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Hier wurde gerade ein Carport vorgestellt, das transparente Dachplatten hat. Damit können die Solarpanele arbeiten und man muß nicht mit 230V laden. Aber das Dach soll ja nicht nur gegen Regen sondern auch gegen Sonne, Vergilbung und Materialermüdung schützen. Ist das dann noch gegeben ? Wird UV genug gedämpft ? Heißer wird es so und so im Sommer.
Ist keine rein akademische Frage, da ich mir in absehbarer Zeit auch ein Carport bauen (lassen) will und die Solarversorgung schon nett wäre. Alternativ könnte man ja gezielt nur über den Panelen transparent werden. Wenn die Sonne dann nur in einem kleinen Zeitbereich guten Ertrag bringt, wäre das egal, da es ja nur um die Batterieerhaltung geht. Was aber gerade im Winter mit flacher Einstrahlung noch schlechter wäre. Oder zieht man sowas wie eine Plane unter dem eigentlichen Dach seitlich der Panele ein ? Oder einfach nicht transparent und eine Solarzelle oben drauf, die halt eingesteckt wird.
ich würde für das Dach nicht transparente Platten vorsehen. An den transparenten Fenstern auf meiner Garage und dem Schuppen sehe ich, daß das Zeug dahinter (die Dachlatten, aber auch das was drunter steht) genau an den Stellen böse ausbleicht. Außerdem baue ich keine Dächer mehr, die nicht unter der Deckschicht gebrettert sind.
Ich würde da immer ein lichtdichtes Dach nehmen.
Die Erhaltungsladung ist doch kein Kostentreiber, nimm ganz einfach die Steckdose dafür.
Und wenn Du eine Photovoltaikanlage betreiben willst, dann mach es gleich richtig. Entweder baust Du das Carport so, daß sich darauf eine Anlage errichten lässt, oder Du schaust mal, ob das Dach Deines Hauses sowas zulässt.
Wenn Du meinst, daß sich eine Solarzelle nur für die Erhaltungsladung unbedingt sein muß, dann mach die extra oben aufs Dach.
Gruß Jürgen
kamikaze am 15 Nov 2020 08:02:24
Ich halte Landstromanschluss für zweckmäßiger, weil konstant verfügbar. Meine 4 Batterien brauchen im Schnitt pro Tag ein halbes kW. Das macht € 5 im Monat. Im Grunde genommen peanuts, zumal die Solaranlage des Hauses entsprechend mithilft.
Wie sehr ein Plastikdach Licht wegen der Verschmutzung und zeitbedingter Alterung schluckt, sehe ich bei unserem Gewächshaus.
Günter
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Wuidsau am 15 Nov 2020 08:14:11
Servus Man kann auch PV zum Laden aufs Dach schrauben.
MfG Charly
mv4 am 15 Nov 2020 08:15:30
Ich habe schon für mehrere eigene Objekte Solarglas verwendet...und ich würde das sofort wieder machen. Die Haltbarkeit ist gegenüber Dächern aus polycarbonat Macrolon usw. um Welten überlegen. Man hat Solarertrag und trotzdem noch Lichteinfall. Sinn macht das natürlich nur wenn man das möchte.
Tinduck am 15 Nov 2020 08:45:33
Ich würde auch zur Steckdose greifen, oder hast du Lust, bei Schneefall oder Herbstlaub immer auf den Carport zu krabbeln und das zu räumen, damit deine Batterien nicht verrecken?
gewählt. Zwischen den Dachbalken und den Trapezplatten ist jeweils ein Aluminiumstreifen angebracht worden. Das ist ein Alu-Klebeband für die Sparrenoberseite. Unter die Trapezlichtplatte wurden dann PVC-Abstandshalter montiert.
Laut Hersteller sind die Trapezlichtplatten schlagfest & durch den UV-Schutz sehr witterungsbeständig. Wie sie sich in der Praxis bewähren, wird sich zeigen.
Inzwischen bin ich dabei, den Carport zu verstärken und hoffe natürlich, dass es dann stabil genug ist, um Wind, Hagel und Schnee entgegen zu wirken.
mv4 am 15 Nov 2020 10:32:16
Tinduck Ist natürlich ein schlagkräftiges Argument... :D
Komisch das ich das bisher noch nie machen musste...der Wind war schneller..und der Schnee bleibt auch nur liegen solange es schneite und der Himmel bedeckt war (da ist der Solarertrag eh äußerst sparsam) sobald die Sonne etwas raus kommt taut das sofort weg...
