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Akkus täglich laden ?


babl am 31 Aug 2018 09:06:44

Hallo zusammen,

ich habe 400w Solar auf dem Womo. Diese laden täglich meine Akkus auch wenn ich mal paar Wochen zu Hause auf dem Stellplatz stehe.
Ist das schädlich für die Akkus? (2x 95 Amp AGM) Sie bekommen ja jeden Tag einen kleine Ladezyklus.

LG
Thomas

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bernie8 am 31 Aug 2018 09:18:20

Hallo,

Das kommt auf dein Ladegerät / Regler an.
Im Normalfall sollte das nach dem "Ladezyklus" auf Erhaltungsladung umschalten.
Diese dürfte der Batterie nicht schaden. Wenn dieser Vorgang nicht unterbrochen wird
startet auch kein neuer Zyklus.

thomas56 am 31 Aug 2018 09:22:29

in der Nacht ohne Sonne wird natürlich die Erhaltungsladung unterbrochen und am nächsten Tag fängt das Programm von vorne an.

Bin mir auch nicht sicher was nun das beste für die Batterien ist und habe auch schon mal die Sicherungen aus den Solarreglern gezogen.

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Tinduck am 31 Aug 2018 10:14:28

Bleibatterien sind lieber voll als leer, und das bisschen Ladungsverlust über nacht ist in ein paar Minuten wieder nachgeladen, das kann man sicher nicht als vollen Zyklus im Sinne der Lebensdauerangabe des Herstellers werten.

Wenn ich das Womo am Landstrom abgestellt habe (ohne Nutzung), hab ich ne Zeitschaltuhr dran, die 2 Stunden am Tag ein Nachladen erlaubt. Das frisst weniger Strom als die permanente Erhaltungsladung. Ist aber bei Solarstrom ja unerheblich.

bis denn,

Uwe

Trashy am 31 Aug 2018 10:14:39

Bisher herrscht die Meinung vor - entsprechenden Lader vorausgesetzt - das flaches "zykeln" deutlich schonender ist als nur alle 14 Tage nachzuladen.

andwein am 31 Aug 2018 10:17:03

Trashy hat geschrieben:Bisher herrscht die Meinung vor - entsprechenden Lader vorausgesetzt - das flaches "zykeln" deutlich schonender ist als nur alle 14 Tage nachzuladen.

Das wäre auch die Meinung, die ich vertrete. Natürlch geben 50 oder 100 flache Zyklen auch einmal einen "vollen Zyklus" Irgendwan schließt sich der Kreis. Aber meine Batterien leben mit dieser "Dauerladung" schon sehr lange, es scheint ihnen nicht zu schaden.
Gruß Andreas

Pius05 am 31 Aug 2018 10:20:38

Hallo zusammen
Ich danke euch allen, dann bleibt die Sicherung eingebaut.
Diese Frage stellte sich mir schon lange.
Gruß Edgar

thomas56 am 31 Aug 2018 10:26:35

aber eine Batterie soll ja auch arbeiten, also auch mal richtig entladen werden, denke so auf 12,3V.
Mein Fahrzeug habe ich jetzt 5 Monate und eine Spannung unter 12,8V habe ich ausser beim Fön oder Kaffeebezug noch nicht beobachtet.

Gast am 31 Aug 2018 11:14:13

thomas56 hat geschrieben:aber eine Batterie soll ja auch arbeiten, also auch mal richtig entladen werden, denke so auf 12,3V.
...


Davon habe ich noch von keiner seriösen Quelle gehört. Woher kommt diese Information?

