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motorradtraeger
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Akku ausgegast


Nasenbär am 29 Okt 2006 20:24:53

Hallo zusammen,

nochmal Thema Akkus.

Der Flüssigkeitsstand meiner Aufbaubatterien war ziemlich runter. Habe auf beide zusammen ca. 6 Liter destiliertes Wasser aufgefüllt. Auch die Spannung hatte nicht gehalten. Nach dem Auffüllen bin ich losgefahren. Schon nach ein paar hundert Metern fing es an, im Fahrzeug nach Säure zu stinken. Ich bin zurück, die Batterien ausgebaut und zuhause festgestellt, dass sie ca. 10 Volt hatten und schon am Ausgasen waren. Jetzt hängen sie am heimischen Ladegerät, laden mit etwa 7 Ampere und nach 5 Stunden haben sie jetzt etwa 11 Volt und gasen leicht. Ich würde sagen, die sind Schrott, oder ob sich die nach dem Wassermangel noch mal erholen?
Die Sache ist die, dass die Batterien höchstens seit Mitte 2005 drin sein können. Denn der erste Besitzer sagte mir am Telefon, dass er die originale Aufbaubatterie nicht gewechselt hatte. Nun waren zwei Deta drin, die größer als die Originale sind. Also muß der, von dem ich das Womo habe, die Batterien in dem Zeitraum gewechselt haben.
Auch war der Spannungswandler vorher nicht drin. Kann der die Akkus geschlachtet haben?
Übrigens ist die Fahrzeugbatterie auch ganz neu. Jetzt denke ich mir, dass da was oberfaul ist. :?:

Alles soweit verstanden? :oops: :)

, Heinz

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jonathan am 29 Okt 2006 20:39:18

Hallo, Heinz !
Kann es sein, daß die Ladeleistung der Lichtmaschine nicht korrekt geregelt wird ? Miss doch mal die Ladespannung an der Aufbaubatterie-sollte nicht über 14,4 V steigen ! Bin aber Laie-kam mir nur so als Idee.

Werner

Gast am 29 Okt 2006 21:46:26

Hallo Heinz,

meintest du destilliertes Wasser oder Batteriesäure ?

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Nasenbär am 29 Okt 2006 21:54:28

Werner, den Limaregler hatte ich auch in Verdacht. Aber da die neue Batterie ja funktioniert, wird es der wohl nicht sein (oder doch??)

Gerhard, destilliertes Wasser habe ich aufgefüllt, wenn eine Batterie gast, stinkt es nach Säure.

Hab mich bei der Aktion an den Dämpfen verletzt. Als ich das Wasser auffüllte, stiegen ja die Gase weiter auf. Die haben nun meine Schleimhäute und Augen gereizt. Ich habe noch immer pochende Kopfschmerzen. Habe erstmal 1 Liter Milch getrunken, in der Hoffnung, dass es besser wird. :?

Das mal als Warnung :)

, Heinz

Gast am 29 Okt 2006 21:59:21

Nun, ich meinte damit: muss man nur destilliertes Wasser oder eben Batteriesäure nachfüllen. Bei meinen beiden DETA Solarakkus muss ich Batteriesäure nachfüllen. Ich kann mir vorstellen, dass, wenn ich destilliertes Wasser reingieße, es zu einer durchaus heftigen chemischen Reaktion kommen könnte.
Bist du also sicher, dass du bei deinen Akkus destilliertes Wasser nachfüllen musst.

Nasenbär am 29 Okt 2006 22:08:51

Achso. Gerhard, ich kenne das eigentlich nur so, dass man destilliertes Wasser nachfüllen muß. Dass man Säure nachfüllen muß, kenne ich jedenfalls nicht. Es sind zyklenfeste Deta Batterien. Den genauen Typ kann ich erst morgen sagen, wenn es nötig ist.

