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Richtiges Laden von Gel-Batterien?


etlam am 12 Feb 2007 17:39:56

Hallo, ich habe mal eine Frage zur Ladung von Gel-Batterien. In der Beschreibung meines Ladegerätes steht, dass es nicht für Gel-Batterien geeignet ist. :?: Ich habe es aber trotzdem angeschlossen und zusätzlich ein Refresher benutzt (Pulsierung). Nach einigen Stunden Ladung, obwohl das Ladegrät nur einen geringen Ladestrom angezeigt hat, habe ich dann die Spannung mit ca. 13,irgendwas Volt gemessen. (Batterie ausgebaut in der Garage geladen.) Nach ca. drei Tagen Standzeit in der Garage war die Spanung bis auf 10,... Volt abgefallen.
Nun meine Frage benötigt man ein anderes Ladegerät als für Bleiakkus? Kann ich die Batterie wieder zum Leben erwecken, wenn ich sie immer wieder mit dem Refresher lade? Leider weiß ich nicht was der Vorbesitzer mit der Batterie angestellt hat, denn Gel-Batterien sollten doch eigentlich eine längere Lebenszeit haben als Bleiakkus. Sollte sie kaputt sein so werde ich lieber eine billiger Bleibatterie kaufen.

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Hobbit_615 am 12 Feb 2007 19:38:41

Hi Etlam,
der Hauptunterschied zwischen den Säurebatterien und den Gelbatterien ist die sogenannte Ladeschlußspannung. Eine Gelbatterie sollte bis 14,4V geladen werden, eine Blei-Säure nur bis ca. 13,8V.
Andersrum gesagt, wenn dein Lader nicht für Gel geeignet ist, hat er eine zu geringe Ladeschlußspannug und deine Gelbatterie wird nie richtig voll geladen. Das Ergebnis ist dann ein schleichender Tod deiner Gelbatterie.

Hobbit.

volki am 12 Feb 2007 19:43:56

Etlam

lies dich doch einmal durch, speziell den Anfang, nicht die Preisliste,vielleicht weisst du dann mehr.

Batterien sind ein komplexes Thema und wenn man nicht genau weiss, um was es geht, ist schlecht raten.

--> Link

volki

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abo1 am 12 Feb 2007 20:41:39

Hobbit_615 hat geschrieben:Hi Etlam,
..... Eine Gelbatterie sollte bis 14,4V geladen werden, eine Blei-Säure nur bis ca. 13,8V......



hallo hobbit

also ich bin zu faul das jetzt rauszusuchen, aber ich bin sicher du liegst falsch

die ladeschlusspannung bei blei säure ist 14,4 (im winter mehr, im sommer weniger)
die 13,8volt ist die richtige spannung für die erhaltungsladung (ebenfalls im sommer niedriger und im winter höher)
der temperaturabhängig unterschiedliche wert wird durch ein temperaturkompensiertes ladegerät entsprechend angepasst

bei gel batterien sind die genannten spannungen meines wissens nach NIEDRIGER und nicht höher

gel batterien sind wesentlich empfindlicher als säurebatterien (blei ist in beiden drinnen...)
vor allem auf unterladung oder dauerentladung mit niedrigen strömen (frostventil des boilers etc)

lg
g

Nasenbär am 12 Feb 2007 20:52:35

Was Hobbit schreibt, ist richtig. Bei der Nassbatterie ist die Gasungsspannung 15 Volt, bis die sie bei Tiefentladung max. geladen werden soll. Das gilt nicht bei der Gel. Hier darf die Spannung nicht über den angebenen 14,4 Volt liegen. Die Nominalspannung ist bei der Nassbatterie 12,8 Volt und bei der Gel 13,2 Volt, also um 0,4 Volt höher.
So kenn ich das (als Laie :oops: )

Gast am 12 Feb 2007 20:52:37

--> Link

Das wichtigste sind die Gasungsbereiche und die sind Temperaturabhängig!!!
Schaut euch bitte mal das Diagramm der temperaturabhängigen Ladeschlußspannung für Gel und Fließ Batt. an.

Wer Gel und Fließ Batt. in die Gasung treibt schrottet sie, da Ihr bei denen nichts nachfüllen könnt.


Ob bei Dir ein Refresher noch etwas hilft kann Niemand vorhersagen.
Sollte Deine Batt. durch Sulfatierung geschädigt sein, wäre es aber durchaus möglich.

