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Wechselrichter wie hoch absichern? 1, 2


jara04 am 05 Nov 2020 08:53:21

Hallo Zusammen.

Vielleicht eine doofe Frage, aber ich möchte mich gerne absichern. Ich habe einen 1500/3000 W Wechselrichter, reiner Sinus.
Diesen muss/will ich bei der Batterie noch absichern. Wenn die Batterie 100 Ahp hat, dann eine 100er Sicherung, bei einer 150Ahp Batterie eine 150er Sicherung???
Oder wie wird die Grösse dieser Sicherung berechnet?

Danke Euch.
Gruss Markus

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Agepi am 05 Nov 2020 09:29:12

Hallo Markus,
tippe einfach unter Suche Wechselrichter+Sicherung ein und du hast einiges zu lesen.
LG HP

Gast am 05 Nov 2020 10:11:08

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Der Strom den der WR aus deiner Batterie ziehen kann liegt bei 125/250A, wobei die 250A nur für ein paar Sekunden gezogen werden kann.

Mit dem maximalen Strom bestimmst du den Leitungsquerschnitt, mit dem du den WR an der Batterie anklemmst. In Abhängigkeit vom Leitungsquerschnitt legst du dann die passende Sicherung aus.
Denn die Sicherung schützt die Leitung von der Batterie zum WR.
Der WR schützt sich intern selbst.

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jara04 am 05 Nov 2020 10:48:14

Hallo Hp.

Danke Dir. Leider verwirrt mich das ganze. Ich plane wenn es der Platz zulässt, den WR gleich bei der Batterie zu Platzieren. Kabellänge ca. 50cm.
Was brauche ich da für einen Querschnitt? Und wie berechne ich die höhe der Sicherung? So wie ich da lese, liege ich falsch wenn ich für die 100Ahp Batterie eine 100er Sicherung nehme?

bigmacblau am 05 Nov 2020 11:03:03

jara04 hat geschrieben:Hallo Hp.

So wie ich da lese, liege ich falsch wenn ich für die 100Ahp Batterie eine 100er Sicherung nehme?


Ja, lies den Beitrag von hmarburg noch einmal. Die Leistung der Batterie ( was meist Du mit Ahp ?)hat erst mal nichts mit der Absicherung des WR zu tun.
Gruß
Wolfgang

jara04 am 05 Nov 2020 11:11:15

Sorry, ich meine eine 100 Ah oder 150 Ah Batterie. Aber wie kann ich den Leitungsquerschnitt und dann die dazu passende Sicherung berrechnen?

Gruss Markus

Gast am 05 Nov 2020 11:40:27

jara04 hat geschrieben:Sorry, ich meine eine 100 Ah oder 150 Ah Batterie. Aber wie kann ich den Leitungsquerschnitt und dann die dazu passende Sicherung berrechnen?

Gruss Markus

Scheinbar kannst du das nicht. Also brauchst du Hilfe dabei.

Die Frage muss also heißen:
Ist hier jemand der mir das rechnen kann und was braucht er von mir?

Gruß

dieter2 am 05 Nov 2020 11:46:02

Nimm ne 150 Ampere Sicherung,das reicht auch um mal einen Kaffee mit der Senseo zu kochen.

Gast am 05 Nov 2020 11:53:46

dieter2 hat geschrieben:Nimm ne 150 Ampere Sicherung,das reicht auch um mal einen Kaffee mit der Senseo zu kochen.


Manchmal ist keine Aussage die bessere Aussage!

HartyH am 05 Nov 2020 12:06:07

jara04 hat geschrieben:Ich plane wenn es der Platz zulässt, den WR gleich bei der Batterie zu Platzieren. Kabellänge ca. 50cm.
Was brauche ich da für einen Querschnitt? Und wie berechne ich die höhe der Sicherung? So wie ich da lese, liege ich falsch wenn ich für die 100Ahp Batterie eine 100er Sicherung nehme?

Korrekt.
Die Sicherung hat nichts mit deiner Batteriegröße zu tuen.

