apollonia hat geschrieben:"Solviken" gibt es in Schweden ganz viele, das heißt so viel wie "die Sonnenbucht".
Ah - so was hab ich mir schon gedacht - nur aufs "einfache" Übersetzen bin ich nicht gekommen.... danke :)
Ah - so was hab ich mir schon gedacht - nur aufs "einfache" Übersetzen bin ich nicht gekommen.... danke :)
Öhm - meine Suche hat nicht viel erbracht - was ist denn "Solviken"?[/quote] Susanne hat es ja schon übersetzt. Unser solviken liegt am See Ärtingen, ein kleiner See bei Fristad/Boras. Hier gibt es einen sehr schönen Badeplatz und ein Sommercafé, das von der Missionskirche betrieben wird und hier findet jedes Jahr das Midsommarfest statt, übrigens ganz ohne Alkohol (den trinkt man später daheim). Man kann also gut auch ohne Allohol lustig sein... LGElfie
So einsam ist es nicht, aber kein Vergleich mit Deutschland. Das schätzen wir so besonders an Schweden. Die CPs in dieser Gegend waren höchsten halbvoll, und das zur Hochsaison. An den Küsten sieht es anders aus. LGElfie Schön zu lesen, dass es immer noch mehr Platz hat als anderswo..... Danke für die schönen Eindrücke :mrgreen: Ein großes Dankeschön Elfie für die wunderbaren Bilder und den ausführlichen Urlaubsbericht dazu. 07 JULI Die restlichen Tage am See Asnen waren sehr gemütlich, einkaufen mit dem Fahrrad, Wäsche waschen, Haushalt... Heute geht es weiter Richtung Trelleborg, zunächst nur bis Kristianstad, wo wir uns das Naturum und anschließend das kleine Städtchen anschauen wollen. Es wurde Mitte des 17.Jhdts. gegründet, als dänische Grenzbefestigung gegen Schweden. Das umliegende Sumpfgebiet gab Schutz vor den Angreifern. Die Stadtanlage ist mal wieder quadratisch, praktisch, gut, eine reine Garnisonsstadt, der historische Kern ist gut erhalten. ![]() ![]() ![]() Heute sind die Sumpfgebiete um die Stadt herum renaturiert, sie sind Weltnaturerbe und im Naturum wird alles gut erklärt und illustriert. ![]() Der nächste Regen wird nicht lange auf sich warten lassen, also schnell zurück zum Womo. ![]() Der SP beim Naturum ist zwar kostenlos, aber nicht so einladend, deshalb beschließen wir nach Ystad an die Ostsee zu fahren, wo wir einen ebenfalls kostenlosen SP direkt am Meer kennen. Er ist erwartungsgemäß ziemlich voll, aber es gibt noch ein Plätzchen für uns, sogar ohne kuscheln. 08 JULI 2019 Bis in die City von Ystad sind es gut 2km, Fahrrad oder zu Fuß? Wir entscheiden uns für letzteres, denn das Aus-und Einladen der Räder ist auch mit Arbeit verbunden. Die Entscheidung war gut, ein kleiner Fußweg geht direkt am Meer entlang bis zur Marina, dann über die Gleise und schon ist man in der City. Auch dieses Mal bin ich begeistert von Ystad, die kleinen niedlichen Häuschen mit Rosenbüschen und Malvenblüten an den Hauswänden, selten habe ich eine so blumenreiche Stadt gesehen. Ystad hat das Potenzial für "eines der schönsten Dörfer...", ach ja, dass war ja in Frankreich. ![]() ![]() ![]() ![]() Wir schlendern zum ehemaligen Franziskanerkloster, und dieses Mal gehen wir auch in das Museum, weil man sonst nicht in die Kirche kommt --> Link. Der Rosengarten beim Kloster hat durch den Regen ziemlich gelitten. ![]() Am Stortorget genehmigen wir uns einen Kaffee und einen Kladkaka (Schokoladenkuchen). Von hier könnte man eine Stadtrundfahrt in einem alten Feuerwehrauto machen, aber wir müssten eine Stunde warten. ![]() Zurück nehmen wir den gleichen Weg wieder am Wasser entlang. Es beginnt zu regnen, aber da sind wir schon fast am Womo. Später fahren wir nach Trelleborg, stellen uns wieder auf den altbekannten Platz, auch wenn er inzwischen 100Sek kostet. Aber wir wollen wegen unserer Bremsen kein Risiko eingehen, die Geräusche sind inzwischen unüberhörbar. Der Platz ist inzwischen auf die doppelte Größe angewachsen, es wurde offenbar eine Fläche aufgeschüttet und begrünt. Man kann jetzt auch direkt am Wasser stehen, diese Plätze waren jetzt am Abend natürlich schon besetzt. Aber wir haben noch einen ruhigen Platz weit weg von der lauten Straße bekommen. Und später war alles richtig voll, Hochsaison. 