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Verkabelung bei 2 Batterievorbereitung Knaus 650MG


Carsten87 am 17 Feb 2021 22:58:32

Hallo liebes Forum,

Wir sind seit kurzen neue Besitzer eines gebrauchten Knaus von 2018.
Aktuell ist eine AGM Aufbaubatterie mit 92 ah unter dem Fahrersitz verbaut, da es nicht unser erstes Wohnmobil ist, wissen wir das uns diese Kapazität nicht reichen wird. Weshalb ich jetzt 2 neue 95 AGM von Exide gekauft habe und verbauen möchte. Das Fahrzeug besitzt eine Vorbereitung für die 2. Aufbaubatterie unter dem Beifahrersitz. Leider weiß ich nicht wie die Werksverkabelung gemacht wurde. Und da das Wohnmobil momentan eingewintert in einer Halle weiter weg steht ist es mir nicht möglich es selbst zu erforschen. Laut lesen hier im forum sollte ja eine optimale Verkabelung von 2 Batterien so sein:
Meine frage ist, ist die Werksverkabelung so? Habt ihr einfach an die Vorbereitung die 2. Batterie angeschlossen oder die Optimale Variante gewählt? Wenn ja wie habt ihr verkabelt? Weil ja auch eine Räumliche Trennung durch die beiden Sitze vorhanden, wo sich mir auch due frage stellt wie habt ihr diesbezüglich den anschluss eines Solarreglers bzw. eines Wechselrichters ausgeführt?

Danke schonmal im vorraus für eure Hilfe

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fschuen am 18 Feb 2021 11:26:14

Hallo, willkommen im Forum. Bei unserem Knaus (was älter) ist die Verkabelung definitiv nicht so, da sind einfach zwei Kabel parallel unter den Beifahrersitz gelegt. Da wäre noch ein drittes nötig, wenn du wie beschrieben verkabeln willst. Problematisch ist die räumliche Trennung aber auf jeden Fall, weil du nur an einer Batterie den Temperaturfühler anklemmen kannst - und warme Bleibatterien werden instabil, weil sie zuviel Spannung abbekommen und dadurch noch wärmer werden. Unabhängig von der Verschaltung sehe ich da drei Möglichkeiten:
- Einbauen und Glück haben, und das ganze hält 5-10 Jahre
- Einbauen und kein Glück haben, dann sind alle 1-2 Jahre ein oder zwei neue Batterien fällig
- 100 Ah LiFePO4 einbauen und mindestens zehn Jahre Ruhe haben - es sei denn, die Kapazität reicht immer noch nicht, dann kommt einfach eine zweite Batterie unter den Beifahrersitz.

Gruss Manfred

Gast am 18 Feb 2021 12:37:31

fschuen hat geschrieben:...- 100 Ah LiFePO4 einbauen und mindestens zehn Jahre Ruhe haben - es sei denn, die Kapazität reicht immer noch nicht, dann kommt einfach eine zweite Batterie unter den Beifahrersitz...


Meinst du, das hilft ihm, wenn er die zwei neuen AGMs schon gekauft hat?

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Gast am 18 Feb 2021 14:09:43

fschuen hat geschrieben:- 100 Ah LiFePO4 einbauen und mindestens zehn Jahre Ruhe haben - es sei denn, die Kapazität reicht immer noch nicht, dann kommt einfach eine zweite Batterie unter den Beifahrersitz.

Gruss Manfred


Manfred, woher weißt du, dass die LiFePo4 mindestens 10 Jahre hält? :)

Davon mal abgesehen, ich würde versuchen, beide AGM unter den Beifahrersitz zu stellen. Wobei ich natürlich
nicht weiß, ob da in deinem Fahrzeug noch Platz ist oder ob da irgendwelche andere Geräte montiert sind.

fschuen am 18 Feb 2021 15:10:01

hmarburg hat geschrieben:Meinst du, das hilft ihm, wenn er die zwei neuen AGMs schon gekauft hat?


Wenn er sie zurückgeben kann, schon :razz: aber natürlich lautet der passende Kommentar dazu, dass man am besten erst fragt, dann versteht, dann kauft, dann bastelt. Das ist unterm Strich der billigste und nachhaltigste Weg, aber halt nicht immer der schnellste. Wenn man hier durch's Forum streift, findet man sicher Beispiele für jede beliebige Reihenfolge.

