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Hallo, im Moment überlege ich gerade, für unser Womo mit einer Liontron 100 AH und 200 Watt Solar auf dem Dach einen kleinen Wechselrichter zu montieren. Wir benötigen normalerweise während unserer Reisen keinen Landstrom, einzig mein ebike Akku von Bosch, der Elektrische Rasierer und eine elektrische Zahnbürste möchten zeitweise geladen werden. Bisher haben wir dann notgedrungen doch einen Landstromanschluss genommen, sind dann aber auch abhängig davon einen solchen auch zu finden. Meine Überlegung geht nun dahin, nur für diese Zwecke einen relativ günstigen, möglichst kleinen Wechselrichter in der Nähe der Aufbaubatterie (die sitzt unter dem Beifahrersitz vom Ducato) zu montieren. Also keine langen Leitungen bis in die Heckgarage oder so, sondern möglichst einfach. Den Akku kann ich ja einfach vom Rad abnehmen und zur Ladung auch vorne vor den Sitz legen. Ein Anschluss von Kaffeemaschine oder ähnlich großen Verbrauchern ist nicht geplant. Hat jemand Vorschläge, welche Wechselrichter für diesen Zweck geeignet sind und wo man diese einfach montieren kann? Gruß Birgit
Wechselrichter sollte auf jeden Fall reiner Sinus sein, sonst raucht die Zahnbürste ab und das Ladegerät kann auch Probleme machen. Gute und preiswerte Geräte bekommst Du hier: --> Link Montieren würde ich ihn direkt an der Batterie, die mitgelieferten Kabel sind nur ca. 50cm lang und sollten auch nicht verlängert werden. Vielleicht passt er vor die Batterie, so dass Du rankommst, wenn Du vor dem Sitz die Verkleidung aufklappst. Auf deinem Akkuladegerät steht eine Watt oder Amperezahl bei 230V (Eventuell die Ampere mit 230V multiplizieren, dann hast Du Watt). Der Wechselrichter sollte dieser Wattzahl reichlich entprechen. LG Peter Servus Birgit, Überlege auch die Möglichkeit über einen 12 Volt Ladegerät für Deine E-bikes. Dabei geht nicht soviel Strom „verloren“ Hier im Forum wird ausreichend darüber diskutiert Schönes Wochenende Robert Es wird hier immer wieder auf den Power-Butler verwiesen. Wichtig wäre dazu jeweils der Hinweis, dass bei Verwendung des Power-Butlers jegliche Gewährleistung oder Garantie auf den E-Bike-Akku erloschen ist. In jeder Betriebsanleitung für E-Bike-Akkus steht: "Nur mit dem mitgelierferten Ladegerät laden". Für den Preis des Premium-Power-Butlers bekommt man einen Sinuswechselrichter und eine Vorrangschaltung incl. Einbau! Und die Garantie und die eingesetzten Netzteile bleiben... LG Peter P.S. Ich habe nichts gegen den Power-Butler, ich nutze selbst für meinen PC ein 12V-auf19V-Netzteil vom Chinamann, aber die Garantie ist damit weg... Servus Ich glaub Birgit würde gerne wiesen welchen Wechselrichter ihr für ihren E-Rasierer, E-Zahnbürste, und ebike empfehlen würdet. Bin ja kein E-Fachmann. und sag mal so 600W Leistung sollte er haben. Persönlich bin ich mit Votronic sehr zufrieden. BA kannst du dir bei Votronic im Internet schon vorab anschauen.
Peter, da kann ich mir Dir nur anschließen :daumen2:, ich finde auch den Preis für den Power-Butler auch total überzogen. Zumal der Power Butler NUR für den E-BIKE Akku wäre. Hier noch etwas zu dem Thema: --> Link Persönlich habe ich beim Bosch Ladegerät mit 4Amp ca. 650W gemessen, beim 2Amp ca. 350W Danke für eure Hinweise. Zur Zeit befindet sich das Womo im Winterquartier. Bei Gelegenheit werde ich mal nachsehen wie viel Platz neben der Batterie noch ist. Wenn dort der wechselrichter passen würde, wäre das ja optimal. Den Einbau würde ich aber einem guten Freund überlassen mit den technischen Fähigkeiten. Die Nutzung wäre natürlich nur möglich, wenn durchs fahren oder Sonneneinstrahlung die Aufbaubatterie entsprechend aufgeladen wäre. Ich fahre den ebike Akku aber auch nicht jeden Tag leer. Von daher sollte das wohl passen. Gruß Birgit Noch einmal zur Beachtung beim Laden des E-Bike-Akkus ob nun mit Wechselrichter oder Power-Butler: Wenn auf dem Akku eine Angabe in Ah steht, dann gilt die bei der Spannung des Akkus, also 36V oder neuerdings auch 48V. Wenn man diesen Akku aus der 12V-Batterie des Wohnmobils lädt, muss man die Ah dann x3 oder x4 rechnen. Ein E-Bike-Akku mit 20Ah bei 48V entspricht dann 80Ah bei 12V! Zuzüglich der bei modernen Geräten geringen Verluste des Wechselrichters und des Ladegerätes. Steht auf dem Akku eine Angabe in Wh, dann diese einfach durch die 12V teilen. Ein E-Bike-Akku mit 480Wh entspricht also 40Ah bei 12V. LG Peter
Hm, ein WR-Kauf steht ja auch bei mir zum Laden eines Bosch-Akkus an. Ich habe den Bosch-Charger mit 2A an 36V Output, habe aber an der heimischen Steckdose lediglich eine Leistungsaufnahme von 100W, in der Spitze maximal 120W gemessen. Jetzt frage ich mich, wie es zur Differenz kommt? Eigentlich wollte ich mir einen WR mit nur 350W anschaffen, aber der wäre ja nach Deinen Messungen bereits mit einem Ladegerät, geschweige denn zwei, überfordert ...
