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Hallo Leutz, ich will sobald die Temperaturen es zulassen, mir zwei Solarmodule aufs Dach setzen. --> Link --> Link Es handelt sich um die in den obigen Links angegebenen Module. Beide sollen parallel verschaltet werden und auf einem Votronic MPP 250 Duo landen. Alternativ diese Module: --> Link --> Link Spricht aus eurer Sicht irgendwas gegen diese Konstellation? Moin Ja geht, idealer wäre wenn beide gleiche techn. Daten hätten ( 100 + 100 oder 130 + 130 ) . Gruß ja das geht ohne problemen, die Vmp spannung und die Voc spannung von beide panelen ist gleich, und das ist wichtig beim parallel schalten. jos
Kannst du mir das näher erläutern? Bei der Parallelschaltung bleibt die Spannung doch wie sie ist, nur der Strom addiert sich. Im Prinzip doch so, als ob ich eine Batterie 12V mit 40Ah mit einer 12V 60Ah parallel betreibe... Beide Panels haben gleiche Spannungen. Kein Problem die Parallel zu verschalten. Bei der von dir genannten Firma prevent gibts diese Module auch in 24V Technik. Ich verwende sie selber und kann sie empfehlen - selbst heute gibts noch ein bissl Ladeerhalt damit.
Das wäre meine nächste Frage gewesen, sind 24V oder 36V- Module in Zusammenarbeit mit einem Mpp von Vorteil oder ist das 12V- Modul ebenso ertragreich (vor allem bei grauem Himmel)? atPaulKal Der Regler versucht den optimalen Arbeitspunkt der zusammengesetzten Kennlinie einzustellen. Hast Du verschiedene Panele, rastet der Tracker u.U. auf einem nicht optimalen AP ein und deine Panels werden nicht optimal genutzt! Nutzt besser die hohe Spannung mit mpp Regler!! Die 24V Module mit ca. 36V Arbeitsspannung haben Vorteile. Sie arbeiten gut mit MPP Reglern zusammen. Durch die hohe Spannung sind kleinere Übergangswiderstände wie sie an Klemen etc. entstehen zu vernachlässigen. Der Dein Votronic braucht am Eingang ca. die Ausgangsspannung plus 1V. Nehmen wir die AGM Einstellung mit 14,7V + 1V so sind wir bei knapp 16V. Ein 12V Panel mit 17,x V Arbeitsspannung und ein paar Widerständen im System ist dann schon im Grenzbereich. Gleichzeitig können die Kabelquerschnitte bei den 24 V Modulen kleiner sein. Der für die Solarstecker empfohlene Querschnitt von 6mm2 reicht auch bei 400W noch locker aus. Vom Ertrag her geben sich 12V und 24V Module nichts - aber das 24V Modul hat bei Schmuddelwetter die Nase vorn und bringt auch im grauen Winter noch einen Ladeerhalt. Ich habe heute Mittag so um die 0,6 Ah Ertrag gehabt. Über die Woche erstaunt mich der Solarcomputer immer was da so hängen bleibt. Das hält auf jeden Fall alle Akkus im Auto bei Laune. .....jetzt hab ich schon wieder Jehova gesagt..... :D
Das ist ein Glaubenskrieg sondergleichen. Ich sage JA .... ist genauso ertragreich. Grund 1 Der User geralds hat dazu Tests --> Link bei unterschiedlichen Bedingungen (Sonne, Wolken Regen ...) gefahren (kann seine 12V (18V) Module parallel und seriell schalten) und ist mittlerweile zu dem Ergebnis gekommen, dass er nur noch auf parallel geht. Also 18V statt 36V Spannung. Grund 2 Ich hatte damals den Support von Büttner (baugl. mit Votronic) angeschrieben und gefragt was bei meinen 2 baugl. Paneln sinnvoller wäre: Parallel (18V) oder seriell (36V). Die Aussage vom Techniker war eindeutig, ich zitiere mal aus einer Mail von Büttner "..... Parallel ist besser, da die geringere Schaltspannung im Regler zu weniger Verlusten führt. Der Strom ist bei dicken Leitungen weniger entscheidend." Ich denke damit sollte alles klar sein. Du wirst aber ganz sicher jetzt darauf eine Reaktion bekommen, die aus der Theorie kommt. Ich verlasse mich da lieber auf den Hersteller und Real-Test als auf irgendwelche Abhandlungen die mit dem Womobetrieb nichts zu tun haben. Jetzt gehts los ... :wink: Nach längerer Bedenkzeit werde ich wohl auf die Module von Prevent zurückgreifen. Die sind günstiger bei etwas besseren Werten, wenn sie denn stimmen. Die Modulspannung ist zwar im Zehntelbereich unterschiedlich, das dürfte aber nichts ausmachen Also 100 Wp plus 140 oder 150 Wp. Schön geschrieben bis auf den letzten suggestiven Absatz. Die Messung eines Einzigen kann man kaum als repräsentativ ansehen. Ebenso könnte ich da auf meinen Erfahrungen herumreiten die nun schon ein gutes Jahr mit der Anlage andauern. Auf Aussagen der Händler sollte man sich bestimmt nicht verlassen. Die Bleikristallgeschichte sollte da eigentlich lehrreich gewesen sein. Das permanente Wiederholen von Doktrien ist kaum geeignet Fakten zu widerlegen.
