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Kann ein Schaudt Lader EBL 252 weiter benutzt werden?


Nighty01 am 05 Okt 2020 14:27:09

Hallo Camper and Lithium Freunde,
auch auf die Gefahr hin, dass das schon gefragt wurde und ich es überlesen habe bei der Fülle der Infos hier.

Das könnte doch viele Interessieren die umsteigen wollen weil oft ähnliche Ausgangsbedingungen vorhanden sind (ggf. kann wer der Lust verspürt so einen Grundlagen Post mal zu schreiben und als Top Post abzulegen.):

Mein WoMo hat, wie viele andere, eine Starter und Aufbau Batterie AGM nur 80 Ah 800A und eine Elektroblock (220V Lader) Schaudt EBL 252 der beide Batterien läd. Der Schalter am EBL steht im Moment richtig auf AGM, ob meine Starterbatterie dann auch AGM sein muss weiß ich gerade nicht.

Direkt parallel an der Aufbau Batterie hängt noch ein Victron MPPT 100/30 jetzt und eine kleine Solar Anlage 220W nur für den Aufbau Akku.
Sehe gerade das der EBL 252 auch einen 12 pol Eingang hat mit Titel: "Solarregler". Da kommt schon mal die erste kleine Nebenfrage: Hätte der Victron MPPT da ran geschlossen werden müssen/sollen? Victron sagt: parallel zur Batterie und scheint sich auch zu vertragen mit dem EBL im Moment, aber vielleicht gehen die auch davon aus das kein 220V Lader da noch sein Unwesen treibt?

Ersetzen wollte ich demnächst die Aufbau AGM Batterie mit LiFePo04 Akkus.
Da ist ein Smart BT BMS dabei JBD-SP04S005 --> Link

Dieser regelt jetzt alles was am Eingang ankommt oder ist der nur "Schutz" für Über- und Unterspannung und macht balancer actions?

Kann ich da wieder parallel den MPPT und den EBL an C anschließen einfach oder stell ich mir das "zu einfach" vor?
Sprich wird das BMS einen AGM Akku simulieren, damit mein EBL auch erkennt, dass der Akku von "Voll-Laden 14.2 - 14.7" auf "Erhaltungsladen 13,7V" umspringen soll und auch ohne den 220V im Gelände wird der Victron MPPT noch brav arbeiten?

Danke für eure Antworten.

Grüße
Ralf

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Nighty01 am 05 Okt 2020 14:41:16

PS: Falls das noch hilft mein EBL 252:

Gast am 05 Okt 2020 16:07:58

Hallo Ralf,

der Solarregler muss nicht über den EBL laufen. Es ist besser ihn, so wie er installiert ist, direkt an die Batterie anzuschließen.

Die Ladekurve betrifft nur das Laden der Aufbaubatterie bei Landstrom. Die Starterbatterie bekommt nur eine reduzierte Erhaltungsladung, die nichts mit der Ladekurve zu tun hat.

Ein BMS simuliert keine bleihaltige Batterie.

Wenn du nun auf LiFePO4 umschwenken willst dann solltest du folgendes berücksichtigen:
- Am EBL den Schalter für die Ladekurve auf Blei-Säure stellen, denn die Ladeschlussspannung auf der Stellung AGM ist für die LiFePO4 zu hoch.
- Solarregler weiterhin direkt an die LiFePO4 anschließen. Solarregler auf die LiFePO4-Werte einstellen
- Prüfen welchen Ladestrom dein LiFePO4 bei laufendem Motor aufnimmt. Das EBL verträgt ca. 50A (eher etwas weniger). Eine leere LiFePO4 kann sehr durstig sein. Strombegrenzend wirkt hier z.B. ein Booster --> Link.

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Stocki333 am 05 Okt 2020 16:26:42

Dieser regelt jetzt alles was am Eingang ankommt oder ist der nur "Schutz" für Über- und Unterspannung und macht balancer actions?

Kannstdu das einfach einmal genauer definieren. Ist mir nicht klar ob das eine Frage oder Feststellung ist.
Gruß Franz

Nighty01 am 05 Okt 2020 21:40:05

Stocki333 hat geschrieben:Kannstdu das einfach einmal genauer definieren. Ist mir nicht klar ob das eine Frage oder Feststellung ist.
Gruß Franz


Hallo Franz.
Dann mal mit zwei Fragezeichen: Regelt dieser BMS jetzt alles (in Grenzen von ein paar V natürlich) was am Eingang ankommt auf ein LiFe freundliches Niveau?
oder: Ist der gelieferte BMS nur "Schutz" für ein wenig Über- und Unterspannung und macht zusätzlich natürlich noch noch "Balancer Aufgaben"?

An Holger: Danke für den Tipp mit dem Booster. Kenne die App vom BMS noch nicht, aber ich glaube da könnte man den max. Ladedurst auch in der App auch editieren und mit Speichern am BMS dann begrenzen falls wirklich nötig.
Okay, klingt vernünftig das: "Am EBL den Schalter für die Ladekurve auf Blei-Säure stellen, denn die Ladeschlussspannung auf der Stellung AGM ist für die LiFePO4 zu hoch."
Und was ist dann mit meiner Starterbat., falls die AGM ist?

Sorgen macht mir jetzt eher ein Satz aus der Anleitung vom EBL:
5.1 Gleichzeitige Ladung Starter und Wohnraumbatterie durch die Lichtmaschine erfolgt überein Trennrelais.
??? --> Schaltet der einfach meinen Blei und LiFe Akku zusammen dann? Da könnte dann was von der Starterbatterie auf eine ggf. leere LiPo Batterie ohne Begrenzung fließen oder was soll das heißen? Das Trennrelais trennt ja nur wieder wenn der Motor aus ist oder ist da auch was drinnen (Dioden) die so was verhindern?

Und dann weiter unten: Es läd mit 18 AMP. max. Ich dachte immer es ist wie beim Solar. Wenn das Ladegerät 18 A max macht, dann kann der Akku soviel dursten wie er will, er bekommt durch den Schlauch (ähh Kabel) nur seine max. 18 AMP max. wenn das das Solar liefern würde. Ein Solarregler der von oben nur 1 A bekommt geht ja auch nicht kaputt, wenn der leere LiFePo4 gerne 60 A nehmen würde oder?
Auch meine 5V USB haben unterschiedliche max. ladeströme. Ein Handy läd dann halt langsamer, aber es macht nicht das Ladegerät kaputt oder irre ich mich da?

Grüße
Ralf

PS: Meine 16mm2 Kabelschuhe passen nicht in das 16mm2 Kabel also muss ich noch mal was bestellen und so lange warten bis ich den BMS mal anschließen kann.
Derweil rätsele ich ich an den Aussagen des BMS Herstellers oder liegts an der Übersetzung ins Engl.:
FAQ: Lithium battery must choose specific charger, do not use Charger for Leadacid battery, for leadacid charger may have MOS with high pressure breakdown protection, which will not protect of BMS over charge.
Life Po4 battery charger voltage=battery string No.X 3.6V
Over-charge protection voltage = 3.65±0.05V
Over-discharge protection voltage = 2.5±0.1V

Stocki333 am 05 Okt 2020 22:06:46

Hallo Ralf
Schaltet der einfach meinen Blei und LiFe Akku zusammen dann? Da könnte dann was von der Starterbatterie auf eine ggf. leere LiPo Batterie

Genau so ist es in der Theorie. Aber in der Praxis. :gruebel: :gruebel:
Schau dir mal die Spg der Li an wenn sie leer ist. Und die Ruhespannung der SB. Dann weißt du mehr. Zum fließen des Stromes brauchst du eine Potentialdifferenz.
Regelt dieser BMS jetzt alles (in Grenzen von ein paar V natürlich) was am Eingang ankommt auf ein LiFe freundliches Nivea

Nein.
Ist der gelieferte BMS nur "Schutz" für ein wenig Über- und Unterspannung und macht zusätzlich natürlich noch noch "Balancer Aufgaben"?

