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Ich habe im Netz einen Akkublock für E-Bike mit 48V und 54Ah gesehen. Habe ich einen Denkfehler oder ist es möglich den zu teilen und daraus einen 12V 212Ah zubauen. Erstmal liege ich in meiner Rechnung daneben weil ich das sprichwörtlich Brett vorm Kopf habe oder würde sich die Kapazität so erhöhen? Deine Rechnung würde schon stimmen! Aber ein e-Bike Akku mit 54 Ah kaum ... Die habe max 700 Wh ... das wären dann bei 48 Volt 14 Ah. Und bei 12 Volt also 58 Ah ... 11 kg ... Für Roller!? Eindeutig Denkfehler. LiPo = Lithium-Polymerakku, das hat mit den hier sonst verbauten LFP (LiFePO4)-Akkus nichts zu tun. Aufgrund der abweichenden Zellspannung kommst du nie auf 12V. Verwenden kannst du ihn theoretisch trotzdem, indem du die Spannung durch beidseitge DC-DC-Konverter ans Bordnetz anpasst. Nebenbei kannst du die 48V für was anderes verwenden, z.B. Wechselrichter. Es gibt hier im Forum jemand, der das so baut. Die Threads sind schwer zu lesen, weil er gerne mit Dreck beworfen wird von Leuten, die die Vorteile nicht sehen (können, wollen ...) und er trägt das seine dazu bei, indem er das als Königsweg verkauft. Ich würde das nicht so bauen, weil LFP-Zellen eigensicher, haltbarer und robuster sind und ohne Elektronik auskommen. Aber dafür ist es das Konzept am billigsten, kompaktesten und leichtesten pro Kapazität. Gruss Manfred [quote="villadsen"][quote="Acki"] Aber ein e-Bike Akku mit 54 Ah kaum ... Das habe ich so gefunden als ich bei Ebay nach Zellen gesucht habe, da kamen auch E-Bikeakkus mit 54Ah und sogar 60Ah mit 1000 Watt zu echt günstigen Preisen. Neue Frage: Gibt es einen Link zum erwähnten Beitrag über den Akkubau hier im Forum? den würde ich gerne mal lesen. Je pflegeleichter der Akku ist um so besser. Klar gibt es Spannungsunterschied bei den Akkuarten Lipo und Life, kenne ich von meinen Koptern. Wenn er nur 3,4V hat dann eben 4 Stück für 12V.
Du mußt aber auf den Spannungshub aufpassen. Was bleibt dir dann übrig an Kapazität. Wie passt das auf deine Ladeelektronik, die verbaut ist. Diese Dinge darft du nicht ausser Acht lassen. Abgesehen von anderen Nachteilen. Gruß Franz Hallo Der Akku hat ca 2600 Wh. Der Preis von ca 1100 Euro, zusammen mit den Problemen, ihn im Wohnmobil in Betrieb zu nehmen, schließt eine Verwendung meiner Meinung nach aus. Für das gleiche Geld gibt es bereits fertige 12V / 200 Ah Akkus ebenfalls aus China, die ohne Probleme direkt eingebaut werden können. Die sind dann ausserdem in Lithium Eisenphosphat Technik aufgebaut, bei denen keine Gefahr der Selbstentzündung besteht. Dafür sind sie dann etwas größer und schwerer. Mit freundlichen Grüßen Thomas Von dem Teil würde ich auch die Finger lassen. Dafür gibt es 2 Gründe: > Wie hier schon geschrieben ist die Spannung nicht kompatibel zu 12 Volt. 3 Zellen in Serie sind zu wenig, 4 Zellen sind zu viel. Es gibt hier einen Freak der das erfolgreich umsetzt, aber dazu gehört viel Knowhow und es ist umfangreiche Ladeelektronik nötig. > Die in dem Pack verbauten Zellen sind unbekannt. Das wäre für mich der Hauptgrund ihn nicht zu kaufen. Es gibt sehr gute LiIon-Zellen, es gibt aber auch richtigen Schrott. Dafür ist das Paket hier zu teuer. Der Pack kostet mit Versand 1080$, macht pro Zelle 4,60$ und du musst ihn noch umbauen. Beim Kauf von über 200 Zellen bezahlst du für Top-Zellen auch nur max. 4€ und du weißt was du hast. Der Akkupack kostet 98,54€ wie bist Du auf über 1000€ gekommen. Klar das die angepasst werden müssen. 4 Stück ergeben 13,6V und das liegt ja im Rahmen eines Bleiakkus der ja auch bis 14,4V Ladeschluss geht. Es sind Lilon 18650 Zellen verbaut wie im Text steht. Die habe ich schon mal als Ersatz für NC in meinem Akkuschrauber benutzt weil es die NC nur noch sehr teuer gab. Der Umbau hält auch noch länger durch als die NC vorher.
Lithium-Zellen (die "bösen") haben eine typische Spannung von 3,7 V, Ladeschlussspannung 4,2. Das kann man rechnen wie man will, man ist halt auf eine ganzzahlige Zellenzahl angewiesen - da kommt man nie auf die fahrzeugtypischen Spannungen, auch bei LTO nicht. Das passt nur (und glücklicherweise) bei LFP mit 3,2/3,6V. Ein NiMH-Akkupack von 14,4V kann man hingegen sehr gut mit vier Li-Zellen (14,8V) ersetzen, die Heckenschere wird dadurch besser, als sie je war, und muss nicht weggeschmissen werden. Aber im Womo passt's halt nicht. Gruss Manfred |
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