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Solarmodul von Hausdach aufs Wohnmobil 1, 2


murksmax am 13 Jul 2023 10:30:11

Moin 8)

wir haben unsere --> Link inzwischen 8 bzw. 4 Jahre auf dem Dach. Das Mobil hat bei uns seit 2015 ca. 90 tkm gemacht. Die einzigen Probleme, die wir hatten, waren dieses Jahr verdreckte Zellen und dadurch aufgrund von Teilabschattung von beiden Modulen nur noch 10 % Ladeleistung. Das konnte aber mittels Schrubber und einem Eimer Wasser pro Zelle kurzfristig "repariert" werden :lol:

Meine Tochter wartet jetzt auf die Lieferung ihrer Zelle vom Elektriker umme Ecke (Nachbar hinter uns). Dann wird sie eine 400 Wp Zelle auf ihrem WoWa auf das Hubdach setzen. :ja:

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murksmax am 13 Jul 2023 10:40:43

andwein hat geschrieben:Was ist der Vorteil der großen Panels? Sind die paar Watt mehr das Risiko wert?
Ich weiß es nicht, aber ich habe halt dazu eine skeptische Haltung.


Moin!

Bei mir war es zum Zeitpunkt der Montage ganz einfach der Preis in €/Wp. Ich habe jeweils ca. 120 EUR inkl. Montagematerial pro Zelle bezahlt. Wenn ich das umrechne, dann liege ich bei ca. 47 ct/Wp. Da konnten damals keine Klebezellen mithalten.
Da wir gerne dort stehen, wo es keinen Strom gibt oder nur mit gaaaaaaanz langem Kabel, war für uns die Solarleistung schon relevant. Autarkie ist eben was schönes ...
Der andere Vorteil ist (das hat sich aber erst im Nachhinein herausgestellt), dass durch die Module das Dach abgeschattet wird und das Mobil sich im Sommer dadurch längst nicht so doll erhitzt!

Ich würde es jederzeit wieder so machen!

woslomo am 13 Jul 2023 12:41:36

-->andwein
könntest Du uns mal Deine Bedenken etwas deutlicher machen.
Nach mehr als 11 Jahren hatte ich keinerlei Probleme. Der Kleber sitzt immer noch fest und die Leistung hat sich bestenfalls im unmerkbaren Bereich geändert. Das Aludach zeigt auch keine Schadstellen.
Was könnte nach Deiner Meinung nach an Nachteil auftreten? Selbst wenn ich das Modul ersetzen müßte, wäre ich mit meiner Lösung immer noch wesentlich kostengünstiger als mit den Luxuspreisen der Womohersteller oder anderer Anbieter. Bei den da aufgerufenen Preisen könnte man ja fast auf den Gedanken kommen, dass da nur kräftig abgesahnt wird.

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biauwe am 13 Jul 2023 14:31:10

7xy hat geschrieben:Wie lange sind die bei Dir drauf, Uwe?



Seit dem 12.11.2011 sind die beiden 180 Wp Module in Betrieb und nach und nach der Rest, in Summe 12 Module mit 850 Wp.
Nach ca. 200.000 km Fährbetrieb und über 2500 Übernachtungen, Sommer wie Winter, schlechte Straßen usw.
Ist immer noch kein Defekt aufgetreten.

PS.: Da gibt es Klebemodule die wohl nicht solange gehalten haben.

andwein am 14 Jul 2023 10:51:40

woslomo hat geschrieben:-->andwein könntest Du uns mal Deine Bedenken etwas deutlicher machen.

Ja, kann ich. Ich habe am Anfang meines Berufes bei Telefunken in der Solarzellenfertigung (für Satelitten) gearbeitet. OK, vor 45 Jahren, die Technologie ist wesentlich weiter, aber die Fertigung zu Solarpanels ist konsequent in den Kosten gesenkt worden.
Wir haben die Panels in der Klimakammer und dem Rütteltisch getestet. Das Problem waren meist die Übergänge von Siliziumchip zu Lötpunkt oder die Durchbrüche/Durchführungen der Leiterbahnen von einer zur anderen Seite. Die Anzahl der Probleme stiegen mit der Fläche! Damals waren Panels mit ca 1m2 die Grenze des Erreichbaren mit Ausfallraten um die 3-5%. Was überlebt hat ging in den Weltraum. Die Produktion ist jetzt natürlich besser. Die Mathematiker können jezt ausrechnen wie die Ausfallraten bei Vervierfachung der Fläche (und der Lötpunkte) steigen.
Aber das sind, wie du richtig formuliert hast, "Bedenken" und keine gesicherten Erkenntnisse. Ich habe bisher keine Unterlagen über fertigungstechnische Qualitätstest und Ausfallraten für Solarpanels gefunden. Für die Solarzellen selbst kann man die finden, nicht aber für den Verbund als Panel.
Für mich und meine Empfehlungen sind deshalb 200Wp (ca. 2m2) mit Rahmen und ETFE/PTFE/TeflonAbdeckung die Grenze für ein Wohnmobildach.
Ist aber nur meine Einschätzung, Andreas

woslomo am 14 Jul 2023 11:48:05

-->andwein
zu dieser Zeit waren die Fertigungsprozesse in der Halbleiterei und den Folgeprodukten auch noch mit viel Handarbeit und mit gut-schlecht Selektion durchsetzt. Das kann sich schon seit vielen Jahren kein Hersteller mehr wegen der Komplexität der Produkte leisten. Wenn man den Fertigungsprozess im Griff hat, dann wird mit minimalen prinzipiellen Tests gearbeitet. Dann wird ausgeliefert.
Das funktioniert natürlich nur bei sehr niedrigen Fertigungsausfallraten und entsprechenden Stückzahlen. Das dürfte aber heute bei der PV-Branche der Normalzustand sein.
Das sind zumindest meine Erfahrungen zum Ende des letzten Jahrtausends in der gesamten Elektronikbranche gewesen.
Damals waren die Asiaten dem Rest der Welt schon ein gutes Stück voraus. Da liefen statt staubdicht verpackten Menschen schon größtenteils Robbis durch die Reinräume.

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