell leer und je nach Kabel und Entfernung, können sehr hohe Ströme fliesen. Das BMS schaltet den Akku dann weg und die Werte des Battmonitor sind auf 100%. Hier sollte ein Ladewandler eingesetzt werden. In deinem Fall ein 30 A Gerät.
Ja einen Votronic Ladewandler mit 30A habe ich. Den Batteriecomputer mit Bluetooth jetzt dann ja auch. Die Kabel sind kurz, das längste zur Startbatterie 1,6m, alle anderen im cm Bereich. Allerdings glaube ich nicht das die Batterie schnell leer wird, da ich normalerweise weniger als 10Ah am Tag verbrauche, nur wenn ich den Laptop mitnehme ist es etwas mehr. Sobald ich mehr verbrauche und das Wetter passt, kann ich auch die mobile Solaranlage rausstellen. Bisher wars aber nur nötig, wenn ich länger als vier Tage stehen wollte.
vpower am 15 Mai 2018 09:55:35 Bei dem Stromverbrauch hätte ich nicht Li investiert sondern zunächst einmal in vernünftiege Überwachung um den tatsächlichen Bedarf richtig einzuschätzen.
Sunnys am 15 Mai 2018 13:37:47 Das mag sein, aber mir waren die 300-400 EUR mehr die Sache wert. Ich hatte vorher gar nichts verbaut, sondern habe eine übergroße Starterbatterie mit-genutzt. Somit muss ich jetzt eh alles neu machen. Außerdem kann ich die ganze Anlage auch bei einem Fahrzeugwechsel und der erwarteten Nutzdauer der Batterie einfach mitnehmen. So habe ich doch viel größere Reserven für schlechtes Wetter/längere Reisen etc. und vor allem kann ich viel schneller nachladen.
--> Der tägliche Bedarf ist sehr genau bekannt, schwankt aber je nachdem ob ich nur privat unterwegs bin oder eben wie in den Sommerferien am Rechner arbeiten muss.
Aber das ganz ist ja jetz eh müßig. Meine Frage ob es auch ohne Batteriecomputer geht, wurde geklärt, ich habe investiert und die Sache läuft hottentlich am Wochenende.
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