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Das interne Ladegerät des EBL kannst du auch im ausgebauten Zustand ganz einfach überprüfen. Es muß dazu nichts weiter angeschlossen werden als das Netzkabel. Die 20A Sicherungen "internes Lademodul" und "ZusatzLadegerät" müssen gesteckt und iO sein. Am EBL gibt es den Anschluß BL7-Zusatzladegerät. Die Pins 1 (Masse) und 2 (+) sind direkt mit dem Ausgang des internen Ladegerätes verbunden, so das du hier eine Batterie anschließen und die Spannung messen kannst. Alle anderen Verbraucher bleiben so erst mal außen vor.
Hallo, ich hab heute erst mal wieder das EBL eingebaut, 230V aber nicht angeschlossen, geht auch gar nicht, da ich die Steckdose auswechseln werde, aber aktuell niemand die Dose in Graz auf Lager hat. Motor gestartet, Trennschalter aus, d.h. der gesamte Wohnraum wird nicht versorgt. SB 13,8 V; WRB 13,3V; Ladestrom 11A; Messung direkt am Eingang ELB: SB: 13,67V; WRB 13,5V; Dann Trennschalter ein und Kühlschrank auf 12V; Spannungen am EBL und der WRB bleiben gleich, keine Änderung; Ladestrom an der Batterie sinkt auf 9A; Strom zum Kühlschrank ca. 10A; Spannung direkt am Kühlschrank gemessen: 12V; Trennrelais i.o., Kühlschrankrelais i.o.; Soweit alles i.o. Dann habe ich aber 2 Auffälligkeiten gefunden: a) nach ca. 5 min ging der Ladestrom an der WRB auf 6A zurück. Dass die WRB bereits geladen ist, kann nicht sein. Ich hatte ca. 24 AH entnommen und den Motor vielleicht max. 30 min laufen lassen, d.h. ca. 5 AH nachgeladen per Motor.
b) die Leitungen zum Kühlschrank direkt am Stecker des EBL wurden warm, die Masseleitung wärmer. Nicht richtig heiss, aber warm. Ich habe dann den Massestecker ausgepinnt, der Stecker sieht absolut i.o. aus, keine Hitzespuren nix, Crimpung auch vorbildlich. Das blaue Kabel wehrt sich noch gegen auspinnen, da muss ich morgen was basteln, damit ich den auspinnen kann. Aber auch die Frontplatte war am Stecker warm.
Morgen also blaues Kabel auspinnen und versuchen, die vordere Platine mal in Augenschein zu nehmen. Da stehen ein paar Plastikabstanhalter im Weg, aber die werde ich auch überwinden. Wenn ich dann schon den EBL draußen habe werde ich mal Hannus Rat verfolgen und schauen, wie ich das Lademodul des EBL prüfen kann, ohne den Rest zu belasten. Gute Nacht, liebe Grüße Uwe
Bodenseenessie am 30 Jun 2019 19:57:59
Hallo, nachdem ich mir auf dem Rückflug der DR eine fette Erkältung geholt habe, war klar, dass alle anderen Aktivitäten heute nicht möglich waren. Dann habe ich weiter gemessen un zerlegt. Erst mal die Frontplatte des EBL abgemacht, alle Dioden durchgemessen - alles unauffällig. Dann habe ich auf Rat von Hannus den EBL provisorisch an 230V angeschlossen und das LAS separat gemessen. Das Relais zog hörbar an und am Ausgang des Zusatzladegeräts lagen 12V Spannung an. Dann alles wieder zusammengebaut und wieder direkt am EBL 230V angelegt (nicht über die 230V Dose des Fzg. sondern direkt am EBL mit separater Leitung); Ladestrom der WRB: 9 - 10A. Erhaltungsladestrom der SB: 0 A; Nach diesen Messungen müßte eigentlich das LAS i.o. sein. Dann habe ich noch die Kühlschrankleitungen am EBL Stecker 1 ausgepinnt. Dabei fiel mir auf, dass die + Leitung nicht richtig verrastet war. Die Pin hatte Kontakt zur Buchse, war aber nicht reingerutscht. Das würde die erhöhte Temperatur an der Leitung erklären. Ich habe allerdings die Stecker bei der Analyse häufiger gesteckt und abgezogen, dass es Spekualtion bleibt, ob der Fehler schon immer vorhanden war. Jedenfalls habe ich über die paar mm blanke Litze (4 mm²) ein ganz kurzes Stück Schrumpfschlauch gemacht, und die Rastfedern am Kontakt aufgebogen, so dass hier nix mehr passieren dürfte. Ich sag's ganz ehrlich, ich bin ein wenig ratlos. Klar ist, dass die Erhaltungsladung der SB nicht geht - das ist aber für mich kein Grund den EBL zur Reparatur zu schicken, mit der SB hatten wir noch nie