Ja.
Kenne die App vom BMS noch nicht, aber ich glaube da könnte man den max. Ladedurst auch in der App auch editieren und mit Speichern am BMS dann begrenzen falls wirklich nötig.

Ja von so einem BMS träume ich auch immer. :mrgreen: :mrgreen:
Und was ist dann mit meiner Starterbat., falls die AGM ist?

BA lesen. Die Sb bekommt nur Erhaltungsladung. Meistens um 0,6 Volt niedreiger als BB.
Und dann weiter unten: Es läd mit 18 AMP. max.

BA lesen. Gilt für das 230 V Ladegerät.
Ein Solarregler der von oben nur 1 A bekommt geht ja auch nicht kaputt, wenn der leere LiFePo4 gerne 60 A nehmen würde oder?

Aber vermutlich die Sicherung des Weges von SB zur BB. Wieviel A hat die Sicherung.
Plan lesen. Dort stehts.
Das Trennrelais trennt ja nur wieder wenn der Motor aus ist oder ist da auch was drinnen (Dioden) die so was verhindern?

wo siehst du Dioden im Plan.
Gruß Franz

MichaelHK am 21 Okt 2020 23:31:19

Hallo

ich habe das BMS seit 4 Monaten im Einsatz. Mittlerweile 2 Batterien, 240AH und 120AH.Ein BMS in Reserve. Dazu eine Solaranlage mit 400Watt. Diese habe ich über einen MPPT Laderegler an den Schaudt 252 angeschlossen. Warum noch ein neues Kabel ziehen? Probleme gab es bisher keine. Der Anschluss ist auch lt. Schaltplan direkt zur Wohnraum-Batterie durchgeschleift. Die Anlage hat auch schon mal mit 320Watt geladen.

Das BMS hat keine Strombegrenzung. Es kann nur festgelegt werden, bei welcher Spannung abgeschaltet wird. Heisst Tiefentladungen vermeiden und die Ladung zu begrenzen, was auch die Lebensdauer stark erhöht. Denn meist regelt sich die Batterie nach dem Vollladen einer Zelle bis 3,5V, dann wieder auf 3,350V ein. Warum dann höher laden? Das hat nur den Sinn, dass sich die Zellen besser angleichen. Daher das eigentliche Problem ist dann ein entsprechender Balancer, wenn man die Zellen nicht voll lädt. Das BMS selbst hat nur eine Regelleistung von 60mA. Was passiv verbraten wird. Daher empfehle ich einen aktiven 4S Balancer anzuschliessen und den internen Balancer abzuschalten. Ein aktiver Balancer kann dann bis zu 5A verarbeiten. Was in der Regel nicht nötig ist und nur bei hohen Spannungsunterschieden aktiv wird. Ansonsten wird der Ausgleichsstrom je nach Differenz geringer. Aber meine Erfahrung hat ergeben, dass der interne Balancer wenig bringt. Die Drähte des internen Balancers müssen aber angeschlossen werden, sonst kann das BMS die Ladezustände der Zellen nicht erkennen.

Die Einstellung am Laderegler bzw. am Schaudt EBL mit Blei/Säure ist damit richtig. Dann wird mit 14,4V geladen. Das EBL 252 lädt die Batterie auch, wenn das 12V Bordnetz nicht eingeschaltet ist, dann nur die Wohnraum-Batterie, weil der Solar-Laderegler direkt dort durchgeschleift ist. Ist das Netz eingeschaltet, dann auch zusätzlich die Starter-Batterie. über ein Relais.

Das BMS kann hohe Ströme verarbeiten. Lt. Spezifikationen bis zu 150A. Es ist auch mehr möglich. 2000Watt über einen Wechselrichter kein Problem. Auch die Klima funktioniert einwandfrei, aber die zieht nur um die 750 bis 900 Watt. Aber beim Wechselrichter muss hier darauf geachtet werden, dass die Last beim Starten der Klima hoch ist. Der Wechselrichter sollte daher 2000Watt Dauerleistung haben und auch starke interne Kondensatoren, die aufgeladen sind und diese Last ausgleichen. Hier gibt es auch ein Problem mit dem BMS. Da diese Kondensatoren sehr viel ziehen und somit einen Kurzschluss simulieren. Wenn diese nicht geladen sind. Das BMS schaltet dann ab. Bei Geduld regelt sich das dann bis die Kondensatoren aufgeladen sind. Das kann dann bis zu 20 Kurzschlüssen oder in Zeit bis zu 20 Minuten dauern. Das BMS kann so eingestellt werden, dass es sich nach einer Zeitspanne nach einem Kurzschluss wieder einschaltet.

Das passiert aber nur, wenn das BMS einen Zeitraum abgeschaltet ist. Man kann die Ein- und Ausgänge deaktivieren. Bei Dauerversorgung des Wechselrichters ist das kein Problem. Wobei der Wechselrichter zum Aufladen oder Erhaltung der Kondensatoren Ladung nicht eingeschaltet sein muss. Ich habe zwei Wechselrichter die so reagieren. Einen davon habe ich bei einem Händler in Deutschland gekauft, der diesen dann anpassen konnte und nun die Kondensatoren langsamer auflädt. Wenn man mit dem Umstand leben kann, dass der Wechselrichter vor der großen Fahrt muckt und dann das BMS während der Reise nicht abschaltet, dann funktioniert jeder Wechselrichter.

Dieses BMS wird auch in die Liontron Batterien eingebaut. Ich denke sogar, dass es extra dafür entwickelt wurde, da es offiziell vom Hersteller des BMS nicht angeboten wird.


Die Batterie passt so ohne Anpassungen unter den Fahrersitz, bei mir war da eine 75AH Bleibatterie.

Mit der Pro Version Telefon-App lässt sich das BMS gut konfigurieren und auch auslesen. Für den PC gibt es auch eine Software. Dazu kann an das BMS eine USB-Schnittstelle anstatt dem Bluetooth Modul angeschlossen werden. Leider gibt es keine Sicherheit wie ein Passwort.

Grüsse Michael

Stocki333 am 22 Okt 2020 07:42:28

MichaelHK hat geschrieben:Das BMS hat keine Strombegrenzung.

