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Hallo zusammen, ich würde gerne acht dieser Schindelmodule auf mein Wohnmobildach montieren: Amazon Link Ich möchte unbedingt Module mit Schindeltechnologie haben Regler soll es ein Victron 100/30 werden. D.h. ich schließe vier Module in Reihe (unter 100 Volt) und mach die anderen vier Module parallel dazu. Geht das, bzw. macht das Sinn oder hab ich einen groben Denkfehler? Gruß Schau Dich da mal um und vergiß Amazon (die kriegen alles kaputt): --> Link Warum nur 50W?? 100W ist günstiger!! Nimm die 24V PERC Module!! Dann sparst Du Dir das in Reihe schalten! Kannst auch 36V nehmen, egal. Der MPP Regler generiert daraus mehr Ladestrom während die Ströme auf dem Dach im Generator relativ niedrig sind Hi Charly, hast mich überzeugt. Ich nehm 2x 150 Watt und 1x 100 Watt und hab so auch 400 Wp, die der 30A Solarregler noch verkraftet. Würde alle drei Module parallel schalten - sollte so gehen, oder? Ja, geht bei gleichen Daten.
Genauer gesagt bei (annähernd) gleichen Daten für V(optimaler Wirkungsgrad) und V(Leerlauf). RK Gleiche Umpp, gleiche Impp. Die Module gibt es ja als 12 und 24 Volt Module. Ich würde die 24 Volt Ausführung nehmen, da ich so weiter weg bin von den mindestens 12 Volt die ich fürs Laden der Batterie ja immer benötige.
Warum gleicher Impp? Ist doch Parallelschaltung, kann dem String doch egal sein, welcher Strom in den anderen Strings fließt. Spannung ist klar...
Vor allem wenn er 150Wp und 100Wp Module nimmt, kann (und muß) das gar nicht gleich sein. RK 100 Watt 36,6 Volt 2,8 A 150 Watt 36,4 Volt 4,12 A Die 0,2 Volt Unterschied bedeuten (wenn man es genau nimmt), dass das 100 Watt Modul nie auf die 36,6 Volt Spannung gehen wird uns somit auch nie der maximale Ertrag vom Modul kommen wird - richtig?
Selbst wenn sich nicht ein Mittelwert ergibt, wären das gerade mal 0,2V x 2,8A = 0,56W weniger. Also in Realität vernachlässigbar. Wenn die Panele nicht mehr abweichen, ist das schon eine gute Übereinstimmung. RK Sorry, war undeutlich, da in Eile. Klar müssen die beiden 150er einen eigenen Regler erhalten als das einzelne 100er Modul wenn man auf 100% gehen möchte. Das zusammen ergibt dann 400W Für entweder oder ist es vorteilhaft, beide Werte auf gleichem Level zu haben. Bspw. rüstet man auf dem Dach nach, hat man später noch die Wahl seriell oder Parallel umzuschalten (bei gleichen Panels). Geringe Einbußen würde es geben, aber im Sommerbetrieb ist das vernachlässigbar. Bei Winterbetrieb muß man bilanzieren und evtl. optimieren.
Warum? Ich hab eine ähnliche Konfiguration mit 2 x 150 und 1 x 100 Wp am Dach und alle 3 Module laufen parallel auf einen Regler .....
Das war eigentlich nicht mein Ziel. Ein Victron 100/30 Regler und die drei Module parallel schalten (2x 150 und 1x 100). Und das geht nicht gut? Erweiterungen mal ausgeschlossen... Das sind die Daten meiner 3 Module und die laufen problemlos parallel: 100W-Modul: Voc = 21,5 V, Isc = 6,1 A, Vmp = 17,8 V 150W-Modul: Voc = 21,9 V, Isc = 8,9 A, Vmp = 18,3 V der minimale Unterschied ist locker zu verschmerzen gegen den Aufwand und den Kosten eines zusätzlichen Reglers! Ich würde an deiner Stelle aber eher einen größeren Regler nehmen bei 400 Wp
Wollte eigentlich bis maximal 30 A gehen, weil der EBL von Schaudt das noch verkraftet und ich am Panel dann den Strom sehe. Den größeren Regler kann ich natürlich direkt an die Batterie anklemmen - klar. Aber auch die Größe vom Regler selbst ist dann irgendwann ein Problem in einem Wohnmobil ohne Doppelboden. Deswegen 30A, wenn die Module dann doch mal mehr könnten muss ich drauf verzichten. Kann man machen,, nur kann es sein, dass du bei optimalen Bedingungen am Limit des Reglers (und des EBLs) unterwegs bist ..... oder drüber .... Oder ich nehme doch die 2x 180 Watt Module in Schindeltechnik von Prevent. Haben 39,1 Volt Arbeitsspannung und das gefällt mir eigentlich auch sehr gut. Mein Konglomerat an Modulen habe ich leider Ende des Jahres aufgelöst, als einige Interessenten für die Module