Inselblick am 12 Aug 2018 19:38:58 Hallo und guten Abend, im Forum gibt es regelmäßig neue Themen zu 3,5 to oder Auflastung und den Motiven. Wir haben jetzt einen Knaus SUN TI 700 MEG als 4,4 to Fahrzeug. Die Nutzlast der Heckgarage liegt aber weiterhin bei 150 kg, wie wahrscheinlich bei vielen Herstellern. Eine Erhöhung auf 250 kg ist technisch möglich (Rahmenverstärkung, AZV). Wer achtet relativ konsequent auf die Einhaltung der Nutzlast Heckgarage? Wer hat Maßnahmen für die 250 Kg als Nutzlast der Heckgarage ergriffen? Wer ist in der Heckgarage "überladen"? Gruß Manfred
crono am 12 Aug 2018 20:32:04 Ich achtete beim Bau des Womos und bei jeder Beladung auf korrekte Gewichtsverteilung und fahre regelmässig auf die Waage. Jegliche Art von Überladung (Achsen, Fhz, ...) sollte unterlassen werden und könnte sich im Fall eines Falles direkt und sehr ungünstig auf den Lenker auswirken.
ManfredK am 12 Aug 2018 20:41:06 Bei meinem LMC war die Verstärkung der Heckgarage serienmäßig dabei, die Zuladung beträgt daher 250 kg. Wenn ich ehrlich bin habe ich da aber nie nachgerechnet.... aber überschlägig kalkuliert lande ich mit Fahrrädern bei ca. 150 kg, muss mir daher keine Gedanken machen.
Duc1302 am 12 Aug 2018 20:46:07 Hab ne Anhängerkupplung nachgerüstet. Nützlicher Nebeneffekt: Kann nun 250 kg statt 150 j kg in die Heckgarage packen.
gerhardo am 12 Aug 2018 23:34:20 Hallo, ich denke man sollte klar unterscheiden zwischen der maximale vom Hersteller angegebenen Nutzlast in der Garage und der zulässigen Achslast. Bei einem 3,5t Ducato und maximal zulässiger Achslast von 2t kann nicht allzuviel in die Garage geladen werden. Da schöpfen 150kg Garagenlast die Reserve wohl aus. Beim Maxifahrwerk mit zulässiger Achlast von 2,4t sieht das sicher anders aus. Unser Exsis i mit Maxifahrwerk darf in der Garage mit 250kg beladen werden. Ich komme aber mit Reservereifen, Tisch und Stühlen, Roller, vollen Gasflaschen (stehen hinten), vollem Frischwassertank und etwas Kleinkram bereits auf eine Achslast von gut 2,3t. Ich schätze die reine Garagenbeladung auf 180kg. Gerhard
kintzi am 13 Aug 2018 07:17:51 Kann man in kg eigentlich so nicht angeben, weil die Entfernung v. der HA u. damit der Hebel bzw. das Moment Last x Lastarm f. die tatsächliche HA-Belastung maßgeblich ist. Um für sein Womo besser zu ermitteln u. evtl. Reserven zu nutzen, HA bei voll besetztem Womo, aber leerer Garage , wiegen. Dann z.B. 150 kg an 3 Stellen der Garage hintereinander laden: zum Schott nach vorn, in die Mitte u. zur Hinterwand. Jedesmal HA-Gewicht bestimmen umd Differenz zu max. zul. HA-Gewicht bestimmen. Diese kann dann noch mit Abzug (wegen des Hebels) zugeladen werden, bei Anhängerbetrieb Deichsellast nicht vergessen.Über den Daumen 2/3 der ermittelten Zusatzlast möglichst weit vorn laden, je weiter hinten, umso länger der Hebelarm u. umso weniger Zusatzlast. Die Minderung kann man auch f.die 3 Entfernungen in der Garage vorn,mitte u. hinten im Verhältnis prozentual zu den gemessenen 3 Hebelarme errechnen.u.damit die tatsächliche Zuladung durch Multiplikation mit den Prozent errechnen. Z.B. vorn 80, mittig 50 u. hinten 30 %Gr. Richi
wolfherm am 13 Aug 2018 08:27:22 Richi,
es geht nicht um die Achslasten. Hier geht es um die Frage, welches Gewicht hält der Boden, bevor er bricht.
babenhausen am 13 Aug 2018 08:50:28 An die Herstellerangaben würde ich mich halten. Es ist nicht die Frage der statischen Belastung sondern der Dynamischen. Der Hersteller hat zu der Belastung sicher Überlegungen angestellt .
