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In unserem Dethleffs Trend sind wie bei vielen Fahrzeugen, die man so in den Videos sieht, in der Heckgarage nur unten Leisten eingebaut, an denen man Gurte für die Ladungssicherung einhaken kann. Da wir sicher auch nicht befreit sind von der Pflicht, die mitgeführten Dinge in der Heckgarage entsprechend zu sichern, würde mich mal interessieren, welchen Sinn dort unten angebrachte Leisten haben? An der Position taugen die ja nur für das sogenannte Niederzurren und wir wollen doch nicht alles hinten aufeinander stapeln und dann mit Spanngurten Richtung Boden abspannen. Ich habe zwar entsprechende Leisten gefunden, die ich im oberen Bereich anbauen könnte, um beispielsweise Räder oben statt unten durch die Speichen abspannen zu können, aber mir wurde da beim Kauf des Fahrzeuges abgeraten, weil angeblich weder Heck noch Trennwand zum Innenraum dafür ausgelegt wären. Wie macht Ihr das? Ignoriert Ihr einfach die Ladungssicherung, die ja eigentlich bei mangelnder Einhalten verdammt teuer werden kann bei entsprechender Kontrolle. Irgendwelche Provisorien mit Fahrradgummis etc zählen da nämlich nicht. Ich habe mal solch einen Lehrgang gemacht, nachdem unsere Foirma mal kräftig hat blechen müssen deswegen. Meinem Verständnis nach kann einen solch eine teure Überraschung auch auf der Reise erwarten, wenn man alles einfach hinten rein stapelt. Wieso muss man seine leichte Ladung in der Heckgarage sichern? Natürlich ist das sinnvoll, aber vorgeschrieben? Bei Gütertransport kann ein LKW durch Ladungsverschiebung umkippen. Aber ob dein Campingstuhl von rechts nach links fliegt sollte keinen interessieren. Es wird niemand dadurch gefährdet. Vernünftig ausgestattete Wohnmobile haben auch oben Verzurrmöglichkeiten. Ansonsten wird es höchste Zeit so etwas nachzurüsten. Gruß Andreas
Hallo Holger hast du die Airlineschienen nur verklebt oder auch angeschraubt?
Ich sichere meine Ladung in erster Linie, damit nach einem Brems- oder Ausweichmanöver oder wenn ich mal etwas zu schnell über einen Huckel oder durch ein Schlagloch fahre hinten nicht das Chaos ausbricht. Sicher, eine Ladungssicherung vergleichbar mit dem Güterverkehr ist das nicht. Gruß, Holger
Die Schienen sind nur verklebt. Gruß, Holger
Wenn man den richtigen Kleber nimmt, dann halten auch geklebte Schienen bombenfest. Habe Stäbchenzurrleisten in meinem Anhänger aufs GFK kleben lassen, weil das GFK zum Schrauben zu dünn und brüchig ist. Bis jetzt hat sich nichts gelöst, trotz ständiger Verzurrerei. Ist die Wand jedoch foliert, hält die Schiene bzw. die verzurrte Ladung nur solange, bis sich die Folie vom GFK löst. Sollte bei verschiedenen Modellen vielleicht auch bedacht werden.
--> Link Ich habe sogar schon Berichte von Usern gelesen, die im Wohnwagen irgendwelche Sachen ungesichert am Boden hatten und deswegen mit der Trachtentruppe Ärger bekommen haben. Die Ladungssicherung ist nicht nur für den Güterverkehr vorgeschrieben. Die gilt auch auf jedem stinknormalen kleinen Hängerchen am Auto oder im Auto selber. Das beschränkt sich nicht auf den gewerblichen Bereich.
Richtig, genau deswegen eben meine Frage. Wurde mir nämlich zu diesen Airline Schienen bei der Übergabe auch gesagt. Die stehen nämlich beim großen A längst auf dem Merkzettel, aber ich zögere noch. Wenn man Pech hat, reißt man sich angeblich bei harten Bremsmanövern oder kleinem Auffahrunfall hinten die komplette Folie von der Wand und die liegt dann mitsamt der Schiene und der Ladung in der Heckgarage. Ich suche nach einem System, bei dem man das System selber Formschlüssig befestigen kann und dann kann man ja daran die Ladung Kraftschlüssig mit Gurten sichern.