09 JULI 2019 Wir sind rechtzeitig am Fährhafen, um 9.30 soll die Fähre ablegen. Das Check-in ist eine reine Katastrophe. Wir haben gestern Abend schon im Internet eingecheckt, müssen aber trotzdem in die normale lange Schlange. Es dauert...die Automaten, oder die Bediener sind sehr langsam. Endlich sind wir dran, ich halte mein Handy dran, es klickt und die Bordkarten werden gedruckt, toll! Aber dann...es folgt eine weitere Schranke, und die will unsere Bordkarte einfach nicht lesen und öffnet sich nicht. Kein Wunder, denn es sind nicht unsere, sondern die vom Fahrzeug vorher! Ich laufe zurück, suche Personal, niemand zu finden. Also noch mal zum Automaten. Ich versuche die Nummer einzugeben, aber das Touchscreen reagiert so schlecht und die Sonne scheint drauf, immer wieder drücke ich die Tasten, und irgendwann vertippe ich mich natürlich. Irgendwann klappt es und die Bordkarten werden gedruckt, diesmal mit unserem Namen. Erich wurde inzwischen aus seiner mißlichen Lage vor der Schranke befreit und durfte durchfahren. Aber jetzt stehe ich davor, nicht mal zu Fuß kann man durch. Ich warte bis ein Auto kommt. Ein älterer Mann hält seine Karte an den Schalter...nüscht passiert. Auch dieses Paar ist offenbar schon sehr gestresst, wie ich den wütenden Worten entnehme. Ha, ich hab ja jetzt meine Bordingkarte...ich halte sie an den Schalter...sie funktioniert! Der Mann kann durchfahren und ich durchgehen. Was war passiert? Meine Vorgängerin hatte nur die erste Bordingkarte mitgenommen, die anderen werden später gedruckt. Nur auf der ersten, der Hauptkarte, ist das Fahrzeug registriert und nur mit dieser kann man die Schranke öffnen. Ich in meiner Begeisterung dachte, es ginge so schnell, weil wir schon eingecheckt waren, und habe die drei Karten für unsere gehalten. Stress pur!! Die Überfahrt war dann ok. Wir haben erst einmal ausgiebig gefrühstückt, das Buffet ist reichhaltig. Das Schiff war sehr voll, viele Kinder und ein entsprechender Lärmpegel, ist halt Ferienzeit. Bereits gestern haben wir in Rostock bei einer Fiatwerkstatt angerufen --> Link. Auch sie haben Urlaubsprobleme, aber wir sollen zum Schauen vorbeikommen. Gleich nach der Ankunft fahren wir dorthin, um 16.00 Uhr sind wir da. Eine Probefahrt des Meisters bestätigt, dass die hinteren Bremsen hinüber sind, aber... die Ersatzteile sind vorrätig und man kann es gleich machen. Toll! Zwei Stunden später ist alles überstanden und wir sind auf den nahen SP in Elmenhorst gefahren. Die Werkstatt ist etwa 5km von Elmenhorst entfernt und wir können sie wirklich nur empfehlen! Trotz Urlaubszeit, da können die Schweden nicht mithalten... Den nächsten Tag verbringen wir noch in Warnemünde, wir fahren mit dem Rad an der Küste entlang. Die Steilküste ist beeindruckend, ![]() aber Warnemünde ist uns zu voll und zu viel Rummel, großer Kontrast zu Schweden. Ja, und dann kommt die laaaange Heimfahrt nach Süddeutschland, viel Verkehr, Baustellen, Staus, das übliche Ferienszenario. Wir unterbrechen noch einmal in Coswig an der Elbe, ein ganz urig und liebevoll gestalteter Stellplatz. Habt ihr schon mal so schöne Sanitäranlagen gesehen? ![]() Und wie immer...nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Die Vorbereitungen für die nächste Reise laufen... ja auf diesem SP in Coswig an der Elbe waren wir auch schon. Man hat einen herrlichen Blick auf die Elbe und gegenüber waren ab und zu zwei riesige Biber zu sehen. Baden kann man da auch sehr schön