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AHK im Selberbau?!


wetrainboy am 27 Jan 2004 14:21:58

Hallo, ich beabsichtige für meinen Fiat Dethleffs Advantage 5250 eine AHK zu bauen. Hat jemand erfahrungen oder vielleicht ja sogar noch die Maße. Eventuell würde ich mich auch über eine günstige gebrauchte freuen. :D
Ich bedanke mich schon jetzt für eure Beiträge. MFG Ralph

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Gast am 27 Jan 2004 14:39:14

Eine Anhängekupplung bauen ????????

Allein die Absicht und die Fragestellung legt die Vermutung nahe das hier jemand von Technik und Vorschriften absolut keine Ahnung hat!

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, entweder Finger weg von der Bastelei oder einen riesigen Aufkleber hinten aufs Womo - damit jeder ausreichend Abstand halten kann

Jambo45 am 27 Jan 2004 18:52:36

Hi Wetrainboy,

zwei Möglichkeiten gibt es, eine Anhängerkupplung legal ans Fahrzeug zu kriegen:
1.: Du besorgst dir eine für das Fahrzeug zugelassene AHK (Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers), lässt sie von ner Fachwerkstatt einbauen und vom TÜV eintragen oder
2.: Du besorgst Dir ne AHK mit ABE für das Fahrzeug, die kannst du inzwischen auch selbst anschrauben und brauchst sie nicht mehr abnehmen lassen. Natürlich bist Du dann für die ordnungsgemäße Anbringung und Funktion selbst verantwortlich.

Wie Evyndur sagte: selber bauen geht gar nicht. Bereits die rahmenseitigen Vorbereitungsmaßnahmen unterliegen fahrzeugbaulichen Voraussetzungen und Bestimmungen, die den Hobbyschrauber überfordern dürften. Hab beim Bau meines vorigen Womo (DB 508) eine Rahmenverlängerung vorgenommen und die umfangreichen Verstärkungsmaßnahmen gesehen, die für das Anbringen einer AHK erforderlich gewesen wären, selbst bei Verwendung der Original Quertraverse mit vorhandenen Aufnahmepunkten.
Kauf lieber gleich was.



Jambo

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Abenteuer am 27 Jan 2004 22:32:09

Hallo,

selber bauen: vergiss es, Du benötigst eine ABE.
Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist eine Gebrauchte auf dem Schrott zu finden (Changse: gering) oder eine entsprechede neu zu kaufen und selbst zu montieren.
Ich habe für meinen früheren PKW einmal eine auf dem Schrott gefunden und selbst montiert. Allerdings waren alle Montagepunkte am Kfz bereits vorhanden, ich musste nur noch die gekennzeichneten Stellen an der Karosserie für die Durchführung der Träger Bohren. Ein Abnahme beim TÜV war aber trotzdem erforderlich (Typschild auf der Kupplung war für den Prüfer ausreichend, Erstausrüster). Den notwendigen Elektrosatz habe ich neu gekauft.
Bei einem WoMo dürfte die Nachrüstung je nach Fahrwerk erheblich aufwendiger sein, vor allem dann, wenn eine Rahmenverlängerung erforderlich ist.



Günter

wetrainboy am 01 Feb 2004 23:13:58

hallo zusammen, war letzte woche beim tüv und habe dort noch einmal nachgefragt. Da es ein anhängebock wird, ist das mit einzelabnahme möglich. das fahrzeug ist bereits verwogen und nun soll es demnächst an den bau gehen. das zu den vorschriften. ach ja, ich denke es kommt auch darauf an, was man beruflich macht. für jemanden aus der metallverarbeitung dürfte es sicherlich einfacher sein, als für einen bäcker. :-)

achimHH am 02 Feb 2004 11:59:43

Hallo ,wetrainboy.

Es gibt immer wieder irgendeinen Weg, wie man etwas schafft,
und genehmigt bekommt.

Wie war das noch? "Geht nicht gibts nicht!" :D

Doch der normale Weg ist das nicht, auch wenn Du aus der Metallbranche
kommst, und sicherlich die tollsten Sachen schweißen bzw. anfertigen kannst.

Eine offizelle richtige Einzelabnahme für eine Anhängerküpplung, bestehend aus dem Anhängerbock der am Rahmen angeschraubt wird, und der Platte mit dem Kugelkopf, ist jedenfalls so kostenaufwendig das sich ein Selbstbau nicht lohnt.
Und wehe es passiert mal etwas, bei dem eine Person zu Schaden kommt.

Mal ganz ehrlich, lohnt das wirklich?
Oder möchtest Du in Zukunft Anhängerkupplungen herstellen und vertreiben.

mit nettem
vom achim

Amaliana am 02 Feb 2004 12:09:37

Lohnt sich der Aufwand?
Unsere AHK hat bei A.T.U. mit TÜV und allem drum und dran 150 € gekostet.