Ein übersehenes Schlagloch in respektabler Größe kann fatale Wirkung haben und der "Hintern" hängt runter :eek:
kintzi am 13 Aug 2018 08:59:08 Ja, da hast Du recht; aber nicht der Boden, sondern der Rahmen. Siehe Anhängerkupplung , Hilfsrahmen f. AHK erhöht von 150 auf 250 kg bei derselben Bodenplatte. Praktisch werden v. den Aufsichtsbehörden die Achslasten auf Überladung geprüft, verdachtsmäßig optisch (Einfederung) und dann Waage. Von "Garageninhaltsgewichtsprüfung" weiß ich nichts. Außer vielleicht, diese würde mal abbrechen u. hinterhergeschleift. :razz: Wichtiger ist m.E. die Entlastung der Vorderachse u. damit Beeinflußung des Lenkverhaltens sowie der Bremskraft. Gr. Richi
Trashy am 13 Aug 2018 13:51:15 Die Platten halten das aus, denn sie werden ja nicht geändert. Der Rahmen wohl weniger. Um 10kg muss man sich aber dann auch nicht haben, Hauptsache das Gewicht ist gut verteilt. Der 3,5t Einwand ist durchaus berechtigt. Die maximale Achslast hinten ist schnell erreicht und für die 100kg mehr an Zuladung muss eine Rahmenverstärkung und eine AHK verbaut werden. Es stellt sich die Frage ob man dann hinten überhaupt mehr laden könnte ohne die Achslast zu überschreiten. Man erkauft sich die Mehrzuladung mit einem nicht unerheblichen Mehrgewicht hinten. Ich hatte das auch in Erwägung gezogen, da Sawiko - wo der ganze Mist ja herkommt - mir bestätigte dass die Rahmenverstärkung ausreichen würde und mir eine Freigabe erteilte für die 250kg in der Garage. Capron hat dem dann widersprochen und forderte die Verstärkung zzgl. AHK. Die Auflastung der Heckgarage wäre also nur mit der Auflastung der Hinterachse irgendwie sinnvoll.
Dean am 13 Sep 2018 11:39:35 Hatte gestern eine Anfrage an Sawiko bezüglich einen AHK und der Garagenauflastung gestellt. Heute kam die Antwort, AHK ca. 1.500 € mit Montage aber Auflastung Heckgarage müsste ich mit Knaus klären...
Inselblick am 13 Sep 2018 11:54:42 In der neuen Preisliste Knaus kostet für den SUN TI eine starre AZV mit gleichzeitiger Auflastung 250 kg 1413,00 EUR. Die Auflastung 250 kg alleine kostet 1027,00 EUR.
Gast am 13 Sep 2018 12:09:08 Ich denke es geht sehr wohl um die Platte und nicht "was hält der Rahmen aus. Denn wenn eine AHK nachgerüstet wird dann verringert sich die Spannweite der Heckgaragen-Bodenplatte. Das ist die entscheidende Schwachstelle.
babenhausen am 13 Sep 2018 12:25:28 Daraus ergibt sich die Frage darf die AHK bzw deren Rahmenverlängerung überhaupt Kräfte von der Heckgarage aufnehmen?
Thema Stützlast, in wie weit wird die durch die Last der Bodenplatte auf die AHK Konstuktion möglicherweise verringert? Drehmomente auch den Flansch? usw?
Dean am 13 Sep 2018 13:28:07 Meine Frage wäre einfach wie kann ich meine derzeitigen 150 kg Garagennutzlast legal auf 200-250 kg bringen? Kann ich solche Hilfsrahmenverstärkungen fertig kaufen und dran schrauben oder kann das zumindest ein Knaus-Händler? Wenn ja, was kostet sowas in etwa?
babenhausen am 13 Sep 2018 15:15:38 Wenn Knaus eine Auflastung absegnet kann der Händler sicher die Teile montieren falls notwendig. Also bei Knaus anfragen und um entsprechende Freigabe bitten.
Gast am 29 Nov 2019 21:06:23 Ist zwar ein älteres Thema, aber von meinem Verkäufer hab ich die Info, dass es wohl auch die Möglichkeit gibt nur den Rahmen anzubauen und keinen Klauhaken und keine Kabel zu verlegen. Dann wird auch nicht die Heckstoßstange ausgesägt und man hat die 250kg in der Heckgarage. Es geht nur um die Spannweite der Platte bzw darum, dass diese aufliegt und nicht nur an den Seiten gehalten wird.
Preislich kommt es hin, da der Elektrosatz um die 150-200€ kostet + Einbau und die Kugel wegfällt. Das erklärt die 1000€ vs 1450€.
Meiner Meinung nach, wenn man die Streben schon drunter hat, dann machen die Kugel und die Kabel das Kraut nicht fett.
Was mich allerdings verwundert, warum macht Ihr euch Sorgen um eure HA-Last? Da sind bei mir 2t zulässig. Ich war mit dem WoMo auf der Waage und diese zeigte mit Geschirr, vollem Tank, Kabel und Rampen hinten 1400kg und vorn 1540kg. Also wenn ich jetzt alles inkl uns bis zu den 3500kg einlade und auf die HA setze, sind ehr die 3,5t das Problem als die HA oder? Sicher, da einiges hinter der Achse ist, gibs da noch die Hebelgesetze, aber noch sitzen wir vorn ;-) (sorry für den OT).
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