Sollte hier doch Jemand die berüchtigte Glaskugel besitzen, einfach mal vorher die Lottozahlen per PM an mich. :D

Gast am 12 Feb 2007 21:14:52

Leider weiß ich nicht was der Vorbesitzer mit der Batterie angestellt hat, denn Gel-Batterien sollten doch eigentlich eine längere Lebenszeit haben als Bleiakkus( du meinst sicherlich Nassakkus).


Hatte ich ganz vergessen, es gibt eigentlich nur drei Sachen die er gemacht haben kann:

1. zu oft oder zu lange Tiefenentladen (Sulfatierung, mit etwas Glück nur Scheintod)

2. zu lange Überladen (ausgetrocknet und somit Schrott)

3. ist alt, hat ihre Lebensdauer erreicht

abo1 am 12 Feb 2007 22:39:33

Nasenbär hat geschrieben:Was Hobbit schreibt, ist richtig. ...



hallo

also an sich bin ich ja net rechthaberisch, aber hobbit hat eigentlich oben geschrieben
"...Eine Gelbatterie sollte bis 14,4V geladen werden, eine Blei-Säure nur bis ca. 13,8V. ..."

und das ist naja ....

sowohl von der spannungshöhe her als auch von der relation (gel höhere spannung als säure) ist das falsch

oder steh ich jetzt komplett auf der leitung?

lg
g

Nasenbär am 12 Feb 2007 22:49:41

Wollte vorne noch anfügen (geht ja leider nicht zu editieren :? ), dass die Gasungsspannung von 15 Volt natürlich nicht die normale Ladespannung ist. Nur nach einer Tiefentladung und ansonsten ab und zu mal sollte man so hoch gehen, um den Akku noch mal auf die Puschen zu helfen. Das darf man bei der Gel nicht. Ansonsten hat die Gelbatterie 0,4 Volt mehr als die Nasse. Habe ich selbst nachgemessen :D

Die angegebenen Links helfen auch sehr gut :top:

Gast am 12 Feb 2007 23:51:04

oder steh ich jetzt komplett auf der leitung?


Nein stehst Du nicht,
das Problem sind die Temperaturen der Batterie beim Laden.
Die absolut wenigsten benutzen KennlinieLader mit Temperaturkompensation,
da liegt aber nun mal gerade bei Gel (Trockenbatt.) die Gefahr.
Da selbst bei normalen (rund 20°C) Außentemperaturen durch den Ladevorgang selbst,
gerade bei höheren Ladeströmen (Amp.),
sich der Akku erwärmt und es auch bei Gel oder Fließ über das Sicherheitsventil zum Ausgasen kommt.

Das wird immer wieder nicht berücksichtigt, und dann ist das große Staunen da wenn diese Batterien nicht die erwartete Lebensdauer erreichen.

Das zweite Übel sind die Tiefenentladungen die eben nicht nur Nassbatterien killen, die Gels sind zwar nicht so empfindlich aber bei längerer Tiefenentladung sind sie dann genau so hinüber.

Was glaube ich immer wieder vergessen wird, eine Wirkliche Vollladung braucht bei Batterien nun mal Zeit, wer das mit höheren Ladespannungen abkürzt, verringert die Lebenszeit der Batterie.

Gast am 13 Feb 2007 00:11:03

hallo zusammen,

ich versehe nicht, warum gepostete links nicht mal richtig durchgelesen werden und immer weiter dieses halbwissen weiter verbreitet wird. dadurch wird es nicht richtig.

wollte mich eigentlich aus den batterie-disskusionen raushalten, da ja die "bittere wahrheit" über batterien immer einfach überlesen wird.

aber hier noch mal ein versuch.

sehr gute zusammenfassung von hans kröger:

--> Link

ich hoffe, es wird gelesen, damit die überaschungen über "tote" batterien aufhören.


rainer

Hobbit_615 am 13 Feb 2007 09:27:28

Tag zusammen,
also meine Aussagen stützen sich auf die Angaben in der BAL meines in unserem Womo verbauten Ladegerätes.

Darin steht:

1)Die Batterie wird mit Strommaximum bis zum Erreichen der Ladeschlussspannung geladen. Die wird nur erreicht, wenn die Batterie richtig funktioniert.

Maximale Spannung (Ladeschlussspannung):
14,3 Vd.c. für (Blei/Gel) sowie 14,1 Vd.c. für (Blei/Säure) Batterien

2)Nach erreichen der Ladeschlussspannung, lädt das Batterieladegerät bei Blei/Säure Batterien 90 Minuten bzw. 8 Stunden bei Gel-Batterie mit konstanter Spannung (Erhaltungsladung)

Ladeerhaltung Spannung:
13,8Vd.c. für (Blei/Gel) sowie 13,5Vd.c. (Blei/Säure) Batterie

3)Nach 10 Stunden geht das Batterieladegerät in den Stand by Modus
über und beginnt erst wieder aufzuladen, wenn die Spannung der Batterie unter 13Vd.c. sinkt.

