TiborF am 16 Nov 2020 11:08:08 Zitat: " Ungewöhnlich nachhaltig - mit dem Wohnmobil auf dem Holzweg Der Vater ist Zimmermann, der Sohn Ingenieur und Marketing-Profi, beide teilen die Leidenschaft fürs Camping. Doch seit eine dritte Generation im Spiel ist, sind den Herren Offenburger gewöhnliche Wohnmobile nicht mehr nachhaltig genug. Jetzt sind sie völlig auf dem Holzweg. Von wegen Funkenflug, metallisches Kreischen und der Geruch von verbranntem Schweißdraht - wer in Stefan Offenburgers Garage kommt, der steht schnell mal bis zu den Knöcheln in Sägemehl und Hobelspänen und in die Nase steigt ein Aroma von Harz und Holz. Denn der Offenburger ist kein Schrauber, sondern ein Zimmermann. Und weil er zudem leidenschaftlicher Camper ist, hat er zusammen mit seinem Sohn Oliver das erste Wohnmobil komplett aus Holz gebaut. ........" Hier geht der Artikel weiter: --> Link
Inselmann am 16 Nov 2020 11:20:20 Zitat: Denn bei aktuell 4,5 Tonnen braucht man schon einen Lkw-Führerschein, um mit dem Holzmobil auf Reisen zu gehen. "Aber wenn wir den Alkoven weglassen und ein paar dünnere Bretter einbauen, sollten wir unter 3,5 Tonnen kommen", hofft Offenburger und rechnet dann mit noch mehr Nachfrage: Bis zu 50 Fahrzeuge im Jahr für dann etwa 140.000 Euro aufwärts hält er für durchaus realistisch.
ich hol schon mal Popcorn und Bier. EINE TONNE einsparen mit "paar duennere Bretter". Wohl vergessen das man auch noch Gewicht zur LADUNG einsparen muss? Viel Erfolg. Und nur 140.000!
huohler am 16 Nov 2020 11:29:19 Inselmann hat geschrieben:EINE TONNE einsparen mit "paar duennere Bretter". Viel Erfolg.
Das sehe ich auch ziemlich unrealistisch. Auch wenn schon ein paar hundert Kilo durch einen anderen Fahrzeugunterbau gespart werden können. Wenn man schon mit "Plastik" nicht vernünftig unter 3,5t kommt, wie soll das dann mit Holz gehen. Die sollten ihre Energie lieber in die Optimierung des derzeitigen Aufbaus stecken und sich freuen wenn sie 100-150kg einsparen können. Wer 150k + für ein Womo ausgiebt sollte sich den Führerschein auch leisten können. Hubert
Inselmann am 16 Nov 2020 11:33:21 huohler hat geschrieben:[ Wer 150k + für ein Womo ausgiebt sollte sich den Führerschein auch leisten können.
Hubert
Darum gehts doch nicht in erster Linie.
Gast am 16 Nov 2020 11:37:41 WoMos aus Holz sind nix Neues.... .... einigermassen bekannt ist Tonke aus Holland! :ja: --> LinkHier eine Übersicht über diverse Modelle: --> LinkUnd bei der Google Bildersuche nach "Wohnmobile Holz" gesucht, ergibt einen nahezu unerschöpflichen Fundus!
kheinz am 16 Nov 2020 12:43:41 Die Schreiner habe bei ihrem Wohnmobilbau etwas ganz entscheidentes vergessen: Und das ist das Basisfahrzeug das nicht wie vor Jahren mit einem - in sich - stabilen Fahrzeugrahmen hergestellt wird. Mit dem, aus vielen einzelnen Blechteilen zusammen geschusterten selbsttragendenden Rahmen windet sich der Wohnmobilaufbaue ganz jämmerlich. Das führt auf kurz oder lang zu Spannungsrissen zu Undichtigkeiten, so viel ist sicher.