Hallo Michael
Schön gebaut und durchdacht und gut beschrieben. :lol:
Das BMS hat doch eine maximale Leistung von !50 A. Aber das es den Strom nicht begrenzt. War vermutlich ein Schreibfehler.
Zum Wr Betrieb habe ich noch ein paar Fragen.
Betrifft das Verhalten des BMS, das Einschalten des WR.
Oder nur wenn der WR in Betrieb ist und die Klima wird gestartet .
Kannst du bei der Software den Wert, der Zeitkonstante ,bei diesem BMS erhöhen bzw. einstellen. Also die Kurzschlussschutz - Verzögerungszeit.
Betreibst du das ohne Temperatursensor oder ist das nicht vorgesehen am BMS.
Gruß Franz

Gast am 22 Okt 2020 08:47:19

MichaelHK hat geschrieben:Hallo

ich habe das BMS seit 4 Monaten im Einsatz. Mittlerweile 2 Batterien, 240AH und 120AH.Ein BMS in Reserve.

Grüsse Michael


Zunächst mal vielen Dank für deinen Beitrag. Du stellst wirklich alle Facetten eines solchen Selbstbau-Systems gut dar. Die Ausführung ist technisch besser als z. B. Der doppelt so teuren Liontron Fertigbatterie.

Falls jemand Fragen zu Details der JBD Funktion hat ein Hinweis: es gibt gute Beschreibungen der PC Software über Google zu finden, man kann wirklich ALLE Funktionen und Parameter nach den eigenen Bedürfnissen einstellen. Auch Temperaturabschaltung und Überspannungsabschaltung. So konfiguriert man ein echtes Selbstbau-1/1-Tauschsystem.

MichaelHK am 22 Okt 2020 09:22:42

Hallo Franz,

ob die Ladespannung, bzw. die Spannung beim Laden begrenzt wird, habe ich noch nicht getestet. Das würde auch die Akkus beschädigen. Aber ich gehe davon aus, dass es nicht der Fall ist. Das BMS kann mit den entsprechenden Einstellungen auch für LiPo eingesetzt werden. Eine Einstellung für die max. Ladespannung habe ich auch nicht gefunden. Daher habe ich darauf geachtet, dass der Ladestrom nicht den Wert von 14,4V überschreitet. Mein Solarladeregler hat eine LifePo Einstellung und der Schaudt funktioniert mit der Bleibatterie. Also die Spannung wird nicht begrenzt, die Leistung schon, daher auch die Kurzschlüsse mit dem Wechselrichter. Der mehr als 150A zieht.

Das Problem mit dem Wechselrichter passiert, sobald dieser angeschlossen wird. Das hat mit der Klima nichts zu tun. Ich habe mal von einem Hersteller für Wechselrichter gelesen, dass man beim ersten Anschluss noch eine 12V Birne in Reihe dazuklemmen sollte. Dann wird das vermieden. Bei einer Bleibatterie ist das auch kein Problem. Und mit der LifePo4 auch nur, wenn man die Anschlüsse vom BMS zwischendurch deaktiviert. Wenn das Wohnmobil etwas länger steht und es muss kein Verbraucher versorgt werden, dann habe ich den Aus- und Eingang vom BMS über Bluetooth deaktiviert. Dann ist es danach beim Aktivieren wie wenn der Wechselrichter neu angeschlossen wird. Die Zeiten für Ab- und Anschaltung bei einem Kurzschluss kann man einstellen. Auch dass bei einem Kurzschluss generell abgeschaltet bleibt.

Es ist auch kein Problem an sich. Es muss nur die Zeit abgewartet werden, bis sich die Kondensatoren wieder aufgeladen haben. Man kann dieses Problem der Kurzschlüsse vermeiden, indem die Anschlüsse des BMS nie deaktiviert werden und eine Verbindung zwischen Wechselrichter und Batterie besteht. Daher wird das im Betrieb auch nicht passieren. Es sind auch keine richtigen Kurzschlüsse, es wird nur kurzfristig viel mehr Strom dabei gezogen. Ich wollte nur darauf hinweisen, weil ich bei einem Nutzer einer Liontron Batterie gelesen hatte, dass dieser davon ausging, dass ein Wechselrichter nicht an seiner LifePo4 Batterie funktioniert. Bei einer Bleibatterie passiert das nicht, da die Strombegrenzung fehlt.

Ich hatte zuvor einen Wechselrichter mit 1500Watt, der nach den Leistungsdaten die Klima locker hätte betreiben können. Aber hier hat das ganze Wohnmobil vibriert wie ein Massagestuhl. Nicht übertrieben. Da gab es das Problem beim Einschalten mit Kurzschlüssen nicht. Mit den beiden anderen Wechselrichtern kommt mir vor, dass die Klima sogar vibrationsärmer als mit Landstrom läuft - reiner Sinus haben alle.

Es sind zwei Temperatursensoren. Einer mit Verlängerung den ich in die Mitte der Batterie gelegt habe und einer befindet sich scheinbar auf der Platine.

Grüsse Michael

MichaelHK am 22 Okt 2020 09:36:23

Hallo Pfeffersalz,

es gibt auch Youtube Videos über die PC-Software. Ich ziehe derzeit die App auf dem Telefon vor. Die ist kostenlos, aber die Pro Version ist doch nötig. Die kostet dann auch nur um die 6 EUR.



Problem bei den LifePo4 Batterien ist immer die Einstellung, bzw. die Darstellung der Kapazität, bzw. dem Ladezustand, da die Spannungen der Batterien sich beim Entladen so gut wie nicht verändern. Wenn das BMS aber einige Zyklen durchlaufen hat, dann wird das jeweils berechnet. Aber am Anfang funktioniert diese Darstellung nicht.

Gruß Michael

Gast am 22 Okt 2020 10:27:45

Hallo Michael,

Nochmals vielen Dank für deine tatsachenbasierten Informationen. ;D

Aufgrund des Studiums mehrerer Datenblätter von verschiedenen Herstellern der "blauen" Becherzellen aus China würde ich dir empfehlen die Temperatursicherung beim Laden von -1 Grad auf etwas über 0 Grad (mein Vorschlag + 2 bis + 5 Grad) einzustellen. Diese Zellen bekommen bereits unterhalb + 5 Grad Celsius Probleme den vollen Ladestrom aufzunehmen. Unter 0 soll man gar nicht laden.

MichaelHK am 22 Okt 2020 10:55:26

Hallo,

die Temperatur beobachte ich gerade. Aktuell kühlt das Wohnmobil über Nacht nicht mehr als ein Grad ab. Das Problem mit den Null Grad ist mir bekannt. Ich habe auch derzeit eine Spannung unterhalb der derzeitigen Ladespannung eingestellt, damit auch nicht mehr geladen wird. Hat auch keinen Sinn, wenn ich das WM nicht nutze. Sonst wird auch nur jeden Tag nur kurz geladen, auf eine Spannung, die dann gleich wieder abfällt. Notfalls kann ich dann auch die Heizung einschalten in einem Frostschutz Modus. Ich habe Winterreifen montiert, es wird daher sicherlich sein, dass ich demnächst wieder unterwegs bin. Wenn nicht dann doch der Lockdown kommt wie im BGL Land.

Das ist der Vorteil des BMS gegenüber den Bastellösungen die nur Balancer verwenden. Ich kann die Ein- und Ausgänge ganz abschalten oder auch die Spannungen regulieren. Die Batterie wird dann erst wieder geladen oder verwendet, wenn das Wohnmobil die entsprechende Temperatur hat. Es ist nur schade, da es vor der Tür steht und täglich die Solarpanele Leistung bringen, die nicht verbraucht wird. Habe schon überlegt eine Leitung ins Haus zu legen. :roll:

Hatte auch überlegt eine Heizplatte auf die Batterie zu kleben - aber das ist nach den bisherigen Erfahrungen nicht nötig. Bei einem gut isolierten Wohnmobil. Die Probleme mit dem Laden unter Null Grad bestehen nur bei schlecht gedämmten Fahrzeugen und wenn die Batterie ausserhalb des geheizten Raums untergebracht sind.