Dem kann man hiermit entgegenwirken - Nachteil, es müssen auf beiden Seiten die Schienen montiert werden. Wem das zu aufwendig ist dem bieten normale Spannstangen eine Alternative. --> Link Ich finde es immer wieder nett, wie ein Berufsstand hier bezeichnet wird. Spornt für den nächsten Sommer bei Kontrollen an :D Mit den Berichten aus 2. und 3. Hand ist es wie mit den Meldungen des ADAC zu Gerichtsurteilen: Anschauen - Schnell vergessen. Der Auszug aus dem Bußgeldkatalog sagt alles: Klappen zu und "normale Ladung" ist gesichert. Nicht natürlich ein Ersatzrad, Wagenheber oder Zusatztank mit 20 kg Flüssigkeit. Ansonsten ist Ladungssicherung grundsätzlich eine Sache des gesunden Menschenverstandes. Wer hinsichtlich der Fixierung der Airlineschienen Bedenken hat, sollte in eine Werkstatt gehen. Ich persönlich würde bei Bedarf zunächst eine dünne Holzplatte flächig verkleben und die Schienen auf diese Holzplatte kleben. Zur Sicherheit noch ein paar Schrauben und das Ding ist kaum von der Wand zu kriegen (es sei denn, du spannt den Spanngurt mit 2 Tonnen :roll: ) Die schweren Sachen unten, die sich bewegen könnten, werden mit Gurten unten an der Seite verzurrt. Oben sind die leichten Sachen, bei denen es keine große Rolle spielt. Außerdem habe ich eine eher kleine Garage. Wenn sie voll ist, ist automatisch alles gesichert :-). RK Habe auch eine Airlessschine verklebt. Mit Sika geklebt. Meine Stühle haben einen festen Platz. Solche Schienen sind schon sehr praktisch. Gruss Dieter ![]() Von unserem Ausbilder für Ladungssicherung wurde das komplette Auffüllen des Laderaumes vorgeschlagen oder falls nicht ausreichend Ladegut vorhanden die Bau-Schaum-Granate :lol: :mrgreen:
Da hier die Rennleitung auch bei LKW oft schon überfordert ist und in ihren Handbüchern teils absurde Sicherungsmaßnahmen vorgesehen sind, sind solche Kontrollen immer mit Vorsicht zu genießen. Einem Bekannten von mir, seines Zeichens Langholzfahrer wurde seine Ladung mal als Betonröhren ausgelegt, er hätte alle 50 cm einen Spanngurt anlegen sollen und die unterste Lage mit Keilen sichern... Oft ist es auch so, dass man dann eben auf die Ladungssicherung geht, wenn man bei einer Kontrolle sonst nichts zum Beanstanden findet. Ladungssicherung ist da immer gerne eine Auslegungssache. Reicht ein Gurt, oder müssen es zwei sein? Muss noch diagonal verspannt werden oder reicht einfaches Niederzurren, ... Im Zweifel finden die immer was, was ihrer Meinung nach nicht passt. Zum Glück fahr ich Tankauflieger... Domdeckel zu und die Ladung ist ausreichend gesichert ;-)
Kommt auf das Gewicht der zu sichernden Teile an. Eine Eurobox mit 4 Paar Wanderschuhen kann ich mit so einem Spanngummi völlig ausreichend sichern. Die muss ich nicht mit einem 5 to Gurt niederzurren und Rutschmatten drunter legen. Wichtig ist nur, dass das Sicherungsmaterial der zu sichernden Ladung angepasst ist.
