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Hallo In einem anderen Beitrag hier im Forum wird teilweise sehr Emotionell mit angeblichen Mythen über die Ladung von LiFePO4 Battereien in Wohnmobilen umgegangen. Ausserdem wird fröhlich die alte Blei-Ladetechnik auf die neuen Lithium Batterien losgelassen. Ich bestreite hier nicht, das das funktioniert. Ob das aber auch gut für die versprochene Zyklenzahl und Lebensdauer der teuren Batterie ist, werden wir dann im laufe der Zeit sehen. Besser ist sicher eine Ladecharakteristik, die speziell auf Lithium Zellen ausgerichtet ist, doch wie sieht die denn aus und welche Ladegeräte stehen uns dafür zur Verfügung? Dieser Artikel: --> Link Bringt ein kleines bischen Licht in diese Grauzone. Meine Erkenntnis will ich hier in Stichpunkten darstellen: -Lithium Zellen müssen vor der Inbetriebnahme korrekt auf den gleichen Ladezustand gebracht werden. Alle weiteren Vorschläge funktionieren nur damit. Top Balancing. -Litium Zellen sind voll, wenn die Zellspannung 3,4 V erreicht hat, bei 4 Zellen also 13,6 V. -Jeder Zeitraum, den eine Litium Zelle bei einer Spannung von über 3,4 V verbringt kostet Kapazität -Lithium Batterien erreichen die versprochene Zyklenzahl nur wenn sie in einem SOC zwischen 10% und 90% gehalten werden. -Wird eine Lithium Batterie längere Zeit auf SOC 100 % gehalten, so altert sie schneller, sie verliert Kapazität. -LiFePO4 Zellen kennen fast keine Selbstentladung, Erhaltungsladung ist deshalb nicht nur überflüssig, sondern u.U. sogar schädlich. Das Ladegerät sollte sich so einstellen lassen, das: Die Konstantstrom/Bulk Phase bis 13,6V lädt. Die Konstantspannungs/Absorption Phase so kurz wie möglich ist oder ganz ausfällt Die Erhaltungsladung abgeschaltet wird oder auf die Spannung eingestellt wird, bei der erneut auf Bulk Ladung umgeschaltet wird, bei mir 12,8 V. Diese Parameter lassen sich leider bei den bekannten Blei Ladegeräten nicht einstellen. Mir sind auf dem deutschen Markt nur die Victron Geräte bekannt, die sich so programmieren lassen. Da vertraue ich aber auf das Forum, das andere Hersteller, die das auch können hier bekannt werden. Bestimmt fällt auf, das ich das Thema Balancer nicht angesprochen habe. Ein Eindruck nach der Literatur vieler Seiten hier im Forum ist, das da sehr viel Theorie im Raum ist, aber nur wenig schlechte Erfahrungen. In einigen neueren Bauvorschlägen werden die Balancer abschaltbar gemacht. Ob sie bei einer korrekt initialisierten Batterie die mit den weiter oben beschiebenen Spannungen betrieben wird, überhaupt jemals benötigt werden, wird die Zukunft zeigen. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Moin Thomas, ich habe einen Laderegler von Epever, der sich entweder am Gerät selber, am (Fern)bedienteil oder per RS485-USB-Kabel am PC/Laptop auf alles einstellen läßt, was man möchte. Der Regler hat vier Einstellungen: Sealed, Gel, Flooded und User. Unter User kann man alle Parameter frei wählen, die sehr umfangreich sind und alles abdecken (sollten) mWn. Gruß Andreas Hallo Thomas, das ganze Ladethema ist meines Erachtens nicht so einfach. Häufig ist es ja so, dass du mehrere Ladequellen hast. Bei mir ist einmal ein MultiPlus von Victron der bei Landstrom die Batterie läd. Zustätzlich hab ich aber noch Solar auf dem Dach. Nun liegt die Kunst darin das alles unter einen Hut zu bekommen. Ich kenne mehrere sehr große Fahrzeuge die Probleme mit ihren Batterien haben. Es handelt sich dabei um 12V Blöcke die in Reihe auf 24V geschaltet werden. Um dann noch die Kapazität zu erreichen wurden parallel mehrere solcher Blöcke geschaltete. Ende vom Lied ist, dass sich diese Leute immer wieder mit dem auseinanderdriften