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Moin aus Hamburg; ich überlege ob wir uns einen Booster einbauen lassen sollten. Die erste Frage meiner Frau war, was bringt denn ein Booster? Jetzt Frage ich euch: Wir haben 190Ah AGM Batteriekapazität und ich tendiere zu einem 50 Ampere Booster. Gehen wir mal davon aus die Batterien sind halb leer, wie lange muß ich fahren im Falle ohne und mit Booster? Mir ist klar das es nur grobe Einschätzung sind. Hallo, das ist doch eine ganz einfache, wenn auch grobe, Rechnung. Batteriekapazität 190 Ah; max. Nutzung sollte dann 95 Ah sein (besser nur ca. 60 Ah) Ein Booster mit 50 A kann in einer Stunde dann 50 Ah reinpumpen, also ist in 2 Stunden die Batterie voll. Vorher solltest Du aber die Leistung Deiner LiMa kennen, die muss es auch leisten können. Der Booster ist einfach gesagt dafür da, immer konstant in die Batterie zu geben und nicht sich nah der Fahrzeugbatterie zu richten. Ich würde den hier nehmen: Ladebooster Victron Orion-Tr Smart 12/12-30A DC-DC Ladegerät (360W) mit Bluetooth & Artikelnummer: Victron-ORI121236140 & Vollständig programmierbarer Ladebooster / DC-DC Ladegerät mit integriertem Bluetooth 3-Stufiges Ladegerät für den Einsatz in Doppelbatteriesystemen Ladebooster, B2B-Ladegerät für 12V Systeme sowohl für Blei- als auch für Lithium-Batterien geeignet. Damit auch noch Nutzbar nach einem Batteriesystemwechseln. Das kommt im Vergleich darauf an, wieviel ohne Booster bei dir während der Fahrt in die Batterie geht. Und so eine AGM kann auch nicht zaubern, der Ladestrom geht immer weiter zurück, je voller die Batterie wird (steigender Innenwiderstand), es dauert auf jeden Fall ein paar Stunden, bis sie ganz voll ist, selbst wenn nur 30% entladen wurden. Egal wie dick der Booster ist. Wenn Du während der Fahrt wirklich schnell laden willst, brauchst Du ne LiFePO, evtl. plus Ladebooster oder dickerem Verbindungskabel zwischen Starter- und Bordbatterie, wenn die Serienverkabelung zu schmalbrüstig ist. Die schluckt alles an Strom was sie bekommt, bis 95% Füllstand zumindest. bis denn, Uwe
Das ist ja wohl extrem simplifiziert und so nicht zutreffend. Schon mal ne Bleibatterie bei der Ladung beobachtet? bis denn, Uwe
Nun ja, in den ersten 5 Minuten stimmen die 50A vielleicht, nach 30 Min ist die Batt zu 25% voll ab dann sinkt der Strom weil die Quellspannung steigt. Eine Batterie ist kein ohmscher Widerstand. Ich sage mal phi x Daumen: nach 3-4 h ist sie zu 80% geladen. Wenn man 100% SoC möchte dauert es mit der U-Phase nochmals ca. 4h. Schau dir mal die Ladekurven der Booster an. Gruß Andreas Zumal man auch den maximalen Ladestrom beachten sollte, mit dem man die Batterien beglückt! In der Regel ist das maximal 0,3 C, besser etwas weniger. Bezogen auf Deine 190 Ah-Batterien wären das maximal 57 A, mit Deinem 50 A-Ladegerät wärst Du also schon nahe an der Grenze. Ich würde mich eher an 0,2 C orientieren, also um die 38 A maximaler Ladestrom. Dann muss auch weniger Strom durch die Leitungen zum Booster fließen, was auch von Vorteil ist (notwendige Querschnitte, Verluste). Der Booster macht das Laden nicht unbedingt schneller! Er sorgt nur dafür, dass eine vernünftige, für Deine Batterien passende Ladekurve eingehalten wird und die Ladung der Batterie damit unabhängig von der Regelung der Lichtmaschine erfolgt (natürlich im Rahmen der dort verfügbaren Leistung). Das kann bedeuten, dass die Batterien im Gegensatz zu vorher nun richtig voll geladen werden und das kann auch bedeuten, dass es etwas schneller geht als bei direkter Ladung. Aber ich würde da keine Wunder erwarten. Wie gesagt: Der Hauptgrund ist die richtige Ladekurve. Ohne Booster (==Ladegerät mit schickem Namen) werden die Batterien "irgendwie" geladen, abhängig von der Regelung der Lichtmaschine und den Leitungen, die der Ausbauer von da zu den Batterien verbaut hat (Länge, Querschnitt).
