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Welche Shunt Größe beim Batteriecomputer


pitson am 11 Mai 2019 11:01:34

Hallo und Guten morgen,
ich möchte mir einen Batteriecomputer von Votronic kaufen, wovon hängt meine benagtet Shuntgröße ab?
Gibt es auch zu groß oder zu klein?

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Gast am 11 Mai 2019 11:13:28

Hallo,

du musst grob wissen, welcher Gesamtstrom durch die Verbraucher bzw. beim Laden maximal bei dir zum fließen kommt, also einmal eine Verbrauchsmessung (ohne das geladen wird) und einmal eine Lademessung (ohne das verbraucht wird).
Dann weißt du,was maximal raus bzw. rein fließt. Mit den Daten kannst du dann den passenden Shunt auswählen.
Wenn du den Shunt zu klein wählst, verfälscht er deine Messung. Wählst du ihn zu groß, ist deine Messung über den Shunt ungenau.

Gruß, Holger

rolfblock am 11 Mai 2019 15:10:22

schau doch mal, ob du einen EBL99 von Schaudt hast. Da ist ein 50 A => 50 mV Shunt bereits drin.
Den kannst du auch nicht umgehen und der schluckt dir 2,5 W bei 50 A. Ein weiterer Shunt erhöht dir den "Kabelwiderstand" und behindert die Ladefunktion der Ladegeräte.

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Gast am 11 Mai 2019 18:13:47

Der einzige große Stromverbraucher ist der Wechselrichter. Die Ströme der anderen 12V Geräte kann man für die Auswahl des richtigen Batteriecomputer eigentlich vernachlässigen. Ich hab dir mal die maximale Last auf 230V Wechselstrom am Wechselrichter umgerechnet.
Hast du keinen Wechselrichter und willst auch keinen anschaffen, reicht immer der 100A.
Bei Stromverbraucher bis 1000W reicht auch der 100A. Bis 1500W reicht auch der 100A wenn du starke Verbraucher nicht länger als 15 Minuten betreibst, z.B. Föhn.
Der 200A Batteriecomputer darf dagegen Geräte mit 2000W dauerhaft und 3000W bis 15 Minuten betreiben. Der 400er entsprechend doppelt so viel.
Hast du also nur Kleinverbraucher und einen 1500W Föhn der maximal 15 Minuten am Stück genutzt wird, dann reicht der 100A Batteriecomputer.
Ansonsten gilt: Je schwächer der Batteriecomputer ausgelegt ist, desto genauer ist er.
Gruß Andreas

Nögel am 11 Mai 2019 20:00:30

In unser WoMo ist Voctron BMV-700 (500A) für das gesamt System (AGM + Li) verbaut, Genauigkeit +-1Watt, zeigt die momentane Belastung und den Ladezustand an.

Vor Voctron ist das Blauebattery 200A (nur für Li Akku = Arbeitsakku) angeschlossen, zeigt alle Lade und entlade ströme sowie die Werte vom Solarregler als Griffig bis zu 60Tage an.
Die Anzeige läuft über Handy oder Extra Display.

Über die beiden Akkus läuft der Wechselrichter.

Der dritte Shunt 50A ist im E-Block verbaut, brauche ich eigentlich nicht mehr, auch auf das Votron BMV könnte ich verzichten.

Der Blauebattery 200A hat seine Tücken wird, aber laufen verbessert, mehr braucht man nicht, ein Perfektes Gerät. Und reicht für Wechselrichter bis 2000 Watt Dauerleistung.
Nur meine Meinung.

Zu Votronic kann ich nichts sagen, mit 200A kann du nichts falsch machen und bist für die Zukunft gerüstet.

WomoTechnikService am 11 Mai 2019 20:59:41

hmarburg hat geschrieben:Wenn du den Shunt zu klein wählst, verfälscht er deine Messung. Wählst du ihn zu groß, ist deine Messung über den Shunt ungenau.


Der zweite Teil stimmt so, der erste nicht. Wenn der Shunt zu klein ist, fällt eine höhere Spannung ab, damit steigt die Leistung und der Shunt erwärmt sich. Daher ist bei höheren Strömen eine maximale Zeit angegeben, z.B. beim 100A Shunt von Votronic sind es 200A für 15 Minuten und 400A für 7 Minuten.

