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Netzvorrangschaltung in meinen OLDI Citroen C25 Dethleffs


hafimann am 28 Okt 2020 11:19:36

Hallo, ich habe eine Frage zum Einbau einer Netzvorrangschaltung .
Meine Anlage besteht aus einem Wechselrichter 1500 Watt, der Außensteckdose und natürlich den Verbrauchern im Aufbau. Ich möchte eine Netzvorrangschaltung von Voelkner mit den Anschlüssen AC1, AC2 und Ausgang Verbraucher einbauen.. Der Wechselrichter ist bei mir jedoch nur bei Bedarf eingeschaltet (Eigenverbrauch)

Funktioniert diese Umschaltung/ Trennung vom Wechselrichter bei Einspeisung über Außensteckdose auch bei ausgeschaltetem Wechselrichter.
Danke und Gruß vom

Hafimann

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fschuen am 28 Okt 2020 11:30:25

Ja, sicher. Die Netzvorrangschaltung schaltet immer den Landstrom durch (vermutlich von AC1, der Eingang mit "Vorrang") - ausser, es ist kein Landstrom da und der Wechselrichter an. Allerdings müsstest du noch Verbraucher, die nicht am Wechselrichter hängen sollen, ebenfalls an AC1 anschliessen. Das ist mindestens das Ladegerät und vielleicht noch der Kühlschrank.

Gruss Manfred

hafimann am 28 Okt 2020 19:33:39

Hallo fschuen., danke für deine schnelle Antwort.

NUR ZU MEINEM VERSTÄNDNIS!

Du schreibst dass beim Wechselrichterbetrieb das Ladegerät nicht über den Wechselrichter laufen soll (laden nur über Landstrom).
Warum nicht ?
Mein Gedanke: -250 Volt aus Wechselrichter schicke ich an Ladegerät,
- Ladegerät wandelt 250 Volt um in 12 Volt und schickt diese an Batterie,
- Batterie schickt 12 Volt an Wechselrichter
- Wechselrichter wandelt 12 Volt um in 250 Volt

Das ganze wäre ein stetiger Kreislauf mit jeweiligem Eigenverbrauch.

Ist mein Gedanke richtig? (Ich will es nur verstehen)

Danke und Gruß vom

Hafimann

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Wuidsau am 29 Okt 2020 01:04:38

So ist es.
Nach kurzer Zeit ist die Batterie aufgrund der Verluste entladen.

MfG Charly

HartyH am 29 Okt 2020 03:57:40

hafimann hat geschrieben:...
Meine Anlage besteht aus einem Wechselrichter 1500 Watt, der Außensteckdose und natürlich den Verbrauchern im Aufbau. Ich möchte eine Netzvorrangschaltung von Voelkner mit den Anschlüssen AC1, AC2 und Ausgang Verbraucher einbauen.. Der Wechselrichter ist bei mir jedoch nur bei Bedarf eingeschaltet (Eigenverbrauch)

Hallo Hafimann,

für mich ist deine geschilderte Anlagenkonfiguration etwas konfus.
Falls du noch detaillierte Antworten möchtest, müssen wir step by step deine Elektroanlage betrachten.
  1. der Wechselrichter 1500 Watt ist direkt an die Batterie angeschlossen?
  2. Wie viel separate 230V-Steckdosen sind am Wechselrichter angeschlossen, oder ist die 230V-Steckdose direkt im Wechselrichter?
  3. Was ist an der Außensteckdose angeschlossen, das Ladegerät?
  4. Wo ist das Ladegerät angeschlossen?
  5. Wenn eine Außensteckdose, dann sollte doch bereits eine Netzvorrangschaltung installiert sein, oder?
  6. Wie heißt die Netzvorrangschaltung von Voelkner, Bezeichnung?

Mattes007 am 29 Okt 2020 09:58:34

Moin Hafimann,

den Umbau habe ich gerade hinter mir.
Wechselrichter und Landtrom über Netzvorrangschalter mit dem Betrieb der vorhandenen Steckdosen. Der Kühlschrank und das Ladegerät ist davon ausgespart und wird nur über Landstrom betrieben. Dies ging recht einfach, da mein Wohnmobil bereits drei getrennte Kreise hierfür hatte.

Durch die Verwendung der vorhandenen Streckdosen und die Installation einer neuen Einspeisung über den Wechselrichter muss dieser Stromkreis auch entsprechend abgesichert sein, d.h. Sicherungsautomat und FI Schalter.

Bei mir war direkt in der Anschlussdose des Landstrom ein FI und der Sicherungsautomat verbaut (links im Bild), so dass ich für den Wechselrichter beides zusätzlich installieren musste.