Die Einstellungen auf den Bildern waren unverändert gegenüber dem Auslieferungszustand. Daher betreffen einige der Beschreibungen des BMS die Standardeinstellungen die darin gespeichert sind. Die aber veränderbar sind, wenn man die App oder Software verwendet.

Grüße Michael

dieterk am 22 Okt 2020 11:09:18

hmarburg hat geschrieben:- Am EBL den Schalter für die Ladekurve auf Blei-Säure stellen, denn die Ladeschlussspannung auf der Stellung AGM ist für die LiFePO4 zu hoch.


....oder auf Blei/Gel, wenn vorhanden. Hat mein EBL99.
Dann liegt die Ladeschlussspannung bei 14,4 V.
Je nachdem halt, was die Batterie wünscht.

Gruß
Dieter

ManfredK am 22 Okt 2020 11:18:49

Sowohl Blei/Säure als auch Blei/Gel haben 14,4V Spitzenspannung.
Der Unterschied liegt in der Dauer der Absorptions-Ladung die bei Blei/Säure meist kürzer ausfällt als bei Blei/Gel, je nach Ladegerät sich auch etwas in der Spannungslage unterscheidet

MichaelHK am 22 Okt 2020 13:19:06

Um es noch mal klarzustellen. Die Kurzschlüsse durch die Überspannung passieren nur, wenn der Wechselrichter neu angeschlossen wird. Das hat nichts mit dem Einschalten des Wechselrichters zu tun. Die Kondensatoren des Wechselrichters haben daher immer eine Verbindung zur Batterie und nicht erst, wenn der Wechselrichter eingeschaltet wird. In dem Moment wenn die Kabeln des Wechselrichters an die Batterie angeschlossen werden, ziehen die Kondensatoren Strom. Werden die Ein- und Ausgänge des BMS abgeschaltet und wieder angeschaltet, ist es dann halt, als wenn man die Kabeln des Wechselrichters neu anschliessen würde. Wird der Wechselrichter aber dauernd von der Batterie versorgt, dann kann dieser auch jederzeit ohne Probleme und Wartezeit eingeschaltet werden. Das betrifft aber nur Wechselrichter, die einen Spannungsausgleich mit der Batterie über solche Kondensatoren herstellen.

dieterk am 22 Okt 2020 16:40:29

ManfredK hat geschrieben:Sowohl Blei/Säure als auch Blei/Gel haben 14,4V Spitzenspannung.
Der Unterschied liegt in der Dauer der Absorptions-Ladung die bei Blei/Säure meist kürzer ausfällt als bei Blei/Gel, je nach Ladegerät sich auch etwas in der Spannungslage unterscheidet


Kann sein, weiß ich nicht.
Ich habe eine Batteriecomputer (Nasa BM-1 compact) und den EBL99.

Da sehe ich, dass bei Laden mit Blei-Gel die Spannung hoch klettert bis 14,4V. Dort bleibt sie dann für ca. 16 Stunden und fällt anschließend auf 13,8V Erhaltungsladung runter.
Im EBL99 Handbuch steht nix drin von Höhe der Spannung. Ich habs bei Blei-Säure auch noch nicht probiert.

Gruß
Dieter

Nighty01 am 16 Nov 2020 20:50:08

MichaelHK hat geschrieben:Hallo
Leider gibt es keine Sicherheit wie ein Passwort.
Grüsse Michael


Das ist wahr. Die Lösung über den BMSNamen hab ich eine weile benutzt, aber das schützt nur die akt. iPhone Appl. die man runter laden kann.
Ein Spasvogel mit Android oder einer alten iPhone Appl. könnte all die Daten ändern und einen Defekt verursachen.

Nennt mich paranoid, aber ich hab ich jetzt einen Schalter in meinem Batteriekasten gebaut zum unterbrechen der roten Plusleitung vom Bluetooth.
Jetzt kann ich Bluetooth abschalten, wenn ich es nicht brauche.

Grüße
Ralf

PS: Hier mein LiFePo4 Projekt 202AH. Oh wenn ich das Bild so sehe muss ich vielleicht die Kabel noch mal ordentlicher machen. :)


PS2: Ich hab im Moment auch das B+ am BMS nicht angeschlossen. Nur das kleine rote Kabel vom BMS Balancer. Meine 150 A Sicherung und der Trennschalter. (eher ein Drehknopf) ist alles am Minus.

biauwe am 16 Nov 2020 20:59:45

Nighty01 hat geschrieben:Ein Spasvogel mit Android oder einer alten iPhone Appl. könnte all die Daten ändern und einen Defekt verursachen.


Was für eine Reichweite hat denn Dein Bluetooth?

Gast am 16 Nov 2020 21:00:49

Hallo Ralf,

Du solltest wirklich deine Drähte besser anordnen. :virus:

Der Passwortschutz bei Bluetooth ist nur dem billigen Adapter geschuldet. Verwendest du einen besseren Bluetooth Adapter mit Passwortschutz hast du mit Fremdeingriff keine Probleme.

Dazu findest du im Internet gute Anleitungen die hier in diesem Forum nicht verlinkt werden können.

Nighty01 am 16 Nov 2020 22:24:57

biauwe hat geschrieben:Was für eine Reichweite hat denn Dein Bluetooth?


so ca. 10 m, der war halt dabei beim BMS.

ulfertg am 16 Nov 2020 22:29:32

pfeffersalz hat geschrieben:Der Passwortschutz bei Bluetooth ist nur dem billigen Adapter geschuldet. Verwendest du einen besseren Bluetooth Adapter mit Passwortschutz hast du mit Fremdeingriff keine Probleme.

Dazu findest du im Internet gute Anleitungen die hier in diesem Forum nicht verlinkt werden können.


Hast du ein paar passende Suchbegriffe für uns?

Gast am 16 Nov 2020 22:36:52

Nighty01 hat geschrieben:...Meine 150 A Sicherung und der Trennschalter. (eher ein Drehknopf) ist alles am Minus...


Gibt es einen bestimmten Grund, warum du den Minus-Pol gewählt hast?

Nighty01 am 16 Nov 2020 22:39:22

Ich dachte das macht dann auch den BMS aus. Aber mit dem Ausschalten ist das übrigends so eine Sache. Ich ignoriere B+ ja komplett am BMS und habe nur am LiFePo4 das Minus über eine 150A Sicherung und einen 200A Aus/Ein-Drehschalter und einen Shunt für den Batteriemonitor in Reihe laufen. Das BMS läuft bei mir also nur mit dem kleinen + Kabel (rot). Das Plus des LiFePo4 Ausgang geht nur direkt raus an die Verbraucher.
Ist auch egal, ob die Sicherung jetzt die Masse trennt oder den + Pol. Der BMS schaltet sowieso nur Minus

Allerdings mit dem Ausschalten hab ich genau so Probleme merke ich. Wenn der BMS mit dem iPhone verbunden ist aber alle Ein-/Ausgänge "Off" sind, dann hab ich im Moment 13.38 V.
Trenne ich jetzt meinen Minus Pol ab und lasse ihn aber über mein Ampere Messgerät laufen passiert folgendes: Das Amperemeter zeigt bei (200 mA Messbereich) dass gerade mal 8 mA fließen und den BMS versorgen und das Bluetooth leuchtet blau und die Appl. aktualisiert und zeigt 13.38V --> Nehme ich jetzt den Ampermeter auch noch raus ist die Zelle 1 (Minus) nicht mehr verbunden. Und jetzt kommts: Die iPhone Appl. zeigt 4.32 V und die Bluetooth Verbindung bleibt blau und online bestehen.

