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Familie mit drei Kindern sucht WoMo bis 45k


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Fledermaus am 02 Jan 2021 16:03:33

Servus
Willkommen im Wohnmobil forum
Alkoven wird gut sein
Über 3.5t wirst du legal unterwegs sein, und nicht jedes kg kontrollieren müssen.
Geschwindigkeit wird überbewertet, in Österreich auf Autobahnen 80 und auf Freilandstraßen 70

Tinduck am 02 Jan 2021 16:14:40

130 km/h Dauergeschwindigkeit mit nem grossen Alkoven... willst Du Deine Familie loswerden? :D

100 km/h ist eine sehr schöne Reisegeschwindigkeit, und so ein Alkoven zieht dann statt 16 Liter auf 100 km/h auch nur noch 11 bis 12. Das ist kein PKW, auch wenn du das Ding mit deinem alten Klasse 3 fahren darfst.
3,5 Tonnen ist mit 5 Personen und Heckbett-Alkoven mit mindestens 6,50 m Länge nur zu schaffen, wenn die Kiste fast keine Ausstattung hat und ihr mit sehr wenig Gepäck unterwegs seid. Die Norm würde für so ein Fahrzeug 415 Kg Zuladung im fahrbereiten Zustand veranschlagen, und das ist schon sehr knapp gerechnet (75 Kg pro Passagier ohne Fahrer, 10 Kg Gepäck pro Person, 10 Kg Gepäck pro Meter Fahrzeuglänge).
Wenn ihr was findet, was fahrbereit nach Norm unter 3,1 Tonnen wiegt, kann es klappen. Wenn ihr euch einschränkt und keine Fahrräder oder sonstigen Hobbys mitnehmt. Aber entspannt einladen ist anders!

Der Markt ist im Moment so, wie er ist. Der Wertverlust bei Womos ist normalerweise schon viel kleiner als bei PKW, und im Moment eher noch weiter abgeflacht. Einjährige zu kaufen lohnt fast gar nicht, es sei denn, man will keine Lieferzeit abwarten.
Wenn ihr mit 45 K hinkommen wollt, müsst ihr halt ein etwas älteres Modell in Betracht ziehen.

bis denn,

Uwe

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BiggiK am 02 Jan 2021 16:44:55

Hallo,
Vergiss die 3,5 Tonnen und hole dir gleich was aufgelastetes. Für die Kinder brauchst du doch auch ein paar Klamotten, Spielsachen und Fahrräder vielleicht auch noch. Außerdem würde ich denken ihr kommt mit 7,00 m nicht aus, wenn ihr auch noch eine vernünftige Sitzgruppe haben möchtet.
Da sind 3,5 Tonnen absolut zu wenig. Die durchschnittliche Geschwindigkeit ist doch beim reisen nicht ausschlaggebend. Der Weg ist das Ziel und auf deutschen Autobahnen ist so oft Stau oder Baustellen dass die Geschwindigkeit sowieso nicht oft erreichbar ist. In jedem anderen Land ist die Höchstgeschwindigkeit niedriger und hohe Strafen für das überschreiten gibts auch. Das sollte also kein Grund sein, eure Auswahl deswegen so einzuschränken.
Die Preise sind im Moment hoch weil die Nachfrage so hoch ist, entweder warten oder zahlen.
Gruß Birgit

Jocamp am 02 Jan 2021 17:45:22

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure super schnellen Antworten. Das mit der Zuladung stimmt schon, das wird knapp. Wir sind da noch ein bisschen hin- und hergerissen bzgl. der 3,5 Tonnen. > 3,5t heißt halt dann auch z.B. auch GO-Box in Österreich. Bei einigen Modellen ist ja auch eine nachträgliche Auflastung ohne Umbau möglich, richtig? Das wäre halt auch eine Option, so dass man später mit Fahrrädern und mehr Zubehör noch auflasten kann. Habt ihr Modelle, die ihr empfehlen könnt? Vermutlich auf dem WoMo-Klassiker, dem Ducato als Basis, wobei auch ein Renault Master zumindest OK klingt...