Lipperlandexpress hat geschrieben:woher weißt du, dass die LiFePo4 mindestens 10 Jahre hält? :)


Das ist mangels Daten, die eine ordentliche Statistik ermöglichen, ein Erfahrungswert. Defekte an den (inzwischen recht verbreiteten) LFP-Batterien sind so selten, dass ich mal eine Sammlung angelegt hab. Bei den meisten "Defekten" ist das BMS kaputt, falsch konfiguriert oder nicht kompatibel zur Umgebung. Das ist zumindest reparabel. Wenn die Zyklenzahl massgeblich ist, dann werden die Batterien älter als jedes Wohnmobil. Und das Wegsterbeverhalten spielt natürlich auch eine Rolle: eine End-of-Life-LFP hat dann vielleicht noch 50% Stromabgabe (wegen erhöhtem Innenwiderstand) bei >80% Kapazität - da wird dich Otto-Normalcamper im Schein der Leselampe erstaunt anschauen und fragen, was denn an seiner Batterie kaputt sein soll. Da ist zehn Jahre sehr konservativ geschätzt, ich glaube, dass man eher von zwanzig Jahren im Mittel ausgehen kann. Aber Glaubensfragen möchte ich hier nicht zur Diskussion stellen.

Lipperlandexpress hat geschrieben:Davon mal abgesehen, ich würde versuchen, beide AGM unter den Beifahrersitz zu stellen. Wobei ich natürlich
nicht weiß, ob da in deinem Fahrzeug noch Platz ist oder ob da irgendwelche andere Geräte montiert sind.


Das ist in der Tat die beste Lösung. Bei meinen Sitzkonsolen ist das chancenlos, aber an deren Form kann sich durchaus etwas über die Jahre geändert haben.

Gruss Manfred

Carsten87 am 18 Feb 2021 21:57:10

Guten Abend,

fschuen hat geschrieben: da sind einfach zwei Kabel parallel unter den Beifahrersitz gelegt

Das habe ich mir schon fast gedacht.

fschuen hat geschrieben:Problematisch ist die räumliche Trennung aber auf jeden Fall, weil du nur an einer Batterie den Temperaturfühler anklemmen kannst

Ich weiß gar nicht, ob Werksmäßig ein Temperaturfühler verbaut ist. Müsste ich beim nächsten mal gucken ob einer vorhanden ist, verbaut ist das Ladegerät CBE 516, und meines wissen hat dieses es nicht.

fschuen hat geschrieben: aber natürlich lautet der passende Kommentar dazu, dass man am besten erst fragt, dann versteht, dann kauft, dann bastelt.

Mit der Geschichte LiFePo4 hab ich mich vorab auch beschäftigt, aber wenn ich ehrlich bin, ist mein Ausbau budget momentan begrenzt Aufgrund von Familien zuwachs und anstehenden Umzug und diversen Neuanschaffung.
Interessant finde ich es schon zwecks bessere Kapazität Ausnutzung und Gewicht und Größe, habe es aber auf den nächsten Batterie wechsel verschoben, da es ja nicht nur bei der LiFePo4 bleiben wird wie ich gelesen habe müsste ich dann das Ladegerät tauschen und noch einen Ladebooster verbauen, und alles zusammen sind nach meinen Schätzungen mindestens das 6-7 Fache der Kosten von dem beiden AGM`s. Mir ist bewusst, das die bei weiten länger halten sollten und man die Kosten wahrscheinlich auf die Jahre wieder rein holt.

Lipperlandexpress hat geschrieben:
Davon mal abgesehen, ich würde versuchen, beide AGM unter den Beifahrersitz zu stellen. Wobei ich natürlich
nicht weiß, ob da in deinem Fahrzeug noch Platz ist oder ob da irgendwelche andere Geräte montiert sind.


Das wäre eine gute alternative, falls es passt. Auf jedenfall müsste die Bodenplatte wo die Batterie befestigt wird verändert werden, weil da momentan definitiv nur jeweils eine unter dem Sitzen passt. Es sind momentan keine anderen Komponenten an der stelle.
Da hätte man auch eine gute möglichkeit für den Anschluss von Solar und Wechselrichter später.



Falls es nicht passt, für den Anschluss des Solarregler wäre ja wahrscheinlich die Optimale position wo sich beide Batteriekabel an der 12V Verteilung treffen oder? Da die momentanen Batteriekabel meiner Meinung nach nicht die dicksten sind würde das für den Wechselrichter nicht in frage kommen, wie würdet ihr diesen anschliessen? Wenn er nur an einer Batterie angeschlossen wird, werden ja trotzdem hohe Ströme von der anderen BAtterie über die dünnen Kabel fließen.

Schöne Grüße

Carsten

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