Das hatte ich nicht erwartet denn auf dem Minus Pol ist garnichts mehr angeschlossen. Es holt sich scheinbar über den Balancer genug Strom. Allerdgings zeigt die Appl. Zelle 1-3 (Vom minus Pol das ist bei mir die Nr 1) mit nur 0.03 V und Zelle 4 zeigt als einziges 4.3 V was alles nicht sein kann, da vorher alle Zellen bei 3,34 V waren. Logisch für mich wäre gewesen dass er Zelle 1 nicht mehr messen kann oder ganz ausgeht. Also werde ich das BMS so besser nicht "abklemmen" am Minus hab ich mir heute gedacht.

Allerdings wenn es 8 mA. ziehen sollte ist das wirklich sehr wenig und ich weiß nicht, ob ich das BMS überhaupt ganz ausschalten muss/sollte.
Ob es wirklich nur 8 mA sind weiß ich aber auch nicht, weil ja 4 Balancer Kabel noch an den restlichen 3 Zellen angeschlossen waren als meine Zelle Nr 1 definitiv offline war.

PS: Mein Batterie-Monitor der auch über die 12 V geht sagt es würden für ihn selbst und den BMS 16 mA fließen. Der geht natürlich offline wenn ich trenne am Minus. Ich habe aber keine vier Ampere-Meter um zu sehen, ob da im Balancer auch noch Strom fließt wenn alles angeschlossen ist nur Minus nicht mehr. Auf jeden Fall kann das BMS nichts mehr schalten wenn das Minus off wäre durch den Drehschalter.

Grüße
Ralf

Majestix am 16 Nov 2020 22:43:21

Nighty01 hat geschrieben:...Meine 150 A Sicherung und der Trennschalter. (eher ein Drehknopf) ist alles am Minus...


Diese Frage stelle ich mir auch gerade. Wenn die beiden Minuspole der Starter- und der Aufbaubatterie nach der Sicherung miteinander verbunden sind, dann werden die Verbraucher im Aufbau doch von der Starterbatterie versorgt, wenn die Sicherung ausgelöst hat, oder?

Wenn ja, is this a bug or a feature?

Nighty01 am 16 Nov 2020 22:54:33

Also am Minus der Aufbaubatterie wie das Bild 1 zeigt hängt meine 150 A Sicherung nur für die LiFePo 4 Zellen in Reihe (= 12V).
Die Starterbatterie ist ja nur parallel zur Aufbaubatterie wenn der Wagen läuft und die Lichtmaschine beides läd.
Wenn der Wagen steht zieht er ja nichts aus der Starter, sonst wäre die ja u.U. beim Starten leer. Wobei er sie mit Landstrom ja glaub ich auch zusammen schaltet und beide dann läd nur die Starterbatterie nur ganz wenig zur Erhaltung. Da muss ich mir oben noch mal den Schaltplan ansehen vom EBL 252.

Werde morgen mal nur den Drehschalter an die Plus Seite der LiFePo4 hängen und das rote Kabel vom BMS da mit ausknipsen beim abschalten.
Mal sehen ob der dann BMS damit ganz stromlos wird wenn man ihm Plus wegnimmt.

MichaelHK am 16 Nov 2020 23:05:02

Hallo,

das gleiche passiert, wenn ein Kabel des Balancers nicht angeschlossen ist, dann kommen die Werte durcheinander. Das wird ja durch die Messung von allen 5 Kabeln errechnet. Das hatte ich auch mal, wenn ein Kabel keinen Kontakt hatte. Ich habe beim mir den Balancer abgeschaltet und einen Aktiven Balancer mit mehr Power angeschlossen. Jetzt messen die Kabeln nur noch den Strom.

Ich denke der Anschluss an B+ und die Plus Kabeln auch dort angeklemmt, sollte sein. Da das BMS ja die Ein- und Ausgänge regelt. Noch wichtiger ist der Schutz, Verpolungsschutz und auch ein Kurzschluss. Was das BMS locker verkraftet. Auch der Niederspannungsschutz und auch der Überspannunsschutz. Wenn dann die Solar noch direkt an die Batterie angeschlossen wird, kann das BMS nichts regeln. Auch nicht die Ladung von der Lichtmaschine oder vom Schaudt EBL Ich habe die Werte so eingestellt, dass die Batterie nur bis zu einer Spannung von 3V und 3,4V geladen bzw. entladen wird.

Mittlerweile sind es 360AH geworden, was unter dem Sitz installiert ist. Das passt unter den Sitz und entspricht von der Größe den zwei Bleibatterien mit 75AH. Die auch oft darunter gebaut werden. Dazu habe ich Abdeckungen erstellt. Oben eine Abdeckung aus Kunststoff die ich thermisch gebogen habe und mit 4mm Stärke gut schützt und für das BMS habe ich Abdeckungen gezeichnet und gedruckt. Die werden oben und unten als Nut auf die Platine eingerastet. Bilder kann ich morgen senden.

Grüße Michael

MichaelHK am 16 Nov 2020 23:06:50

In der Regel ist die Aufbaubatterie und die Fahrzeugbatterie getrennt, wenn kein Motor läuft. Die Fahrzeugbatterie wird auch nicht von der Aufbaubatterie geladen.

Majestix am 16 Nov 2020 23:20:56

Ich hatte vorher einen irreführenden Gedanken. Die Sicherung am Minuspol führt nicht zur Versorgung der Verbraucher durch die Starterbatterie, wenn die Sicherung ausgelöst hat. Trotzdem würde ich eine Sicherung immer am Pluspol einschleifen, da dann das Massepotential nicht durch den Spannungsabfall an der Sicherung erhöht wird und Masse immer konstant anliegt. Das hat für die Praxis vielleicht wenig Relevanz, aber es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, immer den Plus abzusichern. Dem Strom ist es egal, aber es ist eine Konvention.

Wie hast Du es bei den Verbrauchern realisiert? Der EBL sichert den Plus ab. Für das BMS würde eine Sicherung am Plus keinen Unterschied bedeuten.

