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in meinem Kasten habe ich: CBE300 Carbest Ladegerät 16A für Aufbau- und Starterbatterie. Schaudt WA 121525
Seit einem Jahr tut der Schaudt seinen Dienst. Soweit ich das beurteilen kann, habe ich mich an die Einbauanleitung gehalten. Nun ist mir erstmalig aufgefallen, dass das Carbest Ladegerät zwar die Aufbaubatterie lädt, nicht mehr jedoch die Starterbatterie.
Was habe ich falsch gemacht? Kann mich einer kurz erleuchten, wie es scheint, stehe ich gerade auf dem Schlauch... :gruebel:
Hast wohl etwas am Trennrelais geändert, bei der CBE schaltet das wenn die Starter geladen werden soll
Hannus am 29 Mai 2020 18:17:13
Welche Einbauanleitung? Es gibt mehrere. Hast du das Trennrelais im CBE deaktiviert, oder hast du die Version mit externem Trennrelais (z.B. Chaussen)? Da fehlen schon noch einige Angaben.
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Jorel am 29 Mai 2020 18:27:35
Das Trennrelais wurde von mir nicht deaktiviert (zumindest nicht wissentlich). Wie lässt sich feststellen, ob das Relais deaktiviert ist?
Der Booster hängt vor der DS300, d.h. der vom Booster abgehende Ladestrom geht über B1 in die DS300.
Ich habe nachstehendes Schema benutzt:
Hannus am 30 Mai 2020 09:36:35
Daß heist du hast praktisch das von der Starterbatterie ankommende Kabel aufgetrennt und den Booster dazwischen gesetzt. Das ist nicht optimal. Du hast dadurch keine Spannungsanzeige der Starterbatterie und auch keine Erhaltungsladung der Selben mehr, und auch dein Kühlschrank wird bei 12V über den Booster versorgt. Was den Ladestrom deiner Aufbaubatterie schmälert.
Besser währe es gewesen, du hättest die original Kabel so gelassen wie sie waren. Von B1 mit einem zusätzlichen dicken Kabel an den Eingang des Boosters, und den Ausgang des Boosters an B2. Das ist zwar nur die zweitbeste Lösung, aber bei 25A durchaus zu vertreten. Besser ist immer den Booster direkt zwischen Starterbatterie und Aufbaubatterie mit eigenen Kabeln anzuschließen.
Dazu noch nach Originalanleitung das Trennrelais deaktivieren. Das ist nur ein Nullohm Wiederstand, also quasi eine Drahtbrücke, die das Trennrelais mit Masse verbindet, da geht nichts kapput.
Gruß Egon
Jorel am 30 Mai 2020 13:25:18
Hallo Egon,
danke für Deine Hinweise.
Es gibt auch noch folgende Anleitung:
Nach meinem Verständnis könnte ich bei dieser Anleitung meinen oben erwähnten Aufbau lassen, müsste aber ein Kabel vom Boostereingang zu B1 führen und selbiges zusammen mit dem Boosterausgang über ein Wechselrelais anschließen, das über D+ angesteuert wird.
Im Stand (ohne Motor an) würde das Relais die Erhaltungsladung via B1 zur Starterbatterie schicken können. Sobald der Motor läuft, würde D+ das Relais schalten lassen und der Booster versorgt die Aufbaubatterie mit Ladung und der Durchgang zur Starterbatterie wäre getrennt. Dann könnte ich auch das Trennrelais im DS300 drin lassen.
Korrekt?
Hannus am 30 Mai 2020 17:33:17
Das währe dann die kompliziertere Version. Immer noch mit der Einschränkung, das der Kühlschrank ca. ein Drittel des Ladestroms für sich verbraucht. Wenn du deinen Kühlschrank auch während der Fahrt mit Gas betreibst und nicht mit 12V, könnte man das aber auch so machen. Du soltest das Trennrelais ja auch nicht ausbauen, sondern nur deaktivieren. Das kann man mit einem Klecks Lötzinn jederzeit wieder zurück bauen. Nur ein zusätzliches Kabel vom Boostereingang zu B1 legen, und den Boosterausgang auf B2 umklemmen, würden dann das gleiche bewirken, und du sparst das externe Trennrelais. Aber viele Wege führen nach Rom. Welchen du nimmst ist deine Entscheidung.
Gruß Egon
Olaf1006 am 31 Mai 2020 08:00:34
Guten Morgen Ich habe, um 1.) die Spannungsanzeige der Starterbatterie zurück zu bekommen, 2.) über das Ladegerät auch die Starterbatterie zu laden, 3.) den 0 Ohm Widerstand am DS300 nicht durchknipsen zu müssen und 4.) den Ladestrom des Boosters nicht durch das DS3000 zu schicken,
das originale Kabel am B1 Anschluss des DS300 abgeschraubt und auf den Boostereingang gelegt. Der Ausgang des Boosters geht an B2 des DS300. Am B1 Anschluss des DS300 habe ich also kein "dickes Kabel mehr.