und Anlagenteile fragten und der Standort auf der Scheune entfiel und ich gleichzeitig die Funkbude umzog. Dabei flogen auch die Daten der Logger mit raus (ältere Modelle, für einige Betreiber aber noch Ersatzteile!!). Hatte einige interessante Kombinationen am Start (Monokristallin, Dünnschicht, usw.) und einige Tage bis Wochen gemessen. Leider nicht übertragbar auf andere Anlagen und deren Kombinationen. Es funktioniert. Wenn man wie Andre für eine Anlage optimiert, ok. Ich sehe es wie Rockerbox, die Anlage muß nicht 100% laufen, da die Sonne ja scheint. Ein Bekannter gab in Afrika ein Modul seiner Anlage ab um eine andere Anlage reparieren zu können (Locals hatten es nötiger) Nur grobe Schnitzer müssen vermieden werden (der größere Regler wäre auch mein DIng). Wenn Du Platz für ein drittes 150er Modul hast, nimm es. Unterschiedliche Module ist ein schwieriges Thema bei vollgebautem Dach. Problematisch sind eigentlich nur Verschattung und extreme Unterschiede in den Kenndaten (Ausgleichsströme der Bypässe) verschiedenartiger Module. Du wählst ja alle als PERC Das mit dem 2. Regler würde ich eher als Sicherheit sehen, ein Modul oder mehrere (bei 400W evtl. dann 4 100er Module) auf zwei Regler aufgeteilt, geben Dir im Schadensfall immer noch Strom oder man kann die Module umstecken. Bei Parallel setzt ein Regler wie der Victron sowieso den MPP ständig neu über die ganze Kennlinie, andere Regler aber nur in engeren Bereichen, was dann Ärger gibt, bzw. geben kann. So, hoffe der Text ist nicht zu unübersichtlich wenn auf alles an Zwischenposts mit eingegangen wird Hallo Zusammen, hier liest man dauernd von irgendwelchen Fragen, ob man dieses und jenes Modul miteinander kombinieren kann und diese dann teils parallel und teils in Reihe betreiben kann. Das ist für mich sehr verwunderlich. Bei stationären Anlagen kenne ich nur das Prinzip der Reihenschaltung. Der Grund ist der MPPT Regler --> Link . Und genau diese Reglertypen werden ja hier auch sehr viel verbaut, sehr oft Victron. Victron wirbt damit, bis zu 30% Mehrertrag mit der MPPT Technik zu erzielen. Diese Regler suchen immer den optimalen Betriebspunkt, bei dem das Produkt von Strom und Spannung ein Maximum ist. Wenn jetzt Module mit unterschiedlichen Kennlinien verbaut sind, kann er keinen optimalen Betriebspunkt mehr finden, das gibt dann irgendein Genudel. Vorstellbar sind m.E. noch Parallelschaltungen von gleichen Modulen, aber dann auch nur symmetrisch. Gruß Andreas
definiere unterschiedliche Kennlinien: Bei der Parallel Schaltung sollten die Module von der Spannungslage schon eng beieinander sein, wobei 1Volt Unterschied keine Problem sein sollte. Das lässt sich nicht immer vermeiden, wenn man aufgrund der Dachgeometrie mit verschieden großen Modulen arbeiten muss. Selbstverständlich darf der Unterschied nicht 10 Volt oder mehr betragen! Hubert
Derzeit laufen mehrere Threads, wo die Schaudt EBL Anschlüsse für den KS schon bei geringeren Strömen verkokelt sind. Könnte also Probleme geben.
Dort ist aber Verschattung weniger das Problem. Zumal dann wohl auch Stränge parallel geschaltet werden, weil die maximale Spannung begrenzt ist. Außerdem hat man meistens eine Menge identischer Module. Beim Womo paßt man sie eher dem Dach an, wie wohl auch beim TE. Bei starken Anlagen (Haus) ist natürlich Serienschaltung für den Strom besser. RK
Jedes Modul hat eine Kennlinie, bei welcher Spannung es welchen Strom bringen kann. Die einen sind flacher, die anderen steiler. Meines Erachtens spielt 1V schon eine Rolle. Wohlgemerkt, das ist kein KO-Kriterium, aber leistungsreduzierend.
Auf dem Hausdach bereitet die Verschattung genau die gleichen Probleme wie auf dem Womo, nur ist sie hier vorhersehbar, planbar und wiederkehrend. Dementsprechend plant man die Stringverteilung. Gruß Andreas Hallo, die 150 er Prevent Module sind erst in 4 - 6 Wochen wieder lieferbar. Gruß Jörg
Anfang Mai, wenn Du jetzt bestellst. Hab diese Woche mit Prevent telefoniert. |
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