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Wie gehts denn nun nach der Initialisierung weiter? Ich habe die Zellen nach der Initialisierung nun getrennt jede einzelne Zelle zeigt 3,624 nach diesen 4 Tagen an ich würde so weitermachen....ist es so richtig? 1.) Frage: Wie hoch ist das Drehmoment für die 12mm Verschraubungen der Winston in deren Kupfer bzw. Aluminium Gewinde? 2.) Das Kupfer mit Glasfaserpinsel reinigen 3.) In der nachfolgenden Verbindungsbeschreibung würde ich zwischen den Kupfer bzw. Aluminiumanschlüssen der Winston als Antioxidationsmittel mit NOALOX bestreichen 4.) Zellen in Reihe anschliessen 5.) Gleichzeitig mit dem Litrade BMS und den benötigten Relais verbinden 6.) Frage: Wäre es wichtig, erst mal ohne das BMS zu verkabeln diese Zellen zu entladen? z.B. mit einer 12 V 50 Watt Halogenlampe.........ich habe noch keinen Wechselrichter angeschlossen um mehr Leistung zu ziehen. (falls eure Antwort ja ist, dann die Frage.....wie weit runter.....?) und wieder mit dem Labornetzgerät auf die 4 x 3,7 = 14,8 V aufzuladen? 7.) OVP-Test: Oder direkt wenn das BMS angeschlossen ist, wieder das Labornetzteil anschliessen um einmal OVP zu testen? Hier dann die Frage, wie hoch die Spannung am Labornetzteil eingestellt werden muss / soll? Da die Spannungsschwelle für OVP bei einer Einzelspannung laut Litrade bei 3,8V je Zelle liegt, wären das bei den 4 Zellen in Reihenschaltung dann mindestens 15,2 V am Labornetzteil. Ich würde 16 V einstellen und die Einzelspannungen der Zellen beobachten ob OVP funktioniert. 8.) UVP Test und Wohnmobilladegeräte Einstellungen: Nach dem OVP Test würde ich UVP testen Nach den Infos was ich so gelesen habe, sollten die Zellen mit maximal 0,5C geladen werden 300A : 2 = 150A und optimales entladen sei 150 A * 12 = 1800 Watt Laut Litrade ist die UVP Spannungsschwelle bei 2,7 V * 4 = 10,8 V Mit meiner 50 Watt Halogenbirne : 12V = 4,166A je Stunde, kann ich dann bei 300 AH der Winston mindestens 72 Stunden den Weihnachtsbaum anstrahlen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Alternative wäre die Batterie ins WOMO einzubauen und mal einen 1000Watt Elektroheizer einschalten. Hierzu würde ich dann vorher folgende Einstellungen der Ladegeräte vornehmen: Victron Energy Multiplus Compact 1600-Wechselrichter Landstromladegerät die GEL-Einstellung beibehalten 14,4V Konstantspannung, 13,8V Erhaltungsspannung, 13,2 V Lagerspannung Ladebooster Voltronic VCC1212-50 auf .....Li 13,9 V einstellen Solarregler Voltronic SR Duo 350 auf.....Li 14,2 V einstellen Bei 300 A x 12V sollte die Winston 3600Watt liefern können. d.h. mindestens 3,6 Stunden sollte das mit dem 1000Watt Heizgerät funktionieren. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9.) Nach dem UVP Test wieder aufladen ... entweder mit dem 3 A Labornetzteil oder mit dem im Wohnmobil eingebauten Victron energy Multiplus 1600, der mit 70 Ah laden kann. Frage: Laut Litrade soll das dynamiche Balancing bei 3,4 V einsetzen und balncieren. Wann ist eigentlich die Batterie dann voll? Spannung 14,4 Volt vom Victron Ladegerät ( das wären dann ca. 3,6 V je Zelle? 10.) Winterpause ......auf 70% entladen und abschalten (Zusatzfrage: soll die Fahrzeuginterne GEL Batterie erst mal für die Teste abgeklemmt werden?) Gruss und frohe Weihnachtstage Gunther
Keine Ahnung, würde sagen 30-50 Nm
2000er Schmirgelpapier, mit Pinsel brauchst Du ne ganze Woche für die Oxidschicht...
genau so... "leider" bist du danach mit allem fertig. Keine OVP/UVP Tests oder ähnliche Spielereien, kommt sowieso nicht vor...
welche GEL-Batterie? Starter?>>>kann bleiben wie sie ist... Gruß Thomas Mit würde sagem kommt der TO nicht weiter. Das Anzugmoment steht wie viele andere Werte im Datenblatt. Manche ziehen noch stärker an, al angegeben.
