Nasenbär am 08 Jan 2007 17:45:51 Hallo Tischler und andere :wink: ,
Hatte ja schonmal erwähnt, dass ich meinen Alkoven umbauen will. Dafür brauchte ich mal Tips.
Ich wollte die vorhandenen Lattenroste gegen andere tauschen. Jetzt ist es so, dass festgeschraubte Latten über Kreuz als Unterlüftung der Matratzen vorhanden sind. Im Bereich, wo man im Durchgang ein Mittelstück von ca. 1,2m x 0,60m nach oben klappen kann, ist ein massives Brett unter der Matratze. Das wollte ich ändern, indem ich was auf ganze Breite klappbares einbaue. Ich dachte an einen Lattenrost von 2m x ca. 0,80m zum Wohnraum hin und einen von ca. 0,60m Breite nach vorne. Aber ob das hält?
Gibt es Lattenroste, die einen stabilen, selbstragenden Rahmen haben und trotzdem flach aufbauen? Oder ist es besser, mit einem stabilen Brett, welches die 1,2m ohne Durchbiegen aushält, was zu machen?
Könnt ihr mit meiner Frage was anfangen :oops: und mir bei der Lösung behilflich sein? Das wäre sehr nett. :)
fovisch am 08 Jan 2007 21:58:34 Hallo Heinz,
blos mal so ne Idee: Hast du schon mal an den Einsatz eines Frolisystems anstatt des Lattenrostes gedacht?
Nasenbär am 08 Jan 2007 22:05:37 Bernd, das System muß man ja irgendwo aufliegen lassen. Wie geschrieben, ist im Bereich zum Wohnaufbau eine Öffnung, damit man nach hinten durchgehen kann, wenn das Teil 1,2x0,6m nach oben geklappt ist. Wenn ich ein stabiles Brett nehme und darauf dann das Frolisystem komme ich wohl zu hoch. Will ja auch noch vernünftige Matratzen nehmen.
Ach so, warum ich das überhaupt ändern will: Diese mittlere Teil läßt sich nur komplett nach oben über den vorderen Teil der Matratze umklappen, bedeutet, dass das Bettzeug durcheinander fliegt.
Außerdem möchte ich vernüntige Matratzen verwenden, die sich in dem derzeitigen Zustand nicht verwirklichen lassen.
Mal ein Bild von der jetzigen Matratze. Der klappbare Teil ist größer, als ich oben schrieb. Etwa 1,5 breit. Das müßte ohne durchbiegen überbrückt werden.
Das Teil liegt leider verkehrt herum, wie ich jetzt gerade festgestellt habe. :oops: Ist mit einem Reissverschluss verbunden.
Nasenbär am 14 Jan 2007 21:54:21 schieb...
Nicht, das sich jetzt wirklich nur Tischler angesprochen fühlen. :wink: Freue mich über jeden Rat :)
Wie bekomme ich ein leichtes und flaches Lattenrost hin, dass die 1,5m ohne durchbiegen überbrückt. Oder ein Brett nehmen und darauf das Lattenrost? Wie hochklappbar machen?
Im neuen Kreos Alkoven ist das Bett wohl anders als bei meinem gelöst. Man sieht im Katalog nur zu wenig.
Nasenbär am 22 Jan 2007 23:00:24 Hier mal ein Foto vom jetzigen Zustand.
1.) Die Plastikkante wird abgeschnitten, um auf die gleiche Höhe wie die vorhandene Bodenplatte zu kommen. Die Sägekante wird mit einem Kantenschutz versehen.
2.) Eine Leimholz-Platte ca. 10mm x 2m x 0,60m (wie auf den Sitztruhen) mit aufgesetztem (verleimt und geschraubt) Leimholzbrett 10mm x 0,12 x 2m wird mit Scharnieren auf der vorhandenen Platte montiert. Zusätzlich wird eine Leiste von ca. 5mm verleimt/verschraubt, die als Auflage für die Federholzleisten dient.
Das Ganze wird an der Stirnfläche und von unten mit Stoff oder, weil es optisch besser zum Rest passt, mit Leder bezogen.
3.) Eine Leiste von dem vorhandenen Lattenrost, ca. 12mm stark, an der Alkovenfront bleibt als Auflage für den Lattenrost, der Rest wird entfernt.
4.) Ein Lattenrost 1,4m x 2m wird zerlegt, die (wg. Verkürzung der Breite beim Hochklappenum um ca. 10cm gekürzten, )Federholzleisten mittels Gurtband auf den angebrachten Leisten angebracht. Dabei muß der vordere Gurt so lose sein, dass er einerseits die Leisten hält, andererseits aber auch das Anheben des Ganzen nicht verhindert. (siehe weiter unten)
5.) Zwei Gasdruckdämpfer, je einer rechts und links werden an der vorhandenen Platte und der zusätzlichen Bodenplatte angebracht.
6.) Eine Matratze 1m x 2m und ein Stück 0,40 x 2m, welches mit der erforderlichen Rundung des Alkovens versehen wird, werden aufgelegt. (vorhanden, deshalb die Stückelung) Ebenfalls, etwas schmaler als das Bett im runtergeklapptem Zustand ist.
