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Hybrid 210 AH Gel mit 300 AH Winston wird gebaut


db-1113 am 17 Dez 2020 15:13:48

Hallo,
nachdem ich nun doch einiges über Hybridsysteme gelesen habe,
werde ich unsere neue 210 AH Gel Batterie beibehalten und mit einer Winston verbinden.
BMS habe ich von Litrade gekauft.

(Acki hat mich im Phoenix Forum animiert mich der Sache Hybrid einmal zu widmen....vielen Dank nochmal, denn das stand vorher bei mir als Lösung gar nicht auf dem Schirm)

Den Vorteil für mich sehe ich an den folgenden Punkten:


a.) Ich kann soweit alles lassen wie von Phoenix verbaut. (Garantie des Phoenix noch bis 2022)

b.)Die Probleme mit dem Winterabstellplatz mit Temperaturen unter 0 Grad entfallen, da die Winston im Winterlager des WOMO einfach (bei ca. 70% Ladung) über den Sicherungsautomaten abgeschaltet wird.

c.) bei UVP Abschaltung hätte ich noch Strom von der Gelbatterie

(Der Fehler warum UVP ausgelöst hat, muss natürlich dann schnellstens gesucht werden)


d.)Bei OVP einer Zelle, würde die Winston Batterie auch abgetrennt werden,
aber der Betrieb des Wohnmobiles über die Gel Batterie noch funktionieren.


Ich habe die in einem anderen Forum vorgeschlagenen bistabilen Relais bestellt.


Link zum eBay Artikel


Wahrscheinlich werde ich eine Rote LED in mein Anzeigepanel im Wohnmobil einbauen. Da das bistabile (OVP)Relais zwei Umschalter hat, die man schön nutzen könnte, habe ich die IDEE 12 V von der Gelbatterie über diesen zweiten Umschalter zu der roten LED zu führen, so dass diese im OVP Fehlerfalle, wenn das Lastrelais abschaltet hat, im Innenraum des WOMOs den Fehler meldet/anzeigt.


e.) Ein Nachteil ist natürlich das zusätzliche Gewicht der Gelbatterie das ich weiterhin mit herumfahre.

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Hier der Link zu der Beschreibung von Acki ( Roland) der bis jetzt sehr gute Erfahrung damit gemacht hat:

--> Link


Hierzu werde ich erst einmal das China Last-Relais einbauen, das ich schon im Oktober bestellt hatte. Der Stromverbrauch des Relais, ist für mich erst mal nicht so entscheidend. Ich habe ja in der Hybridversion zusätzlich zu den 300A Winston weitere nutzbare 105AH von meiner 210AH Gelbatterie zur Verfügung.



Eventuell werfe ich auch nach der Garantie des Phoenix die Gelbatterie raus und trenne Last und Ladung voneinander um über zwei getrennte Bistabile- 250A Relais von Litrade zu gehen.

Da wir nicht mit Strom kochen.....ausser ein paar Kaffee, werden die Relais bzw. Kabel und Verbinder vermutlich nicht spürbar warm.

Nach der Installation werde ich einmal den Spannungsabfall messen, sowie bei einem Testlauf mit z.B Elektrokochplatte, einmal die Temperatur an Sicherungsautomat, China-Lastrelais und Kabelverbindungen messen.


LG

Gunther

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Acki am 17 Dez 2020 19:34:40

Hallo Gunther

Es freut mich, dass Du Dich mit einem Hybrid-System anfreunden konntest ... und besten Dank für die Blumen :oops:

Ich habe natürlich noch den Vorteil, dass ich mit dem lisunenergy-system - und damit mit dem Philippi FBR-265 Batterie-Schalter - ein Relais habe, mit welchem ich - dank des dazugehörigen Fernschalter - im Mobil selber den Li-Akku ein- und ausschalten kann!

So wie ich es bei Dir verstehe, musst Du - wenigstens nach der aktuellen Planung - noch in die Garage kriechen, um den Akku über den Sicherungsschalter vom System zu trennen.
Hier könntest Du Dir ja immer noch überlegen, etwas Bequemeres dazwischen zu schalten ... :wink:


db-1113 am 18 Dez 2020 17:51:48

Hallo Roland Hallo Forum,
durch den

Wosch03 Wolfgang:
--> Link

und den

JackSchmidt
--> Link

die mit dem Litrade BMS gute Erfahrung gesammelt haben kam ich auch zu diesem BMS.
Dieses BMS steuert im "Normalfalle" Bistabile Relais", so dass kein Verbrauch durch die Relais ausgeht.

Ich könnte zwar das China Relais (das ich hier sowie auch Jack in seinem System einsetzt) für die Übergangszeit durch das Philippi ersetzen.......aber in Zukunft....nach der Garantie des Fahrzeuges möchte ich eventuell die Lasten(Wechselrichter bzw. 12V Aufbau) von den Ladungen (Booster, Solar, Ladegerät) trennen.

