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Nachrüstung mit Denoxierungssystem


RaiWo am 08 Sep 2018 10:39:26

Servus!
Gem. der HP von HJS soll diese Firma auf dem Caravansalon Nachrüstsysteme zur Minderung des NOx-Ausstosses dort vorgestellt haben.
war jemand am Stand von HJS und kann berichten?
Danke
CU
Wolf

nkag16 am 13 Sep 2018 13:11:14

Moin,
ich war nicht auf der Messe, hätte es mir aber auch nicht angesehen.
Solange der politische Wille zur Nachrüstung nicht da ist, wird das Interesse an dieser Technik wohl (leider) sehr überschaubar bleiben.
Schade drum.

Anzeige vom Forum


babenhausen am 14 Sep 2018 11:57:27

Es tut sich was
die Politik bewegt, sich Wahlen stehen an....

--> Link

andwein am 14 Sep 2018 13:42:54

babenhausen hat geschrieben:Es tut sich was, die Politik bewegt, sich Wahlen stehen an....

Nein, für unser Segment Wohnmobilchassis von Fiat/Ford/VW/MB/IVECO wird sich garantiert nichts tun.
Zu viel Aufwand bei zu wenig Interessenten, kein Markt mit Gewinnchancen!
Und zu dieser Aussage benötige ich nicht einmal meine Kristallkugel! Gruß Andreas

babenhausen am 14 Sep 2018 13:58:04

Nein, für unser Segment Wohnmobilchassis von Fiat/Ford/VW/MB/IVECO wird sich garantiert nichts tun.
Zu viel Aufwand bei zu wenig Interessenten, kein Markt mit Gewinnchancen!
Und zu dieser Aussage benötige ich nicht einmal meine Kristallkugel! Gruß Andreas



Warum so eng betrachtet?
90% aller User dieses Forums dürften auch über einen PKW verfügen.
Das wird so gesehen sicher einige Forennutzer betreffen
Im übrigen bezieht sich die Überschrift sehr allgemein auf Nachrüstung und das auch noch in einem Unterforum ..allgemeine Farzeugtechnik.

andwein am 15 Sep 2018 13:18:05

babenhausen hat geschrieben:....Warum so eng betrachtet? 90% aller User dieses Forums dürften auch über einen PKW verfügen.

Ja, das ist schon richtig. Ich habe aber schon viele Interessenten/Käufer erlebt, die sich große Hoffnungen machen und z.B. glauben, dass sie ein gebraucht zu kaufendes Reisemobil für Städtereise bald hochrüsten können. Und unter Euro5 wird garantiert keine Hochrüstung möglich sein. Da sollte man schon mal Klartext reden, sonst werden halt falsche Entscheidungen im Hinblick auf die Reiseziele/Umweltzonen getroffen.
Wir reden und schreiben hier eigentlich über Deutschland, dass die Umweltzonen und Fahrverbote in den Großstädten in Belgien, Frankreich, Italien, Großbritannien sehr viel strenger sind wird hier meist nicht erwähnt bzw. bedacht.
Gruß Andreas

skysegel am 15 Sep 2018 14:04:50

Es gibt derzeit eine Initiative von Twintec, ADAC, DUH und Co., eine Nachrüstung auf eigene Faust zu machen und zu versuchen, die Kosten bei der Autoindustrie später einzuklagen. Das betrifft erstmal die Motoren EA189, aber interessant darin ist, dass die Sache konkret werden soll, wenn 1000 Subsciber zusammen sind, weil sich ab da die Produktion der Anlagen lohnt.
Wenn man die Zahl zugrunde legt, dürfte sich die Entwicklung und Fertigung für die einschlägigen Lieferwagen-Motoren von Fiat, Ford/PSA, VW/MB durchaus lohnen. Die Argumentation von Dobrindt ist ja, dass sich das Problem mit der Zeit durch die technische Nutzungsdauer von allein erledigt. Unsere Autos werden aber genau so, wie viele Fahrzeuge mit Spezialaufbauten wesentlich länger genutzt. Insofern würde sich da die Nachrüstung auf alle Fälle auch wirtschaftlich rechnen. Für die Kommunalfahrzeuge gehen sie diesen Weg ja schon. Es hat vermutlich bisher nur noch niemand auf das Segment aufmerksam gemacht. Die Hersteller interessiert das nicht und und in den Verbänden spielen wir keine Rolle.

Ulli

andwein am 03 Okt 2018 16:01:47

skysegel hat geschrieben:....Wenn man die Zahl zugrunde legt, dürfte sich die Entwicklung und Fertigung für die einschlägigen Lieferwagen-Motoren von Fiat, Ford/PSA, VW/MB durchaus lohnen. Ulli

