Die Woche war anstrengend und so bin ich froh, dass ich uns für das Wochenende einen Stellplatz in Roermond in der Helenawerf reserviert habe.
Das Wetter soll schön werden, also schnell nach Hause, das Wohnmobil aus seinem Unterstand befreit, Dobby eingepackt und auf geht’s. Von Hürth nach Roermond sind es nur 100 km und so ist auch meine Fellnase zufrieden.
Das Tor ist geschlossen und ein Schild „Platz voll belegt“ hängt außen dran. Wie gesagt – ein Glück, dass ich reserviert habe. Mittlerweile kann man am Wochenende kaum noch losfahren ohne zu reservieren. Mit meinem kleinen Fahrzeug bekomme ich zwar meist noch immer irgend eine freie Ecke, aber darauf verlasse ich mich nach so einer Woche nicht. Unnötiger Stress
Ich rufe die in der Buchungsbestätigung angegebene Nummer an und 1,2 fix ist die freundliche Betreiberin des Platzes vor Ort und versorgt mich mit allen notwendigen Informationen. Mittels Code kann ich das Tor öffnen und mir einen Platz aussuchen. Viele freie Plätze gibt es nicht mehr, aber ein schöner Platz mit Sicht auf den Hafen (zumindest von Wohnmobil aus) ist noch frei. Leider kann man den Hafen nicht sehen, wenn man vor dem Mobil sitzt, da der Platz mit einer Mauer (Hochwasserschutz) vom Hafen abgetrennt ist.
Doch es ist eine Plattform mit schönen Sitzmöbeln angelegt, von der aus man gute Sicht auf Wasser und Schiffe hat. Überhaupt ist der Platz ist sehr schön angelegt und ruhig! – Genau das was ich jetzt brauche. Ich richte mich häuslich ein, stelle Dobbys privaten Stuhl vor das Mobil und lasse das wilde Tier an der Leine nach draußen. Der Tag verabschiedet sich mit einem herrlichen Sonnenuntergang bei frühlingshaften Temperaturen.
Was jetzt noch fehlt ist was zu essen und ein Feierabendbierchen. So mache ich mich entlang der Hafenmauer auf die Suche nach einem Lokal und werde auch gleich fündig.
Einen BlackAngusBeefBurger und 3 Feierabendbierchen später bin ich satt und zufrieden! Gehe zurück zum Mobil und lasse den Abend mit Dobby und einem Buch ausklingen.
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