Hallo, bei Neuinstallationen oder Änderungen wird normmäßig "gecrimpt". Meine Erfahrung:
Im Bereich bis 6 mm² unbedingt Zangen mit Übertotpunkttechnik oder Rätsche nehmen, die billigen , oft den Flachsteckersortimenten im Baumarkt beiliegenden Einfachzangen sind für die Katz, da Druck viel zu niedrig u. Crimpung nicht haltbar. Im Notfall etwas Lötzinn..., ich weiß, verpönt. :razz:
Ab 10mm² Kabelschuh-Pressung. Dabei muß wegen der hohen Ströme auf min. Übergangswiderstand geachtet werden, sonst brennt's. Mechanische Zangen mit 20-30 cm langen Hebeln u. Übersetzung werden günstig (20-30€)
angeboten, taugen aber nicht viel, da auch zu wenig Druck u. zu schmalen Sechskant Presseinsätze,ich hatte dann auch zusätzlich mit Lötzinn gearbeitet.
Habe mir nun um rund 50€ eine hydraulische Preßzange [url]https://www.amazon.de/Hydraulische-Presszange-Crimpzange-mm²Quetschzange-Kabelschuhe/dp/B06XCDD433[/url]
zugelegt, die bis 16 t drücken soll (Schskantpressung). Ist recht schwer, arbeitet aber gut mit recht breiten Einsätzen(ca.10mm) Sehr viele Einsätze (bis 300mm²). Mech. mit den Kabelschuhen v. Fraron hervorragend zugbelastbar. Als Kabel nehme ich altes 16 u. 25mm² massives Kupfermaterial aus überzähligen Starthilfekabel, die sich über Jahre angesammelt haben (hat man nicht gleich eines gefunden, wurde gleich wieder ein neues gekauft, zu den gegen heute goldenen DM-Preisen). Lötungen brauche ich jetzt nicht mehr.
Ich habe die alte leichte mech. Zange nicht weggeworfen, die Kabelschuhe fixiere ich damit an mit geringem Druck Bewahrt vor dem Verrutschen, bevor ich richtig mit Druck der grossen presse. Trennung der Kabel mit Eisensäge, Isolation mit
vorher aufgeschobenem Schrumpfschlauch oder gutem Iso-band. Gr. Richi

