Hallo,
Hatt Jemand Erfahrung mit Liontron LiFePo Batterien bei Kälte?
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Hallo, Hatt Jemand Erfahrung mit Liontron LiFePo Batterien bei Kälte?
Ja. Das Thema Kälte bei LiFePO4-Zellen betrifft aber nur das Laden. Dafür gibts die Artic Version mit Heizmatte ..... und dazu gibts auch schon seitenlange Diskussionen hier im Forum. Einfach mal den LiFePO-Bereich durchschauen. bis denn, Uwe Ich habe seit 2016 4 x 100Ah Relion und lade diese auch bei Minusgraden ganz normal. Nach Datenblatt darf ich bei meiner Kapazität bis -10 Grad mit 40Ah und bis -20 Grad noch mit 20Ah laden. Da die Akkus im Fahrerraum meines Alkoven untergebracht sind, wird es dort auch schon einmal etwas kälter, aber wenn es unter Null ist, lade ich nur über das vorhandene EBL und dieses schafft ca. 20Ah. Erst wenn die Batterien beim Fahren sich erwärmt haben, schalte ich in naher Zukunft auch noch einen Ladebooster für den Notfall zu. Dieser ist aber noch nicht eingebaut und so werden die Akkus im Winter nur über 500Wp Solar und beim fahren zusätzlich über die Lichtmaschine geladen. Kleine Ladeströme sind für alle LiFePo4 zu verkraften, es geht nur um die volle Ladeleistung bei Minusgraden, dieses mögen die Akkus gar nicht haben. Gruß Roger
Aber was nutzen Dir 400 Ah ... wenn Du nur 20 Ah rein tun kannst? :eek: Oder meinst Du womöglich laden mit 20 A ?! :gruebel: Sorry ... aber das musste wieder mal sein ... :wink:
Das ist toll, hat aber mit der Fragestellung des TE nichts zu tun. Davon ab kann auch der Liontron-Akku ohne die Arctic-Ausstattung mit verringertem Ladestrom bis -10°C geladen werden. Das geht meiner Meinung nach aber zu Lasten der Lebensdauer. Bei der Arctic-Ausstattung der Liontron wird der Ladestrom vom BMS so lange in Richtung von integrierten Heizmatten geleitet bis die Innentemperatur im Akkugehäuse bei >0°C liegt. Dann schaltet das BMS auf Laden um.
Kannst Du das eigentlich mal quantifizieren ? Wieviel A oder mA gehen zw. 0°C und -10°C in den Akku rein ? Ist das nennenswert ?
Die beiden Heizmatten haben je 18W (12V) also zusammen bei 14,2V: 43W. Das ist eher ein klitzekleiner Teil des zur Verfügung stehenden Ladestroms ...: böse Menschen behaupten, das reicht gerade um den Temperatursensor aufzuwärmen (da dieser in der Nähe der Heizfolien positioniert ist) ... Gibt es inzwischen "neutrale" Messungen von Nutzern hier, die man mit anderen solchen Systemen vergleichen kann ?
Neben den vielen Vorzüge einer Lithium- Batterie ist es ein eindeutiger Nachteil, dass es Ladeeinschränkung bei Temperaturen unter 0°C gibt. Bei allen Kastenwagen auf dem neuen VW Crafter Basis sitzt die Aufbaubatterie im Motorraum (von VW so vorgesehen, die Fahtzeugbatterie sitzt unter dem Fahrersitz). So ist eine Nutzung der Batterie auch bei kalten Temperaturen nicht zu umgehen. Die Firma i-tecc bietet Aufbaubatterien an, die bis -20°C geladen werden können und keine extra Heizung wie die Arctic benötigen. Viele Grüße Sönke
Wird dann wohl eine LiFeYPo4 sein. --> Link Würde sich bei so einem Fahrzeug dann auch empfehlen.
Moin, ich glaube nicht, dass das bei i-tecc Winston-Zellen sind. Wenn man den "Gold-Standard" verbaut, wäre es marketingtechnisch ziemlich dumm, das nicht auch zu erwähnen. Zudem schreiben sie ganz klar LiFePo4 und nicht LiFeYPo4 ...
Doch, i-tecc liefern Winston-Einzelzellen als auch -Batterien, siehe hier --> Link Ja, das schon, aber keine fertigen Akkus mit Winston-Zellen, oder? ....das ist alles, aber keine fertige Batterie... steht ja auch drin, BMS und Balancer empfohlen, also muss eh noch gebastelt werden. bis denn, Uwe
Die Fa. i-tecc hat fertige Batterien im Angebot die im Minusbereich geladen werden können, sowohl LiFeYPo bis - 45 als auch LiFPo bis - 20. Viele Grüße Carsten |
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