Kabellänge ca. 50cm und ca. 1500W Wechselrichter ergeben:
  • Stromstärke 125A, gewählt 150A,
  • dann brauchst du ein bzw. 2 Kabel (Plus + Minus) mit einem Querschnitt von 50qmm, eventuell hat der Wechselrichter bereits Kabel montiert, diese werden wahrscheinlich 35qmm haben. Geht auch.
  • das Pluskabel wird mit 150A abgesichert

DonCarlos1962 am 05 Nov 2020 12:07:02

Auf den ROBUR Akku mit 105Ah steht als Hinweis drauf, dass die Leitung mit 120-160A zu erfolgen hat. --> Link
Bei meinem 120Ah Robur wir 160A als Absicherung empfohlen. --> Link

Dem bin ich auch gefolgt. Zwischen Akku und Wechselrichter habe ich nicht ganz einen Meter 50mm² Leitung liegen.
Mein WoMo Händler ist der Meinung, dass dies gut ausreichend ist. Und tatsächlich bleibt, auch nach Minuten langer Belastung der Leitung an der Belastungsgrenze
z.B. durch den Staubsauger, die Leitung völlig kalt.

Vielleicht hätte ich gar keine 50mm² Leitung gebraucht, aber was macht das für einen monetären Unterschied?
Dem Wechselrichter lagen 35mm² Kabel bei, die mir aber zu kurz und dünn waren.

LG Carsten

Gast am 05 Nov 2020 12:09:26

jara04 hat geschrieben:Aber wie kann ich den Leitungsquerschnitt und dann die dazu passende Sicherung berrechnen?


Berechnung Querschnitt: z.B. --> Link
Sicherung entsprechend Auslegungsstrom Leitungsquerschnitt.

HartyH am 05 Nov 2020 12:21:43

DonCarlos1962 hat geschrieben:Auf den ROBUR Akku mit 105Ah steht als Hinweis drauf, dass die Leitung mit 120-160A zu erfolgen hat. --> Link
Bei meinem 120Ah Robur wir 160A als Absicherung empfohlen. --> Link

LG Carsten

Hallo Carsten,
das ist auch grob betrachtet ok.
Aber eine max. Stromentnahme eines Akkus mit einer Sicherung abzusichern, grenzt an Weitergabe der Einhaltung zugesicherte elektrischer Werte. In dem Fall ist der Kunde verantwortlich, die max. Stromentnahme über eine Sicherung zu begrenzen.
Ich finde so etwas nicht fein von Robur.

Damit soll wohl das interne BMS geschützt werden?
Wobei ich die Information habe, daß die Robur-Akkus gegen Kurzschluß gesichert sind.

Zusammenfassung: Mit einer Sicherung wird das nachfolgende Kabel abgesichert.

jara04 am 05 Nov 2020 12:29:59

nethunter hat geschrieben:Scheinbar kannst du das nicht. Also brauchst du Hilfe dabei.

Die Frage muss also heißen:
Ist hier jemand der mir das rechnen kann und was braucht er von mir?

Gruß


Da hast Du recht. Bei den Tabellen verstehe ich im Moment nur Bahnhof :-(. Hoffe ich Blick da auch mal durch...
Was für Angaben benötigt Ihr um mir das auszurechnen :-)

Gruss

HartyH am 05 Nov 2020 12:40:21

jara04 hat geschrieben:Was für Angaben benötigt Ihr um mir das auszurechnen :-)

das habe ich dir doch schon ausgerechnet, siehe post Nr.10

Gast am 05 Nov 2020 12:42:54

jara04 hat geschrieben:
Da hast Du recht. Bei den Tabellen verstehe ich im Moment nur Bahnhof :-(. Hoffe ich Blick da auch mal durch...
Was für Angaben benötigt Ihr um mir das auszurechnen :-)

Gruss


Das wird sicher wieder einer der unzähligen Threads über Wechselrichter und die Leitungslänge. Das ist immer so, wenn man dem/der TE*in die notwendigen Informationen einzeln aus der Nase ziehen oder erst mal seine/ihre alten Beiträge suchen muss.