Trashy, die Spitze Richtung BK ist wohl kaum ein geeigneter Stil um seinen Argumenten Ausdruck zu verleihen. Wem willst du auf diese Art helfen? Wiederholte Tests eines geschätzten Forenmitglieds ist mir allemal lieber als die reine Behauptung ohne Test. Hast du so einen Test gemacht? NEIN! Du hast mal unterschiedliche Panel verglichen, das hat aber nichts mit 18/36V zu tun. Deine Erfahrungen haben nichts mit 18/36V Vergleich zu tun. Das solltest du nicht verwechseln. Lt. meinen Aufzeichnungen habe ich bis zu 971min Solarladezeit ... mehr wirst du auch nicht mit 36V haben. 971min sind immerhin 16h11m ... Von 475 Tagen war die Solarladezeit an 175 Tagen >11h und das von Anfang April bis Mitte Oktober. Im Schnitt über die 475 Tage 661min, also 11h von Jan-Dez. Das Märchen von "36V führt zu längerer Ladezeit" ist .... ein Märchen. Votronic/Büttner ist ein Händler? Das wäre mir neu. Aber gut, wenn du das Wissen des Technikers anzweifelst, kann ich dagegen kaum argumentieren. Diese Unterhaltung solltest du mit ihm führen. Ich fände es schön, wenn wir sachlich und ohne Nebenschauplätze diskutieren würden.
Vielleicht das Thema 17,8Vmpp (hier oft 12V mit 26 Zellen) zu 20Vmpp (hier oft 12V mit 40 Zellen) zu 36Vmpp (hier oft 24V mit 72 Zellen) einmal ohne Emotionen dargestellt. Man sollte sich zuerst einmal auf den Panel-Spannungswert unter Belastung einigen, das ist die Vmpp Die Eingangsspannung/Wirkungsweise eines PWS oder MPP Reglers orientiert sich nicht an der Panel Leerlaufspannung nch an der Batteriesystemspannung. Ob die Batterieanlage 12V oder 24V ist, ist erst einmal unerheblich. Ein PWS oder ein MPP Regler sind in der Leistungsabgabe bei STC eigentlich gleich, eventuell ist der PWS aufgrund geringerer Eigenverluste geringfügig besser. Erst bei ständig wechselnden Einstrahlungsbedingungen wird ein MPP-Regler den wechselden Bedingungen besser gerecht. Und erst bei relativ hoher Vmpp vom Panel 22Vmpp oder noch besser 36Vmpp kann er bei entsprechender Regelbreite (17-36Vmpp) die wechselnden Bedingungen (volle Strahlung = volle Leistung) oder (diffuse Halbstrahlung = wenig Strom aber hohe Vmpp) mit seiner "bester Arbeitspunktsuche" = höchste Leistung am besten ausspielen. Diesen Vergleich hat hier seit ich hier mitlese noch niemand gemacht, denn dieser Test beinhaltet nicht nur Panel und Regler sondern auch Einstrahlung und Zeit. Der Test geht also nur wenn man ein 36 Zellen Panel und ein 72 Zellen Panel an je einen Mpp-Regler anschließ und über einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen mit je einem BC aufzeichnet. Nur meine unwissentschaftliche Meinung, beste Grüße Andreas Volle Zustimmung
Wenn es rein um den Unterschied 18V und 36V geht, wäre der Vergleich von unterschiedlichen Panel nicht sinnvoll. Dann ist das parallel/serielle schalten von 2 18V Paneln einfach objektiver, weil sich einzig und allein die Spannung ändert ... alles andere bliebe gleich.