Den Multiplus auf Lithium einstellen und 14,2 V ........Erhaltungsspannung 13,5 V. Als Ladegerät gibt der 1600er 70 A her (meine ich) das kann so bleiben.
Sorry, war zu faul, das zu recherchieren, aber ich bin hier ja GsD nicht alleine... :mrgreen:
14,2V ist zu wenig für Winston-Zellen. Besser wären schon 14,6V auch wenn es hier im Forum unterschiedlich Aussagen dazu gibt.
Nein ... 14.2V reicht absolut: Bei 3.55V sind die Zellen voll und wenn der Balancer ab 3.50 arbeitet, dann funktioniert dies bestens (qed Acki Akku von 2014!).
Nein, nicht bei dem Multiplus...........Bei meinem 3000er sagt selbst Victron nach Anfrage NICHT über 14,2 Volt gehen (auch bei Winston). Und die sollten es wissen, da sie selber früher Winstonzellen in ihrem Akku verbaut hatten. Aber soll jeder selber wissen was er macht :ja: Bei allem Respekt, ihr beiden, Acki und holger65, kennt aber schon das Datenblatt der Winston-Zellen (LiFeYPO4 Version)? Die max. Ladespannung beträgt 4,0V wobei der OVP auf 3,9V eingestellt sein sollte und die min.Entladespannung beträgt 2,8V. Ich gebe euch Recht, daß bei diesen unseren kleinen Ladeströmen (<0,5C) die Zelle bei 3,5V schon auf 90% geladen ist. Wichtig ist aber, wie Acki geschrieben hat, daß der Balancer bereits ab 3.50 arbeitet und das machen nicht alle Balancer. Mir geht es nicht um die 14,4 Volt, die macht mein Victron Solarregler. Es geht mir um den Multiplus................ein normales kleineres Ladegerät mag ok sein, aber nicht beim Multiplus. So die Aussage von Victron in Almere. Und Lisunenergy empfiehlt das ebenfalls beim Multiplus 3000 Wie der kleine Multiplus des Threaderstellers im Endeffekt lädt, weiß ich nicht. Beim Multi 3000 ist es jedenfalls so. .
Verzeih bitte, wenn ich nicht bereit bin die Grundlagen, die hier vor 8 Jahren schon erarbeitet worden waren, neu zu diskutieren! Hast Du schon mal selbst gemessen, was bei einer Zelle bei 3.5V - bei unseren BLG - noch reingeht? Die ist voll ... und mit voll ist nicht 90% gemeint ... :wink:
Hallo Holger, ich habe dich schon verstanden, es geht um den Victron Multiplus und dann ist das egal ob es ein 800er, ein 1600er, 3000er oder ein 5000er ist. Ladegerät bleibt Ladegerät, welches einigermaßen auf eine Ladekennlinie eingestellt werden sollte. Das Problem bei Victron ist, dass die Konfigurationssoftware (VEConfig) keine Voreinstellung für Winston Akkus hat, nur für die LiFePO4 (ohne Y) und diese um mindestens 0,1V pro Zelle niedriger ist als Winston-Zellen. Selbst manuell konfigurierte Kennlinien werden nach geraumer Zeit wieder aus dem System verbannt. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es beim Laden von LiFe(Y)PO4 Akkus Unterschiede gibt.
Gerne, du warst für mich auch ein Vorbild, als ich meinen LiFeYPO4 24V/400Ah Akku im Jahr 2015 konfiguriert und gebaut habe. Dieser hat nun schon über 75tkm Piste hinter sich und funktioniert. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es beim Laden der verschiedenen LiFe(Y)PO4 Akkus Unterschiede gibt. Vielen Dank für die Infos. 1.) Frage: Wie hoch ist das Drehmoment für die 12mm Verschraubungen der Winston in deren Kupfer bzw. Aluminium Gewinde?