Du kannst es abkürzen, indem du verstehtst, dass es keinen Sinn macht einen 1500/3000 W Wechselrichter, reiner Sinus an einer 100Ah, 12V Blei-Batterie zu betreiben. Die ist nämlich bei 1500 Watt (also 140 A) nach rund 10 Minuten schon komplett platt und der Wechselrichter steigt mit Unterspannung aus.

Bei Lithium (?) mag es anders aussehen, da gibt dann der Hersteller aufgrund des verbauten BMS die möglichen Entladeströme vor.

Wenn du darauf bestehst, schliesse den WR einfach mit den mitgelieferten kurzen Kabeln direkt ohne zusätzliche Sicherung an der Batterie an. Möglichst an eine Lithium-Batterie mit BMS und Kurzschlusschutz.

Gast am 05 Nov 2020 12:44:58

jara04 hat geschrieben:Da hast Du recht. Bei den Tabellen verstehe ich im Moment nur Bahnhof :-(. Hoffe ich Blick da auch mal durch...
Was für Angaben benötigt Ihr um mir das auszurechnen :-)

Gruss

Sehr gut,
- Genaue Typ Bezeichnung des WR oder besser Foto vom Typenschild
- die Max in Frage kommende Kabellänge
- evtl. vorhandenen Material oder Werkzeug was verwendet Erden kann (kabelschuhe für dicke Kabel, passende Zange usw)

andwein am 05 Nov 2020 12:47:08

jara04 hat geschrieben:.....Da hast Du recht. Bei den Tabellen verstehe ich im Moment nur Bahnhof :-(. Hoffe ich Blick da auch mal durch...
Was für Angaben benötigt Ihr um mir das auszurechnen Gruss

Mein Rat: gehe zum Fachmann und lass den das Ding einbauen!! Deine Fragen zeigen für dieses Thema erschreckend wenig Fähigkeiten der Elektrotechnik und der Internetrecherche! Übrigens: Der Einschaltstrom eines WR ist eine kurze Zeit doppelt bis dreifach so hoch wie der Betriebsstrom. Auch davon sollte die Wahl des Sicherungstyps und Auslösezeitpunktes abhängen. Oder möchtest du nur die zuführenden 12V Kabel gegen Durchschmoren absichern??
Das ist nicht schlimm, man(n) frau kann nicht alles können, aber man sollte seine Grenzen kennen und fachmännische Hilfe vor Ort in Anspruch nehmen.
Gruß Andreas

basste315 am 05 Nov 2020 12:47:47

hmarburg hat geschrieben:
Aber wie kann ich den Leitungsquerschnitt und dann die dazu passende Sicherung berrechnen?

Berechnung Querschnitt: z.B. --> Link
Sicherung entsprechend Auslegungsstrom Leitungsquerschnitt.


Hallo Holger, warum sprichst Du in Rätseln, es liegen doch klare Angaben vor.

Ein :daumen2: für die rätselfreie Antwort von HartyH.

Mir (als interessiertem Laien) stellte sich vor 2 Jahren die gleiche Frage (WR 1500/3000W, beigelegte 50 cm lange Kabel 0,35mm2). Ich habe dann einen flinken 200A-Automaten verwendet, der aber viel früher (getestet etwa bei 140A nach 3 Minuten) bereits auslöst. Kabel wurden keine warm.

Helmut

DonCarlos1962 am 05 Nov 2020 12:49:18

Holger hat hierzu ja schon einen Link geschickt.

Da kannst Du in den "Rechner" Deine Eckdaten eingeben:
Länge des Kabels
Maximaler Strom (in Ampere)
Verlustfaktor in Prozent, den Du nicht überschreiten möchtest.
Die Spannung, bei uns etwas mehr als 12V

Wenn Du dann auf "Senden" drückst, kommt der empfohlene Kabelquerschnitt heraus.