Quelle --> Link Natürlich kann man diese Werte anzweifeln und einen Test machen, der deinen Vorgaben entspricht. Aber ehrlich gesagt frage ich mich, was das bringen soll. Letztlich kommt dann wieder jemand, zweifelt alles an und erklärt nämlich genau das, was ich sage: Gleiche Hardware ... alles andere ist Unfug. Dann werden a) die Werte vom BC angezweifelt (weil eh nur Schätzeisen), b) wird es heißen, dass zwei Regler niemals gleich sind (gibt es schon im Forum), c) das es nicht die selben Batterien und d) hat es keine Uni gemacht. Irgendwas ist immer. So ein Test würde auch nur Sinn machen, wenn es mehrere verschiedene Hersteller sind, sowohl beim Panel, als auch beim Regler. Vielleicht erklärt sich mal jemand bereit das zu machen ... ich würde das aus oben genannten Grund nicht machen. Andreas, was erwartest du denn? Dass der Solarertrag bei seriell 16h überbietet? Theoretisch angenommen es wären 18h? Was würde das bringen? Eine Stunde früher, eine Stunde später ist der Randbereich, wo der Regler gerade mal angesprochen wird, weil der Himmel hell ist. Einen echten Ertrag hat man da sowieso nicht, da ist die Sonne noch gar nicht sichtbar. Für mich ist das alles ein seeehr theoretischen Ansatz, der sich sicherlich noch etliche Jahre durchs Forum zieht, bis sich mal jemand erbarmt dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Wäre doch schön, wenn das jemand machen würde, der aus Prinzip alles anzweifelt was bisher gepostet wurde und sonst nur Spitzen ablässt. Bis dahin werden ich wohl noch etliche 1000 Ah erwirtschaftet haben ... wie schon die letzten 5,5 Jahre, glaube meinen Aufzeichnungen und den Tests die man bisher lesen kann ;)
Richtig, das bringt nicht viel und kann vernachlässigt werden. Wenn man aber dieses "nicht viel" mal zusammenrechnet und zwar nicht im Sommer wo es wirklich egal ist sondern im Winter wo ständig diffuses Licht vorherrscht so hat man einen erheblichen Ertrag. Natürlich kann man damit keine Akkus effektiv aufladen, diese aber bei Laune halten. In meinem Fall sind Fahrzeug- und Aufbauakkus ständig voll wobei ich 150 - 200 mAh ständigen Verbrauch auf den Aufbauakkus habe. Dafür reicht es also. Für Straßensteher ein deutlicher Vorteil, die Kabeltrommel kann im Haus bleiben, die Akkupflege ist gesichert. Im Ergebnis sind wir mal wieder einer Meinung, stelle ich fest. Diese sogenannten Messungen sind ohne aufwendige Meßgeräte unter Verwendung einer kalibrierten Referenzzelle ohne Aussagekraft! Man zeige mir den Campinghändler (echte Solarteure oder Sachverständige ausgenommen), der so ein kalibriertes Gerät mal eben in der Werkstatt rumliegen hat.