2.) Das Kupfer mit Glasfaserpinsel reinigen 3.) In der nachfolgenden Verbindungsbeschreibung würde ich zwischen den Kupfer bzw. Aluminiumanschlüssen der Winston als Antioxidationsmittel mit NOALOX bestreichen
4.) Zellen in Reihe anschliessen 5.) Gleichzeitig mit dem Litrade BMS und den benötigten Relais verbinden
6.) Frage: Wäre es wichtig, erst mal ohne das BMS zu verkabeln diese Zellen zu entladen?
7.) OVP-Test und 8.) UVP Test
--> Link) ohne die Batterie unter die 10,8V und über die 15,2 V zu entladen/laden. 8.) Wohnmobilladegeräte Einstellungen: Hierzu würde ich dann vorher folgende Einstellungen der Ladegeräte vornehmen: Victron Energy Multiplus Compact 1600-Wechselrichter Landstromladegerät die GEL-Einstellung beibehalten 14,4V Konstantspannung, 13,8V Erhaltungsspannung, 13,2 V Lagerspannung Ladebooster Voltronic VCC1212-50 auf .....Li 13,9 V einstellen Solarregler Voltronic SR Duo 350 auf.....Li 14,2 V einstellen
Hier gibt es nur 14,4, 14,1 14,7 oder 15,0V als Konstantspannung Acki, gibt es bei dir die 14,2 V Einstellung bzw. was war bei dir Werksinstallatioin und funktioniert? ??? was muss eingestellt werden ? [/quote] 9.) Nach dem UVP Test wieder aufladen ...
10.) Winterpause ......auf 70% entladen und abschalten 11.) (Zusatzfrage: soll die Fahrzeuginterne GEL Batterie erst mal für die Teste abgeklemmt werden?)
Ich musste es leider aufteilen, da er immer max 360 Zeichen anmeckerte...sorry Gunther
Nur kurzer Hinweis zu 7.): UVP= 2,7V (verzögert) und OVP= 3,8V sind die Abschaltwerte für LiFePo-Akkus, also die ohne "Y" Für die Winston-Akkus gilt ein Arbeitsbereich von 2,8-4,0V, kann man im Datenblatt nachlesen. Frag mal litrade.de warum das Protect 3.3 BMS so niedrig eingestellt ist. Denn es ist schon entscheidend, ob 80% DOD bei 2,7V oder bei 2,8V berechnet werden.
Was stört Dich daran? Die LiPro1-X schalten UVP auch seit Urzeiten bei 2.6V, das lisunenergy System ebenfalls. Man könnte es ja auch bei 2.9V einstellen ... nur führt dies u.U. dann dazu, dass - bei noch genügend Kapazität - der Wechselrichter ausschaltet ... ät Gunther Deine Beiträge sind inzwischen etwas unübersichtlich / schwer lesbar geworden :wink: Deine Frage nach dem Multiplus habe ich entdeckt ... Hier funktioniert die Einstellung mit 14.4V Ladeschlussspannung gut (14.2V gibt es nicht). Du musst auch daran denken, dass der Gel-Akku weiter optimal geladen werden muss. Testen würde ich den neuen Akku vor dem Einbau ... dann musst Du Dir keine Gedanken machen, ob Du den Gel abtrennen musst. Müsstest Du ja sonst natürlich, ausser, Du willst das Hybridsystem testen! UVP mit Entladung des Systems über Heisslüfter etc. OVP mittels Labornetzgerät.
Acki, ich habe bewußt "verzögert" geschrieben. Die 2,6V der LiPro1-X und ebenfalls das lisunenergy System betreffen den unverzögerten UVP. Beide Werte (2,6V + 2,8V) sind in die LiPro1-X einprogrammiert. Aber hier geht es nicht um die LiPro sondern um das BMS Protect 3.3 von HartyH » 26 Dez 2020 12:17:05 Nur kurzer Hinweis zu 7.): UVP= 2,7V (verzögert) und OVP= 3,8V sind die Abschaltwerte für LiFePo-Akkus, also die ohne "Y" Für die Winston-Akkus gilt ein Arbeitsbereich von 2,8-4,0V, kann man im Datenblatt nachlesen. Frag mal litrade.de warum das Protect 3.3 BMS so niedrig eingestellt ist. Denn es ist schon entscheidend, ob 80% DOD bei 2,7V oder bei 2,8V berechnet werden.
von Acki » 26 Dez 2020 13:23:44 ät Gunther Deine Beiträge sind inzwischen etwas unübersichtlich / schwer lesbar geworden :wink:
Deine Frage nach dem Multiplus habe ich entdeckt ... Hier funktioniert die Einstellung mit 14.4V Ladeschlussspannung gut (14.2V gibt es nicht). Du musst auch daran denken, dass der Gel-Akku weiter optimal geladen werden muss.