Majestix am 16 Nov 2020 23:37:45

Eine Sicherung soll primär eine Überhitzung der stromführenden Leitung im Kurzschlussfall verhindern. Am Pluspol ist vermutlich eine 16 mm²-Leitung angeschlossen. Von Lapp-Kabel gibt es eine Tabelle der Strombelastbarkeit für einadrige Leitungen, bei 16² sind es 98A, 25² 129A und bei 35² 158A. Diese Werte sind ggfs. noch mit 0,76 zu multiplizieren (bei Häufung einadriger, sich berührender oder gebündelter Leitungen). Hast Du sichergestellt, dass die Plusleitung nicht mit 150A abgesichert ist, oder einen adäquaten Querschnitt hat?

andwein am 17 Nov 2020 10:52:00

dieterk hat geschrieben:......Da sehe ich, dass bei Laden mit Blei-Gel die Spannung hoch klettert bis 14,4V. Dort bleibt sie dann für ca. 16 Stunden und fällt anschließend auf 13,8V Erhaltungsladung runter. Dieter

Das ist die Ladekurve von Schaudt bei einer Gel Einstellung. Ist auch so in der BDA beschrieben.
Und das ist auch der Vorteil/Nachteil der Gel Einstellung für LI
Die I Phase (maximal Stromladung) ist relativ kurz, dafür schonend
Die Uo Nachladephase mit höherer Spannung und abnehmendem Strom ist relativ lang, aber schonend.
In meinen Augen würde ich bei Schaudt die "Nass" Einstellung wählen, eine Li kann das ab.
Gruß Andreas

MichaelHK am 20 Nov 2020 17:27:54

Allerdings mit dem Ausschalten hab ich genau so Probleme merke ich. Wenn der BMS mit dem iPhone verbunden ist aber alle Ein-/Ausgänge "Off" sind, dann hab ich im Moment 13.38 V.

Die Batteriezellen haben nur eine dünne Schutzfolie. Das Alugehäuse ist Minus und verbunden. Ausserdem ist die Zelle am Boden ungeschützt. Ist die Folie etwas durchgescheuert und hat irgendwo Masse mit der Karosserie, dann passiert so etwas. Oder der Boden hat Kontkat mit Metall. Liegt die letzte Zelle auf Masse, dann fliesst nur der Strom von dieser Zelle. Das wären dann aber nur die 3,3 V. und nicht 4,32V. Wichtig ist beim Einbau dieser CATL Zellen, dass diese nirgends durchscheuern können oder irgendwo mit der Masse des Fahrzeuges in Berührung kommen. Das kann sogar gefährlich werden, wenn dann bei einer hohen Stromanforderung der Strom auf einmal nur noch über eine Zelle fliesst.

Die Bluetooth Verbindung erhält den Strom von der Platine. Das hat keine Aussage. Wenn eine Zelle auf Masse liegt, dann fliesst immer noch Strom, auch wenn die Minuskabeln abgeschlossen werden. Die Höhe der Spannung richtet sich nach der entsprechenden Zelle. Wenn die erste Zelle Masse hat, dann sind die 13,8V plausibel.

MichaelHK am 20 Nov 2020 19:47:32

Werde morgen mal nur den Drehschalter an die Plus Seite der LiFePo4 hängen und das rote Kabel vom BMS da mit ausknipsen beim abschalten.
Mal sehen ob der dann BMS damit ganz stromlos wird wenn man ihm Plus wegnimmt.

Das BMS schaltet nur Minus ab. Daher muss auch das Minus-Kabel an C- angeschlossen sein. Wenn die Batterien irgendwie noch Kontakt mit der Karosserie über das Gehäuse haben, dann fliesst weiterhin Strom. Halt nur soviel Spannung, wie Zellen dann in der Reihe verbunden sind. Hat die letzte Zelle vor dem Pluspol Massekontakt, dann 3,3V. Wenn die Vorletzte, dann 6,6V usw. Beim Trennen des Pluspols vom BMS wird dann der Strom erst unterbrochen.

torftep am 24 Nov 2020 11:12:14

Hallo Michael,

MichaelHK hat geschrieben:ich habe das BMS seit 4 Monaten im Einsatz...



Dein Aufbau inspiriert mich für mein eventuelles Vorhaben. Diese abgewinkelten Kupferverbinder zum BMS - hast Du die irgendwo fertig herbekommen oder selbst gefertigt? Im zweiten Fall: was war das Ausgangsmaterial Deiner Wahl? Sicherst Du vor dem BMS noch mal ab oder erst danach? Hast Du eventuell noch ein Bild von dem fertig verkabelten Akku?

Hat dieses BMS eigentlich auch noch Ausgänge, über die man aktiv den Solarladeregler oder das Trennrelais bei OVP abschalten kann? Wie hast Du das bei Dir realisiert - nur die Masse-Unterbrechung bei UVP/OVP auf der Platine oder schaltest Du auch extern Quellen und Lasten ab?

Du erwähnst einen weiteren aktiven Balancer - welchen benutzt Du da?

Viele Grüße,
Helge

MichaelHK am 24 Nov 2020 20:55:15

Hallo Helge,

mittlerweile habe ich eine Lernphase hinter mir. Der Einbau der abgebildeten Batterie mit den 8 Zellen war einfach. Im Nachhinein hätte ich es auch anders gelöst. Nicht der Aufbau. Diese Größe kann 1:1 mit der vorhandenen Batterie unter dem Sitz ausgetauscht werden. Dabei ist auch kein Umbau nötig, die Gurthalterungen passen auch.

Nun hatte ich die Batterie auf 12 Zellen erweitert. Der Platz gibt es her, jedoch wird es dann eng. Die vordere Halterung der Gurte habe ich umgearbeiet und damit spiegelverkehrt wieder eingebaut. Die Zellen passen genau in den beiden dünnen Verstrebungen im unteren Teil. Und das ist das Problem. Hier kann die Batterie dann scheuern. Dadurch dass die CATL Zellen aus Alu bestehen und auch das Gehäuse mit Minus der Batterie Kontakt hat, gibt es hier dann eine Masse. Und die ist dann irgendwo in den Blöcken der Batterien. Was dann passiert ist nicht ganz vorhersehbar. Im schlimmsten Fall sind dann hohe Ströme über das Batteriegehäuse und weil es irgendwo dazwischen ist, stimmt dann die Spannung nicht. Mir hat es eine Zelle zerstört. Der Minus Kontakt ist beschödigt, die Batterie ist etwas aufgebläht. Passiert ist sonst nichts. Die Technik ist nicht so gefährlich, aber man sollte es nicht unterschätzen.

Daher habe ich die einzelnen Zellen besser geschützt, zusätzlich mit Klebeband umwickelt und dann in Blöcken zu 3 Stück auch noch mal separat umwickelt und damit etwas geschützt. Damit durch die Bewegungen im Fahrzeug nichts scheuern kann. Dazu habe ich eine Bodenplatte gedruckt mit entspechenden Abtrennungen. So sind die Ecken unten bis zu einer Höhe von 6cm mit 3mm Kunststoff geschützt und darüber habe ich dann aussen und zwischen den Blöcken noch ABS-Platten mit 1 mm Stärke eingefügt. Daher wird auch mehr Platz benötigt. Die hinteren Gurthalterungen hinter die untere Verstrebung gebogen. Dann die Verstrebung nach unten gedrückt und eine dicke PVC Platte darüber und die vordere Vertrebung herausgetrennt. Dazu auch Abdeckungen gedruckt, damit keine stromführenden Teile mehr sichtbar sind, darüber noch eine 4mm Kunststoffplatte, die ich zugeschnitten und auf zwei Seiten mit Hitze gebogen habe. Für das BMS noch Abdeckungen gedruckt, die dann aufgeklipst werden können, für die Pluspole eine eigene dickere Abdeckung.