Und was hat das mit der Fragestellung des TE zu tun? Beantwortet doch malm die Fragen und zerredet nicht die Fragen. Schau mal was die anderen User wesentliches dazu gesagt haben. Sorry das musste ich mal sagen!
Hallo Andreas, da kann ich Dir nur zustimmen. Darum hatte ich ja auch geschrieben ... grobe Rechnung ... :oops: Außerdem hat der TE ja nix genaues zu den Batterien und auch Typ Booster geschrieben. Dazu fehlen dan Angaben EBL oder Ladetechnik, Fahrzeugtyp und LM usw. Aber dann wird es ja schon wieder sehr kompliziert in der Antwort. Dazu sind doch noch die Auffassung - maximale Ladung oder doch langsame und sanfte Ladung durch Boosten oder Solar n.m. Auffassung eine Glaubensfrage. Genau wie Entladungstiefe AGM - nur 30% oder 50 %...? Jetzt komm ich als Laie auf den Plan. Ich habe einen Ladebooster verbaut, weil ich 2x95 im Aufbau habe. Ich dachte der Booster ist für Landstrom, damit von da aus die Batterien schneller voll sind. Ihr schreibt von Lichtmaschine....wieso bringt die Lichtmaschine denn über einen Booster mehr Ladestrom zu den Batterien, wenn man eh aufpassen soll das die Leistung der Lima ausreicht??????? Eine stärkere Lima reicht ja anscheinend nicht...WIESO nicht? Und wo zaubert der Booster dann die Leistung her, der kann doch die Leistung einer stärkeren Lima dann nicht nach oben zaubern. Ein stärkeres Batterieladegerät zieht halt einfach mehr Strom aus dem Netz, dachte das macht in meinem Fall der Booster. Hier habe ich Pause. Mann lernt nie aus, und ich schon gleich gar nicht :idea: :idea: :wink: Gruß und Danke für Aufklärung Franzl Hallo, ich schrieb ja das wir davon Ausgehen Batterie zu50 % entladen. Angaben zur Lima habe ich nicht VW T5 Votronic 1212 50A Batterien AGM Banner oder Exide (werden noch eingebaut). Ich hoffte ihr könnt grob sagen z.b. ohne Booster 8 Std Autobahn mit Booster 2 Std Autobahn.
Sorry das ich deinen Thread etwas an mich gerissen hab. Bin gespannt was bei dir rauskommt, weil du ja Jemand finden mußt der genau dein Problem vor kurzem gelöst haben muß. präzisieren mal 50% entladen....von Wieviel Ah sprichst du da? Wenn ich von 190Ah ausgehe kann man grob gesagt bei Blei nicht mehr wie 50% von der Gesamtkapazität nutzen...wären rund 100A ...dann ist der Accu leer. ... Diese 100A schaffst du in 2Stunden Laden bei Blei auch mit Booster nicht. ...rechne mit 3,5-4 h
Das deckt sich ziemlich genau mit meiner Praxiserfahrung. Ich habe nahezu die gleiche Konstellation (Batterien 190 Ah und Ladebooster 45Ah) und eine Ladezeit von 2 bis 3 Stunden ist unter den genannten Umständen absolut realistisch. Hallo Labrador und mv4, könnt ihr noch sagen wie lange es ohne wäre? Hallo Pitson, wie lange "o h n e" kann ich leider nicht sagen, da ich das nie gemessen habe. Diese gefühlte "Ewigkeit" bis zur Vollladung war ja auch der Grund für mich den Booster nachzurüsten. Das vorherzusagen wird sehr schwierig...ohne die genauen Kabelquerschnitte und die Länge zu kennen dazu kommen noch ein evt. Übergangswiederstand. 3h mit Booster sind schon echt sehr gut....da hätte es ohne Booster mind. 1,5-2h länger gedauert Danke euch schönen Abend noch. Hallo , ich glaube auch bemerkt zu haben , dass gerade im Hochsommer , wenn die Klima und der Kühlschrank während der Fahrt auf volle Pulle laufen, mein Booster sich schon sehr bewährt hat, da dann die Lima schon mit der Ladung der Aufbaubatterie schon sehr an seine Grenzen kommen würde. Ich vermute nur die Lima würde ewig brauchen um die Batterie zu laden. Ich glaube dass , dass hier schon einmal jemand vorgerechnet hat !? Gruß Farnk
Der übliche Booster geht nur bei Fahrt (D+). Die Leistung der Lima ist nur ein Teil. Das andere ist die Spannung an der Aufbaubatterie. Wenn die nicht hoch genug ist, wird auch nicht geladen. Sei es, daß die Bordelektronik die Lima runterregelt oder daß die Kabel einfach zu lang und dünn sind.