MfG kheinz
mafrige am 16 Nov 2020 13:08:22
DoReNo am 16 Nov 2020 17:21:17 Nee danke, definitiv nichts für mich. Vor mehr als 35 Jahren haben wir uns ein Holzhaus gekauft. Hat ja so schön ausgeschaut und war wertig, bio, usw. Inzwischen nach Austausch und Neuverschalung (vorherige war trotz Streichen alle drei Jahre nicht mehr schön) der Giebeldreiecke alle drei Jahre Streichen der Außenseite aller Fenster haben wir uns zum Verkauf entschlossen. Wir haben Tausende in das Haus reingesteckt an teuren Holzlasuren und -ölen und zusammengerechnet Monaten von harter Knochenarbeit (alle Holzteile außen alle drei Jahre anschleifen, neu lasieren, streichen, ölen usw) habe ich auf Lebenszeit genug von “ganz aus Holz“. Übrigens....das Haus war nicht günstig..im Gegenteil. Fazit: Wer sich so ein arbeitsintensives Wohnmobil zulegen will..nur zu.....und von wegen......bio anstatt Chemie...wenn das Holz außen geschützt sein soll, geht es nur mit Chemie. Und auch mit dünneren Brettern wird das ein richtig schwerer Brocken. Tabbert hatte mal den Verde mit Fichtenholz, den fand ich putzig, aber das war genug Holz für mich und außen Holz kann für eine Berghütte urig sein aber auf Rädern finde ich so etwas wirklich nur für sehr wenige Individualisten interessant. Bei dem Preis sowieso.
huohler am 16 Nov 2020 18:35:32 Auf dem Bild von der linken Aussenseite sieht man eine Klappe für eine Kassettentoilette. Eine Komposttoilette würde viel besser zu dem Konzept passen. Ich glaube da gibt es auch ohne 3,5t noch einiges zu optimieren. DoReNo hat geschrieben:Nee danke, definitiv nichts für mich. ... Wer sich so ein arbeitsintensives Wohnmobil zulegen will..nur zu..
Das ist es was auch mich vom Holzhaus (und jetzt auch Holzmobil) abhält. Zumindest was den Wetterbelasteten Teil angeht. Ich würde deshalb die Geschäftsidee abwandeln und nur den Innenausbau Massiv machen. Hubert
bstocker am 16 Nov 2020 19:06:50 DoReNo hat geschrieben:wenn das Holz außen geschützt sein soll, geht es nur mit Chemie
Schon mal was von konstruktivem Holzschutz gehoert? Anscheinend nicht.... und alle paar Jahre gestrichen wird fuer die Optik, wenn jemand zu viel Zeit und Geld hat, aber nicht fuer den Schutz. Gute Planung spart viel :roll: Sorry for O.T., LG Bernd
babenhausen am 16 Nov 2020 19:19:54 Bestes Beispiel für gute Holzverarbeitung : --> Linkder Aufbau hat schon einige Jahre weg ...
kheinz am 16 Nov 2020 19:59:24 babenhausen hat geschrieben:Bestes Beispiel für gute Holzverarbeitung der Aufbau hat schon einige Jahre weg ...
Ein ganz gewaltiger Unterschied ist doch der, das in dem Beispiel LKW Fahrgestelle aus stabilem Rahmen verwendet wurde und keine selbsttragende Rahmen, so wie ich oben beschrieben habe. MfG kheinz
Bergbewohner1 am 16 Nov 2020 20:06:29 babenhausen hat geschrieben:Bestes Beispiel für gute Holzverarbeitung : --> Linkder Aufbau hat schon einige Jahre weg ...
Kannst du nicht mit dem hier vorgestellten vergleichen-ist mit Nut und Federn gebaut, kann als sich ein wenig verwinden.
Bergbewohner1 am 16 Nov 2020 20:19:07 DoReNo hat geschrieben:Vor mehr als 35 Jahren haben wir uns ein Holzhaus gekauft. Wir haben Tausende in das Haus reingesteckt an teuren Holzlasuren und -ölen und zusammengerechnet Monaten von harter Knochenarbeit (alle Holzteile außen alle drei Jahre anschleifen, neu lasieren, streichen, ölen usw) habe ich auf Lebenszeit genug von “ganz aus .