Bei uns wäre das in etwa:

100cm Kabellänge
120A Strom
Verlustfaktor von 1% = 0,124V
Spannung 12,4V

Ergibt einen berechneten Kabelquerschnitt von 33.87mm² (Da hätte das dem Wechselrichter beiliegende 35mm² Kabel vielleicht also schon gereicht.)

Bei einem Verlustfaktor von 0,7% komme ich dann auf 48.39mm², was dem von mir verbauten 50mm² sehr nahe kommt.

LG Carsten

P.S.: Wir haben auch einen Wechselrichter "Reiner Sinus 3000/1500W" aber die Batterie begrenzt die Leistung auf ca. 1000W, dann schaltet der Wechselrichter von sich aus mit Warnton ab. :lol:

Gast am 05 Nov 2020 12:52:21

basste315 hat geschrieben:...Hallo Holger, warum sprichst Du in Rätseln, es liegen doch klare Angaben vor.


Hilfe zur Selbsthilfe.

fschuen am 05 Nov 2020 13:20:06

Faustregel Sicherung: Leistung durch zehn, in deinem Fall 150A
Faustregel Kabelquerschnitt: nie mehr als 10A pro mm2, also notfalls 16 mm2, besser 25 oder 35.

Auf gute Verbindungen achten, nix darf warm werden. Die Kapazität der Batterie ist völlig egal, der Maximalstrom der Batterie ist relevant. Hohe Stromentnahme verkürzt die Lebensdauer einer einzelnen bleibasierten Wohnraumbatterie erheblich.

Gruss Manfred

OnTour am 05 Nov 2020 14:11:41

Hallo,
ich möchte niemanden zu nahe treten, aber ist es so verkehrt, Arbeiten an der Elektrik einem Fachmann machen zu lassen, wenn man offensichtlich die Basics nicht intus hat?

Wie gesagt, nicht beleidigt sein, aber da sollte man mal drüber nachdenken. Eine kurzgeschlossene Batterie kann ganz schön Schaden anrichten.

Viele Grüße und kurschlussfreie Zeit
Martin

fschuen am 05 Nov 2020 15:56:14

Ich möchte auch niemandem zu nahe treten, aber Hinweise auf Fachwerkstätten und Profis sind genauso hilfreich wie der Forums-Bot, der automatisch bei jedem Thread auf die Suchfunktion verweist. Klar, Gas kann brennen, Elektrik funken, Dinge können kaputt gehen und Prozesse vor Gericht verloren werden. Aber in die Wiege gelegt ist das richtige Handwerk keinem, und daher hat jeder, der die richtigen Fragen stellt, eine vernünftige Antwort verdient. Und das gilt auch dann, wenn jemand unbedingt die Bremsen an seinem Womo selbst erneuern will - vielleicht hat er oder sie einfach schon genug Werkstatterfahrung gesammelt?

Gruss Manfred

Agepi am 05 Nov 2020 16:11:51

fschuen hat geschrieben:Ich möchte auch niemandem zu nahe treten, aber Hinweise auf Fachwerkstätten und Profis sind genauso hilfreich wie der Forums-Bot, der automatisch bei jedem Thread auf die Suchfunktion verweist.

Gruss Manfred


Finde ich nicht. Wenn Fragen zu Themen, die schon 100.000. mal bis ins kleinste Detail im Forum abgearbeitet wurden gestellt werden, finde ich es legitim auf die Suche hinzuweisen. Im übrigen finde ich, das es die normale Vorgehensweise zu allen Themen ist, erst mal selbst zu suchen und wenn nichts zu finden ist, zu fragen. Wenn es aus der Fragestellung ersichtlich ist das keinerlei Grundwissen zum Thema vorhanden ist, sollte man auch darauf hinweisen.
LG HP

dieter2 am 05 Nov 2020 17:25:54

dieter2 hat geschrieben:Nimm ne 150 Ampere Sicherung,das reicht auch um mal einen Kaffee mit der Senseo zu kochen.


hmarburg hat geschrieben:Manchmal ist keine Aussage die bessere Aussage!