Was würde die Einzelabnahme kosten? bestimmt 80 € und mehr...
Lohnt sich also nicht ( meine Meinung!)

frebeka am 02 Feb 2004 18:18:21

Hallo wetrainboy,

ich geb dir Recht. Ich hab mein Anhängebock auch selbsthergestellt und einen geprüften Kugelkopf aufgeschraubt. Die Sonderabnahme beim TÜV kostete 100 Euro incl Eintragung. Und bekommen hätte ich diesen Bock bei keinem Hersteller!

dokabastler am 02 Feb 2004 19:13:06

Hallo wetrainboy

wenn es Deine AHK käuflich zu erwerben gibt - dann würde ich das machen, es gibt ja div. Quellen dafür (auch ebay und so).

Wenn nicht - selberbauen und Norm-Kugelkopf und Gutachten für alles - ich glaub, das geht grundsätzlich schon wenn man die Herstellervorgaben beachtet - vielleicht meldet sich ja hier jemand, der das schon gemacht hat (ich denk da an frebeka, der hat alles schon gemacht und alles perfekt....).
Aber ich persönlich würd das nicht machen und würds auch hinbekommen - außerdem weiß ich nicht, obs da nicht haufenweise Nachweise oder Prüfungen zur Zug- und Druckfestigkeit, Materialnachweise und was weiß ich noch alles braucht... - andererseits geht bei der Zulassung überraschenderweise manches auch leichter als man denkt.

dokabastler

Gast am 02 Feb 2004 19:44:39

Bitte veröffentlicht, möglichst mit Foto Kennzeichen, Euer Wohnmobil im Internet unter --> Linkängerbockkugelkopfselberbastler.de

Ich werde mir die Fotos ins Führerhaus hängen, damit ich demnächst einen Riesenbogen um Euch machen kann.

Mir fehlen ein wenig die Worte!!

Euer Karl

Gast am 02 Feb 2004 21:38:09

Warum nicht, wenn er alle Vorschriften einhält, alle Gutachten beibringt und alles abnehmen lässt. Auch fertige Anhängerkupplungen wurden von Menschen gebaut und sind nicht vom Himmel gefallen.
Und so eine Einzelabnahme wird vom TüV sicher sorgfältiger gemacht als die 1523zigste Prüfung einer Golf-AHK.
dm

frebeka am 02 Feb 2004 22:21:00

Hallo karl54de

ich geb ja zu, es ist nicht jederman Sache Fahrzeuge umzubauen und durch eine Einzelabnahme in den Verkehr zu bringen.
Ich hab mit meinem jetzigen Womo ca 23 000 km zurückgelegt, 30 km davon mit Anhänger! Ich hab kein Pferd, Boot oder sonstiges das jedes Wochenende hinterm Womo bewegt werden muss. Bring mir einen Unfallbericht der darauf zurückzuführen ist. Dein Risiko mich mit Anhänger zu sehen ist sehr gering, mach dir lieber Gedanken über die vielen LKW´s und Busse, die ohne selbstgebaute AHK die Unfallstatistik nach oben treiben.
Da gibt es Bilder genug für´s Fahrerhaus, aber wenn du denen Ausweichen willst musst du Zuhause bleiben.

jimmy am 02 Feb 2004 22:38:28

also grundsätzlich würde ich zu einer akup von der stange tendieren. da hast du die papiere und das festigkeitsgutachten etc. brauchst sie lediglich eintragen lassen
@jambo
es gibt dinge am fzg die nicht zwingend eingetragen werden müßen (fenster folie) ABER ne ahk muß zwingend eingetragen werden. was nutzt dir ne ahk mit abe und du hast sie mit tesa drunter gehängt.....
der tüv prüft hier nicht die festigkeit der ahk sondern die korekte montage. in den papiere ist für die entsprechende anhängelast ebenfalls die schraubenfestigkeit bzw stärke vorgeschrieben.
nochmal ne frage an wrb: was spricht gegen eine von der stange? immerhin fährst du doch keinen exoten oder?
du kannst dir natürlich im einzelhandel die brocken zusammen suchen, aber du hast einen haufen stress und ich bezweifele das du letztlich geld sparst. zumal die teile nicht mehr soviel wie vor 10 jahren kosten.

Gast am 03 Feb 2004 00:02:25

Hallo frebeka!

Klaro, man kann alles selber basteln. Man kann auch einen Jumbo selbst basteln und wenn man alles vorschriftsmäßig macht, wird und darf er auch bestimmt mal fliegen! tsss............

Nur war ich spontan von dem Gedanken hochgeschreckt, dass jemand mit einem selbst gedrechselten Kugelkopf mit einem Anhänger dran herumfährt.