Während der Fahrt, ja. Der Booster setzt einfach die Spannung für die Aufbaubatterie höher, sodaß diese stärker laden kann. RK Moin, kauf dir unbedingt einen Ladebooster mit Temperatursensor für die Aufbaubatterie, sonst kann die schnell dicke Backen machen. Ich hab den Votronic VCC 24/12V-25 in Verbindung mit dem Mastervolt Laderegler ALPHA PRO III auf der Starterseite, somit lade ich meine Starterbatterie auch mit Kennlinie wie die Aufbaubatterie, dadurch ist das System optimal ausbalanciert. Wie lange ich fahren muß, damit meine Aufbaubatterie voll ist kann ich nicht sagen, denn parallel hängen auch 450W Solar mit dran. Strommangel hab ich noch nie gehabt. LG Tom
Danke RK,....für die Aufklärung. Ich habe nachgesehen, bei mir ist lt. Rechnung eine ,,zweite Aufbaubatterie mit Zusatzlader,, verbaut. Denke der arbeitet nur bei Landstrom, oder? Ich habe das Womo als ,,bestelltes Ausstellungsfahrzeug,, gekauft, d.h. da wurden viele Teile reingebaut, die ich evtl selber gar nicht bestellt hätte, drum weiß ich manchmal nicht genau was eigtl drin ist...und solange die Teile funktionieren kümmere ich mich nur am Rande um die Funktion. Gruß Franzl
Er nimmt zusätzlich Saft aus der Startbatterie, frei nach dem Motto: 30A von der Lima plus 20A aus der Startbatterie ergibt für den Booster 50A. Dass die Startbatterie hinterher/gleichzeitig auch wieder gefüllt werden muss unterschlagen die meisten bei ihren Überlegungen wenn Sie auf dem BC eine Ladeleistung von 50 A messen. Alles recht eiunfach wenn man es zu Ende denkt, Gruß Andreas
Servus Mein Booster nimmt 90A für LI-bord.batterie und die Starterbatterie bleibt auf ihre Wert, denke es kommt auf die Lima an. Votronc kontrolliert die Starterbatterie glaub ich,.... Die Lichtmaschine in den aktuellen Ducato hat zumindest schon mal 120A. Zumindest die 50A sollte sie dann auch liefern können, wenn D+ richtig geschaltet ist und die Kabel nicht zu dünn sind.
Auch in den sonnenarmen Monaten ist der Ladebooster ein verläßlicher Energiespender während der Fahrt. Dann wenn Solar nichts mehr bringt, ist auf den Ladebooster immer noch Verlaß.
