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2,3 oder 3,0 l-Ducato-Motor Vor- Nachteile


toen am 28 Feb 2021 11:43:14

Hallo zusammen,

da ich in Foren bisher nicht sonderlich aktiv war, weiß ich auch nicht, ob das von mir angeschnittene Thema nicht schon längst unter einer anderen Überschrift angeschnitten wurde. Ein evtl. Hinweis auf ähnliche Themen würde mir schon helfen. Ansonsten: …

… Nach nunmehr acht Jahren Arto, mit 177 PS, 3,0 l-Motor, 7,5 m Länge und 4,5 t zul. Gesamtgewicht überlegen wir, uns nochmal ein neues Wohnmobil, diesmal mit Wandler-Getriebe, anzuschaffen. Mittlerweile aber hat der neue abgasärmere 2,3 l-Motor mit 180 PS im Fiat Ducato Einzug gehalten.
Ich frage mich, welche Vorteile dieser Motor hat, außer dass er umweltfreundlicher ist. Immer wieder höre ich, dass der 3,0 l-Motor laufruhiger, spritsparender und langlebiger ist und dass man nie genug Hubraum haben kann.

Da ich kein Technik-Freak bin, würde mich interessieren, wie das die Fachleute unter euch sehen. Verschlechtert man sich, wenn man bei oben genannten Vorgaben auf einen 2,3 l-Motor umsattelt? Spürt man wirklich den Unterschied oder macht sich der neue Motor erst nach längerer Laufzeit negativ bemerkbar? Ich bin noch sehr skeptisch!

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leverkusen3 am 28 Feb 2021 11:52:21

Hallo toen

Wenn du hier in die Gegend kommst, kannst du gerne mal meinen Ducato mit der 180 PS Maschine fahren und dir selbst ein Urteil bilden, wie die 3 L Maschine läuft, weißt du ja.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Mapet89 am 28 Feb 2021 11:59:51

Hallo toen,
ich habe mir seinerzeit einen Frankia mit dem 3 ltr Motor gekauft. Dieser Motor wird mit einer Steuerkette betrieben im Gegensatz zum 2,3 ltr Motor. Dort muss der Zahnriemen nach ca. 4 Jahren getauscht werden. Wie dies mit dem neuesten Motor von Fiat ist, kann ich nicht sagen.
Beste Grüße
Peter

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wosch03 am 28 Feb 2021 12:09:53

Alle 2,3L Motoren der Familie F1A haben einen Zahnriemen, der in gewissen Intervallen getauscht werden muß.

Alle 3,0L Motoren der Famile F1C haben eine wartungsfreie Steuerkette.

Dies ist technisch wohl der markanteste Unterschied. Zwei obenliegende Nockenwellen und vier Ventile haben beide. Die selbe Leistung aus mehr Hubraum zu gewinnen hilft dem Drehmoment und der Lebensdauer. Da Wohnmobile selten 500.000km fahren ist das aber sicher nicht so entscheident.

Ducato Neuwagenkäufer haben ohnehin keine Auswahl mehr, da gibt es nur noch 2,3L Motoren.

LG Wolfgang

dieter2 am 28 Feb 2021 15:35:38

Unser Vorgänger hatte den 3 lt 177 PS Motor mit 400 Nm.
Den wir jetzt haben hat den 2,3 lt 160 PS Motor mit Wandler mit 400 Nm.

Die Fahreigenschaften sind etwa gleich,kann nicht sagen das die Leistung beim Fahren schlechter ist.
Mag natürlich auch mit am Wandlergetriebe liegen, aber ich bin voll zufrieden.

toen am 28 Feb 2021 15:46:33

Danke Thomas für Dein Angebot! Ich höre daraus, dass Du sehr zufrieden bist.

Peter und Wolfgang, das mit dem Zahnriemen hatte ich bereits in Erfahrung gebracht. Ist angeblich eine aufwendige und nicht gerade den Geldbeutel schonende Angelegenheit. Wie teuer und wie aufwendig weiß ich allerdings nicht. Ihr vielleicht?

Was mir an unserem derzeitigen Arto sehr gefällt, ist die Tatsache, dass er auch am Berg kraftvoll beschleunigt und schnell an LKW-Kolonnen vorbeizieht. Außerdem läuft er verhältnismäßig ruhig! Und da wir nur eine jährliche Laufleistung von rund 10.000 km haben, wäre der Kauf eines Womos mit einer 2,3 l-Maschine vielleicht doch zu überlegen, wobei ich auch nicht weiß, ob der neue Motor geräuschvoller ist als der alte. Das wäre für mich allerdings ein Manko. Dennoch liebäugele ich immer noch mit der 3,0 l-Maschine von Iveco. Aber dann wäre ein Modellwechsel und somit eine weitaus höhere Investition notwendig.

Vielen Dank für die Hinweise!

LG toen

Trashy am 28 Feb 2021 15:55:37

toen hat geschrieben: Wie teuer und wie aufwendig weiß ich allerdings nicht. Ihr vielleicht?