Grüße, Alf

kintzi am 31 Aug 2018 14:41:20

Alf, das ist eine alte, aus der Naß-Blei-Technik, m.E.richtige Aussage , trifft aber auf die Bleis mit festgelegtem Elektrolyt nicht zu. Ja, hat mit der Schichtung, Oberlächenladung u. Memory Effekt zu tun.
Auch die Batt-Refresher gehen "ein bischen" in die Richtung. Nach-Formierung der Platten ?
Mit der Erhaltungsladung liegt ein stationärer Zustand vor, der bei fehlender mech. Bewegung (s. Batt-Schaukeln bei früheren stationären Batts/z.B. Telefonanl.) bei den Nassen zur Schichtung führt. Dieser kann (neben der doch etwas stressigen Gasungsladung) auch mit gelegentlicher Entladung/Ladung entgegengewirkt werden. Dauernde Oberflächenladung der Platten scheint auch nicht so prickelnd, die Tiefe des Plattenmaterials muß auch gefordert werden. Und da steckt irgendwie der Memory Effekt mit drin; warum bei den Gels dagegen ein solcher nicht auftritt, weiß ich nicht. Mußt mir glauben, um Beweisliteratur zu suchen, bin ich jetzt zu faul, glaube da war früher mal was (Helmholtz Inst. Uni ULM) Gr. Richi

volki am 31 Aug 2018 14:43:01

Jetzt die praktische Ansicht:
Anno Domini 2008 habe ich 2 quadratische Gel-Batterien mit je 130Ah eingebaut (lassen). Quadratisch, weil unter den Sitzen hat nur je eine mit 130Ah Platz und normale stärkere Gel werden immer nur länger.

Über die Jahre steht/stand das WoMo im Hochsommer und im Winter auf einem Parkplatz neben meiner Garage, der im Schatten des Hauses ist. Aber dafür habe ich dort einen Landstrom-Anschluss.
Zu Beginn war der Landstrom immer eingesteckt, bis Calira einmal Wasser auf der EVS-Platine feststellte. Vermutet wurde Kondenswasser, daher stecke ich heute, immer um das Monatsende, den Landstrom für 2-3 Tage ein.
Gleichzeitig ist die Solaranlage auf dem Dach noch aktiv, aber da sie immer im Schatten, unter einem Balkon liegt, wird sie kaum viel Strom abgeben.

Dieses Frühjahr begann plötzlich beim autarken Stehen, die TV-Anlage zu "spinnen". Um TV zu sehen, musste ich dem Motor starten und etwas laufen lassen.
Da die Gel-Batterien jetzt 10 Jahre alt waren, habe ich die dann ersetzt. Der Lieferant der "Neuen" im gleichen Format, sagte dann hätte ich aber die "Alten" sehr pfleglich behandelt, dass sie 10 Jahre gehalten hätten.

Es handelt sich um diese Batterie: --> Link (nur Musterbild !)

auch habe ich festgestellt, dass es da "riesige" Preisunterschiede gibt. Also vergleichen :!:
.
.

surfoldie11 am 31 Aug 2018 15:39:18

Um die wirklichen Spannungswerte zu erkennen sollte, nein muss !!! direkt an den Batts gemessen werden.

Die üblichen Schätzeisen in den Fahrzeugen zeigen in den wenigsten Fällen den wirklichen Wert an.
Lange Strippen und auch parallele Messstrippen sind nicht immer gut kontaktiert.
Mein Display zeigt z.B. 12,6V DC bei TV Betrieb usw. an, an den Batts sind aber zeitgleich 12,75 zu messen - gewesen.
Also alle Stecker bewegt und der Fehler lag nur noch bei 0,5V. Jan Korrosi war dabei.

Die "Bordcomputer" gläubigen sind da nicht besser dran.

babl am 31 Aug 2018 19:28:53

Danke für die lebhafte Diskusion.

Also lasse ich meine beiden AGM,s am Solarstrom hängen!
Übrigens lädt der Regler (Voltronic) morgends bei Sonnenschein mit 13,5Volt.
Ersat wenn die Akkus belastet werden geht die Spannung auf 14,8.

LG
Thomas

andwein am 01 Sep 2018 10:25:45

kintzi hat geschrieben:Alf, das ist eine alte, aus der Naß-Blei-Technik, m.E.richtige Aussage , trifft aber auf die Bleis mit festgelegtem Elektrolyt nicht zu. Ja, hat mit der Schichtung, Oberlächenladung u. Memory Effekt zu tun.

