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Hallo in die Runde , wir haben einen Kawa Malibu 600 Aus 2017 nun hab ich ihn mit einer zweiten Aufbaubatterie versorgt . Unter dem Beifahrersitz ist Platz , zwei Kabel rüber zur 1. Aufbaubatterie und fertig . Abgesehen vom Alter etc . Das hab ich beachtet kann da sonst was schiefgehen? Hallo, wenn beide Batterien gleichen Typ, Größe, Alter haben und der Kabelquerschnitt und die Anschlüsse der Kabel i.O. sind eigentlich nichts. Grüße Udo Hallo, Gut ist es, wenn die Kabelverbindung eine Sicherung hat. Wenn eine Batterie kaputt geht, erzeugt sie möglicherweise einen Kurzschluss. Dieser Kurzschluss könnte die andere Batterie platzen lassen. Mit einer Sicherung dazwischen wird die Lage entschärft. Über die Stärke der Sicherung kann man streiten, ist auch u. a. verbraucherabhängig. Wir haben eine 40A Sicherung dazwischen. . Hallo Schon wieder so ein Schreckenszenario. Ich hab noch nie gehört, das bei einer Batterie alle sechs Zellen gleichzeitig einen Schluß hatten. In der Regel betrifft dies immer nur eine Zelle. So eine defekte Batterie verträgt dann aber immer noch locker 12V, ohne das irgend etwas passiert. Natürlich wird die zweite Batterie dadurch langsam entladen, davor schützt aber auch die Sicherung kaum. Platzen tut sie aber auf keinen Fall. Und wenn man die Spannung im Auge behällt, kann man immer noch rechtzeitig reagieren, bevor die zweite Batterie durch Tiefentladung Schaden nimmt. Gruß Egon
Äh ... nein. Nach Plattenschluss hat die Batterie nur noch 5/6 der Spannung, aber einen sehr geringen Innenwiderstand. Die gesunde Batterie entlädt sich, wenn sie vollgeladen ist, mit sehr heftigem Strom und wird dabei sehr heiss. So einen Topf mit kochender Schwefelsäure mag nicht jeder im Auto haben. Daher gehört bei Bleibatterien immer eine Sicherung dazwischen, sogar dann, wenn man sie nebeneinander montiert. Bei entfernter Montage, wie hier, gehört sowieso an jeden Pluspol eine Sicherung. Gruss Manfred Seh ich irgendwie anders. 5 Zellen = Ladeschlußspannung ca. 12V. Wir sprechen hier ja nicht von einem Kurzschluß. Meine vollgeladene 110Ah AGM fällt bei ca 75A unter 12V. Sie hatt ja schließlich auch einen Innenwiederstand. Ich weiß der Begriff ist nicht ganz korrekt. Gruß Egon D'accord - ich korrigiere mich: es ist natürlich die defekte Batterie, die heiss wird. Eine Sicherung gehört an Plus. Hauptgrund ist die Absicherung eines Kurzschlusses an Kabel oder Verbindungen, eine einfachere und billigere Brandschutzversicherung kann man nicht haben. Die kann auch bei Plattenschluss nützen, wenn der Ausgleichstrom sie auslöst. Die defekte Batterie wird dabei auf jeden Fall ordentlich heiss, weil sich die defekte Zelle intern entlädt und die anderen Zellen überladen werden. Mit welchem Strom das passiert, dürfte jedes Mal verschieden sein, da es vor allem von der Art des Plattenschlusses abhängt. Niederohmige Plattenschlüsse sind eher unwahrscheinlich. Bei niedrigeren Strömen kann passieren, dass die Sicherung nicht auslöst, und der Topf mit Schwefelsäure langsamer heiss wird. Vollständig vermeiden lässt sich das Risiko nur mit aktueller Batterietechnik. Gruss Manfred Hab noch keinen LKW gesehen, der zwischen den Batterien eine Sicherung hat. Beim Plattenschluß einer Batterie wird die Batterien nur ein bischen wärmer. Bin schon so 3000 Km gefahren. Das Risiko ist viel grösser, wenn du auf dem Defekt aufmerksam wirst. Und die Batterie abschliesst. Sollte sich dort ein Funken bilden, und die Zelle gasen, kann es ganz schnell knallen. Wenn du Pech hast, weil der gesamte Pack überladen wird, sind oft mehrere Zellen betroffen. Und was nutzt eine Sicherung zwischen den Zellen, wenn ein kräftiger WR betrieben wird. Fällt die Sicherung dann, wenn eine Zelle defekt ist. Beim Laden.??? Gruß Franz
Das ist richtig da gibt es keine Sicherung. Aber es gibt einen großen Unterschied. Ein Lkw hat ein 24 Volt Bordnetz. Die Batterien sind deshalb nicht parallel sondern in Reihe geschaltet. Zudem müsste die Sicherung den Strom für den Anlasser verkraften. Es gibt generell keine Sicherung zwischen Batterie und Anlasser weder beim Pkw noch beim Lkw.
Ergänzung: Es gibt auch keine Sicherung zwischen Lichtmaschine und Batterie, zumindest bei den konventionellen Anlagen. Wie das bei den modernen "elektrisch gemanagten" Lima-Anlagen aussieht, weiß ich nicht.
Das ist falsch. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Nein, das ist nicht falsch. Ich habe das wirklich geschrieben, was ich hiermit bestätige. Falsch ist hingegen, zu behaupten, es wäre falsch, dass ich das geschrieben habe. Merke: wenn man schon sinnlose Beiträge verfasst, sollte man wenigstens versuchen, witzig zu sein. Gruss Manfred
Das ist ebenfalls korrekt. Es wird auch schwierig werden eine bzw. sogar zwei niederohmige Sicherungen in die Verbindung der beiden Batterien einzubauen die die Ladung und Entladung der Zweitbatterie nicht einschränken. Mit den im Kfz-Bereich üblichen Stecksicherungen funtioniert das nicht. Beim Betrieb eines Wechselrichters z.B. mit einer Kaffemaschine mit 1.200 Watt fließt ein Strom von mindestens 50 Ampere pro Batterie. Ohne irgendwelche Verluste gerechnet.
BTW, 1200W : 12V = 100A :ja:
Wenn der Querschnitt passt, dann geniesse es einfach & lass Dich nicht verrückt machen. Gruss Birger
Genau so habe ich überschlägig auch gerechnet. Macht dann pro Batterie 50A. Dürften aber am Ende eher 60A sein.
Würde ich auch sagen. Plus-Kabel so verlegen dass es nirgends scheuert und gut. Wenn die beiden Batterien nicht direkt nebeneinander stehen und die Kabel deshalb länger sind als ca. 30cm, dann sind Sicherungen als Leitungsschutz an beiden Batterien zwingend vorgeschrieben. Die maximale Grösse der Sicherungen wird immer vom Leitungsquerschnitt ( und bei langen Kabeln auch von der Länge ) bestimmt. Ob diese Sicherungen dann helfen, wenn eine Batterie einen Zellenschluss hat, ist fraglich. Das ist auch nicht der Grund für die Sicherungen. Wer sich damit nicht auskennt, sollte sich dringend von einem Fachmann helfen lassen, man ist auf jeden Fall verantwortlich wenn es brennt. Ich habe auch schon Sicherungen im Anlasserstromkreis gefunden ( Transit 350A ) OpaLothar Wo findet man diese Vorschrift? Das ist mir neu.
Hallo Birger, wäre für 2Stk. 100 Ah Akkus 16 mm2 ein passender Querschnitt? :wink:
Es gibt einen "anerkannten Stand der Technik".
Eventuell hier: DIN EN 62281 und VDE 0509-6:2018-07 sowie die DIN EN 50272-2 VDE 0510-2:2001-12. Gruß Andreas
Andreas, da steht auch nichts davon, auch nicht in den aktuellen Versionen der von Dir genannten. :wink:
Der Querschnitt hängt vom Strom ab, den Du max. über die Kabel Ziehen willst, und und mit wie viel Spannungsfall Du "Leben" kannst. Dafür gibt es Rechner.
Mit Sicherheit nicht bei einem Verein wie der VDE, ich würde da eher in Richtung Sicherheitsanforderungen bei der Fahrzeugzulassung gucken. Und bevor man Vorschriften wälzt, hilft der gesunde Menschenverstand: wie gross ist der Aufwand, wie gross ist der maximale Schaden, und wie gross ist die Eintrittswahrscheinlichkeit? Wir reden hier von ein paar Euro Aufwand, für ein warungsfreies und langlebiges Bauteil. Und wenn man eine vollgeladene Batterie ohne Sicherung kurzschliesst, wird das ziemlich sicher zum Brand führen. Da brauch ich über die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht mehr lange nachdenken, und würde neben dem normalen Camperdasein auch mal ein Unfallszenario mit durchdenken. Ein Brand nach einem Unfall ist unmittelbar lebensgefährlich. Und das Anlasserkabel ist ebenfalls immer abgesichert, bei allen Fahrzeugen, die ich kenne. Hat den gleichen Grund. Gruss Manfred
Hallo Manfred, ich lerne gerne dazu, aber in welchen Fahrzeugen ist der Anlasserkreis und die Lichtmaschinen B+Verkabelung zur Starterbatterie abgesichert? Ich weiß nicht, ob ich es hier überlesen habe, aber wichtiger als die Sicherung wäre mir noch zu erwähnen, dass du alle Massekontakte an der einen Batterie und alle "Plus"-Kontakte an der anderen Batterie anschließen solltest, sonst wird immer nur die direkt angeschlossene Batterie belastet.
Anlasser und Lima zu Batterie sind nicht abgesichert, aber bei allen VW, Audi, Skoda Brüdern und auch bei Fiat gibt es einen Crashsensor, der sitz meist in der Nähe der Batterie und unterbricht die Stromzufuhr von Batterie zum Vorverteiler. Gruß Andreas
Es spricht nichts gegen 16 mm2 wenn du nicht mehr als rund 50 A über die Kabel jagst. Bei mehr oder längerer Leitung nachrechnen! Aus der Praxis würde ich dir empfehlen, die Querverbindungen zwischen den Batterien mindestens im gleichen Querschnitt wie die (Summe der) Anschlussleitungen zu machen, dann passt es auf jeden Fall. Glaubt man den einschlägigen Tabellen dann sind auch 80A noch kein Problem. Bei einer Kabelänge von 1 Meter hättest du dann einen Spannungsabfall von 0,085 Volt. Das ist erträglich. Deshalb sollte auch die Entfernung eines Spannungswandlers zur Batterie möglichst klein sein. Wenn du eine oder gar mehrere Sicherungen zwischenschaltest erhöht sich der Spannungsabfall. DerSpannungsabfall an einer 40A Kfz-Sicherung beträgt bei 40 A bereits 0,055Volt ohne die Steckverbindung / Sicherungshalter. Also wenn Sicherungen, dann was vernünftiges mit Schraubverbindungen z.B. wie die Vorglühsicherungen. Hallo, zum Kurzschluss an einer AGM Batterie kann ich aus Erfahrung berichten, hatte ein EuraMobil Integra Vollintegriert hat 2 Batterien sauber in der Garage im Boden (extra Batteriekasten) verbaut. Beim basteln iin der Garage habe ich auf dem Boden über den Batterien gesessen und bekam einen gans warmen Hintern, als ich den Batteriedeckel aufmachte war eine Batterie ganz heiß, habe sie schnell ausgebaut und in einen mit Wasser gefüllten Bottich zum Kühlen gestellt hat lange gedauert bis alles kalt war und ich sie entsorgen konnte, Danach wurde mir auch klar warum die Batterien nach längeren Stehen immer leer waren, Kurzschluss in einer Zelle die beide Batterien entleert haben. Anmerkung: Batterien waren aber unterschiedlich alt, jetzt nur noch wenn überhaupt komplett alle neu. Hätte ich bei AGM Batterien nicht vermutet. Wir haben seit 2009 3x150Ah Batterien ohne Zwischensicherung verbaut und bisher gab es keinerlei Probleme. Die Zwischensicherung schützt nicht gegen alles. Ich hatte immer eine alte Batterie aus einem Bus im Wochenendhaus. Da hat sie immer noch einige Jahre ihren Dienst getan weil die Dinger nicht erst getauscht werden wenn sie völlig defekt sind. Und wenn dann ist nur eine platt, die andere noch verwendbar. Die Batterie hatte dann auch mal einen Zellenschluss, ob sie dabei warm geworden ist weiß ich nicht. Der Solarrgeler hat dann fleißig geladen weil die Spannung ja niedrig war und die 5 intakten Zellen haben lustig gegast. Als ich eines Abends die Tür aufgemacht habe, hat mich der seltsame Geruch gewundert, hab aber leider nicht an die Batterie gedacht. Weil es dunkel war hab ich das Licht angemacht. Der Knall war wie Sylvester und dann hat es richtig gestunken. Die erste und die letzte Zelle waren geplatzt und die Säure war ausgelaufen. Zum Glück stand die Batterie in einer Plastikwanne. Seitdem habe ich einen Entlüftungsschlauch angeschlossen und nach außen gelegt. Hätte mir das einer vorher gesagt hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht. AGM könne im Prinzip wohl auch gasen wenn sie überladen werden oder sind die wirklich absolut dicht? Schätze mal die müssten wie Gel-Batterien ein Ventil haben. |
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