LG toen


Ab 420 Eur beim Fiat Professional ohne Wapu. Bei 10.000 km wäre das gut alle 5 Jahre der Fall.
Falls die Wapu keinen Defekt hat wäre ihr Austausch dann nach 19 Jahren fällig - 192.000km lt. Wartungsbuch

wosch03 am 28 Feb 2021 17:17:58

Nur zum Verständnis, sowohl der 2,3L, als auch der 3,0L Motor kommen aus dem selben IVECO Motorenwerk in Foggia.

LG Wolfgang

KleinH am 01 Mär 2021 10:26:08

Moin,
in der Tat werden sowohl Iveco als auch Fiat-Motore auf derselben Werkbank zusammengebaut.
In unserem Carthago arbeitet ein 3,0 l bewusst, weil er Steuerkette hat und ein bulliges Drehmoment bereits im unteren Drehzahlbereich zur Verfügung stellt. So sind die 4,5t nicht untermotorisiert.
Laufruhe und Geräuschentwicklung ebenfalls waren Entscheidungskriterien.
Der Laufleistung kommt es zu Gute, so die Maschine regelmäßig im unteren Drehzahlbereich arbeitet.
Besten Gruß
Harry

bhomburg am 01 Mär 2021 13:49:29

Der Dreiliter-Motor hat nur einen Nachteil: Es gibt ihn nicht mehr im Ducato.
Der aktuelle 2.3er in der 180PS-Ausbaustufe ist vom Fahreindruck (Drehmomentverlauf, Durchzugskraft) her aber nicht schlechter. Dass der aktuelle Motor mit höherer Aufladung arbeiten muss um dieselben Leistungswerte zu erzielen merke ich jedenfalls nicht. Die Abstimmung des (VTG-) Laders ist sehr gut. Ausserdem ist das neue Getriebe im Vergleich zu dem alten Ruckomaten eine Offenbarung. Im Vergleich zwischen Dreilitermotor mit Comfortmatic und 2.3l-Motor mit der neuen Neungangautomatik ist das Neue das eindeutig bessere Gesamtpaket.

In puncto Langzeithaltbarkeit gibt es naturgemäss noch keine Erfahrungswerte. Die 2.3l MJ Motoren sind prinzipiell ja keine neue Konstruktion und als robust bekannt. Dass der Motor konstruktiv bedingt höhere Servicekosten durch den alle 5 Jahre vorgeschriebenen Zahnriemenwechsel hat (beim VI mit je nach Modell schlechter Zugänglichkeit noch mehr als beim Serien-Chassis, da wird man kaum mit den genannten 450 Euro auskommen) wurde ja schon geschrieben - allein das wiegt im Alltag jeden Minderverbrauch mehr als auf.
Auch die wesentlich komplexere Abgasreinigung der Euro 6d-Motoren mit ihrer zusätzlichen Sensorik und die neu jetzt elektronisch geregelten Nebenaggregate (bedarfsgesteuerte Ölpumpe, 'intelligente' Lichtmaschine die man im Womo mit komplexerer Ladetechnik überlisten muss) bedeuten auch mehr Fehlerquellen die irgendwann mal für teure Reparaturkosten sorgen können. Einen ersten Vorgeschmack darauf sieht man ja schon an den ab Werk defekten Partikelsensoren....
Der Dreilitermotor im Iveco musste übrigens auch mit der aufwendigeren Abgasreinigungstechnik aufgerüstet werden, das nimmt sich nichts. Der hat nur den Vorteil dass man ihn auch mit 210 PS /470 Nm bekommt :)

Gast am 01 Mär 2021 20:43:15

Hubraum ist durch Nichts zu ersetzen.....außer

durch noch mehr Hubraum :mukkies:

Hatte manchmal die hubraumstärkste Ausführung....Patrol 3,3l....Landcruiser nur 3l, der 4,2l ist der Hammer...Alfa Veloce 2l...jetzt 2,3l Multijet, aber wenn es den als 3l gegeben hätte, glaube ich wäre er jetzt mein.
Im direkten Vergleich war immer mehr Dampf von unten, ohne Drehzahlorgien etc.

nina89 am 02 Mär 2021 10:13:48

Hallo zusammen,
ich habe auch meine 3.0 (4,8 t) gegen einen neuen 160 PS mit Wandlerautomatik eingetauscht.
Das Getriebe ist eine Wucht. Beim "normalen" Fahren gibt es wenig Unterschiede.
Aber wenn du mal auf der Autobahn zügig an einer LKW Kolone vorbei möchtest und von 100 auf 130 beschleunigst mehre ich den Unterschied deutlich.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es nur die 20 PS ausmachen.

Gast am 02 Mär 2021 13:29:13

nina89 hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich habe auch meine 3.0 (4,8 t) gegen einen neuen 160 PS mit Wandlerautomatik eingetauscht.
Das Getriebe ist eine Wucht. .


Servus
Der Ölwechselintervall von dem ATM-Getriebe würde mich interessieren, der vom Filter auch, und welches Öl.

Gibt es eine Warnlampe evtl.mit Summer, wenn das Öl zu heiß wird?

Wenn du bitte mal Lust und Zeit hast nachzuschauen wäre super.

Danke

Franzl

nina89 am 03 Mär 2021 10:25:19

Laut Anleitung muss der Filter und das Getriebeöl beim AT9 alle 240.000 km gewechselt werden.
Füllmenge 6,0 l, vorgeschriebenes ÖL TUTELA TRANSMISSION AS8

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