Ich wollte damit nur erklären. Es ist nicht so einfach. Und man muss sorgfältig arbeiten. Dass die Gehäuse der Batterien mit Minus verbunden sind, hatte ich nicht gewusst. Für die Untersitz-Batterie mit 360AH gibt es keine Alternative und auch keine Fertiglösung. Die hört dann irgendwo bei 150-200AH auf, die dann darunter passt. Daher war aus meiner Sicht alle Mühe gerechtfertigt, die Lösung ist auch mittlerweile sicher.

Zu den Fragen: Die Winkel habe ich mir aus einer Kupferplatte ausgeschnitten. Es gibt aber auch Kupferstreifen zu kaufen. Das ist dann einfacher. Es reicht eine Stärke von um einen mm. Ich habe 2mm und finde es zu dick. Mit der Bluetooth App können die Ein- und Ausgänge deaktiviert werden. Den Solarregler habe ich am Schaudt EBL angeschlossen. Ich habe insgesamt 400W auf dem Dach. Der Ladebooster funktioniert auch über den Schaudt und der hat 25A. Die Leitungen sind durchgeschleift. Kommt auch auf die Version des EBL an.

Es gibt nur die 3 Anschlüsse vom BMS. B- wird mit Batterie Minus angschlossen. An C- wird das Massekabel angeschlossen und an B+ das Pluskabel. Somti wird vom BMS nur die Masse deaktiviert. Plus ist immer verbunden. Das ist auch das Problem bei einm Masseschluss einer Batterie über das Gehäuse. Je nach Lage der Batterie, ist bei deaktiviertem C-, dann eine Spannung von 3,3 bis 13,2v vorhanden. Im BMS kann eingestellt werden, bis zu welcher Spannung geladen wird und ab wann die Batterie wegen Unterspannung abgeschaltet wird. Daher erübrigt sich dass man den Solarregler extra schalten muss. Notfalls ziehe ich dann den Stecker aus dem EBL ab. Das ist auch zu raten, wenn an der Batterie gearbeitet wird, sonst ist noch Strom vorhanden, obwohl die Ein- und Ausgänge vom BMS deaktiviert sind.

Es sind alle Plusleitungen auch zum Wechselrichter mit Schmelzsicherungen abgesichert.

Der Balancer ist auf einem der Bilder zu sehen. Wichtig war für mich die Leistung von 1-5A. Sowie, dass es einen Stecker mit Buchse gibt, dass ich den Stecker herausziehen kann. Soviel ich gesehen habe gibt es sogar zwei Pin für einen Schalter. Die sind derzeit zusammengelötet.






Grüße Michael

torftep am 25 Nov 2020 14:18:38

Hallo Michael,

vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort! Das bringt mich wieder drei Schritte weiter.

Ein paar Fragen habe ich noch:

MichaelHK hat geschrieben: Die Winkel habe ich mir aus einer Kupferplatte ausgeschnitten.

Was hat sich da bewährt: Stichsäge, Blechschere oder anderes? Kupfer hatte ich noch nicht so häufig unter dem "Messer".

MichaelHK hat geschrieben:Mit der Bluetooth App können die Ein- und Ausgänge deaktiviert werden. Den Solarregler habe ich am Schaudt EBL angeschlossen.

Meine Befürchtungen/Überlegungen gehen dahin: wenn sich die Batterie wegen UVP/OVP abschaltet (oder ich sie aus der App abschalte), dann sind ja die Ausgänge des Solarladereglers floatend. Zumindest einige Laderegler mögen das nicht. Im schlimmsten Fall führt das wohl zu viel zu hohen Spannungen im Bordnetz, was mir da angeschlossene Geräte kaputt machen kann. Ist da Dein Solarladeregler entsprechend abgesichert? Oder hast Du da einen extra Schalter/Relais?
Bei meinem letzten Womo hatte ich das so gelöst, dass ich in den Solarladeregler-Eingang noch ein Relais eingeschleift habe, was die Module nur dann aufgeschaltet hat, wenn an der anderen Seite Batterie-Spannung anliegt. Da ich im meinem letzten Womo aber auch für meinen Geschmack zu hohe Ruheströme hatte, wollte ich diesmal Zusatz-Relais vermeiden, soweit es irgendwie geht.

MichaelHK hat geschrieben:Somit wird vom BMS nur die Masse deaktiviert. Plus ist immer verbunden.

Das heisst dann in der Konsequenz auch, dass ich diese Masse nicht mit der Fahrzeug-Masse verbinden darf, damit es keinen alternativen Strompfad gibt, mit dem dann die BMS-Abschaltung praktisch ausgehebelt wird? Oder habe ich da gerade einen Knick in der Logik?
Dann muss ich für alle Verbraucher also auch sicher gehen, dass sie, wenn sie mit Plus auf die Bordbatterie gehen, nicht mit Masse an die Fahrzeug-Masse gehen. Hmm, warum haben die bei dem BMS eigentlich die Masse geschaltet? Ansonsten gefällt mir dieses BMS eigentlich gerade ganz gut...

MichaelHK hat geschrieben:Es sind alle Plusleitungen auch zum Wechselrichter mit Schmelzsicherungen abgesichert.

Die Sicherung sitzt dann wahrscheinlich direkt nach dem BMS, oder? Gibt es damit ein Restrisiko bei Kurzschluß über BMS?
Bei Dir ist das BMS jetzt hinter dieser geschlitzten Kunststoffabdeckung, oder? Und die Leitungen zum Wechselrichter und EBL sind direkt auf das BMS geschraubt? Oder ist es besser, dafür noch mal extra Kontaktpunkte/Verteiler vorzusehen?

MichaelHK hat geschrieben:Der Balancer ist auf einem der Bilder zu sehen. Wichtig war für mich die Leistung von 1-5A.

Das ist die kleine Platine mit den Kondensatoren drauf, die du an der vorderen Abdeckung befestigt hast?
Kannst Du mir dazu Hersteller/Typ oder ein Link geben?

Noch eine ganz andere Frage - passt zwar nicht genau hier her, aber betrifft eine andere Baustelle, die ich vielleicht diesen Winter noch angehen wollte: Du erwähnst eine Klima mit 750W. Welche ist das und bist Du zufrieden?

Viele Grüße,
Helge

MichaelHK am 25 Nov 2020 18:14:12

Hallo Helge,
Das heisst dann in der Konsequenz auch, dass ich diese Masse nicht mit der Fahrzeug-Masse verbinden darf, damit es keinen alternativen Strompfad gibt, mit dem dann die BMS-Abschaltung praktisch ausgehebelt wird? Oder habe ich da gerade einen Knick in der Logik.

Das dürfte bei jedem BMS der Fall sein. Es gibt diese Anschlüsse, B- wird an Batterie Minus angeschlossen. Da darf dann sonst nichts angeschlossen sein. Minus dann an C-, das dann geschaltet wird. Plus ist dann an B+ und dort werden auch alle Plus-Leitungen angeschlossen. Ich vermeide gerne Verteiler. Die Kabeln habe ich mir selbst gepresst, wegen den Biegungen mit den dicken Kabeln auch zum Verlegen besser. Daher auch nach dem Legen des Kabels erst verpresst.

