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Wir hatten letzte Woche ein paar tolle Tage im Pustertal (Südtirol). Tolle Wanderungen und die Gewitter sind zum Glück nur um ums herumgezogen. Regen nur nachts und tags meist Sonne mit angenehmen 22 °C. Am vorletzten Tag schau ich beim gemütlichen Geschirr spülen aus dem Fester des Spülraums am Campingplatz und sehe wie sich die Bäume anfangen im Wind zu biegen. Also Spüllappen fallen lassen und zurück zum Challenger. Meine Frau hat gut regiert, den Sohn aktiviert und beiden haben die Stützen unsere Markise festgehalten, so dass ich trotz sehr starken Böen die Markise sicher einrollen konnte – noch mal Glück gehabt! Ich weiß nicht, ob meine Sturmsicherung gehalten hätte (Heringe waren schon lose). Ein paar Meter weiter hat es bei einem Italiener zur gleichen Zeit die Heringe herausgerissen (einfache Stahlnägel) und die Markise über das Dach gedrückt. Ergebnis: Markise Totalschaden und ein Loch in Fenster der gegenüberliegenden (!) Dinette. Wir haben dann, zusammen mit einem weiteren WoMo Fahrer beim Bergen geholfen und mein Sohn hat die Kleinkinder der Familie betreut. Es mussten erst die verbogenen Spannarme demontiert werden, bevor wir zur dritt die Kassette wieder zubekommen haben. Mit Kabelbinder verzurrt und Klebeband für das Fenster, war der Urlaub für die italienischen Kollegen trotzenden doch gerettet. Ein kaputtes Fenster ist allemal billiger als ein Schaden am Sandwichaufbau (ich spreche leider aus Erfahrung). Nach der Aktion haben wir uns an die Worte unseren Freundlichen erinnert: Nie die Markise bei Wind draußen lassen – bei den Sturmsicherungen werden auch viele Fehler gemacht (richtige Heringe,…). Am Tag davor waren wir auch unterwegs ohne die Markise einzufahren. Werden wir wohl nicht mehr riskieren. Besser ist: Markise rein, wenn keiner da ist und für den Notfall immer Klebeband und Kabelbinder in den Werkzeugkasten! Sichere Reisen und schöne Erlebnisse, Sven Uns ist schon eine Markise bei einer Sturmböe über das Dach geflogen und war danach Schrott. Die Heringe waren einfach rausgerissen. Seitdem habe ich mit einem Spanngurte immer einen vollen Wasserkanister zusätzlich vorne dran. Gruß Michael Sturmabspannung ist gut, und Einrollen beis Sturm genauso. Aber wenn man die ganzen Ratschläge zusammennimmt, braucht man eigentlich keine Markise mehr. Ständig ein- und ausfahren ist kein Spaß. Also immer dabei sitzen ? Und eine Böe kann auch plötzlich kommen. Also braucht man immer eine Sicherung !? Am CP bin ich auch mal weg. Aber 20x am Tag Markise raus und wieder rein ? Also sicher ohne, oder ein gewisses (Rest-)Risiko und eine vernünftige Verwendung. RK Ich bin auch eine Bangebuxe und sichere unsere Markise jedesmal mit Sturmbändern, die jeweils über eine Stahlfeder an einer größeren Peggy-Peg Bodenschraube verankert sind. Bei nüchterner Betrachtung passt die Stärke und Aufhängung der Markisenarme überhaupt nicht zur Segelfläche der ausgefahrenen Markise. Insofern löst schon eine mittlere Windbö enorme Kräfte aus und die Aufhängung der Arme hält garnichts auf. Und eine unbeaufsichtigte, ausgefahrene Markise geht garnicht......... ....für uns. Gruß Frank PS: Allerdings wurden meine Vorsorgemaßnahmen noch nie von einer richtigen Windbö geprüft.