Richtig, Ladungssicherung gilt genauso auch für den privaten Bereich. Allerdings sind da die Strafen eher harmlos und in aller Regel wird auch nicht so streng kontrolliert wie im gewerblichen Bereich (bei WoMos bin ich mir diesbezüglich allerdings nicht ganz so sicher, da die ja gerne mal im Fokus diverser "Sondereinsätze" stehen). Man geht einfach davon aus, dass der gewerbliche Fahrer entsprechend geschult ist und wissen muss, wie eine ordentliche Sicherung funktioniert. Beim Privatmann wird das nicht zwingend vorausgesetzt.
Wenn beide Enden in der gleichen Schiene hängen, ist das auch kein Problem. Die Zugkräfte heben sich da gegenseitig auf. Da wird nur das Gewicht der Ladung beim Bremsen zum Problem, das dir dann die Schiene samt Gurt und Ladung von der Wand reißt. Gruß Uli
hehe - nix bauschaum ich hab mir so luftsäcke zur ladungssicherung bestellt wil mich das klappen vom surfzeug im kofferraum manchmal etwa nervt. --> Link als beispiel mal schaun ob ich die jemals verwende ;) heckgarage wird da eher zu fragil sein glaub ich Teile in der Heckgarage werden gesichert um 1 das Womo nicht zu beschädigen 2 um die Gereuche zu vermeiden 3 ein gutes Gefühl zu haben bei der Fahrt :razz: Das nicht jeder Kollege gleich gut geschult ist, ist mir klar. Der Langholzer braucht 3 Gurte/Ketten/Stahlseile :P . Ich kann Dir aber versichern, dass die wenigsten gewerblichen Fahrer entsprechend geschult sind (mit Ausnahme der wenigen Deutschen, die Du noch findest.) Ich kann natürlich streng nach VDI Richtlinie VDI-2700 , Ladungssicherungshandbuch GDV (gerichtlich anerkannt) und dem LaSi-Handbuch der Polizei Niedersachsen vorgehen, aber dann tut es richtig weh. Ladungssicherung ist in erster Linie Physik, Mathematik und Menschenverstand. Solange ich eine Gefährdung des Verkehrs oder von Personen ausschließen kann, ist es mir egal, ob die Ausrüstung des Campers im Laderaum kaputt geht. Holzplatte unter der Airlineschiene deshalb, um die auftretenden Kräfte großflächig zu verteilen. Das "die" im Zweifel immer was finden liegt daran, dass die Tanklastzugfahrer nach dem Entladen oft keine Lust haben, die Tropfrinne im Armaturenschrank nach der Auslieferung zu reinigen oder die benutzten Lappen gemäß ADR zu verpacken :twisted: Grüße von einem ehemaligen BAB'ler Harry aus Baden meine meisten Staufächer sind so klein, dass sie so voll gestopft sind, dass sich darin nichts mehr bewegen kann. Gesichert werden bei mir in der Garage nur die Fahrräder und das mit einem Gummiband. Der Kleinkran liegt lose oder in kleinen Kisten zusammen in einer Gartenbox und die hat soviel Eigengewicht, dass sich dort ausser bei einem Totalchrash auch nichts bewegt, so auch mit der gefüllten Kühlbox, die steht auch felsenfest.
Ein weit verbreiteter Irrtum. Viele meinen, die Dinge halten durch das Gewicht. Ist aber nicht so. Bis zum Lehrgang über Ladungssicherung hatte ich das auch angenommen, viel wichtiger sind Reibung und Formschluss. Wenn man sich ein wenig damit beschäftigt, dann begreift man schnell, dass ein Panzer im Grunde den selben physikalischen Gesetzen unterliegt, wie ein Boby Car. Aber meine Frage galt auch nicht unbedingt einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern wie bereits gesagt dem Umstand, dass mich interessiert, wie man bei so unglücklich und viel zu tief angebrachten Zurrpunkten eine vernünftige Ladungssicherung hin bekommt. Ich muss mal schauen, die Alu-Profile für das Regalsystem sind bestellt, die Kisten sind bereits zuhause. Vielleicht gehe ich auch den Weg, oben in der Heckgarage zwei Querholme einzubauen, die Regal und Räder nach vorn abstützen. Zusammen mit der Verspannung des Regals von Boden zur Decke müsste das Teil dann quasi Bestandteil des Aufbaus werden.