Viele Grüße

Jo

Birdman am 02 Jan 2021 17:59:44

Jocamp hat geschrieben:... diesen Sommer für 6 Wochen in Skandinavien campen. Danach sind weitere Sommer-Urlaube in Europas Süden geplant. ...

Wenn das Mobil wirklich "nur" in den Sommerurlauben genutzt werden soll, würde ich persönlich - auch aufgrund der momentanen Marktsituation - eher mieten als kaufen. Kostet zwar auch einen Batzen Geld, aber für das vorhandene Budget sind da schon einige Sommerurlaube machbar.

KlausSchmidt am 02 Jan 2021 18:57:21

Moin,
Auch in anbetracht des derzeitigen Abgasthemas ist vielleicht Mieten derzeit die bessere Maßnahme.
Auch könnt ihr ein paar Alkoven Testen.
Und: bitte nehmt gleich einen über 3,5er. Mit Fahrrädern usw wird das nix.
Am besten so viel, wie geht! Was dann mit Glück nicht aufgelastet auf einem Light-Gestell ist sondern bei Ducato das Maxi-Fahrgestell.
Gute Fahrt und viel Gesundheit
Klaus

Fledermaus am 02 Jan 2021 19:36:07

Wenn es schon über 3,5t geht, dann kann es bis 7,5t gehen.
Also nicht gleich bei 4t aufhören zu schauen.
Für die Maut ist es über 3,5t egal. ....Unterschiede sind dann wieder ob 2 oder 3Achsen.
Und der Co2 Wert ist auch relevant bei der Maut für GoBox

Viel Glück das ihr das richtige für euch findet

ManfredK am 02 Jan 2021 19:36:15

Ich hab jetzt nur mal schnell in Mobile.de eine Suche gemacht.... 3,5-5,0t; Euro6; EZ ab 2017; Alkoven; Preisklasse 40.000-50.000 €
Da werden rund 240 Angebote gemacht....

Jetzt hab ihr sicher Vorstellungen wegen Grundriss, Ausstattung usw.

Das würde ich an deiner Stelle mal entsprechend ergänzen, evtl. noch eine Gebietseingrenzung machen und dann mal schauen was am Ende übrig bleibt. Für eure Lieblingsmobile kann man dann konkrete Ratschläge geben

BiggiK am 02 Jan 2021 19:41:35

Ich weiß ja nicht, wie langfristig ihr das Wohnmobil behalten wollt. Aber bedenke, dass sich die Ansprüche der Kinder in den nächsten Jahren ändern werden. Wahrscheinlich werden in 2 Jahren die drei Kinder nicht zusammen im Alkoven schlafen wollen und können.
Schau doch mal nach mobilen mit 2 oder besser 3 stockbetten, die wären auf Dauer wahrscheinlich sinnvoller und nehmen nicht so viel Platz weg.
Im Sommer haben wir gesehen, dass eine Familie mit 5 Kindern in einem Alkovenmobil am Straßenrand über 2 Nächte gestanden hat. Das mobil war geschätzt 7,50 m lang und hinten dran war ein Fahrradträger worauf mehrere Räder und ein fahrradanhänger für 2 Kinder jeden Abend verstaut wurde. Da außerhalb vom Campingplatz geparkt, konnte die Familie natürlich Abends auch nicht draußen sitzen. Keine Ahnung wie das in dem mobil möglich war, jedenfalls habe ich gedacht, so möchte ich nicht reisen... Aber es gibt offensichtlich Leute mit sehr geringen Ansprüchen und extrem wenig Platzbedarf.
Jeder wie er mag.
Gruß Birgit

CKgroupie am 03 Jan 2021 01:13:35

Hallo,
also meine Kinder hatten nie ein Problem in einem Bett zu schlafen. Selbst als sie 15 und 13 waren nicht. Das große Bett hinten finde ich viel praktischer, als Stockbetten wenn sie Kinder klein sind, denn die können das super als Spielzimmer benutzen. Und darunter ist eine Garage, die den Namen dann auch verdient und in der man z.B auch die ganzen, riesigen Kindersitze rein tun kann, oder einen Kinderwagen, wenn man steht.