Hallo "RK", also wenn wir weg sind zwecks einer Freizeitgestaltung (Fahrradtour, Wanderung, Kanutour u.s.w) kommt die Markise rein. Natürlich nicht bei jeder Kleinigkeit (z.B.Toilette), dann ist ja auch meine Frau noch da. 20x am Tag wäre mir auch zu viel aber die 1-2 mal nehme ich in Kauf und bin dann unterwegs einfach beruhigter. Gruß Michael
Und was machen die Alleinfahrer, oder wenn die Frau mit will oder muß, oder sie gerade weg ist und du etwas machen willst ? Und es ist ja nicht nur eine Tour am Tag. Man geht (mehrmals) zum Baden, zum Duschen, Fahrradfahren, Einkaufen... Mit Abspannung dauert das Einfahren nochmal länger. Ich kenne das (auch von Kroatien) eher so, daß unerfahrene gar keine Abspannung haben und die anderen eine recht massive und alles mögliche an Zeug drunter aufgestapelt, Seitenteile montiert, ein Sonnenschutz nach vorne. Nur wenn die Wolken sehr dunkel werden, wird vielleicht eingefahren. RK
Hallo RK, da hast du natürlich Recht! Bin da von uns ausgegangen. Wir sind mindestens zu Zweit und sind eher Reisemobillisten anstatt Wohnmobilisten ;-) Du verstehst was ich meine, selten länger an einem Ort und auch nicht den ganzen Tag vor dem Mobil und nur kurz weg. Außer Tisch und Stühle haben wir nichts und Seitenteile oder so haben wir auch nicht. Die Markise kommt also raus wenn wir auf einem schönen Platz (Wiese bevorzugt) vor dem Mobil im Schatten draußen Essen oder Kaffeetrinken wollen. Gruß Michael Als "Alleinfahrerin" lasse ich die Markiese nur ausgefahren, wenn ich am Mobil bin. Heute ist es z. B. hier an der Küste recht windig und ich stehe auf Sandboden. Da hält kein Hering einer Böe stand. Dann bleibt die Markiese drin und ich setzt mich unter die Bäume. Hallo....also bei uns kommt immer wenn ich weiss wir sind mal etwas länger nicht vor Ort folgenes zur Geltung,Markisenstangen unten zweifach mit heringen befestigen,seitliche Abspannungen links und rechts,Abspannung mittig vorne,und wenn ich mir nicht sicher bin obs reicht mache ich noch die Sturmabspannung quer rüber,Hatte so bisher keine Probleme .Wenn natürlich richtig Sturm angesagt ist kommt natürlich die Markise rein. Ich habe einen solchen Spanngurt zur Sicherung der Markise: --> Link Den Gurt lege ich über die ausgefahrenen Arme der Markise und spanne ihn dann auf einer Seite mit der Feder, auf der anderen Seite direkt ohne Feder, schräg nach vorn ab (wichtig!). Die dicken Heringe schlage ich schräg vor den Markisenstützen ein. Wenn der Gurt nur seitlich neben der Markise befestigt ist drückt stärkerer Wind die Markisenarme schon mal Richtung Fahrzeug, das knarren, das dabei entsteht, nervt... So wie ich abspanne fahre ich die Markise seit 20 Jahren nur bei Gewitter ein. Und das geht super schnell: Stützen etwas ablassen, schon lockert sich der Gurt, kann an den Heringen ausgehakt und heruntergezogen werden, dann wir eingekurbelt. Andersherum dann wieder wie folgt: Markise herauskurbeln, Stützen etwas niedriger stellen, Gurt drüber und einhaken, dann Stützen hochdrücken bis die Feder unten am Hering wieder gut gespannt ist. Ganz ohne Abspannung lasse ich die Markise nie, ich habe