2A x 36V = 72W mit Wirkungsgrad paßt das doch zu 100/120W !? Die verlinkte Seite redet von Strom bei 230V d.h. 2A x 230V = 460W (in den Akku weniger, also evt. 350W). Wie schon im vorigen Beitrag erwähnt, muß man bei Stromangaben immer auch die Spannung beachten, sonst machen sie keinen Sinn. RK
Falls Du diese Möglichkeit in Erwägung ziehen solltest und Dir der Powerbutler zu teuer ist: es gibt für Deinen Bosch Akku ein 12 V Ladegrät original von Bosch das jedoch nicht mehr neu erhältlich ist. Aber gebraucht oder manchmal sogar neu oder neuwertig von privat gibt es die noch ! Ich habe kürzlich ein kaum benutztes Gerät für 40 € kaufen können. Ich schätze, dass Du damit mind. 30 % weniger Strom (Energie) für einen Ladevorgang brauchen wirst als mit einem WR. Einfach mal googlen. Gruß Stefan Hallo Stefan, irgend einen Grund wird es gegeben haben warum Bosch den Lader aus dem Programm genommen hat. Gruß Rolf Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. sowas suche ich schon länger, bisher kein Glück gehabt :cry:
lt. Bosch mangelnde Nachfrage
Ich gehe allerdings davon aus, dass wir über das gleiche Ladegerät von Bosch sprechen und sich die 2A auf den Output beziehen, also auch 2A bei 36V... ich hoffe Rollermanne meldet sich noch einmal...
Das kleine Bosch Ladegerät hat einen Input von 1,6A = 370W Output bei 36V = 2A Für mich zählt erstmal der Input bei der Berechnung. Da Wechselrichter oft sehr optimistische Angaben haben würde ich min. 500W veranschlagen. url=https://www.wohnmobilforum.de] [/url
Hallo Manne, vielen Dank fürs Nachschauen. Ich habe genau das gleiche Ladegerät und beim Laden bei rund 235V zwischen 0,4 und 0,5A gemessen. Evtl. sind die angegebenen 1,6A mögliche Spitzenwerte :?: , aber praktisch habe ich nie mehr als 120W, sprich 0,5A beim Laden erreicht. Hast Du etwas anderes gemessen? Das Ladegerät wird zwar wirklich sehr heiß, aber mit 370W Input und 72W Output wäre der Wirkungsgrad wirklich sehr bescheiden... Ät Thorsten, kann leider nur mein Ergebnis wiederholen, das Ladegerät scheint tatsächlich mehr Energie in Wärme zu verbrennen.
Das sind sie wohl. Beim Einschalten wird der Strom sicher etwas höher sein als im Betrieb. Außerdem muß man die Angaben genau anschauen: 100-240V 1,6A , d.h. bei 100V und 1,6A sind es 160W, was schon eine ganz andere Zahl ist und näher an den 235V x 0,5A = 118W ist. Hier geben sie einfach das maximal mögliche an, um sicher zu sein. Das findet man bei vielen Geräten, beispielsweise ein kleines Steckernetzteil, das hier gerade rumliegt: Ausg. 12V 2A, Eing. 100-240V 1A Das Teil wird (vom Einschaltstrom abgesehen) sicher nie 1A an 230V ziehen, selbst an 100V würden dann 75W nur verheizt und das Teil wäre schon lange weggeschmolzen.