Warum sollte ich Dachfläche ungenutzt lassen wenn ich damit Geld verdienen kann. ( Das trifft natürlich nur in meinen Fall zu weil ich mit der Maschinenhalle über 1000m2 unter Solar habe.)
Es geht ja um die Nutzung von Solar wenn das Fahrzeug unterm Carport steht...um die Erhaltungsladung...da macht es gar nix wenn da mal 14 Tage die Sonne gar nicht scheint. Oder hast du dein Fahrzeug ständig am Strom hängen?
thomas56 am 15 Nov 2020 10:51:13
diese Lichtplatten sehen doch nur schön aus wenn sie ganz neu sind. Wenn sie dreckig sind guckt man ständig gegen den Dreck der auf dem Dach liegt. Die "Hagelsicherheit" gilt meist nur bis zu einer Korngröße von 20mm. Statt Alufolie auf die Sparren zu kleben, kann man sie oben auch weiß streichen. Die Lichtdurchlässigkeit ist zwar sehr hoch, wenn die Platten aber dreckig sind oder Laub drauf liegt, kommt nicht mehr viel durch. Auf jeden Fall sollte man die Randbereiche mit Blechwinkeln abdecken, da sonst der Wind untergreifen kann und mehrere qm aus der Befestigung reißt. Wenn die Platten älter werden, werden sie spröde und rissig und knacken bei Sturm wie dünnes Glas einfach weg. Besser sind Stahltrapezplatten, wenn da ein Ast drauf fällt, hat man vielleicht eiche Delle im Blech, das Dach bleibt aber dicht und funktionell.
Ob Blech- oder Lichtplatten sollten immer in kompletter Länge bestellt werden und bei der meist geringen Neigung nicht in kurzen Stücken verlegt werden. Diese Überlappungen werden irgendwann undicht und sind auch nie mehr dauerhaft dicht zu bekommen.
kamann am 15 Nov 2020 11:03:16
Hallo: Ich hab da auf meinen 50 Quadrarmetern Terassendach so milchig getönte Doppelstegplatten die so 85% Sonne durchlassen. Wie sagte der Verkäufer: ich mach ihnen auch klare drauf und wieder runter weils ihnen zu warm wird. Es wird auch so recht warm, aber wir haben ja noch eine Pergola mit Schattendach und einen Pool zum ausweichen... Und einen Opa der alle Jahre die Steegplatten putzt, obwohl man den Schmutz von unten nicht sieht!! mfG KH
kamikaze am 15 Nov 2020 11:06:16
Also ich habe Landstrom 24/7 dran, wenn wir nicht unterwegs sind. Das dürfte bei AGM-Batterien sinnvoll sein, den meine beiden Victron 80Ah für den Aufbau waren seit Zulassung in 2010 bis Oktober 2020 drin und hatten "voll" immer noch 12.6 V. Ich habe nur wegen Einbau eines stärkeren Inverters zu neuen Batterien gewechselt. Egal wie das Dach vom Carport am Ende aussieht, ich würde auf LS nicht verzichten wollen.
Günter
rkopka am 15 Nov 2020 11:24:48
kamikaze hat geschrieben:meine beiden Victron 80Ah für den Aufbau waren seit Zulassung in 2010 bis Oktober 2020 drin und hatten "voll" immer noch 12.6 V. Ich habe nur wegen Einbau eines stärkeren Inverters zu neuen Batterien gewechselt.
Meine hatte nach einigen Jahren geladen sogar noch mehr Spannung, nur leider nur noch 20% der Kapazität ! Die Spannung sagt da leider fast nichts über den Zustand aus.
Egal wie das Dach vom Carport am Ende aussieht, ich würde auf LS nicht verzichten wollen.