mal nach Ankunft auf einem Festival nur kurz Pause gemacht und mich hingesetzt, als die Windrichtung plötzlich drehte und eine nur ganz leichte Bö dazu führte, dass die Stützen anfingen abzuheben.... Bin noch rechtzeitig aufgesprungen, um eine Stütze zu fassen, bevor die Markise ganz hochschlug. Trotzdem war die obere Abdeckung der Markise schon leicht verbogen, was ich erst Tage später beim Einfahren merkte... Ich konnte meine "Billiglösung" für meine Markise um Fronleichnam gleich zweimal hintereinander in der Extrem-Unwetterzelle in der Nähe von Bad Bergzabern erproben. Zwei PKW-Transportsicherungsgurte mit Spannratsche und zwei schräg eingeschlagene 40 cm Heringe. Gesamtkosten 15 €. Das hat (wie bisher) gut funktioniert. Diesem Konstrukt vertraue ich auch in Abwesenheit. Nach den Erfahrungen in den zwei Superzellen in Dahn mache ich mir zukünftig nicht wirklich Sorgen. Gruß Orsito Nach der Bekanntschaft mit einer wirklichen Superzelle wirst du froh sein wenn dein Mobil noch auf den Rädern steht. In den Abendstunden war leichter Regen mit Windböen angekündigt. Innerhalb von drei Minuten wurde aus dem leichten Regen zunächst ein Gewitter, dann kam der Starkregen im Zentrum eines Gewitters mit mehreren Blitzeinschlägen. Das WoMo stand zweimal in mehreren cm hohem Wasser, verursacht durch den starken Regen, der nicht mehr abgelaufen ist. Das Regenwasser wurde durch die starken Winböen in die Dachluken gedrückt. Das waren nicht nur ein paar Tropfen. Die haben sich durch den Wind geöffnet. Meine Frau und mein Sohn haben mit Spülschüssel und Eimer das Wasser aufgefangen. Die Sichtweite hat keine 10m mehr betragen. Ich hatte anschließend Ausrüstung im Bereich meines Wohnmobils, die mir nicht gehörte. Was Superzelle ist, konnte man im Fernsehen sehen. Dort wurde der Begriff benutzt. Die Berichterstattung um Fronleichnam aus Bad Bergzabern und dem französischen Weissenburg war da beeindruckend. Diese Zellen sind von dort über Dahn, weiter nach Saarbrücken gezogen. Auch von dort gibt es Berichterstattung, die erahnen läßt, welches Glück wir hatten, dass uns nicht mehr passiert ist. Der Test mit meiner "Billiglösung" für die Markisensicherung war da eher nicht geplant. ...aber es hat funktioniert. Gruß Orsito Eine Markise kann, bei nicht vorhersehbaren Winden nicht gesichert werden. Punkt. Die Wind / Angriffsfläche ist einfach zu groß. Und der das nicht begreifen will soll einfach nicht jammern wenn sich die Markise selbst zerstört und dann auch noch am Wohnmobil Schäden verursacht. MfG kheinz
Also Verkaufsstop aller Markisen ? Zwangsdemontage ? Nutzung nur in der Halle ? RK Wir machen das so: Markisenfüße mit dem Peggysystem gut verankern, mindestens 3 Schrauben pro Platte. Dann mit den Thule- Abspannbändern schräg nach außen sichern. Gut, an unsrem VAN ist "nur" eine 2,65m Markise mit 2 m Ausfahrbreite. Aber so lässt sich die Markise bei unsicherer Wetterlage trotzdem schnell einrollen. An Orten mit Vorzugswindrichtung stelle ich mein Mobil auch so auf, dass die Markise möglichst auf der Windschattenseite ist, aber im Zweifel ist mir eine schöne Aussicht doch wichtiger.