Andreas, warum verbreitet du das Gerücht dass der Booster 20A aus der Starterbatterie saugt? Alle gängigen System liefern locker 50A zum Laden der Aufbaubatterie ohne die Starterbatterie "anzuzapfen". Der Booster zieht auf Lichtmaschinen Seite dabei sogar 65A. Ohne Beweise ist deine Aussage die du hier im Forum schon öfters von dir gegeben hast totaler Nonsens. Eigentlich Schade, da du sonst viel gutes beiträgst. Ich habe gestern erst mit meinem 45A Booster meine 200Ah Li von SOC 30% auf 100% mit durchschnittlicher Ladeleistung von 43A (2A allgemeiner Verbrauch) in 3 1/2 Stunden Fahrt voll geladen. Wären auch nur 10A von der Starterbatterie gekommen wäre die fasst halb leer gewesen was ich anhand der Spannung die mir am Armaturenbrett angezeigt wird verneinen kann. Sie war proppevoll! Was der Booster macht: Er nimmt aus der Lichtmaschine bis zu 65A. Die Lichtmaschinen Spannung bricht dabei auf beispielsweise 12,8V ein. Das wären zwar 830W aber zu wenig Spannung um eine Batterie zu laden. Der Booster macht daraus 13,8V mit 50A (690W gleiche Energiemenge abzüglich etwas Verlust für den Booster) und die Batterie wird mit vollen 50A geladen. Hubert Noch eine Ergänzung: Als ich noch keinen Kompressor Kühlschrank hatte und der Absorber direkt von der Lichtmaschine versorgt wurde, hatte ich mal den Fall (Lüfter, Scheinwerfer, Scheibenwischer usw.) das die Lichtmaschine an ihre Grenzen kam. Das merkt der Booster dann an der einfallenden Spannung und schaltet einen Gang runter. Dann wir die Batterie eben nicht mit 50A sondern nur mit 40A oder 35A geladen. Aber die Starterbatterie wird NIE entladen! Hubert
Für mich als Boosterlaie, wo nimmt der dann die Energie her um aus z.B. 12,8V die 13,8V zu machen? Interessantes Thema! bert
Er zieht einfach mehr Strom auf der Lima-Seite und transformiert den hoch. 40 A bei 12 V ist die gleiche Leistung wie 20 A bei 24 V (nur um das jetzt mal zu verdeutlichen, natürlich transformiert der Booster nur auf ca. 14,4 Volt hoch). Ein paar Wandlungsverluste kommen auch noch dazu, aber das ist das Prinzip. bis denn, Uwe Wobei ich mal gelesen hatte, dass das Prinzip schon darauf besteht, Energie von der Starterbatterie weg zu nehmen. Nicht ohne Grund heißen die Booster ja auch B2B-Loader. Also Battery to Battery Loader. Durch den Spannubgsabfall der Starterbatterie wird die Steuerung des Autos quasi gezwungen, die Lichtmaschine in Betrieb zu halten. Bei den neuen Motoren wäre die ja sonst oft aus, um Sprit zu sparen. Aber wirklich entladen wird die Starterbatterie dabei wohl nicht. Kommt noch dazu, dass der Booster auf D+ "schaut". Liefert die Lichtmaschine kein D+, stellt der Booster ja auch das Laden ein. also wer nicht glaubt das ein Booster mit Hilfe der Starterbatterie (und LIMA) den Strom und die Spannung bereitstellt, der soll einfach mal einen Booster ohne Starterbatterie betreiben! Und dann das Ergebniss hier mitteilen. Dann reden wir weiter. Andreas hat das Vollkommen richtig geschrieben, eine Ladung von Batterien erfolgt immer über Spannungsgefälle zwischen Ladungsquelle und Accu...das heißt das je geringer der Spannungsunterschied ist desto weniger Strom (A) fließt auch. Ein Booster setzt die Ladespannung höher, damit mehr Strom in der gleichen Zeit von dem zu ladenden Accu aufgenommen wird.