Ich fürchte nicht und erkläre auch warum. Ich habe das Bsp. mit den 18h einfach mal in den Raum gestellt. Das war kein Fakt, ist auch gar nicht möglich. Längste Tag ist der 21.6 ...Wenn du hier --> Link schaust, hätten es max. 16:55 sein können .. theoretisch .. bei mir waren es 16:11 am 14.6 in der Praxis. Glaubst du jetzt ernsthaft, dass die 20min vorher/nachher im Ergebnis einen Unterschied machen? Glaubst du ernsthaft, dass ich bei serieller Schaltung die Zeit auch noch hätte mitnehmen können? Dein Annahme, dass der Sonnenaufgang um z.B. 5:00 Uhr das gleiche im Ergebnis wie winterdiffuses Wetter ist, teile ich nicht. Auch meine Batterie sind ständig voll und mein Grundverbrauch ist sogar etwas höher .. und oh Wunder, dass bei 18V. Weiter vorne schreibst du von "...um die 0,6 Ah Ertrag". Sicherlich meinst du 0,6A Spitze und ich kann dir sagen, dass ich vor dem Wintertrip, so am 14-19.12 zw. 1,6 - 2,5A lag, nach dem Trip bei Dauerregen für 4 Tage von 1,4-3,8A. Würde ich mir davon etwas versprechen, wäre es ein leichtes aus 2*18V einmal 36V zu machen. Nur wofür? Mehr als voll und nahezu vollständigem ausnutzen des Sonnenfensters kann ich nicht, kannst auch du nicht. Tritts Du den Beweis an, sag ich sorry und behaupte ab sofort das Gegenteil und schalte auf seriell .. versprochen :wink: Hallo, natürlich kann man meine Beobachtungen bezüglich serieller bzw. paralleler Schaltung in Frage stellen oder ihre allgemein gültige Aussage bezweifeln. Aber wer hat schon, außer mir, die Möglichkeit, seine Anlage entsprechend umzuschalten. Hier ging es aber um die Schaltung von Modulen mit unterschiedlicher Leistung. Da kommt nur Parallelschaltung in Frage. Ob man jetzt 12V Module oder 24V Module wählt, ist nach meinen Beobachtungen fast nebensächlich. Der Unterschied ist einfach zu gering. Dazu kommen noch vielleicht unterschiedliche Regler, die andere Wirkungsgrade oder andere Verfahren zur Mppt-Suche haben. Dazu kommt das Wetter und der Standort. Gerade im Winter sind die Schatten von Bergen oder Bäumen sehr lang. Nach meinen Beobachtungen, ist auch die Meinung, dass Module mit einer höheren Spannung früher bzw. noch länger einen Ladestrom erzeugen, falsch. Das beruht auf der Meinung, dass sich die Stromerzeugung linear mit der Beleuchtungsstärke verhält. Das stimmt, wenn eine ausreichende Beleuchtung vorliegt. Bei sehr geringer Beleuchtung scheint es jedoch so zu sein, dass eine minimale Beleuchtung vorhanden sein muss, damit die Zelle Strom erzeugen kann. Es gibt also scheinbar einen Schwellwert, unter dem die Zelle keinen Strom erzeugt. Es ist also eine bestimmte minimale Energie notwendig. Ist der Schwellwert überschritten, erzeugt die Zelle einen (kleinen) Strom. Daher "starten" die Zellen, und damit die Module, bei scheinbar gleicher Beleuchtung, unabhängig ob 12V Module oder 24V Module. Da das aber bei so geringer Energieausbeute passiert, dass es für die Praxis keine Rolle spielt, habe ich das nicht weiter untersucht. (Ich habe aber auch mal einen Betrag zur Theorie der Solarzellen gelesen, der das bestätigt. Wer viel Muße hat, kann ja mal danach suchen. Ich habe ihn mir nicht gemerkt.) Worauf hier im Forum auch (fast) keiner eingeht, ist der Umstand, dass bei Spannungen die bei Reihenschaltung bzw. 24V Modulen auftreten, Hotspots entstehen können. Thema Teilverschattung. Bei 12V Modulen kann das nicht passieren. :) Zumindest nicht wenn diese parallel geschaltet sind. Das ist zumindest für aufgeklebte Module interessant, da diese die Wärme nicht so gut abführen können. Aber selbst Rahmenmodule werden natürlich dadurch gestresst. Es wird zwar auf die Wirkung von Bypassdioden eingegangen, aber hier im Forum fast nie erwähnt, dass wenn diese leitend wird, im ungünstigsten Fall die Leistung von 11 Zellen in einer Zelle in Wärme umgewandelt wird. Wer mehr Strom im Winter "ernten" will, sollte den Anstellwinkel der Module ändern. Das macht wirklich was aus. Ich habe das gemacht und hier beschrieben: --> Link Funktioniert jetzt schon den 3. Winter gut. Gruß Gerald