:roll: Diejenigen, die´s nicht begreifen, die haben vl. nur eine andere Markise ... Könnte doch auch sein. Guckst Du DA : --> Link Wir fahren unsere Markise aber trotzdem rein :ja: Hallo, Ganz sicher kann man das nie gestalten. Und Markise einkurbeln ist jetzt nicht so schlimm, hab ja Zeit im Urlaub :D Nachts kommt die immer rein. So was wie Orsito hatten wir mal in F in Rocamadour oben auf dem Berg. Als die Franzosen anfingen ihre Wohnwagen- Vorzelte abzubauen wusste ich: Machst mal besser die Markise rein, da könnte was kommen. Als es dann los ging, war nach 2 Min. der Strom weg. Stockfinster aber die Blitze taghell! Ich hab mich nicht mehr aus dem WoMo getraut. Am nächsten Tag haben die Franzosen dann alles wieder aufgebaut. Respekt was die Markise abkann, sogar ohne Stützen.... Aber normalerweise hat man doch Stützen, dann dürfte das mit dem automatischen Einfahren der Markise schwierig werden... Dann doch lieber vernünftig mit Gurten abspannen, wegen des Regens eine Seite etwas tiefer als die andere, hat bei uns bisher jedem Wetter und Gewitter widerstanden... Unzählige Male habe ich schon (Ich, Alleinfahrer) Markisen der Nachbarn gesichert, eingefahren oder einfach einen langen Besenstiel druntergesteckt, damit sie bei Starkregen/Starkwind nicht beschädigt werden. Nicht zuletzt auch als Selbstschutz, damit mir das Zeug nicht um die Ohren fliegt. Ab und zu gab's dafür sogar eine Flasche Wein oder ein Einladung zum Essen.
Das was die Markise "ab kann" funktioniert so aber vermutlich auch nur in einem Werbevideo. So statisch und gleichmäßig wie der Wind durch die Turbinen auf die Markise gegeben wird ist er in der Natur nicht. Da kommt mal eine Böe schräg von der Seite und die braucht noch nicht einmal 8-9 Bft dann wird das Ding wohl umschlagen. Auch die Belastung auf die Wand dürfte nicht so ganz ohne Folgen bleiben. ...und Ihr könnt die Markise sichern - aber wenn die Windboe ungünstig kommt, nützt die beste Abspannung nichts - also bleibt nur einfahren das Ding... ![]() unser Nachbar: ...und darum fahre ich jeden Abend die Markise ein. Bei einem Gewitter in Kroatien haben die Arme und das Gerüst durch die gute Fixierung mit zwei Abspannbändern und einem Sturmband prima gehalten, zerfetzt wurde "nur" der Stoff! Meine Rede! Aber jeder ist seines Glückes Schmied. ;D Wer meint, seine wie auch immer gesicherte Markise wäre sturmsicher, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten... Klar KANN die Markise mal ein Gewitter aushalten, wenn der Wind zufällig von der ‚günstigen‘ Seite kommt. Genauso kann sie aber auch bei einer einzigen Bö aus der falschen Richtung abfliegen oder in Fetzen gehen, egal, wie toll sie verspannt ist. Ich hab schon platte Isabella-Vorzelte gesehen, die mit -zig Zusatzstangen und Abspannungen versehen waren, bei nem ganz normalen Blanken Hans in Dänemark. Die Richtung und die Dauer machts, selbst die beste Verspannung ist irgendwann losgerüttelt, und dann gehts ab. Ergo: keiner am Womo => Markise rein. Und selbst dann bleibt ein Restrisiko, aber so ist halt das Leben. bis denn, Uwe