Wieso ?
So fahre ich schon über 10 Jahre durch die Gegend und koche meinen Kaffee :ja:

andwein am 05 Nov 2020 17:34:14

fschuen hat geschrieben:Ich möchte auch niemandem zu nahe treten, aber Hinweise auf Fachwerkstätten und Profis sind genauso hilfreich wie der Forums-Bot, der automatisch bei jedem Thread auf die Suchfunktion verweist. Gruss Manfred

Aber manchmal muss man auch die Hobbybastler vor sich selbst schützen. Ich würde auch einem Selbstmörder, der auf dem Brückengeländer steht, zuraten es nicht zu tun!!
So bin ich halt, Gruß Andreas

DonCarlos1962 am 05 Nov 2020 18:12:14

Nun ja, ich habe hier im Forum auch schon mal Fragen zu Dingen gestellt, die sich dann als für mich zu hoch herausstellten.
Entweder weil mir das Werkzeug, oder eben das Fachwissen fehlte.

Aber ich habe mich trotzdem darüber "schlau gemacht". Habe mich eingelesen und versucht aus den Ratschlägen das wichtigste heraus zu finden.
Irgendwann ist man dann an dem Punkt angekommen, an dem man die Entscheidung treffen muss, ob man sich an die Arbeit macht, oder diese
besser einem Fachmann überlässt.

Darum ist der Hinweis eines Fachmannes, vielleicht die Finger davon zu lassen, auch nicht schlecht!

Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich die Arbeiten und die Konsequenzen (die man besser kennen sollte) zutraut.
Und die kann er ja hier vielleicht nachlesen.

LG Carsten

Gast am 05 Nov 2020 19:00:11

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Darum ist der Hinweis eines Fachmannes, vielleicht die Finger davon zu lassen, auch nicht schlecht!LG Carsten

Bist du dann der Fachmann der ihm dazu rät die Finger von zu lassen und die Erfahrung nicht zu machen weil man ihn nicht dazu fähig hält?

DonCarlos1962 am 05 Nov 2020 19:21:59

nethunter hat geschrieben:Bist du dann der Fachmann der ihm dazu rät die Finger von zu lassen und die Erfahrung nicht zu machen weil man ihn nicht dazu fähig hält?


Nein, weil ich kein Fachmann bin.

LG Carsten

Gast am 05 Nov 2020 19:54:55

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Nein, weil ich kein Fachmann bin.

LG Carsten

Dann dürfen die anderen bestimmt weiter machen :razz:

dieter2 am 05 Nov 2020 22:21:11

Da muß man kein Fachman sein.
Das Mitgelieferte Kabel nehmen um den WR an die Batterie anzuschließen mit einer 150 A oder 200 A in Batterienähe
und das wars.
Da braucht man keine wissenschaftlichen Berechnungen anstelle.
Die mitgelieferten vorkonfektionierten Kabel haben in der Regel 34 mm2 ,das reicht.

Gast am 05 Nov 2020 23:12:44

dieter2 hat geschrieben:Da muß man kein Fachman sein....


Es reicht eine gut polierte Glaskugel, wie es scheint.

Du wirfst hier mit Annahmen über mitgelieferte Leitungen und ihre Querschnitte und macht daraus Empfehlungen für Absicherungen mit einer Differenz von 50A, was locker einen oder mehr Normquerschnittsgrößen überspannt.

Sorry, mit der Aussage, dass deine Kaffeemaschine bei dir so läuft, zeugt eher von Glück.

DonCarlos1962 am 06 Nov 2020 00:03:41

Auch als Laie kann man schon sichere eigene Schaltungen herstellen.

Hier z.B. kann man vorkonfektionierte Kabel kaufen. Link zum eBay Artikel
Damit erspart man sich das zumeist aufwändige crimpen und hat garantiert eine sichere Verbindung.

