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Zweite Aufbaubatterie ohne direkten Anschluss


ndbsepp am 02 Feb 2019 19:06:38

Servus beisammen,

Ich habe folgende Idee.

Einbau einer zweiten Aufbaubatterie, mit folgender Regelung.
Ich baue die zweite Batterie ein, und schliesse diese an einen Umschalter (manuell) an, der entweder die erste oder zweite Batterie mit dem Bordnetz (und allen Systemen)verbindet.
Hintergrund dieser Idee, ich brauche weder auf das Alter, Marke oder Leistung der Batterie achten.
Die Idee kam mir, beim Hymer Ml-T ist der Platz der Batterie sehr gut zu erreichen (auch von aussen)
Und ich habe all die angeführten Probleme nicht.
Ich bin in dieser Frage ein blutiger Laie und hoffe auf positive oder ernüchternde Antworten
VG
Sepp

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kheinz am 02 Feb 2019 19:16:11

Die Idee ist an sich nicht schlecht, aber ohne einen Unterspannungsabschalter an jeder Batterie würde ich das trotzdem nicht machen.
Unterspannungsabschalter = Ein Bauteil das zuverlässig verhindert das die Batterie Tiefentladen wird.

Und wie soll das mit dem Laden der Batterien geregelt / überwacht werden?

MfG kheinz

Gast am 02 Feb 2019 19:23:12

Ja, geht. Die Überlegung ist auch insofern richtig, dass Du durch die manuelle Umschaltung keine Querströme hast. Allerdings müsstest Du sicherstellen, dass die auch immer geladen ist, wenn Du sie brauchst. Also spendierst Du entweder jeder Batterie ein eigenes kleines Mini-Ladegerät, oder Du verteilst die Ladespannung über einen "Argofet Batterie Isolator" auf beide Batterien.



--> Link

Dann könntest Du alles so lassen, wie es ist. Also die bisherige Ladeschaltung und auch evtl. Meßtechnik (z.B. Batteriemonitor), denn für die vorgeschaltete Technik bildet sich alles so ab, als wäre es nur eine Batterie. Wenn Du´s ganz komfortabel machen willst, gibt´s von Victron auch den "umgekehrten" Koppler, also der die Batterien ausgangsseitig zusammenführt und voneinander entkoppelt. Dann könntest Du Dir den manuellen Umschalter sparen.

Nette Grüße
Gode

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ndbsepp am 03 Feb 2019 11:27:12

Hallo Gode,
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Wenn ich das richtig verstehe, werden mit dem Ladestromverteiler beide Batterien getrennt voneinander geladen und die Ladung der Batterien wird auch wieder getrennt voneinander
abgegben.
Ist das richtig?

Meine Idee war folgende:

Ich habe einen Umschalter (Switch) an dem ich den Anschluss vom Ladegerät anschließe
und die zwei Batterien und ich schalte nur bei Bedarf um, sollte eine Batterie leer werde
schalte ich auf die zweite um.
Das Ganze soll so einfach wie möglich sein.
Gibt es sowas oder denke ich hier viel zu einfach?
Danke für weitere Info`s
Sepp

gespeert am 03 Feb 2019 22:00:01

Lass die Spielereien und haenge die Batterie richtig ueber Balancer dazu. Die Anlage muss ohne Eingriffe von aussen laufen!

Alle Jahre kommen im Yachtsektor auch solche schlauen Leute hoch und beklagen sich schnell ueber defekte Batterien in der Badebucht, nichts geht mehr trotz Notfallschalter.
Wenn man nachfragt, ja dieser wurde vergessen zu betaetigen, meist laenger wie 6 Monate.
Also ist die Batterie kaputtgestanden und sulfatiert.
Aber Ballast spazierenfahren!

Das Einzige sinnvolle waere, eine trockene, vorgeladene Batterie mitzufuehren, die durch Befuellung mit Saeure im Bedarfsfall aktiviert wird.

Tinduck am 04 Feb 2019 11:23:49

Es gab hier ja schon viele Diskussionen, was man so alles zusammen an ein Kabel hängen darf / soll / muss. Letztendlich immer fruchtlos, weils bei dem einen geklappt hat und bei dem anderen nicht.

Wenn Deine Bordbatterie noch nicht reif für den Schrottplatz ist, sondern noch annähernd ihre nominelle Kapazität hat, kannst Du ohne weiteres eine Batterie des gleichen Systems (AGM1, AGM2, Gel, Nassbatterie) und ungefähr gleicher Kapazität parallel schalten.
Ja, die Neue wird für die Alte ein wenig mitarbeiten, aber das gleicht sich nach kurzer Zeit an.

Natürlich steigt mit 2 Batterien im System die Wahrscheinlichkeit für einen Ausfall der Elektrik, wenn eine einen Plattenschluss bekommt, geht die andere auch über die Wupper, durch Tiefentladung. Das könnte man durch die o. g. Victron-Dioden verhindern... aber zigtausende Womos fahren ohne rum, scheint zu funktionieren...

Wir haben unsere einzige Batterie bis zu ihrem Exitus betrieben und sie dann durch ein grösseres Modell ersetzt. Unterm Strich für uns die beste Lösung.

bis denn,

Uwe

cappadaxgmx am 08 Feb 2019 12:33:15

Ich würde die Start- und die Aufbauakkus wie üblich und vieltausendfach bewährt über ein Trennrelais (gesteuert von D+ oder solche die Spannungsgesteuert sind) oder über Dioden trennen.
Beides hat Vor- und Nachteile!
Relaiskontakte könnten verschmoren und Dioden verbrauchen selber Strom, so um die 0.7V (und der Himmel könnte uns auch noch auf den Kopf fallen!).