Aber wie benutzt ihr sie dann ? Ständig rein-raus ? Man sitzt nur noch am Womo rum oder organisiert zu mehreren einen Markisenwachdienst ? Oder man nutzt sie gar nicht ? RK Wo ist das Problem? Wenn wir in WoMo Nähe sind, bleibt sie bei Bedarf ausgefahren. Dann kann man bei Wetterwechsel rasch reagieren. Verlassen wir die nähere Umgebung und entfernen uns so weit, dass wir nicht rasch bei Wetterwechsel zurück sein können, wird sie eingefahren. …und Nachts wird sie, wie die SAT-Schüssel auch, steht´s eingefahren. Gruss der Uwe Bei der Satschüssel bin ich schon mal etwas nachlässiger, ansonsten genau so! :ja: Ich mache es eben so wie mein Vorschreiber,ausser dem würde ich die Seitenwand meines Wohnmobils nicht den Kräften aussetzen die von einer nicht abgestützen Markise übertragen werden,wenn schon dann abgestützt und abgespannt. Gruß Bernd Hallo zusammen, an meinem Wohnmobil ist eine Thule 9200 mit 5,50 x 3,00 m montiert. Gesichert wird diese durch die Abspannbänder von Thule und den Gewindeschrauben von Wurmi. Links und rechts steht der Markisenstoff ca. 1 m über die Gelenkarme hinaus. Da Problem ist, dass bei Wind dieser überhängende Stoff zu flattern anfängt. Ich habe Sorge, dass der Stoff mit der Zeit ausfranst bzw. bei einer stärkeren Böe auch einreißt. Die von Thule angebotenen Tension-Rafter sind ungeeignet, da ich diese in 3 m Höhe nicht montieren kann und der Stoff dann immer noch lose ist. Wer kennt das Problem und hat dafür eine praktikable Eigenlösung gefunden. Ich freue mich über eure Ideen hierzu. Grüße Thomas
Bei einer "stärkeren Böe" reißt dir der Wind die Gewindeschrauben aus dem Boden, so schnell kannst du gar nicht schauen. Eines der am meisten unterschätzen Probleme, gerade in Meeres- gegenden. Einzige Lösung: rein mit der Markise! Wer mal wissen will welche Kräfte man einer Markise zumutet darf es sich anhand dieser Tabelle --> Link gerne ausrechnen z.b. windstärke 8 meter/sek 17.2 bis 20.7 kg/qm 35 bis 52 Heißt bei einer Markise 2,5x 4 Meter können es schon 520 Kg sein die im schlechtesten Fall zerren.Schäden sind Programm, es hilft nur einrollen !
Ich habe mir ein Sonnensegel gekauft, dieses wird in die dafür vorhandene Nut der Markise eingezogen und abgespannt. Hält nachgewiesenermaßen bis mind 8 Windstärken, belastet nicht die Markise da ja eingefahren und sollte es doch wegfliegen kaufe ich für € 50 ein neues.
Dafür gibt es keine andere Lösung als "Einfahren". Das sind 17m2 "Segelfläche", ab Windstärke 4 bft wird es gefährlich. Eine Böe klappt dir die 17m2 Markise sauber übers Dach!! egal ob Sturmsicherungsband und Schrauben im erdigen Boden. Das sind Erfahrungen mit meiner Markise und als Windsurfer! Gruß Andreas
Dann sind wir aber wieder bei dem grundsätzlichen Problem. Eine Böe kann immer kommen. Da nutzt es auch nichts, wenn man daneben sitzt. Also kann man eine Markise NIE aufstellen. Und selbst wenn es etwas nutzen würde, wenn man daneben sitzt, bedeutet das, daß man sie bei jedem Weg zur Toilette (auch der eigenen im Womo) einfahren muß. Oder man steht die ganze Zeit mit einer Hand an der Markise oder der Kurbel daneben. Nicht praktikabel. RK
Dazu noch: die werden in 3m Höhe nicht "montiert" sondern nur eingesteckt. Die sollen verhindern, daß sich bei Regen ein "Wassersack" bildet (was trotzdem passiert). Wichtig ist, daß die Markise nicht in einer horizontal ebenen Lage abgestützt wird, sondern schräg damit Regenwasser ablaufen kann. Auch das Gewicht eines "Wassersacks" würde dir die Gewindeschrauben aus dem Boden ziehen. die erste massnahme ist mmn das regelmässige (2-3x täglich) checken der wettervorhersage - so regional wie möglich. weteres sollte man sich über lokale "wetterspezialitäten) informieren - wie kommt die bora rein, der tramontana odert die ora am gardasee - und ggf die ausrichtung von womo/markise entsprechend optimieren