von einzelnen Batterien beschäftigen dürfen. Am Ende vom Tag hat mich das dazu bewogen ein System zu wählen, welches von einem Hersteller so enwickelt wurde, dass es die unterschiedlichsten Anforderungen abbilden kann. Ich bin bei MG Energy Systems gelandet. Die bauen quasi alles was Victron im LiPo Umfeld hat. Wenn man dann die ganze Sache nicht noch verkompliziert in dem man aus 12V -> 24V machen will, dann klappt das ganz gut. Der Nachteil ist leider der Preis. Der Vorteil ist, dass man mit Solar und Landstrom / B2B Lader parallel arbeiten kann, und einem die Batterien nicht auseinander driften. Durch die integrierten Balancer im Akku Paket habe ich den Eindruck, dass die Lösung stabil läuft. Egal was du auch vor dem ersten Nutzen an Ladezustand hast, es wird immer den Fall geben, dass sich die einzelnen Zellen ein wenig anders verhalten. Hier muss einfach ein gutes Balancing greifen, das BMS muss die Ladekurve steuern. Was aber besonders wichtig zu sein scheint, ist das hin und wieder die Batterien auf 100% geladen werden. Ich kenne mehrere Leute die von großen Problemen geplagt waren. Nach langer Suche kam dann raus, dass auf 90% SoC "optimiert" wurde. Das ist sinnvoll um die LiPo nicht zu quälen, aber hin und wieder musst du auch die Dinger voll machen. Sonst klappt das interne Balancing nicht und die ganze Geschichte wird unschön. Ich hoffe das hilft dir ein wenig. Grüße Michael Grüße Michael Zugegeben, ich bin da recht feige und will einfach nur, das mein Kram funktioniert. Ich schätze und bewundere die Cracks hier im Forum, auch wenn sie manchmal diametral entgegengesetzte Meinungen haben, aber man lernt immer dazu - also meistens - wenn man nicht gerade Chips und Bier holen muß. :lol: Ich habe mir daraus MEINE Meinung gebildet und meine Entscheidungen getroffen. Sie sind subjektiv, nicht allgemeingültig, sondern einfach meine Meinung, die ich auch vertrete. Mein System ist LiFe angepasst (Solar/ Booster) und bleibasiert bei Landstrom, den ich aber nicht mehr brauche - deshalb egal. Ich habe das für mich erforderliche Wissen HIER im Forum gefunden (Habt Dank!) und mein System läuft nun seit 17 Monaten tadellos. Ja es hat mich mehr gekostet, als manche sehr gut gemachte und geteilte Billiglösung vom Chinamann, zumal ich dann doch noch das eine oder andere Gerät oder Schalterchen eingebaut oder getauscht habe. Aber, wenn der Mehrpreis, dazu führt, das ich lange stressfrei damit leben kann, OHNE über meine Energie, oder über Redundanz nachdenken zu müssen, DANN war es mir das Wert, zumal ich durch den Bau auch gelernt habe Fehler zu vermeiden und zu beheben. Ein Freund von mir sagt dann immer gern im übertragenen Sinne " Der Mehrpreis über >10 Jahre gesehen "guckt sich weg". In diesem Sinne wünsche ich jedem (s)ein geiles funktionierendes System. Gruß P.S. ...und hört bloß nicht auf weiter fachzusimpeln und wenn ich mir nochmal was bauen würde, würde ich vielleicht auch eine etwas andere Lösung wählen - oder auch nicht - Gelb bliebe es wohl.
So ähnlich sehe ich das auch. Da wird ein Womo für durchschnittlich 60-80k gekauft und dann lange diskutiert ob man 500€ an den Zellen und 300€ am Booster sparen kann. Dann wird gehofft dass das auch wirklich alles so funktioniert anstatt gleich 1000€ mehr in ein bewährtes System mit für Li geeigneten Komponenten zu investieren. Es muss jeder selbst wissen womit er gut schlafen kann. Hubert
Und was sollen jene sagen: Deren Accu direkt an der Lichtmaschine werkelt. Ich bin nicht der einzige, der das hat. Keiner hat bis jetzt über nachlassende Kapazität geschrieben.
Trifft auch bei mir zu. Ca. 1500 Std bis jetzt. Warum kann ich noch keinen Verlust feststellen.