Dann werden sie aber gemeinsam geladen wenn Ladestrom zur Verfügung steht und bei der Entnahme/Verbrauch getrennt.

Solange Ladestrom anliegt ist es egal wenn die zu ladenden Akkus unterschiedlicher Qualität sind!

Befürchtest du versehentliche äußerst schädliche Tiefentladung der Aufbauakkus, kannst du ja einen sog. Batteriewächter dazwischen schalten oder einfach darauf achten, dass das vermieden wird.
Ich überwache dazu meine Systeme mit kleinen LED-Voltmetern.

Peter

Inselmann am 08 Feb 2019 14:05:57

gespeert hat geschrieben:
Das Einzige sinnvolle waere, eine trockene, vorgeladene Batterie mitzufuehren, die durch Befuellung mit Saeure im Bedarfsfall aktiviert wird.


Wirklich???
Und die Saeure nimmst du dann in Flaschen mit.

Grenzwertiger Vorschlag meiner Meinung nach, und unnoetiger Ballast.

bernie8 am 08 Feb 2019 14:33:54

Hallo,

Die Frage ist ja, was ist der Sinn des Ganzen?
So wie ich den TE verstehe, will er einfach für den Notfall gerüstet sein,
falls die Aufbaubatterie mal an die Grenze kommt.
Dieses dürfte aber ja äußerst selten der Fall sein.
Wenn doch häufiger ist das keine Lösung, dann stimmt ja Kapazität und Verbrauchsverhalten nicht.

Ich würde diesen seltenen Fall einfach in Kauf nehmen. Bei Unterspannung wegen zu hoher Entnahme
einfach etwas fahren oder Landstrom aufsuchen.

Wenn die Batterie die Grätsche macht, einfach im nächsten Supermarkt oder an der Tanke ne neue kaufen.
Hatte beide Fälle schon. Ich weiß, passiert immer wenn es dunkel ist und am nächsten Tag ist Sonntag :D

gespeert am 10 Feb 2019 03:17:34

at Inselmann
Du hast es erfasst! Ist toter Ballast, ne Batterie mitzufuehren und nicht zu nutzen.

kheinz am 10 Feb 2019 11:55:54

bernie8 hat geschrieben:Hallo,

Die Frage ist ja, was ist der Sinn des Ganzen? :D


Ich verstehe das so: Wenn, wie üblich beide Batterien parallel angeschlossen, entladen - geladen .....werden kommt der Zeitpunkt wo - eine - der - zwei Batterien an Leistung (Kapazität / Ampere ) verlieren kann.
Und was dann abläuft ist so was ähnliches wie bei einer Lebensgemeinschaft / einem Pferdegespann eines Fuhrwerkes:
Einer der zwei Batterien / Menschen / Pferde wird früher älter / kraftloser.
Was bedeutet das der andere / kraftvollere mehr leisten muß.
Was wiederum bedeutet das auch die bessere Batterie schneller in die Knie geht.
Aus diesem Grund wird bei der Zusammenstellung der Aufbaubatterien versucht von Anfang an zwei gleichstarke Batterien einzubauen. Die heutige Batterietechnologie kann das.
Jetzt kommen wir wieder zu dem Sinn des Ganzen: Wenn die zwei Batterien getrennt von einander belastet / geladen werden merke ich schnell welche der beiden Batterien demnächst erneuert werden sollte und......................muß nicht auf einmal gleich zwei Batterien kaufen.
Uff.........................

MfG kheinz

rkopka am 10 Feb 2019 12:07:54

Inselmann hat geschrieben:Grenzwertiger Vorschlag meiner Meinung nach, und unnoetiger Ballast.

Zumindest sollte man dann (fast) keine Alterung haben. Solange man also normal mit der vorhandenen Batterie auskommt, wird die nach der üblichen Zeit getauscht und die Reserve bleibt. Eine betriebene Zweitbatterie müßte genauso regelmäßig getauscht werden.
Ansonsten finde ich die Idee auch nicht prickelnd, weil trotzdem das Gewicht da ist und die Säure irgendwo aufbewahrt werden muß.

RK

wibbing am 11 Feb 2019 09:50:27

Zwei parallel geschaltete Batterien werden nur halb so weit entladen und halten ( Peukert ) mehr wie doppelt so lang.

Ich habe in den beiden MinusLeitungen je einen Natoknochen. So kann ich die Batterien einzel abtrennen ohne den Beifahrersitz abzuschrauben und ggf. mit der noch heilen Batterie wenigstens Licht und Heizung betreiben bis der Baumarkt wieder geöffnet hat.

rkopka am 11 Feb 2019 10:18:51

wibbing hat geschrieben:Zwei parallel geschaltete Batterien werden nur halb so weit entladen und halten ( Peukert ) mehr wie doppelt so lang.

Bei mäßiger Entladung könnte das wenig Rolle spielen, weil sie ja so oder so altert !? Mit WR und Kaffeemaschine sieht das anders aus.

RK

jochen-muc am 11 Feb 2019 11:26:27

Es gab doch hier im Forum mal Beiträge über einen Batteriewächter der genau dieses Problem beseitigt ?

Oder irre ich mich da ?

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