xcamping
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Was tun bei Batteriedefekt im Auslandsurlaub ?


wohnmobilbenutzer am 26 Jan 2019 12:50:25

Hallo,

meine drei Banner-AGM-Aufbaubatterien sind ja nach mittlerweile 6 Betriebsjahren immer noch soweit fit. Deshalb will ich die (auch in Anbetracht der Kosten) nicht vorzeitig auf "Verdacht" entsorgen. Aber im Prinzip muss man sich dann doch mal mit dem Gedanken vertraut machen, daß die in einem der nächsten Urlaube vielleicht sogar ganz plötzlich den Geist aufgeben.

Es stellt sich dann die Frage, was man sinnvollerweise in einem solchen Fall machen kann. Im Ausland wird man möglicherweise wegen der Sprachschwierigkeiten nicht geneigt sein, alle drei Batterien in einer Werkstatt vor Ort austauschen zu lassen.

Welche Selbsthilfemaßnahmen gibt es denn? Das wird wohl auch von der Art des Batteriedefekts abhängen. Ich kann mir vorstellen, daß es kritische Fälle gibt, in denen eine weitere Ladung der Batterien über einen externen Stromanschluss oder die Lichtmaschine nicht mehr empfehlenswert ist. Dann müsste man ja im Prinzip die Aufbaubatterien abklemmen. Damit stellt sich die Frage, ob man Womo dann noch vernüftig bewohnen kann, d. h. ob das 12V-Bordnetz im Womo bei 230V-Außenanschluss aber ohne Batterien noch soweit funktioniert, daß man Licht, Wasserpumpe u.s.w. noch zur Verfügung hat. Kritisch dürfte auch das Einfahren von hydraulischen Hubstützen sein, da diese ja eine größere Stromstärke benötigen.

Was kann man nun in solchen Fällen sinnvollerweise tun ? Mir fehlt es da etwas an Erfahrung mit den Elektroinstallationen im Womo.


Grüße

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Ingbilly am 26 Jan 2019 13:05:40

Nabend,

ich kenne Dein Auto nicht, somit kann ich Dir nicht sagen, wie Dein Auto verdrahtet ist.
Hast Du jetzt einen konkret vorhandenen Notfall oder überlegst Du nur vorher schon, was alles an Unwahrscheinlichkeiten auftreten kann.

In welches Land willst Du fahren oder wo steckst Du fest, daß sich derartige Verständigungsschwierigkeiten ergeben würden?
Ich habe in England schon Batterien gekauft, in Algerien schon Zündkerzen, in Frankreich Motorradketten kürzen lassen.....
Das geht schon, ich kann da jetzt aber nur Englisch.

Gruß
Jürgen

willi_chic am 26 Jan 2019 13:27:15

wohnmobilbenutzer hat geschrieben: Was kann man nun in solchen Fällen sinnvollerweise tun ? Mir fehlt es da etwas an Erfahrung mit den Elektroinstallationen im Womo

einfach mal testen...

z.B. auf dem Stellplatz Batterien abklemmen umnd schauen was geht, oder wenn die Batterien schlapp sind sie sinnvollerweise vor dem Urlaub wechseln

ich habe z.B. jahrelang einen Kipor in der Garage rumgeschleppt, und letzten Herbst mal getestet ob man damit die Batterien laden kann -> Fehlanzeige wegen Überlastung
und die 6 jahre alte und müde Starterbatterie wird vor dem Winterurlaub geweschselt

grüße klaus

Anzeige vom Forum


RG Regalbau am 26 Jan 2019 13:47:11

Hallo,
ein Wohnmobil ist ohne Batterien nur benutzbar, wenn am EBL zu den sonstigen Einstellung Blei/Gel, Blei Säure, AGM, noch die Möglichkeit besteht, Versorgungs Betrieb anzuwählen. Dann gibt der EBL oder Zusatzlader konstant 12.6 Volt ans Bordnetzt ab, bei Landstrom. Das funktioniert ohne angeschlossene Batterien.
Wenn nicht, in den Baumarkt fahren und eine 80- 100 Ah Gelbatterie kaufen. Vielleicht auch eine gleiche wie die Starterbatterie. Ist zwar nicht viel Kapazität, kostet aber erst mal nicht die Welt. Urlaub gerettet und Zeit zum Überlegen geschaffen.
Anschliessend die Starter, wenn älter gegen die gekaufte tauschen.