Wie Schädlich. Panikmache oder Erfahrung. Meßwerte dazu wären ausagekräftig.
Und wieviel Energie ist bei dieser Spannung von 12.8 Volt noch an Kapazität vorhanden. Nachdem du das so beschreibst das du es so machst. Erwarten die Leser auch ein exakte Antwort. Bleib Gesund Franz
Kannst du mir verraten, was das für ein BMS, ist das eine Ladekurve steuern kann. So ein Teil suche ich schon lange. Danke für die Antwort Franz
Über ausgegebenes Geld nachzudenken wäre eh kontraproduktiv, Womo ist eben auch Hobby, und da brauche ich keinen Buchhalter, sonst lässt man es eben bleiben. Dein Gefühl/Vertrauen für Dich das richtige zu haben zählt, sonst gar nichts. :zustimm: Allerdings sollte man eben Anderen ihre Lösungen nicht kritisieren, nur weil es nicht die eigenen sind/waren. Ich sehe das auch nicht als Wettkampf wer hier wie viel Ah zum günstigsten Preis realisiert hat. Für mich ist wichtig, genug haben, lange ohne Eingriffe funktionieren, und es in der Nutzung am besten vergessen zu können. Strom? ja habe ich und gut. Gruß Dean
Dean, da hast Du mich mißverstanden, ich habe das nicht überhaupt kritisiert, im Gegenteil, ich finde das Klasse, was manche Leute hier machen. Sorry, falls ich mich da etwas klar ausgedrückt haben sollte Gruß
Sorry von mir, :) hatte extra nen Absatz gelassen, war allgemein gemeint. Das was Du geschrieben hast hat mir sehr gut gefallen, deshalb auch der Daumen hoch. Gruß Dean
Finde ich gut die Entmystifizierung und der verlinkte Artikel hilft, aber: -Wird eine Lithium Batterie längere Zeit auf SOC 100 % gehalten, so altert sie schneller, sie verliert Kapazität. Hier wäre es toll wenn auch greifbare Werte angeführt würden. Was ist unter "längerer Zeit" zu verstehen. 1 Woche, 1 Monat oder ein Jahr?? -LiFePO4 Zellen kennen fast keine Selbstentladung, Erhaltungsladung ist deshalb nicht nur überflüssig, sondern u.U. sogar schädlich. Dies stelle ich sehr in Frage. Natürlich kennen alle Batteriearten das Thema Selbstentladung!! Bei einer mehr, bei anderen weniger. Auch hier ist es eine Frage des Zeitraums. Die Selbstentladung der chem. Zellen liegt bei ca. 1% pro Monat, das sind in der Winterpause (7 Mon) ca 7% und auf 100 Ah gesehen ca. 7 Ah. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit, denn man muss den Balancerstrom bzw. den Ruhestrom der Elektronik noch draufrechnen. Ich beziffere jetzt mal 5 mA als Balancer/Ruhestrom/MosFet Sperrstrom etc. verteilt über die Tage. Dann ergibt das 0,005 A x 24h x 210 Tage = 25 Ah Gesamt sind das nach meiner Rechnung so irgendwo um die 30 Ah, also ca. 30% der Nennkapazität. Ich habe das nicht selbst gemessen, ich bin nur Elektroniker und weiß über das Thema Ruheströme in Halbleiterschaltungen! Über messtechnische belastbare Ruhestromwerte würde ich mich freuen. "Acki" und "Mountainbiker" haben da meines Wissens schon einiges gemessen. Man sieht, wenn man mal drüber nachdenkt kommen immer mehr Punkte zum Vorschein, die so manche korrigierende Aussage wiederum mit einem Fragezeichen versieht. Trotzdem wieder einige gute Punkte in einer interessanten Diskussion, Gruß Andreas Den Mythos mit der Lagerung haben wir auch schon x mal durchgekaut, die gängigen Berichte gehen immer von Langzeitlagerung über MONATE aus und nicht von Standpausen, die einige Wochen dauern. Da passiert NIX, viel schlimmer wäre eine hohe Temperatur bei der Lagerung, die aber üblicherweise (Winterpause) aber auch nicht vorkommt.