Sorry Hubert, das ist kein Gerücht. Klar, wenn du eine 200A Lima hast ist die Wahrscheinblichkeit gering, aber andere haben halt nur eine 70A Lima. Ich würde dir einmal empfehlen die Ströme zu messen und dann auf Basis dieser Messungen zu antworten und um nicht Fakten als Gerüchte einzustufen!! Ich habe nicht auf deine Konfiguration geantwortet sondern allgemein und so war auch die Eingangsfrage gestellt! Und es bleibt halt immer noch bei der techn. Tatsache, dass Lima und Startbatterie parallel geschaltet sind und sich damit für die abgenommene Spannung ein Mittelwert (Batterie ist Puffer) und für die abgenommenen Ströme, je nach Lieferfähigkeit und SoC, eine Addition ergibt. Andreas
Und Recht geb ich ihm! Nachdem ich eine Booster eingebaut und per Wechselschalter Trennrelais Booster/CBE umschalten kann, habe ich das öfter verfolgen können. Da es sich hier um 2x95 Ah Blei + D1 Bluebattery handelt, sieht man wie geladen wird. Oft machte es stutzig das bei 74% SOC die Batterien über Booster am Anfang mit 25-30A geladen werden, aber nach ca. einer halben bis einer Stunde nur noch mit 12A. Dies geht immer weiter runter. Nach drei Stunden AB-Fahrt sagt der D1 SOC 100%, obwohl immer noch mit 6-7A geladen wird. Diese Auffälligkeit mal in einem anderen Forum zur Sprache gebracht. Antwort: eigentlich ist der Akku nur 80-90% geladen. Wenn man noch zwei Stunden fahren muss, sieht man dann gegen Ende der Fahrt wie sich die Ladung auf 1-0,5A einpegelt. Das bedeutet für mich, jetzt sind sie wirklich voll! Merkt man auch, wenn man dann wieder über Nacht steht. Abends vor dem zu Bett gehen liegt die Ruhespannung dann bei 12,8 - 12,9V. Wenn ich nur nach D1 mit seinen 100% SOC gehe (ich fahre also nicht weiter) sehe ich abends 12,7-12,6V. Siehe da, meine Batterien waren eben doch nicht zu 100% voll. Das ganze mittlerweile öfter beobachtet. Daraus habe ich gelernt, wenn laut BC die Ladung bei 1-0,..A liegt, dann sind die Akku's wirklich voll! 100%SOC ist nur ein Näherungswert - obwohl alles richtig eingestellt ist. Also mit der mehr als doppelten Zeit rechnen, als man es rein rechnerisch ermittelt. Danke Joker. Der Punkt ist halt, dass manche glauben, die Batterie ist voll, wenn der Batteriecomputer - oder noch schlimmer, die Füllstandsanzeige am Womo-Panel - 100% anzeigt. Das ist bei Bleibatterien nur der Fall, wenn der BC sehr gut eingestellt und frisch synchronisiert ist. Viele Schätzeisen schauen nur auf die Spannung, was deutlich zu kurz springt. Beim Entladen sind die BCs wesentlich genauer, wenn sie sich den beim letzten Ladevorgang auf 100% synchronisiert haben. Bei Gelbatterien dauert es übrigens nochmal ein paar Stunden länger, bis die wirklich voll sind, die haben eine sehr lange Adsorptionsphase. bis denn, Uwe
Genau, ist jeden Tag das Erste was ich lese. Man kann viel lernen
Auch eine gute Zusammenfassung Gruß Andreas
Sorry Uwe, aber wer so einen Unfug schreibt, disqualifiziert sich als ernst zu nehmender Experte. Merke: Je voller die Bleibatterie, desto niedriger ihr Innenwiderstand! Je voller die Batterie, desto höher ihre Gegenspannung (EMK= elektromotorische Kraft) Danke für die Richtigstellung. Ändert aber nichts am zurückgehenden Ladestrom, und darum gings. bis denn, Uwe
Ich finde die Aussage garnicht so verkehrt. Im Grunde besitzt ein Akku doch zwei Innenwiderstände, wenn man das so sehen möchte. Einen in Entladerichtung der ständig fällt je voller die Batterie ist und den in Laderichtung (EMK), welcher ständig steigt und damit auch die Spannung. Wenn Mama mal wieder die Batterien falsch in die FB einlegt hat man im Grunde eine Zelle mit unendlich hohem Innenwiderstand. Ich finde eine durchaus legitime Betrachtungsweise. (Ich habe mal versucht, die Zitate wieder richtigzustellen)
Leider muss ich Rolfblock zustimmen, Tinducks Aussage ist glatt falsch.
Kann man als Küchenphysik so sehen, ist aber auch nicht richtig.