Beim Anklemmen von der Batterie sollte man auch immer zuerst Plus-Kabel, danach erst Minus anklemmen. Daher passt das auch, wenn nur Minus unterbrochen ist. Wenn sauber gearbeitet ist und NIEMALS eine Verbindung zu B- besteht, dann ist alles perfekt. Daher auch darauf achten, dass nirgends ein Kontakt eines Batteriegehäuses mit der Masse zustande kommen kann. Die CATL Batterien sind unten nicht mal geschützt, da ist keine Folie. Die Folie ist sehr dünn. Darf nirgends reiben, auch nicht die Batterien untereinander. Wenn dann Masse mit einer Batterie besteht, dann kann das passieren, was bei mir passiert ist. Es besteht noch Spannung, obwohl das BMS Minus abgeklemmt hat. Das Gehäuse ist dann für so hohe Ströme nicht geeignet. Und wenn dann die Masse am zweiten Block liegt und damit mit 3 Batterien in Reihe noch fast oder mehr als 10V anliegt, dann zieht ein Verbraucher seine 100A über das Batteriegehäuse. Oder wie beim mir beim 3. Block mit knapp unter 7V. Und das BMS hat keine Schutzwirkung mehr.

Also um die Frage einfach zu beantworten. Niemals etwas direkt an B- oder an den Minus-Pol der Batterie direkt anschliessen. Alle Minus Anschlüsse nur an C-, der vom BMS geschaltet wird. Auch keine Solar oder Laderegler, Minus immer an C-. Sonst funktioniert die Schutzeinrichtung des BMS nicht, das schneller als eine Schmelzsicherung reagiert.

Das BMS schaltet schnell bei einem Kurzschluss ab. Es ist dann möglich, dass man einstellt, ob der Verbraucher wieder abgeklemmt werden muss, bis das BMS wieder frei gibt oder es gibt die Einstellung einer Zeitspanne, wann wieder neu frei gegeben wird. Das BMS ist in der Regel für 150A ausgelegt, verträgt aber auch ohne Probleme 200A. Bei mir ist eine 150A Schmelzsicherung, die macht das auch kurz mit. Wie vorher geschrieben, schaltet das BMS auch mal bei hohen Strömen ab. Wie bei manchen Wechselrichtern, die zum ersten mal angesteckt werden und die Kondensatoren aufladen.

Womit die Kupferplatte geschnitten wird, ist eigentlich egal, auch mit der Flex. Wichtig ist nur dass die Oberfläche nicht rauh ist und die Auflage auf die Batterien plan aufliegt, daher ist möglicherweise auch eine dünnere Kupferplatte fast besser. Die Verbinder sind auch nur um einen 1mm dick. Wenn man sich die Liontron Batterie mit dem gleichen BMS ansieht, dann ist da schon fast eine dünne biegsame Kupferfolie. Kupfer leitet nicht nur Strom gut, sondern wird extrem schnell heiss, sogar beim bohren. Es gibt in der Bucht auch Kupferstreifen, die kommen aus China und dauert dann ca. 2-3 Wochen. Wenn noch Zeit ist, dann vielleicht einfacher.

Wegen dem Laderegler mache ich mir momentan keine Gedanken, wenn die Batterie abschaltet. Probleme gab es bisher noch nicht. Ich denke ein guter Laderegler sollte das können, da auch LifePo4 Zellen immer mehr verwendet werden. Wenn die eine entsprechende Einstellung haben, sollte das auch dafür ausgerichtet sein.

Ob der Balancer richtig arbeitet, kann ich aktuell noch nicht feststellen. Ich habe 3 Stück bei Ali.. bestellt . Wollte zwei Batterien aufbauen und einer als Reserve. Jetzt ist es nur eine Batterie geworden. Ich bin jetzt erst mal dabei, die Batterie zu entladen um diese dann voll zu entladen. Die Batterien haben scheinbar eine Abschaltung und lassen sich auch nicht mit der Initialladung auf 3,5V laden. Komischerweise die ersten 8 Batterien schon, die 4 aus der letzten Lieferung nicht. Möchte aber auch nicht zu lange mit der höheren Spannung laden. Habe das vorerst abgebrochen und denke, bei einigen Ladezyklen gibt sich das.

Ich habe eine Dachklima, die Dometic 2200, ist weit verbreitet. Wird anstatt einem Dachfenster eingebaut oder über einen Ausschnitt. Bei mir fehlt jetzt ein Dachfenster. Im Sommer auch mal gut um sich zu regenieren, falls es schwül ist, mal eine Stunde laufen lassen. Schon alleine wegen der Entfeuchtung. Mir macht hohe Luftfeuchtigkeit mehr zu schaffen als hohe Hitze. Zum Schlafen aber eher weniger, da diese doch nicht lautlos ist.

Grüsse Michael

Stocki333 am 27 Nov 2020 08:04:55

Hallo Zusammen.
Um die Zellen untereinander zusätzlich zu isolieren. Nehme ich GFK Platten. Gibts ab 0,5 mm. E-Platine verwenden das immer als Basismaterial. Also Elktrisch unbedenklich und kosten nicht die Welt. So sind die Zellen elektrisch sauber getrennt.
Wer will kann auch die Zellen verspannen, gegen aufblähen. Denn es gibt nichts nach. Ist sicher besser als ein Klebeband oder zusätzlicher Schrumpfschlauch.
at Michael.
Danke für deinen ehrlichen Bericht. Auch über dein Mißgeschick mit der defekten Zelle.
Dafür einen Gutn.
Gruß Franz

MichaelHK am 27 Nov 2020 14:13:22

Hallo Franz,

danke. Die Zellen waren untereinander mit Spanngurten aus dem Verpackungsbereich gebündelt. Dazu ein richtiger Spanngurt um alle Zellen. Und die Zellen mit Dekasil-Tupfern verklebt. Das hat das Aufblähen nicht verhindert. Mir geht es ums Reiben der einzelnen Zellen, besser keine Bewegung. Man muss immer davon ausgehen, alle Theorie ist im mobilen Einsatz wieder nicht brauchbar. Daher habe ich alle Zellen nach Blöcken nun verklebt. Und mit 1mm dicken ABS Platten getrennt.

Das Malheur ist in der Testphase passiert. Es war mir klar, dass dieses so nicht funktioniert, wenn es noch Karosserieteile in der Nähe gibt, die reiben können. Daher hatte ich noch nicht zusammengebaut. Ich bin mir immer noch nicht sicher wie es passiert ist. Der Abstand von einer Strebe war zu dem Zeitpunkt noch mind. 1cm. Nun sind mind. 5 cm Abstände und alles gut befestigt und isoliert.

Man gibt so etwas nicht gerne zu. Ich bin aber auch froh, wenn jemand von einem Missgeschick seine Erfahrungen weitergibt. Ich kann das auch nicht, wenn ich erkenne, dass möglicherweise jemand dabei ist, den gleichen Fehler von mir zu wiederholen. Dann nicht darauf hinzuweisen.

Grüße Michael

Acki am 27 Nov 2020 14:24:05

Danke Michael für Deine offenen Berichte!

Ich fürchte, dass etliche "Neu-Bauer" sich der Bauweise dieser Zellen gar nicht bewusst sind ... insbesondere wenn sie sich die Winston Zellen gewohnt waren!
V.a. wenn man aktuell in den entsprechenden fb Gruppen schaut: JEDER baut sich nun einen Lithium Akku ...

Aber ich plädiere hier auch für den Einbau in eine "Kiste" ... egal ob Siebdruckbau oder Fertiglösung.
Damit ist dann alles auch gegen aussen isoliert!

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