Nach der Trennung sollen dann 2 x Litrade 260A Bistabile Relais eingesetzt werden um den Grundverbrauch des Chinarelais nochmal zu sparen.

Ich denke dass ausser bei einem längeren Winterlager die Winstonbatterie sowieso nicht abgeschaltet werden muss.

Für die momentane Installation hätte ich zwar nach dem Sicherungsautomaten , ein 260 A Litrade bistabiles Relais für Unterspannung, in Reihe mit einem zweiten 260 A Litrade bistabilen Relais für Überspannung statt des China Relais einbauen können (die zwei kleinen Bistabilen Relais hätte ich dann auch sparen können).
Der Vorteil wäre kein Stromverbrauch durch die zwei Lastrelais im Gegensatz des Grundstromverbrauches des 500 A China Relais, aber mit dem Nachteil, dass ich insgesamt 6 Übergabestellen (also 2 mehr) bis zur Fahrzeugbatterie gehabt hätte.

Eingebaut wird die Batterie erst mal in die Garage, und später in einen Unterflurkasten unter dem rechten vorderen Staufach des 7200RSL, da wir falls wir einen Motorroller mitnehmen möchten an das zulässige Gesamtgewicht der Hinterachse kommen und an der Vorderachse noch Reserve haben.


Kasten ist schon fertig:


Anzeige vom Forum


Acki am 19 Dez 2020 08:27:54

db-1113 hat geschrieben:...
Ich denke dass ausser bei einem längeren Winterlager die Winstonbatterie sowieso nicht abgeschaltet werden muss.

Ich weiss ja nicht, wie Dein Fahrzeug sonst im Einsatz ist ... Meines steht bei Nichtgebrauch in der Halle und dann am Strom (Eigenverbrauch, KS vorkühlen, Fahrzeug vorheizen) ... und ich will die Li-Akku-Zellen nicht mit dauernder Voll-Ladung stressen.
Daher wird der Li-Akku bei mir IMMER ausgeschaltet, wenn ich nicht reise!

db-1113 am 19 Dez 2020 16:13:37

Hallo Acki,

leider steht unser Fahrzeug momentan im Freien (Ich kann allerdings den Landstrom anschliessen, falls nötig.)

Geplant war bzw.ist, dass das Fahrzeug zumindest in den Wintermonaten bei einem Bauern in unbeheizter Halle, ohne Stromamschluss abgestellt werden kann.

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Ich habe den Plan nochmals uberdacht.
Wenn ich die Leitung vom bistabilen Relais hoch zum Panelfeld im Wohnraum führe und erst nach einem Schalter wieder zum Lastrelais weiterfahre, dann kann ich die komplette Batterie auch von der Gel Aufbaubatterie abtrennen ohne in die Garage krabbeln zu müssen.
danke für den Denkanstoss.

In diesenm Falle ist es auch nicht nötig jedesmal zum Abschalten des LI-Akkus, den Sicherungsschalter abzuschalten.
Das schont bestimmt den Sicherungsautomaten (der wäre somit nicht einmal nötig gewesen...eine einfache Sicherung hätte es nun auch getan.....aber liegt leider schon bei mir rum)

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Die Frage ist nun, ob ich überhaupt die Masseleitung zum BMS bei der Winterpause unterbrechen soll.
das Litrade BMS zieht laut Beschreibung nur 6mA :
d.h. in 90 Tagen "nur" 13 A.

--> Link




db-1113 am 22 Dez 2020 14:33:24

Hallo Forum,

nachdem nun die Initialisierung fertig ist......habe ich doch noch ein paar Fragen
zur weiteren Vorgehensweise und habe einen eigenen Faden dazu aufgemacht:

--> Link


Ich freue mich auf eure Hilfe und Erfahrungen:

Frohe Weihnachtstage und bleibt gesund

LG
Gunther
nachfolgend noch das Bild mit dem Batteriemonitor





db-1113 am 15 Jan 2021 14:33:46

Hallo, erst mal noch:
Ein gutes neues Jahr

Nachdem es mit der Initialisierung dank eurer Hilfe super geklappt hat,

Hier hatten wir die Fragen geklärt:
--> Link

möchte ich euch nun hier über den Fortlauf teilhaben lassen:


Mit Litrade konnte ich abklären, dass es nicht unterstützt wird, einfach die Minusleitung zum BMS mit einem Schalter zu unterbrechen um das BMS auszuschalten. Hierzu gäbe es keine Garantie von Litrade.

Um das BMS zu kappen (falls gewünscht bei längerer Nichtbenutzung) kann man einfach den Stecker an der BMS Platine abziehen ohne einen Schaden zu verursachen, auch gut funktioniert.

Vermutlich werde ich aber das BMS überhaupt nicht abschalten müssen, da bei einem BMS Verbrauch von 6mA dies ja nur 53A in einem Jahr aus der LifeYPo4 ziehen würde.

Auch wenn ich das Wohnmobil mit ca. 70% geladener 300AH LifeyPo4 abstellen würde, sollten nach einem Jahr immer noch 157AH verfügbar sein.