Ach ja das Ladegerät ist ein cb-516 von CBE Standartausrüstung bei Hobby.

Und Ralf, dein Link taucht zumindest bei mir nur einmal auf. Und du hast recht ich habe dann auch schnell aufgehört zu lesen und bin ins Womo raus um meine BAL zu hohlen, ging schneller :D

Warscheinlich kommt jetzt mein Lader taugt halt nichts oder etwas ähnliches :roll:

Hobbit.

Gast am 13 Feb 2007 12:54:09

Hobbit_615 hat geschrieben:Warscheinlich kommt jetzt mein Lader taugt halt nichts oder etwas ähnliches :roll:

Hobbit.


Von mir jedenfalls nicht, da das schon die Zweitbeste Ladeart ist.
Und viele die Trockenbatt. benutzen haben die nicht mal.

herrhausk am 13 Feb 2007 14:11:26

Hallo Hobbit,

dein Ladegerät ist gute Mittelklasse.

Für Bleiakkus zu empfehlen.

Für Gelakkus, auf Grund der fehlenden Temperaturkompensation, eher nicht.

Trotzdem, wie schon WOMOMario sagt, die meisten haben mit Sicherheit schlechtere Lader im Einsatz.

Wenn mal ne neue Batterie ansteht könnte man sich ggf. auch Gedanken über einen anderen Lader machen.

gruß Heinz

Gast am 13 Feb 2007 16:07:05

herrhausk hat geschrieben:Hallo Hobbit,

dein Ladegerät ist gute Mittelklasse.

Für Bleiakkus zu empfehlen.

Für Gelakkus, auf Grund der fehlenden Temperaturkompensation, eher nicht.

Trotzdem, wie schon WOMOMario sagt, die meisten haben mit Sicherheit schlechtere Lader im Einsatz.

Wenn mal ne neue Batterie ansteht könnte man sich ggf. auch Gedanken über einen anderen Lader machen.

gruß Heinz


Ein neues Ladegerät mit ordentlich Leistung habe ich mir auch eingebildet. Das war aber leichter gesagt als getan. In meinem Knausi, ist der Lader dermasen in die Bordtechnik integriert, das er nicht einfach so austauschbar ist. Bei den Calira Geräte ist z.B. das Trennralais, die Versorgung für den Kühlschrank mit 12V und die Anzeigen der Batteriespannungen und das Hauptralais und...und....und.... im Ladegerät integriert. Bei den Schaudt Geräten ist das nicht viel anders, da heist das Teil gleich Elektronikblock.

Ich hab mir letztes Jahr ein Transwatt Kombigerät zugelegt. Zusätzlich 2 Stk 130Ah Gelbatterien. Nach vielem hin und her, hab ich als Lösung den Calira-Lader drin gelassen. Einfach den 220V Stecker ziehen und die 2*6mm2 die den Ladestrom bringen abgeklemmt (Sicherung gezogen). Alles andere funktioniert wie bisher. Hat den Vorteil, das ich für den Notfall ein Reserveladegerät hab.

aus München

abo1 am 13 Feb 2007 16:26:29

rafl hat geschrieben:.....

sehr gute zusammenfassung von hans kröger:

--> Link
ich hoffe, es wird gelesen, damit die überaschungen über "tote" batterien aufhören.


hallo rainer

der link hat sich geändert auf

--> Link

ansonsten ist dem nichts hinzuzufügen

lg
g

Gast am 13 Feb 2007 20:18:59

abo1 hat geschrieben:
rafl hat geschrieben:.....

sehr gute zusammenfassung von hans kröger:

--> Link
ich hoffe, es wird gelesen, damit die überaschungen über "tote" batterien aufhören.


hallo rainer

der link hat sich geändert auf

--> Link

ansonsten ist dem nichts hinzuzufügen

lg
g


ich weiß, aber man kann ja leider nicht editieren.


rainer

walterwolf am 18 Apr 2007 17:25:31

oschi-andi hat folgendes geschrieben:

»Einfach den 220V Stecker ziehen und die 2*6mm2 die den Ladestrom bringen abgeklemmt (Sicherung gezogen).«

Hallo, oschi-andi, Ladestromzuführung für Bord- oder für Startbatterie?

Danke und …

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