Nun sollte indem ich die schmale Zusatzplatte anhebe, das ganze Bett soweit angehoben werden können, dass man bequem vom Fahrerhaus in den Wohnraum kommt.
Was meint ihr, klappt das so?
Nasenbär am 25 Jan 2007 15:05:27 Auch wenn ich hier den Alleinunterhalter mache, schreibe ich mal meine neue Idee. Vieleicht hat ja in Zukunft mal jemand ähnliches vor. :wink:
Also, der obere Plastikrand wird wie gehabt bis auf Höhe der vorhandenen Platte abgesägt.
Die vorhandenen Leisten werden abgebaut.
Eine Leimholzplatte 10mmm dick, von der Größe, wie sie gerade noch in den Alkoven bugsiert werden kann, ca. 1mx2m, wird mit Scharnieren befestigt. Darauf dann das Froli System. An den Seiten der Platte Gasdruckfedern zum Aufstellen. Vorteil soll die geringere Höhe und der bessere Liegekonfort sein.
Beduin am 25 Jan 2007 16:59:22 Ich denke mal das vielen das Herz blutet, wenn Sie auch nur daran denken so ein schönes Womo zu zersägen ;)
oder eben schlicht und ergreifen die Idee fehlen.
Viel Glück und vergiss die Bilder nicht, mit den letzten konnte ich ja nicht viel anfangen
Nasenbär am 25 Jan 2007 17:58:39 Ina, es ist nicht leicht, so zu fotografieren, dass man es besser erkennen kann.
Zersägen tue ich das Womo ja nicht. Nur die drei cm breite Kante von der Ausschnittverblendung nach nach oben muß weg, um eine gerade Auflage zu bekommen. Im Moment geht die Kante bis oberhalb des Lattenrostes.
Durch den Umbau wird das Womo nicht abgewertet. Im Gegenteil. Das Bett ist anschließend ja viel besser zum erholsamen Schlaf geeignet. :)
Und für die, die meinen, das hätte ich vor dem Kauf erkennen können: Das habe ich. Und in Gedanken war ich da schon beim Umbau. :D
Etwas ist immer, was man besser haben möchte. Da kommt noch einiges. :wink:
Zum Beispiel wird die Seitenbank auch mit Froli und Kaltschaummatratze versehen. Die Rückenlehne und die Armauflagen werden dann bei Bedarf abgebaut. Die Liegefläche dort ist dann 75 cmx 190cm. Ausziehbar auf 1,10m Breite. In Verbindung mit Umbau der Dinette kann man sogar ein 2,15m breites Bett bauen. :) Dadurch, dass die Sitztruhen niedriger als normal sind, kann man einen 18cm hohen Aufbau darauf machen.
Wir wollten kein Heckbett, weil uns damit viel an Wohnraum gefehlt hätte. Irgendwo ist bei der Aufbaulänge für uns die Grenze. Um den gleichen Wohnraum zu haben, hätte das Womo mit Heckbett 8m lang sein müssen. Aber das hatten wir ja schon in dem anderen Thread. :D
Beim Pfingsttreffen wird wohl alles soweit fertig sein. Dann kann, bei Bedarf, geschaut werden. :)
Eileen am 25 Jan 2007 18:56:30 Beim Pfingsttreffen wird wohl alles soweit fertig sein. Dann kann, bei Bedarf, geschaut werden
Kann man das da dann auch gleich kaufen?
:D :D :D
(Dann komm' ich naemlich auch zum Pfingsttreffen !)
Nasenbär am 25 Jan 2007 19:00:13 Uwe, ich glaube kaum, dass ich mein eingesetztes Geld wieder rausbekomme. Da muß ich das Womo diesmal Wohl oder Übel länger behalten. :D
Zum Treffen kannst du trotzdem kommen :top: :)
Adler am 25 Jan 2007 22:32:24 Wir wollten kein Heckbett, weil uns damit viel an Wohnraum gefehlt hätte.
Da bin ich ganz eurer Meinung...
Und dein Umbau mit der Sitzgruppe interessiert mich.
Ist dein momentaner Alkoven schon zum aufklappen oder ist der starr??
Nasenbär am 25 Jan 2007 22:52:28 @Adler,
zum klappen ist das schon, aber nur ein 1,5m x 0,55m großes Stück. Das kann man nur komplett umschlagen. Man kann beim Matratzenbild weiter vorne im Thread eigentlich gut erahnen, wie es funktioniert.