unterwegs Probleme. Klar ist auch, dass über den PE Leiter des Kaltgerätesteckers ein nicht unerheblicher Strom geflossen ist, der die Leitungen angeschmolzen hat. Meine Elektrik/Elektronik Kenntnisse reichen leider nicht, um mir das selbst erklären zu können. Als letztes habe ich vor, den Kühlschrank nochmal während der Fahrt zu messen (Stromfluss). Sollte das auch i.o. sein, werde ich es voraussichtlich einfach dabei belassen und die Starterbatterie bei Stillstandsphasen extern laden. Falls es noch etwas gibt, dass ich unbedingt messen sollte, um weitere versteckte Fehler auszuschließen, wäre ich für Hinweise dankbar. Sonst schon mal vielen Dank für Euer Hirnschmalz und die Unterstützung. LG Uwe
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Hannus am 01 Jul 2019 10:19:59
Hallo Uwe Du sagtes ja, daß die warmgewordenen Widerstände an den Anschluß "A24" gehen. Dieser versorgt das Laderelais Starterbatterie und die Anzeige Netzkontrolle mit Strom. Als Fehlerquelle kommt eigendlich nur die Diode über dem Relais infrage. Wenn du sie findest, einfach mal ablöten und auf Kurzschluß überprüfen. Die Netzkontrolle als Fehlerquelle würde ich eigendlich ausschließen, es sei denn, der nichtbezeichnete Widerstand ist ebenfalls "braun". Leuchtet eigendlich deine Netzkrontrolle? Wenn nicht und du auch ohne die Ladung der SB auskommst, würde ich den Anschluß "A24" abklemmen um unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.
andwein am 01 Jul 2019 13:04:49
Bodenseenessie hat geschrieben: Dann habe ich den EBL provisorisch an 230V angeschlossen und das LAS separat gemessen. Das Relais zog hörbar an und am Ausgang des Zusatzladegeräts lagen 12V Spannung an. LG Uwe
Da deine Messmethoden nicht bekannt sind wie z.B. unter Last oder mit offenem Ausgang und an welchen Pins ist das unter Vorbehalt: Aber 12V am Ausgang des Lademoduls ohne Last erscheint mir zu wenig. Ich hätte, ohne Last, zumindest 14,1V erwartet, aber ich kenne die Schaltung nicht. Ich würde das Gerät zur Reparatur zu Schaudt schicken. Meine Meinung aus der Ferne, Gruß Andreas
Bodenseenessie am 07 Jul 2019 21:15:28
Abschlussbericht: Es hat leider lange gedauert hier nun der abschließende Bericht. Ich habe den Kaltgerätestecker + Buchse erneuert, die Leitungen zum Lademodul aber per Steckverbinder ausgeführt und nicht wie original angelötet. Dann habe ich die beiden Dioden ausgelötet und erneuert (1/2 seitig auslöten ist nur unwesentlich weniger Arbeit als gleich erneuern und 2 Dioden ( 1N4007) kosten nur ein paar Cent). Es waren die Dioden direkt nach dem Ausgang A24 und die Diode die parallel zum Relais liegt. Die Widerstanswerte in Durchlassrichtung waren leicht unterschiedlich (313 kO / 268 kOhm) Sperrichtung i.o., Spannungsabfall beide ca. 560 mV; der Widerstand zur LED in der Netzkontrolle ist 100 Ohm und nicht verfärbt, absolut i.o. Netzkontrolle leuchtet auch. Ich habe dann zusätzlich noch ein Diode in Serie zum Eingang D+ (Block 4/2) liegt erneuert, da ich sie nicht messen konnte. War aber ausgelötet auch i.o.
Was soll ich sagen, aktuell geht fast alles. Das EBL war jetzt 2 Tage am Laufen, die WR ist voll und zeigt 14,2V; Der Kühlschrank zieht ca. 6,5A bei Betrieb mit 12V (Motor läuft). Der einzige echte Defekt ist, dass die Starterbatterie nicht mit den angegeben 2A geladen wird. Aber das kann ich durch ein einfaches externes Ladegerät ersetzten.
Es ist immer schade, keinen wirklichen Defekt gefunden zu haben. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Allen, die mir mit Ihrem Rat und guter Führung bei der Suche des Problems geholfen haben. Ich bin recht sicher, bei all der Fehlersuche keinen Kurzschluss produziert zu haben, alle Sicherungen waren auch immer i.o. Den hohen Stromfluss über den PE kann ich mir immer noch nicht so recht erklären, der war definitiv vor der Durchführung der Messaktion. Aktuell ist aber kein Problem feststellbar.