Nicht nur Hallo Gerald, in Folge kam auch
und das scheint offensichtlich nicht so zu sein. Da der TE auf den Einsatz des Votronic MPP 250 Duo schielt, kam von mir die Anmerkung bzgl. der Verluste bei höherer Spannung. .... Parallel ist besser, da die geringere Schaltspannung im Regler zu weniger Verlusten führt Mag sein das es in der Theorie mit 36V besser ist, aber wenn die Praxis .. also die Verwendung von votronic .. das durch höhere Verluste diese mehr als zu Nichte macht, gibt es auch keinen Grund auf 36V zu gehen. Sorry 2x18V in Reihe ersetzen ein 36V Modul nur bei optimalen Verhältnissen. Die Gefahr der Teulverschattung wäre grösser. Die Standpunkte sollten jetzt klar sein. Jetzt drehen wir uns wie immer bei diesem Thema im Kreis Meine Argumentation hat nie das Thema Teilverschattung aufgenommen und eigentlich ist das nur ein Nebenschauplatz. Es geht lediglich um 18V oder 36V, die Vor- und Nachteile. Das wir uns im Kreis drehen liegt daran, dass auf Argumente nichts kommt, außer BK und jetzt auch noch Teilverschattung, aber das hat nichts mit den Sichtweisen bzgl. der Spannung zu tun. Ich bin jetzt bei diesem Thema raus ... außer es kommt noch was sinnvolles Schönen Abend Hallo, ich sehe das ganz pragmatisch, es gibt Argumente für beide Schaltungsarten. Die Unterschiede sind jedoch im praktischen Gebrauch gering. Meine Erfahrung. So soll halt jeder machen wie es ihm beliebt. Gruß Gerald
Amen ...und dennoch eine letzte Frage mit der Bitte um Beantwortung. Wie eingangs mitgeteilt, werde ich mir zwei Module aufs Dach pappen, die ich auf einen Victron Mpp 250 schalte. Leider bringen die wohl nichts bis sehr wenig im Winter, daher kam mir folgender Einfall: Mal angenommen, unser geplanter Trip gen Süden Dez./Jan. bringt zu wenig Ertrag, die Batterien werden nicht genügend geladen. Könnte man da ein zusätzliches Modul (z.B. Flex 100Wp) seitlich am Wagen zur Sonne befestigt auch noch auf den Regler schalten (mittels Stecker), wenn die Spannungen einigermaßen übereinstimmen? Die beiden vorhandenen Dachmodule bringen ja nichts bis wenig, das mobile Modul zur Sonne ausgerichtet wäre die einzige echte Stromquelle. Mir geht es hier um die Frage, ob dies schaltungstechnisch OK wäre oder ob man da ggf. einen Umschalter anbringen sollte.
Ich erwarte zuerst einmal, dass technisch korrekt gemessen und diskutiert wird Technisch korrekt sind Spannungsangaben entweder Vmpp oder Voc Technisch korrekt ist, dass man nicht von 12/24/36V Anlagen spricht unmd dann die Batteriesystemspannung 12/24V mit der Vmpp eines 72 Zellen panels in einen Topf wirft. Solange dies nicht gegeben ist kann man die Panels in Bezug auf Parallel oder Seriellschaltung schlicht nicht vergleichen weil immer der resultierende Mittelwert beider Vmpp-Spannungen ausschlaggebend ist. Um an den Ausgangspunbkt zu kommen, der TE hat zwar unterschiedliche Leistungen, aber bei beiden eine gleiche Vmpp von 17,8Vmpp. Werden beide parallel geschaltet erhält er eine Spannung von 17,8Vmpp am Regler und 12,9A (5,6A plus 7,3A) Allerdings ist die Spannung für die Arbeitspunktsuche eines MPP-Reglers grenzwertig niedrig. Victron erwartet mindestens 16V am Reglereingang. In diesem Fall stehen also nur 1,8V als Regelbereich/Leistungsumwandlung zu Verfügung. Werden beide Panels in Serie geschaltet liegt die Spannung bei 35,6Vmpp. Das freut den Regler in Bezug auf seinen Arbeitsbereich. Das Dumme ist nur, dass das schwächste Glied einer Kette den Strom bestimmt. Und der liegt bei 5,6A. Jetzt muss einer den Hersteller des MPP-Reglers fragen, wieviel Ampere der aus der Regel/Leistungsumwandlungsdifferenz von 19,6V zaubert. Und dann habt ihr den Vorteil/Nachteil einer Parallel/Seriell-Schaltung zweier Panels mit unterschiedlicher Leistung!!!!!! Mein Rat: 2 Regler, einen für jedes Panel und diese am Ausgang zusammenführen Gruß Andreas