Es kann mal sein, dass der eine Innenwiderstand, den ein Akku hat, in Entladerichung anders ist als in Laderichtung, es ist aber der gleiche eine Innenwiderstand. Das hat aber mit der EMK nichts zu tun. Innenwiderstand ist wie EMK eine theoretische Betrachtungsweise im Ersatzschaltbild. Ich mache dir mal einen Erklärungsversuch in Küchenphysik: Beim Auto ist Innenwiderstand die Rollreibung der Reifen, die EMK ist ein Bordstein.
Das ist leider auch nicht richtig. In Laderichtung hat eine Batterie einen höheren Innenwiderstand als in Entladerichtung, aber beileibe keinen unendlich hohen..... (schönes Beispiel für das, was ich gerade oben sagte). In den meisten Fällen dürfte die Geräte deswegen nicht laufen, weil bei einer falsch gedrehten Batterie schon 3 V fehlen, plus den höheren Innenwiderstand der Batterie... Um zum Thema des absinkenden Ladestroms beim Bleiakku zurückzukommen, das Absinken des Ladestroms liegt an der CV Kurve des Ladegerätes/Boosters, welches du formal als (spannungsabhängig) steigenden Innenwiderstand des Ladegerätes ansehen könntest. Da hast du dann deinen zweiten Innenwiderstand......
Vereinfachungen können helfen, aber sie sollten nicht die Physik komplett umdrehen. Das ist dann nur eine Beobachtung, die zu dem Zeitpunkt und genau der Bedingung willkürlich erklärt wird, aber nicht Physik, wie sie wirklich abläuft und in jedem Fall stimmt.
Das Problem ist wesentlich größer. Wenn weniger als die Hälfte der Batterien gedreht werden, ist es unkritisch, da dann einfach weniger positive Spannung anliegt. Sind es aber mehr als die Hälfte (oder alle), dann wird die Elektronik falsch gepolt betrieben. Im besten Fall schützt eine Diode und es passiert nichts. Oder die Diode läßt eine Sicherung durchbrennen, um den Rest zu schützen (nicht unüblich) oder die Elektronik ist nachher gegrillt, weil sie Falschpolung meist überhaupt nicht mag. Man sieht, daß der Vergleich hier auch in die Hose geht, weil die Realität anders ist, als die Vorstellung. RK
Ich meinte zwei Batterien gegensätzlich einlegen. Ob das dann GigaOhm oder Unendlichkeit ist, ist Wortklauberei. Dann hast du das im übertragenden Sinne. Ähnlich wie bei der Schutzleiterprüfung durch Umpolen galvanische Elemente ausgeschlossen werden sollen. Im Grunde eine Innenwiderstandsmessung zweier galvanischer Elemente. Die Batterie des Messgerätes und das galvanische Element. Werden beide Spannungsquellen korrekt miteinander verschaltet so ergibt sich ein geringer Widerstand. Andersherum ein sehr hoher.
Auch hier nein. Die Spannungen heben sich auf. Das hat aber wieder nichts mit dem Innenwiderstand zu tun. Die Erklärung führt unter den Bedingungen zwar zu einem ähnlichen Ergebnis, ist aber trotzdem nicht korrekt. Sobald ich nämlich noch eine Batterie hinzufüge, fließt wieder Strom. D.h. der "unendliche" Innenwiderstand ist plötzlich verfolgen, weil außen ein Element dazukommt ? Von so einer "Physik" haben wir uns schon lange verabschiedet. RK Gerade ausprobiert. 2 AA Zellen Anti-seriell. Mein Ohmmeter sagt etwa 5 Ohm. In beider Richtungen.... niedriger als ich geschätzt habe. :D Servus Sorry ich misch mich da jetzt auch noch ein. Zum nachdenken.. Aus der Fragestellung vom Eröffnungsthema lese ich das die Frage von keinem Elektrofachmann kommt. Also sollten wir versuchen dieses Thema einfach zu beantworten. Wurde in denn ersten 2 bis 3 Antworten gemacht. Dann hat es angefangen mit Wortglauberei und Rechthaberei. Hat sich schon wer gefragt, ob die letzten Antworten für den Fragenten hilfreich sind oder eher verwirrend, oder soll er eine schnelle Ausbildung zum Elektroniker machen. Auch ich Antworte nicht immer richtig zum Thema und muss mich bei der Nase nehmen. So das musste einmal gesagt werden, sorry, :thema: |
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