Das stimmt so nicht ganz. Die Zellen sind voll, wenn alles Lithium auf links geschoben ist, was man daran erkennt, dass die Spannung steil ansteigt (weil sich die Zelle wie ein Kondensator auflädt). Das ist bei etwas über 3,4 V der Fall, etwa bei 3,42 ... 3,44 V. Korrekt ist, dass sich der Grossteil des Ladevorgangs zwischen 3,3 und 3,4 V abspielt, eine Zelle mit 3,4 V also >95 % voll ist. Richtig voll ist sie bei 3,5 - 3,9 V. Über 4 V sollte man nicht gehen, weil dann Vorgänge starten, die man nicht haben will. Ob ein längeres Halten der Spannung in dem Bereich schadet, ist zumindest fragwürdig. Die "optimale" Ladespannung von 14,4 V ist den passiven Balancern geschuldet, die bei 3,6 V öffnen und damit nur dann arbeiten, wenn sie sollen. Wenn man mit höheren Spannungen lädt, geht das auf die Balancer, die die Überschussleistung verbraten müssen und dadurch laufend warm werden. Problematisch ist das dann, wenn sich ein Balancer verabschiedet. Bei aktivem Balancing ist die genaue Ladespannung egal, da kann man auch mit 13,6 V laden. LFP hat mehr Ladezyklen, als jemand hier erleben wird - das gilt erst recht für die Gelegenheitsnutzer. Warum man bei dieser Technik mehr Zyklen rausschonen möchte, ist mir schleierhaft - das ist wie ein Womo auf Ackerschlepper-Basis, bei dem man sich als erstes Gedanken über eine Fahrwerksverstärkung macht. Dazu kommt noch, dass geschädigte oder gealterte Zellen kaum Kapazität verlieren - das ist auch noch ein wesentlicher Unterschied zu Blei. Gruss Manfred Im TE werden die üblichen Internet-Vorurteile über LiIion, LiFePo usw. schön durcheinandergemixt bedient. Keinerlei neue Erkenntnisse, alles schon xmal hier im Forum durchgekaut. "Just another Hoax from LK". :wink: Vergesst nicht den Ladestrom. Wenn ein halb leerer 100Ah Akku mit 50A geladen wird, steigt die Spannung ziemlich schnell auf 13,6V obwohl der nicht voll ist. Gruß Thomas Soweit es jemandem weiterhilft - Mein Ruheverbrauch im abgeschalteten Zustand - Balancer aktiv und BC läuft durch, liegt inkl. Selbstentladung bei etwa 7- 8Ah/Monat also etwa 4% Gruß
Nur für mich, was heißt bei dir abgeschaltet. Sind Verbraucher und Lader abgeschaltet oder ist auch das BMS abgeschaltet. Meine Frage zielte auf die internen Vorgänge in einem Li Pack mit integriertem BMS inkl. Balancing. Wobei mir klar ist dass das von den Balancing Methoden abhängt. Gruß Andreas
das das Womo nach Links zieht. Als Kompensation empfehle ich immer vor Fahrtantritt ein rechtsdrehendes Joghurt zu essen. Seit ich das mache, läuft die Karre gerade aus. Manfred war nur ein Spaß. Muß ja nicht immer so ernst abgehen.
Bin voll bei dir. Ausgenommen vieleicht jüngere Semester. Aber der Vergleich ist gut.