Muß da doch mal bißchen vom Thema abweichen. Wir haben auch einen Zimmereibetrieb und haben ein Holzhaus welches 1930 erbaut wurde. Das 1. Geschoß und Dachgeschoß sind noch original, Erdgeschoß mußte massiv saniert werden, weil der Vorbesitzer unqualifizierte Eingriffe vorgenommen hat. Wir streichen es alle 10-15 Jahre, aber auf gar keinen Fall mit irgendwelchen Lasuren, wer gibt nur solche Hinweise. Auf einem Holzhaus gehört Leinöl- Firnesöl-Farbe, die gibt es in allen Farben im schwedischen Farbenhandel im IN. So ein Holzaufbau wird nicht allzu lange halten. Holz arbeitet, so eine steife Wand, da hätte ich massive bedenken. Auch kann man es nicht mit einem Holzschiff vergleichen, würde man es so massiv-stabil wie ein Schiff bauen, dann brauchte man ein schwereres Fahrgestell.
babenhausen am 16 Nov 2020 20:25:57 Ein durchaus gängiger Werkstoff für LKW Aufbauten bei dutzenden von Herstellern sind Holzplatten .meist Siebdruck und seit Jahrzehnten bewährt. Übrigens ist das klassische LKW Fahrgestell verwindungsweich im Gegensatz zu einem selbstragenden Fahrgestell, Genau betrachtet hat der Fiat Ducato ein relativ verwindungssteifes weil Kastenprofilrahmen im Gegensatz zum Daily (hier offene C Profile und damit verwindungsweich)
kheinz am 16 Nov 2020 20:45:57 babenhausen hat geschrieben: Genau betrachtet hat der Fiat Ducato ein relativ verwindungssteifes weil Kastenprofilrahmen im Gegensatz zum Daily (hier offene C Profile und damit verwindungsweich)
Wie bitte?. Dann hast du noch nie einen Ducato gesehen der - nur - mit einem Hinterrad z.B. hinten links und - nur - mit einem Vorderrad z.B. vorne rechts über einer Mulde zum stehen gekommen ist. Das die Türen nur noch mit Gewalt zu öffnen waren, hat mich nicht gewundert. MfG kheinz
babenhausen am 16 Nov 2020 21:33:53 kheinz hat geschrieben: Wie bitte?. Dann hast du noch nie einen Ducato gesehen der - nur - mit einem Hinterrad z.B. hinten links und - nur - mit einem Vorderrad z.B. vorne rechts über einer Mulde zum stehen gekommen ist. Das die Türen nur noch mit Gewalt zu öffnen waren, hat mich nicht gewundert.
MfG kheinz
ich habe doch geschrieben: hat der Fiat Ducato ein relativ verwindungssteifes weil Kastenprofilrahmen ich habe nie behauptet der Duc hat ein verwindungsfreies Fahrgestell... einfach genau lesen...
Tinduck am 17 Nov 2020 08:10:59 Bin gespannt, wann der erste Stahlbauer auf die Idee kommt, einen Aufbau komplett aus Edelstahl zu schweissen. Da hätte man immerhin was Dauerhaftes, und vielleicht kommt man ja mit 32 T (4-Achser) noch hin :D
bis denn,
Uwe
DoReNo am 17 Nov 2020 17:04:09 Also nur noch mal zum anmerken: Wir haben uns genau an die Vorgaben des Hausherstellers gehalten und haben auch nur die Öle, Lasuren und Farben verarbeitet welche vorgeschrieben waren. Wie hatten für jedes Bauteil die passenden Pflegemittel..und ja...Firnesöl war auch dabei.
Bergbewohner1 am 17 Nov 2020 18:16:03 DoReNo hat geschrieben:Also nur noch mal zum anmerken: Wir haben uns genau an die Vorgaben des Hausherstellers gehalten und haben auch nur die Öle, Lasuren und Farben verarbeitet welche vorgeschrieben waren. Wie hatten für jedes Bauteil die passenden Pflegemittel..und ja...Firnesöl war auch dabei.
Du weißt aber schon, dass Lasuren und Öle nicht zusammen gehören, auch nicht gestrichen.
brauwe am 17 Nov 2020 19:41:25 Tinduck hat geschrieben:Bin gespannt, wann der erste Stahlbauer auf die Idee kommt, einen Aufbau komplett aus Edelstahl zu schweissen.
Moin Namensvetter, so etwas ähnliches gibt es schon. Ich habe vor ein paar Jahren bei der Suche nach einem passenden Mobil ein komplett aus Flugzeugaluminium gebautes Wohnmobil im Netz gesehen. Basis war ein Ducato, das rundliche Modell, das von 1994 - 2006 gebaut wurde. Allerdings hatte der noch keine Zulassung, also Einzelabnahme fällig, und sollte noch an die 40TEUR kosten, das war mir damals zu viel. Aber interessant war das Teil allemal. Gruß Uwe
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