Auch meines Erachtens eine richtige (und empfohlene) Vorgehensweise bei Nass-Batterien. Memory-Effekt m.E. weniger, aber Sulfatierung und Schichtung auf jeden Fall.
Gruß Andreas

thomas56 am 01 Sep 2018 10:47:19

ich weiß nicht mehr wer das geschrieben hat, aber der Fachmann schrieb, man kann nicht nur einatmen sondern muss auch mal ausatmen.
Ich fand es mit dem Spruch damals passend erklärt, deswegen ist es bei mir auch haften geblieben.

Wer Quellen dafür sucht, soll suchen!

Trashy am 01 Sep 2018 13:06:53

Das stimmt auch so, gilt aber wirklich nur im Nassbereich.
Je kleiner die Batterie ist, desto stärker der Effekt.
Deshalb sind viele Mopedbatterien im Frühling erhaltungsgetötet.
Die Nassbatterie für den Starter bekommt von der Solaranlage gerade mal 1A im Maximum - absolut unschädlich, eher gesundheitsfördernd.
Aber: Nach wie vor sind Akkus Verschleißteile. 10 Jahre ist schon sehr gut.

Tinduck am 02 Sep 2018 09:12:52

Wobei das komplette Entladen (wenn auch nur auf 50%) ja bei Starterbatterien auch nicht stattfindet, zumindest nicht im Normalbetrieb. Die werden nach dem Startvorgang ja auch direkt wieder vollgeknallt.

bis denn,

Uwe

kintzi am 02 Sep 2018 13:44:00

Voll ? 80% trifft eher zu. Startbatts u. zyklenfeste nicht in einen Topf werfen, es gibt konstruktive u. physikalische Unterschiede. Eher zutreffend: Beim Start entnommene Ladung mit anfänglich hohem Strom, der in Sekunden bis 1 bis 2 Min auf geringen Strom abfällt. Weiß jeder, der Plus/Minus- Zeigeramperemeter (frühere engl. Technik, oft in Sportwagen , heute noch Flieger) kennt.
Anzeigen :1) in Ruhe = Zeiger in der Mitte auf 0, 2) Zündung/Hauptschalter an =Zeiger moderat nach Links in den Minusbereich je nach Verbraucherleistung, 3) Anlassen = Vollausschlag links
4) Nach Anspringen des Triebwerkes = starker Ausschlag nach Rechts in Plusbereich entsprechend Ladestrom u. zurückgehend auf meist Zeigerbreite über 0 bei normalem Limabetrieb in kurzer Zeit, s. oben., allerdings keine absolute Anzeige der LiMa-Leistung, sondern nur Anzeige normaler Funktion unter voller Stromversorgung der Verbraucher, wobei kleiner Überschuß für Batt.- Ladung vorliegt. Wenn höherer Stromverbrauch als LiMa liefert (Verbraucher oder "milder" Kurzschluß), Zeiger in Minus mit Anzeige des Entladestromes.
Sonst A) Bei Limaausfall Zeiger in Minus durch Verbraucher. B) Bei Zellenschluß einer Batt. geht Zeiger dauerhaft auf rechten Vollanschlag.
Das , zusammen mit geteiltem Hauptschalter = Batterieseite u. LiMaseite ist das Optimale, da
bei Zellenschluß die Lima abgeschaltet werden kann um so ein " Überkochen" der Batt zu vermeiden, anders herum bei Brandgeruch die Batt.-Seite abzuschalten, um evtl.bei "Schmoren" den Strom ab zu stellen. Dazu noch
eine OVI (Over Voltage Indication) fordert den Operator dazu auf , die LiMa ab zu stellen, um ebenfalls ein Überkochen zu vermeiden.
Gäbe es das ab Werk oder einen Nachrüstsatz , würde ich wahrscheinlich einbauen. Evtl. digitales Remake mit analogem Amp.-Meter wäre auch denkbar, unsere Techniker vor. Gr. Richi

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