als windsurfer ist das für uns sowieso standard da wir erstens gerne dahin fahren wo starker wind ist, zweitens gerne "rumfahren" und drittens lieber SP,/PP/Frei nutzen haben wir gar keine markise. für die seltenen fälle (regatta und platz) nutzen wir ein tarp und sonnensegel. das tarp ist wasserdicht und refelkitiert sonne, die sonnensegel sind weiss und leicht winddurchlässig - abgespannt wird am liebsten gegen bäume, an die räder vom nachbarwomo oder notfalls über sehr feste Haringe aus T-Stahl. wenn es mal nicht hielte wären die schäden - wie bereits oben geschrieben - überschaubar Vielleicht bin ich ja nach ca. 50 Jahren Camping ein wenig "unbedarft" ... :lol: Wenn man allen Angaben hier so folgt, wäre es gefährlich - eine "Dackelgarage" aufzubauen - ein Steilwandzelt mit Vordach aufzubauen - ein großes Tunnelzelt aufzubauen wobei .. mir jedenfalls noch keines derselben jemals "stiften gegangen" ist 8) Lediglich ein locker aufgebautes Sonnenvordach vor der Markise meines damaligen Dauercamping-WoWas hat es mal geschrottet, aber eine Böe mit 11 Bf UND gleichzeitigem Starkregen weht sowas schon mal wech .... ;D Wir hatten dieses Jahr auf Fehmarn im Juni erst Wind bis Starkwind aus Ost (4-8 Bf), dann Wind aus West bis 7 Bf (in Böen 9 Bf) Sowohl meine Frisur als auch meine Markise haben gehalten. :D Das Geheimnis: Wer zum Wind fährt sollte gut verankern! Beidseitig vorne an den Stützenansätzen der Markise (die Gelenke oben links und rechts) mit mit Federn versehenen Spanngurten und ausreichend langen Häringen, also keine 10cm Spielzeughäringe, absichern. Ganz wichtig dabei: Die Häringe IMMER SENKRECHT (!!!) einschlagen, schräg eingeschlagene Häringe lockern sich bei Impulsbelastung ruckizucki! (Physik lässt sich nicht besch**ßen :twisted: ) Auf keinen Fall zu flach abspannen, da die Häringe sonst schräg belastet werden, das hält nicht lange, am besten nahe bei den Stützen (30-50cm). Dann ein Sturmband ÜBER die Markise legen und auf leichtem Zug spannen, auch hier die Häringe NAH und SENKRECHT einschlagen! Das über die Markise gelegte Sturmband verhindert, dass der Markisenstoff bei einer Böe oder aufkommendem Starkwind plötzlich nach oben schnellt und die auftretenden Zugkräfte in die Markisensrolle und somit die Befestigung am WoMo geleitet werden. Wer will und kann möge die Standfüße der Markise noch mit Platten und langen Nägeln resp. Wurmis am Boden fixieren. Latürnich schaue ich mir immer die Tagesvorhersage des Wetters an, wenn es über 70km/h geht packe ich bei ungünstiger Aufstellung des WoMos zum Wind auch ein. Das nur als Anmerkung zu den "Zu hülf es bläst ein Windchen" Panikreaktionen :mrgreen: Ach so, ja, das klappt schon seit meinem ersten WoMo so, denn: Wer gut verankert, das besser schläft. JM2C. warum sollte ich das meiner Markise antun? Der Vorteil im Gegensatz zu Sonnensegeln und Vorzelten ist doch gerade, dass sie sich so einfach ein und ausfahren lässt. für die paar Handgriffe wird es doch wohl noch reichen? Beste Gruesse Bernd Ich benutze ziemlich massive Erdnägel und Spanngurte. Bei Sturm wird aber alles nichts bringen. Die kleinen Metallplatten von Thule sind gleich weg, und was hilft die Verankerung im Boden wenn die Markise im Verhältnis am Womo mit kleinen Schräubchen befestigt ist. Wenns Wetter schlecht wird kommt sie rein. Die Kurbel liegt immer draußen, da kann bei Abwesenheit auch mal der Nachbar aushelfen. Als Alternative haben wir einen simplen Sonnenschirm dabei.