kheinz am 26 Jan 2019 15:06:28

Mit den Batterien und deren Lebensdauer ist das so eine Sache. Ich habe die Erfahrung gemacht, das wenn die Batterien 24 Stunden geladen wurden
- anschließend alle Kabel an den Batterien entfernen
- Spannung der einzelnen Batterien messen und aufschreiben
das sich nach weiteren 24 Stunden an den einzelnen Batterien die Batteriespannung erheblich reduziert haben kann.
Schon aus diesem relativ einfachen Tests - nur die Spannung messen - lässt sich - vorab - schon ableiten wie gut die Batterien noch sind.
Und hier noch die Spannungen bei 4,4°C. (Spannungsunterschiede auf Grund von niedrigerer Aussentemperatur lassen sich nur drei Stellen hinter dem Komma ablesen)
4,4°C.......100% = 12,736 Volt.......75% = 12,506 V.........65% = 12,408 V........50% = 12,256 V........25% = 11,956 Volt
Eine Batterie die nach 24 Stunden laden und 24 Stunden stehen - ohne - Stromabnehmer eine Spannung unter 11,956 Volt .........wird sich in den nächsten Wochen verabschieden.....so viel ist sicher.

MfG kheinz

volki am 26 Jan 2019 16:23:22

Ich habe zwar keine AGM, sondern GEL, da es das spezielle Batterieformat, das ich aus Platzgründen brauche, nur als GEL gibt.(quadratisch). Ich habe 2 mal 130AH drin und die "Alten" stammen aus 2008.

Wie merke ich dass die Aufbau-Batterien "fällig" sind?
Dieses Frühjahr in Griechenland, hat plötzlich, am Abend, als ich die News am Sat-TV sehen wollte, der TV "gesponnen". zB beim Spülen der Toilette ging plötzlich das TV-Bild weg, kam dann aber wieder nach dem Spülen. Oder die Anzeige zum Einstellen des Neigungswinkel der manuellen Antenne (BAS-60) geht nicht mehr. Alle Fehler waren weg, wenn ich schnell den Motor laufen liess.

Wie man mir sagte, wurden die speziellen, quadratischen "Sonnenschein-GEL-Batterien" speziell in der deutschen Bundeswehr verwendet, daher hat es gar keinen Wert die in Rest-Europa zu suchen. Daher habe ich im Internet einen Anbieter in D gesucht, den ich auf dem Heimweg, ohne all zu grossen Umweg, anfahren konnte.

Auf dem Heimweg, ausserhalb München vorbei gefahren, zwei dieser "Riesendinger" aufgeladen und zu Hause dann, in aller Ruhe, unter den Vordersitzen ersetzt.

Der Versuch, diese "defekten" Batterien mit meinem Honda aufzuladen, hat nichts gebracht, auch das Laden durch die LiMa war magelhaft. Am Besten war noch die Ladung über die Solaranlage.

Wenn es sich um die Starterbatterie handelt, ist das in keinem Land der EU ein Problem. Ich habe die Starterbatterie meines WoMo's schon in Schweden und in Griechenland getauscht. Immer billiger als zu Hause!
Der Fehler hat sich bei der Starterbatterie immer plötzlich gezeigt, dh. am Morgen startet der Diesel nicht. Nur überbrücken half.
.

Helmchen am 26 Jan 2019 16:45:26

Wenn wir an Landstrom hängen, funktioniert alles, auch ohne Batterien. Das wäre schonmal spontan eine Überbrückungsmöglichkeit.
Ich wüsste aber übrigens nicht, in welchem Land es keine Batterien zu kaufen gibt.
Wenn es schwierig wird, kaufe Dir unterwegs eine einfache Starterbatterie, die für den Rest des Urlaubs ihr Dienste tun wird.

So würde ich das im Ernstfall machen.

Gast am 26 Jan 2019 16:51:58

Sind die drei Batterien parallelgeschaltet? Dann würde eine, die defekt wird im ungünstigsten Fall die beiden anderen leer ziehen. Und dafür sorgen, das alle 3 nicht mehr vollständig aufgeladen werden. Im Fall eines Zellenkurzschlusses besteht sogar ggf. die Gefahr von Überhitzung.