gerade der totalcrash sollte nicht ignoriert werden
vollkommen richtig. vor kurzem war ein bericht von einem tödlichen unfall in den medien - eigentlich relativ harmlos - mit auto der golfklasse in den graben - dummerweise am rücksictz ungesicherte ersatzräder, die haben den fahrer erschlagen. immer wieder auffällig wie viele schwere sachen vollkommen umgesichert in fahrzeugen rumliegen.
wird er auch nicht, aber in unseren Pappkisten eine wirklich stabile Befestigung für den Totalchrash zu konstruieren ist doch wirkungslos! Es sei denn, man lässt sich einen tüvgeprüften Überrollkäfig einbauen. Wir haben sowohl unsere Räder als auch schwere Sachen mit Spanngurten gesichert. So wie Du das schreibts könnte es anläßlich einer Verkehrskontrolle Ärger geben. also ich hab meine zurrösen schon and die zwischenträger vom aufbau verschraub - keine 100% lösung, wird aber im fall des falles einiges an energie aufnehmen
Die hatte er auch drum. War den kontrollierenden Beamten aber deutlich zu wenig, weil sie der Meinung waren, Langholz hätte die gleichen Eigenschaften wie Betonröhren... Als er dann 5 Gurte dran hatte, gaben sie sich zufrieden.
Ich fahr kein Gefahrgut sondern frische Lebensmittel. Von daher brauch ich mir auch keinen Kopp wegen Sonntags- oder Ferienfahrverbot machen. Bin bis jetzt aber auch noch nicht kontrolliert worden (Toi toi toi).
Hallo, soweit ich weiß, muss jeder gewerblich Fahrende über 3,5 t die so genannte '95' in seinem Führerschein haben. Wiederum muss dieser Führerschein alle 5 Jahre verlängert werden. Zu dieser Verlängerung ist die Vorlage eines ärztlichen Gutachtens UND die neue (5 Jahre gültig) Bescheinigung der bestandenen '5 Module'. Zu diesen Modulen gehört ua Ladungssicherung. Bestimmt kann ein 'Wissender' es besser erklären. .
"U.A."! ... die "5 Module" sind aber halt keine komplette Abdeckung des gesamten Themenbereichs der im BKrFQG vorgesehen ist. Ist alles recht "wischi-waschi", teilweise werden auch doppelt absolvierte Module als zwei einzelne anerkannt usw... Ladungssicherung ist ein sehr komplexes Thema. Nicht umsonst bieten viele technische Schulungszentren mehrtägige Seminare zu dem Thema an. Das lässt sich sicher nicht in den 3 Stunden, die dafür in den "Modulen" vorgesehen sind, abhandeln. Die Module dienen eher dem Auffrischen und Aktualisieren der in der Grundqualifikation erworbenen Kenntnisse. Diese Grundqualifikation wurde aber auch wieder den "alten Hasen", die noch den 3er oder 2er hatten, erlassen (ich falle auch drunter). Eine gültige "95"-Eintragung heißt also noch lange nicht, dass sich der Fahrer voll umfänglich mit allen Vorschriften der Ladungssicherung auskennt. Üblicherweise gibts von besseren Arbeitgebern dafür dann eine eigene Unterweisung für die speziellen Bedürfnisse des eigenen Fuhrbetriebs. 95 war und ist etwas für den Mülleimer. Wie TruckerWilli richtig sagte: Es zählen auch doppelt absolvierte Module. Hartnäckigen Gerüchten zufolge reichen zum Eintrag in die Fahrerlaubnis sogar gefälschte Bescheinigungen von nicht existierenden Fahrschulen. Über die Qualität der "Ausbildung" in diversen Ländern will ich gar nicht spekulieren. Ich habe verschieden Ladungssicherungsausbildungen genossen, einzeln und i. V. m. Gefahrgut, Technik, KOM, usw. . Ein anständiger und fundierter Lehrgang Ladungssicherung kann nicht unter einer Woche dauern - dazu ist das Thema wirklich zu komplex. Brauchen wir im WoMo aber auch nicht! Nach Möglichkeit Antirutschmaterial und Formschluß nach vorne, Leichtes oben, Schweres unten, ein paar Fixierungspunkte, Gurte und Spanner, zwei Bier und etwas Zeit - und ganz viel Hirn, dann kann nichts passieren. Beim Totalcrash (hatte ich schon oft genug) bleibt NICHTS von der Pappschachtel übrig. Was juckt mich da Ladungssicherung? PS: Ich habe seit 30 Jahren alle Führerscheine, bin also auch da nicht unbedarft :D