Im Wohnmobil kannst Du immer den 100A nehmen, der kann siehe oben 15 Minuten 200A und 7 Minuten 400A. Mehr braucht man nicht. Wie schon gesagt, je größer der Shunt, umso ungenauer die Messung bei kleinen Strömen und diese überwiegen im Wohnmobil...

LG Peter

Gast am 11 Mai 2019 23:25:10

WomoTechnikService hat geschrieben:...Der zweite Teil stimmt so, der erste nicht. Wenn der Shunt zu klein ist, fällt eine höhere Spannung ab, damit steigt die Leistung und der Shunt erwärmt sich. Daher ist bei höheren Strömen eine maximale Zeit angegeben, z.B. beim 100A Shunt von Votronic sind es 200A für 15 Minuten und 400A für 7 Minuten....


Danke, wieder was dazu gelernt.

Gruß, Holger

waltertirol am 12 Mai 2019 09:35:42

Ich hab jetzt schon im zweiten WOMO den 100er verbaut. Reicht vollkommen. Wir haben aber auch nur einen "kleinen" Wechselrichter mit 500W für kurze Zeit auch 1000W (Der Fön auf Stufe 1 geht - wird aber kaum verwendet)

Wir haben auch den Schaudt EBL - den Nachfolger vom 99er - ich glaube der heißt jetzt 114 oder so - wusste aber nicht, dass der einen Shunt verbaut hat??? Warum zeigen die das dann im Display nicht an?

rolfblock am 12 Mai 2019 14:09:20

Ich hab zu meinem EBL 99 ein Manual bekommen. Da gibt es einen Stromlauf, in dem der Shunt eingezeichnet ist. Der Shunt ist immer eingeschleift, lässt sich nicht umgehen, aber anschließen und nutzen.
Wenn einem der Shunt im EBL 99 nicht vornehm genug ist, braucht man einen zweiten Shunt. Mit reicht der im EBL 99. Tut was er soll, kostet nichts.
Der Wechselrichter ist mit 35 qmm direkt an der Batterie angeschlossen, da dient das Zuleitungskabel gleichzeitig als Shunt. Klappt genauso, wie ein echter Shunt, aber frisst keine zusätzliche Energie.

pitson am 12 Mai 2019 17:10:56

Danke für die Antworten.
Einen Wr. benutzen wir garnicht aber einen Kompressorkühlschränke
sowie die üblichen Lampen TV Wasserpumpe.

michaelm am 13 Mai 2019 16:38:51

rolfblock hat geschrieben:Der Wechselrichter ist mit 35 qmm direkt an der Batterie angeschlossen, da dient das Zuleitungskabel gleichzeitig als Shunt. Klappt genauso, wie ein echter Shunt, aber frisst keine zusätzliche Energie.

Servus,
könntest du kurz erklären, wie dein Kabel als Shunt funktioniert?
Wäre ja mal höchst interessant...

rolfblock am 13 Mai 2019 18:23:55

Ein Kabel hat einen Widerstand, der umso größer ist je länger das Kabel.
Und umso kleiner je dicker das Kabel.
Du schließt nun ein dickes Kabel an die Batterie und das andere Ende an den Wechselrichter. Du kannst dir die Plus oder Minusleitung auswählen. Es geht mit beiden.

Nun nimmst du ein mV Meter z.B. ein Voltcraft analoges Voltmeter mit 100 mV Endausschlag. Es geht natürlich auch ein Digitales.
Das schließt du ebenfalls mit einem Pol an die Batterie zum dicken Kabel und an das andere Ende des gleichen Kabels auf der Wechselrichterseite an.
Schon misst das Voltmeter die Spannung die über dem Kabelwiderstand abfällt. Nun musst du nur noch das Voltmeter auf Ampere kalibrieren und fertig ist der "Shunt" mit Amperemeter.

Der kostet NICHTS! Verbraucht keine Extraleistung! Geht genausogut wie ein echter Shunt.
Ist ja auch nichts anderes als ein Widerstand.

Gast am 13 Mai 2019 18:51:39

Fehlerhaft Aussage meinerseits gelöscht!

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