Wenn Du bei 6 Jahre alten Batterien besorgt bist, wäre zu überlegen, die vorsorglich zu erneuern. Und Dich unabhängig zu machen z.B. durch Solarpanele. Bei einer konsequenten Trennung der Lade- und Entnahmewege (z.B. durch Diodenmodule) würde eine ungleichmäßige Alterung oder Ausfall bei Defekt einer Batterie auch nicht die Gefahr bestehen, dass die anderen ebenfalls ausfallen.

willi_chic am 26 Jan 2019 16:54:39

Helmchen hat geschrieben:Wenn es schwierig wird, kaufe Dir unterwegs eine einfache Starterbatterie, die für den Rest des Urlaubs ihr Dienste tun wird.




ihr habt gut reden, so sieht es aus wenn bei mir die Starterbatterie gewechselt werden muß


grüße klaus

Tinduck am 26 Jan 2019 17:09:17

Tja, bei VIs ist halt alles immer ein bisschen schwieriger, weil die Hersteller anscheinend oft komplett hirnlos ihren Aufbau auf den Windlauf klatschen. Sind die Aufbaubatterien auch so gut versteckt? Um die ging es ja.

Wenn mir im Urlaub die Aufbaubatterie verrecken würde, käme da die nächste Billigbatterie vom Grabbeltisch rein, für den Urlaub reicht das dann. Nespresso und Fön ist dann natürlich gestrichen, wenn man sowas braucht...

bis denn,

Uwe

klink_bks am 26 Jan 2019 17:11:16

:) Hallo Klaus :)

Was mag derjenige, der das konstruiert hat, sich wohl dabei gedacht haben :?:
Vorausgesetzt er hat überhaupt gedacht.

Gruss von der schönen Mittelmosel (wo auch viel getrunken wird, aber dann konstruieren wir keine Autos :lach: )
Achim

wolfherm am 26 Jan 2019 17:12:39

:thema:

Danke.

wohnmobilbenutzer am 26 Jan 2019 19:33:17

Hallo,

bei der Einbauweise meiner Batterien ist es leider für weniger begnadete Schrauber schon nicht ganz einfach, die Spannung der einzelnen Batterien zu messen bzw. herauszufinden, welche eventuell Probleme macht. Wenn man die geortet hat, ist es für meine Begriffe auch schwierig die abzutrennen und die anderen wieder so zusammenzuklemmen, daß Alles funktioniert.




Grüße

RG Regalbau am 26 Jan 2019 20:54:22

Hallo, wieso soll das schwer sein?
Die linke und rechte abklemmen und jeweils deren Spannung an den Polen messen.
Die Mittlere muss nicht abgeklemmt werden.
Diese kann an den abgeschraubten Polklemmen
von einer der beiden anderen gemessen werden.
In Max.10 min ist das durch.

wohnmobilbenutzer am 26 Jan 2019 21:44:12

Hallo,

ja stimmt eigentlich - wenn die Batts rechts und links gleichzeitig abgeklemmt sind, braucht man zur Messung der mittleren Batterie gar nicht direkt an die Pole ran.

Andere Frage: Wann sollte man denn eigentlich die Ladung der Batts einstellen? Wenn eine beim Laden heiß wird oder es vielleicht anfängt seltsam zu riechen?


Grüße

kheinz am 26 Jan 2019 22:30:54

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Andere Frage: Wann sollte man denn eigentlich die Ladung der Batts einstellen? Wenn eine beim Laden heiß wird oder es vielleicht anfängt seltsam zu riechen?
Grüße


Auf jeden Fall sollte man die Ladung einstellen, egal ob sie heiß werden oder wenn sie zu riechen anfängt, die Batterie
Aber, darüber mache ich mir keinen Kopf, den mein Ladegerät schaltet sich automatisch ab, wenn der Sensor an der Batterie befestigt, eine zu hohe
Temperatur meldet.

MfG kheinz

Gast am 26 Jan 2019 22:54:58

Mach dir vorerst einmal keinen Kopf, miss die Leerlaufspannung deiner Akkus 24h nach dem letzten Ladevorgang, wenn sie da jeweils um die 12,7V haben, ist alles okay und fahr in den Urlaub. Ein momentaner Zusammenbruch kann immer passieren, dann mach das, was andere schon schrieben: Einen billige 90Ah-Bleiakku, damit der Urlaub gerettet ist und den dann eventuell für Starterakku aufheben.

hampshire am 27 Jan 2019 00:06:49

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Im Ausland wird man möglicherweise wegen der Sprachschwierigkeiten nicht geneigt sein, alle drei Batterien in einer Werkstatt vor Ort austauschen zu lassen.


Da sehe ich kein Problem. Batteriewechsel ist doch keine Raketenwissenschaft und die Menschen im Ausland sind nicht „blöder“ als wir. Führe einen Schaltplan und die technischen Daten Deiner Steuerelektronik mit. Tausche dann 1:1. Diese Sprachbarriere nimmt man mit Stift und Zettel, Händen und Füßen mit Google Übersetzer, oder der Kombination aus diesen spielend.