Das ganze ist mit entsprechender Know-How gut machbar.
Da es sich um lebensgefährliche 230V Netzspannung handelt, sollte man aber schon wissen was man macht.

hafimann am 29 Okt 2020 11:08:11

Hallo und Danke, mein Wissensdurst ist gestillt. Habe alle, von Mattes 007 aufgeführte Teile bereits Installiert nur die Verkabelung und Verklemmung fehlte noch. Bei mir ist es nur nicht möglich den Kühli auszuschließen da dies von der ursprünglichen Installation recht aufwendig wäre. (Dethleffs Alkoven Baujahr 1992). Aber mein Kühli läuft zu 99 % mit Gas. Also kein Thema.

Danke und Gruß vom

Hafimann

Gast am 29 Okt 2020 15:40:32

hafimann hat geschrieben:Hallo und Danke, mein Wissensdurst ist gestillt. Habe alle, von Mattes 007 aufgeführte Teile bereits Installiert nur die Verkabelung und Verklemmung fehlte noch. Bei mir ist es nur nicht möglich den Kühli auszuschließen da dies von der ursprünglichen Installation recht aufwendig wäre. (Dethleffs Alkoven Baujahr 1992).

Hafimann


Verstehe ich nicht. Wenn du solch einen wesentlichen Eingriff in die 230 V Anlage machst, musst du die Netzform und die Installation auf die derzeit gültigen Normen hochrüsten. Also zwei FI, einer davon für WR Betrieb geeignet.

Wen Du das alles richtig gemacht hast, sollte die Kühlschrank auch wieder funktionieren.

haryhirsch am 02 Nov 2020 12:57:22

Zum FI habe ich eine Frage weil ich es mal anders gelernt habe: Er verhindert einen Stromfluss durch den Körper vom Leiter zum Boden weil in den EVU´s alles geerdet ist und so ein Strom fliesen kann. Der Wechselrichter ist aber meist nur mit L und N allso ohne Erde im 230V Kreis angeschlossen, wie soll da ein Strom nach Erde fliesen? Das ist wie bei einem Trenntrafo, auf der Primäseite reagiert der FI auf der Sekundärseite nicht, eben weil kein Strom nach Erde fliesen kann was ja der Sinn des Trenntrafos ist.
Beim Wechselrichter sehe ich das genau so, eine Gefudel bekommt man nur wenn an beiden Leitern gleichzeitig angefast wird, da nützt auch ein FI nichts.
Der Schutzleiter ist bei manchen WR zwar in der Dose sichtbar, aber nicht im WR verbunden. Bei den WR mit den einfachen 2 Pol Eurodosen ist PE erst garnicht vorgesehen.
Ich habe meinen FI/Sicherungen so angeschlossen: Landstromsteckdose direckt zur NVS und dann zum FI/Sicherungen. Mit den üblichen Anlagenmessgerät mal getestet und der FI löst bei Landstrom aus wie er soll und bei WR Betrieb nicht weil eben kein Strom nach PE fliest. Mit dem FI in WoMo ist es sowieso etwas anders, der reagiert nur wenn Teile berührt werden die auch an der Landdose geerdet sind. Ob das Fahrgestell am PE hängt kann sein muss aber nicht. Wäre auch echt übel bei Gewitter, wegen Faradyschen Käfig und so. Bei den Böden im WoMo bis Du von der Erde getrennt und da ist der Widerstand so gross das kein Fehlerstrom fliest. Das kann man sehr gut sehen wenn man mit einem Glimmlampenschraubendrehen in den Steckdosen den L finden will, geht nicht.

Gast am 02 Nov 2020 13:08:37

haryhirsch hat geschrieben:... Der Wechselrichter ist aber meist nur mit L und N allso ohne Erde im 230V Kreis angeschlossen, wie soll da ein Strom nach Erde fliesen?


Ja, es ist wirklich ein Elend. Jeder traut sich zu einen Wechselrichter einfach so einzubauen, ohne dass die Schutzmassnahme überlegt ist und ohne dass ein ordnungsgemässer Potentialausgleich im Wohnmobil gemacht wird. :eek:

Wenn es dann mal ein Kind oder eine WoMo-Oma erwischt wundert man sich. :roll:

andwein am 02 Nov 2020 16:04:55

haryhirsch hat geschrieben:Zum FI habe ich eine Frage weil ich es mal anders gelernt habe:

Dann kannst du mal hier wieder auffrischen: --> Link
Gruß Andreas

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