Was das Aufladen angeht: wir haben es jahrelang geschafft nicht überladen zu sein mit 4 Personen und einem 6.40m Alkoven, aber viel dabei hatten wir nicht. Und vor allem auch keine Sonderausstattung, Solar oder Fernseher. Und vor 17 Jahren waren die Teile auch von Grund auf noch leichter. Insofern erspart ihr euch sicher einiges an Kopfweh, wenn ihr einfach von Anfang an was ü3.5t nehmt.

topolino666 am 03 Jan 2021 08:48:28

.... der TE hat aber 3 Kinder die dann 15, 11 und 7 sind, ob das dann immer noch so reibungslos klappt?

CKgroupie am 03 Jan 2021 09:06:06

topolino666 hat geschrieben:.... der TE hat aber 3 Kinder die dann 15, 11 und 7 sind


In 7 Jahren. Wer weiß was bis dahin ist? Vielleicht zieht der 15 jährige dann ins Zelt um? Oder fährt gar nicht mehr mit? Drei Stockbetten klingen zwar vernünftig, aber wo tut man da alles hin wenn man steht? Kinderwagen, Kindersitze, Fahrradsitze? Und wo spielen die Kinder wenn es Mal regnet? Da würde ich dann eher in 7 Jahren eine Lösung finden.

Tinduck am 03 Jan 2021 10:22:29

Wir sind mit 3 Kindern und 3 er Stockbetten unterwegs und haben die Garage noch nicht vermisst. Fahrräder (5!) auf die Heckbühne (passen eh in keine Garage), Kindersitze und Sitzerhöhungen ins Fahrerhaus (wenn man nicht fährt) und das ganze Campinggerödel liegt bei uns im Doppelboden und bei anderen Fahrzeugen unterm unteren Stockbett.

Bedingung dafür ist natürlich, dass man sich keinen Alkoven mit kaputter Dinette kauft (Halbdinette :D ). Ist bei Stockbetten auch nicht notwendig, die sparen genug Länge und man hat Platz für ne Volldinette.

Perspektivisch sind Stockbetten besser nutzbar als ein grosses Heckbett. Spätestens als Pubertier brauchen die Kids auch mal nen Rückzugsraum und sind wahrscheinlich eher genervt, wenn sie mit ihren kleinen Geschwistern in einem Bett schlafen sollen. Und ein Zelt ist nun mal eine Schönwetterlösung und nur auf dem CP möglich.

Nachteil ist natürlich, dass 3er Stockbetten extrem schwierig zu finden sind. Eventuell kann man aber 2er zu 3er umbauen, wenn das Fahrzeug nicht zu niedrig ist.

Und wenn einer nicht mehr mitfährt, klappt man das untere Stockbett hoch und hat plötzlich doch ne Heckgarage...

bis denn,

Uwe

thomas56 am 03 Jan 2021 10:46:46

wir hatten letztes unsere 3 Mädels, 31J, 33J und Enkelkind 9J, dabei. Die beste Lösung hierfür erschien uns, die 3 im Heckbett über der Garage schlafen zu lassen. Das hatte für uns den Vorteil, dass die Kleine tagsüber ihr großes Reich für sich hatte und wenn sie abends im Bett war wir Erwachsenen den vorderen Wohnraum uneingeschränkt nutzen konnten. Zum schlafen mussten wir dann eben das Hubbett ablassen.