Beste , Heinz

Gast am 29 Okt 2006 22:17:08

Es gibt hier bestimmt Spezialisten, die zu diesem Thema mehr wissen als ich; aber in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs müsste eigentlich stehen, was du nachfüllen mußt - es sei denn, es sind nicht mehr die Original-Akkus.

achimHH am 29 Okt 2006 23:30:15

Hallo Ihr beiden...;-)

das man Batteriesäure nachgießen muss,
das habe ich noch nie gehört oder gesehen.

wenn Sie neu sind, trocken vorgeladen wurden,
dann füllt man Batterie - Säure auf die Batterie.

verdunsten, tut nur das Wasser...nicht die Säure...
also füllt man destiliertes Wasser nach...

Heinz, 6ltr. Aqua destilata, ist schon wirklich eine ganze menge ;-)
und ich denke mal das die Batterien wohl das zeitliche gesegnet haben...
aber eventuell bekommst die ja wieder hin...
hättest beim laden mal nen "Megapulser" mit ranhängen sollen....
damit habe ich schon etliche Batterien wieder zum Leben erweckt...

auch wenn viele sagen das es Quatsch ist, ich schwör auf das Teil,
da ich damit eben viele Tote erweckt habe...

gruß achim

Nasenbär am 29 Okt 2006 23:43:40

Achim, mich wundert auch, dass soviel Wasser verdunstet ist. Denn der Verk. hatte die Batterien max. 1 Jahr in (ganz geringem) Betrieb.

Ich werde morgen mal beim Verkäufer anrufen und fragen, wie er das sieht. Wahrscheinlich brauche ich ja neue Akkus und da soll er sich auch dran beteiligen.

Kann das irgendwas mit dem Betrieb des Wechselrichters zu tun haben?

, Heinz

Mobi am 30 Okt 2006 02:25:08

Ich stimme Achim HH voll und ganz zu:

1. Was das Füllen bzw. Nachfüllen der Batterien angeht.

2. Was den "Megapulse" betrifft. Angeregt durch einen früheren Beitrag von AchimHH zum "Megapulse" habe ich das Gerät vor einigen Monaten
angeschaft, da sowohl meine Fahrzeug- als auch meine Aufbaubatterie
mittlerweile mehr als 7 Jahre auf dem Buckel haben und zu schwächeln anfingen. Nachdem ich jede Batterie etwas mehr als 2 Wochen am Pulser hängen ließ und danach in einen längeren Urlaub fuhr, kann ich sagen, die Batterien sind fast wie neu.

Damit ich den Pulser an beiden Batterien abwechseldn nutzen kann,
habe ich die serienmäßigen Anschlußklemmen zum Anschrauben an die Batteriepole gegen Krokodilklemmen ausgetauscht.

Ich denke, der Kaufpreis von 54,50 Euro für das Gerät hat sich schon bezahlt gemacht. Mal sehen, wie lange ich die Batterien jetzt halten
kann.

Pulsierende ,
Mobi

Gast am 30 Okt 2006 08:45:28

hallo,
in akkus wird nur wasser nachgefüllt, besser wegen dem kalk ist noch destilliertes wasser. dass man säure nachfüllen soll habe ich noch nie gehört und glaube es ehrlich gesagt auch nicht, dass das in einer beschreibung wo so steht.
was man probieren kann um tote akkus nochmal kurzfristig zu neuem leben zu erwecken ist, die batterie komplett entleeren und nochmal mit frischer säure füllen. das hat den effekt, wie wenn ein herz mit einem stromstoss nochmal in gang gesetzt wird. aber so viel ich von der materie akkumulatoren noch weiß ist das kein langlebiger erfolg. übrigens ist batteriesäure nichts anderes als verdünnte schwefelsäure.
30 . . . 38,5%ig, Dichte 1,22 . . . 1,29kg/l (. . . 1,32 kg/l)

@ heinz
imho sind deine akkus "hinüber", aber die ursache warum die 6lt wasser wegkochen solltest du schon bevor du neue kaufst ergründen. etwas stimmt sicher nicht da die batterien nicht von sich aus "hinüber kochen".

achimHH am 30 Okt 2006 08:59:51

Hallo Heinz.