Wird es nicht, kann es nicht. Hast du den Wert wirklich mal gemessen ? Wenn 370W-72W = 298W in dem kleinen Plastikteil verbraten würden, hättest du da ein Bügeleisen :-). RK Der TE hat nichts von den "fachmännischen" Rechnereien (Rechthabereien). Diese nerven (vermutlich nicht nur mich). Ich empfehle, den Tipp des gutmeinenden Fachmannes (Peter) anzunehmen, der Sinus-WR 1000W um € 127,95 ist günstig und hat Reserve (ggfs. auch zum Aufladen von 2 AKKUS (TE: Wir benötigen normalerweise während unserer Reisen ..."). Man kann natürlich nicht mehr laden (meist nachts), als in der Batterie gespeichert ist. Bleibt gesund und hilfreich! Helmut Ich hatte letztes Jahr mal ein kleines Video dazu gedreht. Wechselrichter 300W Sinus reicht bei einen 42V (36V Akku) 2A Ladegerät. Welches man auch problemlos an eine 12V Dose anschließen kann. --> Link Zerreisst es nicht - das Messequipment ist laienhaft ;-) Mir ging es in erste Linie um die mögliche Hitzeentwicklung an den Kabel und Kontakten.
Die "Rechthaberei" ist hier nur die Korrektur einer Aussage, die so nicht stimmt: "Ät Thorsten, kann leider nur mein Ergebnis wiederholen, das Ladegerät scheint tatsächlich mehr Energie in Wärme zu verbrennen." S.o. Wobei mehr nicht wirklich was aussagt. Allerdings sicher keine hunderte Watt. Zu den rechnerisch 300W Verlust - mein Heizstrahler im Womo läuft in niedriger Stufe mit 400W und glüht rot dabei.
Sicher ein guter Tip, das reicht. Allerdings muß man bei einem stärkeren WR auch entsprechend dicke Kabel nutzen. Bei einem kleinen geht das (siehe Video) u.U. sogar noch über die Steckdose. Für die Kaffee und Föhnfraktion wären die 1000W auch wieder zu wenig :-). RK
alles ist gut .. :wink: Helmut
Solartronics legt die jeweils notwendigen Kabel bei, sie sind ca. 50cm lang, daher nahe an der Batterie installieren... LG Peter Zwischenfrage Das der Leitungsquerschnitt ausreichend zu sein hat ist klar. Ich hatte vor Jahren Anschlusskabel erhalten, die mir zunächst sonderbar vorkamen. Die Leitungen waren jeweils doppelt (2 x 16 mm²) und seltsam über kreuz mit einem schwarzen (Magneten?, Spule?) Teil verbunden. Ich kann es mir nur mit Verhinderung von Magnetisierung erklären. Liege ich da richtig? Ist 2 x 16 mm² besser als 1 x 32 mm²? (Vorausgesetzt die Crimpung der Anschlüsse ist OK.) VG Klaus Zwei dünnere sind auf jeden Fall einfacher zu verlegen als ein dickes und steifes. Die Theoretiker (Elektriker) werden jetzt wahrscheinlich noch anführen, dass die Wärmeabgabe besser ist. Hubert
Ferritkerne sollen HF Abstrahlungen vom WR ins restliche System vermindern. Der Nutzen ist nicht immer so klar. --> Link RK
Imho Entstörung.
Imho nicht. Hallo Wir haben da in etwa die gleichen Anforderungen, nur daß wir gleichzeitig zwei E-Bike-Akkus laden (BionX und BH Bike). Dazu recht uns ein Victron 375 Wechselrichter völlig aus. Wie schon weiter vorn beschrieben wurde, kann man sich den Wirkungsgrad über die Hitzentwicklung schon grob ableiten. Das Ladegerät muß etwa 70-80W abgeben. Wenn da mehr als 20-30W in so einem geschlossenen Gehäuse abgegeben werden, könnte man das nicht mehr anfassen, so heiß würde das werden. Also wird die Leistungsaufnahme nicht nennenswert über 90 bis 110 W liegen. Der Vorteil des kleineren Wechselrichters wäre, daß er kleiner und leichter wäre, nicht so dicke Anschlußkabel bräuchte und in einem effizienteren Arbeitspunkt betrieben werden würde. Gruß Ulf
Hallo Das könnte eine Common Mode Spule sein. Hier macht man sich zu Nutze, daß sich die Gleichstrom-Felder im Spulenkern gegenseitig aufheben und das Kern-Material nicht schon über den Gleichstrom in die Sättigung getrieben wird. Ja, im Prinzip Verhindert man dadurch dann die Aufmagnetisierung des Kerns. Dadurch kann man selbst bei sehr hohem Gleichstrom-Anteil mit relativ kleinem Kern eine hohe Induktivität erreichen, ohne, wie schon gesagt, in die Sättigung zu kommen. Der Nachteil ist, daß eben nur Störungen unterdrückt werden, die nicht auf beiden Leitungen sind. Gruß Ulf |
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