Jocamp am 03 Jan 2021 13:28:02

Danke für Eure guten Tipps und Erfahrungen!
Ich denke, Ihr habt Recht was die Auflastung angeht, wir suchen jetzt schon eher in Richtung > 3,5t. Bzgl. der Diskussion mit großes Heckbett vs. Stockbetten: Mit 2 Stockbetten ist uns ja weniger geholfen als mit einem großen Bett und 3 Stockbetten sind schon sehr selten, was ich so gesehen habe. Unsere sind auf jeden Fall alle noch sehr kuschelig und ich denke sie werden es noch ein Weilchen sein... daher würden wir eins mit 3 Stockbetten oder eben doch mit großem Heckbett nehmen.
Was wir jetzt gesehen haben sind einige Knaus Sky Traveller 650 DG, das scheint ein sehr gängiges Modell zu sein... Alternativen, die wir so gesehen haben ist ein Weinsberg AL 700 DG, Laika X700 oder Bürstner Argos Time 650.
Wichtig find ich neben dem Aufbau, dass die Sicherheit möglichst gut ist, also am Besten ESP und Airbags und dass die Kinder gut gesichert werden. Da ist der ADAC-Test zum Knaus ja nicht so gut..Was meint ihr?

Viele Grüße

Jo

Gast am 03 Jan 2021 14:44:25

Vergiß die 3,5t mit 3 Kindern. Die werden ja auch größer, schwerer und wollen immer mehr Sachen mitnehmen :lol:
Einen kleinen Tipp möchte ich aber noch loswerden .

Wenn Du ein WoMo suchst, versuche eines mit MAXI Fahrwerk zu bekommen. Damit hast Du technisch Ruhe, größere Räder, größere Bremsen, ausgelegt auf 4,2/4,5t. Das ist um Welten besser als ein Light Chassis zu nehmen und das rudimentär aufzulasten. Stabileres Fahrverhalten, bessere Bremsen, weniger Wankneigung, besseres Spukhaften........ Bedenke, das die Fahrwerke alle Lieferwagenfahrwerke sind und damit auf Lastwechsel (laden - entladen) ausgelegt sind. Bei WoMos haben sie aber eine Dauerlast! ...und das finden die nicht wirklich gut.

Frohe Suche

Gruß

BiggiK am 03 Jan 2021 14:58:44

Jocamp hat geschrieben:Unsere sind auf jeden Fall alle noch sehr kuschelig und ich denke sie werden es noch ein Weilchen sein...
Wichtig find ich neben dem Aufbau, dass die Sicherheit möglichst gut ist, also am Besten ESP und Airbags und dass die Kinder gut gesichert werden. Da ist der ADAC-Test zum Knaus ja nicht so gut..Was meint ihr?

Jo


Wenn in ein paar (wenigen) Jahren das nicht mehr so ist, kannst du dir ja ein anderes Womo kaufen. Das jetzige muss ja nicht für die Ewigkeit sein. Aber für jetzt sollte es dann euren Bedarf möglichst gut erfüllen. Das kannst letztlich nur du entscheiden.

Bezüglich der Sicherheit hast du im Womo im Falle eines Crash schlechte Karten, denn hinten gibts keine Airbags für die Mitfahrer. Daher heißt es vorausschauende Fahrweise und niedrige Geschwindigkeit sind die beste Versicherung gegen Unfälle.
Pass halt beim Kauf auf, dass du vernünftige anschnallmöglichkeiten für die Kinder mit den entsprechenden Rückhaltesystemen hast.
Und am allerbesten wäre es, ihr würdet ein entsprechendes mobil vorher mal mieten und in der Praxis ausprobieren. Sonst hast du vielleicht viel Geld fürs falsche mobil ausgegeben
Gruß Birgit

mithrandir am 03 Jan 2021 21:34:29

Hallo,
wenn wir schon den Kasten hätten, den wir uns vorgenommen haben zu kaufen, würde ich dir unseren Alkoven für weniger als die Hälfte anbieten.