Auf der gleichen Seite kann man diese Informationen lesen:

Strombelastbarkeit im Kabelkanal für diese Kabel
Durchmesser / Kabel max. / Sicherung

10mm² / 53 A / 50 A
16mm² / 72 A / 63 A
25mm² / 94 A / 80 A
35mm² / 118 A / 100 A
50mm² / 142 A / 125 A
70mm² / 181 A / 160 A

So konnte ich auch als ambitionierter Laie eine sichere Verbindung herstellen und das traue ich auch anderen zu!
Ganz billig ist die Sache allerdings nicht. Denn für die Plusleitung braucht man ja zwei Kabel: Von der Batterie zur Sicherung und dann von dort aus zum Wechselrichter.

Mit Batteriepolanschluss gibt es die Kabel auch.Link zum eBay Artikel

Fehlt nur noch ein geeigneter Sicherungshalter.

Alles wird gut. Aber der Hinweis der Fachleute auf die Gefahren, ist trotzdem berechtigt.

LG Carsten

fschuen am 06 Nov 2020 08:47:31

DonCarlos1962 hat geschrieben:Aber der Hinweis der Fachleute auf die Gefahren, ist trotzdem berechtigt.


Ja, da stimme ich zu. Dreistellige Ströme sind nicht ohne. Aber hilfreich ist der Hinweis nur, wenn man 1. auch verrät, wie man den Gefahren begegnet - also Verbindungen vermeiden, die vorhandenen ordentlich festziehen und ausreichende Querschnitte verwenden, und 2. wie man das Ergebnis prüft, also auf Funktion testen, dann belasten, und schliesslich unter Volllast beobachten, ob etwas warm wird.

Ich hab schon viel lebensgefährlichen Pfusch von Fachleuten gesehen, daher entspricht der Tipp "Lass die Fachwerkstatt ran und alles wird gut" in keiner Weise meiner Lebenserfahrung. Ausserdem verbessert der erfolgreiche Selbstbau nicht nur das Wohnmobil, sondern auch einen selbst :mrgreen:

Gruss Manfred

basste315 am 06 Nov 2020 10:41:34

fschuen hat geschrieben:
Ich hab schon viel (................) Pfusch von Fachleuten gesehen, daher entspricht der Tipp "Lass die Fachwerkstatt ran und alles wird gut" in keiner Weise meiner Lebenserfahrung. Ausserdem verbessert der erfolgreiche Selbstbau nicht nur das Wohnmobil, sondern auch einen selbst :mrgreen:

Gruss Manfred


Insbesondere der 2.Satz trifft jedenfalls zu. :klatschen:

Helmut

dieter2 am 06 Nov 2020 10:48:38

hmarburg hat geschrieben:


Sorry, mit der Aussage, dass deine Kaffeemaschine bei dir so läuft, zeugt eher von Glück.


Kein Glück, nur lesen können :ja:

Hier der Vorschlag von Fraron,die sollten es wissen.


thomas56 am 06 Nov 2020 11:04:52

Bin nur Laie, aber wenn mir jemand bei 200A mit 35mm² verkabeln wollte, würde ich die Werkstatt wechseln! Unter 70mm² würde ich das nicht zulassen.
Mastervolt sieht es genauso. --> Link

fschuen am 06 Nov 2020 11:34:32

Der Kabelquerschnitt ist immer ein Kompromiss. Meine persönliche Minimalanforderung von Strombelastung durch zehn bezieht sich auf Sicherheitsaspekte - unter dem Leistungsaspekt ist mehr sicher nicht schlecht. Da stellen sich aber bei hohen Strömen auch die Fragen nach der Länge des Kabels und der Dauer der Belastung. Wichtig ist die Prüfung der fertigen Installation - und da dürfte das immer ein Anschluss sein, der warm wird, und nie das Kabel.