Testen würde ich den neuen Akku vor dem Einbau ... dann musst Du Dir keine Gedanken machen, ob Du den Gel abtrennen musst. Müsstest Du ja sonst natürlich, ausser, Du willst das Hybridsystem testen! UVP mit Entladung des Systems über Heisslüfter etc. OVP mittels Labornetzgerät.[/quote]
Gunther, die Zitatfunktion ist bei deinen Antworten immer verkehrt dargestellt. Das macht das Lesen deiner Antworten etwas schwerer. Versuch mal folgendes: Rechts unten auf das Kästchen "zitieren" klicken, daraufhin erscheint die Antwortseite. Auf dieser steht immer das eigentliche Zitat an erster Stelle, gekennzeichnet am Anfang mit [quote= ......] und am Ende mit [ /quote ]. Nach unten scrollen, wenn das Zitat zu Ende ist kannst du danach deine Antwort schreiben. Da der Text im Zitat meistens länger als 360 Zeichen ist, mußt du im Zitat soviel Wörter und Sätze löschen bis es passt. Zu Deiner Frage: DOD bedeuten Entladetiefe des Akkus. Bei Lithium-Akkus ist es etwas komplizierter zu erklären, nur soviel: Wenn wir die 80% DOD als Basis für die Berechnung nehmen, sollte der Akku nicht bis auf 2,8V/Zelle entladen werden, sondern nur bis ca. 2,9V und außerdem sollte er nicht bis auf die max. 4V/Zelle geladen werden, sondern max. 3,8V um die 80% DOD einzuhalten. Besser wären allerdings 70% DOD, denn je niedriger diese Zahl ist, desto länger lebt deine Lithiumbatterie. Hier --> Link kannst du es technisch ausführlicher lesen. Ich liefer mal das Datenblatt nach: --> Link Zum Thema Anzugsmoment wird dort deutlich weniger empfohlen als in den Foren. Keine Schraubenseite geht über 40Nm bei M12.
Hier das Datenblatt der 300er Zellen mit M12 Schrauben: --> Link Danke auch Dir Harty für das erklären der Zitierfunktion.....man sollte nicht glauben dass ich auch die letzten Jahre im Büro war :? und der DOD (warum denk ich ab und zu nicht an Goggle :x ? Vielen Dank für eure Bedenken. Mit Litrade konnte ich einiges abklären: Hier noch ein paar Infos zum Litrade BMS…..für die Bastler , die mit dem Gedanken spielen Litrade zu nutzen: Nach Litrade Beschreibung sollte das BMS bei Unterspannung : 2,7V Zeitverzögert abschalten. Winston Beschreibung ist aber, dass max.3,8V und Min 2,8V bei At 80% DOD ist. Nach Rückfrage bei Litrade und der Bitte, ob man das ändern kann, kam die Antwort, dass das BMS wie geliefert auch für die Winston Zellen OK ist und Zeitverzögert 15ms bedeutet. (nach dem unten aufgeführten Test, sieht man aber, dass das BMS schon bei 2,79V abschaltet und nicht erst bei 2,7V wie in der Beschreibung beschrieben) Nach der Verkabelung habe ich den Stresstest mit OVP und UVP Spannungen ausfallen lassen und nur den Internen Test des Litrade BMS mit dem Schalter „S2“ durchgeführt. Es läuft ein internes Programm ab, mit den folgenden unten aufgeführten Schaltzuständen und Anzeigen. Mit dem Voltmeter hatte ich dann an den bistabilen Relais kontrolliert. Nachdem das Initialisieren geklärt ist und ich mit dem Zusammenbau weiter bin, geht es jetzt wieder im "Hauptfaden" auch mit den Fragen der Einstellungen der Ladegeräte etc.weiter: --> Link Ich wünsche ein gutes neues Jahr LG Gunther |
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