Ich habe i.ü. für meinen Tracktor im vorigen Jahr einen fertigen Kugelkopf mit ~ Nr. gekauft. Der hat nur 7,75 €uro gekostet! :-) Dann benötigt man nur noch einen oder zwei Meter 12 x 80 er Flacheisen und schon hat man eine AHK "selbst gebaut".

Ich hoffe jetzt nun nur noch, dass Ihr alle Spaß versteht!

Mit einem schonen an alle "Kugelkopfdrechsler" hier im Forum ;-)))

Jambo45 am 03 Feb 2004 14:38:38

Hi Jimmi,

sorry, aber deine Rechtsauffassung ist veraltet. Definitiv brauchen AHK's mit entsprechender ABE nicht mehr eingetragen bzw die Montage abgenommen werden.
Wie sagt Armin aus der "Maus" immer: klingt komisch, iss aber so.
Klar kommt es auch auf die Montage und Verkabelung an, die wird aber wohl im Rahmen der HU kontrolliert.



Jambo

dokabastler am 03 Feb 2004 16:36:27

HI jambo

ich war am Freitag mit meinem PKW beim TÜV - und neben mir war einer mit seinem Astra, der hat gerade seine frisch selbst montierte Zubehör-AHK ("von der Stange", sicher mit ABE) eintragen lassen....... :?: :!:


dokabastler

jimmy am 03 Feb 2004 22:45:11

Jambo45 hat geschrieben:Hi Jimmi,

sorry, aber deine Rechtsauffassung ist veraltet. Definitiv brauchen AHK's mit entsprechender ABE nicht mehr eingetragen bzw die Montage abgenommen werden.
Wie sagt Armin aus der "Maus" immer: klingt komisch, iss aber so.
Klar kommt es auch auf die Montage und Verkabelung an, die wird aber wohl im Rahmen der HU kontrolliert.



Jambo


na da muß ich ja außnahmsweise den hut vor der deutschen bürokratie ziehen.
ich daf mit meinem fzg noch nen hänger von 3.5 tonnen ziehen, brauch es nicht eintragen zu lassen, aber meine kabine wil mir keiner eintragen lassen???
tstststs
ich bin einige km gefahren um meine ahk auf 3,5 t auflasten zu lassen. laut hersteller bauen sie die immer unter die 7,5 tonner. mit luftdruckbremse kannst du dann ebensoviel ziehen. mein auto darf es laut hersteller eigendlich auch. aber eintragen wollte es mir keiner
nenenene
aber ok wenn es zwischenzeitlich geht, prima

Gast am 04 Feb 2004 00:18:30

Du brauchst aber eine ABE, in der genau dein Fahrzeugtyp steht! Sonst ist die Sache mit dem Eintragen wieder dran!
dm[/u]

Jambo45 am 05 Feb 2004 20:04:28

Hi Dokabastler,
richtig beobachtet. Die alte Verfahrensweise mit Eintragen beim TÜV gilt auch immer noch. Du musst dann nicht ständig die ABE mitführen.
Es gibt ja auch noch ältere - und gebrauchte - AHK's, die zwar freigegeben sind, aber ohne ABE.



Jambo

qwei am 05 Feb 2004 20:58:08

ABE

Agemeine Betriebs Erlaubnis.

:razz:

wetrainboy am 20 Mär 2004 21:42:50

So, die Baumaßnahmen sind beendet, dass gute Stück verzinkt und per Einzelabnahme vom TÜV-Nord in meinen Fahrzeugbrief eingetragen. Kostenersparnis ca. 55% zum Kauf bei Sawiko oder ähnlichen Herstellern. Die Bauzeit betrug ca. 15 Std inkl. TÜV-Eintragung und Fahrzeugscheinänderung. Es geht also doch. Ach ja die ersten 1000 km Anhängebetrieb habe ich Unfallfrei überstanden. Wetrainboy :razz:

Gast am 20 Mär 2004 22:38:49

@wetrainboy, :razz:

herzlichen Glückwunsch, mit ein bischen Unternehmergeist und etwas Engagement geht auch hier in Deutschland noch was! :respekt:

frebeka am 21 Mär 2004 11:44:12

Hallo,

seht Ihr, jetzt gibt es schon zwei, die mit selbstgebauter und TÜV-geprüfter Anhängerkupplung unterwegs sind.

@wetrainboy, wie hoch waren denn die TÜV Kosten ?

viel Spass und unfallfreie Fahrt damit............

Jambo45 am 22 Mär 2004 19:47:55

@Wetrainboy,

Respekt! -Stell doch mal ein Foto von deinem Machwerk ein. Kannst ruhig ein bischen stolz sein auf dich.

Jambo

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