Aber das bringt dir jetzt nix.
Trotzdem meine Tipps:
Wir hatten seinerzeit eine ähnliche Grundkonfiguration: "nur" 2 Kids. Mietwomwo Erfahrung aus NZ und Island und keine Lust mehr auf Urlaub ohne die Option "Platzwechsel"
Wir hatten ein Budget von 20-25kEUR. Am Ende wurden es 27 weil das Womo es einfach Wert war.
Ich rate dir, nicht zu viel zu googeln. "Wer viel fragt, geht viel irr"
Ich hatte damals nicht mal annähernd das Thema 3,5t auf dem Schirm und plötzlich merkte ich, dass ich einen LKW habe.
Aber ich habe es bis heute nicht bereut. Das Mehr an Platz und die geringeren Sorgen beim Thema "Was nehme ich mit" und "wie lade ich am besten" sind es allemal Wert "nur" 100 fahren zu dürfen und die Umstände beim Thema Go-Box sind halb so wild.
Ja, in F zahlst du einiges mehr auf der Autobahn, aber auch das sollte es dir Wert sein.
Die 100 km/h Thematik finde ich nach 10 Jahren vollkommen überbewertet. Einen 130er Schnitt schafft man selbst mit dem PKW nur mit viel Glück (wenn man einigermaßen vernünftig fährt).
Einzig das LKW Überholverbot ist manchmal kritisch. Hier gestehe ich, dass ich am meist widerrechtlich am LKW Stau vorbeiziehe. Erstens ist das 3,5t Womo nicht vom abgelasteten zu unterscheiden und zweitens hat die Polizei bei solchen Staus anderes zu tun als Wohnmobile rauszuziehen.
Ob deine Kids gerne länger auf einem Campingplatz bleiben und gerne mit anderen spielen, weißt du selbst am besten.
Unsere Kids genügten sich selbst und hatten nie ein Problem damit, dass wir selten länger als ein bis zwei Tage an einem Ort blieben. Unterwegs hatten SIe ihre MP3 Player und später einen DVD Player, da sind sie fast lieber gefahren als am Platz zu spielen.
Mittlerweile sind sie in einem Alter in dem sie sich gegenseitig auf den Geist gehen. Der Große hat auch keinen Bock mehr und ist jetzt aber auch in dem alter in dem man ihn alleine zu Hause lassen kann.
Deswegen wollen wir was Kleineres. Aber bisher haben wir das passende noch nicht gefunden und wir machen uns keinen Druck.
Die Empfehlung gebe ich dir auch. Wenn du die Kosten ausrechnest, verlierts du nicht wirklich was, wenn du mietest. Klar, es ist nicht dein eigenes Womo, aber besser mit Geduld auf eine gute Gelegenheit warten, als auf das erstbeste vermeintliche Schnäppchen zu springen.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche. Und wenn du in einem halben Jahr immer noch suchst, melde dich, dann kannst du dir meine Kiste ja mal anschauen, falls es bei uns geklappt hat.
Gruß
M