Diese Diskussion war vor 5 Jahren auch. Acki hat das auch mal bemerkt. Das sind alte Weißheiten, neu aufbereitet. Wenn auch damals für die Winston . Denke mir, das die Blauen sich im Womo nichts schenken werden. Ob sie an die lebensdauer heran kommen. Das wissen die Götter und die nicht so genau. Und was bei der ganzen Schreiberei vergessen wird. Wir reden hier von Preisen bei Selbstbau. Davon hätten wir vor 5 Jahren geträumt. Franz Hallo, der User leverkusen3 hat diesen Link weiter oben eingestellt: --> Link Ja es ist ein langatmiger Bericht, aber es sind gute fundierte Aussage u.a. auch zur Ladung und Handhabung vom LFP- Akkus speziell auf Booten: Hier wird gesagt, dass prinzipiell eine Ladespannung bis zur Volladung von max. 14,6V mehr als ausreichend ist, dann sollte sich eine Floatspannung um die 13,6V anschließen. Eine Erhaltungsladung wie bei Bleibatterien ist kontraproduktiv. Hier ein Auszug aus dem o.g. Link (google- Überstezung) : DAUER BEI ZIELSPANNUNG (Überabsorption): Ein Bereich, den die Leute oft falsch interpretieren, ist der Gedanke, dass eine niedrigere Ladespannung bedeutet, dass sie für die LFP-Batterie 100% sicher ist. Es kann nicht sein. Wenn Ihre Ladungsquellen nicht geeignet sind, können sie möglicherweise immer noch überladen werden, indem Sie die Konstantspannungsstufe (Absorption) zu lange halten. Eine übermäßige Absorption , selbst bei Packungsspannungen von nur 13,68 V, kann zu einer Aufladung auf 100% SOC führen. Eine Fortsetzung des Ladevorgangs über den Punkt hinaus, an dem sich die Li-Ionen nicht mehr von der Kathode zur Anode bewegen, wird als mehr als erforderlich angesehen. Das Laden bei hohen Spannungen über die volle Bank hinaus kann zu einem Phänomen führen, das als Lithiumbeschichtung bekannt ist. Wenn die CV-Stufe (Konstantspannung) des Ladegeräts lange genug gehalten wird, kann eine LFP-Zelle bei Spannungen von nur 3,42 VPC vollständig aufgeladen werden. Wenn Sie Informationen im Internet lesen, die auf Dinge wie „ 13,8 V sind nur 80% SoC für 12 V Nenn-LFP-Batterie “ hinweisen , tun Sie sich selbst einen Gefallen und nehmen Sie diese Schweinwäsche mit einem Körnchen Salz. Alternativ können Sie das tun, was wir hier im CMI-Labor tun, und diese unsinnigen Behauptungen testen. Eine LFP-Zelle erreicht 100% SoC bei Spannungen deutlich unter 3,6 V, wenn die Spannungsdauer lange genug gehalten wird, wie es viele Blei-Säure-Ladegeräte tun! Ich möchte als ehemaliger Bootsfahrer nicht mit folgender Aussage hintern Berg halten, trifft zwar für WoMo-Fahrer nicht ganz aber: „Sinnvoll ist eine Bleiakku - Bank für Notfall, damit können die Notsysteme wie z.Bsp. Navigation betrieben werden und man gewinnt die entsprechende Zeit sich um die Lithium – Bank zu kümmern“ Freundliche Grüße
Nur die Übersetzung taugt gar nichts und ist in sich widersprechend. Ich zitiere und komentiere: ..... dann sollte sich eine Floatspannung um die 13,6V anschließen. Eine Erhaltungsladung wie bei Bleibatterien ist Kontraproduktiv. Und wann wird die Floatspannung abgeschaltet?? Wenn sie stehen bleibt (wie bei üblichen CC/CV Ladern ist es im Grunde eine Erhaltungsladung, oder?? Eine Fortsetzung des Ladevorgangs über den Punkt hinaus, an dem sich die Li-Ionen nicht mehr von der Kathode zur Anode bewegen, wird als mehr als erforderlich angesehen. Also doch nicht abschalten und mit 13,6V weiterladen?? Wenn die CV-Stufe (Konstantspannung) des Ladegeräts lange genug gehalten wird, kann eine LFP-Zelle bei Spannungen von nur 3,42 VPC vollständig aufgeladen werden. Sie sich selbst einen Gefallen und nehmen Sie diese Schweinwäsche mit einem Körnchen Salz. Was will uns der Übersetzer wohl damit sagen?? Eine LFP-Zelle erreicht 100% SoC bei Spannungen