Den Plan habe ich noch ein wenig geändert um die

a.) Litrade Infos einzubinden, d.h. BMS Aus Schalter entfernt

b.) Nun habe ich doch einen Not-Ein Schalter eingebaut um im Fehlerfalle besser den Fehler einkreisen zu können. Im Normalfall steht am 500A Relais ja auch bei abgezogenem BMS die Schaltspannung an da die Bistabilen Relais, ja standartmäßig durchgeschaltet haben und erst durch OVP oder UVP Signal um/abschalten…….einfach eine Spielerei.

c.) um eine funktionierende geschlossenen Kiste zu bauen, die auch in einem anderen Fahrzeug einfach zu verwenden wäre, habe ich nun zusätzlich zu dem Schalter, den ich im Wohnmobilinnenraum einbauen werde, einen zusätzlichen Schalter in Reihe in der LifeYPo4 Kiste eingebaut um die Batterie abschalten zu können.

d.) Die Minusleitung für die Schaltspannung des 500A Relais habe ich nach den Shunt gelegt, um den Verbrauch des 500A Relais, das ja mit 127mA (mit Zangenamperemeter gemessen) also gesamt 3,05A pro Tag nicht unerheblich ist.
Die LifeyPo4 werde ich nun sehr einfach vom Innenraum abschalten können und habe bis auf den BMS Verbrauch von 6mA keine weitere Entnahme aus dieser Batterie.



Gruß

Gunther

db-1113 am 15 Jan 2021 14:41:46

Der momentane Stand:

Die Kiste ist zusammengebaut und alles verkabelt.

Isolatoren zwischen den Minus und Plus Anschlüssen werdend dringend noch eingebaut um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Vom 22.12.2020 (da hatte jede einzelne Zelle 3,624V, bis zum 7.1.2021 habe ich die Zellen einfach ohne Verkabelung in der Wohnung stehen gelassen.

Am 7.1.2021 nun die Verkabelung der Zellen vorgenommen ohne das BMS anzuschließen.
Drei Zellen hatten 3,57V, eine war dabei mit 3,55V

Am 8.1.2021 hatten die Zellen = 3 x 3,55V und eine mit 3,53V

Am 9.1.2021 nun alles komplett Verkabelung mit Anschluss an das BMS = 3 x 3,52V und eine mit 3,51V

Das BMS funktioniert
Auch habe ich das 500A Relais angeschlossen, das ja ca. 3 A pro Tag zieht.

Immer in Abständen von 24 Stunden gemessen:
10.1.2021 alle Zellen =3,38V (Gesamtanzeige: 13,53V)
11.1.2021 alle Zellen = 3,35V (Gesamtanzeige: 13,42V)
12.1.2021 alle Zellen = 3,34V (Gesamtanzeige: 13,38V)
13.1.2021 alle Zellen = 3,34V (Gesamtanzeige: 13,36V)
14.1.2021 alle Zellen = 3,34V (Gesamtanzeige: 13,36V)

Den Not-Aus und Not-Ein Schalter musste ich aus Platzgründen leider mit der Farbkappe nach unten einbauen, da mein Einbauort Platzprobleme in der Höhe hat und ich aber noch einen Deckel an der Kiste anbringen möchte. (sieht leider andersrum eingebaut besser aus).





db-1113 am 15 Jan 2021 17:04:05

Hier noch ein paar Infos zum Litrade BMS…..für die Bastler , die mit dem Gedanken spielen Litrade zu nutzen:

Nach Litrade Beschreibung sollte das BMS bei Unterspannung : 2,7V Zeitverzögert abschalten.

Winston Beschreibung ist aber, dass max.3,8V und Min 2,8V bei At 80% DOD ist

Nach Rückfrage bei Litrade und der Bitte, ob man das ändern kann, kam die Antwort, dass das BMS wie geliefert auch für die Winston Zellen OK ist und Zeitverzögert 15ms bedeutet.

(nach dem unten aufgeführten Test, sieht man aber, dass das BMS schon bei 2,79V abschaltet und nicht erst bei 2,7V wie in der Beschreibung beschrieben)

Nach der Verkabelung habe ich den Stresstest mit OVP und UVP Spannungen ausfallen lassen
und nur den Internen Test des Litrade BMS mit dem Schalter „S2“ durchgeführt.

Es läuft ein internes Programm ab, mit den folgenden unten aufgeführten Schaltzuständen und Anzeigen.

Mit dem Voltmeter hatte ich dann an den bistabilen Relais kontrolliert.

Als nächste zwei Bilder habe ich die Steckverbindung beschrieben, da ich hier nach der Litrade Beschreibung leicht zum schleudern kam und mir das nicht ganz verständlich war.....eventuell hilft es dem ein oder anderen.





In dieser Reihenfolge wird der mit dem Taster "S2" gestartete BMS Systemtest durchgeführt bzw. Angezeigt:










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