lilakatze am 05 Jan 2021 19:42:48

Wir waren schon mal in der gleichen Situation, als die Kinder noch kleiner waren und ich helfe dir gerne mit meinen Erfahrungen weiter. Als die Kinder klein waren, hatten wir ein Alkovenmodell von Hymer mit einer Dinette (4 Plätze) und einer Seitensitzbank. Alles zusammen konnte zu einer großen Liegefläche umgebaut werden, da haben wir mit dem Baby geschlafen, die beiden größeren Kinder waren im Alkoven sehr zufrieden. Allerdings hatte das zwei Nachteile: Die große Liegefläche war, da zusammengestückelt, sehr unbequem! Und wir hatten nachts keinen Platz für die drei großen Kindersitze. Zwei konnten wir vorne im Fahrerhaus unterbringen, der dritte wurde im Bad gelagert und somit konnte man nachts nicht mehr auf die Toilette gehen... also alles sehr beengt.
Jetzt wo die Kinder größer sind, haben wir uns einen alten Niesmann&Bischoff Flair zugelegt. Er hat 4,5 Tonnen also gut eine Tonne Zuladung mit der wir meistens gut hinkommen, zumindest wenn die Urlaube nur zwei Wochen dauern. Mit fünf Fahrrädern (davon 3 auf dem Fahrradträger und zwei in der Garage) und Gepäck für sechs Wochen haben wir die 4,5t in diesem Sommer leider gerissen und mussten diverse Teile ausbauen/zuhause lassen, um darunter zu bleiben (Fernseher, Bullenfänger, Bücher, Fahrradanhänger, Angel, etc.). Es war echt knapp und gut, dass wir vor der Fahrt noch auf der Waage waren. Da die Kinder größer werden, wird es halt auch immer mehr Gepäck und den ganzen Urlaub durften wir uns das Gemecker anhören, dass die Longboards zuhause bleiben mussten und man sie gerade jetzt dringend gebraucht hätte...
Vom Grundriss her kommen wir mit dem Alkoven (dort schlafen die beiden Mädchen, 15 und 11 Jahre alt) und einem Heckbett für meinen Mann und mich (mit großer Garage darunter für 2 Fahrräder, Zelte, Bodyboards, etc.) gut hin. Bei uns ist ein großer Vorteil: Die Dinette lässt sich umbauen und hat dann eine Liegefläche von 180x100cm, auf die mein Sohn (13) noch gut passt. Die Kinder haben sich noch nie beschwert, dass sie zusammen im Alkoven schlafen müssten oder dass jemand eine Rückzugsmöglichkeit gebraucht hätte (das verstehe ich sowieso nicht, dann sucht man sich doch draußen eine ruhige Ecke oder liest ein Buch?!?).
Ich finde das mit der Dinette jetzt im Moment für uns auch sehr gut. Wenn dann demnächst nur noch zwei Kinder mitfahren, muss man nicht mehr umbauen und jetzt ist es so, dass wir abends noch zusammen in der Dinette sitzen und etwas spielen. Wenn die Kinder schlafen gehen, bauen wir um und falls wir noch nicht müde sind, lesen wir noch was im Bett. Die Kinder sind inzwischen aber auch so alt, dass sie so lange wie wir aufbleiben.
Wir möchten den Flair möglichst lange behalten. Wenn kein Kind mehr mitfährt, kann mein schnarchender Mann im Alkoven schlafen :mrgreen:
Nachteil allerdings bei alten, gebrauchten Fahrzeugen und das möchte ich auch nicht verschweigen: Man hat doch oft mal was zu reparieren und steckt eine Menge mehr Geld rein als gedacht. Wir haben ewig gebraucht und viel investiert, um herauszufinden, woher die Feuchtigkeit im Alkoven kommt, etc. Aber wir sind vom stabilen Möbelbau sehr begeistert.
Ach ja, das mit den drei Achsen würde ich mir im Nachhinein auch noch mal überlegen, da es in Frankreich deutlich mehr Maut kostet.

Jocamp am 09 Jan 2021 19:04:37

Wir haben jetzt einen Knaus Sky Traveller 650 DG, 4,2t mit 58000 km und einem (wegen Werkstattfehler) erst 6000 km gelaufenem Motor mit 150 PS auf unserer Kaufliste. Er hat auch eine Klimaanlage, ESP, ABS etc.
Was meint Ihr zu dem Fahrzeug?

xiero999 am 22 Jan 2021 11:27:39

Wir hatten vor unserem LMC einen Rimor Katamarano 50 mit 4 Kindern. Der hat im Heck links und rechts je ein Stockbett, dazwischen ein kleines Bad. Der war sehr leicht und wir haben es mit 3,5to geschafft. Wobei wir mit Kindern natürlich Plastikgeschirr dabei hatten und immer auf Gewicht geachtet haben. Nicht zu viel mitschleppen und immer auf das Gewicht achten.

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