Ich möchte mal behaupten, dass das nicht nur Gerüchte sind. Ich kenne zwar keinen Fall persönlich, aber das Verfahren ist recht manipulationsanfällig. Die Bescheinigungen sind mehr oder minder formlos, so in der Art "Herr XY hat sich erfolgreich einen Tag den Hintern platt gesessen, während wir was vom Pferd erzählt haben. Gez.: Die Fahrschule". Stempel drauf und fertig ist das Modul. Bei der Führerscheinstelle fragt keiner bei der Fahrschule oder der Dekra oder wer auch immer die Schulung hält, nach, ob Herr XY tatsächlich da war, ob er wirklich aufmerksam zugehört hat und ob der Stoff wirklich nach Vorgabe abgearbeitet wurde. Wenn ich da eine Bescheinigung von einer fremden Ausbildungsstätte vorlege, die die Sachbearbeiter nicht kennen, kann da keiner sagen, ob die "echt" ist oder ob ich mir die selber ausgedruckt und unterschrieben habe. Einen Stempel kann ich mir für 10 Euro auch selber machen lassen... Moins, meine Garage ist so voll, da kann sich nix bewegen ! und was ist bei einem Wohnmobil " Ladung " ? Hennes Wenn du deine Badelatschen hinten rein stellst ist das Ladung. Wenn die so stehen, dass sie niemandem schaden können sind sie gesichert!
Falls er nicht mehr drin steht! Wenn doch ist es Personenbeförderung! Grinsend, Andreas
Fast jeder. Im eigenen Werksverkehr nicht. Schweres Thema... Vorab: Ich finde es nochmal wichtiger sich über die Ladunssicherung im Wohnraum Gedanken zu machen. Was man da zum Teil sieht, lässt die Haare zu Berge stehen. Die vorhandenen Zurrschienen sind in vielen Mobilen nur sehr eingeschränkt belastbar. Eine Ladungssicherung nach irgendeiner Norm lässt sich da schwer darstellen. Ist im nicht gewerblichen Bereich ja auch nicht zwingend nötig. In meinem Carado sind ab Werk zwei Airline Schienen ca 20 cm über dem Ladeboden,vorne und hinten eingebaut. Dazu gab´s ein paar Ösen. Würde ich versuchen einen richtigen Gurt mit Ratsche zwischen diesen Schienen zu spannen, bin ich mir sicher, dass es irgendwo knackt. Ich hab da auch nirgendwo einen Aufkleber oder eine Info gefunden, wie viele daN da so gehen würden.. Ich hab das folgendermaßen umgesetzt: - Laderaumboden reinigen (auf Sand un Kies rutscht jede Ladung supergut !) - Rutschhemmende Matte (Antirutschmatte) mit einem möglichst hohen,zertifizierten Gleitreibbeiwert (in meinem Fall µ=0,65) vollflächig verlegen. - formschlüssig zur vorderen Wand und den Seiten stehen nebeneinander mehrere dieser genormten Plastikkisten aus dem Baumarkt. Diese sind zusätzlich mit Gurten an die vordere Schiene festgezurrt und verschlossen - in den Kisten liegt der komplette Kleinkram, den man so mitschleppt. Kabel, Schläuche, Werkzeug, Stühle. Hinter den Kisten liegt maximal noch ein leichter Besen oder die Abdeckhaube der Frontscheibe. Diese Ladungssicherung wird regelmäßig bei heftigen Fahrmanövern getestet. Und bisher ist da noch nix verrutscht. Ich habe Airline-Schienen