Damit ich trotzdem meine Starterbatterie laden kann und die Spannungsanzeige habe (die ist natürlich nicht wirklich wichtig!), habe ich vom Boostereingang (wo jetzt das Kabel angeschlossen ist, dass vormals am B1 Anschluss des DS300 angeschlossen war) ein 2,5 mm² Kabel auf den B1 Anschluss des DS300 gelegt und mit 10 Ampere abgesichert. Dieses dünne Kabel ist das einzige, dass am B1 Anschluss hängt. Zusätzlich habe ich ein Relais in das 2,5 mm² Kabel eingesetzt und schalte das über den D+ Abschluss des DS300. Das reicht um die Spannungsanzeige der Starterbatterie zu haben und den geringen Ladestrom an die Starterbatterie zu schicken.
Hannus am 31 Mai 2020 08:43:38
Hallo Olaf
Das kann man so machen, wenn man seinen Kühlschrank während der Fahrt nicht mit 12V betreibt, oder wenn man seine Aufbaubatterie nie richtig leer macht und nicht darauf angewiesen, die Aufbaubatterie möglichst schnell wieder aufzuladen. (Was eigendlich der Sinn des Boosters ist).
Gruß Egon
Olaf1006 am 31 Mai 2020 13:11:07
Hallo Egon :-)
Hannus hat geschrieben:Hallo Olaf Das kann man so machen, wenn man seinen Kühlschrank während der Fahrt nicht mit 12V betreibt, oder wenn man seine Aufbaubatterie nie richtig leer macht und nicht darauf angewiesen, die Aufbaubatterie möglichst schnell wieder aufzuladen. (Was eigendlich der Sinn des Boosters ist). Gruß Egon
Danke für den Hinweis.
Ich glaube, mein Kühlschrank läuft auch während der Fahrt auf 12 V. Das geht natürlich zu Lasten des Ladestromes, wenn ca. 15A gleich wieder im Kühlschrank verschwinden. Meinen Kühlschrank lasse ich nur auf Gas oder Landstrom laufen. Ich habe also die Brücke auf dem DS300 nicht gesteckt.
Meine Aufbaubatterie möchte ich schnellstmöglich wieder voll haben. Deshalb und weil ich wohl in absehbarer Zeit auf eine LiFePO4 umrüste, habe ich extra einen etwas stärkeren Booster in Betrieb (39A). Ich verstehe Deinen Hinweis daher nicht so ganz. Vielleicht kannst Du ihn erläutern, warum es ungünstig ist, den Booster direkt an B2 zu klemmmen.
Hannus am 31 Mai 2020 14:41:09
Hallo Olaf
warum es ungünstig ist, den Booster direkt an B2 zu klemmmen
Das hängt wie immer von den Umständen ab. Wie lang und wie dick ist bei dir die original Verkabelung zwischen B2 und Aufbaubatterie? Da kann bei 35A im ungünstigen Fall schon einiges an Spannungsabfall zusammenkommen. Was man eigendlich durch den Booster vermeiden wollte.
Wenn du deinen Kühlschrank während der Fahrt mit 12V betreibst, bekommt er seine Spannung in deinem Fall jetzt über das Trennrelais von B2 nach B1 und von hier über das Kühlschrankrelais zum Kühlschrank. Das hat nichts mit der Brücke über dem Kühlschrankrelais zu tun. Die ist für Kompressorkühlschränke vorgesehen, da diese auch im Stand 12V brauchen.
Gruß Egon
Olaf1006 am 31 Mai 2020 18:46:16
Hallo Egon Das Original Kabel von B2 zur Aufbaubatterie ist tasächlich nicht besonders dick. Das sind nur 10 mm2 und ca. 1.5m Länge. Ich habe einen Votronic Batteriecomputer und der zeigt mir tatsächlich 39A Ladestrom an und die Ladeschlussspannung steigt auf 14,7 Volt an. So gesehen, scheint es mit dem Booster gut zu funktionieren.
Mit dem Kühlschrank muss ich nochmal checken. Ich glaube, der läuft überhaupt nicht über 12V. Weder wenn der Motor läuft, noch kann ich ihn auf 12V umstellen. Das geht nur, wenn die Brücke gesteckt ist.
Wenn ich auf LiFePO4 umstelle, werde ich auch dickere Kabel montieren, die direkt an die Aufbaubatterie gehen. Das Relais kann ich dann nutzen, um das Trennrelais zu unterbrechen, wenn der Motor läuft.
Und ich muss zugeben, ich habe derzeit nur eine 80Ah Aufbaubatterie im Fahrzeug. Da sind 39A schon sportlich und fließen auch nicht so lange