Auf dem Bild, welches hinter dem Link unten ist, sieht man die Seitenbank mit der ausziehbaren Platte. Das Ausziehteil ist nachträglich angebaut worden. Das Teil kann man bis zur Dinette ausziehen. Als Einzelbett ist es mit seinen 75cm aber auch im zusammengeschobenen Zustand ausreichend. Die Sitztruhen sind etwas niedriger als in anderen Womos. Dadurch konnten die Polster auch dicker ausfallen. (Vorderkante ca. 20cm, nach hinten auf ca. 17 cm verjüngend)
--> Link
abo1 am 26 Jan 2007 14:19:49 hallo
interessante idee!
ich war gerade daran meine "einbuchtung" schlichtweg gerade zu machen und das wars, bei mir kommt man(n) auch dann noch gut vom fahrerraum im den aufbau (GMC bus als vorderwagen), aber das mit dem hochklappen hat schon was ...
lg
g
Nasenbär am 18 Mär 2007 21:23:52 Hallo, möchte mal vermelden, wie es so weiter geht. :)
Die Unterplatte im Alkoven besteht aus dünnem GFK. Man bekommt in die Schrauben keinen Halt. Deswegen habe ich, wie man auf dem zweiten Bild sieht, ein Holz unter die Gasdruckfeder gelegt. Hiermit möchte ich die Last verteilen. Ohne dem hatte sich die Feder im Boden eingedrückt :?
Die Scharniere der Platte heben sich hoch, weil die Schrauben den Zug der Feder nicht halten. Werde eine Latte quer über den Scharnieren anbringen, die ich mit Hohlwanddübeln befestige. Ob das hält? Was meinen die Fachleute? :)
Edit:
Zum besseren Verständnis: Die Scharnierteile an der Hochstellplatte werden durch die Feder auf Querbelastung gedrückt, während die auf der Grundplatte des Alkovens verschraubten Teile der Scharniere bei hochgeklappter Platte auf Zug beansprucht werden, wie man auf dem Bild gut erkennt. Die Schrauben werden dabei aus dem GFK gezogen.
Auf diese Scharnier-Teile möchte ich eine Latte mit Hohlwanddübeln anbringen, die verhindert, dass sich die Schrauben aus der GFK Platte ziehen. So als zusätzliche Lastverteilung. Hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe. :oops:
Die Platte und die vordere Holzkante aus lackiertem und abgerundetem Buchenholz habe ich anfertigen lassen. Der Tischler half mir teilweise beim Einbau.
Unter die Platte spanne/verklebe ich noch einen grauen Stoff, damit es zum Fahrerhaus passt.
Nasenbär am 19 Mär 2007 21:04:37 So sieht es heute aus.
Die Leiste quer hab ich zusätzlich noch komplett verklebt. Sollte jetzt alles halten.
Die Federn hab ich schräger gesetzt. So ist die Belastung auf alle Teile nicht so stark.
Jetzt besorge ich mir noch grauen Velourstoff. Damit verkleide ich die Unteransicht der Platte.
Interesse an meiner Aktion scheint ja vorhanden zu sein. Sieht man an den 1100 Klicks. :wink:
Beduin am 19 Mär 2007 21:06:43 Machste ja auch gut :)
Eileen am 19 Mär 2007 21:24:12 Halten eigentlich nur die Federn alleine das Teil waehrend der Fahrt oben, oder bindest du das noch irgendwo fest / hakst es ein ...oder bleibt's gar ganz unten ?
Nasenbär am 19 Mär 2007 21:31:51 Uwe, die Federn halten das Teil im Moment noch ohne Probleme oben. Die Matratze und den Lattenrost bzw. Froli wird das auch noch halten.
Stärkere Federn sind keine Lösung wegen der Grundfestigkeit des Ganzen.
Im Eura war das ja auch so. Ist also keine "Erfindung" von mir. :)
Hatte aber auch schon überlegt, ob ich oben was zum Halten machen sollte. Aber der Himmel ist auch nur so ein Formteil ohne vernünftige Befestigungsmöglichkeiten.
Vieleicht an den Schränken. Mal sehen.
Eileen am 19 Mär 2007 21:43:22 Na ja, auf deutschen Autobahnen mag das ja auch ohne anbinden gehen.
Hierzulande gibt's Strassen, da haut es mir mein Hubbett auf's Hirn, obwohl es an einer Ecke an der Decke eingehakt ist :D
Nasenbär am 19 Mär 2007 21:56:55 Hatte ja gestern die Federn steiler angebracht. Da mußte ich die Platte mit fast 20Kg runterziehen, was natürlich wegen der Belastung des Ganzen nicht geht. So wie ich die Federn jetzt angebracht habe, sind es etwa 6-7Kg. Subjektiv etwa gleich schwer wie im Eura. Und bei dem ist trotz teilweiser schlechter Straßen in Norwegen alles oben geblieben.
Aber Tests habe ich noch nicht gemacht. :) Hier ist ja die Platte ca. 30cm tiefer.
Nasenbär am 19 Mär 2007 22:28:53 @Adler
Habe mal die Seitenbank fotografiert. Der Auszug geht bis fast an die Dinette, wenn man das will.
Adler am 19 Mär 2007 23:28:37 @Nasenbär
Vielen Dank für die eingestellten foto´s
Ähm: schönes WOMO hast du da :D
Nasenbär am 19 Mär 2007 23:38:48 Die exklusiven Formen fordern ihren Tribut bei der praktischen Funktionalität. Man kann eben nicht alles haben. :wink:
|
|