übrigens wenn Du die Rechnung für die Batterien auftreiben kannst,
auf Batterien ist doch generell 2 Jahre Garantie drauf...
Oder ?..:haendereib:

zumindest anteilmäßig steht Dir Ersatz zu,wenn diese erst 1 Jahr alt sind.
versuchen würde ich es.

allerdings Heinz, wenn ein solch riesen Menge (6ltr.) Batt.Wasser gefehlt hat, so ist das ein Zeichen für Mangelnde Pflege / Wartung.
und das kann ein Batteriehersteller nachweisen.

Dann gibts nur ein nettes Schreiben von dem... :abgelehnt:

Das der hohe Wasserverbrauch etwas mit dem Betrieb vom Wechselrichter zu tun hat,
wage ich zu bezweifeln...

eher mit dem Ladegerät oder dem Regler...
und das, läßt sich ja ganz schnell prüfen.

@ Mobi
freut mich das Du mit dem Megapulser
auch einen solchen Erfolg hast. :daumen2:

achim

fovisch am 30 Okt 2006 12:52:43

Hallo Gemeinde,

möchte auch meinen Senf und Erfahrungen zum Thema geben: Wie schon meine Vorredner festgestellt haben, muss man die Batteriesäure nur bei neuen trockenen (wegen des Versandweges: Säure wird als Gefahrgut meistens sehr teuer) vorgeladenen Batterien auffüllen. Während des Betriebs ist dann nur noch destilliertes Wasser nachzufüllen. Und ich kann JEDEM nur raten dies mindestens alle 6 Monate zu machen, AUCH bei sogenannten wartungsarmen Batterien. Mein schon sooft hier zitierter Bekannter hat auf diese Weise schon 2 Batterien gekillt. Sie waren lt. Hersteller auch Wartungsarm und ihm ging es genauso wie Nasenbär: Alles trocken und als es entdeckt war, war es natürlich zu spät.

Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass die von den Herstellern (in meinem Fall Euramobil) eingebauten Ladegeräte als Erhaltungslader über 3 oder 4 Wochen nicht besonders taugen. Nach dieser Zeit stellte ich immer einen deutlichen Wasserverlust fest. Inzwischen habe ich mir einen speziellen externen Erhaltungslader mit dem schon erwähnten Megapulser gekauft und da fehlt nichts an Flüssigkeit, auch über einen längeren Zeitraum. In meinem letzten Urlaub war ich ausnahmsweise mal über 5 Tage auf einem Campingplatz an der Steckdose mit dem eingebauten Ladegerät und habe nach ca. 3 Tagen festgestellt, dass der Lader obwohl die Batterien nach dieser Zeit ja 100% ig voll sind, wieder anfängt mit 7A zu laden. Ein Blick auf die Batterien zeigte dann auch eine sehr deutliche Gasung, sodass der Flüssigkeitsstand wieder runter ging. Ist meines erachtens ein Fehler des Ladergerätes. Denn auch die Spannung, die zur Erhaltung der Batterien dient, war mit 14,4V (das ist ja die Ladeschlußspannung) zu hoch. 13,8V müssten es nach meinen recherchen im Netz als Erhaltung sein und das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen mit dem Erhaltungslader.

Bergbewohner1 am 30 Okt 2006 22:12:41

Hallo Heinz, nach dem extremen Wasserverlust, würde ich auf zu hohen Ladestrom schließen. Ich habe einen 3,5 kw Wechselrichter, an 2 X 100 Amp. Gelbatterien, der bringt nicht so viel Wasser zum verdampfen. Es kann natürlich auch sein, das die Batterien vor ein Einbau zu lange standen und Plattenschluß haben, dann nützt auch kein Pulser oder Säurewechsel mehr. Auf alle fälle den Ladestrom prüfen, vor Einbau neuer Batterien.

Nasenbär am 30 Okt 2006 22:19:11

Danke für deine Antwort.

Werde morgen mal beim Verkäufer anrufen.

Nach heutiger Werkstattauskunft haben die oft mal Batteriedefekte innerhalb eines Jahres, die wegen Tiefentladung nicht durch die Garantie abgedeckt werden. Gerade bei Wohnmobilen kommt es oft zu Tiefentladungen. Oft wird hinterher der Akku nicht aufgeladen, weil das Womo weggestellt wird. Dann ist der Schaden vorprogrammiert. :?

, Heinz

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