Ausserdem können Kabel auch zu dick sein. Wenn man für einen Einzelzellenabgriff nicht die ganz dünnen Kabel nimmt, sondern was haushaltsübliches mit rund einem Quadratmillimeter, hat man im Kurzschlussfall eine Leitung, die minutenlang vor sich hin glüht, statt einfach durchzubrennen. Diese Zeit kann man gut nutzen, um die Feuerwehr zu alarmieren. Kann man auch mit x Sicherungen lösen, hat dann aber 2x zusätzliche Kontaktstellen.

Gruss Manfred

Gast am 06 Nov 2020 11:52:25

dieter2 hat geschrieben:...Kein Glück, nur lesen können :ja:

Hier der Vorschlag von Fraron,die sollten es wissen.



Warum gibst den Link nicht an den TE weiter, damit hätte er was Anfangen können.

andwein am 06 Nov 2020 12:00:05

fschuen hat geschrieben:Der Kabelquerschnitt ist immer ein Kompromiss. Gruss Manfred

Das ist einer der Punkte die das ganze schwerer machen:
Dünnere Kabel, aber natürlich immer noch dem Strom und dem Abfall der Spannung angemessen und dafür bessere Biegeradien und einfachere Verlegung, oder
dickere Kabel, mehr Sicherheit stromtechnischer Art aber schlechtere Verlegungsmöglichkeiten??
Wir reden hier alle nicht als Starkstromtechniker eines E-Werks mit Kabelschienen und Betonrohren, wir reden über die Verlegung in einem Wohnmobil!! Da wird es oft schon mit einer Lautsprecherleitung schwierig! Und deshalb braucht es hier Kompromisse.
Aber es braucht Kompromisse durch Installateure, die auch die Gefahr einer aufgescheuerten Isolierung, eines nicht sauber gepressten Crimpverbindung und der magnetischen Einstrahlung in andere Komponenten (z.B. Messleitung von Shunt zu BC) abschätzen können. Ich habe das Wort "Fachleute" mit Absicht nicht benutzt, weil hier einige wohl gegen dieses Wort allergisch sind.
Für mich sind Fachleute, Menschen, die diese Materie verstehen und erklären können! Dazu muss man nicht unbedingt den Gesellen- oder Meisterbrief haben oder studiert haben. Aber man braucht Erfahrungen aus vorherigen Arbeiten und Fehlern um abschätzen zu können ob man das Thema sauber packt oder daran scheitert. Beim Tapezieren ist das egal, bei Strom und Gas nicht!!
So, das war mein Wort zum Sonntag, ich geh jetzt Weißwurstessen. Gruß Andreas

dieter2 am 06 Nov 2020 12:04:06

thomas56 hat geschrieben:Bin nur Laie, aber wenn mir jemand bei 200A mit 35mm² verkabeln wollte, würde ich die Werkstatt wechseln! Unter 70mm² würde ich das nicht zulassen.
Mastervolt sieht es genauso. --> Link


Ja,so sind die Deutschen, immer erst mit 130 % Sicherheit zufrieden :roll:

Gast am 06 Nov 2020 12:04:22

andwein hat geschrieben:...

Dazu muss man nicht unbedingt den Gesellen- oder Meisterbrief haben oder studiert haben. ...


So, das war mein Wort zum Sonntag, ich geh jetzt Weißwurstessen. Gruß Andreas



Aber es hilft.

kdupke am 06 Nov 2020 12:11:27

thomas56 hat geschrieben:Bin nur Laie, aber wenn mir jemand bei 200A mit 35mm² verkabeln wollte, würde ich die Werkstatt wechseln! Unter 70mm² würde ich das nicht zulassen.


Begründung?

Fraron schlägt 34qmm vor - bei 1m Kabellänge. Erst ab 2m werden 70qmm vorgeschlagen. --> Link

gruss kai

HartyH am 06 Nov 2020 12:24:15

kdupke hat geschrieben:Fraron schlägt 34qmm vor - bei 1m Kabellänge. Erst ab 2m werden 70qmm vorgeschlagen.

das gibt mir aber zu denken.
Ich mag ja Fraron, aber nicht alles.
Bei 200A verlasse ich mich nicht auf diese Berechnung.
Tut mir leid.

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