Solltest Du mit Sorge fahren, tausche die Batterien jetzt hier aus. Sorge verdirbt den Urlaub. Das ist es nicht wert.

Gast am 27 Jan 2019 00:39:31

hampshire hat geschrieben:Batteriewechsel ist doch keine Raketenwissenschaft und die Menschen im Ausland sind nicht „blöder“ als wir.


Das sehe ich auch so.
Ich war im Dezember in Portugal wegen vermutetem Radlagerproblem vom ADAC zu einem Boschdienst gelotst worden.
Ich habe in meinem Leben noch nie eine so saubere Autowerkstatt gesehen. Die erinnerte mich an eine Formel1 Box. Man hätte sprichwörtlich vom Boden essen können. Mein Problem wurde behoben obwohl der Monteur nur portugiesisch sprach und der Mann an der Reparaturannahme nur sehr gebrochen Englisch sprach. Dank Übersetzer ist das heute alles kein Problem und die Werkstätten können alles reparieren was auch in Deutschland repariert werden kann. Mit normalen GEL oder AGM Batterien hätte ich da überhaupt keine Bedenken.
Wenn ich allerdings mit Problemen meiner LiFeYPo bei einem Boschdienst vorfahre, fallen denen auch die Kinnladen runter und ich werde nur Schulterzucken ernten. Egal ob deutscher oder portugiesischer Boschdienst.

Gruß Andreas

Gast am 27 Jan 2019 08:38:23

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:



fahre das gleiche Modell, aber Baujahr 2014. Hatte im ersten Jahr bei der Wintereinlagerung, mangels Stromanschluss im Winterlager, die Batterien ausgebaut und zuhause gelagert. Ich habe mir geholfen durch Kennzeichnung jeder einzelnen Batterie mit Marker, Position und Einbaurichtung. Dies war hilfreich beim Wiedereinbau.

Ist jedoch keine angenehme Arbeit, da die einzelnen Batterien recht schwer sind und sich schnell Einbauspuren am Innenboden ergeben.

wohnmobilbenutzer am 27 Jan 2019 09:50:33

Hallo,


da ich keine Temperatursensoren an den Batterien habe, werde ich wohl selber ab und zu ein Auge darauf werfen und die Temperatur erfühlen müssen.

Was das Abklemmen einer einzelnen Batterie angeht, die vielleicht mal defekt gehen könnte, habe ich mir überlegt, daß dies bei den äußeren Batterien (links und rechts) eigentlich gar nicht so problematisch sein dürfte. Wenn ich einfach die Polklemmen einer betroffenen Batterie im Notfall abziehen würde, die Plusklemme mit Isolierband umwickeln und im Batteriekasten liegen lassen würde, müssten ja eigentlich die beiden verbleibenden Batterien alle angeschlossenen Gerätschaften weiter versorgen können. Richtig?

Natürlich kann man immer versuchen, eine passende Werkstatt zu finden. Ein Bosch-Dienst ist da wahrscheinlich eine gute Alternative. Aber ich denke, wenn man sich selber etwas mit der Problematik und möglicher Selbsthilfe befasst, kann das auch nicht verkehrt sein.


Grüße

andwein am 27 Jan 2019 14:04:22

willi_chic hat geschrieben:...ihr habt gut reden, so sieht es aus wenn bei mir die Starterbatterie gewechselt werden muß
grüße klaus

Ein absolut starkes Bild!!
Gruß Andreas

uk1408 am 27 Jan 2019 16:28:30

kheinz hat geschrieben:…. (Spannungsunterschiede auf Grund von niedrigerer Aussentemperatur lassen sich nur drei Stellen hinter dem Komma ablesen)
4,4°C.......100% = 12,736 Volt.......75% = 12,506 V.........65% = 12,408 V........50% = 12,256 V........25% = 11,956 Volt
….
MfG kheinz


Wie misst man den verlässlich Spannungen mit 3 Stellen nach dem Komma??? Hast du da ein Labormessgerät mitgenommen? Ich wäre da bei "normalen" Messgeräten schon bei der 2. Stelle vorsichtig….

kheinz am 27 Jan 2019 17:42:25

Das sich die Werte nur bei niedrigen Temperaturen bemerkbar machen, wollte ich zum Ausdruck bringen das man die dritte Stelle nicht berücksichtigen soll / muß.

MfG kheinz

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Erhaltungsspannung bei IntAct Block-Power an Mastervolt?
Elektrikproblem Peugeot J5
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt