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Nach der Initialisierung wie gehts weiter?


db-1113 am 22 Dez 2020 14:16:52

Wie gehts denn nun nach der Initialisierung weiter?

Ich habe die Zellen nach der Initialisierung nun getrennt
jede einzelne Zelle zeigt 3,624 nach diesen 4 Tagen an

ich würde so weitermachen....ist es so richtig?

1.) Frage: Wie hoch ist das Drehmoment für die 12mm Verschraubungen der Winston in deren Kupfer bzw. Aluminium Gewinde?

2.) Das Kupfer mit Glasfaserpinsel reinigen

3.) In der nachfolgenden Verbindungsbeschreibung würde ich zwischen den Kupfer bzw. Aluminiumanschlüssen der Winston als Antioxidationsmittel mit NOALOX bestreichen

4.) Zellen in Reihe anschliessen

5.) Gleichzeitig mit dem Litrade BMS und den benötigten Relais verbinden

6.)
Frage:
Wäre es wichtig, erst mal ohne das BMS zu verkabeln diese Zellen zu entladen?
z.B. mit einer 12 V 50 Watt Halogenlampe.........ich habe noch keinen Wechselrichter angeschlossen um mehr Leistung zu ziehen.

(falls eure Antwort ja ist, dann die Frage.....wie weit runter.....?)

und wieder mit dem Labornetzgerät auf die 4 x 3,7 = 14,8 V aufzuladen?

7.) OVP-Test:
Oder direkt wenn das BMS angeschlossen ist, wieder das Labornetzteil
anschliessen um einmal OVP zu testen?

Hier dann die Frage, wie hoch die Spannung am Labornetzteil eingestellt
werden muss / soll?

Da die Spannungsschwelle für OVP bei einer Einzelspannung laut Litrade bei 3,8V je Zelle liegt, wären das bei den 4 Zellen in Reihenschaltung dann mindestens 15,2 V am Labornetzteil.

Ich würde 16 V einstellen und die Einzelspannungen der Zellen beobachten ob OVP funktioniert.

8.) UVP Test und Wohnmobilladegeräte Einstellungen:

Nach dem OVP Test würde ich UVP testen

Nach den Infos was ich so gelesen habe, sollten die Zellen mit maximal 0,5C geladen werden 300A : 2 = 150A
und optimales entladen sei 150 A * 12 = 1800 Watt

Laut Litrade ist die UVP Spannungsschwelle bei 2,7 V * 4 = 10,8 V

Mit meiner 50 Watt Halogenbirne : 12V = 4,166A je Stunde, kann ich dann bei 300 AH der Winston mindestens 72 Stunden den Weihnachtsbaum anstrahlen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Alternative wäre die Batterie ins WOMO einzubauen und mal einen 1000Watt Elektroheizer einschalten.

Hierzu würde ich dann vorher folgende Einstellungen der Ladegeräte vornehmen:

Victron Energy Multiplus Compact 1600-Wechselrichter Landstromladegerät
die GEL-Einstellung beibehalten 14,4V Konstantspannung, 13,8V Erhaltungsspannung, 13,2 V Lagerspannung

Ladebooster Voltronic VCC1212-50 auf .....Li 13,9 V einstellen

Solarregler Voltronic SR Duo 350 auf.....Li 14,2 V einstellen

Bei 300 A x 12V sollte die Winston 3600Watt liefern können.
d.h. mindestens 3,6 Stunden sollte das mit dem 1000Watt Heizgerät funktionieren.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
9.) Nach dem UVP Test wieder aufladen ...
entweder mit dem 3 A Labornetzteil
oder mit dem im Wohnmobil eingebauten Victron energy Multiplus 1600, der mit 70 Ah laden kann.


Frage: Laut Litrade soll das dynamiche Balancing bei 3,4 V einsetzen und balncieren.

Wann ist eigentlich die Batterie dann voll?

Spannung 14,4 Volt vom Victron Ladegerät ( das wären dann ca. 3,6 V je Zelle?

10.) Winterpause ......auf 70% entladen und abschalten

(Zusatzfrage: soll die Fahrzeuginterne GEL Batterie erst mal für die Teste abgeklemmt werden?)


Gruss und frohe Weihnachtstage

Gunther

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db-1113 am 22 Dez 2020 14:39:27

Hier der Link zu meinem Batterieumbau:

--> Link

thomker am 22 Dez 2020 15:29:46

db-1113 hat geschrieben:1.) Frage: Wie hoch ist das Drehmoment für die 12mm Verschraubungen der Winston in deren Kupfer bzw. Aluminium Gewinde?

Keine Ahnung, würde sagen 30-50 Nm
db-1113 hat geschrieben:2.) Das Kupfer mit Glasfaserpinsel reinigen

2000er Schmirgelpapier, mit Pinsel brauchst Du ne ganze Woche für die Oxidschicht...
db-1113 hat geschrieben:3.) In der nachfolgenden Verbindungsbeschreibung würde ich zwischen den Kupfer bzw. Aluminiumanschlüssen der Winston als Antioxidationsmittel mit NOALOX bestreichen

4.) Zellen in Reihe anschliessen

5.) Gleichzeitig mit dem Litrade BMS und den benötigten Relais verbinden

genau so...

"leider" bist du danach mit allem fertig. Keine OVP/UVP Tests oder ähnliche Spielereien, kommt sowieso nicht vor...

db-1113 hat geschrieben:(Zusatzfrage: soll die Fahrzeuginterne GEL Batterie erst mal für die Teste abgeklemmt werden?)

welche GEL-Batterie? Starter?>>>kann bleiben wie sie ist...
Gruß
Thomas

Anzeige vom Forum


Trashy am 23 Dez 2020 16:40:16

Mit würde sagem kommt der TO nicht weiter.
Das Anzugmoment steht wie viele andere Werte im Datenblatt.

Manche ziehen noch stärker an, al angegeben.

jokerFG am 23 Dez 2020 17:00:19

Guck mal hier
--> Link

holger65 am 23 Dez 2020 17:48:26

Victron Energy Multiplus Compact 1600-Wechselrichter Landstromladegerät
die GEL-Einstellung beibehalten 14,4V Konstantspannung, 13,8V Erhaltungsspannung, 13,2 V Lagerspannung


Den Multiplus auf Lithium einstellen und 14,2 V ........Erhaltungsspannung 13,5 V. Als Ladegerät gibt der 1600er 70 A her (meine ich) das kann so bleiben.

thomker am 23 Dez 2020 18:17:29

Trashy hat geschrieben:Mit würde sagem kommt der TO nicht weiter.
Das Anzugmoment steht wie viele andere Werte im Datenblatt.

Sorry, war zu faul, das zu recherchieren, aber ich bin hier ja GsD nicht alleine... :mrgreen:

HartyH am 24 Dez 2020 00:16:34

holger65 hat geschrieben:Den Multiplus auf Lithium einstellen und 14,2 V ........

14,2V ist zu wenig für Winston-Zellen. Besser wären schon 14,6V
auch wenn es hier im Forum unterschiedlich Aussagen dazu gibt.

Acki am 24 Dez 2020 08:30:11

HartyH hat geschrieben:...
14,2V ist zu wenig für Winston-Zellen. Besser wären schon 14,6V
auch wenn es hier im Forum unterschiedlich Aussagen dazu gibt.

Nein ... 14.2V reicht absolut:
Bei 3.55V sind die Zellen voll und wenn der Balancer ab 3.50 arbeitet, dann funktioniert dies bestens (qed Acki Akku von 2014!).

holger65 am 24 Dez 2020 11:16:36

HartyH hat geschrieben:14,2V ist zu wenig für Winston-Zellen. Besser wären schon 14,6V
auch wenn es hier im Forum unterschiedlich Aussagen dazu gibt.


Nein, nicht bei dem Multiplus...........Bei meinem 3000er sagt selbst Victron nach Anfrage NICHT über 14,2 Volt gehen (auch bei Winston).
Und die sollten es wissen, da sie selber früher Winstonzellen in ihrem Akku verbaut hatten.

Aber soll jeder selber wissen was er macht :ja:

HartyH am 24 Dez 2020 14:19:16

Bei allem Respekt,
ihr beiden, Acki und holger65, kennt aber schon das Datenblatt der Winston-Zellen (LiFeYPO4 Version)?
Die max. Ladespannung beträgt 4,0V wobei der OVP auf 3,9V eingestellt sein sollte und
die min.Entladespannung beträgt 2,8V.

Ich gebe euch Recht, daß bei diesen unseren kleinen Ladeströmen (<0,5C) die Zelle bei 3,5V schon auf 90% geladen ist.
Wichtig ist aber, wie Acki geschrieben hat, daß der Balancer bereits ab 3.50 arbeitet und das machen nicht alle Balancer.

holger65 am 24 Dez 2020 14:59:40

Mir geht es nicht um die 14,4 Volt, die macht mein Victron Solarregler.

Es geht mir um den Multiplus................ein normales kleineres Ladegerät mag ok sein, aber nicht beim Multiplus.
So die Aussage von Victron in Almere. Und Lisunenergy empfiehlt das ebenfalls beim Multiplus 3000

Wie der kleine Multiplus des Threaderstellers im Endeffekt lädt, weiß ich nicht. Beim Multi 3000 ist es jedenfalls so.

.

Acki am 24 Dez 2020 15:44:02

HartyH hat geschrieben:Bei allem Respekt,
ihr beiden, Acki und holger65, kennt aber schon das Datenblatt der Winston-Zellen (LiFeYPO4 Version)?
Die max. Ladespannung beträgt 4,0V wobei der OVP auf 3,9V eingestellt sein sollte und
die min.Entladespannung beträgt 2,8V.
...

Verzeih bitte, wenn ich nicht bereit bin die Grundlagen, die hier vor 8 Jahren schon erarbeitet worden waren, neu zu diskutieren!

Hast Du schon mal selbst gemessen, was bei einer Zelle bei 3.5V - bei unseren BLG - noch reingeht?
Die ist voll ... und mit voll ist nicht 90% gemeint ... :wink:

HartyH am 25 Dez 2020 04:32:08

holger65 hat geschrieben:Es geht mir um den Multiplus................ein normales kleineres Ladegerät mag ok sein, aber nicht beim Multiplus.
So die Aussage von Victron in Almere. Und Lisunenergy empfiehlt das ebenfalls beim Multiplus 3000

Wie der kleine Multiplus des Threaderstellers im Endeffekt lädt, weiß ich nicht. Beim Multi 3000 ist es jedenfalls so.

Hallo Holger,
ich habe dich schon verstanden, es geht um den Victron Multiplus und dann ist das egal ob es ein 800er, ein 1600er, 3000er oder ein 5000er ist. Ladegerät bleibt Ladegerät, welches einigermaßen auf eine Ladekennlinie eingestellt werden sollte.

Das Problem bei Victron ist, dass die Konfigurationssoftware (VEConfig) keine Voreinstellung für Winston Akkus hat, nur für die LiFePO4 (ohne Y) und diese um mindestens 0,1V pro Zelle niedriger ist als Winston-Zellen. Selbst manuell konfigurierte Kennlinien werden nach geraumer Zeit wieder aus dem System verbannt.

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es beim Laden von LiFe(Y)PO4 Akkus Unterschiede gibt.

HartyH am 25 Dez 2020 04:39:38

Acki hat geschrieben:Verzeih bitte, wenn ich nicht bereit bin die Grundlagen, die hier vor 8 Jahren schon erarbeitet worden waren, neu zu diskutieren!

Gerne,
du warst für mich auch ein Vorbild, als ich meinen LiFeYPO4 24V/400Ah Akku im Jahr 2015 konfiguriert und gebaut habe.
Dieser hat nun schon über 75tkm Piste hinter sich und funktioniert.

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es beim Laden der verschiedenen LiFe(Y)PO4 Akkus Unterschiede gibt.

db-1113 am 26 Dez 2020 12:36:33

Vielen Dank für die Infos.

1.) Frage: Wie hoch ist das Drehmoment für die 12mm Verschraubungen der Winston in deren Kupfer bzw. Aluminium Gewinde?

Habe es nun auch gefunden. Auf der GWL Seite mit den 300er Winston steht auch 35-40nm nach Datenblatt


2.) Das Kupfer mit Glasfaserpinsel reinigen
3.) In der nachfolgenden Verbindungsbeschreibung würde ich zwischen den Kupfer bzw. Aluminiumanschlüssen der Winston als Antioxidationsmittel mit NOALOX bestreichen

zu 2.) und 3.)2000er Schmiergelpapier und Noalox liegen bereit.


4.) Zellen in Reihe anschliessen
5.) Gleichzeitig mit dem Litrade BMS und den benötigten Relais verbinden

4.-5.) Zellen werden verbunden und das Litrade BMS Kabel an den Zellen angeschlossen aber auf die BMS-Platine noch nicht aufgesteckt/angeschlossen.

db-1113 am 26 Dez 2020 12:41:57

6.) Frage: Wäre es wichtig, erst mal ohne das BMS zu verkabeln diese Zellen zu entladen?

6.)Stresstest für die neuen Zellen lasse ich weg / entfällt


7.) OVP-Test und 8.) UVP Test

Laut Litrade ist die UVP Spannungsschwelle bei 2,7 V * 4 = 10,8 V und OVP bei 3,8V * 4= 15,2V
Wie kann ich UVP und OVP testen (FunktionIch werde einmal bei Litrade nachfragen, wie ich das testen kann.
Es ist nicht so gut/genau beschrieben. Wer hat von euch Litrade im Ensatz und kann mich aufklären?


--> Link)

ohne die Batterie unter die 10,8V und über die 15,2 V zu entladen/laden.

db-1113 am 26 Dez 2020 12:59:04

8.) Wohnmobilladegeräte Einstellungen:

Hierzu würde ich dann vorher folgende Einstellungen der Ladegeräte vornehmen:

Victron Energy Multiplus Compact 1600-Wechselrichter Landstromladegerät
die GEL-Einstellung beibehalten 14,4V Konstantspannung, 13,8V Erhaltungsspannung, 13,2 V Lagerspannung

Ladebooster Voltronic VCC1212-50 auf .....Li 13,9 V einstellen
Solarregler Voltronic SR Duo 350 auf.....Li 14,2 V einstellen

Leider kann ich im Manual des Victron keine Einstellung für Winston Batterie finden

--> Link
Seite 106-108 (22-24)


Gunther

db-1113 am 26 Dez 2020 13:01:28

Hier gibt es nur 14,4, 14,1 14,7 oder 15,0V als Konstantspannung

Acki, gibt es bei dir die 14,2 V Einstellung bzw. was war bei dir Werksinstallatioin und funktioniert?

??? was muss eingestellt werden ?

[/quote]
9.) Nach dem UVP Test wieder aufladen ...

entfällt


10.) Winterpause ......auf 70% entladen und abschalten

11.)
(Zusatzfrage: soll die Fahrzeuginterne GEL Batterie erst mal für die Teste abgeklemmt werden?)
????
vermutlich kann das Acki beantworten, da er ja ein Hybridsystem ín einem fast baugleichen Phoenix gebaut hat.



Ich musste es leider aufteilen, da er immer max 360 Zeichen anmeckerte...sorry

Gunther

HartyH am 26 Dez 2020 13:17:05

db-1113 hat geschrieben:Laut Litrade ist die UVP Spannungsschwelle bei 2,7 V * 4 = 10,8 V und OVP bei 3,8V * 4= 15,2V
Wie kann ich UVP und OVP testen (Funktion Ich werde einmal bei Litrade nachfragen, wie ich das testen kann.
Es ist nicht so gut/genau beschrieben. Wer hat von euch Litrade im Ensatz und kann mich aufklären?

Nur kurzer Hinweis zu 7.):
UVP= 2,7V (verzögert) und OVP= 3,8V sind die Abschaltwerte für LiFePo-Akkus, also die ohne "Y"
Für die Winston-Akkus gilt ein Arbeitsbereich von 2,8-4,0V, kann man im Datenblatt nachlesen.
Frag mal litrade.de warum das Protect 3.3 BMS so niedrig eingestellt ist. Denn es ist schon entscheidend, ob 80% DOD bei 2,7V oder bei 2,8V berechnet werden.

Acki am 26 Dez 2020 14:23:44

HartyH hat geschrieben:...
Nur kurzer Hinweis zu 7.):
UVP= 2,7V (verzögert) und OVP= 3,8V sind die Abschaltwerte für LiFePo-Akkus, also die ohne "Y"
Für die Winston-Akkus gilt ein Arbeitsbereich von 2,8-4,0V, kann man im Datenblatt nachlesen.
...

Was stört Dich daran?
Die LiPro1-X schalten UVP auch seit Urzeiten bei 2.6V, das lisunenergy System ebenfalls.
Man könnte es ja auch bei 2.9V einstellen ... nur führt dies u.U. dann dazu, dass - bei noch genügend Kapazität - der Wechselrichter ausschaltet ...

ät Gunther
Deine Beiträge sind inzwischen etwas unübersichtlich / schwer lesbar geworden :wink:

Deine Frage nach dem Multiplus habe ich entdeckt ...
Hier funktioniert die Einstellung mit 14.4V Ladeschlussspannung gut (14.2V gibt es nicht).
Du musst auch daran denken, dass der Gel-Akku weiter optimal geladen werden muss.

Testen würde ich den neuen Akku vor dem Einbau ... dann musst Du Dir keine Gedanken machen, ob Du den Gel abtrennen musst. Müsstest Du ja sonst natürlich, ausser, Du willst das Hybridsystem testen!
UVP mit Entladung des Systems über Heisslüfter etc.
OVP mittels Labornetzgerät.

HartyH am 26 Dez 2020 14:57:25

Acki hat geschrieben:"Nur kurzer Hinweis zu 7.):
UVP= 2,7V (verzögert) und OVP= 3,8V sind die Abschaltwerte für ..."
Was stört Dich daran?
Die LiPro1-X schalten UVP auch seit Urzeiten bei 2.6V, das lisunenergy System ebenfalls....

Acki,
ich habe bewußt "verzögert" geschrieben.
Die 2,6V der LiPro1-X und ebenfalls das lisunenergy System betreffen den unverzögerten UVP.
Beide Werte (2,6V + 2,8V) sind in die LiPro1-X einprogrammiert.

Aber hier geht es nicht um die LiPro sondern um das BMS Protect 3.3

db-1113 am 27 Dez 2020 10:21:40

von HartyH » 26 Dez 2020 12:17:05

Nur kurzer Hinweis zu 7.):
UVP= 2,7V (verzögert) und OVP= 3,8V sind die Abschaltwerte für LiFePo-Akkus, also die ohne "Y"
Für die Winston-Akkus gilt ein Arbeitsbereich von 2,8-4,0V, kann man im Datenblatt nachlesen.
Frag mal litrade.de warum das Protect 3.3 BMS so niedrig eingestellt ist. Denn es ist schon entscheidend, ob 80% DOD bei 2,7V oder bei 2,8V berechnet werden.


ja die schreiben 2,8V wäre optimal als untere Schwelle.
"aber erst unter 2,5V sind die Zellen defekt"
Ich werde einmal an Litrade schreiben was es mit "2,7V zeitverzögert " auf sich hat.

Frage: was ist denn 80% DOD.....ich kann damit nichts anfangen?

db-1113 am 27 Dez 2020 10:53:18

von Acki » 26 Dez 2020 13:23:44
ät Gunther
Deine Beiträge sind inzwischen etwas unübersichtlich / schwer lesbar geworden :wink:

Sorry, hatte zu spät die Formatierung entdeckt und konnte nachträglich nicht mehr bearbeiten


Deine Frage nach dem Multiplus habe ich entdeckt ...
Hier funktioniert die Einstellung mit 14.4V Ladeschlussspannung gut (14.2V gibt es nicht).
Du musst auch daran denken, dass der Gel-Akku weiter optimal geladen werden muss.

ok, 14,4 V werde ich machen


Testen würde ich den neuen Akku vor dem Einbau ... dann musst Du Dir keine Gedanken machen, ob Du den Gel abtrennen musst. Müsstest Du ja sonst natürlich, ausser, Du willst das Hybridsystem testen!
UVP mit Entladung des Systems über Heisslüfter etc.
OVP mittels Labornetzgerät.[/quote]

ok, den OVP Test, noch vor dem Einbau, werde ich mit dem Labornetzgerät machen

Den Stresstest Heizlüfter UVP wollte ich sparen um die Zellen nicht an die Grenze zu bringen.Aber genau für das ist ja das BMS gemacht

In der "Theorie" , könnte ich die einzelnen Leitungen statt von der Winston, die vom Labornetzgerät an das BMS legen.
Zelle 1-4, natürlich dann die Spannungen entsprechend je nach Zelle angepasst. Mal sehen was LItrade dazu denkt?

HartyH am 27 Dez 2020 13:26:10

db-1113 hat geschrieben:Frage: was ist denn 80% DOD.....ich kann damit nichts anfangen?

Gunther,

die Zitatfunktion ist bei deinen Antworten immer verkehrt dargestellt. Das macht das Lesen deiner Antworten etwas schwerer.
Versuch mal folgendes:
Rechts unten auf das Kästchen "zitieren" klicken, daraufhin erscheint die Antwortseite. Auf dieser steht immer das eigentliche Zitat an erster Stelle, gekennzeichnet am Anfang mit [quote= ......] und am Ende mit [ /quote ].
Nach unten scrollen, wenn das Zitat zu Ende ist kannst du danach deine Antwort schreiben. Da der Text im Zitat meistens länger als 360 Zeichen ist, mußt du im Zitat soviel Wörter und Sätze löschen bis es passt.

Zu Deiner Frage: DOD bedeuten Entladetiefe des Akkus. Bei Lithium-Akkus ist es etwas komplizierter zu erklären, nur soviel:
Wenn wir die 80% DOD als Basis für die Berechnung nehmen, sollte der Akku nicht bis auf 2,8V/Zelle entladen werden, sondern nur bis ca. 2,9V und außerdem sollte er nicht bis auf die max. 4V/Zelle geladen werden, sondern max. 3,8V um die 80% DOD einzuhalten. Besser wären allerdings 70% DOD, denn je niedriger diese Zahl ist, desto länger lebt deine Lithiumbatterie.
Hier --> Link kannst du es technisch ausführlicher lesen.

Trashy am 27 Dez 2020 13:33:45

Ich liefer mal das Datenblatt nach:

--> Link

Zum Thema Anzugsmoment wird dort deutlich weniger empfohlen als in den Foren.

Keine Schraubenseite geht über 40Nm bei M12.

db-1113 am 27 Dez 2020 13:48:49

Trashy hat geschrieben:Ich liefer mal das Datenblatt nach:

--> Link

Zum Thema Anzugsmoment wird dort deutlich weniger empfohlen als in den Foren.

Keine Schraubenseite geht über 40Nm bei M12.


Hier das Datenblatt der 300er Zellen mit M12 Schrauben:

--> Link

Danke auch Dir Harty für das erklären der Zitierfunktion.....man sollte nicht glauben dass ich auch die letzten Jahre im Büro war :? und der DOD (warum denk ich ab und zu nicht an Goggle :x ?

db-1113 am 15 Jan 2021 14:19:22

Vielen Dank für eure Bedenken.
Mit Litrade konnte ich einiges abklären:

Hier noch ein paar Infos zum Litrade BMS…..für die Bastler , die mit dem Gedanken spielen Litrade zu nutzen:

Nach Litrade Beschreibung sollte das BMS bei Unterspannung : 2,7V Zeitverzögert abschalten.

Winston Beschreibung ist aber, dass max.3,8V und Min 2,8V bei At 80% DOD ist.

Nach Rückfrage bei Litrade und der Bitte, ob man das ändern kann, kam die Antwort, dass das BMS wie geliefert auch für die Winston Zellen OK ist und Zeitverzögert 15ms bedeutet.

(nach dem unten aufgeführten Test, sieht man aber, dass das BMS schon bei 2,79V abschaltet und nicht erst bei 2,7V wie in der Beschreibung beschrieben)

Nach der Verkabelung habe ich den Stresstest mit OVP und UVP Spannungen ausfallen lassen
und nur den Internen Test des Litrade BMS mit dem Schalter „S2“ durchgeführt.

Es läuft ein internes Programm ab, mit den folgenden unten aufgeführten Schaltzuständen und Anzeigen.

Mit dem Voltmeter hatte ich dann an den bistabilen Relais kontrolliert.

Nachdem das Initialisieren geklärt ist und ich mit dem Zusammenbau weiter bin,
geht es jetzt wieder im "Hauptfaden" auch mit den Fragen der Einstellungen der Ladegeräte etc.weiter:

--> Link

Ich wünsche ein gutes neues Jahr

LG

Gunther

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