in den Sandbuchten. Hallo Elfie, ein ganz herzliches ![]() für diesen sehr schönen Reisebericht. Schweden ist mir bisher noch gänzlich unbekannt, trotzdem hatte ich in Deinem Bericht mit Hann.Münden und letztlich in Coswig auch bekannte Orte gefunden. :) Tja, so etwas wie Eure Bremsen ist zwar im Urlaub nicht so toll, aber es gehört wohl zu den Dingen, die auch mal kaputt gehen. Okay, sowas schmälert immer erst die Reisekasse, aber irgendwann wäre das doch auf Euch zugekommen. Nun ist´s halt erledigt und Ihr könnt beruhigt die nächste Reise planen. Und dann bin auch ich wieder (zumindest hier in der Nachbetrachtung ) mit dabei! :) Dankeschön Frank, und auch allen anderen. Die Reparatur an sich war ja auch nicht das Problem, sondern dass wir einfach keine Werkstatt gefunden haben, die die Reparatur ausführt. Wir waren uns auch nicht sicher, ob Bremsen oder doch Radlager oder was auch immer und wie lange wir damit noch fahren können. Und so wurde es die kleinste Schwedenreise, die wir je gemacht haben. Aber ich finde, wir haben das Beste daraus gemacht und haben doch noch neue Gegenden kennengelernt. Wir hatten viel mehr Zeit für Details und es war sehr entspannt. Man muss nicht immer nur Kilometer abreißen, wenn man in Skandinavien ist. Und wir hatten diesmal mit Ausnahme der letzten Woche richtig Glück mit dem Wetter. Ich freu mich schon auf die nächste Schwedenreise, ich war ja sicherlich nicht das letzte Mal da (irgendwann muss ich mal zusammenzählen, ich glaub ich war fast 30mal in Schweden/Norwegen). LGElfie Sehr schön hast das gemacht :) Eine mir gänzlich unbekannte Gegend die ich sehr anziehend finde Ja, Elfie, ich finde auch, ihr habt das Beste draus gemacht. Schön, dass mit den Bremsen jetzt wieder alles in Ordnung ist. Dein Bericht macht wirklich großen Appetit auf Schweden. Und ich könnte mir durchaus vorstellen auch einmal dort die wundervolle Natur zu genießen. Bisher war ich nur in den 70er Jahren mal in einem Sommerurlaub dort. Vielen Dank Elfie. Dein toller Bericht mit den herrlichen Bildern hat neue Urlaubssehnsüchte geweckt.
...und längst nicht so weit wie Spanien oder Marokko :roll: :eek: LGElfie
Vielen Dank Lena. Der Schwerpunkt liegt bei uns zur Zeit auf Naturerlebnissen. Wenn man an die vielen großen und kleinen Museen denkt, auch noch Stockholm mit einplant etc, etc., da kann man seine Urlaubstage schnell füllen. Und überall im Land findet man beste Informationen mit Karten etc., viele Stellplätze und schöne Campingplätze. Ja, ich will sofort wieder hin. LGElfie Apropos Karten - was nutzt du denn, um die Wanderstrecken zu finden? Klang, als ob du nicht vor Ort fragst... Sehr unterschiedlich. Die Store-Mosse-Runde z.B. steht in jedem Reiseführer. Wir fahren häufig Naturschutzgebiete an, dort stehen immer Infotafeln, meistens auch mit entsprechenden Wanderwegen. Früher habe ich sehr viele topografische Karten Maßstab 50 000 gekauft und die Wanderführer aus dem war Rother Verlag, manchmal ein teures Vergnügen. Heute benutze ich die Wanderapp komoot, die wird immer besser. Ich lese und plane wahnsinig gerne Wander- und Radtouren. Und Touristbüros sind auch immer mal wieder Anlaufstellen. In Schweden kenne ich mich aber inzwischen auch ohne Karten sehr gut aus, da weiß ich noch unendlich viele Wanderungen, die ich noch machen möchte, seufz... Fahr mal hin! LGElfie P.S. Hier ein Beispiel einer von mir aufgezeichneten Tour bei Komoot --> Link
Oh - ich war schon zweimal in Schweden / Skandinavien, aber zu ner Zeit "vor" Navi/GPS und Smartphone, daher die Neugier :) Danke für die Tipps :) Mit Karte und Kompass sind wir früher auch überall hingekommen, da war der Kungsleden noch keine Wanderautobahn. LGElfie |
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