an die Rückwand geklebt. Daran sind die Campingmöbel, Fahrrad, und ein paar andere schwere Teile festgezurrt. Das Kleinkram liegt in Boxen lose drin. Ich habe mal ein Sicherheitstraining mit diversen Vollbremsungen und anderen heftigen Fahrmanövern mitgemacht. In der beladenen Heckgarage hat sich dabei nichts gerührt. Hi, Schaut mal auf der Webseite tis-gdv.de, da gibt es die Rubrik "Foto des Monats". Dort werden regelmässig teils haarsträubende Sicherungen vorgestellt. Da macht man sich dann Gedanken wenn man einen LKW überholt. In meiner Heckgrage habe ich Ösen verklebt und benutze auch Kisten, die mit minimalen Spiel auf dem Boden eingeklemmt werden. Allzeit gute Fahrt Gruss Sven
Dieses Ladungssicherungshandbuch hatten wir früher als Druckwerk immer dabei. Inzwischen nur noch online unter tis-gdv.de. Wir werfen das Sommergerödel immer in die Heckgarage, am Schluss kommt das Gummiboot quer drüber. Aufblasen, bis nix mehr wackelt, Tür zu, fertig. Gruss Manfred Es gibt ja einige Videos im Netz von einem gewerblichen Anbieter von regalsystemen in der Heckgarage. Die Einzelteile eines solchen Systems bekomme ich morgen geliefert. Wobei ich mich noch frage, wieso dieser Hersteller die Regale fast immer hinten an der Rückwand einbaut und nicht an der Trennwand zum Wohnraum. Da wäre das ganze Regal doch schon mal gegen "nach vorne fliegen" gesichert. Wenn ich das so sagen darf, wir betreiben Ladungssicherung wenn es z.B.um die Fahrräder geht, oder um größere Sachen aber bei uns dürfen sich ansonsten schon Sachen bewegen. Wenn Frau zwei Kunstoffeimer reinstellt oder einige Kleinteile die stehen da eben. ( ungesichert ) Ist ja auch ein Laderaum für diesen Zweck. Im Unfallfalle werden sich sicherlich die Schrankinhalte vorn im Wohnraum auch nicht an die Position IM SCHRANK halten, wenn die Türen wegfliegen. Ich will damit sagen, ein Wohnmobil ist kein LKW und gewerbliche Ladungssicherung ist auch nicht. Allerdings nichts ist auch nicht richtig :D So lange die Ladung im Falle eines Crashs niemand gefährden kann, ist sie ausreichend gesichert. Und wenn der leere Putzeimer in der Garage steht, dann ist das ausreichend. Der kann nicht raus und wird auch nicht die Wände durchschlagen. Unordnung in der Garage nach dem Crash ist persönliches Problem des WoMo-Besitzers ;-) Anders ist das z.B. mit der Pressluftflasche der Tauchausrüstung. Die kann sehr wohl nach vorne durchschlagen und Passagiere gefährden. Entsprechend ist die dann auch zu sichern, dass sie sich eben nicht selbstständig machen kann. In der Regel ist meine Heckgarage nur zu 1/2 gefüllt. Fahrräder, Campingtisch/Stühle sind mit Gurten an den unten und oben befindlichen Zurrschienen gesichert. Kleinkramboxen sind nicht in der Heckgarage da sie alle Formschlüssig in den Tiefen des Doppelbodens/Seitenfächer verstaut sind. Deshalb wüsste ich auch gar nicht was ich mit so einem Kistenregal sollte. Die Bierkiste steht nicht ganz Formschlüssig auf einer Antirutschmatte an der Trennwand. Der Rest(leere Wasserkanister, leere Faltboxen, Plastikeimer, Gießkanne, kleiner Außenteppich, etc.) darf (im Notfall z.B. Notbremsung) rumfliegen. Die größte Sauerei wäre der umkippende Bierkasten. Aber versuch mal so in die Kurve zu fahren, dass der Bierkasten umkippt. Ich glaube da kippt eher das ganze Womo. Gruß Andreas |
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