Übrigens habe ich aus einem anderen Forum den Hinweis bekommen, dass in den Niederlanden ein shop reparierte EBL99G im Austausch für 150.-€ anbietet mit 1 Jahr Garantie. Falls das mal jemand braucht, kann ich den link gerne weitergeben. Vielen Dank an Alle LG Uwe
Hannus am 08 Jul 2019 13:38:23
Hallo Uwe
Dann bleiben ja nur noch zwei Teile übrig die das Laden der Fahrzeugbatterie verhindern. Eine Diode und der Varistor, wobei ich zu 90% auf den Varistor tippe. Sind auf meinem Schaltbildauszug direkt unter dem Laderelais.
Bodenseenessie am 11 Jul 2019 21:41:17
Hallo, ich wollt ja nicht mehr schrauben und messen, aber die Neugierde hat gesiegt. Also hab ich den EBL wieder ausgebaut, geöffnet, die WRB wieder ausgebaut und 20AH entnommen (55W Lampe) und an den 2A Ausgang Startbatterie gehängt. Tja, der Ausgang geht, er lädt die Batterie zwar nur mit 1,6-1,5 A , aber er lädt. Der Kaltleiter bekommt auch ordentlich Temperatur. Vor der Diode sinds 14,2V, vorm Varistor 13,5V, an der Batterie messe ich 13,2 V immer bei ca. 1,6A. Übrigens die Diode ist eine PB 100, der Kaltleiter ein PTC C945 falls das mal jemand braucht. Ich hab alles wieder eingebaut, stelle aber fest, dass meine Starterbatterie dennoch nur mit 300mA durch den EBL geladen wird. Die Starterbatterie hat dabei 12,6V. Sobald ich jedoch ein externes Ladegerät anschließe (Fremdspannungspunkte im Motorraum) fließen da zu Anfang schon 6A und die Spannung geht auf 13,8V hoch. Die Leitung zur Staterbatterie ist mit 20A abgesichert und hat 2,5 mm². Jetzt lasse ich das EBL einfach weiter die WRB bedienen und hänge die SB an ein externes Ladegerät. Jetzt weiss ich, dass ich mich auf die "Erhaltungsladung" des EBL nicht verlassen kann, die SB muss extern erhalten werden. Nochmals vielen Dank und allen schöne Reisen im Sommer oder wann immer Ihr auf Reisen geht. LG Uwe
rkopka am 11 Jul 2019 22:02:07
Bodenseenessie hat geschrieben:Ich hab alles wieder eingebaut, stelle aber fest, dass meine Starterbatterie dennoch nur mit 300mA durch den EBL geladen wird. Die Starterbatterie hat dabei 12,6V. ... Jetzt weiss ich, dass ich mich auf die "Erhaltungsladung" des EBL nicht verlassen kann, die SB muss extern erhalten werden.
Es stellt sich aber die Frage wieso ? Das EBL99 scheint ja alles richtig zu machen. Also wo geht Spannung verloren, daß die Starterbatterie keinen Strom mehr sieht ? Der Strom ist ja nicht hoch, da dürfte am Kabel eigentlich kaum was abfallen. Die Ladung bei Fahrt ist OK ? Dann muß zumindest die Verkabelung bis zum Trennrelais in Ordnung sein. Wenn die Starterbatterie mies wäre, hättest du das schon gemerkt. An der Leitung hängt ja sonst evt. noch der KS ? Vielleicht noch weitere Fahrzeugsysteme ? Hast du in dem Fall (eingebaut) die Spannung der Aufbaubatterie kontrolliert ? Evt. braucht die soviel Ladung, daß die Spannung zu niedrig für die Erhaltungsladung ist. Außerdem regelt das EBL99 die Ladespannung ja nach einiger Zeit bei Vollladung runter auf etwa 13,8V (laut BA, mir kam vor weniger). Wenn man dann noch Diode und PTC abzieht, bleibt nicht soviel über. Da kann die Starterbatterie vielleicht nicht mehr Strom aufnehmen.
RK
Bodenseenessie am 12 Jul 2019 08:02:09
[Übrigens die Diode ist eine PB 100, Die Diode hat die Bezeichnung P 600 B, sorry LG Uwe
Hannus am 12 Jul 2019 08:50:30
Man sollte die Angaben nicht immer so wörtlich nehmen. Die 2A sind der höchstmögliche Strom der entnommen werden kann. Er soll auch keine Batterie aufladen können. Wir sprechen hier von Erhaltungsladung, das heißt die Batterie soll lediglich bei Laune gehalten werden und eventuelle Kleinstverbraucher kompensiert werden. Wenn deine Batterie damit auf 12,6V gehalten wird, ist das doch vollkommen in Ordnung. Einfache Erhaltungsladegeräte liefern in der Regel auch nicht mehr als 0,6A.