... nun, ne Wetterapp hat wohl jeder und ab und zu ein Blick nach oben ist auch nicht falsch. Als ehemaliger Offshoresegler ist mir das in Fleisch und Blut übergegangen. Wenn der Himmel blau ist und es weht kein Lüftchen, kann man auch mal zur Toilette gehen ohne die Markise ein zu rollen. Einfach mal den gesunden Menschenverstand benutzen, dann braucht man auch nicht so ultimativ (eine Markise NIE aufstellen) zu sein. (also die Zitate kaputtkürzen ist sch...) Mit freundlichen Grüßen aus Angelsdorf Hans-Theo Als Segler nutze ich ein gespanntes Stück Stoff, um voranzukommen, aber doch nicht um immobil dem Wind zu trotzen. Was war nochmal der Zweck einer Markise? Ach ja, eine Art angenagelter Sonnenschirm und manchmal auch Regenvordach. Wenn ich jetzt all das Muskel- und Hirnschmalz zähle, welches hier von Einigen investiert wird um den Böen zu trotzen, frage ich mich, wie schwierig wohl manche Markisen einzurollen sind? Ich fahre die Markise selten raus. Oft auch nur zur Hälfte, um mal kurz ein wenig Schatten auf die Wand bzw die offenstehende Tür zu machen. Dabei wird nicht abgespannt. Auch ganz ausgefahren allenfalls mal die Füsschen mit Heringen fest. Aber so bald Wind da ist oder kommt (siehe meine Nutzungsregeln oben zu Wind), kommt die Markise rein. Das "kostet" mich Sekunden an der Kurbel. Eine Kette ist immer so stark wie ihr schwächstes Glied. Was sollen die stärksten Haken in der Erde, wenn der Stoff reisst oder oben das Alu ganz einfach hochklappt oder das ganze Gerümpel am Autochen ausreisst? Warum wollen die Windtrotzer unbedingt dieses schwächste Glied der Kette finden oder Neue dazu ermutigen? Einrollen und gut ist! In den Jahren in denen wir unterwegs sind habe ich schon öfter Markisen gesehen, die durch Sturm über das Dach geschlagen sind usw! Einige habe ich zusammen mit anderen Camper Nachbarn retten können, durch Festhalten und Einfahren mit meiner Kurbel oder die des Nachbarn! Die Besitzer hatten alle die Markise mit Bändern etc. gesichert und waren stundenlang unterwegs gewesen! Einige hatten sogar die Dachhauben weit geöffnet und die große Satschüssel ausgefahren! :eek: Die Schäden dürften erheblich gewesen sein! Das ist schon grobe Fahrlässigkeit ! Warum dieser Leichtsinn! Es können plötzlich starke Windböen auftreten oder Gewitter heranziehen, das ist doch bekannt :)
Was nicht wirklich viel bringt, wenn die Füßchen einfach mit den simplen Heringen befestigt sind. Und wenn es bessere sind, dauert es u.U. einige Zeit sie wieder rauszubekommen. Bei der Abspannung geht es schneller, weil man nur aushängen muß.
Dann hast du aber eine besondere Markise. Ich muß erstmal halb einfahren, weil ich sonst nicht mehr rankomme. Dann die Füße zusammenschieben, hochklappen und einrasten, dann weiterkurbeln. Also schon einige Sekunden. Wenn es wirklich sonnig ist, hat man vielleicht noch einen seitlichen Sonnenschutz und einen Schattenspender nach vorne an der Markise dranhängen (am CP).
Es geht nicht darum, jedem Wind zu trotzen, sondern nicht ständig an der Kurbel zu stehen und trotzdem einen Sonnenschutz zu haben.
Womit wir wieder bei den plötzlichen Böen sind, die auch kommen können, wenn man nur auf der Toilette ist. Natürlich wird man die Markise einfahren, wenn der Himmel schon tiefschwarz ist oder der Wind immer mehr zunimmt. Oder wenn man sowieso in einer Windgegend steht. Aber wenn das nicht gegeben ist und man auf einem CP steht, vielleicht noch bei entsprechender Sonne, dann ist das nicht die übliche Praxis. Dann hat fast jeder eine starke Abspannung. Wenn man ständig rumfährt und nur mal wenige Stunden an einem Strand steht, sieht das ganz anders aus. Und wenn man Surfer ist, sucht man den Wind. Also sind die Verhältnisse wieder anders, wo man dann steht. Es bleibt also der Spagat zwischen bequemer Nutzung und absoluter(?) Sicherheit (ohne Nutzung). RK |
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