deutlich unter 3,6 V, wenn die Spannungsdauer lange genug gehalten wird, wie es viele Blei-Säure-Ladegeräte tun! Wiue wahr wie wahr. Aber der Verfasser gehört wohl auch zu der "immer noch in Bleidenken verfallenen Generation"!!! Es ist immer wieder nett wie sich viele "fundierten Untersuchungen" in sich selbst wiedersprechen. Ich selbst finde den Artikel gut, aber mein Gehirn hat wohl, im Gegensatz zu Google, die Widersprüche ausgemerzt. Ob meine Interpretation des engl. Artikels damit besser ist weiß ich allerdings auch nicht. Gruß Andreas Gruß Andreas Hallo, so ganz habe ich das mit dem Laden noch nicht verstanden. Jetzt ist 244er Ducato von 2004, Lichtmaschine, EBL 263-4, 2x 85 Ah BleiSäure, 2x 100W Solar mit Victron 100/30, alles funktioniert. Es soll eine 280Ah Lifepo4 mit JBL BMS eingebaut werden. Der Victron Regler lässt sich ja auf Lifepo4 einstellen. Was passsiert beim Fahren? Der EBL geht nur auf Blei/Säure oder Gel einzustellen. Das hat ja mE. nur beim Laden mit Landstrom Einfluß. Es schaltet ja nur wenn die Lima arbeitet die Batterien parallel. Ich meine mal gelesen zu haben, das die Lifepo4, wenn leer, dann soviel Strom ziehen das die Lima überlastet wird? Geht das so oder was müsste man tun? Grüße Udo
Hallo Andreas, in dem übersetzten Bereich verweist er Verfasser darauf , dass ein typischer Blei – GEL - IUoU Lader zur Überladung von LFP Akkus führen kann. Im Prinzip geht darum, dass Händler die Gel –Lader mit (I = Bulkcharge CC, Uo = Absorptionscharge CV und U = Floatingcharge CV) als passend Anpreisen. Die Überschrift heißt: DURATION AT TARGET VOLTAGE (Over-Absorbing) – gemeint die Uo- Ladephase Mein Ladegerät ein CBE CB 516 mit der o.g. IUoU – Kennline und einer Uo (Absorptions Ladung) =CV von 14,3V mit einer Dauer von 8Stunden, gehört zu Ladegeräten. Andreas zitiert: „Sie sich selbst einen Gefallen und nehmen Sie diese Schweinwäsche mit einem Körnchen Salz. Andreas schreibt: Was will uns der Übersetzer wohl damit sagen? Es ist aus diesem Satz: When reading info on the net that suggest such things such as “13.8V is only 80% SoC for 12V nominal LFP battery“, please do yourself a favor and take this hog wash with a grain of salt. Der Verfasser meint wohl: “ Tun sich selbst einen Gefallen, nehmen sie es als Geschwätz es ist unwahr bzw. unkorrekt“ Der Link führt zur Orginal Version und habe es der Google Übersetzung zu einfach gemacht, sorry und freundliche Grüße
Man verbrennt Diesel und erzeugt Strom. Ist relativ einfach oder. :mrgreen:
Korrekt. Blei/Säure passt. Immer die Einstellung nehmen, wo die Absorbationszeit am Kürzesten ist. Ladeendspg von 14,2-14,4 Volt. passt
Korrekt.
Die Lima kannst du nicht überlasten. Die schützt sich selber. Nicht verrückt machen lassen von solchen Aussagen. Nicht die Lima kann überlastet werden. Gefährdet ist der Ladezweig SB zum EBL zur BB. das auch nur wenn zuviel Strom beim Laden über diesen Zweig läuft. Wenn du deinen Accu einbaust. Vorher um 50 % entladen. Wichtig. Solarregler deaktivieren. Nachschauen was für eine Sicherung im diesen Ladezweig SB --- BB verbaut ist. Ist meistens in der Nähe der Starterbatterie. 40-50 A So und jetzt kommt der Augenblick, wo du den Motor Startest. Nach einer Minute Motorlauf schaust du auf die APP welchen Strom du hast in deinen Accu. Dieser Strom sollte ca. 20% unter dem Sicherungswert sein. Das kann jetzt mehr sein oder Weniger. Is weniger auch kein Beinbruch. Sollte der Strom aber an die Leistung der verbauten Sicherung stossen. Melde dich. Dann schaun ma mal, was man machen kann. viel Erfolg Franz Klasse erklärt, danke! Werde ich so machen, ist aber noch etwas hin, die Zellen kommen Ende März. Bin aber schon am vorbereiten. Grüße Udo So Freunde, einen