Ja, das geht. Wobei die Schaltung dann definitiv parallel sein muss. Du packst einfach ein Kabel mit Buchse parallel zum Kabelstrang (der aufs Dach geht) an ein für euch logische Stelle und koppelst mit dem Stecker das Panel bei Bedarf. Als Stecker/Buchse würde ich sowas nehmen --> Link
...und Du musst natürlich drauf achten, dass die Gesamt-Wp Leistung nicht die maximal mögliche des MPPT Reglers überschreitet! .... oder man kauft ein Panel mit einem (meist billigen) Regler dran (‚Solarkoffer‘) und schaltet das direkt auf die Batterie. Oder meinetwegen auf den Einspeisungspunkt, wo auch der andere Solarregler hängt, falls ein Batteriecomputer die Einspeisung auch mitbekommen soll. Ich würde die Lösung mit weniger Kabelage wählen. bis denn, Uwe
Hallo Andreas, ich würde sagen, schau Dir mal folgendes Dokument an. (Habe ich schon mehrmals verlinkt.) --> Link Insbesondere die Seiten 3-5 Victron hat die Aussagen zwar größtenteils theoretisch abgeleitet, sie sind jedoch trotzdem interessant. Vielleicht korrigierst Du Deine Meinung. Gerade bei STC sind die Unterschiede zwischen PWM und MPPT Reglern deutlich und nehmen mit steigender Temperatur, bis zu einem gewissen Wert, ab. Gruß Gerald
nicht jede Batterie ist gut zugänglich, die fertigen Solarkoffer sind meist zu teuer, haben billige Regler und zu kurze Kabel. Eine Platte mit eigenem Kabel ist da schon besser und wenn der vorhandene Regler gut dimensioniert ist kommt da halt eine Steckdose an den Eingang. ![]() ![]()
So habe ich es im Prinzip auch. Eigenes Panel mit 5m Kabel und XT90 Stecker dran gelötet. Ein zweites Kabel vom Solarregler hinter eine Stauraumklappe mit passender XT90 Buchse. So läuft mein externes Panel Parallel mit meinen Dachplatten und die Solarregler/Batteriecomputer Kombi bekommt das auch mit. Das könnte ich nicht machen wenn ich die Dachplatten in Reihe geschaltet hätte, bzw. dann müsste das Extra Panel 24V haben.
Mit der Dimensionierung des Solarreglers habe ich es nicht so genau genommen, da ich das extra Panel ja nur betreibe wenn bei den Dachpanelen nicht viel ankommt. Gruß Andreas Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Täuscht das Bild oder hast du die festen Module sowie die Buchse auf verschiedene Klemmen gelegt? Ich dachte, die müssten parallel sein...
Sorry, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Ich meinte: Bei gleicher Einstrahlung, gleicher Temperatur und gleicher Batteriespannung (STC) sind beide Reglerarten annähernt gleich im Ertrag. Bei sich änderten Bedingungen wie Einstrahlung, Temeratur und Batteriespannung bringt der MPP besere Ergebnisse. Das Diagramm von Victron auf Seite 3/4 ist in meinen Augen zumindest missverständlich, da es eine Messung /Kurve darstellt ohne deren Einflußgrößen. Es zeigt einfach einen Zustand wo ein Mpp-Regler mehr bringt als ein PWS-Regler, aber welcher Zustand das ist fehlt! Aber vielleicht verstehen ich auch den Kontext nicht. Ich habe es mir mit meiner Aussage relativ einfach gemacht: Wenn alle Bedingungen konstant gleich sind, braucht ein MPP-Regler keinen neuen Arbeitspunkt suchen. Er setzt das was er konstant angeboten bekommt (gleiches Panel, gleich Vmpp, gleicher Strom) einfach in Batterieladung um. Da sich die MPP-Suche nicht abschalten lässt, verrichte er eine Arbeit die der PWS-Regler nicht verrichtet und benötigt dafür einen Teil der empfangenen Leistung. Aber ich glaube, wenn wir hier weiter machen verärgern wir die Forumsgemeinde, die oft der Meinung ist sag uns was wir fragen und "keep it simple" Beste Grüße, Andreas Hallo, ich habe leider aus versehen die englische Ausgabe des Dokuments von Victron verlinkt. Hier das ganze noch mal in deutsch - für Interessierte. --> Link Gruß Gerald |
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