Die Lieferwagen sind nach 3-4 Jahren abgeschrieben, da lohnt sich keine Umrüstung, wäre wirtschaftlicher Unsinn.
Bei Sonderfahrzeugen wie Einsatzfahrzeugen von Polizei/Feuerwehr/RK sieht es wahrscheinlich nach Sondereinsatzmöglichkeit aus, fallen also auch aus der Berechnung der möglicherweise umzurüstenden Fahrzeuge.
Bleiben alleine die knapp 400.000 in D zugelassenen Wohnmobile. Von denen sind ca. 300.000 auf Ford/Fiat/Iveco, Peugot/Renault Chassis, fallen also weder unter die deutsche Rechtsverordnung (EU-Typenzulassung) noch unter die von Twintec und Mitbewerbern angebotenen Umrüstsätze.
Übrig bleiben also vielleicht mal gerade 50.000 Transporterchassis auf Basis von VW, MB die unter eine gesetzliche Umrüstpflicht fallen könnten, diese ist aber nicht in Sicht.
Nur ein Beispiel: Wer ist denn mein Hersteller, wer gabt die Gewährleistung?? Der Verkäfer bzw. der Aufbauhersteller, er lieferte das Gesamtwerk. Mein Fordchassis kommt aus der Türkei. Wer rüstet denn da auf wessen Kosten und in wessen Auftrag um????
Und wo kommen die Fiatchassis her, die wurden in Italien EU-Typzugelassen und aus italienischen Werken an deutsche Firmen wie Hymer group etc geliefert. Die ist jetzt übrigens in amerikanischem Besitz (Thor) und diese Thor Gruppe ist wohl der Rechtsnachfolger. Also schreibt das Thema ab, keiner von uns bekommt Geld oder Umrüstung
Ist aber nur meine unmassgebliche Meinung, Gruß Andreas

skysegel am 03 Okt 2018 16:09:38

Lies mal meinen Beitrag nochmal. Da ist nicht davon die Rede, dass es auf eine Umrüstpflicht ankommt. Es reicht ein ausreichendes Eigeninteresse der Halter. Und von denen reichen 1000 für den Break even beim Hersteller. Alles was fehlt, ist die Zulassung durch das KBA, also im Prinzip nur das OK des Verkehrsministers.

Ulli

taps am 03 Okt 2018 19:11:16

Hallo Ulli,
ich würde da glatt mitmachen. Sowas ist aber schwer zu organisieren.
Wenn man sich mal die halbherzigen Maßnahmen ansieht, die die Regierenden hier planen, schiene das ein gangbarer Weg.
Lässt das unser Rechtsystem zu?
Und:
Es gibt erstens zu viele, die das aus dem Womo-Sektor garnicht betrifft mit evtl. Fahrverboten. Die werden nix tun!
Zweitens gibt es für alle, die als Kleinunternehmer unter Fahrverboten leiden würden, wieder Sondergehmigungen.
Also wird es so wie immer sein: der normale Bürger zahlt die Zeche.

Politik hat in den letzten 15 Jahren nicht viel für die Bürger getan, warum auch?
Und dann kommt immer das Argument: denkt an die vielen Arbeitsplätze im deutschen Autoland.
Ich habe da wenig Hoffnung...
Gruß
Andreas

teuchmc am 03 Okt 2018 20:14:15

Naja Ulli, wann soll das Zulassungsverfahren denn feddisch sein? Was nützt es, wenn die Entscheider sich nen Schxxß um
die Womos scheren. Was nützt es, wenn die Entscheider eine Nachrüstlösung eigentlich überhaupt nicht wollen?
Allein daß man nur in 14 Städten+Umland die aktuelle "Unterstützung" erhält ,ist die blanke Verarxxxe
durch die sogenannten Volksvertreter. Konjunkturprogramm Nr.4(wenn ich recht gezählt habe) für die Betrügerkonzerne.
Und alles unter Eu 4 wird quasi Zwangsenteignet.
Naja, die DUH wird es schon zum Wohle der Spender richten.
Ick bin da schon bei Andwein. Womos fallen einfach hinten runter.Feddisch!
Sonnigen weiterhin. Uwe

rolf51 am 04 Okt 2018 06:09:37

taps hat geschrieben:
Politik hat in den letzten 15 Jahren nicht viel für die Bürger getan, warum auch?
Gruß
Andreas



Warum auch... uns geht es noch nie so gut wie heute. :roll:

Ulf_L am 04 Okt 2018 06:47:32

Hallo

Wenn die Zahl der Wohnmobile gegenüber den PKWs und Lieferfahrzeugen eh so gering ist, dann müßte es doch reichen, wenn diese umgerüstet werden. Dann wäre die Luft in den Städten wieder besser und die Fahrverbote könnten zurück genommen werden, weil das Ziel ja erreicht wäre (zwick, oh jetzt hat mich jemand geweckt ... :lol: )

Gruß Ulf

andwein am 05 Okt 2018 14:28:52

Aber der Ansatz deiner Träumerei war gut!
Gruß Andreas

peter1130 am 05 Okt 2018 16:47:30

Es nützt nix so ein System unters Auto zu bauen. Das Sytem muss erstmal ne Zulassung für das Fahrzeug haben. Genau die wird es aber nicht geben wenn es keine für den Hersteller des Systems ausreichenden Stückzahlen gibt. So ein Abgasgutachten ist ziemlich teuer und muss sich halt rechnen.

skysegel am 05 Okt 2018 18:17:01

peter1130 hat geschrieben:Es nützt nix so ein System unters Auto zu bauen. Das Sytem muss erstmal ne Zulassung für das Fahrzeug haben. Genau die wird es aber nicht geben wenn es keine für den Hersteller des Systems ausreichenden Stückzahlen gibt. So ein Abgasgutachten ist ziemlich teuer und muss sich halt rechnen.

Ja, tausend Stück. Das sollte nicht das Problem sein. Das Problem ist die KBA-Zulassung und die hängt am Verkehrsminister.

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