hab ich auch noch... Hatte früher 4x105Ah Blei-Nass parallel verbaut, auch schon einen Batteriecomputer. Wenn die alle leer waren, und eine Spannung von 11,8V hatten, ich den Motor gestartet habe, was meint ihr, wieviel A da geflossen sind? Mal nur die ersten 10 Minuten, der Einfachheit halber. Heute 400Ah Li. Wenn die Leer ist und eine Spannung von 12,6-12,8V hat, ich den Motor gestartet habe, ob da wohl mehr oder eher doch weniger A geflossen sind? Und komm mir jetzt keiner mit Durchschnitt über mehrere Stunden, es geht um Spitzenstrom. Zur Lima: läuft bei mir immer auf Volllast (85A für Aufbau auf Dauer bei 150A gesamt) geht nach 140 000 Km immer noch. Gruß Thomas
Der Spitzenstrom wird in der Regel durch die Kabel begrenzt. Wenn du keine Armdicken Kabel verlegt hast wird das bei Blei und LiFe ähnlich sein. Hubert
Hallo Hubert Vermutest du das oder hast du da eigene Erfahrungen? Wenn mein alter Bleiklotz mit 230Ah leer war, flossen beim Motorstart 57 bis 61 A und das nicht nur ein paar Sekunden. Bei meiner 360Ah Lithiumbatterie fließen beim SOC 20% noch nicht einmal 40A. Alles gemessen mit meinem BMV 712 von Victron. Der Strom fließt über die originale Verkabelung mit 10 mm2 und über den Nordelettronica 185 EBL. Die Lichtmaschine von meinem Ducato kann 185A..... Mit freundlichen Grüßen Thomas Sag ich ja. Messen und dann entscheiden, ob Handlungsbedarf besteht. Früher war das viel schwieriger. Wenige haten einen BC. oder gar eine Amperezange. Fast Vergangenheit. Heute bekommst du zu 90% der Fälle die Daten vom BMS aufs Handy. Macht alles viel einfacher. Da braucht es keine Grundsatzdiskusion. Daten ablesen. Strom zu hoch. Motor abstellen. Strom zu wenig. Ganz Einfach. Grössere Touren fahren. dann wird auch voll. :razz: :razz: :razz: Fragen, Was machen. Keine Schäden durch zu hohen Strom. Da Zeit zu kurz. Gruß Franz Na, da haben wir doch auch den Mythos der exorbitanten Ströme in den leeren Li-Akku nach Motorstart zumindest deutlich in Zweifel gezogen...
Nee, eben nicht, ist bei Blei viel höher, hat man nur mangels heutiger Batteriecomputer nie gesehen. Die Spannungsdifferenz ist bei leeren Bleiakkus deutlich größer als bei leeren Li-Akkus Gruß Thomas
Genau so ist es. Und es kommt meistens noch etwas hinzu. Trägt sich jemand mit den Gedanken auf Lithium Umzusteigen. Wann: Meistens weil die Blei schwächeln. Oft nur eine Batterie vorhanden war. Oft nur Gel Batterien. Die Verbindungen nicht die besten waren. Und er zu erstenmal den Strom gemessen hat. Und baut er dann die Lithium rein kommt es zu den Aussagen. Die Lithium frisst zuviel Strom. Oft liegt das Problem in der " gewollten Verkabelung" als Strombremse. Wird vernünftige Verteilung um die Accus realisiert. Ginge auch der Strom nach oben. Mit Bleibatterien. - Wer einen Natoknochen gleich nach der Plusleitung hat und einen Wechselrichter mit 100 A belastet. der sollte mal den Spannungsabfall messen. Könnte eine Überraschung der besonderen Art sein. Postet mal eure Werte. Gruß Franz
Die größere Spannungsdifferenz ergibt größeren Strom - das macht Sinn! Aber dafür habe ich ja einen Booster, der die Spannung anhebt. :mrgreen: Hubert ...und ich habe sogar eine Lima dafür...
Du must dich nicht entschuldigen. Das war keine Kritik an Dir oder deinem Beitrag. Im Gegenteil, der Beitrag war wichtig um daran zu sehen, dass 1. Bei Übersetzungen direkt aus der Web Seite (Google) muss man schon sehr aufpassen, was da steht und was da Sinn ergibt 2. Nicht alles was im Internet steht auch immer haargenau stimmt (das gilt auch für meine Beiträge, die manchmal gekürzt sind) Das wollte ich mit meiner Antwort zum Ausdruck bringen. Gruß Andreas |
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