Den würde ich gerne vermeiden. Die Entfernung zum geplanten Ort ist zwar nicht so groß, aber ich müßte einen gepflasterten Platz aufreissen, um das Kabel zu verlegen oder unter einer Asphaltzufahrt durch und an einem Schuppen vorbei (der keinen Strom braucht). Da hänge ich mir lieber ein Solarpanel hin und lege ein Kabel ins Womo. Für besondere Fälle (KS vor der Fahrt abkühlen) kann ich immer noch ein loses Kabel legen.
Die bisherigen Meldungen gehen eher in die Richtung: empfindlicher, verdreckt, Schnee, heiß drunter, UV-Schutz wahrscheinlich gegeben, bleibt normales Licht. Ein weiteres Argument dagegen wäre Abschattung durch den Carport oder andere Gebäude, gerade wenn das Licht sehr flach reinkommt, da die Panele ja horizontal liegen. Also für mich (bisher): nicht transparent, idealerweise einteilige Blechplatten und eine Solarzelle (mit Winkel) oben drauf, wo sie keinen Schatten hat. Da sollten ja auch schon 50Wp zur Erhaltung reichen.
RK
thomas56 am 15 Nov 2020 11:45:41
kamann hat geschrieben:Und einen Opa der alle Jahre die Steegplatten putzt, obwohl man den Schmutz von unten nicht sieht!!
dann halte Opa mal gut bei Laune. :D Obwohl es ja wesentlich leichter ist, eine glatte Fläche in 2,5m Höhe zu Reinigen als die vielen Sicken im Trapez in 4m Höhe.
Campingbusreisende am 15 Nov 2020 11:54:11
Ich habe vor 9 Jahren diesen Carport gebaut, mit 3mm Acrylglas-Wellplatten als Dach. Den vorhandenen Landstromanschluß habe ich nie verwendet. Die Solaranlage funktioniert unter diesem Dach für die Erhaltungsladung auch im Winter gut. Im Vorgängerfahrzeug des hier zu sehenden waren nach 7 Jahren intensiver Nutzung die 2Stck Banner AGM 95Ah noch enwandfrei und verrichten auch beim Nachnutzer nach nochmals 2 Jahren immer noch ihren Dienst. Gruß Frank
Dethleffs 6731 am 15 Nov 2020 12:25:29
Hallo RK,
die auf meinem CP verbauten Platten sind (fast/ Angabe des Herstellers) UV undurchlässig. Diese Platten haben nichts mit den durchsichtigen Wellplatten (wie z.B. auf dem Foto von thomas56) zu tun. Meine PV funktioniert problemlos unter dem CP und sogar TV Empfang (SAT) ist möglich. Einen Stromanschluss habe ich trotzdem ans CP gelegt. Ich habe einen Wasserbehälter um Regenwasser zu sammeln. Dann kann ich u.a. die Pumpe mit 220V betreiben (Womo waschen, Garten giesen, usw.) Grüße Bernd
Werbeaussage des Herstellers:
TiborF am 15 Nov 2020 13:05:33
thomas56 hat geschrieben:Ob Blech- oder Lichtplatten sollten immer in kompletter Länge bestellt werden und bei der meist geringen Neigung nicht in kurzen Stücken verlegt werden. Diese Überlappungen werden irgendwann undicht und sind auch nie mehr dauerhaft dicht zu bekommen.
Das ist richtig. :daumen2:
Das Dach ist 8 m x 3,40 m ... ich habe die Trapezplatten in 2 Längen 4 m und 4,5 m überlappend gebaut.
Duelken50 am 15 Nov 2020 22:09:02
Hallo zusammen,
im Jahr 1995 habe ich eine 25m Rolle Scobalit für eine Dachbreiter von 3,75m auf meinem Carport montiert. Seitdem stehen 2 PKW, 1 Wohnmobil und ein KFZ-Anhänger darunter. Ca. 6 cbm Brennholz für den Kamin liegen auch noch dort. Die Bordbatterien werden durch das montierte Solarmodul geladen. Zwischenzeitlich ist das Dach selbstverstädnlich dunkler geworden und etliche der "eingewebten" Fäden sind zu sehen. Schäden durch Sturm oder Schnee sind bisher keine aufgetreten.
Berfestigt wurde die Bahn alle 3 bzw. 4 Wellen, und 4 Schrauben in der Breite, mit dem vom Lieferanten gelieferten Zubehör
Bei dem Material handelt sich nicht um Baumarktware.